9.670

9.670

Sie. Er.

(MIttlerweile gescheitertes) Experiment, Expedition, Reise.

Sie: Teil 1 hier.

 

 

Ich geniesse die Unsicherheit in seinem Blick, als er die Box aufmacht und die Linsen sieht.
Ich liebe seinen fragenden Blick und das Flattern der Augenlider, wenn er versucht meinem Blick stand zu halten. Er kann es selten, heute garnicht… Er ist zu geil und zu nervös.

„Mach‘ sie rein bevor wir losfahren, Kleiner“

Der gute Junge gehorcht, ich seufze leise vor lauter Vorfreude.

Ich lehne mich rüber, beiße sanft in sein Ohrläppchen und hauche „Ab jetzt bist Du Meins.“

Ich sehe den Anflug eines Lächelns auf seinem Gesicht, sehe wie sich seine Lippen öffnen, er möchte etwas sagen – ich sage streng: „Ab sofort sprichst du nur, wenn ich dich dazu auffordere. Hast du mich verstanden?“

Er nickt.

Ich lasse das Auto an, drehe die Musik auf und fahre los.

Mein Kleiner sitzt unruhig neben mir, ich lächle und lege meine Hand in seinen Schritt… Als er zusammenzuckt, lache ich leise vor mich hin. Ich spüre die Lust und die Härte, es zuckt mit jeder meiner Handbewegungen.

Die Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde, ich fahre direkt auf den Hof, schaue mir das Haus von aussen an. Ich bin sehr zufrieden mit der Wahl meines Kleinen. Er hat Geschmack.
Nachdem ich den Schlüssel gefunden habe, schliesse ich auf, hole unser Gepäck und suche meine Spieltasche, und packe aus… Das Halsband.

Lila Leder, samtig und hart, eine großer, schöner Ring vorne. Der Geruch alleine macht mich an… Das und die Leine nehme ich in die Hand und gehe zurück zum Auto.

„Aussteigen und hinknien“

Ich befestige das Halsband um seinen Hals, klinke die Leine an und bedeute ihm aufzustehen und mir zu folgen. Kurz vor der Haustüre weise ich ihn an, seine Männerklamotten abzulegen. Er muss den Windhauch spüren und sich fragen wo er gerade ist, er runzelt die Stirn und seine Hände zittern. Herrlich.

Sagte ich schon, dass mein Kleiner wunderschön ist? Für mich ist er gerade so das wunderbarste Wesen…
Ich streiche ihm über das Gesicht, fahre die Konturen nach, spüre die ersten Bartstoppel… Kontrolliere, ob er überall ordentlich rasiert hat. Nehme sein Gesicht in die Hand, nähere mich ihm und sage „Brav“

Ich nehme ihn mit nach drinnen, ins Fachwerkhaus, dort ins Wohnzimmer, wo ein Balken steht. Ein stabiles mitten im Raum – perfekt.

„Platz!“

Ich nehme das Seil vom Tisch, lasse es durch meine Finger gleiten und beuge mich zu meinem Schatz runter, streichle seinen Rücken entlang – immer etwas mit Fingernagel – zu seinem Po. Ich seufze und kneife feste rein. Meine Hand fährt zwischen seine Beine und umfasst den Ballstretcher, ziehe ihn ein wenig runter und Schlinge das Seil um seine Hoden. Das andere Ende verknote ich am Balken.

Ich fasse mir zwischen die Beine und halte ihm meine feuchten Finger vor die Nase, lasse ihn riechen und den Finger ablecken.

„Ich setze mich auf einen Stuhl … folge meinem Geruch, finde mich! Dann lecke mich. Zeig‘ mir, wie sehr Du mir gefallen möchtest!“

Mit ein paar Schritten habe ich den Raum durchquert und setze mich breitbeinig hin. Ich schaue direkt auf meinen Kleinen, auf seine tappsigen Versuche auf allen Viere die Richtung zu orten. Langsam tastet er sich vorwärts, skeptisch, ängstlich. Nach ein paar Irrwegen hat er mich fast erreicht, als er merkt, dass das Seil nicht lang genug ist. Er kann meine Füsse anfassen, zu mehr reicht das Seil nicht aus.

„Komm‘, mein Kleiner, weiter….“

Er geht vorsichtig vorwärts, ich kann zwischen seinen Beinen sehen, was passiert – ich geniesse den beginnenden Schmerz in seinem Gesicht zu lesen. Den Kampf in ihm … Weitergehen bedeutet Freud‘ und Leid zugleich. Die Verzweiflung mir gefallen zu wollen, mich schmecken zu dürfen und die eigenene Schmerzgrenze überschreiten zu müssen. Ihm wird kein Schmerz zugeführt (nun, nicht direkt *g*) … er fügt ihn sich selber zu. Köstlich… Er kriecht vor, winselt, kriecht wieder zurück.
Das Schauspiel dauert … vor, zurück, vor, zurück … „Ist das alles? Du hast noch einen Versuch, dann schliessen sich diese Beine für dich!“

Er gibt sich einen Ruck und landet mit dem Kopf genau dort, wo ich ihn haben will. Ich drücke seinen Kopf in meinen Schoß – „Jetzt leck‘!“ – seine Zunge macht das, was sie wirklich gut kann.
Ich bemühe mich um Zurückhaltung, möchte das Spiel länger geniessen, seinen Schmerz am schnellen Atem spüren, aber er ist zu gut und ich zu erregt. Nach dem Orgasmus halte ich seinen Kopf zwischen meinen Beinen… nehme ihm ein wenig die Luft, genieße seine Unruhe… und lasse ihn wieder frei.

Ich gehe zum Balken und weise ihn an mir zu folgen.

„Edgesprints, Süßer, 10 Minuten – Wieviel wirst Du schaffen?“

Er antwortet, mir ist die Zahl zuwenig, das gebe ich ihm eindeutig zu verstehen.
Er gibt mir mehr – gefällt mir schon besser.

„Okay, wenn Du das schaffst, darfst Du im Bett schlafen, wenn nicht bleibst Du hier liegen – Deine Zeit startet jetzt“

12 Gedanken zu “9.670

  1. Das ist ja hier kein Aufklärungsblog, aber tust du es trotzdem? Für mich? Oder poste mal einen Link in dem ich die von dir verwendeten Fachausdrücke nachsehen kann. Ich bin ja lernwillig. Also was sind Edgesprints? Und ansonsten, ähm… ja… ich sag dann irgendwann mal etwas dazu 😉

      1. Findest du, dass ich Unrecht habe? Das war halt mein Empfinden als objektiver Leser. Wie gesagt, das muss ja nix schlechtes bedeuten.

      2. „Unrecht haben“ und „objektive Empfindungen“ 🙂

        Ich kann Dir bei einer objektiven Empfindung schlecht sagen, das die falsch ist, wenn die denn so ist… 🙂

        Ich weiss nur nicht, was Du bei sowas anders haben wollen würdest, denn wir erzählen ja nunmal die gleiche Geschichte aus zwei Blickwinkeln… 😉

        Wäre komisch, wenn ich da was anderes mache und schreibe als er… oder? 🙂
        Aber für konstruktive Vorschläge sind wir glaube ich beide dankbar? Also her damit 😉

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