Trauer

Trauer

Totensonntag ist schon vorbei (nicht, dass ich gläubig wäre, aber es bietet sich als Aufhänger ganz gut an), ich nehme mir jetzt die Zeit zu trauern.

Um all die Freundschaften und Beziehungen, die gestorben sind im letzten Jahr.

Manche laut krachend, die meisten still und leise.

Ich bin gespannt, wann die beteiligten Personen merken, dass was war, nicht mehr ist.

Es reicht nicht, wenn sich nur eine Person bemüht, sich nur eine Person kümmert und nur eine Person investiert.

Schade. Ich weiß, was ich verloren habe. Und trauere.

oder auch

Irgendwann ist mal gut. Und zu spät. Leider.

4 Gedanken zu “Trauer

  1. Liebes, alles braucht seine Zeit. Auch der Kummer. Aber trauere nicht zu früh, manchmal kommt ein Freund, eine Liebe genau zur richtigen Zeit zu einem zurück. Wenn auch verändert und unverhofft…
    Ich hinterlege herzliebe Grüße, Ihre Sowasvonzugetane.

    1. Liebe Frau K! Immer die richtigen Worte und wohltuende Herzenswärmequelle.
      Ich schließe die Tür nie ab, aber ich mache sie zu, damit es nicht mehr so zieht und mich fröstelt oder gar krank macht.
      Dicken Schal und Pulli anzuziehen, reicht manchmal nicht!

      Einen herzlichsten Drücker für Sie, werte Frau K! 🙂

  2. Leben ist Veraenderung und Stillstand ist der Tod. Es muss sich alles immer wieder wandeln, damit Neues wachsen kann. Abschiede tun weh, werden m.E. aber meistens überbewertet. Kopf hoch!

    1. Der Kopf ist gar nicht so weit unten, aber der Schutzmechanismus scheint langsam zu funktionieren. Und ja, Wandel ist nicht schlecht aber darüber darf man auch mal innehalten. Danke für Deinen Kommentar 🙂

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