Be-Frei-Tag

Be-Frei-Tag

Heute mal was anderes, Sammelsurien aus dem Netz, vorab noch:

Wichtigste Erkenntnis aus der heutigen Therapiesitzung? Auch wenn ich gedacht habe, dass ich das Geliebtentum für mich aus mehreren Gründen an den Nagel gehängt habe, so muss ich feststellen, dass ich in vielen Fällen immer noch die Geliebtenposition einnehme – asexuell vielleicht, aber dennoch immer noch und weiterhin in dem Status gefangen bin.

Warum und wie passiert das, fragte mich meine Therapeutin. Ich kann das auch nicht so genau erklären, denn die aktuellen Fälle sind für mich als Partner, als Beziehung uninteressant. Der ein oder andere war es vielleicht mal nicht, aber mittlerweile weiss ich zuviel und wäre nicht in der Lage zu vertrauen. Ich bin da ja sowieso mehr der Anhänger von „Wer’s einmal tut, tut’s auch zweimal“ 🙂 Ausserdem glaube ich ja nicht daran, dass (gerade) Männer monogam bleiben können. – Ich schweife ab! Sie wollte also wissen, wieso es Unterschiede gibt – zwischen den alten und neuen männlichen Freunden. Ich erklärte das damit, dass ich ja durchaus immer vorsichtig sei bei vergebenen Männern, mich im Anfangsstadiums des Kennenlernens auch oft wundere, was die mir so alles erzählen, wie sie meine Nähe suchen, „flirten“ … Ich bin aber eben schon so ein bisschen die durstige Pflanze und die Aufmerksamkeit mein Wasser. Meine Therapeutin fragte mich, ob das, was ich als schmeichelnd empfinde nicht vielleicht auch entwertend gesehen werden kann. Weil ich mich automatisch in die schwache, die bittstellende, die unterwürfige Position begebe.
Das gibt erst mal Futter zum Nachdenken, denn so ganz kann ich diese Denke nicht von der Hand weisen und in der letzten Woche wurde mir das auch offen ins Gesicht gesagt, was meine Position ist und dass sich daran nichts ändern wird. Der Leinenmann sagte es direkt und junge Schwan hat ähnliches ohne viel Worte genauso „gesagt“. Könnte was dran sein.

Dann bin ich gestern über diesen Artikel 10 Things Not to Say to Someone Suffering From DepressionAs anyone who’s been through it knows, once depression sets in, we’re powerless to do anything but let it pass gestolpert. Und fand mich in vielen Dingen wieder, bzw. kenne das Problem, wenn solche Dinge zu mir gesagt werden. Es ist zermürbend und niederschmetternd. Ich habe diesen Artikel auf meiner FB-Seite geteilt und damit einen kleinen Schritt in Richtung „Offenheit“ gewagt. Wobei ich auch hier die Warnungen zum Selbstschutz im Ohr habe. Aber ich finde es – unabhängig von mir – wichtig, dass Leute sich da etwas mehr Gedanken machen. Es betrifft mehr Menschen als man denkt und man sieht es denen (Leider) nicht an der Nasenspitze an.

Heute morgen beim Lesen fand ich dann diesen Artikel über Tinder und Dating-Apps. Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt ihn vielleicht schon, weil sich darum #Tindergate gebildet hat – auch das ist sehr amüsant zu lesen. Ich frage mich manchmal, wer die Leute im Umgang mit Social Media schult 🙂
Im Grundtenor finde ich auch – und da muss ich mich an die eigene Nase fassen – dass die Fortsetzung des Online-Datings in Apps, wo nur noch geswiped wird, dem ganzen Unverbindlichkeitsdenken einen weiteren Schub gegeben hat. Wo das mal endet? Keine Ahnung. Ich stelle aber bei jüngeren Menschen (und mit denen habe ich tatsächlich viel zu tun) fest, dass es entweder extrem in feste Beziehung und Heirat und Familie geht oder extrem in „Hauptsache unverbindlich und viele und immer gucken, ob nicht was besseres um die Ecke kommt“.
Wo ich mich da einsortiere? Nirgendwo. Auch wenn ich durchaus das Unverbindliche mag und Dates/Sex dieser Art durchaus geniesse, bin ich eben das andere auch nicht. Ach herrje, neeeeee… Ich bin weiterhin sehr sicher, dass ich keinem Mann genug vertrauen kann, nach allem, was ich erlebt habe und weiterhin erlebe. Lügen und Verheimlichen wo ich hinschaue… ich glaube, das möchte ich nicht. 🙂

Dann – MUSIK!
Hach, das war eine tolle Musik-Woche, warum auch immer es dazu wurde – ich weiss es nicht, aber ich habe ein paar Stolper-Fundstücke gesammelt…. Dabei auch – oh wunder – ein paar elektronisch angehauchte Dinge… *grins* Also – mal reinhören und mit mir auf das Gewitter warten, dass dann bitte morgen früh um 5Uhr (!!!!!) vorbei zu sein hat.
Ausserdem bitte ich die Daumen für Samstag Abend zu drücken, dass der junge Schwan nicht auftaucht und wenn dann ohne das Drachige und dass ich, wenn „DAS“ doch mit auftaucht, ich die Nerven behalte. Das ist der Plan – Nerven behalten und/oder gehen.

Also – Musik marsch!

Chet Faker – Love & Feeling

WiseGuys – Antidepressivum

Paula DeAnda – Horn Blow

Feder – Goodbye

Sam Tsui – Lean on me

Was freu ich mich auf die kommenden Konzerte mit MOL *g*

5 Gedanken zu “Be-Frei-Tag

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