Weiß man,

Weiß man,

wenn eine andere Person einen liebt?

Oder glaubt man es zu wissen? Glaubt man der Person, wenn diese die 3 magischen Worte sagt? Oder glaubt man den Taten, den Handlungen, dem Verhalten?

Und was, wenn die Definition von Liebe bei der anderen Person etwas anderes bedeutet als bei einem selber?

Wird man dann belogen?

Ist Liebe immer gleich Liebe? Was, wenn sich die eine Liebe wandelt und verändert und die andere stehen bleibt?

Sind Entscheidungen aus Liebe, die schmerzen, immer „gegen“ einen? Oder werden sie aus Liebe auch „für“ einen getroffen?

Ist das Verheimlichen von Schmerzhaftem Liebe oder Betrug?

Gibt es Liebesformen, die als gesetzt gelten? Elter, Geschwister, Freund? Kann ich mich darauf verlassen?

Reicht es aus, wenn ich mich liebe?

Jemals? Für immer?

Fragen, die Antworten suchen.

58 Gedanken zu “Weiß man,

      1. Reicht es, wenn ich mich selbst liebe? Immer? Nein. Denn ich kann auch in Sachen Eigenliebe durchaus an manchen Tagen im Mangel sein. Dann ist’s gut zu wissen, bei wem man sich ein Schäufelchen holen kann. Ich weiß z.B.dass die Dame mich liebt, so wie ich sie auch. Und ebenso der Herr Gemahl. Und beide geben mir etwas, wenn nötig.

        Und ja, ich spüre, ob mich jemand liebt. Selbst, wenn das durch Entscheidungen gegen mich, die schmerzen zum Ausdruck gebracht wird.

        Es kommt vor, dass Liebe sich wandelt, während die andere stehen bleibt (sich nicht verändert? ).
        Meist wandelt sich die Person und dadurch die Liebe.
        Ich bin zum Beispiel inzwischen in der Lage, die unterschiedlichsten Menschen, in ebenso unterschiedlicher Intensität zu lieben und das zuzulassen.
        Freundschaft ist ja auch Liebe, daher meine Liebe zu der Dame.

        Auf manche Fragen habe ich keine Antwort gefunden. Ich warte einfach. Irgendwann wird sich eine ergeben.
        So ist das.
        Und ich weiß, dass ich nie wieder versuchen werde dieses wunderbare Gefühl zu unterdrücken, weil es mir Angst macht, mich zu verlieben.
        Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Liebe zu einem anderen Menschen keinen negativen Einfluss auf meine bestehende Liebe hat.
        Sondern nur mein Umgang damit.

        Konnte ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen!wir Das ist natürlich alles sehr subjektiv:-)

        Liebe Grüße Silvia

  1. Kannst Du Fragen stellen?!?! Über jede kann man mal locker ne Abhandlung von 20 Seiten schreiben. Denn auf alle Fragen lautet die Antwort: Nein und ja, sowohl als auch, nicht nur aber doch, häufiger / seltener als Du denkst, nie und immer …
    Über Liebe zu theoretisieren hat noch nie etwas gebracht. Daher von mir nur: Fühl es – sei aufmerksam – und halte nie etwas für ewig.

  2. Ich versuche es mal:
    Weiß man es? Man ahnt es, mehr geht leider nicht. Wehe man ahnt es und entdeckt, dass es nur Wünschen ist.

    Glaubt man die drei Worte? Dumm wäre nur den Worten zu vertrauen. Die Erfahrung lässt die meisten mit den Jahren darin schlauer sein. Schwieriger als das Glauben, ist zu erkennen ob die Handlung Liebe oder etwas anderes ist.

    Definitionen der Liebe und ob es für den Anderen anders ist? Es ist noch viel schlimmer: es wandelt sich ständig und keiner weiß, weder bei sich noch bei dem Anderen, welche Definition gerade ganz genau da am Werke ist. Betrügen tut nur der, der wissentlich zum eigenen Vorteil täuschendes tut. Es ist also quasi immer der Fall, wenn man ehrlich ist.

    So beantwortet sich auch, ob das Verheimlichen von Schmerzhaften Liebe ist oder Betrug. Es kann beides sein, denn Liebe und Betrug widerspricht sich nicht. Nur weil etwas mit Liebe ist, ist es noch lange nicht gerecht.

    Ob es Liebe gibt die gesetzt ist? Nein, Liebe setzt sich nie. Manchmal kommt sie nur kurz vorbei und manchmal ist sie stur und bleibt. Doch die alte Regel gilt: ist sie heiß, ist sie meistens schnell vorbei.

    Ja, wenn du dich liebst reicht es. Mehr braucht es nicht. Sie ist sehr fruchtbar und zeugt viele Kinder: die Liebe zu den Anderen.

  3. Your Majesty, auf dem Mobil ist der Eintrag fast nicht zu lesen, da die Farben nicht zueinander passen.

    Zum Inhalt: was für Fragen. Wie bereits eine Andere schrieb, kann man zu jeder Frage etwas sehr langes schreiben und ist trotzdem nicht schlauer.

    Sich selbst zu lieben ist der wichtigste eigene Schritt den man gehen kann. Wenn man das kann dann kommt einem vieles einfacher vor.

    Bei den anderen Menschen ist es schwierig. Es gibt gute Schauspieler und Menschen, die sich selbst die Frage nicht beantworten könnten. Lies die Blogs „… ist toll vom Typ aber körperlich passt mir das nicht…“ Ersetze körperlich durch Geld, Status, etc.

    Meiner Meinung nach können immer nur 2 Menschen die Frage für sich beantworten und selbst dann ist nicht klar ob sie über das Gleiche sprechen. Das macht es so schwierig aber auch so schön wenn man die Liebe gefunden hat.

    1. Wegen der Ansicht – Danke für den Hinweis … Das ist garnicht so einfach, ich arbeite dran – versprochen ….

      Zu Deinem Kommentar: ich glaube, es hilft nur sie Akzeptanz im Hier und Jetzt zu l(i)eben … Aber die Fragen bleiben, worauf man sich am Ende des Tages verlassen soll … :-/

  4. Nüchtern betrachtet ist Liebe wohl ein sich ständig in Bewegung befindender Prozess, den beide Partner regelmäßig neu definieren müssen. Der Alltag, neue Situationen, Herausforderungen, Gedanken, Wünsche und Gefühle drehen sich wie ein Windrad und je nachdem in welchem Winkel wir uns gerade befinden, stehen wir zu unserem Partner, welcher sich ebenso dreht und verändert. Drehen wir uns mehr oder wenig gleichmäßig miteinander, werden sich unsere Flügel nicht verheddern und wir können schön beständig nebeneinander drehen, entfalten, reifen, wachsen und die Liebe, das Miteinander genießen. Im Einklang sein, wie man so schön sagt. Doch selbst bei größtmöglichen Übereinstimmungen im Denken, Handeln, Fühlen, Wollen und Sein, ist das miteinander und füreinander drehen, Liebe, keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis des täglichen Prozesses – Geben und Nehmen und freiwilliges Wohlgefühl, abseits von Gewohnheit, Abhängigkeit und Zwängen. Manche Räder wissen sofort, dass sie sich nicht miteinander drehen können, andere testet nur, ob ein gemeinsames Drehen möglich wäre, mal reicht der erste Windhauch, um eines der Räder zu Fall zu bringen, mal überstehen sie ein paar Böen bis eines umfällt und andere Räder drehen ihr Leben lang schön nebeneinander und halten robust und sicher jedem noch so starken und heftigen Sturm stand.

    Eine Psychologin hat mir mal gesagt: Die ewige Suche nach Liebe ist tiefe Sehnsucht nach einem heilen Seelenleben und dies kann nicht durch einen anderen Menschen gestillt werden, sondern nur durch uns selbst. Wir entscheiden, wen wir lieben, wie oft wir lieben, wie lange wir lieben, in welcher Form wir lieben. Die Basis für die Liebe schaffen wir, wenn wir uns freiwillig auf einen Menschen geistig, emotional und körperlich einlassen und damit glücklich sind. Ob daraus die große Liebe, schönes Kribbeln oder etwas dazwischen wird, entscheidet dann wohl o.g. Prozess.

    Wirklich verlassen kann man sich wohl eh nur auf sich und selbst da zweifel ich, genauso wie bei der Liebe…

  5. Es ist ja schon fast alles gesagt worden. Wichtig finde ich noch den Gedanken, dass man sein eigenes Glücklichsein nicht von der Liebe anderer abhängig machen sollte. Ja, ja, leicht gesagt 🙂

    Das einzige im Leben worauf man sich verlassen kann, ist, dass alles fließt und alles vergänglich ist. Aber wenn es einem gelingt, das zu akzeptieren, dann ist man frei …… Nicht dass mir das bisher schon gelungen wäre, aber ich arbeite daran ….

    1. Panta Rhei … Stimmt! Auch Dein Kommentar – Dankbar gelesen, mitgenommen auf den weiteren Weg…
      Und wie Du sagst – solange man an sich arbeitet, den Willen und den Mut dazu hat, geht es auch weiter…

  6. Liebste lila Pause 😛 Leider ist der lila Hintergrund bei den Kommentaren eine mittlere Katastrophe. Mach ihn einfach wieder weiß. Du kannst das, ich glaube fest an dich! 😉

    „Weiß man, wenn eine andere Person einen liebt?“

    Einige Menschen wissen das. Die meisten machen sich nur etwas vor. Liebe ist logisch betrachtet lediglich ein chemischer Prozess. Romantisch gesehen, ist sie aber so viel mehr. Yuki und ich müssen uns nur anschauen und wissen, was die andere fühlt. Das ist selten, wir hatten Glück. Aber wir verlassen uns nicht darauf, wir hegen und pflegen es, wie eine kostbare Pflanze.

    „Oder glaubt man es zu wissen? Glaubt man der Person, wenn diese die “3 magischen Worte“ sagt? Oder glaubt man den Taten, den Handlungen, dem Verhalten?“

    Die meisten Menschen sind in den Wunsch verliebt zu lieben. Oder in die Liebe selbst. Das hat mit dem anderen Menschen erst einmal wenig zu tun. Der ist nur Mittel zum Zweck.

    „Und was, wenn die Definition von Liebe bei der anderen Person etwas anderes bedeutet als bei einem selber?“

    Es heißt „selbst.“ Selber ist ein grammatikaliches Unwort, das zwar zur Alltagssprache gehört, ich aber jedem um die Ohren schlagen möchte 😛

    Die Liebe bedeutet bei einem anderen Menschen definitiv etwas anderes. Jeder hat seine (romantische) Vorstellung davon. Seine Träume, Hoffnungen und Wünsche. Liebe, liebste lila, erfordert Wissen und aktives Bemühen. Sie ist kein schönes Gefühl, dem man sich hingibt. An der Liebe muss man nach dem Stadium der ersten Verliebtheit täglich arbeiten. Aber das ist ein Problem für viele Menschen.

    „Wird man dann belogen?“

    Es gibt 1. deine wahrheit, 2. meine Wahrheit und 3. die Wahrheit. Such dir selbst aus, wer die Unwahrheit sagt.

    Ist Liebe immer gleich Liebe? Was, wenn sich die eine Liebe wandelt und verändert und die andere stehen bleibt?

    Es gibt verschiedene Formen von Liebe. Angefangen von der Mutterliebe, der Nächstenliebe, Selbstliebe, erotischen Liebe bis hin zur Liebe zu Gott. Wenn die Liebe sich wandelt, so ist sie keine Liebe mehr.

    „Sind Entscheidungen aus Liebe, die schmerzen, immer “gegen” einen? Oder werden sie aus Liebe auch “für” einen getroffen?“

    Bist du dir sicher, dass du dich mit diesem Satz noch auf dem Pfad der Liebe bewegst? Ist z. B. der Freitod eines Samurai mit Liebe zu seinem Fürsten zu erklären? Oder ist das nicht nur sklavische Ergebenheit. Eine Mutter opfert sich für ihr Kind. Das hat dann eine ganz andere Qualität. Logisch betrachtet ist das auch nicht unbedingt Liebe.

    „Ist das Verheimlichen von Schmerzhaftem Liebe oder Betrug?“

    Weder noch. Logisch betrachtet ist es eine Strategie, um etwas zu erreichen.

    „Gibt es Liebesformen, die als gesetzt gelten? Eltern, Geschwister, Freund? Kann ich mich darauf verlassen?“

    Romantisch gesehen ja. Logisch: Nein.

    „Reicht es aus, wenn ich mich liebe?“

    Bist du ein Narziss? Die Antwort ist ein klares Nein. Aber es ist zumindest ein Anfang. Menschen die sich nicht lieben können auch keine Liebe geben. Siehe „Selbstsüchtige.“

    1. „Die schönsten Pausen…“ 🙂

      WP ärgert mich extrem mit den Textfarben, ich muss da morgen nochmal ran… Ich habe nur noch hexacodes and CSS-Angaben gesehen und nichts mehr verstanden.

      Beim „Selber“ kommt die Hessin raus … Ich gelobe Besserung!

      Danke für die Antworten, sie geben mir Gedankenstoff für die kommenden Tage … Rational … Das lerne ich auch noch 🙂

  7. MEIN ist MEIN ganzes Herz.
    Ich höre ihm zu, aber traue ihm kein bisschen, denn es will immer nur glücklich sein. Es erträgt keine Leere und auch keine Gesetztheit. Es will, es will, es will … und verlangt mir alles ab. Es neigt dazu, sich in Worte zu verlieben und gaukelt mir dabei vor, dass es sich in einen Menschen verliebt hat. Seit ich das begriffen habe, dulde ich seine Gier und füttere es. Dann ist fast alles gut. Fällt dir auf, dass ich das pure L-Wort nicht verwende. Nicht hier und generell eher selten?

    1. Ich lese ja gerade sehr intensiv und fast gierig Deinen ROMAN… und kann nun nicht aufhören den Begriff „Liebe“ zu zählen, der sehr wohl darin vorkommt… *Hirnsynapsenmachenmichwahnsinnig* 😉

      1. Ein Roman ist ein Roman ist ein Roman, der darf das 🙂 Ich habe aber ohnehin wahrscheinlich nicht die Wahrheit gesagt, denn der Teufel in meinem Herzen hat mir den obigen Kommentar diktiert Bei mir ist überall LIIIBÄÄÄ zu finden, ich will nur das Wort nicht überstrapazieren, das machen ja andere schon 🙂
        Freut mich, dass du es liest, bin auf dein Urteil gespannt.

      2. Und DankeschönKnicks für die Erwähnung in deiner Blogroll, das freut mich sehr! (Auch dass du mich ÜBER Oliver Flesch platziert hast, hihi) 🙂

  8. Weißt Du denn genau, was Liebe ist? 😉
    Ich glaube, schon der Begriff und die Definition ändert sich fortwärend. Wenn das schon bei mir so ist, muss ich doch davon ausgehen, dass es beim Gegenüber genauso ist. Also – denke ich – kann man sich doch ziemlich sicher sein, dass das, was man selbst (aktuell) als Liebe empfindet, beim Gegenüber nicht genau das gleiche Gefühl sein wird….??

    Die Frage, ob man der Person traut, die diese „magischen 3 Worte“ sagt, ist eine ganz andere, wie ich finde. Ich kenne Personen, die das sagen, um zu bekommen, was sie wollen. Ich kenne Menschen (wie mich früher), die das sagten, weil sie den Gegenüber nicht verletzten wollten, als erwartet wurde, dass die Worte gesagt oder erwidert werden. Es gibt Menschen, (wie mich jetzt) die eine Ewigkeit warten, weil sie sich wirklich sicher sein wollen, es dann aber – zumindest für den Moment – sind.
    Wenn man der Person traut, die das sagt, setzt das schon etwas Liebe voraus, finde ich, aber auf Deiner Seite.

    Ich bin mir für mich sehr sicher, dass Liebe sich ständig wandelt und somit nicht immer gleich Liebe ist.
    Ich liebe meine Kinder anders als meine Eltern. Meinen Mann jetzt anders als noch vor einem Jahr. Meine Freunde noch wieder ganz anders und irgendwie „abgestuft“. Aber alle liebe ich – irgendwie. Liebe ist nicht gleich Liebe und nicht einmal meinem Gefühl für Liebe kann ich ewig trauen, da sich das auch wandelt.
    Diese Liebe ist jedoch nicht gesetzt, sondern muss auch entstehen. Wieviele Eltern gibt es, die sich gar nicht um ihre Kinder scheren oder sie auch enttäuschen oder verletzen? Wie sollte ich die lieben können? Auch Geschwister. Es kommt drauf an, wie das Verhältnis ist. Meines ist sehr eng mit meiner Schwester, das allerdings war nicht immer so und musste auch erst wachsen. Ich glaube nicht, dass man das als gesetzt sehen kann.

    Ich kann doch auch Entscheidungen aus Liebe zu mir treffen? Aber höchstwahrscheinlich werden die auch schmerzen.

    Ich glaube, auf Dauer reicht es nicht aus, nur sich selbst zu lieben. Wäre ja auch ziemlich einsam, wenn ich da nun Familie und Freunde mit einbeziehe. Ich glaube jedoch, dass „sich selbst lieben“ die Vorraussetzung ist, jemanden anderen lieben zu können. Ich glaube aber auch, dass jeder sich selbst liebt, auch, wenn man das für sich manchmal nicht weiß.

    Ich werfe mehr Fragen auf, als Antworten zu finden, das tut mir leid.

    1. Das soll Dir nicht leid tun … Nur so wird man schlauer… Ich habe auch nicht wirklich erwartet, dass mir jemand die Patentlösung auf dem Silbertablett rüberreicht, ich bin schon begeistert, dass sich soviele hier Mit-Gedanken machen.
      Daher sei auch Dir für Deine Ansichten und Gedanken gedankt….
      Dankeschön! 🙂

  9. Habe ich einmal bei „L.A. – Story“ mit Steve Martin aufgeschnappt (so ungefähr): wir wissen selten, wann Liebe anfängt, aber wir wissen immer, wenn sie endet………………………………….wahrscheinlich traurige Wahrheit.

  10. Ich stelle mir die verehrte Frau Lila vor. Hoch oben auf dem Dachboden ihres Hauses. Guggt unten auf das prall pulsierende Leben vor ihrer Haustür auf der Strasse.
    Da oben im Oberstübchen gedankenbewegend fragenwälzend.
    Und was passiert im dazwischen, in den Stockwerken darunter. Eine Treppe runter wo Sprache entsteht wird schwer geschafft, die Fragen in Worte zu formen.
    Und nochne Treppe runter, da scheint niemand da zu sein wo in der gut geheizten Etage das Herz wohnt. Im ersten Stock. Steht die Bauchwohnung leer zum zukünftigen vermietkribbeln.
    Im Erdgeschoss bin ich auf der Treppe ausgerutscht und für die Kellertreppe…
    Beim Öffnen der Haustüre jedenfalls dringt die Energie des Lebens satt ins Treppenhaus. Von draussen, von dort wo die Antworten auf alle Fragen umherschweben….
    Morgengrauvollaktivindieweltguggende Grüsse aus dem Zweistromgebiet

    1. Ach, Herr Ärmel! Jetzt rühren Sie mich aber… *schniffel*
      Das ist SO schön geschrieben, das möchte ich am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen…
      Dankeschön!

      Aber, dass Sie im Erdgeschoss ausgerutscht sind… Das geht ja mal garnicht… 🙂

      1. Ich nehme an, da lag ne Bananenschale 😉
        (ppff gut, dass sie nicht nach der Kellertreppe gefragt hat ~~~)

        Mittäglichnovembergrauleichtfrierendlebkuchenzermalmende Grüsse von knapp dreissigtausend Metern entfernt, Herr Ärmel (es kann keinen zweiten geben)

      2. Ich wusste schon, warum ich nicht nach der Kellertreppe frage 😉
        Das Gespräch heben wir uns für den Äppler auf… Muss ich eigentlich anfange zu drohen? Also sowas wie „Ich halte solange die Luft an, bis Sie Zeit für mich haben“? … Ich habe gehört, dass das ab und an funktionieren kann? 🙂

        Oh, Lebkuchen, auch schön… Ich stürze mich jetzt in die Bahn, dann die Straba und Ende an der Rohrbachstrasse… *Örks*
        Grüße in 3km „Nähe“ 🙂

      3. 3km???? Sie sind doch in Bembeltown und ich knapp vor der Spitze des Zweistromlandes…
        Ich werde mich ganz sicher melden, ganzsicherganzsicher…. schonbald ~~~~
        Mittäglichnovembergrauleichtfrierendlebkuchenzermalmende Grüsse von knapp dreissigtausend Metern entfernt, Herr Ärmel (plus gleich dreitausend dazu, damit es reicht bis in die Rohrbachstrasse)

      4. Ich bin mehr Buchstaben- weniger Zahlenfreund … Habe glatt eine 0 unterschlagen und mich schon gefragt, warum 3km so weit weg sein können 🙂

      5. Keine Zahlenliebe??? 🙂

        „Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
        sind Schlüssel aller Kreaturen,
        wenn die, so singen oder küssen,
        mehr als die Tiefgelehrten wissen, …“ (Witthüser & Westrupp, Zu den Jahreszeiten)

  11. Liebste, es ist tatsächlich schon alles gesagt worden und doch einiges noch dazu: Die drei Worte, ihnen immer Magie aufzubürden, lassen Sie es. Wenn man liebt, weiß man es, da müssen keine Funkelsterne sprühen oder Silberherzchen tanzen. Ein ausgesprochenes Ichmagdich kann ein größeres Wunder bewirken, es müssen nicht die ganz gewichtigen Worte sein. Weil sie genau das sind: mit zuviel Gewicht belastet. Liebe ist das einfachste, natürlichste und beständigste Gefühl, was in uns wohnt. Wem wir es schenken und von wem wir es annehmen, bleibt uns überlassen. Wenn ich es Ihnen hier gebe, indem ich Ihnen von meiner Zeit abgebe, dann teile ich meine Liebe mit Ihnen. Und kommen Sie mir nicht mit der Virtuellkeule. Weil es an uns liegt, dieser Liebe in der Realität eine Möglichkeit zu geben, nicht nur wortwärts empfunden zu werden. Sondern auch im Augenblicke, im Geruch und im Halten.
    Liebevolle Grüße, Ihre Frau Knobloch.

    PS: Auch in Bezug auf die Lesbarkeit ist bereits alles geschrieben…

    1. “ Liebe ist das einfachste, natürlichste und beständigste Gefühl, was in uns wohnt. Wem wir es schenken und von wem wir es annehmen, bleibt uns überlassen“ … Hach, Frau Knobloch… So einfach und doch so schön geschrieben.

      Ich komme überhaupt NIEMALS mit der Virtuellkeule, ich bin ein Verfechter, dass das nur an einem selber liegt, wenn man dem „virtuellen Kontakt“ eine andere Wertigkeit zusprechen möchte, weil man meint, das gehört so. Sie schreiben das ganz richtig, es liegt an uns, was wir daraus machen. Vielen lieben Dank für diese Worte… Sie sehen mich mit den Waschbärcheerleaderpuscheln wedeln… 🙂

      1. Ich puschele mal herzvoll zurück, meine Liebe. (Was nie eine Anredefloskel ist, wenn ich sie benutze, aber auch das wissen Sie ja bereits.) Apropos Waschbär: Spanly hat wieder zugeschlagen, dabei habe ich seinen letzten Spank noch gar nicht dokumentiert, die Zeit, die Zeit…
        Feinstschöne Donnerstagmorgengrüße, Ihre Frau Knobloch.

  12. Weiß man, wenn eine andere Person einen liebt?

    – Man weiß es nicht, aber man fühlt es meistens.

    Oder glaubt man es zu wissen? Glaubt man der Person, wenn diese die “3 magischen Worte“ sagt? Oder glaubt man den Taten, den Handlungen, dem Verhalten?

    – Beides ist wichtig.

    Und was, wenn die Definition von Liebe bei der anderen Person etwas anderes bedeutet als bei einem selber?

    – Das ist immer der Fall.

    Wird man dann belogen?

    – Nein.

    Ist Liebe immer gleich Liebe? Was, wenn sich die eine Liebe wandelt und verändert und die andere stehen bleibt?

    – Liebe ändert sich wie das Leben. In einer Beziehung verhandelt man ständig die Veränderung. Manchmal verändert sich einer, der andere aber nicht. Manche Beziehungen scheitern dann, andere nähern sich wieder an und halten.

    Sind Entscheidungen aus Liebe, die schmerzen, immer “gegen” einen? Oder werden sie aus Liebe auch “für” einen getroffen?
    – In der Liebe sollte man keine Kompromisse machen.

    Ist das Verheimlichen von Schmerzhaftem Liebe oder Betrug?
    – Beides.

    Gibt es Liebesformen, die als gesetzt gelten? Elter, Geschwister, Freund? Kann ich mich darauf verlassen?
    – Freundschaften halten meist länger als Liebesbeziehungen, aber nicht immer.

    Reicht es aus, wenn ich mich liebe?

    – Den allermeisten Menschen reicht das nicht. Der Mensch ist ein soziales Wesen und strebt nach einem Gegenüber. Allerdings leben wir in einer Zeit, in der immer mehr Menschen den Mangel zu einer Haltung verklären. „Ich bin gerne dick, Single, überarbeitet etc,pp.“

  13. Wie das bei „man“ ist, weiß ich nicht. Ich weiß, wenn ich liebe, spüre es mit jeder Faser von Körper und Geist, habe diese unverrückbare Gewissheit. Wenn ich zweifle, liebe ich nicht.
    M.E. nach reicht es, sich selbst zu lieben um zu existieren. Leben beginnt erst mit der Liebe zu einem anderen.
    Ausen vor ust bei mir die Liebe zu meibem Kind, viel größer als alles andere.
    Letztlich aber alles nur subjektiv.
    Nur bitte solkte man nie vergessen: Lieben ist nicht nur ein Gefühl, sobdrrn ein gutes altes Tun-Wort. Soll auch Spaß machen, habe ich gehört :-).

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