spiegel

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Weil es so gut passt… Wenn ich jetzt noch lernen könnte, nicht in den Spiegel der „Anderen“ zu schauen, sondern nach innen und mich selbst so sehen könnte, wie ich bin…

Andere Leute bringen uns bei, wer wir sind. Ihre Einstellungen uns gegenüber sind der Spiegel, in dem wir uns sehen lernen, aber dieser Spiegel ist verzerrt.

Alan Watts

Quelle: spiegel

15 Gedanken zu “spiegel

  1. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich das Bild von mir, so wie ich es sehen möchte. Wenn ein anderer mich betrachtet, sieht er mich gespiegelt durch eigenes Erleben.

  2. Wenn man in den Spiegel sieht, sieht man sich leider nicht wie man sich sehen möchte, sondern nur so wie man sich selber sehen kann.

    Man sieht Dinge die andere nicht sehen oder nicht mehr sehen können, doch die eigene Selbstwahrnehmung ist ein bösartiges Miststück, das sich nur schwer davon überzeugen lässt, das sich Dinge verändert haben.

    Das nicht ersichtliche ist viel leichter in einem Spiegel von uns selbst und von anderen zu erkennen, als die Hülle in der es eingeschlossen ist. Und von daher wird man sich nur sehr schwer so sehen können wie andere einem Sehen.

    Ich kucke nur in den Spiegel wenn es sein muss, also zum Rasieren, Kämmen und Schminken. *fg* Sonst meine ich die unglückbringenden Seelendiebe, die das böse ich beinhalten. ^^

    Liebe Grüße,
    Ruby

      1. Es zu akzeptieren kann man auf jeden Fall lernen ^^ da spreche ich aus eigener Erfahrung. Sich so auch wirklich zu sehen, schwer, sehr schwer.

        Ich kenne das ja sehr gut. Ich habe als Kind eine Gesichtslähmung gehabt, andere Leute sehen das heute nicht nicht mehr wirklich (sei den ich bin sehr müde), ich sehe es aber heute immer noch, das es nicht so ganz ist wie es sein sollte. Gewisse Sachen prägen sich so tief ein, das man es nur mehr schwer ablegen kann.

        Für gut befinden, man muss sich doch immer selbst für gut befinden, oder? Was besseres als man selbst ist gibt es doch nicht? OK, vielleicht die Herrin die über einem steht, aber sonst gibt es niemanden. ^^

        Das wichtigste ist eben das man es selbst akzeptiert, das es ein Teil von einem ist. Der Rest ist dann so wie normale Wunden, manch heilen und verschwinden, manche heilen bis man heiratet und ein paar heilen, aber Zeichen uns mit Narben mit denen wir Leben müssen.

        Du schaffst das schon, Notfalls mit neuen lila Gummistiefeln um aus dem Sumpf zu stapfen. =)

  3. Die Wahrheit liegt in Dir selbst. Vielleicht hilft Dir Meditation sie zu finden. Besuche zum Beispiel ein Yoga-Vidya-Zentrum in der Nähe, oder ein Buddhistisches Zentrum in der Nähe. Om Shanti

  4. Ich gestehe, ich verstehe die Aussage gar nicht … wenn das Bild, dass andere von uns als ‚Spiegel‘ abliefern, verzerrt ist, dann bringen sie uns doch gerade NICHT bei, wer wir sind? Man muss doch lernen, das Bild zu entzerren, bevor man etwas aus ihm lernt!?

    1. Sie bringen Dir bei, wer Du – ihrer Meinung nach – sein sollst. Und das passiert in jedem Elternhaus.
      Du kannst bei sowas subtilen anfangen wie „Mädchen machen sowas nicht!“… Und schon verzerren Eltern das Selbstbildnis ihrer Tochter. Warum machen Mädchen sowas nicht? Generell ALLE Mädchen oder nur dieses Spezielle?

      Wie gesagt – subtiles Beispiel.

      Nimm‘ als tiefergehendes eine Aussage wie „Wenn Du schlanker bist, wirst Du mehr Freunde haben und liebenswerter sein“ – das ist mein Verzerr-Moment.

      Denn ich hatte bis zu dem Zeitpunkt kein Problem Freunde zu finden und zu halten und fühlte mich geborgen, geliebt und akzeptiert.

      Ab dem Zeitpunkt nicht mehr.

      Es gab Zeiten, da konnte ich dagegen rebellieren und mit Gedanken wie „Ha! Von wegen, DIR zeige ich es“ dagegensteuern. Aber der Grundstein wurde gelegt, dass es bis heute so ist, dass ich nicht in den Spiegel schaue und etwas „Gutes“ oder „Liebenswertes“ sehe. Mich daher anpasse, anbiedere und „unter Wert verkaufe“ und degradieren, gar beleidigen lasse.
      Daher macht es eben auch total Sinn, wenn Menschen mich falsch und schlecht behandeln. Weil sie Recht haben.

      Im verzerrten Spiegel, in der gelernten Wahrnehmung meiner Person, ist das die Wahrheit.

      Und mit 3, 5 oder 9 Jahren – auch noch nicht mit 12 Jahren – kannst Mensch i.d.R. noch nicht soweit reflektieren, dass man das „verzerrte“ Spiegelbild entzerren kann. Was erschwerend dazu kommt, ist ja, dass die äußeren Einflußgeber fest davon überzeugt sind, dass ihre Sicht auf den Menschen richtig sind. Daher findet an dieser Stelle ja keine Korrektur der Sichtweise statt.

      Klarer? 🙂

      Solche Zitate bieten jedem seine eigene Interpretation… Ich meide Spiegel … Ich sehe da nichts Gutes drin.

      1. Hm. Dann habe ich die Aussage tatsächlich falsch verstanden. Ich dachte da geht es um das generelle Verhalten, nicht um konkrete ‚erzieherische‘ Bullshit Bingo-Aussagen.

        Also eher so … wie ‚fassen‘ mich meine Mitmenschen an, wie behandeln sie mich, wie gehen sie mit mir um.

        Wenn ich darüber nachdenke, gehören so Dampfhammeraussagen natürlich auch dazu.

        Hm.

        Kurz gesagt:

        – Ich fühle mich wohl
        – Jemand anderes findet mich zu dick
        – Er sagt mir das
        – Ich fühle mich nicht mehr wohl

        Ergo: Nicht auf andere hören?

      2. Klar, ich leg‘ mal den Schalter um… 🙂

        Die Quintessenz des Spiegelspruchs ist doch, dass man irgendwann die verzerrte Wahrheit als eigene Wahrheit verinnerlicht.

        Aber klar, wenn man schon im Kindesalter so ein Ego hat, dass man sagen kann, ist mir doch egal, ob meine Eltern mich akzeptieren, ich finde mich gut so … Respekt… 🙂

        Im Alleridealsten Fall hat man natürlich ein so dermaßen gesundes Ego, dass es einem egal ist, was andere denken.

        ICH kenne nur Egoisten-Arschlöcher in meinem Bekanntenkreis (denn Freunde sind das nicht), die das tatsächlich können und nicht nur so-tun-als-ob… Ich bewundere diese Menschen extremst. Muss toll sein, in einer Welt zu leben, wo einem die menschliche Umwelt total egal ist. 🙂

        Ich rede ja auch nicht davon, dass Hinz&Kunz meine Eigenwahrnehmung/Mein Spiegelbild verzerren, sondern Menschen, denen ich vertrau(t)e …. Warum sollte ich denen nicht glauben? Die wenigsten dieser Aussagen werden übrigens getroffen mit etwas relativierendem wie „ich finde“ … sondern einfach „Du bist dick“ … Und ja, da kann ich nichts entgegensetzen, weil dem ist einfach so.
        Und ja, natürlich, würde ich mich wohlfühlen, könnte es sein (Auch wenn ich das nicht glaube), dass mir das egal wäre.

        Nicht auf andere hören… Klingt gut… Dumm nur, wenn ich das selbst glaube, was mir da gezeigt und gesagt wird, weil ich es schon mein Leben lang so zu hören bekomme.

        (Ja, gegen dick sein kann ich evntl noch was tun – gegen „nicht liebenswert“ oder „soziopathisch/kriminell“ nicht so…)

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