Ich halte mal die Zeit an – Freitagspost

Ich halte mal die Zeit an – Freitagspost

Es gibt heute gleich zum Anfang das musikalische Schmankerl…

(Wo treffenderweise der Text am Anfang so dermaßen auf die letzte Woche trifft… „Warum hast Du mir das angetan, ich hab’s von einem Bekannten erfahren“ – der Humor 🙂 )

31 Jahre ist das Herr! Heidenei. Ich war wirklich „frühreif“ – da war ich 9! Ha! „Damals“ hätte ich in der Mitte und nicht ‚Links außen‘ stehen müssen 🙂 Ewige Liebe! Und das sagt die Vorsitzende des Liebes-Fatalismus-Komitees. 🙂

Ansonsten? Der Rant hat gut getan, sorry für die etwas sehr „IN YOUR FACE“-Attitude… aber es hilft.

Folgendes Video/Liedchen übrigens auch 🙂

Und man soll ja nicht sagen, dass diese ganze Lügengeschichte nichts gutes haben würde. Wie bei allem, was in letzter Zeit kann ich Parallelen ziehen, komme immer einen Schritt weiter im Ausmisten des (Seelen-)Lebens und damit der „etwas“ ballastfreieren Zukunft.

Die Ernährungsumstellung und das Sportprogramm funktionieren ganz gut und zum allerersten Mal in meinem Leben fühle ich nicht den Drang zu schummeln. Ich glaube, weil ich das zum ersten Mal wirklich für mich mache? Nicht für oder wegen einem Mann, nicht für oder wegen meiner Mutter oder einer Belohnung… Halbieren ist ja auch ein großer Plan, wenn ich nur noch mit „Eure Li“ unterschreibe, wisst ihr Bescheid *g*

Fühlt sich das Leben an sich leichter an? Ja, definitiv.

Fühle ich mich stärker und sicherer? Ja, definitiv.

Vielleicht stecke ich deswegen die letzte Woche besser weg als Mr.Münchhausen Pinocchio Sir-Lie-a-Lot der Doofmann.

Vielleicht bin ich einfach unheftig (geworden)? 🙂

Einen wunderschönen sonnigen Tag, Euch da draußen!

Lila

WmDedgT … :-)

WmDedgT … :-)

Wie an jedem 5. des Monats fragt Frau Brüllen auch im April “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?”

Der Wecker klingelt für einen freien Tag ungewohnt früh – 8 Uhr. Um 9 Uhr will die Beste mich mit dem Auto abholen: Caritas, Schadstoffhof, Ikea stehen auf dem Programm.

Ich bleibe wie immer noch eine halbe Stunde liegen und wehre mich gegen den Anfang des Tages, springe dann gehetzt unter die Dusche, ziehe mich an, esse eine Scheibe ‚Lebensbrot‘ und fülle Kaffee in den Thermosbecher. Stau in der Innenstadt, deswegen wird es 9.15 bis mich meine Beste, sehr müde, in Empfang nimmt und wir losdüsen.

Die Ereingnisse der letzten Tage sind Thema, Tränen kullern und dann aber auch wieder Lachen, weil sie das eben kann – mich aufheitern und aufrichten.

Wir sind zu früh am Schadstoffhof und fahren dann doch erstmal zu Ikea, da wir nicht stöbern müssen, sind wir da innerhalb einer 3/4 Stunden wieder draussen – ohne HotDog. Steht leider nicht mehr auf unserem Ernährungsplan. Hmpft.

Am Schadstoffhof ist es für Frauen immer lustig, irgendwie. Die Jungs dort sind hilfsbereit und machen Witze. Helfen beim Ausladen der 1.000 CD/DVD-Rohlinge, die ich entsorge.

Gegen 12 Uhr bin ich wieder zuhause und schlachte erstmal einen Kürbis und schnippel ein paar Karotten. Das steht auf dem Ernährungsplan 🙂

Ich wusel und wühle und räume für die Putzfrau auf, zerdepper dabei den Deckel meiner Mikrowellenschüssel. Typisch.

Zeit für ein Nickerchen, der Wecker wird für 16 Uhr gestellt.

Ich döse richtig tief weg und wache eine wenig matschig auf. Das Kissen ist nass, doch wieder im Traum geheult. Na prima.

17 Uhr. Ich mache mich auf den Weg zu meiner Mutter, Fußpflegetermin. Auf dem Weg dahin telefoniere ich mit dem jungen Schwan, der versucht mich aufzuheitern und abzulenken und interessante Fragen stellt. Mein Schirm ist kaputt und so komme ich etwas durchgeweicht nach 20 Minuten bei meiner Mutter an. Stimmung ist wie immer so „geht so“ und ich muss mich bemühen, alle etwas lockerer werden zu lassen.

19 Uhr. Ich muss mich sputen. Überraschungsparty für eine Freundin, die gen Norden zieht. Schaffe es gerade so vor den Überraschungsgästen da zu sein. Ist urig dort, da war ich ewig nicht mehr. Äppler und Hessischer Brotsalat mit Handkäse … Interessant, mir fehlte ein wenig die Musik 🙂

22:30 Uhr. Ich laufe Richtung Bushaltestelle – die Strecke bin ich noch nie gefahren, bin mal gespannt. Eine spannende Fahrt an Orten vorbei, wo ich noch nie war.

23:30 Uhr. Endlich zuhause. Schreibe noch eine Notiz für die Putzfrau, lege das Geld raus, räume im Schlafzimmer die letzte Wäsche weg und räume noch ein bißchen auf.

0:30 Uhr- Schlafen. Jetzt. Muss an ednong denken und setze mental ganz viele Haken. Bin traurig. Wühle in Fotos auf dem Handy und finde weitere Beweise, die ich hätte sehen können um Lug und Trug zu entdecken. Kopf fährt Karussel. Ich „omme“ mich selbst in den Schlaf. Nochmal auf die Uhr geschaut habe ich nicht.

Wow

Wow

  
Das ist korrekt und gleichzeitig eine meiner größten Schwächen. Ich bin dran, das zu ändern.
Aber egal, wie sehr ich mich auch anstrenge, ich werde niemals an den Punkt kommen, wo ich es nachvollziehen, dass man 2 Jahre ins Gesicht gelogen bekommt. 

In diesem Fall gibt es kein

„Es gab keine Gelegenheit“

oder 

„Ich wusste nicht wann“

Es gab Millionen Gelegenheiten – und vor allem gab es direkte Nachfragen – und somit bewusstes Aufrechterhalten der Lüge. Mehrfach.

Gleichzeitig gab es keinen Grund, denn die Wahrheit hat(te) keine Konsequenzen. Nie.

Boshaftigkeit? Feigheit? Egoismus? Angst?

Ich sitze im kalten, dunklen Zimmer, obwohl ich Freunden versprochen habe ins Bett zu gehen, und sehe den Film meines Lebens. Durchlebe jede Situation und frage mich „war das ehrlich? Oder gelogen?“ … „Hat er sich danach kaputt gelacht?“ … „Was hat er sich gedacht, als ich ihm den Vortrag gehalten habe – basierend auf kompletter Unwissenheit?“  

Die Finesse, die diese Lüge gebraucht hat … Die Dummheit dabei, wie leicht sie hätte auffliegen können – so wie sie jetzt aufgeflogen ist … Jeder Urlaubsbericht musste umgewandelt werden … Jede Aussage überdacht …
Dieser Mensch saß mir gegenüber, schaute mir in die Augen und log mich an. Immer und immer und immer wieder.
Was mache ich jetzt damit?

April Fool’s Day

April Fool’s Day

Ach, dieser Tag ist jedes Jahr schwierig.
Ich bin so ein naives kleines Ding, dass es jahrelang total easy war, mich in den April zu schicken.
Jetzt ist es so, dass ich einfach ALLES hinterfrage und recherchiere … auch die Meldung vom Tode von H.D. Genscher ooooooooder die neue Highlander-Banliste.
Und glauben werde ich es trotzdem erst ab morgen. SO!

Was ist diese Woche passiert?

Viel und doch auch nichts. 🙂

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Viel gequirlte Kacke… Was ich mir letzte Woche so in puncto meiner Depression anhören durfte, wieviel Rücksicht da auf mich genommen wurde und wie überaus anstrengend das für Menschen sein muss.

Ich rolle mit den Augen.

Nun bin ich also nicht nur ein soziopathisch-krimineller Meistermanipulator sondern auch noch Energie- und Krafträuber… Ah und eine emotional wackeliges Konstrukt, dass jederzeit einzubrechen droht. Und natürlich hat jede Laune, jede vermeintlich negative Reaktion (z.B. auf Verletzung, Beleidigungen etc pp) automaaaaaaaaaaaaatisch etwas mit meiner Krankheit zu tun. Klar, ne? 🙂

Das ist ähnlich bescheuert wie das Verhalten meiner Familie, die lieber GAR NICHT mit mir spricht, als dass sie mich vielleicht belasten oder aufregen… weil dann genau WAS passiert? Ich bin und war nie suizidgefährdet. Und es ist ein unrealistisches Verhalten mich in Watte zu packen. Zumal ich das gar nicht möchte und auch NIE verlangt habe.

Deswegen treffe ich auch weiterhin Leute, die mich verletzt haben. Die unsensibel sind. Stur. Launig. Egoistisch. Die mich ausgenutzt haben.
Und zwar genau dann, wenn ich einen Nutzen für mich daraus ziehen kann.
(Ein kleiner Querverweis auf die Meistermanipulatorin, gell?)
Sonst nicht. Ich gebe keine Angriffsfläche mehr, in dem ich mich nicht mehr öffne. Wozu auch? Um das dann bei nächster Gelegenheit in die Fresse geschleudert zu bekommen? Neeeeeeee 🙂
Ich mag ja langsam im Lernen sein und sehe oft aus wie ein hoffnungsloser Fall, aber das ist vielleicht eine meine größten Überraschungsmomente 🙂 Ich kündige die Veränderung nicht groß an, weil das meist als Ultimatum oder als Androhen von Konsequenzen verstanden wird. Ich mache einfach.
Aber um zu Lernen muss ich eben genau das tun: Lernen. Und das mache ich. Ich lerne mit sowas/so Menschen umzugehen. Einfach so.

Zum Beispiel nix mehr zu erzählen. Einfach so. Smalltalk rulezzzz. Immer schön „I’m ok“, „mir geht’s gut“, „Alles tippitoppi“ sagen. Kann ich. Einfach so.

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Genauso wie ich einfach schreibe. Was mir auf dem Herzen liegt, was im Bauch grummelt oder im Kopf rumschwirrt. Manchmal überbedacht, manchmal ungefiltert. Einfach so.

Immerhin habe ich ein Gruppendate … Neeeeeeeein, nix mit Gruppensex und so.. (Brrrrrr, die Vorstellung! Also nicht generell … aber …brrrrr) – Babysteps. Mal gucken, wie das so ist 6 Leute und man kennt nur eine davon. Mache ich ja an sich sehr gerne. Also auffie! Geschlafen habe ich genug 🙂

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Termin bei der Personal Trainerin war sehr gut und ich bin sehr stolz auf das, was sie mir sagte. Und ich fühle mich wohl genug bei ihr, um mit ihr zielführend zu arbeiten. Und freue mich sogar drauf. 🙂

Und worauf ich mich auch noch freue?

Neue „Carpool Karaoke“-Folgen mit James Corden – ich finde das sehr köstlich und habe mich da gestern sehr amüsiert 🙂

Und auf die Sonne morgen freue ich mich auch, nachdem ich meinen Hörsturz vom Deathcore-Metall-Vorband-Krach heute abend hoffentlich mit Oropax in Schacht halten kann, um dann Hollywood Undead endlich live zu sehen! WhooooopWhoooop!

One Happy Lila over here! 🙂

In diesem Sinne – ein sonniges Wochenende!

Lila