Last chris…. Friday… :-)

Last chris…. Friday… :-)

Sodele,

immerhin eine Konstante hat sich in mein Leben geschlichen und das ist dieser, mir mittlerweile liebgewonnene, Freitagspost.

Was eine verf***e unweihnachtliche Vorweihnachtszeit… Der volle Terminkalender verbunden mit den Nachwirkungen der Therarpiegespräche, den ersten Konsequenzen, dem Versuch Verhaltensweisen langsam zu justieren … Puh… 🙂
Ich hätte mir einen Weihnachtsurlaub verdient, habe aber keinen – dafür sturmfreie Bude im Büro … Keine Kinder, keine entfernte Verwandschaft – Telefon- und Blumendienst… 🙂
Und Zeit hier ein bisschen weiterzukommen. Ich habe ein paar Beiträge in der Pipeline, die ich kopfässig nicht attackieren konnte. Immer nur Freitagspost ist doch auch traurig.
Männer dürfen momentan dort bleiben, wo sie sind – an ihren angestammten Plätzen, in ihren mir angenehmen Rollen… Klingt arrogant und egoistisch, aber man sagte mir kürlich, dass mit mehr Egoismus auch mehr Selbstsicherheit käme. Probieren wir das doch mal aus.

Der Leinenmann und ich führten mal wieder spannende Diskussionen ums Verständnis. Es ist faszinierend, wie ungleich Wahrnehmungen sein können, selbst nach dem 100sten Vorfall steht man manchmal da und denkt sich „ich habs’s doch jetzt oft genug gesagt? Wieso kommt das nicht an?“ und die andere Seite steht da, total verunsichert, unfähig sich zu bewegen, weil jede Bewegung eine falsche sein könnte. Ketzerisch könnte man sich die Frage stellen, was es ist, was den einen am anderen hält, in einer rational betrachtet ausweglosen Situation, die eigentlich nur ins Chaos führt, führen kann. Manchmal ist es aber auch einfach gut, sich gar keine Fragen zu stellen, sondern den Ist-Zustand zu optimieren – ohne Pläne zu schmieden, Träume und Wünsche zu formulieren oder Entscheidungen treffen zu müssen. Manchmal ist Stillstand auch gut so.

Daher, lieber Leinenmann, das hier ist für Dich:

Bringing me higher than I’ve ever been before
I’m holding it back, just wanna shout out give me more
You’re just a hideaway, you’re just a feeling
You let my heart escape, beyond the meaning

Not even I can find a way to stop the storm
Oh, baby, it’s out of my control, whats going on?
You’re just a chance I take to keep on dreaming
You’re just another day that keeps me breathing
aah aah aah yeah
You’re a day that keeps me dreaming

Auf ein stressfreieres, harmonischers, spielerisch leichteres neues Jahr – plus alle anderen Wünsche, die Du bereits auf anderem Wege erhalten hast.
Und verdammt noch Mal: Komm‘ in die Puschen und mach‘ mehr schöne Kunst, verdammte Hacke! Echt jetzt mal! Und KOMM‘ mir nicht wieder mit Zeit… Sonst musst Du ein Profilfoto von Dir als weissen Hasen aus Alice im Wunderland malen. 🙂

Für alle anderen gibt es eines meiner Lieblingsweihnachtslieder – eben weil es so gar keins sein will 😉

Falls wir uns nicht mehr lesen – Euch allen schöne freie Tage, soviel Weihnachten wie ihr mögt und ertragen könnt.

Dicken Schmatzer in die Runde,

Lila

16 Gedanken zu “Last chris…. Friday… :-)

  1. Ich ertrage sehr viel Weihnachten. Ist ja auch so lecker!

    Den Arschtritt sollten sich alle Leinenmänner dieser Welt hinter die Ohren schreiben.

    Ich übernehme den Retournierer – weil es so schön formuliert ist vom keloph: Schmatzer locker und gern retourniert!

  2. Ei guude Fraa Lilla,

    vun dem ogestammde Platz, denSe vielleicht in Ihne Ihrm Kopp hawwe unn uff dem isch jetzt sitze duh. will isch Ihne moi allerbeste guude Woinachtsgriess schicke. (Äppelwoi unn Woihnachde geheern doch irschendwie zesamme, odder?)
    Alla dann, macheSes gut im neie Johr – isch winsch Ihnen dass des in Erfillung geht wos Sie sich winsche due und owwerdruff noch, dass Ihne koan Schnorres wachse duht. –
    Ihne Ihrn Herr Ärmel ausm owweraffemagische Bembelland

    1. Hach, was tät isch da jetzt gerne mit Ihnen hocke!

      Im Neuen Jahr wünsche ich mir dann, dass wir endlich einen Äppler zusammen trinken können und nicht nur immer drüber schreiben 🙂

      Vielen Dank für die Grüße und Wünsche! Ich bin mir sicher, wir werden von Ihren Spaziergängen einige Impressionen zu sehen bekommen 🙂

      1. Joh joh – – – dann guggeSe emol, wieSe sich Ihne Ihrn Wunsch erfülle wolle im nee Johr.
        An mir hotts nedd geleje im ahle Johr, des wos jetzt glei vorbei soi werrd…
        GehnSe emol in sich bei em guude haase Äppler 🙂

        Ferr Ihne Ihr guude Winsche dank isch Ihne schee . . .

  3. Hallo Lila, ich weiß gar nicht, warum du dich immer an Menschen abarbeitest, mit denen es so wenig Verständigung zu geben scheint, du emotionale Bergsteigerin. Eventuell versuchst du dein Glück mal in der Ebene. Was leicht ist, ist gut. Nicht jeder Aufstieg muss steinig sein und zur Herstellung von Harmonie muss man sich gar nicht QUÄLEN, wenn die Voraussetzungen stimmen. Frohe Weihnachten.

    1. Ich denke, weil ich es nicht anders kenne …. Wobei das nicht so stimmt, mein Freundeskreis ist unsteinig und nicht-quälend… Das, was Du beschreibst, trifft bei mir auf Familie und Männer zu … und ja, es ist verbesserungswürdig mein Verhalten … Und auch wenn es sich nicht so liest und obwohl die Therapie noch nicht begonnen hat, mache ich bereits Fortschritte. 🙂
      Kleine, für andere vielleicht kaum wahrnehmbare … Aber ich merke sie 🙂
      Und darauf kommt es doch letztendlich an, oder? 🙂
      Also, gib die Hoffnung nicht auf … 🙂

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