Ich bin mein Anker

Ich bin mein Anker

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Die wichtigsten Dinge zuerst: Yeah! Ich bin mein eigener Anker! Dank dem lieben Tigerfour renne ich seit gestern mit einem neuen Schmuckstück durch die Gegend. Ich habe lange nach einem Symbol der Stärke und des Gleichgewichts für mich gesucht, eine kleine Belohnung für die zurückgelegten Monate und ein Mutmacher vor den noch vor mir liegenden Monaten. Dieses Armband passte darauf wie angegossen. Ich hüpfte schon auf dem Festvial vor Vorfreude durch die Gegend und erhöhte das Bounce-Potential gestern nochmal als ich den Briefkasten öffnete und mir der Brief entgegengrinste.
Vielen, vielen, vielen, viiiiiiiiiiiiielen lieben Dank, lieber M. !!! Wirklich! Dankeschön! Es ist ganz toll geworden *schmatz*

Krank auf ein Festival zu fahren, kann man machen – muss man nicht zwingend! Ein großer Vorteil ist allerdings, dass die Nase absolut dicht war, ich also null komma null Probleme mit dem Geruch Gestank der Dixies hatte *grins* Meine Freundin hat gelitten wie Tier, schon bei der Fahrt übers Land gab‘ es neben mir ständig mal einen Quieker und ein „Iiiiiiiih“. Da ich nichts riechen konnte, vermutete ich immer Spinne im Auto oder ähnlich Schlimmes. Wenn sie dann sagte, wie erbärmlich das grade stinken würde, konnte ich sie jedesmal nur Angrinsen. Hachja 😉

Ansonsten war es eine wirklich schöne Zeit, der Wettergott hatte wirklich ein Nachsehen mit uns und hat erst Sonntag abend, pünktlich zu Fettes Brot, die Schleusen geöffnet – dann aber so richtig 🙂
   

Bei Mando Diao gab‘ es ganz romantisch einen superschönen Regenbogen. Eigentlich sagten alle Wetter-Apps, dass es dann auch gut sein sollte mit dem Regen. Ich kann an dieser Stelle nur Werbung für den blau-gelben Schweden machen, der ein ganz wunderbares Regencape verkauft. Hammerdicht. So trocken bin ich noch nie geblieben, ist faltbar in die integrierte Tasche, so dass dann auch nach dem Schauer der Rest des Rucksacks und so trocken bleibt. Grandios!
  

Ein Fall von „Genau an der richtigen Stelle gestanden“ – das Schöne am Deichbrand ist die übersichtliche Größe. Selbst bei den Headlinern kommt man noch gut in den ersten Wellenbrecher. Dafür haben wir Kraftklub „nur“ aus der Ferne und über Leinwand gesehen. Aber allein der Fakt, dass wir uns nur drehen mussten und die andere Bühne noch sehen konnten – hey, wo hat man das schon? Grandios!
  

Natürlich waren wir perfekt ausgestattet für Deichkind! Glow-Show! 😉  

Damit hatte ich leider keine Chance gegen die großen Wasserpumpguns, die so auf dem Platz rumliefen, dafür habe ich mit dem Niedlichkeits-Faktor gepunktet! Ha! UND man sieht es ihr nicht an, aber hey, die hat voll Reichweite!
  

Mein persönliches Highlight, weil einfach eine meiner Lieblingsband – ItchyPoopzkid … Später noch mit Herrn Donot an der Gitarre und Backliner Pommes am Bass, damit richtig gerockt werden konnte 😉
  

Eine Seite aus „Druckstaueffekt“, die mir Gänsehaut gemacht hat. Fühlte mich ertappt, erkannt und war gefesselt – „Vor dem Verlust, vor dem Nicht-Genügen. Jedes Mal. Jeden Tag.“

Unser Home-Away-from-Home für 4 Tage. Wir haben definitiv Verbesserungsideen, aber immerhin sind wir trocken geblieben und unser Zelt hielt bombenfest.
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Der „kleine“ Müllberg am Ende des Festivals (wobei wir noch sehr früh abgegeben haben und das kleinste Camp waren)  

Fazit:
Ich bin gottseidank keine Prinzessin – meine Hose, Schuhe und ich sahen aus wie Sau am Ende der 4 Tage. Who cares? 😉
Ich kann doch Flechtfrisuren – mein Arm lahmt danach zwar wie sonstwas, aber ich kann Flechtfrisuren.
Morgens Bier trinken geht noch, ich bevorzuge dennoch vorher einen Kaffee.
Ich kann immer und überall schlafen, sogar auf einer platten Matratze im Getreideacker 8 Stunden Schlaf bekommen \o/
Von den 257ers und ihrem Song „Lisa“ möchte ich nicht mehr geweckt werden.
Dann lieber hiermit:

Ich bin gespannt, wo es mich bei meiner nächsten Festival-Reise hintreibt, das Hurricane ist auch noch auf der Want-Liste… 🙂

Hier noch ein kleiner Clip mit Übersicht über das Gelände und die Größe:

(und wer genaaaaaaaaaaaaaau hinschaut, kann bei ca. 7:06 mein Auto und Zelt sehen *g*)

Und morgen ist schon wieder Freitaaaaaag!!!! 🙂

12 Gedanken zu “Ich bin mein Anker

    1. Hehe meistens sind sie das auch, aber grade wachsen sie nicht so gut 😦
      Aber das kommt wieder – dann habe ich alle Lila und pink Töne auf den Nägeln 😉

  1. Ich finde den, deinem Zitat aus Druckstaueffekt folgenden Satz schön (ohne zu wissen, wie die Sache ausgeht). Neben viel ‚Falsch‘ auch das ‚Richtige‘, ne!?

    Wie muss ich mir das vorstellen mit 2 Bühnen, die ich zeitgleich sehe … was ist denn da los, wenn 2 Bands spielen? Oder ist immer eine pausiert?

    Ansonsten war das Lineup scho‘ ganz nett da am Deich.

    Das Ankerband ist cool!

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