Was? Schon wieder Freitag?

Was? Schon wieder Freitag?

Wenn ich jede Woche so ausführlich blogge, kann ich ja eigentlich die Zusammenfassung mal sausen lassen, ne? ABER eine antrainierte, liebgewonnene Macke, kann man ruhig mal beibehalten und hier kann ich immer so wunderbar „neue“ Musik posten… 🙂

Das Tief am Mittwoch abend ging die ganze Nacht durch, geschlafen habe ich nur wenig und wenn dann leicht (das will bei mir was heissen). Donnerstag dann mit der Besten Mittags getroffen. Sie schaute mich lächelnd aufmunternd an und sagte 3 wahre Dinge:

1.) Lerne endlich, dass Du gut so bist wie Du bist. Wenn andere den Luxus haben, auf Dich verzichten zu können, dann ist das deren Verlust und Problem. Glaube mir, wenn ich Dir sage, dass das schon immer so war: Dass Du anerkannt, gemocht und respektiert warst – schon in der Schule. Es ist so schade, dass Du das nicht gesehen hast und erst jetzt lernst das zu sehen.

2.) Werfe Ballast ab! Die Männer, die Dich ärgern, werden sich nicht ändern. Keine Klär-Gespräche dieser Welt, werden DIR gut tun… Diese Gespräche helfen im Zweifel nur den Männern, weil sie nochmals betonen können, dass es alles nur an Dir liegt. Lass es und geh‘ „cold turkey“

3.) Aller Anfang ist schwer, auch die Therapie wird „leichter“.

Puh… Das hat alles gut getan und geholfen.
Die Therapeutin meinte heute auch, dass sie zwar kein Prophet seie, sie aber davon ausginge, dass es bei mir leichter werden wird. Dass mich die Sitzungen nicht mehr so aus der Bahn werfen, wenn ich mal Übung drin habe.
Desweiteren hat sie versucht mit mir zu ergründen, was Mittwoch so „schief“ gelaufen ist und es ist faszinierend zu sehen, dass so ein dämlicher Einbruch von einer super positiven Aussage meiner Chefin kommt.
Kurzgefasst: Meine Chefin hat mir so tolle Sachen gesagt, dass ich – wieder einmal – feststellen musste, wie verschoben meine Selbstwahrnehmung ist. Und auch, wenn die langsam besser wird, es ist immer noch kurios zu sehen WIE gravierend das ist. Und dann auch: Wie anstrengend das gewesen sein muss. Das alles zusammen… Führte dann in meinen Synapsen zu einem lauten „PENG!“
Faszinierend.

Nun – Es gibt wieder einen prallgefüllten Korb an Bonbons für das Wochenende: Heute abend Bad in der Nerdmenge inklusive Sahneschnitte (grade kam die SMS von ihm) – jippieh. Morgen frühstücken mit der überaus talentierten MrsMcH – ick freu mir so 🙂 (stehen ganz viele Eierspeisen auf der Karte… *g*)
Samstag abend wird Filme-Abend – die Oscars nahen und ich will wenigstens ein paar Filme gesehen haben, vor der Verleihung.
Sonntag Zumba mit der Besten und danach das vorletzte Mal in den Keller des Theaters (vorerst) – aber die Pause brauche ich dringend.

Der Bogen nochmal kurz zu den Männern, dieses Lied macht mich positiv feddich… Ich mag Karmin, sowohl die Coversversionen als auch das eigene Material. Genau mein Ding.

When dreams can’t wait a flood of fate
Is breaking over all that we know
I know a place to go escape
But lately I get lost on the road

And I don’t really know just how to say it
We speak all day and never talk
Cause you and me were never complicated
So how’d we end up on the rocks

The tidal wave is forcing us to swim at a distance
So our love is washing away
With all the push and pull we’re caught up in
Can we brave the tidal wave

UND – für morgens in der Bahn, um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen, empfehle ich den hier.
Abhotten – JETZT! 😉
Euch ein schönes Wochenende!

If you’re feeling like I feel throw your fist through the ceiling
Some people call it crazy well I call it healing
If you need love turn around, do the helicopter
If you’re sick, baby girl I would love to be your doctor

Ein Gedanke zu “Was? Schon wieder Freitag?

  1. Ich freue mich unglaublich über deinen Weg. Auch wenn es im Moment, wo man mittendrin in der Veränderung steckt, alles andere als einfach ist und einen die bösen Erinnerungen, Selbstzweifel, alten Muster und negativen Prägungen sowie die Menschen, sich am eigenen Leid genährt haben, vom neu eingeschlagenen Weg der Hoffnung und persönlichen „Ent-Wicklung“ (i.S. Man wird zu dem, den man ist) abbringen wollen: Mach beharrlich weiter und schau nur zurück als Bestätigung dass das was jetzt ist besser ist und dir mehr entspricht als das was war. Solche Leute wie dich braucht die Welt!

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