Bis in die Haarspitzen

Bis in die Haarspitzen

Ich sitze auf dem Stuhl vor dem Spiegel, der – wie bei Hollywood Stars – mit Glühbirnen umsäumt war. Der leichte Satin-Bademantel verbirgt wenig, die Spitze des Negligé zeichnen sich deutlich ab. Meine Augen sind geschlossen, deutlich nehme ich die Geräusche von draußen wahr. Die Tür geht auf und wird geschlossen. Seine Hände landen auf meine Schultern, ein vertrautes Drücken. 

„Können wir heute einfach nicht sprechen?“ bitte ich ihn und öffne kurz meine Augen, um ihn anzuschauen. 

Er nickt und ich schließe meine Augen.

Seine Hand löst den HaarKnoten, den ich morgens auf meinem Kopf fabriziert habe. Lange Finger durchkämmen das Chaos und üben Druck auf meine Kopfhaut aus.

Mein Schultern entspannen sich merklich und ich gebe mich ganz seine – sehr gekonnten – Kopfmassage hin. Faszinierend wie es am ganzen Körper anfängt zu vibrieren, zu prickeln.

Seine Finger finden den kleinen Punkt hinter den Ohren, direkt am Läppchen.

Ich seufze und lasse mich noch tiefer in den Sessel gleiten und lege meine Kopf auf der Lehne ab.

Er beugt sich leicht vor und beginnt meine Schultern zu massieren. Ich nehme seine Hand und ziehe sie weiter vor, lege sie genau auf das Revers meines Bademantels. Ich höre ihn schneller atmen und lächle, immer noch mit geschlossenen Augen.

Ich räkel mich in meinem Sessel, meine Beine leicht geöffnet, versuche mich wieder etwas höher hinzusetzen. Dabei streift mein Hinterkopf etwas Hartes. Er hält den Atem an und versucht, einen Schritt zurückzugehen. Ich öffne die Augen und schaue ihn an. Er hält meinem Blick nicht stand, schaut auf den Boden und schließt die Lücke, die sein Schritt zurück hinterlassen hat.

Ich öffne meinen Bademantel, der glatte Stoff rutscht über meine Schultern. 

Er schaut mich an, ich nicke und schließe wieder meine Augen.

Seine weichen Fingerkuppen streifen den Spitzenbesatz hinunter, bis er beide Brüste mit seinen Händen bedecken kann. Sanft beginnt er zu kneten und zu streicheln, es dauert nicht lange und beide Brustwarzen sind hart.

Mein Kopf liegt auf der Lehne, direkter Kontakt zu seinem warmen Schoss. Ich spüre jede Bewegung, jedes Zucken. Ab und an drücke ich meinen Kopf tiefer hinein und werde mit einem leisen Seufzen belohnt. 

Er streift die Träger von meinen Schultern, befreit meine mittlerweile empfindlichen Brüste und rollt abwechselnd meine Brustwarzen, zieht und kneift dann ein wenig zu fest hinein.

Schlagartig öffnen sich meine Augen und ich schaue ihn streng an. Nehme seine Hände von meinen Brüsten und drehe mich zu ihm um.

Ich lehne mich vor, mein Kopf ist auf idealer Höhe. Wenn ich wollte, könnte ich seine Hose öffnen und ihm einen blasen. Obwohl mir der Gedanke gefällt und seine Hüfte sich in meine Richtung geschoben hat, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.

Ich schaue ihn an, schiebe mein Hemd hoch und öffne die Beine.

Zunächst zögert er und versucht -vergeblich meinen Blick zu erwidern. Er hält den Atem an, als meine Hand seinen Gürtel zu fassen bekommt und ich ihn runter ziehe. Er versteht und begibt sich auf seine Knie, Kopf gesenkt.

Ich beuge mich vor, nehme seinen Kopf in beide Hände und küsse ihn.

Er kann das, er ist ein sehr guter Küsser. Meine Hände wandern an seinen Hinterkopf und als sich langsam meine Lippen von seinen lösen, meine Augen in sein schauen, drücke ich seinen Kopf zwischen meine Beine.

Ja, das Talent seiner Zunge, das er beim Küssen zeigt, kann er auch beim Lecken einsetzen.

Ich sinke weiter in den Sessel hinein, rutsche ein wenig vor und stelle meine Füße auf seine Schultern. Und genieße.

Sein Feuer und seine Begeisterung kann ich deutlich spüren und seine Technik macht es mir einfach loszulassen.

Es dauert nicht lange und ich beginne zu zittern, seine Hände umfassen meine Knöchel und spreizen meine Beine. Er öffnet mich weiter und leckt mich zu einem fabulösen Orgasmus.

Langsam stellt er meine Füße ab, küsst die Innenseite meiner Oberschenkel und zieht mein Hemd wieder gerade.

Ich ziehe seinen Kopf wieder zu meinem Gesicht, er muss dafür aufstehen und beugt sich nun zu mir runter.

Ich küsse ihn und sage leise „Danke“.

Er dreht den Stuhl wieder Richtung Spiegel und beginnt mich zu frisieren.

Gerade als ich meine Kleidung wieder gerichtet habe, öffnet sich die Tür und seine Frau kommt herein.

„Und? Bereit für das Make-Up?“

8 Gedanken zu “Bis in die Haarspitzen

    1. Ja, das ist mir auch aufgefallen … Lag aber an den Einflüssen und Gesprächen am Abend vorher … Deswegen bin ich auch leicht verstört aufgewacht und habe angefangen, das aufzuschreiben.

      Beweist aber auch, dass es länger braucht bis Entscheidungen und Veränderungen im Unterbewusstsein angekommen sind 😉

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