Und schon ist Sonntag…

Und schon ist Sonntag…

Die Erkenntnis der letzten Wochen? Es wird/ist hart…
Seit die Kruste, der Schutzmantel abgelegt ist… Das Zugeständnis erfolgt ist, Hilfe zu suchen und anzunehmen… Seitdem ist alles offen: Ich, meine Emotionen, die Schleuse zu den Tränen… Kerrrrrrr! Ist das anstrengend!
Und wie ich es hasse vor Menschen zu heulen, selbst vor meinen besten Freunden fällt mir das schwer… Ich finde es unterträglich vor meiner Therapeutin und/oder Hausärztin… Denke immernoch, dass die mich bemitleiden oder mich nicht ernst nehmen… Dass das peinlich ist und Schwäche zeigt…

Die Vorgespräche sind fast abgeschlossen, der Antrag auf 160 Stunden (das sind verf***te 80 WOCHEN!!) ist gestellt und nun bleibt abzuwarten, wann die Stunden genehmigt werden. Morgen ist das letzte Vorgespräch, ich werde fragen müssen, wie ich „DAS“ am Besten kommmuniziere. Die Therapiestunden werden wahrscheinlich nicht günstig am Tagesanfang oder -ende liegen, also muss ich die 2h-Abwesenheit irgendwie erklären… Zusammen mit den 2 Terminen Physiotherapie, den anderen gerade geballt auftauchenden Arztterminen (wenn einmal die Schleusen aufgemacht sind, ich sag’s ja…) … Das überfordert mich jetzt schon… Engt meinen Brustkorb ein und lässt mich leicht panisch werden… Wo doch eh‘ schon alles anstrengender ist als sonst… Der Drang, einfach ins Bett zu gehen und mir die Decke über den Kopf zu ziehen, ist soooooo immens groß … Dem entgegen zu steuern schwer, lähmend… Einbuddeln hat noch niemand weitergebracht.

Was gab es sonst noch so?

Der „Herzensmann“ ist auf eigenen Wunsch das nicht mehr, also nennen wir ihn jetzt den „Leinenmann“… Was soll ich sagen: Es wird? Wir haben beide ein Interesse daran, dass der Andere nicht aus dem Leben verschwindet…. Denke ich, hoffe ich – zumindest mir geht es so, ich versuche zu vertrauen, dass es ihm auch so geht… Die Umstände sind und bleiben widrig, es gibt kein „How to“-Guide in dieser Situation. Ich habe verstanden, dass ich ihm nur insoweit helfen kann, als dass ich ein Freund bin. Nicht mehr – nicht weniger. Ich hoffe, dass er versteht, dass er viel Arbeit vor sich hat – auf anderen Baustellen als ich, die aber genauso ans Fundament der Existenz gehen, wie meine – aber es liegt ausserhalb meines Aufgabenbereiches beim Schaufeln mitzuhelfen. Ich halte ihm vielleicht ab und an mal den Bauplan vor die Nase. Ähnlich wie er es bei mir macht … Er weiss viel von mir, sehr viel, sein Verständnis zu akzeptieren ist manchmal noch schwer, aber es ist einfacher als Mitleid zu ertragen. Wir können miteinander lachen und alles andere kommt, wie es kommen wird… Ich kann es nicht erklären, dieses Gefühl jemand Besonderen gefunden zu haben, egal in welcher Kapazität dieser im Leben vorkommt, hatte ich bereits mehrfach in meinem Leben. Jeder dieser Menschen ist noch in meinem Leben. Ich habe immer dafür gekämpft, weil ich an etwas, an jemand geglaubt habe. Wozu das führen kann? Zu einer 20jährigen Freundschaft zwischen Deutschland und Südafrika… Die ich nicht missen möchte, die zu rührseligen Nachrichten auf den Mailboxen führt, zu kreativen Prozessen, zu Stolz und Mitfiebern und dazu, dass man rückblickend sagt: „Who would have though?“ – und meine innere Stimme sich meldet und sagt: „Ich!!!! Ich would have tought“… Und dann breitet sich einfach nur eine innere Wärme aus. Mehr braucht es nicht. Und das ist meine Motivation… Wie sagte meine beste Freundin, die seeeeeeeeeeeehr negativ dem Leinenmann gegenüber eingestellt ist und ihn am liebsten kastrieren würde, gestern: Solange es Dir gutgeht, kann ich ihn leben lassen.
Das ist doch immerhin etwas 🙂

Ein Satz, den der Leinenmann über R. gesagt hat, hat sich eingebrannt und zum Nachdenken angeregt… Die Unterstellung, dass, würden R. und ich uns real sehen, treffen, bespielen, wären die gleichen Probleme wie beim Leinenmann am Start. Dies kann ich tatsächlich widerlegen. Aus diversen Gründen gibt es diese Probleme nicht und gäbe es auch nicht… Im Gegenteil, und da muss ich dem Leinenmann danken, hat dieser Satz mich motiviert die Zähne zusammenzubeissen und auch durchaus für mich unangenehme Dinge anzusprechen. Und was soll ich sagen? Es ist mir schwergefallen und ich habe beim „Senden“ die Augen zusammenekniffen, aber es war gut so… Ich muss keine Angst haben, schwierige Themen anzusprechen. Wenn mich jeman(n)d verlässt, weil ich sage, was ich empfinde, kann ich es nicht ändern. Weder die Tatsache, dass mein Gegenüber damit nicht umgehen kann, noch die Tatsache, dass ich meine Gefühle nicht einfach abstellen kann oder verändern kann, wie es der anderen Person passt. Zu Lernen, dass ich vielleicht erst dann gewinnen kann, wenn ich das Risiko eingehe, verletzt zu werden.

Was bleibt sonst noch zu sagen?
Ich lass‘ das mal die gute Natalie sagen und wünsche Euch einen guten Start in die Woche.

Controlled Loneliness

Controlled Loneliness

“I enjoy controlled loneliness. I like wandering around the city alone. I’m not afraid of coming back to an empty flat and lying down in an empty bed. I’m afraid of having no one to miss, of having no one to love.”
Kuba Wojewodzki

Interessanterweise habe ich diese Worte bei tumblr gefunden und sie sofort hier reinkopiert. Sie passen – leider.

Seit gestern habe ich eine Diagnose, der Antrag geht zum Gutacher, die Mühlen der Bürokratie mahlen. Wenn alles durchgeht, beginnen wir Mitte Januar mit der Arbeit. Immerhin, ich gewinne jetzt jedes „Stechen“ im Krankheiten-Quartett: Gehörknöchelprothese, Metall im Arm und – HA! Das Ass im Ärmel – Doppeldepression… Eat that, Sucker! 🙂

Irgendeine höhere Macht treibt da grade extreme Scherze, denn auf diesen etwas harten Tag gestern und eine ebenso harte, weil schlaflose Nacht. Dann Physio, die eher einer Mini-Therapie-Sitzung gleichkam, weil es primär um meine Mutter ging und deren Sprachlosigkeit. Dann ein Hörtest, dessen Ergebnis ich eigentlich nicht sehen will. Dann eine superliebe Geste meiner besten Freundin. DANN meldet sich mein Bruder (Huh! Die Hölle ist zugefroren … Wah!), der meine Mutter und mich um Weihnachten rum einladen will (er feiert seit er ausgezogen ist kein Weihnachten mit uns … Nachtigall, Dein Name ist Verlobung!). Ich kam also heute überhaupt nicht auf einem stabilen Weg an, nur um dann noch gänzlich den Boden unter den Füßen zu verlieren und durch eine eigentlich frohe Botschaft gänzlich meine Haltung zu verlieren. Ich weiss, ich müsste mich freuen und ein offenes Herz haben. Es ist ungehörig in dieser Situation Schlechtes zu denken… diesen negativen Gedanken, der Eifersucht und dem Neid diesen Platz und Nährboden zu geben. Aber es kostet soviel Kraft – Kraft, die ich nicht habe. Vielleicht ist es an der Zeit, die Nabelschnur durchzuschneiden. Das Band vom Ballon loszulassen.

Die Rechnung „Weil aber 1 in diesem Fall weniger ist als 4, bleibt es am Ende doch ganz einfach.“ war und ist so nicht richtig. Es bleibt zu klären, wer am Ende die 1 am und im Abgrund wäre. Würden wir uns gegenseitig fragen, wir würden mit den Fingern auf unser eigenes Herz zeigen. Und damit wird aus der „1“ eine „2“. So sieht’s aus: 1 ist kaputt und am Boden, 1 ist angeknackst – hat aber die Gnade eines stabilen Umfeld und läuft schon wieder rund, ohne Komplikationen, auf den Weg in den zweiten 7. Himmel und 2 werden in seligem Nicht-Wissen und Nicht-Verstehens (weiter)leben. Und 2 sind nicht weniger als 2 sondern gleich. In der rationalen Welt der Mathematik. In der befinden wir uns aber nicht, denn nimmt man die emotionale Komponente dazu, dann lautet die Gleichung vielleicht „2 kleiner gleich 2“ … Vielleicht auch eher „1,5 kleiner als 2,5“ – in Wahrheit aber wahrscheinlich eher „1 ist kleiner als 3“.

Ich schweife ab – zurück zum Anfang – das Zitat spricht mir aus der Seele und stellt meine Ur-Ängste in kurzen, knappen Worten dar.

Luder sind mir willkommen

Luder sind mir willkommen

Eine klare Leseempfehlung meinerseits …. Unterhaltsam den Geist an andere Sichtweisen heranführen … gerne mit dem Zwinkernden Auge … der Dialog zwischen Gott und Teufel? grandios ! 🙂

ludersindmirwillkommen

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Erzählungen und Essays aus einem Leben in sexueller Freizügigkeit

Luder halten sich nicht an das, was von ihnen erwartet wird. Luder sind die kompetenteren Frauen. Sie entscheiden, ob und wann sie die Beine spreizen. Da lassen sie sich nicht reinreden. Sie haben begriffen, dass sie sich selbst gehören und niemandem Rechenschaft schulden. Ob gebunden oder als Single, Luder tun was sie wollen. Sie bleiben gern im Geheimen und umgehen die Norm.

Als promisker Mann verstehe ich mich gut mit diesen Frauen. Wir haben die selbe Denke, wir haben die selben Wünsche. Wir suchen uns und wir finden uns. Wir haben viel Spaß miteinander.

Aber es ist nicht nur Spaß. Es ist auch eine tägliche Schlacht gegen die herrschende Moral und gegen die Barrieren, die man im eigenen Kopf hat. Richtig verwirrend ist das.

Die promiske Welt ist eine Schattenwelt. Sie hat ihre eigenen Regeln und ihre eigenen Probleme. Davon hört…

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Donnerstag ist der neue Freitag…

Donnerstag ist der neue Freitag…

… aber nur diese Woche 😉

geburtstagstorte

Es war ein wunderschöner Geburtstag… Anders als alle anderen zuvor! Ich habe selber entschieden, wie und mit wem ich ihn verbringen möchte! Es war eine weise Entscheidung! 🙂
Morgens mit meiner Mutter frühstücken, dann mit meiner besten Freundin in die Wellness-Oase! Danach alle AB-Nachrichten abgehört, alle Nachrichten gelesen und mich einfach nur gefreut und früh ins Bett gegangen.
Kein „Das musst Du aber so machen“ oder „Das gehört sich so“ – nein, ich muss garnichts und was sich gehört oder nicht, ist mir in diesem Falle mal schnuppe!

Dann war viel Arbeit angesagt, ich werde nicht jünger (siehe oben) und die zusätzlichen 6h Arbeiten, nach dem normalen Office-Alltag, der ja eh‘ schon gestört ist durch 2mal Physio in der Woche und jetzt noch Therapie-Vorgesprächen … Uffz!
Aber ab morgen ist Urlaub – da wird erstmal für die Feier am Samstag eingekauft, Sitzmöbel im Büro geliehen und dann vielleicht noch gebacken, bevor es zu den Goblins geht.

Letzte Woche war ein Gespräch mit dem Herzmann – joah, mal sehen… Frau bleibt skeptisch-wachsam-beobachtend, Emotionen verflachen, es schmerzt weniger, andere – nicht so schöne – Emotionen mischen sich rein, es riecht nach Heilung.

Diese Woche ist/war dann auch die Woche der Bloggertreffen… Feine,kleine Tete-a-tetes, die ich nicht missen möchte und die ich als sehr bereichernd empfinde… In einem Fall: Auch ohne Anzug 🙂

Mein „Urlaub“ ist voller Termine (Ach!?!?) – die Meisten schön, die Beantragung der Therapie ist ganz schön zeitaufwendiger Papierkram und es wollen zwei Adventskalender gebastelt werden… 🙂

Ich wünsche Euch also jetzt schon ein wunderschönes Wochenende mit folgendem Motto:

Verwegene Verse XXV Hr.Hund & Frl. Schneefeld Version

Verwegene Verse XXV Hr.Hund & Frl. Schneefeld Version

Oooooh! Herr Hund macht in Buch und Schokolade! *Mjamm*

bittemito

Letzthin in den Kommentaren entstand spontan ein Verwegener Vers für Herrn Hund. Da soll er nicht allein bleiben, sondern auf das Bonfortionösprojekt kann manschrägstrichfrau nicht oft genug  hinweisen. Hier lesen Sie Einzelheiten und wie Sie helfen können, daß dies kein Schokolädchenbuchstabenträumchen bleibt. Weil ich an dieses Herzensprojekt glaube, werfe ich mal eine meiner Musenmaiden in die Waagschale: Jeder Hunderteurospender bekommt von mir einen eigenen Verwegenen Vers. Ja, nur einen Hunny für eine echte Knoblochinnige Verwegenverversung. Fast geschenkt. Geschenktiger, Pardöngsche, geschenktischer ist nur das Feinsthandnotatversprechen dieser Verwegenen Verse:

Ich kennmag da einen Herrn namens Hund,

der macht mich oft augenstaunkugelrund.

An seiner Seite ein kapriziöses Mägdelein,

sowas kann nur ein Famosliebpärchen seyn.

Ein eigener Laden, so ganz schokoverwegen,

der soll Naschereylesegutliebhaber bewegen,

ihnen zur Seite zu stehen und viele Moneten,

(Tja, auch da ist halt Mammon vonnöten!)

zu spenden von Herzen und so zu teilen,

um später in einem Feinladen zu…

Ursprünglichen Post anzeigen 120 weitere Wörter

Begegnungen

Begegnungen

… Und manchmal ist es „einfach“.

Verabredet, getroffen, geredet …

Gegessen, Getrunken, gefragt…

In die Vergangenheit spaziert, die Zukunft bedacht, die Gegenwart erklärt…

Fotos gemacht, Schlösser begutachtet, Läden entdeckt …

Ich danke Dir, es war eine toller (Vormit-)Tag.

🙂