R’s Schuhtick

R’s Schuhtick

Weil H. sich heute mit Frau A. die Zeit vertreibt und ich extremstes Kopfkino bei der Sache habe, bat ich R. um eine Aufgabe. Zunächst lehnte er ab, weil er befürchtet, dass ich bei einer sexuell angehauchten Aufgabe vielleicht einen Drop haben könnte. Aber ich hätte alles gemacht, Strafkleiderschrankaufräumen, Schuhe polieren … egal.. Hauptsache beschäftigt.

Weil wir seit eigentlich schon immer über High Heels „diskutieren“ und wie hoch zu hoch sein könnte und so weiter, ist es nun folgende Aufgabe geworden:

„Du suchst Dir 20 Heels raus, die mir Deiner Meinung nach gefallen würden und beschreibst, warum das sexy Heels sind. Für jedes Paar will ich fünf  Sätze.“

*grins* Ich habe sehr gelacht und habe aber natürlich (natüüürlich) einen Alternative vorgeschlagen: 15 Heels, die ihm gefallen, und 5 für die er mich bestrafen würde, würde ich sie für ihn tragen. Geworden sind es jetzt 16 und 4 😉

Also, ich entschuldige mich für einen sehr schuhlastigen Post. 🙂

 

16 Schuhe, die Dir gefallen könnten:

Boots

Du magst hohe Hacken. Diese hier sind ausserdem noch elegant. Sie können zu vielem oder ohne alles getragen werden. Sie haben 14cm Absatz. Schlicht, aber eindrucksvoll.

Boots1

Zehenschuhe

Diese Schuhe sind eine Alternative zu einem Ballett-Boot. Du kannst den Fuss sehen. Ein Peeptoe, Du magst Peeptoes. Ich glaube, dass Dir das ungewöhnliche Design gefallen würde. Die Nägel könnten rot lackiert sein. *g*

Zehenschuhe

Ballerina-Boots

Ballerina-Boots sind eine Deiner großen Leidenschaft. Diese hier sind ausserdem noch aus Lack, magst Du auch sehr gerne. Ausserdem sind es „Stiefel“,die magst Du auch. Deine sub muss erst lernen da drin zu stehen und zu laufen, das gefällt Dir. Du kannst ihr das beibringen, das gefällt Dir.

Ballettstiefel1

 

Plateau-Heels

Schuhe mit einer sehr hohen Hacke. Der Look könnte perfekt zu einem Sekretärinnen-Outfit passen. Kurzer Rock, enge weiße Bluse, Brille, strenger Frisur – das würde Dir gefallen. Durch den Plateau sind sie sogar „laufbar“. Mir gefällt die Farbe der Sohle 🙂

Plateau_Heels

Plateau-Boots

Der kleine Goth in Dir mag sowas. Sie machen jetzt nicht den schlanksten Fuss, sind aber z.B. in Kellergewölben sehr praktisch. Die sub hat einen festen Stand. Ich stelle sie mir mit Ringelstrapsen vor. Die sind perfekt für gewisse Bondage-Situationen.

Plateau-Boots

Rockabilly-Polka-Dots

Du magst Pin-Ups. Rote Lippen, Tuch im Haar – dazu diese Schuhe. Im Hintergrund ein schöner Oldtimer, perfektes Szenario.  Tattoos und ein schöner Ausschnitt dürfen hier nicht fehlen. Und ein Peeptoe ist es auch noch.

Teeze 017

Rote Lack-Overknees

Du hast einen minikleinen Lack-Leder-Latex-Fetish. Und Du magst die Farbe Rot. Ich nehme an, dass Du auch Overknees magst. Dieses Modell gibt es übrigens auch noch mit Schnürung – das magst Du wahrscheinlich auch. Kombiniert mit einem Latex-Rock oder Kleid, könnte das ein Volltreffer sein.

rote_lack_overknees

Schwarze Plateau Pumps mit Pink

Die Schuhe hast Du schon abgesegnet. Sie sind weiblich und verspielt zugleich. Für Dich sind sexy hohe Heels dabei. Dazu trägt Frau am besten Nichts. Ich würde sie für Dich tragen. (Hinfallen, aber immerhin – der Wille zählt *g*)

Schwarz_mit_Pink

Plateau mit Knöchelband

Auf den ersten Blick sind dies einfache schwarze Heels. Aber sie haben einen schönen hohen Absatz. Laufbar macht sie das hohe Plateau vorne. Aber dann kommt das Schönste an ihnen – die Fußfessel. Man könnte das so schön mit einem D-Ring ergänzen.

Plateau_mit_Fessel

Schwarz-weisse-Plateau-Peeptoes

Mehrere Dinge, die Du sehr magst, sind in diesem Schuh vereint. Er hat eine SEHR hohe Hacke. Ausserdem ein Peeptoe – Stell‘ Dir mal den roten Nagellack vor. Das Design ist außergewöhnlich mit den Straps an den verschiedenen Stellen. Die sub steht darin fast senkrecht.

Sw_Plateau_peeptoe

Purple Peeptoe

(Muss ich zu den Schuhen wirklich 5 Sätze schreiben?)

Sie sind lila. Sie sind glänzend ohne zu glitzern. Für Dich haben Sie einen Peeptoe vorne und hinten einen hohen Absatz. Für mich haben sie einen Mini-Plateau, damit ich eine Chance habe in ihnen zu stehen. Die machen bestimmt einen furchtbar schlanken Fuss.

Purple_peeptoe
Bunte Plateau-Booties

Bei dem Schuh war ich mir nicht sicher. Aber ich glaube, dass Dir die Form an sich gut gefällt. Die Farben, nunja, da müsste man sich einigen. Die Absatzhöhe ist auf jeden Fall etwas, was Du magst. Und das Schnüren könnte Dein Goth-Herz erweichen.

Bunte_Heels

Blumenplateaus

Dieser Schuh vereint mehrere Deiner „Hobbies“. Er hat ein bisschen Natur, ein bisschen Bimboliciousness. Heel und Plateau heben diesen Schuh in ungeahnte (und unbequeme?) Höhen. Ausserdem ist hier der Fuss für Dich sichtbar und quälbar. Ein bißchen Romantik für die Frau ist auch mit dabei.

 

Blumenplateaus

Schwarze Lackoverknees mit Schnallen

Dieser Schuh vereint wiederum mehrere Deiner Leidenschaften. Schwarze Overknees dürften Dir gefallen. Lack gefällt Dir auch, besonders in der Kombination mit einer Schnürung. Hier gibt es noch zusätzlich ein paar Schnallen um den Goth in Dir zu wecken. Und die Absatzhöhe ist auch nicht schlecht.

Schwarze_Lack_Overknees
Roter Abknick-Pumps

Ein knitscheknatsche roter Schuh, der eine goldene spitze Hacke hat. Die Absatzhöhe forciert den Fuss ausserdem fast in eine Ballet-Boots-Haltung. Deine sub stünde quasi direkt im Schuh, der Fuss ist nicht abknickbar. Du würdest diesen Schuh lieben, weil Du den Gesichtsausdruck Deiner sub geniessen würdest. Den gibt es leider nicht in lila 🙂

Abknick_Heel_rot

Heels

Die magst Du, weil sie an meinem Fuss dran sind 😉
(Hier reicht ein Satz!)

heels

 

 4 Schuhe, für die es Strafen gäbe, würde ich sie für Dich anziehen:

No-Heel-Heel

Für diese gäbe es noch keine schlimme Strafe. Vielleicht würden sie bei Dir sogar als High-Heel durchgehen. Aber technisch gesehen haben sie keine „Heels“. Wenn man darin laufen kann, sieht es bestimmt grandios aus. Für Seil- oder Handhaltung in Bondagepositionen leider ungeeignet.

No-Heels-Heels

Kitten-Heel

Du würdest über diese Absatzhöhe lachen. Dann würdest Du fragen, wo die „richtigen“ Schuhe sind. Egal, wie der Schuh aussieht, Kitten Heels sind zu flach. Sie würden Dir nicht gefallen. Kein Peeptoe und kein Styling könnte das ändern.

KittenHeel

Ballerina

Oh-oh! Das sind vielleicht noch nicht mal echte Schuhe für Dich. Damit könnte ich mich gleich in den Keller begeben und fesseln. Und warten, bis  ich schwarz werde. Auch wenn die in lila echt schön aussehen. Ich glaube solche Schuhe sind für Dich Un-Schuhe.

Ballerinas

 

Keine-Heels

Wahrscheinlich würdest Du das sogar durchgehen lassen. Wenn die Füsse gepflegt sind und ordentlicher Nagellack drauf ist. Das Einzige, was dafür spricht, wäre der Einsatz nackter Füsse in Deinen Szenarien.
Das wäre dann allerdings schon fast wieder ein Pro – auf die Fußsohlen schlagen, Schlaufen an den Zehen befestigen, Wachs auf die Sohlen… Hachja, die Möglichkeiten wären endlich. Aber Fakt sind – Nackte Füsse haben keine Absätze.

Barfuss

 

Puh!
Die Aufgabe war gar nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Schuhe auszusuchen hat Spass gemacht, ich habe den ein oder anderen Schuh entdeckt, den ich selber gerne hätte und auf dem ich auch üben würde, weil er mir gefällt. Vor den extremen Schuhen habe ich wahnsinnig Respekt und vielen Fällen wahrscheinlich das Glück, dass es sie nicht in meiner Größe gibt.

Sich zu jedem Schuh etwas Neues und Originelles auszudenken war schon schwierig, ich hoffe, dass ich keinen Satz gedoppelt habe und auch bei dem ein oder anderen Schuh mit einem „Beide-Augen-Zudrücken“ rechnen kann 😉

In diesem Sinne – Träumt wie ich heute Nacht von Schuhen!!

 

Lila

„Es sind nicht in allen Muscheln Perlen, aber man muß sie alle durchsuchen“

„Es sind nicht in allen Muscheln Perlen, aber man muß sie alle durchsuchen“

In diesem Sinne, die Such-Highlights der letzten 30 Tage.

zitat karma bitch

Hmm, ja nun … also ich versuche (!!!) mein Karmakonto ausgewogen zu halten, mehr als einmal entfleucht mit ein „Karma is a bitch“ … ist sie ja auch 😉
extreme pornogeschichten kategorie sklavin erniedrigt kostenlos lesen 

Immer diese kostenlos Geier… Sklavin und Erniedrigt sind zwei Wörter, die es hier bei mir sehr lange nicht geben wird und bis dato auch nicht gegeben hat. Ist einfach nicht meine Spielart.

 
„schwanz in meinen hals“    

Schon öfter gehabt… Mag ich sehr, auch wenn es mich an den Rande eines Nervenzusammenbruchs treiben kann, dieses Spagat zwischen Wollen und nicht Können. Gestern habe ich deswegen mit einem 23cm Suction-Dildo üben dürfen… Danke, lieber R.
sexgeschichte forced orgasm  

Gibt es hier, allerdings hat H. das nie bis in die letzte Konsequenz gespielt und Oscar wartet noch auf ein weiteres Date, der kann das nämlich sehr gut… 😉
schwimmbad „vibro-ei“ / geilegeschichte vibroei / er führte mir das vibroei ein  

Also Vibro-ei ist ja ganz nett.. Vorallem, wenn es ferngesteuert wird ohne Schnur… Ob ich allerdings mit dem Vibro-Ei ins Schwimmbad gehen würde? Irgendwie nicht… Ob das Chlorwasser für diese Dinger irgendwas tut? Keine Ahnung.
sexgeschichte sohn prostata    

Oh ne, also Inzest-Geschichten sind ja nicht meins, auch wenn ich vermehrt danach gefragt werde  – warum eigentlich?
Habe ich mich gestern aber auch gefragt, als ich eine Anfrage bezüglich „Milch“ in männlichen Harnleiter einführen und einen Stöpsel verschliessen bekam.. und wieviel Milch denn da so nötig wäre… Weia… 😉
joyclub fisten  

Zwei Begriffe, die für mich nicht zwingend in Zusammenhang stehen… Man wird dort sicher auch Fister und Zu-Fistende finden… 😉
sexgeschichte alleine zuhause handschellen plug blöd    

Joh, genau … Blöd! 😉
„4 männer“ bdsm  

Irgendwann mal gerne, momentan kann man da in anderen Blogs sicher mehr dazu finden … Ich empfehle, die Swinger-Club oder Porno-Kino-Geschichten der Seitenspringerin.
rimming sm / rimming berichte

Mache ich beim richtigen Mann sehr gerne, wenn der das denn auch mag… Und halbwegs hygienisch unterwegs ist… 😉
Bei mir selber kann ich mir das nicht vorstellen, hat aber auch noch keiner probiert…
titten brutal abbinden 

Nachdem mir ja nun bestätigt wurde, dass meine Brüste durchaus zum Abbinden geeignet sind und ich durchaus die Attraktion für Männer daran nachempfinden kann, warum nicht… Ich habe aber bis dato keine Erfahrung damit… Freiwillige vor!
weinflasche in muschi tumblr / anal extrem dehnung tumblr

Nja, das sind ja so Sachen… Dehnung mit Alltagsgegenständen… Oder gar Nahrungsmitteln… Ganze Armeen von Golfbällen aus dem Anus schiessen lassen… Gibt es – mir alleine fehlt an der Stelle der Zugang … Ich finde das nicht erotisch, mir kommt da vielleicht zu sehr mein Kopf in die Quere, was da alles passieren kann, was da alles für Krankheitsherde drin stecken etc.pp.
teenie in corsage laesst aeltere herren in ein kristallschale abspritzen / bdsm foltern von teens im verhoer    

Ich weiss, ich bin naiv – ich möchte nicht, dass nach Teens und Sex und schon garnicht nach Teens und BDSM in Folterszenarien gesucht werden… Ich sag‘ ja – naiv…
nippelklemmen richtig festmachen    

Tja! Eine Wissenschaft für sich! Die Anfängerklammern, die Krokos, die zwar auch hart eingestellt werden können, haben das „Problem“ von meist gummierten Klammern … und die rutschen! Ich bin ein grosser Fan der Clover Clamps, der Schraubzwingen oder der magnetischen „Klammern“ … Gummierte Wäscheklammern sind auch geil, dann allerdings nichts für eine Zipline … DAS bitte nur mit Holz- oder einfachen Plastikklammern… Vorsicht bei den Dokumentenklammern in Verbindung mit einer Zipline, beim Abziehen können da echt Quetschungen entstehen… Da eignen sich wirklich oben genannte Wäscheklammern am Besten.

Und dann einfach die Nippel etwas erhärten und abklemmen…. Dabei ein bisschen auf die Uhr schauen und vorallem die Freude beim Entfernen geniessen… 🙂
fickhilfe für frau    

Das ist eigentlich mein Lieblingssuchbegriff der letzten Tage … „Fickhilfe für Frau“ – das lässt soviel Raum für Interpretation… Toys? Andere subs? Sind Männer die gemeinten „Fickhilfen“? Oder kann da eine Frau nicht so wie der Mann das will und er sucht Hilfe, wie er sie zum richtigen Ficken bringen kann? Ich sage ja – Raum für Interpretation…

 

In diesem Sinne – einen guten Start in die Woche!

Lila

Und wieder Einer weniger…

Und wieder Einer weniger…

Eine anonyme Leserin ist über meinen Blog auf meinen tumblr gekommen und hat dort Kontakt zu Q. gefunden… Ob parallel, unabhängig voneinander oder wie auch immer… Auf jeden Fall sprach er mich gestern darauf an. Und war verletzt …. Wusste aber nicht genau, was ihn verletzt hat.

Laut seiner Aussage nicht die Tatsache, dass ich ihm nichts von diesem Blog erzählt hatte … Was ich bewusst nicht getan hatte, schließlich war es sein Wunsch, dass er nichts von anderen Männern erfährt … nun, dieser Blog enthält einige andere Männer 🙂

Und dann störte ihn die Beschreibung „nett“ … Jaja, ich weiss, „nett“ ist die kleine Schwester von Scheisse … Aber es gibt einfach kein besseres Adjektiv, für etwas, was sich gut anfühlt, aber eben (noch) nicht im überschwenglichen Gefühlsstadium angekommen ist … Was ich nach einem Kaffee auch echt hmm nicht hätte sagen können… Ich versuche immer ehrlich und authentisch zu bleiben … Hätte ich nach dem Treffen anfangen sollen, von der großen Liebe zu reden, möchten Männer das hören? Ist das realistisch?

Also stehe ich heute genauso ratlos da wie gestern, weil ich nicht verstehe, wo das Problem ist, wenn es tatsächlich nicht darum geht, dass ich nicht von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt habe.

Was ich weiterhin problematisch finde, gerade für Novizen. Männer lesen dann hier, was ich schon alles gemacht habe, vergleichen sich und sind im Zweifelsfall frustriert, weil sie mir nicht die gleiche Anzahl an Orgasmen und Wunden und wasweissich bescheren, wie H.? Ich glaube keinem, dass er, wenn er von dem Blog weiss, NICHT daran liest… Das ist einfach nicht realistisch. (Ich glaube die Seitenspringerin hat auch schon mal darüber berichtet, dass es schwierig sein kann, wenn Männer den Blog vorher lesen?!)

Vielleicht sagt es aber auch einiges über unser Verhältnis aus, dass ich es wirklich nicht mal in Betracht gezogen habe, ihn andeutungsweise darauf vorzubereiten und vorallem, dass ich das „Verhältnis“ zu der anonymen Leserin nicht bemerkt habe. Und ja, das was da abging, hätte mich eh‘ stutzig werden lassen und hat unserem Verhältnis im Nachhinein ein „Geschmäckle“ gegeben … nunja. Aber ich wünsche ihm wirklich, dass er mit ihr findet, was er sucht… Und vielleicht entdeckt er mit ihr seine Dom-Seite oder eben auch nicht. Es war auf jeden Fall innerhalb von Minuten klar, dass das Ganze keinen Sinn mehr hat. Es hat hörbar „Knacks“ gemacht 😉

 

Ich bin aber auch sehr dankbar, dass das gestern passiert ist – es hat mir bewusst gemacht, dass ich Zeit brauche. Mehr als ich dachte. Die letzten Monate/Wochen fühlte ich mich gehetzt und unter Druck gesetzt, möglichst schnell wieder einen Mann zu finden… Mir und anderen zu beweisen, dass ich alles wegstecken kann und „locker“ spielen kann und mindestens genauso schnell wie andere, neue Spielpartner zu finden… Plus, da war dieses permanente Gefühl keine Zeit zu haben…

Alles Bullshit, wir mir gestern aufging. Ich habe alle Zeit der Welt. Ich habe überhaupt kein Problem neue Männer zu finden, aber ich bevorzuge glaube ich mittlerweile Klasse statt Masse. Ich befinde mich nicht in einem Wettrennen, nur ich bestimme das Tempo. Und vorallem muss ich niemandem etwas beweisen. Ja, Aufmerksamkeit ist schön … Aber die bekomme ich auch woanders. Dies hier, Sex, kann nicht mein Lebensinhalt sein … Die Männer können nicht mein Lebensinhalt sein. Und teilweise wurden sie es… Und das kann es nicht sein, nicht für etwas, was nicht die grosse Liebe ist, für die es sich dann wirklich lohnt zu kämpfen.

Womit ich mich sicher demnächst beschäftigen werde, ist der Satz von Candy Bukowski – Jeder Wahl hat ihre Regeln, der Satz hat mich nachhaltig berührt und mir bereits in den diversen Gesprächen mit Freunen einiges klarwerden lassen. Ich freue mich darauf, da weiter einzutauchen. Danke für den Denkanstoss! 🙂

Also, vielleicht finden sich in nächster Zeit hier andere Blogeinträge als sonst… wer weiss, wo die Reise hingeht… 🙂
Habt einen schönen Tag,
Lila

 

 

Update

Update

Ich war für meine Verhältnisse recht ruhig, sorry dafür … Aber die Nachbeben der letzten Ereignisse und auch der Kommentare hier wollten angegangen und verarbeitet werden.

Zum Stand der Dinge:
H.: Das Thema ist nun endgültig abgeschlossen, ich habe für seine Noch-sub getan,was ich konnte, alles weitere muss sie jetzt für sich selber regeln … und das tut sie auch – auf ihre Art und in ihrem Tempo. Und das ist auch gut so. Sie und ich sprechen kaum noch über ihn und haben eigene Pläne geschmiedet, die wir demnächst mal angehen werden.

R.: Die Aufgaben werden schwerer aber auch lustvoller. Ich entdecke Dinge und Fähigkeiten, die ich vorher nicht an mir kannte. Ich bin nicht immer begeistert und wir diskutieren viel, aber im Guten und ohne Angst. Sehr einfühlsam gehen wir mit den „Triggern“ der Vergangenheit um und suchen uns gemeinsame „Interessen“ und Zukunftsfantasien… Es macht einfach Spass und tut mir gut.

 

Es gibt noch weitere Anwärter, aber wir schaffen es momentan nicht mal zum Kaffee trinken 😉
Achso, eine Kurzvisite hat ein Mann gemacht, der mich auf  Fetlife gefunden hatte und auf diversen Umwegen dann hier gelandet ist. In einer sehr verschwurbelten, komplizierten Email teilte er mir mit, dass ich ihm zu Kopflastig sei und niemand, mit dem man einfach so Spass haben könne. Auf letzteres reagiere ich ja mittlerweile ein wenig allergisch, weil für mich zum Spass immer auch Verantwortung dazugehört… Er erwähnte dann noch sowas wie Limits seien ja, wenn man sich kenne, eh ausser Kraft gesetzt… Da gehen bei mir alle Alarmglocken an.  Er wolle aber eben nur Spass und keine Verpflichtungen – Was er aber auch von vornherein ausschliess – schliesslich sei er verheiratet und wolle das auch bleiben. Dass der werte Herr dann auch noch weit ausserhalb meiner Altersgrenze lag, ihn also DAS in meinem Profil nicht weiter auffiel… Nunja… 🙂

Es bleibt also weiterhin spannend … Einen guten Start in die Woche

 

Lila

1 Jahr

1 Jahr

WordPress hat mich netterweise daran erinnert, sonst hätte ich es tatsächlich vergessen – Happy Birthday, liebes Blog.

 

Wow… Ein Jahr alles ausleben, Erfahrungen sammeln, neue Territorien betreten, Verletzt werden, Heilen, Erkenntnisse gewinnen, Weitergehen, Abenteuer erleben, Onlinefreunde finden, Haltung bewahren, Offlinefreunde gewinnen, Lachen, Kopfschütteln, Weinen, Grenzen einreissen, Mauern aufbauen, „Hallo“ sagen, Einkaufen, Fortbilden, Geduld lernen, Kommunizieren, Krönchen polieren, Verabschieden, Konkretisieren, Wahrnehmen, Selbstlieben, Schmunzeln und vorallem eins – die Hoffnung und den Humor nicht verlieren…

Und so möge es von mir aus in Jahr 2 auch gerne weitergehen.

Ich freue mich drauf….

 

Eure Lila

 

Dunkelheit

Dunkelheit

Aufgrund eines flirtigen Chats mit R. und dem Spielen mit Ideen für Szenarien kamen wir auf ein Verhörszenario. Dass er das gerne mit mir machen würde – Mindfuck und Torture… An sich bin ich für sowas immer Feuer und Flamme gewesen, ich habe diese Fantasien, Torture besonders…  Aber, ich kann Angst und Panik nicht mehr ertragen als Spielelement … Ich wusste ungefähr warum, hatte das aber nie richtig hinterfragt. Also bat ich R. darum, darüber schreiben zu dürfen. Ich durfte.

(Für die, die genervt sind von meiner Aufarbeitungsarbeit, die Sternchen sind der Hinweis, dass ihr nicht mehr weiterlesen solltet *g*)

***********

Es war das Dritte Treffen, meine dritte BDSM-Erfahrung überhaupt… Ich muss das dazu sagen, weil alleine das schon genug Erklärung ist, warum das einfach zuviel war. Und H. hätte das wissen müssen. In jedem Buch, das ich gelesen habe, steht drin, dass Dinge wie Kapuzen etc. etwas für Fortgeschrittene ist, jeder Dom, dem ich das hinterher erzählt habe, hat mit dem Kopf geschüttelt. Ich würde mich selbst heute noch nicht in diesem Stadium sehen, hätte ich damals gewusst, was ich heute weiss, ich hätte das Ganze beendet. Ich habe H. sogar noch die Auszüge aus dem Buch geschickt und wir haben darüber gelacht. Nun, ich habe damals nicht die ganze Wahrheit erzählt und so von ihm keine Hilfe gefordert. Aber nach diesem Erlebnis ist der erste Drop passiert und den haben wir nie aufgearbeitet. Und so steckt das alles noch in mir drin und ich habe Angst.

Was war passiert? (Den Originalbericht kann man hier nachlesen)

Wir hatten verabredet, dass ich auf meinem Teppich kniend, auf ihn Warte … Im Korsett, mit geschlossenen Augen. Er würde klingeln, ich würde ihm aufmachen und mich dann auf meine Position zurückbegeben.
So haben wir das gemacht, er kam dann rein, kniete sich neben mich, stülpte mir einen Turnbeutel über den Kopf aus dem er ein kleines Loch schnitt, damit sein Schwanz reinpassen würde, knotete den Beutel zu und legte mir das Halsband an. Dann sagte er „Wenn Du Dein Safeword benutzt, stehe ich auf und gehe – hast Du das verstanden?“

Ich wiederhole es gerne nochmal – Beim dritten Treffen.

Ich bin sowieso nicht gut beim safeworden, nun hatte ich also auch noch Angst verlassen zu werden, wenn ich mein Safeword nutze. Ich war also unter dieser Maske, fand das Loch extrem klein, durch das Klima unter der Maske lief mir die Nase, ich konnte also nur noch durch den Mund Luft holen. Ich hörte die Handschellen, fühlte sie, bekam Panik – beim letzten Mal Handschellen hatte ich wochenlang taube Finger… er wusste das Handschellen und ich uns nicht gut vertragen, aber ich konnte nichts sagen – ich durfte nicht safeworden, sonst wäre er weg… Also hoffte ich und justierte meine Handgelenke so gut es ging… DT – ich bekam durch die Nase keine Luft, ich konnte ihm das nicht sagen, er konnte meine Augen nicht sehen, ich konnte nicht safeworden, sonst wäre er weg…. Mir liefen die Tränen, er konnte das nicht sehen … Er wechselte Positionen, legte mir Ledermanschetten an, die er mit dem Halsband verkettete … Ich kenne meine Schulter und meine Arme… Ich wusste, dass ich diese Position nicht lange würde halten können… Ich konnte es ihm nicht sagen, ich konnte nicht safeworden, sonst wäre er weg… Ich konnte ihn nicht sehen, nicht in seinen Augen lesen, ob er weiss, wie es mir geht… „Kann er sehen, dass ich keine Luft bekomme, wird er merken, wenn ich ersticke“…. Ich wurde panisch, das Mundloch verrutschte, ich versuchte mit der Zunge, die Maske zu justieren, wenigestens dieses kleine Atemloch muss mir bleiben… Ich hatte Panik… Mir liefen die Tränen, mir lief die Nase, ich bekam keine Luft außer durch den Mund, er machte weiter mit DT, bei den Bewegungen senkten sich meine Hände tiefer und tiefer, ich schnitt mir mehr und mehr die Luft ab und er machte weiter… Ich konnte nicht safeworden – er wäre sonst weg…. Ich habe mich irgendwann aufgerichtet und mit dem Körper „gesafewordet“ – er ist nicht gegangen… Aber es war weiterhin dunkel…. Ich habe versagt… Ich bin schwach

 

Das ist in einem Rutsch runterschrieben, was damals in meinem Kopf vorgegangen ist… Ich habe danach nie wieder auch nur ansatzweise darüber nachgedacht mein Safeword zu benutzen, dieser Satz hat sich in mein Hirn gebrannt.  Ich habe Kontrollverlust erlebt und habe Panik bekommen…. Ich hatte keine Kontrolle über meinen Körper mehr, nicht über meinen Atem, ich hatte keinen Weg der Kommunikation, ich war total ausgeliefert… Totales Vertrauen eingefordert – beim dritten Treffen, beim dritten Mal BDSM.

Die weitere Session war schon ein Erlebnis, die Tränen trockneten, ich verdrängte, was da gerade mit mir passiert war. Ich weiss, dass er die Tränen gefühlt hat… Er hat irgendwann geschrieben „Denkst Du wirklich,dass ich gegangen wäre?“ – diese rationale Frage, Tage später, hat mich nicht wirklich beruhigt. Ich weiss, dass ich ihm hinterher gesagt habe, dass wir den Turnbeutel nicht mehr verwenden und dass diese Fesselsituation nicht geht für mich… Ich habe dabei gelächelt, wollte nicht, dass er sieht, wie sehr mich das mitgenommen hat, weil er sonst gegangen wäre – zu anstrengend, zu kompliziert, zu „standard“ … Ich hatte Angst… Angst, dass er geht, dass er es nicht versteht… Dass ich uninteressant werde – die anderen können sowas doch auch, da muss ich mithalten… Meine Grenzgänge, meine Schmerzbereitschaft, mein blindes Vertrauen – das sind meine USPs, damit kann ich mich interessant machen, damit kann ich seine Aufmerksamkeit haben, damit bekomme ich Zeit von ihm….

Danach fuhr er für 3,5 Wochen in den Urlaub, ich habe ihn 5 Wochen nicht gesehen. Ca. 1 Woche später fing der erste Drop an… (Nachzulesen hier und hier und hier ). Am Anfang bekam ich Emails wie „WAS IST DENN LOS MIT DIR?“, wirklich, in Grossbuchstaben… Er kannte Drops nicht, er wusste garnicht, dass es sowas gibt… Er fühlte sich aber auch nie verpflichtet, sich nachträglich darum zu kümmern. Ich glaube, dass er den ersten Drop nicht ernst genommen hatte. Für ihn war das ein weiteres Zeichen, dass ich ihn verliebt war und Aufmerksamkeit erschleichen wollte. Ich habe es aus Scham und aus „ich will ihn nicht nerven“ nie wieder angesprochen… Ich dachte ja auch, dass das irgendwie „normal“ ist, ich hatte keine Vergleichsmöglichkeiten, wusste nicht, dass und wie es anders geht.

Ich schrieb damals:

Bei uns gibt es ja mittlerweile fast keine Limits mehr und auch wenn ich ein Safeword habe, spielen wir heute “ich habe kein safeword” … bzw. der Deal war… ich kann mein Safeword benutzen, aber dann steht er auf, zieht sich an und geht… *gngngng*
(Bevor hier jetzt alle BDSM-Kenner und Doms aufschreien “DAS geht nicht, das ist schlechtes Domverhalten” – das war so abgemacht, wir “üben” für CNC … auf meinen Wunsch hin… Also Ruhe! *g*)

Es stimmt, ich war so naiv zu glauben, dass ich mich mit CNC für ihn unverzichtbar mache … Ich glaube er wusste damals schon, was das mit mir machen würde…. Er sagte damals Dinge wie „Ich habe Angst, was das danach mit Dir macht“ … Er hatte Recht – es hätte mich zerstört… Und er hätte es nicht auffangen können.

Fies – er verband mein Halsband mit meinen hinter dem Rücken verschränkten Armen… sinken die Arme, würge ich mich selber… DAS war dann wirklich Panik pur… weil ich während DT ja eh am “Ersticken” bin (ich weiß, ich übertreibe ein wenig… Büsschen!), beim Wegwühlen von ihm habe ich mir aber dann tatsächlich selber die Luft abgeschnürt… ich mußte mich aufsetzen, gegen den Druck seiner Hand, und dann hat er die Installation aufgelöst… (für mich fühlte sich das wie körperliches Safeworden an, aber das ist dann vielleicht das Talent des Doms zu unterscheiden, wie “ernst” eine Reaktion ist…?)

Es steht soviel „Falsches“ in diesen Sätzen, würde mir heute eine sub sowas beschreiben, ich würde ihr sagen, dass sie diesen Dom verlassen soll. Heute verstehe ich ansatzweise, sicher noch nicht ganz, wo diese Panik herkam. Sicher auch daher, dass dieser Satz am Anfang der Session gefallen ist, sicher auch daher, dass selbst wenn ich hätte safeworden wollen, ich dies nicht gekonnt hätte…. Wie denn? Dass ich es dann vielleicht trotzdem nicht mache, das liegt dann an mir – aber ich brauche die Option… ein kleines bisschen Restkontrolle…  Und ob H. immer so genau weiss, wie knapp solche Situationen für die sub sind? Mit dem Wissen von heute wage ich das durchaus anzuzweifeln. Ich weiss, dass ich keine „einfache“ sub bin, sicher durch solche Dinge keine einfachere sub geworden bin… Wunschzettelsub, Kampfsub…. Ja, aus Gründen… Ich weiss nicht, ob ich jemals wieder in der Lage sein werde, das zu machen, was ich mir so sehr wünsche – die Kontrolle abzugeben… Mich auszuliefern… Bedingungslos mein Leben in die Hand eines anderen Menschen zu geben und zu vertrauen, dass dieser darauf aufpasst… Und auch darauf aufpasst, dass keine seelischen Schäden entstehen und wenn sie entstehen, sie mit mir aufzulösen. Mir nicht das Gefühl zu geben, dass ich versagt habe… Dass ich anstrengend und kompliziert bin… Dass ich es besser hätte machen können, dass andere es besser können als ich und deswegen interessanter sind… Die Angst ist weiterhin da… Gestern reichte ein kleiner Ausblick auf ein Szenario von R. aus, um mich zusammenbrechen zu lassen., Die Tränen kullerten… Ich wollte, nein ich will das so gerne wieder können, aber ich kann noch nicht… Ich habe Angst…

Ich schrieb ausserdem:

Bei mir, und das möchte ich extra betonen, weil es glaube ich mind. 2 verschiedene Trigger für subdrop gibt – positive und negative… Bei mir auf jeden Fall positive, da gibt es überhaupt keine Frage und Diskussion… Ich denke, daß ich auch mittlerweile weiß, was die Erinnerungslücken zu bedeuten haben und das basiert alles (ALLES – wer es nicht verstanden hat, hier nochmal in groß) auf positiven Erlebnissen.
In den Foren wurde zuerst abgefragt, ob mein Dom gut zu mir ist, richtiges aftercare betreibt, das Fingerzeigen ging da ganz schnell in eine Richtung, die total falsch ist. Der arme Mann hat alles richtig gemacht und kann da überhaupt nichts dafür, im Gegenteil… ich bin ihm weiterhin sehr dankbar, daß er mir immer wieder aufzeigt, daß diese Welt meine Welt ist, daß ich da reinpasse, daß mir das Spaß macht und mich endlich angekommen fühlen lässt.

 

Achja *seufz* Ich habe immer versucht H. vor mir und vor anderen in einem guten Licht dastehen zu lassen, Loyalität bis ins Knochenmark…. Natürlich war der subdrop nicht durch einen positiven Trigger verursacht, keiner meiner Drops hatte einen positiven Background… Weil H. mich verlassen hätte, wenn ich es anders gesagt hätte … Er sagte damals in einer Email ungefähr etwas in der Tonaliät von „Wird das jetzt jedesmal passieren, wenn wir spielen?“  … Er sagte dann zwar, dass das nicht so gemeint sei…. Aber die Aussage stand im Raum… Keine Schwierigkeiten, Keinen Zeitaufwand, Nicht kompliziert… Also spielte ich alles runter, sagte ihm nicht mehr, wenn es mir schlecht ging, fing nicht an die Themen mit ihm aufzuarbeiten… Seine ganze Haltung mir gegenüber vermittelte mir „wenn Du kompliziert wirst, gehe ich“. Es ist also nicht seine Schuld, dass er mir nicht geholfen hat – er wusste von den meisten Dingen nichts. Ich stelle aber weiterhin die These auf, dass ein guter Dom garnicht erst wartet bis die Dinge eskalieren, sondern von sich aus um Kommunikation bemüht ist. Sich mit dem Wesen seiner sub beschäftigt und versucht sie zu verstehen. Und vorallem, dass er eine angstfreie Kommunikation anbietet.

Es braucht keinen Psychologen um zu verstehen, warum unsere Zeit geprägt war von guten Zeiten bei den Treffen und schlechten Zeiten zwischen den Treffen. Mir ging es jedesmal schlecht, ich durfte das nicht zeigen oder sagen, ich wollte seine Aufmerksamkeit und holte mir die auf dem einzigen Weg, den ich kannte… Streit-Provokation…. *seufz* Der Rest ist Geschichte.

Man kann ihm an diesen Stellen nur bedingt eine Schuld zu sprechen, wenn die Frauen, mich eingeschlossen, nicht mit ihm reden, dann kann er auch nicht reagieren. Nun, ich habe mit ihm geredet, sehr ehrlich und er hat alles dafür getan, dass ich das schnellstmöglich nicht mehr konnte. Es brauchte eine weitere sub, die ihm gestanden hat, dass es ihr schlecht ging … und auch ab und an noch schlecht geht, nach den Treffen mit ihm, damit er es ernst nimmt. Vielleicht hat er mich nachträglich ernst genommen. Da war und ist  es dann allerdings schon zu spät.

Was ich damals auch noch schrieb:

Der Autor (Jay Wiseman, SM 101) meint das ganz sicher nicht so, er weist nur auf sehr ausführliche Art und Weise auf die Gefahren hin, die existieren – keine Frage!
Aber wenn man das alles liest, bevor man überhaupt irgendwelche praktischen Erfahrungen gesammelt hat, fängt man wahrscheinlich garnicht erst an – oder fordert von seinem Spielpartner Dinge, die den dann gleich schreiend wegrennen lassen.

Hachja, ich werde das Buch nochmal lesen müssen. Ich will es nochmal lesen… Bewusst … Mit meinem Wissensstand von heute… Ich werde mich nicht mehr lustig machen darüber… Und ich fordere mittlerweile viel mehr von meinen Spielpartnern, ich bin sehr viel vorsichtiger… Wie gesagt, das macht es für mich sicher nicht einfacher einen Dom zu finden.

Es kostet mich auch bei R. sehr viel Kraft ihm zu sagen, was geht und was nicht geht. Ich bin an dieser Stelle sausensibel geworden… Es kämpft die sub, die sich hingeben will, mit der sub, die aufpasst…. Das ist so anstrengend und zermürbend… Und es trifft die Falschen… nicht den Verursacher, sondern die, die versuchen, es besser zu machen.

Was habe ich aus dem Schreiben dieses Textes gelernt?

Viel…. Ich habe erkannt, dass es nicht die Maske war oder die Fesselhaltung, die damals der Auslöser war, sondern der Satz, das Szenario und mangelndes Aftercare… Ich bin (noch) nicht bereit für Kontrollverlust… Ich brauche die letzte Möglichkeit etwas zu stoppen und zu wissen, dass der andere mich nicht verlässt, verurteilt oder gar verachtet. Das ganze Szenario war komplett auf meine Verlustangst ausgerichtet… Das steht auf meiner Hardlimitliste „Spiele nicht mit meinen emotionalen Triggern: Verlustangst, Liebes-/Aufmerksamkeitsentzug, keine erniedrigenden Kommentare zu meiner Figur“ … Meine Limits wurden nicht beachtet… Ich habe vertraut und habe verloren… Zum Grossteil mich selber, meine positive Naivität… Meine Möglichkeit, mich fallen zu lassen, zu vertrauen…

Mein Ziel:

Ich möchte wieder vertrauen können… Ich werde – in kleinen Schritten – mutig sein… Ich werde auch weiterhin über meinen Schatten springen und unangenehme Dinge ansprechen oder Dinge, die mir schwerfallen, weil sie peinlich oder persönlich sind… Ich werde daran arbeiten… Ich werde mich darüber nicht mehr definieren… Ich bin stärker als das, aber ich werde besser auf mich aufpassen müssen.

Liebe – D/s?

Liebe – D/s?

Da in meinen Kommentaren grade heftigst darüber diskutiert wird, ob ich verliebt war oder nicht … Ob ich so wirke oder nicht … Ob D/s ohne Liebe geht oder nicht … Man möge die Kommentare lesen, um die Tragweite zu verstehen.
Auf jeden Fall habe ich mich mit meinem Mentor-Dom unterhalten und der meinte dazu wie folgt:

Liebe ist ein großes Wort. D/s geht nicht ohne eine emotionale Bindung. Die muss vorhanden sein, schon einmal um das benötigte Vertrauen zu haben und sich fallen lassen zu können. Ich persönlich denke nicht, dass man D/s ausleben kann wie einen OneNightStand. Es ist kompliziert [mit anderen darüber zu sprechen], weil Außenstehende keine Ahnung haben, was D/s emotional anstellen kann. Die sehen wie jemandem der Arsch versohlt wird, aber warum – interessiert nicht. Und es ist nicht damit getan, ein bißchen härter zu sein. Zu D/s gehört eine Menge mehr.

Und von einer sub habe ich ziemlich genau die gleichen Worte gehört.

 

Ich brauche nicht die große Liebe, aber eine emotionale Bindung… Sonst habe ich davon nicht das, was ich davon haben möchte. Wenn es um die reine Orgasmus-Beschaffungsmassnahme geht, geht es auch mal ohne Gefühle – das ist dann aber kein D/s … Das ist vielleicht harter Sex mit ein paar Schlägen… Aber da gelten für mich und den Mann ganz andere Regeln als bei D/s …