Super Schlüpfer für Androgyne

Super Schlüpfer für Androgyne

Hach! Das ist mal wirklich ein schöner Hinweis auf individuelle Unterwäsche … Grade der männliche Teil der Bevölkerung darf sich hier gerne angesprochen fühlen und etwas gegen Feinripp oder ausgewaschene Schlüpper unternehmen… Das Auge isst schließlich mit… 🙂

Queeerdenkerin

Bildschirmfoto 2014-11-13 um 11.00.22

Bildschirmfoto 2014-11-13 um 10.59.56

Seit Jahren verschenke ich zu allen möglichen Gelegenheiten Superschlüpfer, weil der Superschlüpfer einer Freundin gehört und zudem Unterwäsche hat, die lustig, farbenfroh und sexy ist, ohne sexistisch zu sein. Verzeiht mir also, wenn ich mal einen Blogeintrag nutze, um richtig Werbung zu machen. Es ist für einen guten Zweck, denn ich selbst hab jahrelang die Kaufhäuser nach cooler Unterwäsche durchsucht, die nicht total feminin/porno/verspielt/peinlich ist.

Als androgyne Lesbe hat man es nicht leicht mit der Mode, da kann ich ein Lied von singen. Deshalb hab ich auch nichts dagegen, wenn ihr mir mal ein paar Marken empfehlt, die ihr gut findet.

Übrigens hab ich auch ziemlich große Erfolge bei jüngeren Männern gehabt (bis circa 30), wenn ich Superschlüpfer verschenkt habe, den älteren scheint ihre Unterwäsche häufig peinlich oder egal zu sein, was zu einem leidenden Augenrollen bei ihren Freundinnen führt.

Wenn ihr in Berlin seid, findet ihr den Superschlüpfer in…

Ursprünglichen Post anzeigen 35 weitere Wörter

Weiß man,

Weiß man,

wenn eine andere Person einen liebt?

Oder glaubt man es zu wissen? Glaubt man der Person, wenn diese die 3 magischen Worte sagt? Oder glaubt man den Taten, den Handlungen, dem Verhalten?

Und was, wenn die Definition von Liebe bei der anderen Person etwas anderes bedeutet als bei einem selber?

Wird man dann belogen?

Ist Liebe immer gleich Liebe? Was, wenn sich die eine Liebe wandelt und verändert und die andere stehen bleibt?

Sind Entscheidungen aus Liebe, die schmerzen, immer „gegen“ einen? Oder werden sie aus Liebe auch „für“ einen getroffen?

Ist das Verheimlichen von Schmerzhaftem Liebe oder Betrug?

Gibt es Liebesformen, die als gesetzt gelten? Elter, Geschwister, Freund? Kann ich mich darauf verlassen?

Reicht es aus, wenn ich mich liebe?

Jemals? Für immer?

Fragen, die Antworten suchen.

Umbau-Arbeiten

Umbau-Arbeiten

Wenn es hier die nächsten Tage etwas „schräg“ zugeht, besonders in der Optik, bitte ich dies zu entschuldigen. Ich krame in den tiefen meines Hirn nach meinen HTML-Kenntnissen, lese mir CSS an und versuche aus dem mir vorhandenen Material, etwas zu stricken, was mir gefällt.

Das kann dauern und mitunter seltsam aussehen. Und vielleicht ende ich genau wieder am Anfang – Versuch macht kluch 🙂

Pb – Blei vs. O – Sauerstoff

Pb – Blei vs. O – Sauerstoff


Aus Blei? Nein.
Grau? Manchmal.
Lastend? Bedrückend, schwer, unbeweglich, drückend, dumpf, wuchtig, wie Blei, wie ein Klotz, bleiern – meistens.
Schwer, Muffig, Engstirnig? Manchmal bis selten.
Drückend? Ja.
Anstrengend? Immer.
Bleiern … Wie Blei … Beine wie Blei haben … Die Füße sind schwer wie Blei … wie Blei im Magen liegen … Bleiernde Müdigkeit…

Dagegen steht der Sauerstoff … Unsichtbar und lebenswichtig.
Auffrischend? Gerne mal.
Kühl? Wenn angebracht.
Böig? Definitiv.
Entspannend? Gerne.
Leicht? Manchmal.
Luft schaffen … Wie die Luft zum Atmen …. Sitzt!Passt! Wackelt und hat Luft!… Von Luft und Liebe leben… Für jemand Luft sein… Jemandem die Luft abdrehen… Die Luft ist raus…

Wir tun so als ob es besser wird, aber wird es das wirklich? Die Schmerzen sind nicht akut, sie sind immer da, könnten chronisch werden. Manchmal fallen sie kaum noch auf.
Dich zu sehen schmerzt, vorher und hinterher. Währenddessen blende ich alles aus. Menschen, die mich ignorierten, als alles gut waren, sind auf einmal im Leid nett zu mir. Schizophrenie im gelebten Raum – jetzt, wo es Gründe gäbe mich wie Luft zu behandeln, wird mir mit Freundlichkeit die Luft genommen.
Es ist die beste Therapie – Konfrontationstherapie – hilft auch bei Hunde- und Spinnenphobien. Immer wieder erinnert werden, was verloren wurde, nach dem Gewinn suchen… nicht finden, scheitern .. vielleicht ein Unentschieden? Kein Lob, kein Tadel, keine Emotionen. Mischen, Aufnehmen, Hand bewerten, Ausspielen… Mechanisch, zitternd, nervös, unkonzentriert … Den Boden unter den Füssen verlieren und die Luft anhalten.
Mit Bleifuss in die Kälte.
Wir sind für die Anderen immer noch eine Einheit. Einladungen werden für beide ausgesprochen, die Kraft fehlt zu erklären, dass es nun 2 Einladungen sein müssen, dass eine nicht mehr ausreicht. Die Maske sitzt, darunter keine Luft zum Atmen, der Puls geht schneller, der Druck steigt.
Konzentration auf das Wesentliche: Einatmen – Ausatmen – Einatmen – Ausatmen – Lächeln – Die Tränen weg drücken – den Krampf im Inneren ignorieren – Einatmen – Ausatmen – Die Fassade nicht bröckeln lassen, nicht hier, nicht jetzt, nicht vor allen Augen – Einatmen – Ausatmen…
Die Trigger sind da, ich weiss, wann sie in Aktion treten, ich möchte ihnen keinen Raum geben, ich habe keine Chance – noch nicht.. Ich werde sagen, was ich fühle und nicht handeln, wie es vielleicht klüger wäre. Ich bereue die Worte, sobald sie meinen Mund verlassen haben, möchte schnell soviel Luft einatmen, dass die Worte zurück kommen.
Innere Leere – Dein Platz ist leer, da ist niemand, nichts, was diesen luftleeren Raum wieder befüllt. Es schleicht sich die Erkenntnis ein, dass es immer ein „Nichts“ war, immer ein Vakuum, das uns beide angesogen hatte, das wir nie verlassen konnten, gefangen in den eigenen Vorstellungen vom Was-Wäre-Wenn und Wenn-Wir-Könnten-wie-wir-wollten, Hätte-Hätte-Fahrradkette… Der Konjunktiv und der Gebrauch des Futur I, benutzt um „Absicht für die Zukunft oder eine Vermutung für die Gegenwart/Zukunft“ zu äußern, waren Bestandteil unserer liebsten Wortkreationen.

Luft machen, meinen Gedanken Raum geben … Versuche die Atmung regelmäßig zu halten:
Einatmen – Ausatmen – Einatmen – Ausatmen – Einen Fuss vor den anderen setzen – Nicht auf Wolken schweben – Nicht im Sumpf versinken – Einatmen – Ausatmen – Einfach sein – Schmerz und Trauer zulassen – Ich-Findung – Einatmen – Ausatmen – Warten, wie die Leere ausgefüllt wird, wie ich sie ausfüllen werden – Einatmen – Ausatmen…. Alles nur ein Augenblick im Großen-Ganzen.

Switch

Switch

Ich muss meine Dating-Portal-Profile umschreiben.
Was lange in mir schlummerte, wogegen ich mich teilweise gewehrt habe, was ich am Anfang skurril fand, ist einfach auch ein Teil von mir… Ich also switche gerne.
Ich mag gerne mal in die dominanten Schuhe schlüpfen. Punkt.

(Auch wenn ich im folgenden gerne das Wort „Rolle“ benutze, wie „in eine Rolle schlüpfen“, „die Rolle annehmen“ … Das möge bitte nicht missverstanden werden. Ich stehe nicht auf und ziehe mir ein Kostüm über, es gibt keine festen Zeiträume, wo ich das eine oder andere bin … Es ist in mir – immer präsent. Ich entscheide nur im passenden Moment, was ich gerne ausleben möchte – so wie andere sich ihren Joghurt aussuchen – Erdbeer oder Kirsch?)

Der Weg zu der Erkenntnis war nicht ganz so einfach. Bei den ersten Schritten in die Welt von BDSM war H. die Anlaufstelle und die Aussage war „Wenn Du irgendwann mal einen Mann dominieren willst, ist mit uns Schluss. Das ist für mich total unerotisch und ein Abturn.“
Und so wandelte ich die dominanten Gelüste in Gelüste gegenüber Frauen um, Frauen würde ich dominieren können und wollen, sagte ich mir und ihm.
Hmm nunja … Heute weiss ich – ich würde mich keiner Frau unterordnen wollen, dafür ist mein Ego nicht gemacht, daher würde ich in einer Mehr-Partner-Situation gleichgestellt oder dominant agieren. Aber das heisst nicht zwingend, dass ich eine weibliche sub haben wollen oder bespielen würde. Heisst auch nicht, dass ich das nie wollen würde. Ich weiss aber heute schon, dass ich Frauen anders dominieren würde als Männer. Da gibt es unterschiedliche Triebfedern und Trigger, die sich in anderen Handlungen wiederspiegeln.

Nach H. war ich unsicher, verletzt, lustlos. Ich konnte mir nicht vorstellen irgendwann nochmal Vertrauen zu haben.
Dann kam Dieser Mann , der schon immer überzeugt war, dass in mir eher eine Domme schlummert als eine sub. Der mir sich anbot (und sich dann letztlich wieder verweigerte). Der aber, egal, was sonst noch passierte, eine Tür geöffnet hatte und mir erlaubte zu lernen. Neugierige, teilweise kindlich-naive Fragen zu stellen, Phantasien zu besprechen und auszuprobieren.

Und dann ist da R.
Ich schreibe nicht viel von ihm und dennoch ist er immer da, immer für mich da, weiterhin immer „nur“ online. Aber das macht tatsächlich erstmal nichts aus und sagt auch an dieser Stelle wenig über die Qualität der Beziehung aus. Er war mit ein Grund für Probleme in der Beziehung mit H., der die Aussagen „Du sollst andere Männer treffen“ und „Ich will aber der Wichtigste für Dich sein, Du bist aber nicht wichtig für mich“ ohne mit der Wimper zu zucken und seine eigenen Diskrepanzen entdeckend über die Lippen brachte.
Nun … R. half und hilft mir. Er war und ist ein sicherer Ort für mich, ich kann ihm vertrauen.

Und, er ist Switch. Ich wusste, dass er mal den ein oder anderen Fetisch ausgelebt hat, dass er sich auch mal eine Online-Domme gesucht hatte, aber so richtig präsent wurde das alles erst, als ich ihm von den Ausflügen mit „dem Mann“ erzählte. Erst kamen, in seiner so gewohnt charmanten Art, blöde Kommentare und dann irgendwann die Aufforderung „Dominier mich!“

„Äh, ja … Neeeeee? Geht nicht??????? Du bist mein Dom? Ich verlier jeden Respekt? und Du machst Dich doch eh‘ nur lustig über mich!“

Ungefähr so war meine Reaktion… Aber ich nahm trotzdem die Zügel in die Hand und bespielte ihn … online. Erfolgreich, glaube ich, denn seitdem spielen wir regelmäßig.

Das, was ich für unmöglich hielt, geht… Man kann in einer Beziehung beide Seiten miteinander ausleben, ohne dass es zu Komplikationen führt – wenn sich beide an gewisse Regeln halten.

Für uns z.B. gilt, dass es niemals Konsequenzen aus der Verhaltensweise aus der anderen Rolle geben darf. Er kann mir also kein Verhalten von Domme „heimzahlen“, wenn ich sub bin. Gilt genauso umgekehrt. Es gibt Keywords, Kosenamen, die das Spiel einläuten und die Rollen klarmachen. Jeder muss ehrlich sagen, wonach ihm/ihr gerade der Sinn steht. Ich kann nicht dommen, wenn ich subbig bin, er genausowenig. Das muss der Andere dann jeweils akzeptieren.
Es ist ganz einfach.

Ich musste mich an vieles Neues gewöhnen, mich selber hinterfragen, warum ich im ersten Moment davor zurückschrecke. Balltorture, Eier abbinden, die Harnröhre penetrieren – unvorstellbare Techniken noch vor einem Jahr. Im Endeffekt ist es einfach nur unbekanntes Terrain. Also Lesen, Fragen, Ausprobieren – mit dem richtigen Partner…. Der sich gerne für mich in Schale schmeisst: Also Heels, Strapse, Spitzenslip… Am Anfang war das eher so „Naja, wenns Dir Spaß macht, zieh das halt an“ – Mittlerweile verstehe ich sein Bedürfnis, seine Trigger an dieser Stelle… Und verstehe, dass es ihm noch mehr Spaß macht, weil es mich anmacht. Und das tut es tatsächlich. Wollte ich am Anfang keine Bilder „davon“ sehen, freue ich mich darüber und fordere diese auch ein.

Bei R. und mir gibt es selten Übergriffe in den Alltag, er würde, wenn ich es mir wünschen würde, in Klamotte ins Büro gehen. Ich stelle ihm das allerdings frei, weil ich es mir selber als sub auch selber aussuchen möchte. Das ist für mich eine Grenze, die ich in beiden Rollen beachte. Der andere Mann hatte andere Spielvorlieben, der trug mit Vorliebe seinen Ballstretcher für mich, ging Commando, entschwand gerne mal auf Arbeit aufs Klo um eine Spielrunde einzulegen. Es gibt so wahnsinnig viele Varianten, die es noch zu entdecken gibt.

Es gab und gibt doofe Situationen – massenweise… Es gab auch Tränen der Überforderung. Aber es gibt auch immer wieder Klärung und Gespräche. Ich kann meine Erfahrungen und meine eigenen Limits als sub z.B. nicht immer vergessen – Degradierung, gerade verbale, fällt mir nicht leicht, ist aber einer von R.s größten Leidenschaften. Ich mache es auf meine Art und das ist okay und genug für ihn. Es gibt, das macht es so entspannend, keinen Druck. Es passt.

Momentan bin ich mehr Domme und weniger sub. Manchmal fragt er mich, ob das für mich okay sei. Meistens ist es das. Denn ich bin gerade keine gute sub. Ich bin zu gierig nach Liebe, Nähe und Anerkennung und das macht mich verzweifelt und grenzenlos. Und ich habe kein Vertrauen, oder wenig, sowohl in ihn als auch in mich. Das ist schwierig und eine Aufgabe für uns beide.
R. liebt das Spiel der Willkür, Verweigerung und des Mindfucks. Das passt gerade nicht und ist zuviel für mich – das weiss er und wir „arbeiten“ daran, Vertrauen aufzubauen.
Als Domme bekomme ich seine Nähe und Anerkennung aus der Rolle raus, das passt wunderbar. Die eine Rolle ist Unsicherheit, die andere Sicherheit… Ich bevorzuge das Spiel in Sicherheit – momentan.
Aussenstehende, die unsere Konversationen auf tumblr begutachten, finden es faszinierend, wie wir parallel und fast schon schizophren beide Rollen bedienen können und scheinbar ohne Schwierigkeiten von der einen in die andere Rolle übergehen. Weil es aber eben keine Rolle ist, sondern einfach Teil von uns.

Ich denke da nicht weiter drüber nach – er macht mich an, wenn er mir dommige Bilder schickt oder wenn er mir subbige Bilder schickt. Das macht keinen Unterschied – ich bin eine Person, die verschiedene Vorlieben hat.

Ganz einfach.

Es passt. Einfach mal genießen, dass das so ist.

Holzvorrat für kalte Tage….

Holzvorrat für kalte Tage….

Ui! Wenn es mal läuft, dann läuft es … Das (er/sie?) wunderbare Blog Schlechter Sex und Dosenbier hat Stöckchen geworfen und ich habe es hochrot aufgefangen.
Hochrot, weil mich die Beschreibung meines Blogs wirklich gefreut hat. Danke dafür!

Lila Sumpf – der Name klingt so harmlos, aber es geht tatsächlich, nicht nur, aber auch, um BDSM. Ehrlich, offen, ja, auch bildlich und Gott sei dank ohne den Anspruch, auf Teufel komm raus provozieren zu wollen.

Hach! Ach was – Doppelhach! 🙂

Nun zu den Fragen:

Wenn es nicht das Schreiben wäre, was wär’ es dann?
Wahrscheinlich Tanzen. Im Kleinkindalter vom Ballett über die Garde direkt zum Hiphop, dazwischen ab und an mal Jazzdance und wieder Ballett… Ich finde die Tanzsprache ganz wunderbar, das kann mich durchaus zum Heulen oder Lachen bringen. Daher würde ich, würde ich nicht meinen Ausdruck im Schreiben finden, wahrscheinlich Tanzen wollen.

Der überbewerteste Literat oder die überbewerteste Literatin der Weltgeschichte?
Jetzt mache ich mir keine Freunde, aber ich kann Thomas Mann überhaupt nicht leiden und finde auch im Erwachsenenalter einfach keinen Zugang zu ihm. Der Zauberberg war die größte Strafe EVER … das war Einschlafgarantie pur… Meine Ausgabe hatte 666 Seiten – KEIN Zufall! Davon bin ich immer noch überzeugt. So – Ich geh‘ mal in Deckung.

Mit wem würdest du denn gern mal ein Bier trinken gehen? (berühmt, unberühmt, tot, lebendig, real, fiktional – egal)?
Tatsächlich mit Farin Urlaub von DieÄrzte … Der trinkt dann zwar kein Bier, aber ich kann ja auch super Tee mit dem trinken. Wir waren immerhin schonmal im gleichen Kino und er besitzt einen BH von mir … Also… Öhm … das ist quasi die ideale Voraussetzung für einen gelungenen Abend.

Ein persönlicher, praktischer Ratschlag gegen die Schreibblockade?
Geduld haben. Text weglegen, was anderes machen, was anderes schreiben. Oder gar nichts damit machen, weiterleben und irgendwann geht es schon weiter.
Wie man das macht, wenn man eine Deadline hat, weiss ich allerdings nicht. Möchte ich glaub‘ auch gar nicht 😉

Tippst du deine Texte spontan nieder oder wird viel gefrickelt und gehadert?
Absolut spontan! Leider – ich gewöhne mir gerade an, ab und an zumindest mal, den Text ein wenig liegen zu lassen, gerade, wenn es um Persönliches geht. Die „Sex-Eskapaden“ werden einfach runtergetippt. An Beiträgen wie diesem hier sitze ich da eindeutig länger.
„10080“ war in der Hinsicht super anstrengend, mein Schreibpartner? Das total Gegenteil von mir. Da wird jedes Wort analysiert, gegoogelt, gewiki-ed 🙂
Ich bin Spontan-Auskotzer an dieser Stelle 🙂

Dein Lieblingswort?
Es ist nicht meins, aber ich habe es elegant geklaut und in meinen Wortschatz integriert.
„bonfortionös“ von Frau Knobloch – kann man nämlich auch super in andere Worte einfriemeln.

Welches Wort zieht sich statistisch gesehen am stärksten durch deine Texte?
Eigentlich sind es die „Punkte“, da die aber kein Wort sind, wahrscheinlich das Wort „ich“.
Das klingt jetzt total doof, aber da ich keine Er/Sie Geschichten schreibe, meistens in der Ich-Form bin … Wohl das „Ich“ … Oder „Reflektiert“ *g* Kann man das hier nachzählen? Das wäre doch mal ’ne tolle Statistik.

Um welches Thema wird es in deinen Texten nie gehen?
Religion oder Politik … Nope, never ever und überhaupt niemals! Das sind zwei Themen, die ich für mich bedenke.

Sagen wir, dein Leben wird eines Tages verfilmt, wer würde dich spielen, wer deinen jugendlichen Liebhaber und was wär’ das Genre?
HA! Mich hoffentlich Bette Middler! Hmm mein(e) jugendlichen Liebhaber – bei meinem Leben brauche ich da ja mehrere… Mal Nachdenken… Johnny Depp, Florian David Fitz und Taye Diggs. Romantik-Komödie mit Musical-Elementen … definitiv!

Wärst du für einen Tag ein Mann, was wären die drei Dinge, die du tun würdest?
Im Stehen an jede Mauer, jeden Baum, in jedes Blumenbeet pinkeln – nur weil ich es kann!
Meine Gehaltsverhandlungen führen!
Und exzessiv onanieren und an meinem Schwanz rumspielen, um zu verstehen, wie der funktioniert und wie sich das anfühlt!

Was ist das schönste Lied der Welt? (natürlich inklusive Link der Lieblingsversion)
Das ist ja nun schwierig … Das ändert sich doch gerne mal, ich habe mal in meinen „Evergreens“ gesucht und das hier gefunden:

Die coole Antwort: Ohne Dich – Die Ärzte

Die nicht ganz so coole Antwort: Robbie Williams – Angels

Gibt es eine Frage, die du unbedingt schon mal beantworten wolltest (die Antwort darfst du natürlich dazu sagen.)?
Das ist ja mal ein cleveres Ding … Wenn ich das umformulieren darf:
„Gibt es eine Frage, die Dir schon gestellt wurde, die Du gerne mal ehrlich beantworten würdest?“, dann wäre es eine Frage der Art „War ich/es gut, Schatz?“ und dann mal „Nein“ sagen trauen *g*

Sodele, das war ja wieder spannend und garnicht so einfach.
HEUTE hatte ich dann mal einen kreativen Schub und habe mir ein paar Fragen ausgedacht, die ich folgenden Leuten vor die Füße werfe.

Marga Auwald – weil mich ihre Kommentare angenehm verwirren und ich gerne mehr erfahren würde.

DasManuel – weil er sowas eigentlich bestimmt nicht leiden kann, aber genau deswegen bekommt er es vor die Füße geworfen – als Geschenk quasi.

frannie11 – Folge ich noch nicht so lange, bin neugierig!

SalvaVenia – Der hat sich dem letzte Stöckchen schon angenommen, aber jetzt, wo ich eigene Fragen habe, will ich NOCHMAL Antworten… Gierig, die Lila!

Der Herr Hund – Es gibt Kekse, wenn die Fragen beantwortet sind, ehrlich!

Gescheuchter Igel – wenn Du immer soviel Umfragen startest, musst Du jetzt auch mal antworten 😉

Zolaski – Ich bin auf die Antworten gespannt 🙂

Natürlich freue ich mich auch auf jeden anderen, der den Fragenkatalog aufgreift. Man möge sich hier bedienen:

1.) Hast Du vor dem Bloggen schon geschrieben? Wenn ja, wie und wo?
2.) Wenn nein – warum hast Du angefangen?
3.) Wie wichtig ist Dir, dass gelesen wird, was Du schreibst?
4.) Welches Frühstücksei darf es für Dich sein?
5.) Dinner for Two oder Communal Table im Restaurant?
6.) Wohin reist Du am liebsten und warum?
7.) Welcher Superheld wärst Du? Und warum?
8.) Wie feierst Du Deinen Geburtstag?
9.) Was wolltest Du immer mal lernen und hast es noch nicht getan? Und warum nicht?
10.) Wie wurde Dein bester Freund/ Deine beste Freundin eben dies? Und warum ist er/sie es immernoch?
11.) Ich brauche Ideen für ein Buffet ohne Besteck. Was empfiehlst Du mir?

Einen wunderschönen Tag Euch allen.

Stöckchen gefangen …

Stöckchen gefangen …

Der versteckte Poet hat nach sehr interessanten Antworten eigene Fragen erdacht und die Stöckchen geworfen. Gerne gefangen und beantwortet:

11 seltsame fragen:

1/ was ist der Schlüssel in deinem Leben ?
42 … ach ne, Moment! Schokolade… Alles ist besser mit Schokolade! Figurenbewusstere Antwort wäre Lachen.

2/ welche Bedeutung hat die Liebe ?
Eine grosse, wie ich feststellen durfte, ich habe mir lange eingeredet, dass es anders sei. Ich geniesse die Liebe, die ich bereits in meinem Leben habe, ich wünsche mir noch mehr … Andere …

3/ für was würdest vom Sofa aufstehen ?
Sex, Schokolade, Freunde, Tanzen … Eigentlich für ziemlich viel! Ich kann da zwar gut drauf rumlungern, habe aber auch nichts dagegen, wenn ich das Sofa ganz lange nicht ausgiebig geniessen kann.

4/ beschreibe Orgasmus ?
Innerhalb von Sekunden von absoluter An- ind absolute Entspannung. Kopfrauschen und Kopfstille… Fantastisch! Best Feeling ever!

5/ nenne drei Gegenstände die dir wichtig sind !
Mein Kindle, mein Smartphone, meine lila Kuscheldecke

6/ warum macht es für dich Sinn zu bloggen ?
Weil die Ohren meiner Freunde manchmal Entlastung brauchen und die Erweiterung auf der Augen des Blogiversum durchaus hilfreich sein kann.
Ich bin Kommunikationsjunkie….

7/ ergänze den Satz :
Literatur ist…liebster Zeitvertreib, bestes Hirntraining, unabdingbare Weiterbildung.

8/ ist schreiben für dich eine Notwendigkeit ?
Wenn ja warum ?
Weil ich sonst platzen würde. Mein Kopf ist selten still … soviel kann ich garnicht reden und verarbeiten. Es hat sich für mich bewährt, Dinge auszusprechen oder aufzuschreiben um sie für mich begreiflich zu machen. Daher… ja, definitiv eine Notwendigkeit.

9/ beschreibe dich
in 5 Worten !
Lautes lila Lachen labert laufend.

10/ was begeistert dich ?
Ouh! Ich bin doch so schnell zu begeistern, das ist unfair. Mich kann man so einfach begeistern, es ist manchmal ein wenig peinlich. Da reicht ein schräg gezeichneter Koala, eine Waschbär-Figur oder ein niedlicher Goblin mit Zahnlücke, ein Sieg meiner Fussballmannschaft, ein gutes Buch. Wenn andere sich für etwas begeistern, kann mich das begeistern. Konzerte, abhotten, gute Texte und gute Musik – absolut begeisterungfähig.
Die Jonglage anderer Blogger mit Worten – kann ich mich für begeistern.
Für andere Menschen kann ich mich auch begeistern, jemand neu oder wieder kennen zu lernen.

11/ was empfiehlst du ?
Immer mal stehen bleiben, durchatmen und einfach im Hier und Jetzt geniessen, was auch immer.

Ich bin grade so unkreativ und mir fallen grade einfach keine super-duper-coolen-originellen Fragen ein… Ich fände es schön, wenn der ein oder andere meiner Mitblogger die Fragen hier auch beantwortet… Grade so die Herrschaften, die selten sowas verbloggen… Remi?, Sir Alec? Herr Ärmel? DasManuel? MrsMcH? Lasst doch mal die Höschen ein bißchen runter und schnappt Euch das Stöckchen hier … Ich teile das mit Euch 😉