5 Gedanken zu “Die Stimme eines Dom’s, Erfahrungsbericht

  1. *lach*
    Willkommen in der Rebloggemeinschaft dieses Artikels. 🙂

    Ja, da kenne ich auch ein paar „Doms“, die den dringen lesen sollten. Dann wäre endlich mal Schluss mit dem „Du bist keine richtige Sub“ gelaber…

  2. Basiert nicht die Harmonie und vor allem Selbstsicherheit des Mannes darin, dass der Herr sich sicher sein kann, dass die Frau halt doch letzten Endes devot ist?
    Ich hab ja selbst einige Jahre in SM Kreisen verbracht, bzw. war mit einer sAF zusammen, inzwischen erscheint mir das aber alles als ein Spiel von unsicheren Menschen. Eventuell ging das auch alles viel zu schnell mit der Auflösung der Geschlechterrollen und da bietet SM eine Struktur. Es ist nur sehr lustig, wie der Herr die etwas Dominante gegenüber der eindeutig Masochistische in den Himmel lobt. Es soll ja ein bisschen zucken, damit es noch Spaß macht, aber nicht zu sehr, damit er keine Angst kriegt.

    1. Naja ich glaube letztendlich möchten Menschen gerne Struktur 🙂
      So auch hier … Alles schön ordentlich benannt und in Kategorien eingeteilt 🙂
      Ich glaube schon, dass das auch viel mit Unsicherheit zu tun hat – das Besitzen, das Markieren etc. Erzeugt ja eine gewisse Sicherheit auf beiden Seiten.
      Die ist genauso sicher oder unsicher wie alles im Leben … nur weil ich mich heute „Seine“ nenne, heißt das nicht, dass ich das morgen noch bin …

      Mir ging es beim Rebloggen darum, dass es eben nicht nur „eine“ sub-Form gibt … 🙂

  3. Ja, Struktur ist gut, aber das heißt doch nicht, dass meine Partnerin immer devot oder immer dominant sein muss, damit ich eine Struktur bekomme. Struktur ist, was ich mir selbst schaffe oder wir uns gemeinsam. Und es ist veränderbar. Täglich. Und weil ich selbstbewusst bin, find ich Veränderung spannend und kann führen und mich gelegentlich auch führen lassen. Oder umgekehrt. Diese Faszination für SM von einer Randerscheinung bis hin zum Mainstream passt einfach zeitlich zu gut zur Infragestellung der Geschlechterrollen.

    1. Ich kenne nicht so viele Menschen, die Veränderung gut finden… Da gehört eine Portion Mut und wie Du sagst Selbstvertrauen und -Bewusstsein dazu 🙂
      Ich finde, dass oft auch eine Portion Neugier fehlt 🙂

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