F-to-the-r-i-d-a-y …

F-to-the-r-i-d-a-y …

Puh, die Woche war irgendwie hart… aber auch schön… aber auch meeeeeh… hmm

Der Endspurt im Theater war anstrengend, aber auch schön – die Schauspieler, zumindest die meisten, waren sichtlich traurig, dass ich aufhöre (kein Wunder, meine Nachfolgerin ist auch doof *g*)
Der Montag war zwar lange im Büro aber dann einfach nur Nichtstun (sprich vor dem Fernseher einschlafen), Dienstag hatte ich dann frei, weil meine Arzttermine sich alle so überschnitten haben, dass ich jeweils eine Stunde im Büro gewesen wäre, maximal. Habe mich dann nachmittags mit dem Umarmer und der Sahneschnitte plus einem weiteren tollen Mann (leider auch vergeben) im Laden getroffen.

1.) Wieder total schlechte Laune bekommen und rumgezickt, weil das alles nicht so lief, wie ich wollte.
2.) Von meinem Stalker angekackt worden, weil ich ihn nicht „ordentlich“ begrüßt habe … und das vor allen anderen… Sowas liebe ich ja … NICHT! Grrrrrrrrrrrr!

Dann ein Abend-Treffen mit der gänsehautproduzierenden MrsMcH (die übrigens am 24.2. in Main im bei der Open Mic Night der Textbühne lesen wird!!!), wo wir mal alle alten und neuen Leichen aus dem Keller geholt haben, vom Staub gehustet und viel gelacht haben.
Schon lange nicht mehr, habe ich so intensiv und lange über H erzählt, die Rachegedanken und der Wunsch, ihn nochmal ordentlich anzuschreien und zur Rede zu stellen … weg… puuuuuuuuuufffff… Es ist nur noch eine Trauer da… nun denn…

Donnerstag (gestern) war ich dann mit der Besten in 50 Shades of Grey… Lustig waren die Reaktionen im Publikum, viel peinliches Gekicher, viel Geflüster … Mir sind die Tränen gerollt, zuvieles daran erinnert mich an H und auch wenn wir weit über die Pfauenfeder und 6 Schläge mit dem Gürtel hinaus waren, ich kann mich gut daran erinnern und ich habe einfach getrauert … um ein Stück meiner selbst, ein Stück Naivität, ein Stück Seele… Keine Ahnung…. Der Tag gestern war eh‘ schwer – Jahrestag des Unfalls, zeitlich Sorgen um den Leinenmann machen – dabei meinem Instinkt nicht folgen können und so für ihn da sein, wie ich es bei jedem anderen Freund auch wäre… mit Kaffee, Kuchen und Büchern – vollstes Ablenkungsprogramm ins Krankenhaus und an seiner Seite verharren, bis er gut schlafen kann… Geht halt alles nicht… Also ein permanenter innerer Kampf, der erst nachmittags die Erlösung findet, als ein „Alles ok!“ zurückkommt und dann alles zusammenbricht. 2 große Diskussionen mit Kollegen… alles an einem Tag… definitiv zuviel…

Musikalisch spiegelt sich dieses Auf- und Ab auch wider … einmal finde ich Texte wie diese hier so wunderschön, dass ich in der Bahn anfangen könnte mitzusingen und/oder zu heulen…

Ich will,
Dass deine Augen leuchten
Unsere Worte was bedeuten
Egal an welchem Ort
Ich will,
Dass unsere Herzen scheinen
Die Tage mit dir teilen
Und es trägt uns weiter fort
Fort von hier

und dann möchte ich jedem, der mich anschaut genau DAS hier entgegenbrüllen:

Too many war wounds and not enough wars
Too few rounds in the ring and not enough settled scores
Too many sharks and not enough blood in the waves
You know I give my lover a four letter name

Puuuuuuh, es ist nicht einfach… Mal so ne Weile alles abstellen… Das wäre gut … wenn da nicht die Angst der beleiernden Dunkelheit wäre, aus der ich alleine nicht mehr rauskomme.

Euch ein schönes Wochenende,

Lila

10 Gedanken zu “F-to-the-r-i-d-a-y …

    1. Nein, ist es sicher nicht. Mach‘ ich ja auch nicht. Dafür ist zuviel Kampf und Optimismus in mir… aber manchmal klingt „Decke über den Kopf“ einfach sehr, sehr verlockend…

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