Leseempfehlung => „Luder sind mir willkommen“

Leseempfehlung => „Luder sind mir willkommen“

Ich habe mein Ziel die Bücher der Blogger, die mir vorlagen, bis Ende 2014 fertig zu lesen nicht ganz geschafft. Das lag mitnichten an der Qualität der Geschichten, sondern lediglich an meinem Zeitmanagement.
Vor 2 Wochen fertig geworden bin ich mit Paul Kaufmanns „Luder sind mir willkommen“.

Die Beschreibung (für Kindle) auf Amazon sagt folgendes:

Am Anfang wollte ich nur ein wenig fremdgehen. Doch dann fand ich da diese Welt jenseits von Monogamie und sexueller Exklusivität. Diese Welt gefiel mir. Ich blieb.
Ich suchte Sex und fand Menschen. Ein promisk lebender Mensch hat überdurchschnittlich viele sexuelle Begegnungen mit verschiedenen Personen. Wer denkt, das sei oberflächlich, der täuscht sich. Es sind keine oberflächlichen Begegnungen. Es sind einfach nur viele Begegnungen. Erstaunlich oft ist es tiefgründig und sehr emotional.
Sexuelle Freizügigkeit hat aber auch Nebenwirkungen. Der Blick auf die Gesellschaft, die Moral, ja sogar der Blick auf den einzelnen Menschen verschiebt sich. Nach einer Weile sieht man die Probleme und Schwierigkeiten der Menschen in ganz anderem Licht. Es ist, als ob jemand die Lampe an die andere Ecke einer Bühne verschiebt. Was vorher dunkel war, liegt jetzt im Licht.
Sexuelle Freizügigkeit ist nicht besonders beliebt. Promisk lebende Menschen ecken ständig an. Sie müssen sich verstecken, obwohl Verstecken gar nicht ihrer Mentalität entspricht.
Die Kritik der Gesellschaft ist ätzend, vernichtend und nur selten qualifiziert. Es wird einem der Mund verboten, darüber gefahren, man wird in die Ecke gestellt. Sexuelle Freizügigkeit wird als verwerflich und oberflächlich denunziert.
Wenn das so ist, na, dann darf ich auch mal zurückätzen, in Glossen zum Beispiel.
Wenn man sich eine Weile in verschiedenen Betten herumtreibt, dann begegnet einem früher oder später eine Person mit dem Wunsch nach Härte und Schmerz. Das verwirrt. Lässt man sich darauf ein, betritt man eine eigene Welt. Ich berichte ein wenig davon. Es gehört nämlich hier her. Viele suchen genau das bei dem Kontakt in fremden Betten und wissen es nicht.
Vierzig Geschichten und Fragmente habe ich notiert. Dinge und Begegnungen die ich erlebt habe oder so erlebt haben könnte. Frei erfunden sind die Dinge nicht, nur etwas in Form gegossen habe ich sie. Das muss man so machen. Das Leben ist nicht so glatt wie Papier.

Die Beschreibung zum Taschenbuch lautet anders, aber ich finde diese hier besser… Sie trifft einfach mehr.
Wie auch auf seinem Blog schreibt Paul in kleinen Kurzgeschichten über das Leben und die Erfahrungen in „Promiskuität“ … im „Anders leben“… mit einem „alternativen“ Beziehungsmodell, wie viele sagen würden.

Manchmal musste ich sehr schlucken, er beschönt Dinge, Situationen, Menschen nicht, um es mir beim Lesen einfacher zu machen. Manches ist einfach nicht „schön“… Aber er hat mich auch sehr, sehr, SEHR oft zum schmunzeln oder Lachen gebracht. Sein Dialog zwischen Gott und Teufel.. Köstlich… Bei Gelegenheit (sprich: wenn ich die Zeit finde), werde ich das ein oder andere „Zitat“ verarbeiten… Die letzte Geschichte hat für mich einen persönlichen und damit besonderen Wert… Es geht noch einmal in eine andere Dimension, findet eine andere Ebene…. Man sollte dieses Buch mit einem offenen Blick lesen, nicht alles habe ich gut gefunden (was das Verhalten der Personen oder die Lektionen der Geschichten angeht), aber ich muss nicht alles gut finden – dennoch hat es vielleicht für andere eine Berechtigung da zu sein, gut zu sein.

Neben Paul’s Luder-Blog gibt es mittlerweile einen weiteren Blog, den ich hiermit auch ganz innig empfehlen möchte. Dieser Pauls-Entwicklungsgeschichte-Blog ist besonders spannend, wenn man das Buch gelesen hat.. finde ich. Also: Buch lesen, dann Blog folgen.

Euch einen schönen Tag!

Lila

Grau

Grau

Ist das, was hell wird bevor es schwarz wird … Oder das was schwarz wird, mischt man weiß herein… Letzteres mischt man nicht mehr… Man(n) entzieht die Lichtquelle eines grauen Tages und macht ihn schwarz.
Ich brauche meine eigene Taschenlampe, meine Lichtquelle, muss mein eigenes Weiß werden….
Schwarz … Immer nur schwarz …
Schwarz sieht man durch den Tränenschleier, es ist immer da …
Lockend, verlockend, anziehend, verschlingend… Langsam erdrosselnd…
Immer da …

Galerie

Queen of Hearts | Queen of Spades

Hach! Sie ist fertig … *hüpf*

W-U-N-D-E-R-B-A-R!

Ich habe jedesmal Pippi in den Augen, wenn ich das sehe … Ich möchte die Karte umarmen und mit ins Bett nehmen… und ich glaube, demnächst kann ich das auch 🙂

Danke lieber DasManuel… das ist (in lila) einfach wunderschön geworden… 🙂

Rot… *pffftttt* 😉

Mal-Stock … mal anders… mal überhaupt … Frei nach dem Motto, jeder kann malen…

Mal-Stock … mal anders… mal überhaupt … Frei nach dem Motto, jeder kann malen…

Etwas lässig dahingesagt ging es in einer Kommentarunterhaltung mit der reizenden Marga Auwald um die Idee, diese Stöckchen- und Award-Flut zu erweitern … Gibt ja nicht so viele Varianten und irgendwann sind alle Fragen dreimal gestellt und beantwortet und 7 Geheimnisse hat denn auch keiner mehr im Keller.
(Also ich schon, aber ich bin vielleicht auch nicht der Mass-Stab)

Ich glaube auch, dass ich erwähnte, dass in meinem Schlafzimmer gerade nicht viel passiert und ich deswegen Blog-Schreibblockade habe und Euch mit (Un-)Sinnigem aus meinem Leben vollkleister.

Nun also die „Stöckchen-Fragn“ von Marga, die ich aber nicht alle auf einmal beantworten kann, DENN ich würde behaupten, dass ich nicht malen kann… Ich freue mich aber schon drauf, wenn ich DEN Stock Künstlern wie Marga, Listenes oder DasManuel an den Kopf werfen kann… und ich glaube Frau K. kann auch malen… Und Arabella bestimmt auch… Gibt es hier noch versteckte Maler? Dann immer her mit Euch, laut HIER schreien… 🙂

stöckchen für lila

Ich werde die Regeln (Die es ja Gottseidank noch nicht gibt) erweitern… Ich werde versuchen alles mal zu malen… Ich werde aber zu jedem Punkt, wo ich das für Sinnig halte ein Foto oder eine Skizze aus Photoshop hinzufügen, damit ihr auch erkennen könnt, worum es sich handeln soll… *hüstel*

Da ich noch einen Malblock und Kreide zuhause habe, werde ich dort damit anfangen… Ihr dürft also gespannt sein… Ich bin es 🙂

Let’s get ready to … Freitagsposting :-)

Let’s get ready to … Freitagsposting :-)

Momentan gerne auf laut und in endlos Schleife dieses schöne Liedchen, hach … Da möchte man glatt ’n bißchen cool durch die Gegend bouncen … *hüstel* 😉

Die Woche war eine Achterbahnfahrt. „Vereinbarung“ wurden geschlossen, um einen Tag später wieder unter den Lebenssituationen zu wanken.
Aussprachen wurden angefangen, unter Zeitdruck, nicht beendet – ein wenig Geklärtes, viel Aufgewühltes nach oben getrieben … und da schwimmt es jetzt, bis sich Zeit und Muse findet für eine richtige Aussprache.

Diese Woche gibt und gab es keinen einzigen Abend zuhause… 🙂
Ich bin ja ein Fan von „Action“ … aber gerade würde ich gerne gegen mein Bett tauschen… Morgen verbringe ich – freiwillig – den gesamten Nachmittag/Abend mit Nerds/Geeks ohne Deo… Warum? Frage ich mich auch … 🙂

Wer die Chance hat Gregor Meyle auf Tour zu erwischen, sollte sich das geben. Neben seinen Texten, für die es sich lohnt, hat er auf Tour eine geniale Band dabei.. Musiker vom Feinsten, es ist eine Spa-Kur für die Ohren und drei gut investierte Stunden für die Seele 🙂

Die Grundstimmung ist und bleibt aber ganz gut… Heute war die erste Therapiesitzung… ich bin noch am Herausfinden, ob ich mit dem „Erzählen Sie doch einfach mal…“ am Ende wirklich klarkomme… 🙂

Spontan möchte ich allerdings lieber auf eine Party, wo DasBo auflegt… aber aus reiner VERNUNFT (bah!) werde ich das heute nicht tun.. *meeeeh*
Also wackel ich eben so und für mich auf meinem Stuhl…

Habt ein schönes Wochenende, Ihr Lieben!

Lila

P.S.: Lieber DasManuel, genug Trash? 😉