Be-Sinn-ung

Be-Sinn-ung

Wieder drauf besinnt, was mir Spaß macht und Energie gibt.

Gute Gesellschaft, gute Musik und Tanzen.

  
Parallel zum Ausmisten in der Wohnung, miste ich Beziehungen aus. Der Ärger wird weniger, ich bin nicht die Verliererin. Jede Tasche mit Klamotten und Büchern, die in die Kleiderkammer oder die Bücherschränke meiner Stadt wandern, geben Raum zum Atmen.

Sich nicht über das mangelnde Interesse und die nicht vorhandene Aufmerksamkeit ärgern, gibt Raum für neue, kreative Gedanken.

Fühlte ich mich kurz ertappt, weil ich nicht wie sonst bereits über alles informiert war (weil ich was übersehen habe), kam sofort der Gedanke auf, dass es nicht so wichtig gewesen sein kann, wenn man davon nicht direkt erzählt bekommt. 

  
Es geht schneller, das egalitäre Schulterzucken und umdrehen.

In diesem ‚Sinne‘ – kommt ihr mit? 🙂 
 

8 Gedanken zu “Be-Sinn-ung

      1. Dich zu entfernen, war/ist dein Entschluss.

        Der Applaus bezieht sich nicht darauf (und hat damit überhaupt nichts zu tun), sondern auf die (absolut richtige) Feststellung der nichtvorhandenen Wichtigkeit.

      2. Es war kein freiwilliger Entschluss, sondern ein erzwungener. Insofern nicht meine Wahl, sondern eine Reaktion auf das Verhalten anderer. Zu bleiben hätte bedeutet, weiter verletzt zu werden. Ich habe getan, was ich tun musste, nicht was ich tun wollte. Das ist bitter und traurig. Für die Anderen mag all‘ das nicht wichtig sein, das ist mir schon lange klar und ich sage es seit einer Weile: Ich bin nicht wichtig.
        Und genau deswegen tut es so verdammt weh. Weil diese Erkenntnis die Entscheidung treibt, aber den Schmerz nur verlagert. Bis er hoffentlich irgendwann verschwunden ist. Nur die Hoffnung bleibt. Jede andere, dass ich was ändern kann – für mich oder andere – ist mittlerweile gestorben. Alleine kann und konnte ich diesen Kampf nie gewinnen. Ich dachte bis vor Kurzem nur nicht, dass ich alleine Kämpfe. Scheint aber so.
        Daher … Mag sein, dass die Wichtigkeit für Dich nicht vorhanden ist. Mich treibt sie weiterhin zweimal die Woche in Therapie.

      3. Ich möchte klarstellen … ich rede nicht von der Wichtigkeit und Tragweite deines Entschlusses, sondern der Wichtigkeit der Information, die dir entgangen ist. Die war nämlich nicht wichtig.

      4. Danke dafür.

        Mich quält das dennoch. Nicht die Wichtigkeit zählt sondern das es überhaupt entgangen ist. Für mich als Freundin ein Fail.

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