TGIF …

TGIF …

nunja … TGIF würde ich ja schreien, wenn ich wüsste, dass es besser wird am Wochenende. Das Hamsterrad dreht sich aber unaufhörlich weiter, egal welcher Wochentag es ist.

Ich liebe mein Projekt „Klare Ansagen machen“ mittlerweile … Sehr schön! Im Büro kann ich es mittlerweile sehr gut umsetzen, zum Leidwesen der Betroffenen. Aber meine Zeit ist zu kostbar – faule Kompromisse und „na guuuuuuuuut, vielleeeeichts“ – näh …

Als meine Mutter mir unter Tränen vorwarf, ich würde ihr aus dem Weg gehen und sie meiden, habe ich sehr ruhig dargelegt, dass das stimmt und eine Reaktion auf ihr Verhalten sei. Es kam dann noch ein Schwung Vorwürfe und Anschuldigungen und es war damit der perfekte Moment ihr zu berichten, dass ich eine Therapie anfange.
Wir sind dann sehr schnell von ihr zu meinem Vater und meiner Familie abgedriftet, ich bin noch nicht bereit mit ihr die sie betreffenden Themen zu bequatschen. Aber immerhin ist es ausgesprochen. Und man kann sich neu aufeinander einstellen. Mal sehen.

R. macht mir sehr viel Freude(n) … Ich habe fast das Gefühl, dass er ein wenig in Weihnachts-Laune ist 🙂 Dabei ist er doch so gerne ein wenig grumpy-geheimnisvoll-distanziert 🙂

Zum Leinenmann gibt es kaum noch was zu sagen. Die Emotionen schwanken zwischen Verachtung, Mitleid & Enttäuschung und einer Trauer, ob der immerwährenden Hoffnungsfrage „was wäre gewesen wenn?“. Sein Verhalten bleibt weiterhin mehr als unschlüssig für mich. Es ist aber nicht mehr meine Aufgabe dieses zu entschlüsseln. Kann ich eh‘ nicht. Und da sich nichts ändert, bleibt mir nicht mehr als mit der Schulter zu zucken und weiter zu gehen.

In diesen und anderen Situationen lege ich mir folgendes Liedchen auf die Lippen und hüpfe beschwingter auf der Straße meines Lebens weiter.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihr alle ein wunderschönes Wochenende habt.

3. Kerzchen nicht vergessen 🙂

Lila

19 Gedanken zu “TGIF …

  1. Haha, ich will die Gespräche mit deiner Mutter lesen. Wird bestimmt interessant. Mütter sind wirklich das reine Grauen. Bis man sie nicht mehr hat. Ich vermisse meine immer noch, niemand interessiert sich mehr für jedes Detail meines Lebens. Nur meine Mutter wollte wissen, was ich gestern gegessen habe und wen ich in der letzten Woche traf. Mütter sind ein Phänomen und ein ewiges Rätsel, ich bin sehr gespannt, wie du es lösen wirst.

    1. Oh! Ich auch… Das ist grad alles sehr verwirrend und aufwühlend … Zu meiner Mutter „gesunde“ Distanz aufzubauen? Keine Ahnung, wie ich das machen soll … Aber dafür ist die Therapie dann ja da, ne? 🙂
      Wenn die Gespräche nicht mehr so „roh“ sind, dann mal sehen 😉

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