Einfach mal so…

Einfach mal so…

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Die heutige Aufgabe der Blogging University verweigere ich mal so semi. Ich solle mir einen Kommentar raussuchen und dazu mehr schreiben. Och neee. Finde ich nicht so spannend 🙂
Alternativ könnte ich folgendes tun:

As noted in the assignment, an alternative is finding a comment that a reader has left on your blog and responding to it in a post. If, after searching these comments, you’re still empty-handed, go ahead and free-write on the topic of comments in general. Prompts to give you ideas:

What’s the best comment or compliment you’ve ever received?
Do you have a blog comment policy?
Do you enjoy online discussions, or do you thrive better in person?

Also: Ich Antworte ja immer (hoffe ich) auf die Kommentare, alles andere würde sich in meiner Blogphilosophie auch ausschliessen. Auch auf die „Trolls“ habe ich immer geantwortet, muss ja nicht jeder meiner Meinung sein. Ich bevorzuge einen höflichen Tonfall, nunja, für andere kann ich da auch nicht sprechen. Bis jetzt waren erst 2 Kommentatoren jemals auf dem Weg unter die Gürtellinie und die gibt es meines Wissens im Bloggyversum nicht mehr.

Es gibt soviele tolle Kommentare, ich möchte da keinen krönen – vorallem, weil mir jeder Kommentar wichtig ist. Jemand da draussen hat sich die Zeit genommen meine Texte zu lesen und was dazu zu schreiben.

Aus meiner Zeit im Beschwerdemanagement weiss ich, dass schriftliche Beschwerden hochwertiger sind als telefonische. Derjenige muss sich nämlich hinsetzen und schreiben. Das kostet mehr Zeit als zu telefonieren (die Wartezeit in der Schleife wird großzügig unter den Tisch gekehrt).
Ich schweife ab – ich mag alle meine Kommentare und Kommentatoren – auch die, die mir ehrlich mal den Kopf waschen. Wir sind hier ja nicht beim Weichspülerkreis. 🙂

Ich habe keinerlei Blog Comment Policy – was ist das denn für ein Wortgetüm?
Alles was im verlegerischen die HIT-Formel nicht bestehen würde, würde ich löschen.

Der letzte Punkt ist irgendwie – komisch. Also wenn ich Euch alle bei mir im Wohnzimmer hätte, wäre eine Diskussion bestimmt lustig, aber auch sehr laut – nehme ich mal an. 🙂
Vielleicht wäre sie aber auch ganz leise, weil sich keiner traut „in echt“ was zu sagen.

Ich finde,dass ich da nicht wirklich einen Unterschied mache – kann das aber schwer beurteilen. (Das können eher die, die mich schon getroffen haben 🙂 )

An sich würde ich sagen, ich spreche/schreibe/diskutiere hier so, wie ich auch im echten Leben spreche/schreibe/diskutiere. Klar, hier sieht vielleicht keiner meine Tränen, wenn ich was schreibe (bei Kommentaren selten, ehrlich! 🙂 ) – sieht aber auch keiner, wenn ich mir vor Kichern und Glucksen fast verschlucke beim Schreiben.

Also Fazit: Ich denke wie bei allen anderen, gibt es Dinge, die hier fehlen aber auch Dinge, die es einfacher machen – bei Diskussionen oder Meinungsäußerungen.

Hupsi, jetzt habe ich die Aufgabe doch erfüllt 🙂

Aber ist doch immer wieder eine tolle Gelegenheit vor Euch, liebe geduldige Leser und Kommentatoren, den Hut zu ziehen und Danke zu sagen.

Dankeschön 🙂

Und Dank DasManuel habe ich die Aufgabe denn DOCH angenommen aber trotzdem auf meine Art erledigt.

9 Gedanken zu “Einfach mal so…

  1. Schriftliche Kommunikation unterscheidet sich – aus genau den von dir genannten Gründen – gravierend von direkter mündlicher Interaktion. Insofern ja, würden alle Blog-Kommentatoren in einem Raum versammelt sein (da geht es schon los, eventuell würden manche ihre Anonymität niemals aufgeben wollen), wäre das Ergebnis ein vollkommen anderes, als es im Kommentarbereich eines Blog der Fall ist.

    Das Internet ist anonym (zunächst, zumindest) und deshalb eher… ‚kalt‘. Der Vorschlaghammer wird schneller ausgepackt, die Etikette – die sich Netikette nennt – leichter unter den Teppich gekehrt. Lügen werden zu Wahrheiten, Wahrheiten zu Lügen. Letzten Endes kann man nie sicher sein, was ‚echt‘ ist und was ‚falsch‘.

    Mich würde wirklich interessieren, welcher der Kommentare dich am stärksten ‚berührt‘ hat. Ich glaube, es würde viel über deinen Blog und dich aussagen, was und wie du das reflektierst. Dir fällt die Entscheidung schwer? Stell dir die ‚Einsame Insel‘-Frage, das funktioniert immer. 😉

    1. Welchem Kommentar oder Welchen Kommentator ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde? 😉

      All das was Du schreibst, stimmt. Dennoch versuche zumindest ich für mich den Unterschied zwischen hier und dort nicht zu groß werden zu lassen. Ich überlege mir schon, ob ich das, was ich schreibe, dem Menschen auch ins Gesicht sagen würde. Natürlich ist die Hemmschwelle hier um einiges niedriger. Nichtsdestotrotz (Wird das WIRKLICH zusammengeschrieben??) versuche ich zumindest nach diesen Vorgaben zu bloggen/kommentieren.

      Da ich auch sehr gerne jeden meiner Kommentatoren treffen und kennen lernen würde – vielleicht ist das der Schlüssel. Denn wenn ich hier das letzte Arschloch bin und jegliche Menschlichkeit vermissen lasse und dann „in echt“ ganz anders bin? (Oder andersrum)

      So funktioniert das für mich eben nicht. Ich weiß, dass andere das anders sehen – was deren gutes Recht ist. Und mag sein, dass ich damit hier wie dort auf die Schnauze fliege, dann ist dem so. Ich habe wenig wirklich konkrete Ziele im Leben, aber ich möchte zumindest ein gewisses Mass an Würde – Integrität – Authenzität behalten 🙂

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