Es wird Zeit…

Es wird Zeit…

… den Frühling abzuschaffen oder über eine Auffrischung der Hypo nachzudenken.

Ich habe jetzt – DANKE DIR DOOF hasel-NUSS – zweimal Cetirizin genommen, was früher mit wenig Nebenwirkungen daher kam. Heuer hat es mich zum zweiten Mal aus den Latschen gekippt. Matschbirne und bleiernde Müdigkeit…

Ergo leider keine neuen Erkenntnisse oder Musik-Schmankerl .. nur … Schnaaaarch..

Euch ein schönes, waches Wochenende

Hmm…

Hmm…

Es bleibt trubelig… ist aber alles gut. 🙂
Ich habe meine Konzertreise im April und Mai unter Dach und Fach, war stark und habe dem Drang widerstanden ein Tagesticket für Rock im Park für 100€ zu kaufen, um die DÄ dort zu sehen – schließlich sehe ich sie in Prag… 😉 Und da sehe ich sie wahrscheinlich/hoffentlich 🙂
Für das Miniminimini-Festival im Harz sind meine Wünsche und Vermutungen wahr geworden und ich werde 2 meiner liiiiiebsen kleinen Bands sehen… und ein Festival deluxe haben, weil wir im angrenzenden Hotel schlafen werden 😉

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Ich mag Podcasts beim Putzen und durch die Gegend laufen…

z.B. diesen hier
„Alles gesagt – Herbert Grönemeyer“ von Zeit online
oder
OhhMhh – Der Podcast für Spätzünder

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Dieser Post von Brené Brown flog in meine TL:

Rolling into 2019 with a little perfectionism reality-check (because I need it).
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Perfectionism is not the same thing as striving for excellence. Perfection is not about healthy achievement and growth.
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Perfectionism is the belief that if we live perfect, look perfect, and act perfect, we can minimize or avoid the pain of blame, judgment, and shame. It’s a shield. Perfectionism is a twenty-ton shield that we lug around thinking it will protect us, when, in fact, it’s the thing that’s really preventing us from being seen and taking flight.
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Perfectionism is not self-improvement. Perfectionism is, at its core, about trying to earn approval and acceptance.
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Most perfectionists were raised being praised for achievement and performance (grades, manners, rule-following, people-pleasing, appearance, sports). Somewhere along the way, we adopt this dangerous and debilitating belief system: I am what I accomplish and how well I accomplish it. Please. Perform. Perfect. Prove.
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Healthy striving is self-focused – How can I improve? Perfectionism is other-focused – What will people think?
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Lay down the shield. Pick up your life. Let’s keep 2019 brave, kind, and awkward.

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Für die Pflege andere WP-Seiten habe ich den Guteberg-Editor aufs Auge gedrückt bekommen. Nutzt den jemand und mag mir vielleicht mal verraten, was daran so toll ist? Ich fühle mich eingeengt und eingeschränkt!

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Ich bin die 4 Woche in einem HIIT-Training dabei und kotze immer etwas später… Am Anfang war es nach 10 minuten, dann nach 15 … mittlerweile träume ich erst ab Minute 25 von einem Sauerstoffzelt 😉

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UND nun Musik auffe Ohren, woll? 🙂

YOAH, n büsschen Retro… aber hey … dem Alter entsprechend 🙂

In diesem Sinne, genießt die Sonne (ohne Pollen wenn möglich)

… und wieder da!

… und wieder da!

… zumindest mal diese Woche 🙂

Ich brauchte ein bißchen Ruhe im Kopf und ich hatte schlichtweg keine Lust zu Bloggen, weil IRL schon soviel gesprochen wurde. Irgendwann mag ich einfach nicht mehr, dass sich meine Gedanken weiter um Themen drehen, die ich größtenteils nicht ändern kann… oooooooder zumindest nicht schnell ändern kann.

Mir geht es ganz gut damit, weil es zeigt, dass ich mich selbst aus den vormals in depressiven Episoden rausholen oder mich sogar davor bewahren kann, reinzurutschen. Das finde ich gut.

Gut finde ich zwar nicht, was sich in den letzten Wochen so vor mir und um mich auftürmt(e), aber mir gefiel, wie ich (meistens zumindest) damit umgehen konnte. Ja, am 21.12. war kurz ein Anflug von richtig krasser Überlastung da und es ist auch was in mir zerbrochen, was das Vertrauensverhältnis zu meinen Kollegen bzw. Vorgesetzten angeht. Aber ich hatte dann bis 2. Januar wahrscheinlich mehr Ruhe, weil ich WIRKLICH keinen Bock hatte und sehr konsequent NICHT gearbeitet habe. War aber auch prompt krank, so jeden 2. Tag gings mir richtig schlecht – ansonsten war ich viel unterwegs und Weihnachten war super entspannend.

Manchmal glaube ich, dass es auch meine Mutter mittlerweile ganz gut kann, mit den veränderten Regeln umzugehen.

Also – ich bin guter Dinge, auch wenn es anstrengend ist. Es ist immerhin ein anstrengend FÜR mich. Ich weiß, wofür ich die Kraft und Energie aufwende. Und das fühlt sich dann doch gut an 🙂

Über den Blog von Anke Gröner bin ich auf folgende Website gestossen worden:

songexploder.net

ICH mag sowas ja – mal erfahren, was der Künstler sich so dabei gedacht hat und so … kann ich leider auch gar nicht gut los lassen und mich wieder auf Blog und Arbeit konzentrieren 🙂

Ein kurzer Überblick über meine letzten Konzerte und einen beschwingten Schubs ins Wochenende 🙂


Alligatoah – Willst Du


Alligatoah – Wo kann man das kaufen


Die Fantastischen Vier – Zusammen (Der Song, nja, aber das Video ist sehr gut anzugucken 🙂 )

Ich persönlich mag das hier ja sehr gerne 🙂

Wie ich nun beim „Kalender machen“ feststellte – ich habe SEHR viele schöne Konzert-Highlights … nicht in meiner Heimatstadt, also immer mit Reisen verbunden … also das Urlaubsbudget geht dann dieses Jahr für Konzertreisen drauf… 😉

Gibt Schlimmeres 🙂

Schönes Wochenende!

Freitags-Entwurf – am Montag veröffentlicht :-)

Freitags-Entwurf – am Montag veröffentlicht :-)

Heeeee… immerhin hat der Beitrag dieses Mal eine Überschrift … dafür eben ein bißchen Verspätung.

Obwohl ich dieses Jahr nicht im Zweitjob arbeite, ist der Herbst durch die Renovierung echt ’n bißchen knackig. So langsam räume ich die provisiorischen Lager/Kisten wieder aus – zurück in Küche und Bad. Dabei dauert das Einräumen viiiiel länger als das Ausräumen – ich möchte noch mehr Wegschmeissen und ein wenig Optimieren 🙂 Aber immerhin ist es jetzt mal wieder so, dass die Putzfrau durchkommt 🙂
Ich muss dann noch einmal mein Leben riskieren und an die Decke klettern, weil der Maler einen Stecker nicht eingesteckt hat, dann sollte in den 2 Zimmern aber Ruhe einkehren.

Das nächste Großprojekt ist dann das „Rumpelzimmer“ ausmisten, uuiuiuiuii. Das wird ein Spaß – nicht. 10 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen 😉
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Zu einem ernsteren Thema – die Suche nach einem Therapieplatz
Robin hat auf Ihrem Blog die #Thementage Depression begonnen und schon der erste Artikel, die Suche nach einem Therapieplatz, bringt einen in ein konstantes Kopfschüttel.

Zusätzlich bringt es mich in ein unheimliches Dankbarkeitsgefühlt, denn so war es bei mir überhaupt nicht.
In meiner Heimatstadt gibt es eine Therapeutin, die quasi Sondierungsgespräche anbietet. Das bezahlt man zwar privat, aber es ist jeden Penny wert, wenn ich Berichte wie Robins lese.
Eine Stunde hört diese Therpeutin zu, stellt Fragen und mindert die Aufregung. Und in meinem Fall: Bestätigt mir, dass es durchaus „ok“ ist eine Therapie anzustreben und dass das kein Versagen ist.
Rausgegangen bin ich aus dieser Stunde mit einer Liste von Therapeuten, die in Ihrem Netzwerk sind. Angekreuzt waren die Namen, bei denen Sie denkt, dass sie zu mir passen und die auch die von ihr „vermutete“ Therapieform anbieten. Die Liste bin ich sehr subjektiv durchgegangen – nach Bahnverbindung, Fahrtzeit sowohl von zuhause als auch vom Büro aus. Und dort habe ich angerufen, einmal außerhalb der Sprechzeiten und einmal zur Sprechzeit. Meine Therapeutin ging dran, ich erwähnte den Namen der Vermittlerin und bekam ein Erstgespräch innerhalb von 2 Wochen. Ich habe keine weiteren Therapeuten angerufen, das Erstgespräch verlief gut, der Antrag wurde gestellt und die Therapie ging 6 Wochen nach dem Gespräch bei der Vermittlerin los. Am Anfang hatte ich keine festen Termine und bin 2mal die Woche gesprungen, nach 2 Monaten hatte ich einen festen Termin und nach 3 Monaten waren beide Wochentage und die Zeiten fix. Wir haben es dann nach einem Jahr nochmal geswitched, weil 8 Uhr morgens einfach keine Therapiezeit für mich ist, das hat mich an den Rande des Nervenzusammenbruchs geführt.
Die Probleme, die ich mit der Therapeutin hatte, hätte ich mich jedem Therapeuten gehabt, da es kein Problem mit der Person an sich war sondern mit der Funktion und dem Ziel der Therapie. Dafür habe ich fast ein Jahr gebraucht, bis ich verinnerlicht hatte, dass es kein Sprint sondern ein Marathon wird und ich keine Ziele abhaken muss/kann. Da war meine Therapeutin aber auch immer sehr klar, wenn sie das Gefühl hatte, dass ich gerade an der Therapie vorbeirenne 🙂

Ich traue mich mittlerweile fast gar nicht mehr, das bei Betroffenen zu berichten, weil ich mich dann immer elendig fühle. Ich kenne aber auch einige Fälle im Bekanntenkreis, die diese Vermittlung nicht in Anspruch nehmen möchten und lieber warten. Die Vermittlerin hätte mich glaube auch gerne angenommen, aber sie hatte keine Kapazität mehr. Ich würde sie aber so einschätzen, dass sie mitunter auch den Hörer in die Hand nimmt und hilft. Aber vielleicht sehe ich das verklärt optimistisch.

Das ist meine Geschichte, die zeigt, wie es auch laufen kann. Ich hätte von dieser Dame aber auch nichts gewusst, wenn in meinem Freundeskreis Therapien geheim gehalten würden. Also im engsten Freundeskreis zumindest nicht. Es gibt immer noch 1-2 sehr gute Freundinnen, die nichts davon wissen. Ich halte da nichts geheim, aber an den Stellen rede ich einfach nicht drüber. Wobei ich reden würde, wenn man mich drauf anspricht 🙂 Aber das macht ja keiner 🙂

Die ganze Themenwoche findet ihr bei misomanie.com

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Was bei der Therapie so wunderbar funktioniert hat, funktioniert bei meinem Spezialarzt-Termin leider so überhaupt nicht.
Ich werde wohl mal direkt hingehen müssen und Sitzstreik androhen müssen, damit ich einen ersten Gesprächstermin bekomme. Leider gibt es dafür in einer Großstadt wie meiner, genau EINE Adresse! EINE!

Ansonsten gab es letzte Woche ein schönes kleines lauschiges Konzert der Monsters of Liedermaching und diese Woche stehen sogar 2 Konzerte an 🙂

Cypress Hill

Swiss & Die Anderen

Habt einen guten Start in die Woche 🙂

Freitag

Freitag

Die Herbststürme, die gerade NICHT draußen stattfinden, die finden eben im Leben direkt statt.

Es wirbelt und saust und braust und alles muss neu aufgesetzt werden… Orientierung und atmen… ein Schritt nach dem anderen…

Ohmmmmmmmmmm 😉

Ein Lichtblick – am Freitag

Ein Lichtblick – am Freitag

Diese Woche hat ich meinen Termin zum Gesundheits-Check, das ist bei mir Routine, da passiert nicht groß etwas.

Eigentlich.

Ich rede seit 2010 mit meiner Hausärztin über erhöhte Leberwerte, Gewichtsreduktion, Depression u.s.w. Aber meine Werte waren immer zu gut, zu mehr als einer Ernährungsberatung hat es nicht gereicht, weil … trotz BMI über 40 bin ich zu gesund. So die Aussage. Es fielen dann immer Aussagen wie „Sie sind halt keine Couchpotatoe, sondern fit“.

Das ist ja sehr schön …. aber: Mir hat das nicht weiter geholfen. Im Gegenteil.

Wenn in der Therapie mein Essverhalten und mein Gewicht thematisiert wurden, war das zutiefst emotional. Das ist es seit über 30 Jahren. Ich kenne keine Phase meines Lebens, wo Essen KEIN Thema war. Ich wurde schon als Kind immer gemassregelt, fing schon früh an zu stopfen (weil was im Mund ist, kann mir keiner mehr wegnehmen) oder heimlich zu essen. Mit 12 gab es die ersten Kommentare meiner Mutter, ob ich nicht mal abnehmen wollen würde. Ab da befand ich mich in einem ständigen Fremdkontrollierten Essverhalten, das leider sehr stark an das Verhältnis mit meiner Mutter geknüpft war. In die Tanzstunde bin ich als Teenie nicht, weil ich dafür 2 KG weniger hätte wiegen müssen, in New York konnte ich mir 3 Klamottenteile kaufen, weil ich 3KG mehr verloren hatte als vereinbart, stritt ich mit ihr – aß ich die Schokolade in meinem Zimmer… die Geschichten sind endlos fortzusetzen. Dann nahm ich mal ab, weil ich in Typ X verschossen war – sobald sich das nicht erfüllte, nahm ich wieder zu… und so pendelte sich das immer weiter hoch.

Mein Glück war, dass ich wirklich immer sehr aktiv war und viel Sport gemacht habe. Und auch weiterhin manche Sportarten sehr liebe, zu anderen aber überhaupt keinen Bezug finde – obwohl mir die sicher sehr gut tun würden.

Nun steht in Aussicht, sollte ich denn einen Termin bekommen, in einem Adipositas-Zentrum betreut zu werden. Weil es eben nicht um Wissenslücken bei der Ernährung oder Bewegung geht, sondern weil mein Essverhalten gestört ist. Also brauche ich keine weitere Ernährungsberatung sondern ein Mischung aus verschiedenen Hilfestellungen, die ineinander greifen – denn alleine schaffe ich es nicht. Nicht in meinem Alltag. Nicht „bloss mit ein bißchen Disziplin und Willen“.

Allein die helfende Hand und das offene Gespräch mit meiner Hausärztin hat soviel freigesetzt, die Tränen flossen in Sekunden und hörten auch nicht auf. Und ich glaube ihr, dass sie mir helfen möchte. Mein Mindset arbeitet noch an dem „Hilfe annehmen“-Trigger, aber Dank Therapeutin-1 bekomme ich das ganz gut hin.

Nun also Daumen drücken, dass ich in der Adipositas-Abteilung einen Termin bekomme und dort bald anfangen kann. Dann kann ich endlich aufhören mir insgeheim zu wünschen, dass endlich jemand Hormonstörungen oder eine kaputte Schilddrüse feststellt oder eine Fettleber oder Diabetes… damit es endlich eine Erklärung gibt.

Ich muss folgendes noch hinzufügen:
Ich bin ein großer Fan von #Bodypositivity in allen Formen und Größen – #Fatshaming oder #skinnyshaming finde ich unnötig – jeder darf was er will, wie er will tragen und zeigen oder auch nicht. Wenn es mir nicht gefällt, dann muss ich nicht hinschauen. Ich gehe aber bei diesen Menschen auch davon aus, dass sie sich wohlfühlen, wenn sie sich so präsentieren. Und dann finde ich es okay.

Ich fühle mich schlichtweg nicht gut. Ich reise nicht mehr gerne, ich gehe nicht mehr in Freizeitparks. Ich liebe Fasching aber ich gehe nicht mehr verkleidet, weil ich nicht das trage, was ich mir vorstellen würde. Ich würde gerne mehr Strumpfhosen tragen, finde aber alle großen Größen da sehr unbequem. Seit 20 Jahren gibt es kaum Fotos von mir – erst Recht wenige, wo ich mich mag. Und im letzten Jahr habe ich kein Gramm zugenommen – laut Waage. Mein „inneres“, gefühltes Gewicht sagt aber sowas von +20 KG. Und ich fange an, mich zu verstecken. All das sind für mich Anzeichen, dass ich kein Aushängeschild für Bodypositivity bin. Weil ich es eben nicht so empfinde.

Dennoch bin ich froh, dass für mehr Akzeptanz gekämpft wird und ich kämpfe mit – aber nicht mit mir als „Vorbild“, denn ich bin keins.

…puh, der Beitrag war anstrengender zu Schreiben als ich dachte 🙂

Hier, ein „gute alte Zeit“-Song für das Wochenende

und aus aktuelleren Zeiten dies hier: