Friday, I’m in love….

Friday, I’m in love….

sangen schon die Herren der TheCure-Kombo, Menschen meines Alters mögen sich an die erinnern. Und nunja, ich wollte ja Freitags immer mal so einen Rückblick machen, allein das wahre Leben kommt und kam mir in die Quere.

Dieser Blog wäre aber nicht mein Blog, wenn dem Titel nicht ein wenig mehr beiwohnt, aber von vorne.

Also was brachte der letzte Monat, die letzte Woche:

– Ich meide immer noch und vermehrt die Stadtviertel, die mehr zu H’s Stadtseite gehören, nehme mir aber vor damit demnächst aufzuhören. Wir sind uns 10 Jahre nicht über den Weg gelaufen, warum jetzt auf einmal. Wenn werde ich ihm aber demonstrativ den Stinkefinger zeigen – und mich dann meinen Freunden zuwenden, die netterweise momentan auf ihr Viertel verzichten 🙂

– Die Noch-Frau ist aufgrund ihrer letzten Erwähnung verletzt und enttäuscht von dannen gezogen. Nunja, es hätte eleganter gelöst werden können, gebe ich zu. Aber Hinweise wie „es tut mir nicht gut, mit Dir zu sprechen“ hätten ja vielleicht auch durchaus als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden können. Oder eine Vorwarnung.
Oh well…

– Die leise Hoffnung am Horizont, dass es noch „normale“ Männer gibt bzw. ich irgendwie mit denen kompatibel bin, zerschlägt sich weiterhin… Ich habe da nicht den richtigen Magneten eingebaut. Ich habe ein Faible für komplizierte Charaktere, die möglichst NICHT kompatibel sind, mit meiner durchaus nicht weniger komplizierten Innenausstattung.

– Die laute Hoffnung, dass ab einem gewisse Alter die Spielchen aufhören, lässt sich gar nicht erst wieder aufbauen, so schnell wird die wieder zerschlagen. Also befinde ich mich eher in dem Stadium, dass ich es als Weltwunder ansehen würde, würde mir einer begegnen, der selber keine Spielchen spielen will. Und so schön, dass einem alle versichern, man selber einem auch, dass man ja keine Spielchen spielen will… Grau ist alle Theorie, sag‘ ich da nur.

– Die Lektion, dass man, wenn man „offen“ zueinander ist, der Verletzungsgrad ins exorbitant Gazillionenfache ansteigt … Die tut weh. Ich weiß noch nicht so ganz, wie ich da wieder herauskomme. Aber zumindest den Willen dazu habe ich, das ist doch mal etwas.

– Die permanenten kleine Stiche – mal ist es nicht der richtige Zeitpunkt, mal sind die Umständen widrig, mal die Lebenssituation am Wanken – wohlgemerkt von Anderen, nicht von mir – ob das die „Nette“ Art der Abfuhr ist? Keine Ahnung, es liegt auf jeden Fall NIE an mir, immer an „ihnen“ …

– Die Erkenntnis, dass auch ein Dom erst lernen muss wie Mann sub ist… Schwierig. Plus die Erkenntnis, dass es für mich egal ist, welche der Rollen ich einnehme, ich immer die bin, die „hinterher“ noch ein bisschen mehr braucht – ein bisschen mehr Zeit, ein bisschen mehr Gespräch, ein bisschen mehr Nähe … und meine Partner mit ihrem Samenerguß dann aber schon beim nächsten Tagesordnungspunkt sind und ich dastehe mit meinen Bedürfnissen. Im schlimmsten Fall – alleine … Wie geschehen … Mehrfach .. Trotz Hinweis…
Und damit die Erkenntnis, dass H. vielleicht Recht hatte – ich kann das nicht so locker … Wobei die Definition von „locker“ eben zu klären ist … Keine Ahnung, ich finde mich eigentlich relativ locker – allein die Bedrohung, dass Mann mich als nicht locker beschimpft, lässt mich verkrampfen… Ein Teufelskreis und vielleicht eben die falschen Männer … 🙂

– Eine Switcher-Beziehung ist skurril, spannend aber eben auch nicht einfach…

– Meine kommenden Freitage sollten die Highlights meiner Woche werden, ich hoffe immer noch, dass sie das werden können – allein mein Optimismus ist aufgebraucht … Es wäre so schade … Aber vielleicht wird es nicht anders gehen, zuviel ist passiert… Who knows *facepalm*

So, aber diese Rückblicke sollen auch immer ein Dankbarkeits-Eckchen haben, der Waschbären-Cheerleader (für SIE Frau Bukowski!) in mir braucht das, sonst geh‘ ich unter.

– Danke für die zahlreichen Kommentare und Aufmunterungen. Es sind die kleinen Dinge, die zählen und nicht jede freundliche Geste braucht einen physischen Körper. daher Danke 🙂

– Das Buch der lieben Dezembra – Frankfurt liebt Dich! Kaufen!

– Ich kann jetzt meine Hände, meine Finger hinter dem Rücken wieder verhakeln. Besser als vor dem Unfall sogar. Aus mir wird noch ein Schlangenmensch (meeeeeeeh, oder auch nicht *g*). Heisst aber – demnächst geht wieder BH, vielleicht auch mal wieder Korsett, definitv aber mal wieder Hilfsmittelfreies am Rücken kratzen 😉

– Das Nicht-Aufgeben-Wollen, Kämpfen, Versuchen, Ausprobieren – dafür bereit zu sein, ist schon ganz schön perfect.

– Kindergeburtstage – es gibt kaum was Schöneres als klebrige Kinderhände, die einen umarmen, weil sie einen tollen Tag hatten – an IHREM Tag

Auf geht’s – in die kommende Woche voller Abenteuer… 🙂

Lila

47 Gedanken zu “Friday, I’m in love….

  1. Du erinnerst mich an einen alten Wunsch von mir: Ich muss mir unbedingt ein Korsett kaufen. Wollte schon immer eins haben. 🙂 Ich wünsche Dir auch eine tolle Woche. Melanie

    1. Gnaaaaa, wenn ich aber die „Richtigen“ nicht finde oder die „Richtigen“ dann leider schon eine andere „Richtige“ gefunden haben… Der Drang, den Kopf in den Sand zu stecken und mit dem Bürzel zu wackeln, ist enorm groß 🙂

      1. Ach was, du bist ne starke Frau – Kopf in den Sand stecken gibts bei dir doch nicht. Ich bin mir sicher, dass du den Richtigen findest, der noch keine Richtige hat und für den du die Richtige sein wirst.

  2. Interessante Einblicke. Interesante Gedanken. Danke, für’s Teilen.
    Und ich sehe die skurrilsten Typen herumlaufen, die jemanden gefunden haben. Vielleicht einfach mit suchen aufhören. Dann weitet sich die Optik;-)

    Liebe Grüße
    Frau Zerberus

    1. *g* Auch diese Variante habe ich bereits ausprobiert, ganz getreu dem Motto „Ich suche nicht, ich werde gefunden“ … Äh ja, hat auch nicht geklappt… Daher – so ja zumindest mal der Plan – während des Wartens auf den praktikablen, realen Handwerker (also nicht Traumprinz), versuche ich ein weing Spaß zu haben und nicht alleine auf der Couch zu sitzen – wo mich der Handwerker ja nun auch nicht finden kann. Aber Single-Leben ist durchaus auch anstrengend, glaubt einem ja immer keiner *grumpf* 😉

      1. Doch, ich glaube oder besser: weiß. War schließlich auch mal 5 Jahre Single. Und auch heute sehe ich wie anstrengend es ist. Darf ich doch einer Freundin dabei zu sehen;-)

  3. also, dass du bis jetzt ganzzeitlich ohne bh herumgelaufen, gehüpft, gefahren bist reizt meine fantasie nahezu ins unermessliche – guuut dass ich das erst jetzt mitbekomme, da du ihn fast wieder zubekommst – aber das nur nebenbei.

    dass männer mit dem samenerguss sich dem nächsten tagesordnungspunkt zuwenden kann frau durch zwei beiträge unterbinden: a) keine weiteren tagesordnungspunkte zulassen bzw einplanen und b) den erguss solange verhindern bis frau sich selbst diesem finale als finale widmen kann. sprich wer vorher spritzt wird ausgepeitscht – UND ZWAR ORDENTLICH !!! was immerhin einen tagesordnungspunkt darstellt, der durchaus im genussfeld beider stehen könnte. und wenns nur einer genießt, wen kümmerts wirklich??
    HÄHÄHÄHÄ

    Besprichst du deine Bedürfnisse vorab – bzw wieso nicht ??

    und wenn alle, wirklich alles im argen ist, lade ich dich zu einem genusskuschelwochenende ein…

    1. *lach* Hmm 🙂 ALSO „Ohne BH“ bedeutet ja nicht zwangsweise „oben ohne“ … Da ich – wie ich finde – nicht grade viel Oberweite habe, reichen Sport-Tops, die konnte ich zu jeder Phase des Arms an- und ausziehen. Oder Bikini-Oberteile, die gingen auch gut… Ich habe BH’s also nur bedingt vermisst – aber ab und an soll es ja weniger Sportlich sein und mehr „Va-va-voooooom“, ne? 🙂

      Nja, wie ich feststellen kann, finde ich bei „online-Sm-Spielen“ den Orgasmusentzug bedingt spannend… Zum Einen weiss ich ja nicht wirklich, ob der andere sich dran hält. Und wenn der dann nicht ordentlich jammert und leidet, machts ja auch keinen Spaß. Und da beide devoten Männer verheiratet sind, gehe ich mal stark davon aus, dass sie so oder so Orgasmen mit ihren jeweiligen Ehegattinnen haben… 😉 Daher geniesse ich als Domme tatsächlich den Orgasmus meines subs.. Sexuell bin ich momenan an der Stelle nicht beteiligt, weil ich mich da doch noch sehr konzentriere … daher kommt vielleicht auch die Zeitverzögerung? Keine Ahnung… Die Rollenverteilung ist ja noch sehr neu.
      Als sub war ich schon immer so, dass ich danach mehr von allem brauchte und habe das auch immer gesagt.
      Aber auch als Domme habe ich das schon geäußert, bin aber noch nicht sicher, ob das so angekommen ist. Und ich brauchte auch 1-2 Versuche und Erforschungsmomente, bis ich kapiert habe, was mir fehlt… Fakt ist: Wenn das so bleibt wie es jetzt ist, dann ist das für mich einfach nicht attraktiv und dann müssen sich die Herren eine andere Domme suchen … 🙂

      Und auf Dein Angebot komme ich bestimmt mal zurück 🙂

      Zur Philosophischen Nach-Frage: Nein, ich denke nicht, dass es den EINEN Richtigen gibt … Ich denke es gibt eine Kombination von vielem oder vielen Richtigen 😉 Was vielleicht die Suche auch erschwert, bin mir da noch nicht so sicher … 🙂

  4. Heute püschel ich einfach mal ein wenig für Dich. Der Text macht es leicht, sein Inhalt auch, und Du sowieso. Nebenbei: man, in diesem Fall frau, trinkt in Wahrheit niemals alleine. Vielleicht nur zeitversetzt und an unterschiedlichen Orten 🙂 Herzlichst! Candy

  5. Domse sein war für mich vor allem deshalb nichts, zumindest nicht auf Dauer, weil ich eben nur selten auf meine Kosten gekommen bin. Klar war es geil, einen Mann zu quälen… aber was ist mit meinem Orgasmus? Wenn ich mir den immer selbst verschaffen muss, dann brauch ich eigentlich gar keinen Mann, dann ist mir ein devoter Kerl eigentlich nur noch lästig.

    1. Also – Bei Online-Ds kann ich Dir da nur zustimmen – da ist der „einzige“ Lustgewinn für mich tatsächlich das Ausüben meiner Dominanz, Erfüllen der sadistischen Ader und die komplette und 1000% Aufmerksamkeit meines sub. Rein körperlich passiert da bei mir nix … Das Kopfkino wird halt gefüttert… 🙂

      Da ich aber hoffe, das dann auch „in echt“ mal ausprobieren zu dürfen, habe ich mir genau DIESE Frage gestellt und da meine subs beide sehr kreativ sind, kamen die selber mit lustigen Ideen um die Ecke, was sie devotiv anmacht und mir einen Orgasmus verschafft… 🙂

      1. Hm. Ich hab mich da vor ein paar Tagen erst mit Ted drüber unterhalten. Ich hab mich als Dom auf Dauer einfach nicht genug als Frau gefühlt. Immer musste ich alles bestimmen. Klar kann ich einen Sub auffordern, mich zu lecken oder was weiß ich zu machen, damit ich auch einen Orgasmus habe – aber das ist eben nicht dasselbe, als würde sich ein Mann voller Lust auf mich stürzen. Bei den subs muss ich – wörtlich und im übertragenen Sinn – immer oben sitzen, und das bringt’s auf Dauer nicht für mich, da ich mich dabei nicht entspannen und schon gar nicht gehen lassen kann.

      2. Da stimme ich Dir zu insofern als dass ich auch keinen Dom kenne, der sich wirklich entspannt … Außer die paar Sekunden zum Abspritzen 🙂 Als Dom, zumindest so wie ich es verstehe, wacht Dein geistiges Auge immer über dem Wohlergehen deines/r sub … du denkst für 2 – daher finde ich per es den sub-Part sehr viel entspannender! Aber Spaß macht der Domteil eben auch … Also mir 😉
        Und als Frau fühle ich mich sogar mehr als Domme als in der sub-Rolle 🙂 Aber das erlebt jeder für sich wohl auch anders 🙂

  6. Liebe Frau Lila
    das schöne an uns Menschen ist, kein Deckel passt so richtig.
    Interessant wird es doch wenn dort mal ne Schramme ist, das Deckelchen hier ne Nase hat und deshalb wackelt, das Töpfchen ein bisschen verzogen ist und deshalb nicht ganz dicht ist…

    Also such nicht nach dem Passenden, sondern nach Einem bei dem aus Euch beiden ein tolles Unikat wird.

    Viel Spaß beim Entdecken.

    Liebe Grüße
    64er

    Ach ja, da war noch was – es gibt auch Männer die es genießen „danach“ ihre Partnerin noch im Arm zu haben, fest zu halten und über das Erlebte zu reden.

    1. Lieber 64er,

      Da stimme ich Dir vollkommen zu – Aber das „Unikat“ ist dann eben auch „richtig“ 🙂 Fest verschlossen – da kann ja nix atmen… neneneneeee 😉

      Und ja, ich könnte mir schon den Einen oder Anderen vorstellen, mit dem das Unikat super wird, aber wenn nur ICH mir das so vorstelle und wünsche, dann passt es eben doch nicht so ganz … Aber ich geb‘ ja nicht auf… 🙂

      Die „Genießer“ ? Die hatte ich leider noch nicht in meinem Bett… 🙂 Aber ich habe ansatzweise gehört, dass es die geben soll – so wie den Yeti oder Loch Ness? 🙂

      1. Das klingt aber mehr nach Ungeheuren 😉

        Mit so vielen Männern war ich noch nicht im Bett, also fehlt mir ein bisschen der Maßstab. Da ich mich aber gerne offen mit Partnerinnen über ihre Erfahrungen austausche und von ihren Vorlieben wissen will, höre ich das ein oder andere.

        Es gibt zu viele von der Spritzrausundschluss – Fraktion; die, allerdings, haben keine Ahnung was ihnen entgeht

  7. Schön mal wieder mehr von dir zu lesen. Dass Männer nach dem Samenerguss nicht mehr offen für Zweisamkeit sind, weil sie entweder pennen oder sofort zum Fernseher rennen hat sich sogar bis zu mir rumgesprochen. Ich selbst ticke da nicht ganz unähnlich, schließlich ist das Thema Sex dann erledigt. Grins. Vielleicht brauchst du im gesamten Alltag etwas mehr Streicheleinheiten? Sexpartner mit gewissen Vorlieben haben ja häufig nur ihre Vorlieben im Sinn und sind noch weniger als Lebenspartner bereit, auf eine einzugehen. Aber auch Lebenspartner sind keine Kuschelautomaten. Ich finde ja, man darf von einem Partner gar nichts fordern, weil Aufforderungen zu Streicheleinheiten keine echten Streicheleinheiten liefern. (Ich rede jetzt nicht von SM) Wenn du jetzt also Domme bist, darfste dich streicheln lassen, die Frage bleibt, ob das für dich denselben Effekt hat wie in einer Partnerschaft? Jedenfalls, es ist müßig, über Dinge zu lamentieren die sich mit Männern nicht einstellen werden. Es helfen eventuell tolle Abendessen nur für dich und vielleicht Freunde, Badewannen voller Schaum, ein Glas Wein und eine toller Hollywood-Schinken, kurz: sich selbst Verwöhnen, so wie es kein anderer kann. Sagt zumindest die Lesbomatin

    1. Und die Lesbomatin hat absolut recht… Das ist ein so einfaches und simples Rezept, das man sich dann schon immer wieder fragt, warum man das nicht einfach öfter macht… Aber es wird gemacht, das ist hiermit versprochen.

      Generell bin ich absolut Deiner Meinung – Streicheleinheiten oder generelle Aufmerksamkeiten kann man nicht einfordern – entweder sie kommen von selber oder eben nicht… Das heisst nicht, dass mir eben bewusst ist, dass ich an den Stellen scheinbar größeren Bedarf habe als andere …. Es bleibt herauszufinden, ob das irgendwann mal anders ist – z.B. in einer liebevollen Partnerschaft… 🙂

      Und schön wieder von Dir kommentiert zu werden – wie immer auf den Punkt getroffen… 🙂

  8. Zwei Gedanken, die mir beim Lesen durchs Oberstübchen wirbelten und die Sie mir erlauben mögen, Ihnen mitzuteilen…
    i) Was wenn das „Nicht-Spielchen-Spielen“ zum eigentlichen Spiel wird?
    ii) Ich halte Sie für sehr risikobereit (wäre ich nicht) – und Ihren grossen auf einen Freitag festzulegen. Wenn Ihr Wunsch nun an einem Mittwoch an Ihre Türe klopfte, was dann? Würden Sies denn bemerken?
    Mittäglichsommersonnigebestelaunegrüsse vom Schwarzen Berg

    1. Ihren grossen Tag soll das heissen – sorry für eventuelle Denkverwirrungen… (Mensch Ärmel, jetzt vergiss doch mal für fünf Minuten Handkäs und Äppler und konzentrier dich aufs hier&jetzt—)

    2. Lieber Herr Ärmel, „I have a dream“ – dass zwei erwachsene Menschen sich auch wie ebensolche (Idealbild, klar) Erwachsene verhalten könnten… Ehrlich und Respektvoll miteiander umgehen und sagen, was sie möchten, denken, wünschen… Finde ich jetzt eigentlich nicht so schwer… Aber scheint es durchaus zu sein.
      Und klar, auch das kann zum „Spiel“ umfunktioniert werden, aber dann bin ich in einer Gedankenspirale, in der ich nicht mehr weiss, wo oben und unten ist – geschweige denn der Ausgang 🙂

      Ich gestehe, dass ich in der Vergangenheit oft das Klopfen nicht gehört habe oder ignoriert habe… Mittlerweile glaube ich, höre ich auf dem Ohr so oder so schlecht … Dh wer auch immer durch die Tür will, nimmt am Besten das Nebelhorn – der Tag wäre mir dann egal 🙂

      Bis bald in Bembeltoooown! 😉
      Heute sogar in Sonnig! 😉

      1. „…Finde ich jetzt eigentlich nicht so schwer… Aber scheint es durchaus zu sein.“ Das sehe ich genauso – irgend etwas scheint immer dazwischen zu liegen, zu klemmen – was auch immer.
        Vielleicht macht das gerade das Menschsein und die Möglichkeit individueller Reifung aus.
        (wenns irgend zeitlich hinhauen kann, melde ich mich bei Ihnen)
        Nochimmermittäglichsommersonnigeaberlangsamhektischegrüsse vom Schwarzen Berg

  9. Liebe Lila!
    Ich bin jetzt tagelang um diesen Beitrag herumgeschlichen. Oder er um mich? Jedenfalls muss ich dem jetzt ein Ende bereiten, indem ich DOCH kommentiere. Nur vorsichtshalber vorweg, aber ich denke es ist klar geworden, dass ich mit dir und deinem Sumpf sympathisiere und das folgende somit als liebevoll gemeintes, aber vor allem objektives Statement zu sehen ist.

    Also ich las das obige und da ich es dir jetzt auch nicht zu einfach machen möchte, hier eine einfache Bitte: löse dich von deinen

    >> selbsterfüllenden Prophezeiungen<<!!!

    Welche Aussagen genau ich damit meine und als solche bezeichne, das darfst du dir zunächst selbst durch den Kopf gehen lassen, aber: von denen wimmelt es da oben, mir ist fast schwindelig davon geworden! Ich möchte sie dir entreißen und damit den Arsch versohlen! Wirklich!! Danach versenken wir sie im Main und gehen ein Schnäpschen trinken! So! *ausatme*

    Liebe Grüße
    Mrs.
    from the block 🙂

    1. Also an Atemnot sollst Du ja nicht sterben, das wäre schade drum … Dann lieber nach dem Schnapps im Main ersaufen … Ach ne, anders … Aber egal … Das machen wir demnächst mal, werte MrsMcH

      Du findest mich dennoch ein wenig verunsichert, ob der selbsterfüllenden Prophezeiungen… Wo ich doch ausnahmsweise mal garnix prophezeit habe aber vielleicht ja mein Unterbewusstsein? Oder ich muss meinen Text nochmal lesen? Ich zeige mich hiermit auf dem Schlauch-stehend-verwirrt … 🙂

      Aber Arsch versohlen an sich? Immer gerne *grins*

      Los – hilf‘ einer alten Dame auf die Sprünge …? 🙂

      1. Deine Antwort kam viel, viel, viel zu schnell 😉 JETZT lasse ich dich zappeln. Verfluchte Spielchen, ich weiß, aber der Effekt des Verstehen ist weit aus größer, erst recht der des Annehmens und Umsetzens, wenn die Madame sich das selbst erarbeitet. Das du ein wenig verunsichert bist: I like 🙂

      2. Du und DasManuel – ihr habt es mit zuviel oder zuwenig Buchstaben … 🙂
        Jedem von Euch eine Packung „Russisch Brot“ … 🙂

        Das Schöne ist, dass ich ja ständig am geistigen Puzzlen bin … Worüber ist ja denn auch Latte, ne? 🙂

        Dir auch eine schöne Abend meine Liebe 🙂

        P.S.: aber dann auch raus mit der Antwort, wenn ich schon grüble … Also morgen oder so 😉

      3. Beim Kommentieren bin ich normalerweise ganz entspannt, nur bei der das/dass Sache, das fuchst mich immer wieder, wenn ich es entdecke 🙂
        Ja, morgen… Vielleicht ergibt die Nacht ja schon etwas 😉

      4. Also ich hoffe mal, dass es nicht mehr fuchst … 🙂

        Ich denke, dass ich weiss, was Du meinst … Ich kann Dir nur versichern (und mein Freundeskreis kann das bestätigen), dass ich wirklich schon viel, viel besser geworden bin, was diese fatalistische selbstniedermachende Grundhaltung angeht. Und wiederum kann ich Dir versichern, dass mein Ur-Optimismus nicht gebrochen wird, nur weil ich 5 min Depri-Phase habe… Ich versuche wirklich immer den Blick hoch zu halten und für alles und jeden offen zu sein … Aber auch mir muss es mal erlaubt sein, laut „SCHEISSE“ oder „FICK DICH“ zu rufen … Das war in dem Beitrag der Fall .. Im Hintergrund sind in der Woche soviele Sachen schief gelaufen, die alle in diesem Beitrag mündeten … Das ist dann meist raus und gut isses … Krönchen wieder recht gerückt.
        Aber ich bin eben auch nur ein Mensch und habe mal Tage, wo ich einfach alles und jeden unfair und ungerecht finde… 🙂
        Und dass wir alle ein bisschen Schizo sind? Dazu muss ich ja wohl HIER mit DIR nicht groß schreiben *g* Ich stelle mir das immer so vor, dass ich PERMANENT Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter sitzen habe… Am Freitag war das Teufelchen lauter aber glaub mir, der Engel kann auch sehr laut schreien 😉

        Besser? 😉

      5. Okay, ich gebe zu, dass ich etwas zu sehr von mir selber ausgegangen bin, denn wenn ich SCHEISSE oder FICK DICH schreie, hört sich das eher so an wie: SCHEISSE! oder FICK DICH! und nicht so in Stein gemeißelt, wie es von dir bei mir ankam.

        Diesen Spruch mit dem Krönchen kann ich übrigens gar nicht sehr leiden, aber auch hier aufgrund anderer Vorkommnisse im Bekanntenkreis und weil er für mich zwischen den Zeilen immer eine gewisse Unbelehrbarkeit und Festgefahrenheit im Denken mitbringt. Dooferweise habe ich die Angewohnheit sehr auf solche Formulierungen zu achten und sie zu hinterfragen. Das liegt sicher an meinem eigenen Hang zu Wortspielen und der Liebe zu Metaphern und Bildern. Nur wenig ist diesbezüglich schlimmer für mich, als Metaphern oder „weise Sprüchlein“ oder Statements die einfach nicht (mehr) funktionieren, wenn man sie zu Ende denkt. Die Großschreibung des DIR fand ich übrigens daher sehr interessant 😉

        Nun, morgen ist Freitag… Ich bin gespannt 😉

      6. Hilft es Dir auch hier, wenn ich Dir versichere, dass mir der Krönchen-Spruch tatsächlich hilft, den Kopf nicht hängen zu lassen, mich nicht unterkriegen zu lassen und einfach weiterzugehen… Vielleicht ist mein Krönchen aber auch ein Indiana-Jones-Abenteuer-Hut… Tendenziell wahrscheinlich eher ein cooler Fedora… 🙂
        So oder so habe ich erst lernen müssen, grade zu gehen, aufrecht zu stehen, mich nicht unterkriegen zu lassen, den Mund aufzumachen und mich nicht einschüchtern zu lassen… Daher ist das für mich tatsächlich ein Motivationsspruch, der funktioniert… 🙂

        Aber ich gestehe jedem zu, dass er/sie den Spruch nicht mag… 🙂

        Und in Stein gemeisselt ist bei mir wenig … und das, was gemeisselt ist, mache ich auch Stück für Stück weg – zumindest ist das geplant… und ich arbeite dran … Unter anderem mein Fatalismus in Grenzen zu halten und auch das Glas mal halbvoll sein zu lassen… Das ist nicht einfach, aber machbar… 🙂

        Aber Dein Hinweis hilft ja trotzdem, denn dann werde ich versuchen demnächst klarer zu formulieren… 🙂

        Oooooh, morgen verspricht momentan sehr lovely zu werden… TheCure werden sich (hoffentlich) freuen können 😉

      7. Ich mag dich. Du versicherst soviel 🙂 Jetzt bringst du mich in eine Zwickmühle. MEIN ENGEL sagt: Lass gut sein. MEIN TEUFEL sagt: Los, los, sag ihr was du jetzt dachtest!!
        Nun… Mrs. sagt zunächst:
        Ich sage, was ich spontan dachte, wenn du mir VERSICHERST, dass du es als einfaches Mrs.-Echo verstehst und nicht als anmaßend, besserwisserisches, altkluges Gefasel, einer Person die dich und deine Historie nicht kennt.

      8. ach es ist halb so wild, ich bin nur generell vorsichtig ungefragt meine Meinung zu äußern, auch wenn es ein öffentlicher Blog ist usw. blabla…

        Ich habe es schon angedeutet: du ‚versicherst‘ mir sehr viel und ich habe einfach das Gefühl, dass du es vor allem DIR selbst versicherst. Wobei das widerum eine selbsterfüllende Prohezeiung wäre, die ich voll gut heiße. Ich spüre einfach den Kampf in dir, mit dir, und die noch lange nicht abgeschlossene Suche. Aber nicht die nach einem Partner/in, sondern wirklich die nach dir. Um immer wieder aber leitet sie dich in die Annahme das Glück ist „da drüben“. Bei ihm… bei ihr… Nur nicht bei dir, nie in dir. Ach scheiße, hört sich das abgedroschen an, oder? Sagen wir so: ich nehme dir das alles ab, es ist so, du fühlst so, es ist gut so. Das Krönchen hilft dir, dann will ich es nicht schlecht machen, sorry dafür. Ich weiß halt, dass der Schritt WEG von der Weiterentwicklung ein ganz kleiner ist: ruckzuck findest du dich wieder „dort“ oder „da“, irgendwo wo es eben bequem und hübsch zu vergessen ist, was man eigentlich für sich tun wollte. Aber die innere Ungelöstheit bleibt immer da, sitzt still und stumm in dir herum und lacht sich ins Fäustchen. Bis sie mitselbiger wieder zuschlägt. Und zwar dann, wenn es irgendein anderer Mensch erneut zuvor getan hat. Jedenfalls dachte ich spontan an das folgende Sprüchlein: „Wer sich verteidigt, klagt sich an“. Es stimmt bisweilen. Es hat nur den Beigeschmack, dass es klingt, als wäre falsch was du tust. Ist es natürlich nicht. Hm. Ich hätte auch einfach schreiben können: ich bin besorgt um dich. Ist aber auch irgendwie anmaßend. Naja, ich kann ja vielleicht ein bisschen mit „aufpassen“. Wenn du mich lässt 😉

      9. Klar lasse ich Dich 🙂

        Man kann nie genug Leute haben, die Gedanken an einen verschwenden – besonders um das Wohlergehen … Das rührt mich – blödes kitschiges Wort – aber wahr 🙂

        Die relativ kurze Antwort:
        Vor 2 Jahren hättest Du mit allem Recht gehabt – ich habe mich nicht geliebt, nicht mal gemocht, empfand mich als Blender und Mogelpackung…

        Irgendwann habe ich mir Hilfe gesucht und diesen Blog gestartet, auch weil ich dachte – viel hilft viel …
        Je mehr Sex und Aufmerksamkeit ich von anderen bekomme, desto toller bin ich …

        Äh ja, war auch nicht der Weg!
        Viele der Leser haben das genauso gesagt, aber manche Erfahrungen muss man selber machen und manche Erkenntnisse selber finden.

        Ich bin noch nicht da, wo ich sein will … Aber ich bin auf dem Weg … Zu einem „mir“, wo ich mich wohlfühlen und wiederfinde 🙂

        (Kurze Antwort wie gesagt hehe)

      10. Ich kann Dir sogar NOCH was versicher, ich nehm‘ ehrliche Kommentare – wie auch immer geartet – NIE krumm… 🙂

        Und wenn Du wissen willst, wie ich als Person so bin, zumindest 2 Charakter-Zeugen aus der Blogosphäre kann ich Dir anbieten 🙂

        Oder wir gehen den Schnapps im Main ersaufen, mal so in Echt und so 😉

      11. Ich mache mir ja lieber mein eigenes Bild ohne Einfluss von außen. Mir ist ja auch klar, dass das HIER nicht alles von dir ist und mir ganz viele Infos fehlen. Manchmal braucht man die aber auch gar nicht. Aber gerne kannst du mir Zeugen vorstellen, solange sie noch nicht ins Zeugenschutzprogramm worden sind, hihi 🙂 Ja, ich denke Schnaps am Main ist keine Option mehr, sondern eine Verpflichtung 🙂

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