Eine Insel reicht nicht….

Eine Insel reicht nicht….

Weil DasManuel es sich gewünscht hat, doch eine kurze Sammlung… 🙂

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du kannst es nicht beibringen. begreife einen mann mit dieser verhaltensweise als schildkröte. hast du mal versucht eine schildkröte zu füttern, wenn sie ihren kopf eingezogen hat? du legst sie auf die handfläche und futter auf dein Handgelenk. erst wenn sie deine wärme spürt, du dich nicht bewegst, dann wir die den kopf strecken. redest du dabei, bewegst du dich zu schnell, dann zieht sie sich abermals zurück.
es geht nicht um “sprechen”. es geht darum den zugang zu finden.
neugierig? ich tauche einfach zwischendurch mal auf, lese, hinterlasse senf und altkuges. mehr steckt da nicht hinter. 😉

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Meine liebe Lila, nicht gebrochen, nur angeknackst wird Dein Herz sein. Höchstens ein Loch hat er Dir rein gemacht. Weil so volle, reiche Herzen wie Deines kann man nicht brechen. Löchern ja, und das tut scheißenweh. Und dauert lange Zeit. Narben werden sich bilden, die immer an den Schmerz erinnern, doch man lernt, damit zu leben. Ich hinterlege ein Riesenleinentuch mit Kamillensud getränkt, da ordentlich reinschneuzen, die Kamille verhindert zu heftiges Nasenrot von der Rotzerey.
Schlimm ist das gebrochene Eigenversprechen. Aber auch da wird sich irgendwann das Warum aufklären. Weil jede unserer Handlungen einen Sinn in sich birgt, auch wenn der sich manchmal erst viel später offenbart.
Liebes, ich drücke Dich heftigst an’s Biedermieder und halte Dich zartsanft fest. Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist, so der passende Ominkelspruch. Alles Liebe, Deine Käthe.

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Na also bitte. Bei so einer bildhaften Beschreibung. Da werd ich doch gleich wieder feucht …
Das Training ist auch für die zu trainierende, devote Person äußerst faszinierend! Und eines der Dinge, die mir persönlich zur Zeit am allermeisten fehlen. Erfüllt es doch in meinen Augen alles, was sich beide ‘Parteien’ in einer dominant-devoten Beziehung wünschen können.

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Dein Blog ist super so wie es ist. Es ist eines der authentischsten Blogs. Ich bewundere Dich wie Du die Dinge angehst. Das es dabei nicht immer aufwärts gehen kann ist klar. Alles andere wäre unrealistisch.
Du bist auf einem guten Weg 🙂

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Manchmal kommst du mir vor wie eine Ente, die sich für ein Huhn hält und am Ufer des Nils ein Ei findet und dasselbe voller Mutterglück ausbrütet. Wenn ihr das kleine Krokodil dann in den Hintern beißt, ist alles Quak.

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Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf. Und Schweigen adelt dich. Du kannst es.

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Leider hab ich den Post nicht mehr gefunden, war vielleicht doch bei jemand anderem und ich hab’s leider nicht gerebloggt. Macht aber nix, wär eh nur der “Aufmacher” gewesen. Geht auch ohne.
Da ich ja dom bin ist das möglicherweise auch der größte Blödsinn, den ich Dir gleich schreibe. Dann hör einfach nicht hin. Aber mir hat es damals sehr geholfen als DAS klick gemacht hat.
Dein letzter Absatz glaube ich beschreibt den Kern des Problems. Alles andere sind “nur” (ja, ich weiß…) die Symptome.
Du schreibst, Du (= die bei Sonnenlicht) hast nichts mit der Sub zu tun.
Wer ist die Sub, wenn nicht Du?
Die Sub ist keine “andere”, “dunkle” Person, die in Dir “wohnt”. Das bist Du!
Auch wenn Du das erst seit kurzem auslebst: Du warst schon immer sub. Oder nicht?
Ich bin immer dom. Auch im Supermarkt. Oder im Büro, obwohl ich dort meine Kolleginnen nicht ohrfeige. (Schade, eigentlich.)
Seit ich das für mich angenommen hab, bin ich selbstbewusst, souverän, überlegen. Ich sehe fremden Leuten fest ins Gesicht. Bis sie wegschauen. Besonders Frauen, die mir gefallen. Früher hätte ich gedacht “oh Gott, wenn die wüsste…”. Heute denke ich “verdammt, wenn Du nur wüsstest!”
Worauf ich hinaus will ist: es gibt keine Mauern einzureißen und dann wieder aufzubauen. Sub zu sein IST Deine Mauer. Sub zu sein macht Dich zu der starken, selbständigen Frau, die ich so schätze. Wer sollte Dir schon etwas anhaben können?
Wenn Dir jemand blöd kommt, denk Dir einfach: ich hab die Nacht in Ketten verbracht und mich verprügeln lassen. Nichts was DU tun könntest kommt auch nur im Entferntesten dem nahe was ich aushalte.
Die Tatsache, dass Du Dich beim “Spielen” unterwirfst, Dich (vielleicht bald gänzlich) schutzlos auslieferst, macht Dich unverwundbar gegenüber den Kleingeistigen, Engstirnigen, Cholerikern, Großmäulern und Herumkomandierern.
Mach Dich frei davon, zwischen diesen zwei vermeintlich unterschiedlichen Frauen wechseln zu müssen. Es gibt sie nicht. Es gibt nur Dich.
Ich glaube wenn Du das geschafft hast, bist Du frei.
Bei mir war es so.
Aber ich bin auch nur ein etwas einfach gestrickter Dom…

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Ich konnte mich echt nicht entscheiden und es hätten noch sehr viel mehr werden können/müssen. Aber die fielen mir spontan ein. Die Analyse überlasse ich jetzt Anderen. 🙂

13 Gedanken zu “Eine Insel reicht nicht….

  1. Da gebührt DasManuel ein großer Dank, dass er Dich dazu gebracht hat. Dem Kommentar von der lieben Frau Knobloch müsste man gleich ausdrucken und immer für schlechte Zeiten dabei haben. Und der Kommentar von dem Dom ist einfach genial.

    1. Nun ist dieser Blogkwatsch sogar dafür gut, so eine entzückende Resonanz auf meine Trösteworte zu erhalten! Ich werde meine Einschätzung langsam überdenken müssen…
      Danke liebste Lila und danke liebster Pragmatiker, ich freue mich strohblumenraschelig.
      Herzlichst, immer die Ihre und natürlich auch die Ihre.

  2. Sehr schön! Wenn ich auch die letztlich fehlende Konsequenz rügen muss, ist das Festlegen auf eine eindeutige Entscheidung doch des Pudels Kern bei dieser Aufgabe.

    Das ist aber nur so eine charmant gemeinte Rüge, ne!? 😉

    Zumal man anhand dieser Sammlung sehr viel über dich und deine Einstellung erfährt. Also… glaube ich, ich bin ja nicht ganz erm unwissend.

    1. Vertraue auf mich, dass ich mich weder an die Regeln halte noch Konsequenz beweise und sowieso mal überhaupt nicht gerne Entscheidungen treffe … Mein Heiligenschein sitzt bombenfest 🙂

      Aber mal ehrlich – sowas vielfacettiges (facettenreich heisst das oder?) wie mich auf einen Kommentar kondensieren? Geeeeeeeeeeht gar nicht. 🙂 Das ist wie EINE Karte raussuchen, die MICH widerspiegelt – geeeeeeeeeeeeeeeht gar nicht… 🙂

      Und ja, Du bist nicht ganz unwissend, deswegen darfst Du das sagen…

      Haste Deinen Kommentar gefunden? 😛

      1. Aber tatsächlich war auch das ein Wendepunkt und bleibt in meiner kleinen Schatztruhe. Dort wertschätze ich das, auch wenn sich für Dich die Dinge geändert haben. 🙂

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