Liebster-Award von Maja

Liebster-Award von Maja

liebsterawardMaja hat mich für den „Liebster-Award nominiert und interessante Fragen gestellt. Denen widme ich mich jetzt, alle Leser können sich entspannen, es wird nicht zwangsnominiert… 🙂

1. Warum bloggst du?
Das ist hier bereits beantwortet , heute würde ich vielleicht noch hinzufügen, dass das Bloggyversum eine zweite innere Stimme geworden ist. Es gibt hier einige Kommentatoren, die sich in mein Hirn reingeschlichen und dort manifestiert haben. Das hilft mir, gerade in Zeiten wie diesen, wo alles etwas Wackelig ist.

2. Was würdest du als die stärkste Motivation in deinem Leben bezeichnen?
Zufriedenheit – sprich, dass ich mir die Möglichkeit gebe, mein Leben so zu leben, wie ich es möchte. Wie es mir Spaß macht. Zufriedenheit ist für mich ein Überbegriff für soviele Dinge – Gesundheit, Sicherheit, Sozialleben…. Dass ich das alles so habe/behalte, dass ich unbeschwert leben kann, das ist unter anderen die Motivation sich Freitags um 8Uhr zur Therapie zu quälen.

3. Du hast vier Millionen Euro gewonnen-was stellst du damit an?
Ouh! Immobilie kaufen, Auto kaufen, Liliana of the Veil in Foil kaufen – meinem Bruder Immobilie kaufen, meiner Mutter was anlegen für evntl. Pflege, damit sie aufhören kann sich darüber Gedanken zu machen.
Arbeit auf Teilzeit reduzieren und Pflege-Elternschaft beantragen und in der neuen Immobilie 2 Kinderzimmer einrichten.
1 Mio € anlegen und einen Grossteil des Restes spenden… Da gibt es viel akuten Bedarf aber auch viel lokalen, langfristigen Bedarf.
Hmm ja, ich glaube das wären so die Eckdaten… 🙂

4. Glaubst du an eine höhere Macht?
Schon immer. Karma in irgendeiner Form gibt es bestimmt und irgendjemand, der darauf achtet, wie das verteilt wird und so, bestimmt auch. „Gott“ mag ich das nicht nennen, das starre Konstrukt der hiesigen Kirchen entspricht nicht meiner Denke und ich habe auch so meine Probleme mit der Scholastik der Kirchen Europas. Ausserdem finde ich, dass es eine Institution ist, die nicht wirklich sozial aufgestellt ist. Ich verstehe nicht, warum Prunkbauten finanziert werden, während in der Gemeinde Menschen Hunger leiden. Das war sicher nicht Gottes Plan 🙂

5. Was würdest du als den bisher schönsten Moment deines Lebens bezeichnen?
Ouh… hmm… Als mein BH bei Farin Urlaub auf dem Lesetisch gelandet ist? Nein. Hmm… Als der BVB das Double gewonnen hat? Hmm neee. Ich glaube als ich die Nabelschnur zu meiner Nabelschnurpatentochter durchschneiden durfte als Papa-Ersatz quasi. Ich fand das total spannend und muss feststellen, dass dieses Erlebnis die Freundschaft zu meiner Besten und das Verhältnis zu eben dieser Tochter sehr besonders macht.

6. Mit welchen fünf Worten würdest du deine Persönlichkeit umschreiben?
Extrovertiert – Komplex – Sozialverträglich – Anstrengend aber Herzlich

7. Du hast die freie Wahl, zu sein, wer und wie du willst: Wer bist du, wo lebst du, was tust du?
Hmm… ich würde glaube ich gerne mit dem Wissen von heute nochmal in die Vergangenheit zurück hüpfen und 16 sein.
Mich finde ich nämlich ganz gut (meistens), wo ich lebe da liebe ich es zu leben (sonst wäre ich nicht mehrfach zurückgekommen) und das was ich tue, ist das, was ich liebe. Auch wenn ich manchmal mecker – ich mag das, was ich tue.

8. Was ist dein liebstes Hobby?
Ouh, das variiert, momentan grade Magic spielen – Lesen, Malen und Kino – oder HipHop tanzen (so mit Choreo und so). War auch schon mal Nähen… Oder Häkeln… Kochen … Reisen.. Variiert nach Zeit, Budget und Laune…

9. Auf einer Parkbank findest du ein Buch, dass dein Leben verändert. Was ist sein Titel?
Selbstakzeptanz – Lieb‘ Dich selbst.

10. Glaubst du, jemals dauerhaft glücklich sein zu können? Was gehört für dich dazu?
Äh, nein. Ich hoffe, dass ich falsch liege, ich glaube aber nicht wirklich dran. Ich habe nicht Veranlagung „dauerhaft glücklich“ zu sein, meine Vergangenheit und mein daraus entstandenes Wesen sind so nicht gestrickt. Ich arbeite dran, dass ich mit mir selbst glücklich sein kann – über einen längeren Zeitraum. Da bin ich noch nicht, der Weg ist länger als gedacht.
Daher wäre ich schon sehr glücklich, wenn ich „dauerhaft zufrieden“ sein könnte… das wäre schon ein gutes Ziel.

11. Wie kamst du auf deinen Blogger-Namen?
Die erste Datingsite, auf der ich Männer für reine Sexkapaden gesucht habe, war lila und wurde bei den Mitgliedern „Lila Sumpf“ genannt. Weil es sich ausgesprochen GUT getroffen hat, dass Lila seit 30 Jahren meine Lieblingsfarbe ist und dieser Blog thematisch am Anfang einem reinen Sex-Sumpf entsprach – war der Name geboren und passt irgendwie auch heute noch sehr gut.

Danke für die spannenden Fragen! Da ich mittlerweile fast alle meine Leseblogs mal mit Stöckchen und Awards beworfen habe, seid ihr heute von der Weiterleitung befreit 🙂

Be-Frei-Tag

Be-Frei-Tag

Heute mal was anderes, Sammelsurien aus dem Netz, vorab noch:

Wichtigste Erkenntnis aus der heutigen Therapiesitzung? Auch wenn ich gedacht habe, dass ich das Geliebtentum für mich aus mehreren Gründen an den Nagel gehängt habe, so muss ich feststellen, dass ich in vielen Fällen immer noch die Geliebtenposition einnehme – asexuell vielleicht, aber dennoch immer noch und weiterhin in dem Status gefangen bin.

Warum und wie passiert das, fragte mich meine Therapeutin. Ich kann das auch nicht so genau erklären, denn die aktuellen Fälle sind für mich als Partner, als Beziehung uninteressant. Der ein oder andere war es vielleicht mal nicht, aber mittlerweile weiss ich zuviel und wäre nicht in der Lage zu vertrauen. Ich bin da ja sowieso mehr der Anhänger von „Wer’s einmal tut, tut’s auch zweimal“ 🙂 Ausserdem glaube ich ja nicht daran, dass (gerade) Männer monogam bleiben können. – Ich schweife ab! Sie wollte also wissen, wieso es Unterschiede gibt – zwischen den alten und neuen männlichen Freunden. Ich erklärte das damit, dass ich ja durchaus immer vorsichtig sei bei vergebenen Männern, mich im Anfangsstadiums des Kennenlernens auch oft wundere, was die mir so alles erzählen, wie sie meine Nähe suchen, „flirten“ … Ich bin aber eben schon so ein bisschen die durstige Pflanze und die Aufmerksamkeit mein Wasser. Meine Therapeutin fragte mich, ob das, was ich als schmeichelnd empfinde nicht vielleicht auch entwertend gesehen werden kann. Weil ich mich automatisch in die schwache, die bittstellende, die unterwürfige Position begebe.
Das gibt erst mal Futter zum Nachdenken, denn so ganz kann ich diese Denke nicht von der Hand weisen und in der letzten Woche wurde mir das auch offen ins Gesicht gesagt, was meine Position ist und dass sich daran nichts ändern wird. Der Leinenmann sagte es direkt und junge Schwan hat ähnliches ohne viel Worte genauso „gesagt“. Könnte was dran sein.

Dann bin ich gestern über diesen Artikel 10 Things Not to Say to Someone Suffering From DepressionAs anyone who’s been through it knows, once depression sets in, we’re powerless to do anything but let it pass gestolpert. Und fand mich in vielen Dingen wieder, bzw. kenne das Problem, wenn solche Dinge zu mir gesagt werden. Es ist zermürbend und niederschmetternd. Ich habe diesen Artikel auf meiner FB-Seite geteilt und damit einen kleinen Schritt in Richtung „Offenheit“ gewagt. Wobei ich auch hier die Warnungen zum Selbstschutz im Ohr habe. Aber ich finde es – unabhängig von mir – wichtig, dass Leute sich da etwas mehr Gedanken machen. Es betrifft mehr Menschen als man denkt und man sieht es denen (Leider) nicht an der Nasenspitze an.

Heute morgen beim Lesen fand ich dann diesen Artikel über Tinder und Dating-Apps. Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt ihn vielleicht schon, weil sich darum #Tindergate gebildet hat – auch das ist sehr amüsant zu lesen. Ich frage mich manchmal, wer die Leute im Umgang mit Social Media schult 🙂
Im Grundtenor finde ich auch – und da muss ich mich an die eigene Nase fassen – dass die Fortsetzung des Online-Datings in Apps, wo nur noch geswiped wird, dem ganzen Unverbindlichkeitsdenken einen weiteren Schub gegeben hat. Wo das mal endet? Keine Ahnung. Ich stelle aber bei jüngeren Menschen (und mit denen habe ich tatsächlich viel zu tun) fest, dass es entweder extrem in feste Beziehung und Heirat und Familie geht oder extrem in „Hauptsache unverbindlich und viele und immer gucken, ob nicht was besseres um die Ecke kommt“.
Wo ich mich da einsortiere? Nirgendwo. Auch wenn ich durchaus das Unverbindliche mag und Dates/Sex dieser Art durchaus geniesse, bin ich eben das andere auch nicht. Ach herrje, neeeeee… Ich bin weiterhin sehr sicher, dass ich keinem Mann genug vertrauen kann, nach allem, was ich erlebt habe und weiterhin erlebe. Lügen und Verheimlichen wo ich hinschaue… ich glaube, das möchte ich nicht. 🙂

Dann – MUSIK!
Hach, das war eine tolle Musik-Woche, warum auch immer es dazu wurde – ich weiss es nicht, aber ich habe ein paar Stolper-Fundstücke gesammelt…. Dabei auch – oh wunder – ein paar elektronisch angehauchte Dinge… *grins* Also – mal reinhören und mit mir auf das Gewitter warten, dass dann bitte morgen früh um 5Uhr (!!!!!) vorbei zu sein hat.
Ausserdem bitte ich die Daumen für Samstag Abend zu drücken, dass der junge Schwan nicht auftaucht und wenn dann ohne das Drachige und dass ich, wenn „DAS“ doch mit auftaucht, ich die Nerven behalte. Das ist der Plan – Nerven behalten und/oder gehen.

Also – Musik marsch!

Chet Faker – Love & Feeling

WiseGuys – Antidepressivum

Paula DeAnda – Horn Blow

Feder – Goodbye

Sam Tsui – Lean on me

Was freu ich mich auf die kommenden Konzerte mit MOL *g*

Überfordert

Überfordert

Am Ende des Tages endet es doch alles wieder in Überforderung.

Kann ich machen, was ich will. Kann ich mir vorsagen, was ich will. Kann ich mir einbilden, was ich will.

Kommt es dann zum konkreten Ereignis, bin ich einfach überfordert. Mag sein, dass ich mittlerweile besser damit umgehe. Ich kann früher signalisieren, dass es gleich knallt. Dass die Beherrschung gleich flöten geht. Kann ich – bin ich besser geworden. Die Enttäuschung, dass es immer noch so ist, trifft hart. Weil es einem Versagen gleich kommt. Ich kann es immer noch nicht. Ich bin immer noch nicht so „souverän“, so stark in mir gefestigt, wie ich es gerne hätte.

Es hilft nicht, dass ich oft von Menschen umgeben bin, die sich mit positivem Feedback schwer tun. Oder mit dem generellen Verbalisieren positiver Empfindungen. Oder dem positiven Kommentierens meiner Fortschritte.
Was verbalisiert wird, sind die negativen Dinge – die dann gerne. „Da bist Du nicht so gut drin“, „Da musst Du noch an Dir arbeiten“ und auch die durchaus realistischen „Warnungen“, dass man sich jederzeit entfernt und geht, sollte das Leben das so vorgeben und dann wäre das auch nicht weiter schlimm.

Ich sitze immer da, schaue mir das an, höre mir das an und frage mich, was der andere denkt, was ich aus solchen Aussagen machen soll. Muss ich jetzt wirklich sagen: „Äh, Du, ne, also – Du hast jetzt quasi eher mehr als weniger durch die Blume gesagt, dass es total egal ist, ob ich da bin oder nicht.“ Muss ich wirklich sagen, dass es „netter“ wäre, wenn wenigstens noch ein „Auch wenn Du mir fehlen würdest, aber ich würde gehen, wenn ich müsste“ … Dass dieser kleiner Vor-Satz einen immensen Unterschied macht, muss ich das erklären?
Das all‘ diese „kleinen“ Dinge, die für jeden der umgebenden Menschen eine Nichtigkeit oder ein Zwang des Lebensumstandes sein mag, für mich zusammengenommen immer auf das eine hinauslaufen: Du bist nicht wichtig.

Ich hatte früher immer den „Wunsch“ meine eigene (frühe) Beerdigung zu sehen, um zu sehen, wer mich am meisten vermisst, wer am lautestens heult, wer überhaupt auftaucht. Mein fatalistisches Ich sieht das mittlerweile entspannt, denn es wird einfach gar niemand bei meiner Beerdigung sein – wenn ich die Lebenserwartung anhand meiner Vorfahren berechnen sollte, ist dann einfach alles vorher tot 😉
Auch das ein durchaus entspannter, wenn auch vielleicht äh ungesunder, Gedanke – aber ich weiß jetzt schon, dass ich definitiv in die Nachbarländer fahren werde bevor ich in einem Pflegeheim – alleine –
dahinsieche. Ich verstehe schon, dass dieser Wunsch meine Beerdigung zu sehen, durchaus auf genau diesem Wunsch basiert – sehen, wem ich was bedeute. Der Denkfehler liegt meines Erachtens vor allem da drin, dass es ja nicht heisst, dass man nicht leidet nur, weil man nicht den ganzen Friedhof (auf dem die Beerdigung nicht sein würde) zusammenheult. Ja, ich verstehe schon, dass nicht jeder so Extrovertiert seine Gefühle an jede Wand plakatiert wie ich. Und ich verstehe auch, dass es manchmal schwierig ist, mit dieser Art umzugehen. Die „Beschwerden“ kommen durchaus bei mir an.
Was ich nicht verstehe ist, was es denn dann ausmacht, dass man in meiner Nähe bleibt. Wenn es doch anstrengend ist und wenn es doch so „falsch“ ist, wie ich bin. Warum sich dem aussetzen und nicht einfach gehen? Diese Gedankenspiele sollte ich nicht fortsetzen, denn sie enden unweigerlich in Worten wie „Pflichtgefühl“, „Schuldgefühl“ und „Zwang“ – alles Dinge, die ich weder verkörpern noch aussprechen möchte. Aber solange man nicht mit mir spricht, kann nur ich mir meine Antworten zurecht schustern. Und es mag Teil meiner Krankheit sein, dass ich eben nicht nicht-analysieren kann. Ich MUSS Menschen und ihre Handlungen verstehen. Es macht mich irre, wenn ich es nicht verstehe. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Nächster Punkt: Wann haben diese Menschen gelernt, dass die Reaktion auf angstbasierte Aussagen am Besten ein rationaler Lösungsvorschlag ist?
Praktisches Beispiel? Ich habe eine ausgesprochene Hundephobie. Ich gehe damit sehr offen um, weil es in der Vergangenheit blöde Situationen gab deswegen. Ich frage bei neuen Bekanntschaften immer, ob sie einen Hund haben – damit ich mich drauf einstellen kann. Ggf. sage ich es auch dem Halter oder Gastgeber, damit die ihren Hund auf mich einstellen kann 🙂
Was NICHT hilft, sind bei einer Aussage wie „Ich habe Angst vor Hunden, kannst Du da ein Auge drauf haben?“ ein „Ach, die machen doch nichts“ zu erwidern.

Hmm ja, natürlich im rationalen Blick von aussen, kann es sein, dass sie nichts machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich meine Angst nicht zeige, ist gering. Denn ich habe das nicht immer unter Kontrolle. Und selbst wenn ich nach aussen cool wirke, innerlich schreie und renne ich. Ich glaube schon, dass Hunde das merken. Und darauf reagieren. Danke für den tollen Hinweis und das Angebot mir unter die Arme zu greifen und mir ggf. zu helfen – nicht.

Ich habe Angst vor einer kommenden Begegnung. Es hilft mir nicht, wenn mir Vorschläge gemacht werden, die ich einfach nicht befolgen kann. Zumal diese Vorschläge widersprüchlich sind. Und weil sie „mir“ langfristig mehr schaden als helfen. Was helfen würde, wäre ein „Du schaffst das schon“ oder „Du bist doch stärker als Du denkst“ … Es gäbe soviel, was man mir sagen könnte, mir mit auf den Weg geben könnte – Dinge, die ich mir selbst durchaus sagen – die aber eine andere Wertigkeit erhalten, wenn sie von aussen kommen – Anker hin oder her! Ratschläge, der rationalen Art, helfen mir nicht weiter. Ich WEISS das alles, ich WEISS, was ich machen könnte, die Wege drum herum… ich versteh das auch. Aber ich habe mich nun mal für den Weg entschieden. Kann man da nicht einfach AUCH unterstützend zur Seite stehen anstelle schulterzuckend stehen zu bleiben?

Ist es so schwer, sich an Verabredungen zu halten? Nicht in meiner Gegenwart zu telefonieren? Nicht permanent zum Handy zu greifen? Pünktlich und zuverlässig zu sein? Oder, wenn man es nicht sein kann, zu akzeptieren, dass sich dann vielleicht auch mein Interesse verändert? Ist das schwer?

Ich wollte grade noch schreiben: Mach‘ ich doch auch… Und schon höre ich viele von meinen Lesern und meine Therapeutin und mein eigenes Motivier-Ich: Es kann Dir doch egal sein, was diese Menschen Dir sagen und ob diese Menschen Dich vermissen – ob sie Dir sagen, dass sie Dich vermissen. Und ändern wirst Du es eh‘ nicht. Du wirst auch nicht mitbekommen, ob diese Menschen leiden. Weder werden sie es Dir sagen, noch wirst Du es sehen. Und auch das ist egal. Weder Dein Leben noch Dein Wert hängt von anderen Menschen ab. Du musst Dir selbst genug sein.

Jajajajaaaaaaaa, Wissen und Verstehen/Fühlen sind da zwei unterschiedliche paar Schuhe.

Und diese alten Schuhe, dieses Un-Wichtig fühlen ist so alt, wie ich selbst (und das ist schon ganz schön alt). Lege ich diese Schuhe nicht ab, weil ich nicht kann oder weil sie schon so schön eingelaufen sind?

Dienstag und Mittwoch waren so tolle Tage, wirklich, einfach trotz aller Scheisse schön.

Heute reicht eine kleine Unterhaltung und bei allem Sonnenschein fühlt es sich an wie tiefster Winter.

Einsam und verlassen fühlt es sich an. Die Zweifel sind groß, ob ich die Angst heute in den Griff kriegen. Alleine. Alles, was im Kopf rumsurrt ist „Du bist unwichtig. Du bist alleine. Du wirst es immer sein. Du kannst nix. Du bist nix.“ in Dauerschleife.

Ich ziehe die Reißleine – versuche mich zu fangen, die Gedanken zu stoppen.

Vielleicht hilft das?

P.S.: Der Text ist nicht fiktiv, er getriggert durch ein Erlebnis – beinhaltet aber mehrere Felder/Menschen/Vorkommnisse

Nachtrag:

Heute gerade gefunden, wird morgen auch nochmal bearbeitet – aber der Artikel hilft ein bißchen um das Kopfchaos zu Verstehen

I still haven’t found….

I still haven’t found….

Lange nicht nach den Suchbegriffen geschaut, wird mal wieder Zeit … Achtung, ist lang! 😉

BDSM

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Uiuiuiuiui, hier wird ganz schön nach Sexgeschichten gesucht. Mal sehen: Schwimmbad? Ja, gab es mal es mal einen Herren…. wobei, mehr als Fummeln war da nicht, ich bin keine Frau für die Öffentlichkeit und der Mann war mir zu klein und zu forsch… 🙂
Catsuit: Ja, trug ich öfter mit und für R. – immernoch eine meiner liebsten Sexklamotten, weil saubequem… meiner ist aus weichem Fishnet… mmmm
Bauernhof: Mir hatte mal jemand eine Anmachgeschichte mit dem Bauernhof geschrieben… oder zumindest in der Wirtschaft in einem Dorf mit Bauernhof – ich fand das nur creepy, bin ja auch nicht so der Tierfan 🙂

Mittelalter findet hier nicht statt.

Zum Thema „CNC“ habe ich in der Zeit mit Heiko einiges verfasst – vieles hinter dem ich so uneingeschränkt nicht mehr stehe – leider.
Also kurz und knapp: momentan gibt es hier keine Sexgeschichten, zumindest keine real erlebten. Aber ich bemühe meine Fantasie gerade für fiktives, unter anderem möchte die Geschichte mit dem Leinenmann ja auch mal fertig geschrieben werden, nech?

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Ein sensibles Thema… Der Leinemann und ich haben die gleiche Schuhgröße und er hat Balletboots. Zwar in Rot, aber hey, immerhin. Er sagte irgendwann, er würde die eh‘ nicht tragen und ja, ich könne die mal testen. Ich bin ja eigentlich nur neugierig, habe aber durchaus den Verdacht, dass mir die gut gefallen. Dann würde ich das Geld investieren und mir welche in Lila kaufen. Der Leinenmann hat BDSM total aus seinem Leben gestrichen, es gibt keinen Grund, dass er nicht mal in den Keller geht und die Kiste sucht. Ich – will – doch – nur – mal – probieren!
Aber so ist das mit dem Leinenmann manchmal, da kann man 10mal erinnern und 100mal das Thema anschneiden – das heisst dann leider noch gar nix. 🙂
R. war ein großer Fan von Balletboots… ich hatte immer die Hoffnung, dass wir das mal miteinander erleben würden. Sieht nicht danach aus.
Also – sensibles Thema…. 🙂

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Manche Brüste kann man nicht abbinden 😉 Zumindest nicht mal einfach so… Meine sind solche. Vielleicht in einer kompletten Körper-Bondage, aber nur die Brüste hat noch keiner geschafft. Wie der Herr so des G’scherr, ne?
Nippeltorture ist eins meiner Liebsten.
Oscar ist da sehr versiert drauf, ich mag Vakuumpumpen, Klammern und Klemmen, Wachs, Strom… *seufz*
So viele Möglichkeiten *träum*

Über Melk-Spiele bekommt man mich allerdings nicht… das war nie meins, aber das Gefühl ist bestimmt schon interessant 🙂
Allerdings ist der Aufwand bzw. die Trainingszeit auch nicht zu Verachten. Da ich ja noch keinen längeren Partner hatte, hat sich das bis dato noch nicht wirklich gelohnt.

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Geht bestimmt… Ich kann’s mir grade nicht vorstellen, aber wo ein Wille ist und so…
Das ist übrigens eine echte Strafe für mich und auch so bedingt anregend: Klammern, Klemmen und Spannung an den Schamlippen, besonders den Inneren, mag ich gar nicht.

edgen bdsm, edgen +
Hachja… sooooo toll! In beiden Rollen eine meiner liebsten Beschäftigungen und Aufgaben. Bietet sich besonders bei Onlinespielen an. Und produziert heftige Orgasmen und hat mir geholfen, meine Orgasmen etwas besser zu kontrollieren und damit R. und auch Oscar den Gefallen zu tun, um Erlaubnis zu bitten, kommen zu dürfen. Und auch umgekehrt, war es ein probates Mittel meine (männlichen) Subs unter Kontrolle zu halten. Allerdings hatte ich bei beiden keine Orgasmuskontrolle bzw. -exklusivität. Und damit fehlte bei den Herren der Zugzwang. Liess ich sie nicht kommen, sondern nur edgen, machten sie es sich einfach selbst oder schliefen mit ihrer jeweiligen Ehefrau 🙂
Also ja, bitte jeder mal n bisschen edgen – macht Spass 🙂

sm stuten, stutenzucht bdsm
Habe ich nie verstanden und ist etwas, was man bei mir nicht im Vokabular haben sollte. Nicht meins.

subdrop was hilft
Erstmal tief durchatmen. Dann dringend versuchen mit dem Spielpartner zu sprechen, idealerweise zu treffen. Es wird in letzter Zeit gerade bei Casual-BDSM darüber diskutiert, warum sub den dominanten Part überhaupt kontaktieren sollte. Schließlich sei es Casual und überhaupt könne doch der dominante Part nichts tun um zu helfen.
Ich sehe das nicht ganz so. Oft ist es doch so, dass sub nicht weiß, was den Drop ausgelöst hat… man sieht ja nicht zwingend alles und bekommt vielleicht, im Rausch, auch nicht alles mit. Außerdem hat droppen eben auch oft was mit Einsam-fühlen zu tun. Klar, alles nur Chemie ausgelöstes Drama aber für sub, der da drin steckt, nicht lustig. Daher hilft es auch, wenn einem der/die Beteiligte(n) helfen.
Sollte das nicht möglich sein, findet man in vielen Foren Hilfe. Die immer wiederkehrenden Tipps sind Dinge, die einem gut tun. Sport machen, schlafen, gut essen. Mir hat es in der Zeit extrem geholfen mich abzulenken und eine Weile NICHT mit BDSM zu beschäftigen. Ich glaube gerade bei meinen Drops wäre es gut gewesen, wäre mein Dom sensibler gewesen.
Die Drops, die danach mit anderen Partner erfolgten, wurden gut und schnell aufgelöst. Ich vergleiche die Worte des Doms immer mit der liebsten Kuscheldecke, die er einem überlegt. Morgens ist es meist viel besser!

So oder so: Keiner muss alleine durch einen subdrop (oder Domdrop). Und es ist gar nicht so selten wie man denkt. Das mache einen nicht zu einem Weirdo.

frau liebt ballstretcher
*meld* Jawoll! Durfte ich kennen- und lieben lernen. So gerne würde ich die wieder mal benutzen (lassen). Tolle Folterinstrumente für sein Büro 🙂

sub soll vokabeln lernen
Äh, ja, nun… Dann empfehle ich ein Vokabelheft und Karteikarten… so hab ich das in der Schule gemacht… 🙂

sklaven und lila
Hätte ich mal wieder einen, ja, er würde lila tragen. Ansonsten weiß ich nicht… Ich mag Sklaventum als sub selbst nicht… ob ich einen haben wollen würde…? Hmm.. 🙂

fustriwrt ehefrau mit dildo aufmuntern
Schon mit ihr benutzen und nicht bloss schenken oder? Aber geht immer. Besser noch Vibratoren …
(Ich musste den Rechschreibfehler einfach drin lassen)

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Rimming? IIIIH!
Ja neeeeeee…. das ist toll – beim richtigen (gepflegten) Partner… super… Ich bin sehr dankbar, dass ich das kennenlernen durfte – aktiv wie passiv…. Das macht Spaß 🙂
Ob Männer untereinander anders rimmen? Kann ich leider nicht beantworten… 🙂

fickhilfen
Ooooooh, wo soll man denn da anfangen?????
Ich stand mal kurz vor dem Date mit einem Mann, der seine geringe Ausstattung mit einem MEGA-Silikon-Überstülp-Dings kompensiert hat… Whooooa…das hätte ich gerne mal gewusst, ob das reinpasst… 🙂 Kam leider nie dazu, die Frau entdeckte unsere Emails und sein Profil war schneller weg als ich „piep“ sagen konnte.
Ich kenne viele Männer, deren Egos sogar die Finger der Frau an ihrer Clit als Kompetenzüberschreitung empfinden… Aber geht es am Ende nicht einfach darum, dass beide Spaß haben?
Da ist jede Fickhilfe erlaubt 🙂

deepthroat versuche
… und einfach machen. 🙂
Ist nicht soooo anders als blasen, was die Grundtechnik angeht. Den Würgereflex kann man sich abtrainieren – ist aber teilweise auch doof, weil viele Männer auf genau DAS stehen. Es reicht zu üben bei offenem Mund seine Mandeln anfassen zu können. Finger in den Hals und NICHT kotzen hilft auch.
Dann gibt es noch chemische Hilfsmittel, die in den Rachen gesprüht werden und die den Würgereflex ausschalten.
Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

xxx kastrationszange
Hehehe! Hatte ich H. zum Geburtstag geschenkt – damit kann man sehr erfolgreich und einfach Gummiringe über die Nippel ziehen. Zieht leicht äh brutal aus… und wählt man zu kleine Gummiringe oder zu feste, kann es auch unangenehm werden. Also bitte: Vorsicht! Und Schere in der Nähe haben.

WhatsApp, tumblr & Co

whatsapp kontaktbörse
Versteh‘ ich immer noch nicht, wie das gehen soll. Und meine Leser auch nicht, diese Frage taucht immer wieder auf. 😉

vibroei girl sex tumblr, tumbir sklavin, tumblr bdsm etc.pp.
Auf tumblr findet man ALLES…. einfach Account anlegen und die Suche bedienen… Blogs finden, die man mag und schauen, was die so posten… Neue Blogs finden… Ganz einfach 🙂

suche dom der mich per whats app erzieht
Sollte auch nicht unmöglich sein. Gerade viele Verheiratete ziehen reines Online-BDSM vor ooooder Doms, die gerne mehrere subs haben, haben einige davon nur Online. Für Außenstehende klingt es schräg und sehr einsam. Muss es nicht sein.
Mir reicht es nicht mehr, aber es gab Zeiten, da war es genau das Richtige. Und es formt auf eine seltsame Weise eine ganz besondere Dynamik – wenn sich beide drauf einlassen.

erziehung domina whatsapp
Siehe oben und einige Beiträge in meinem Blog. Geht durchaus. Und macht dabei auch Spaß.

„““erklär mir tumblr“““
*seufz* 🙂
Im „normalen“ Betrieb ist tumblr eine Socialmedia-Plattform mit Fokus auf Bilder – aber auch Text. Also ein bißchen Instagram mit WordPress. Und dann kommt noch Pinterest dazu, weil es durchaus auch User (wie mich) gibt, die keinen Originalcontent haben und nur rebloggen. Dabei kann man kommentieren oder es sein lassen. 🙂
Auf dieses Rebloggen hat sich der „ab 18“-Bereich fokussiert. Wobei auch hier einige ihre eigenen Fotos benutzen oder Texte schreiben. Bei mir hat es sogar als Kontaktbörse funktioniert und ich bin da nicht die Einzige.
Ich bin tumblr-abstinent, seit ich in Therapie bin. Zuviel Erinnerungen und „alte“ Kontakte, die da rumwuseln… die einem leider immer wieder unter die Augen kommen. Es reisst für mich zuviel Wunden auf. Ich kann es trotzdem empfehlen, wenn man mal ein bißchen Porno sucht 🙂

Sonstiges

nackte frauenfüße
Jedem seinen Fetisch.
Es ist nur dann pervers, wenn Du keinen mehr findest, der mitmacht 🙂

frauenschnupfen / herrenschnupfen
HA! Eine ewige Diskussion. Ich kenne weiterhin nur sehr tapfere Frauen und sehr wehleidige Männer. Und dann ist es immer gleich ein Drama und kurz vor „ich muss mein Testament noch schreiben“ – aber WEHE man möchte den Mann zum Arzt schicken…dann kommt ein Röcheln… 🙂
Habt ihr mal jeden Monat Regelschmerzen mit Kopfweh und Übelkeit… Ich bin mir sicher, der nächste Schnupfen wäre nur halb so schlimm 🙂

mein mann hat einen latex fetisch er zieht selber gerne korsett und heels an
Joh! Siehe oben. Jedem seinen Fetisch! Ich kenne viele Männer, die gerne Heels tragen oder generell gerne mal „Frau“ sind. Ich kenne nur einen, der es offen auslebt(e). Ich finde das sehr traurig und kann diese Angst, des „nicht mehr ernst nehmen“ oder „den Respekt vor meinem Mann“ verlieren nicht nachvollziehen. Was ist das ein tolles Kompliment an mich, als Partnerin, wenn mein Mann mir sowas sagen kann und er es mit mir ausleben kann. Oder ich ihm zumindest keine Steine in den Weg lege. Mein Kumpel schnürt sich ein grandioses Dekolletee … Ich bin immer ganz neidisch 🙂

vibro ei und penis reinstecken / sexgeschichten vibro ei plug
*hüstel* Würde ich abraten, zumindest bei einem Standard-Vibro-Ei und einem Durchschnittspenis… Ich kenne keine Happy-End-Geschichten bei dieser Kombo … 🙂

PUH!
Wer es bis hierher geschafft hat, herzlichen Glückwunsch… 🙂

Freitag mit Hitzefreeeeeeeeeeeei

Freitag mit Hitzefreeeeeeeeeeeei

Ich bin quasi schon auf dem Weg ins Schwimmbad, habe die Woche über Stunden angesammelt, damit ich heute früh rösten kann 😉

Dies werde ich tun, mit u.a. diesem Lied in den Ohren

Fussball-Verein ist ganz gut in die Saison gestartet, der neue Trainer macht sich, diverse Freundschaften (mit Männern) entspannen sich, Verhältnis zur Mutter entspannt sich, Verhältnis zum Bruder ist super, Therapie fehlt mir weniger als ich dachte, Sonnenschein, jeden Tag 20 Tomaten vom Balkon ernten rockt und selbst die Wut- und Rachanfälle (im Kopf) gegenüber dem jungen Schwan kommen nicht mehr so oft hoch.
Ein wenig Panik besteht noch, ob des nächsten potentiellen Zusammentreffens ausserhalb der Spielehölle MIT dem Drachigen (vielleicht!) … aber ich habe fest vor mir das nicht vermiesen zu lassen…

Und nachdem es heute schon Eis gab und das Schwimmbad ruft… Denke mal … so könnte es weitergehen 🙂

Ab ins Wochenende mit Euch! 😉

Leseempfehlung: Druckstaueffekt – Soundcheck:Berlin

Leseempfehlung: Druckstaueffekt – Soundcheck:Berlin

In einem Rutsch auf dem Festival dieses Jahr durchgelesen – sagt ja schon einiges über das Buch aus 🙂

Das sagt der Klappentext:

Eine Frau ist auf der Suche: Sie will das Besondere und macht sich selbst austauschbar, findet Affären und hofft dabei auf Liebe. Es geht um Sex – auch. Aber vor allem beschwört dieser Debütroman kein rosarotes Hollywoodmärchen, sondern erzählt realitätsnah von den Licht- und Schattenseiten eines unverbindlichen Beziehungslebens.

Ich muss ja gestehen, dass ich mit dem monochromen Design des kladdeBuchverlages so meine Schwierigkeiten habe … bin ja eher ein Freund von BUNT!
Und wann hatte ich überhaupt das letzte Mal ein Hardcover in der Hand? Und dann noch so klein? Hach, Gottchen… 🙂

ABER… dann kamen die ersten Seiten… Dauerte gar nicht lange und *schwupps* war ich drin… 🙂
Ich mag es, wenn Autoren und ihre Geschichten mich mitnehmen. Wenn ich mich in Dingen wiedererkennen kann oder zum Nachdenken angeregt werde (ja, auch bei Fantasy oder Krimi-Romanen – Wer hat nicht schon mal drüber nachgedacht, ob er/sie ein guter Serienkiller wäre und was das eigene M.O. dann so wäre… ?)

Ich schweife ab:
Sabine Wirsching macht es einfach in die Geschichten abzutauchen, erzählt in kleinen Episoden von menschlichen Beziehungen und die Suche nach dem „ETWAS“ … Dem Besonderen … der Zufriedenheit … dem Glück? Ich bin mit der Hauptperson mitgegangen … Durch jedes Leid, durch jedes Freude, jedes Tief, jedes Hoch … Vielleicht liegt es an meiner eigenen Geschichte, meiner momentanen Situation… aber bei sehr vielen Stellen im Buch wollte ich schreien „jaaa, genau… genau SO… endlich… ha! Jawoll! soooooo“ – Weil es mir manchmal schwerfällt zu beschreiben und zu erklären … Weil es nicht immer einen geraden, klaren Weg gibt von A nach B … Vorallem, wenn man nicht weiß, was B genau sein soll. Das Erlebte im Buch macht auch nachdenklich, hinterfragt das eigene Verhalten, die eigene Wertewelt und auch die eigenen Wünsche. Manchmal ist es wie in einen Spiegel gucken, manchmal wie die Biographie einer Freundin lesen und manchmal wie im eigenen Tagebuch.

Nach Berlin möchte ich unbedingt mal wieder nach der Lektüre, ich musste viel lachen über die anderen Charaktere, ich konnte sie mir genau vorstellen – wäre gerne mit zur „Eis am Stil“-Party gegangen. 🙂

Ich musste während des Festivals dann auch sehr oft an Sabine und ihr Buch denken … Jedesmal, wenn mich die Bässe atemlos gemacht haben – wenn ich mir an Herz fasste, weil ich dachte, dass es sonst rausspringt… Wenn die Musik mich mitgenommen hat und in eine andere Welt katapultiert hat.

Und genau deshalb sollte man das Buch lesen und dabei genießen.

Es stellt keine neuen Welttheorien auf, sondern nur eine ganz „kleine“, einfache Lebensweisheit: Glück und Glücklich sein fängt bei einem selbst an.

Zumindest habe ich das für mich mitgenommen.

Und so wird dieses kleine, feine, monochrome-hardgecoverte Buch in meinem Bücherregal einen Ehrenplatz bekommen.

Sabine Wirsching
Druckstaueffekt – Soundcheck: Berlin

Dead

Dead

This is exactly what has to be done, it happened so gradually
It’s like I magically happened to be the phantom that cannot be
Lets this dagger cut jaggedly
While you’re gasping so rapidly
While you gag on this rag
I see you all laughing so happily
It’s okay to get startled and be afraid of the dark
I’ll just wait here to swallow your soul and tear you apart
And I’ve already started, there ain’t no saving your heart
This is the day of the dead, this is ain’t no day in the park
Here I come, here I come, grab your guns and crossbows
And run, better run from the skull and crossbones
The fun has begun, yeah, it’s hard to swallow
When I’m done, I ain’t done, cause it’s hell that follows
Now get ready for sorrow,
Cause it’s hell that follows

Hollywood Undead – Day of the dead