Diese Woche auf dem Plan… (Freitagspost)

Diese Woche auf dem Plan… (Freitagspost)

Die letzte Woche war turbulent, eigentlich ging es mir gut… Ich habe sogar ein Etappenziel in der Therapie erreicht … Und 60 Minuten machen sowohl das Gut-Fühlen, das Sicher-Fühlen und das aufgebaute Vertrauen zunichte. 6 Wochen zerstört in 60 Minuten. Ich applaudiere – zynisch und extrem enttäuscht.

Mann möchte anders behandelt werden, nämlich wie ein Mensch, der mir egal ist. Den ich selbst nach 2 Jahren „an mir arbeiten“ weder gut einschätzen kann noch hmm das Gefühl habe, respektiert oder gemocht zu werden.

Mann möchte also ein Mensch sein, bei dem ich lieber nix sage, mich verstelle, nicht vertraue, nicht ich selbst bin und vorallem nicht entspannt sein kann.

Okay

Ich verstehe das nicht. Wie kann man sich wünschen, keine gemeinsame Vergangenheit zu haben, sich nicht zu kennen, sich nicht zu mögen… Sich egal zu sein? 

Verstehe ich nicht.

Und ja, es tut extrem weh. 

Es ist respektlos.

Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt, dass ich die Arbeit (alleine) machen muss. Ich möchte mein Verhalten, meine Denke und damit mein Leben ändern. Das muss ich alleine machen. Das sagt mir meine Therapeutin immer wieder, wenn ich frustriert aufgeben möchte.

Das ist aber eben kein Freifahrtsschein, sich auf mir auszuruhen und immer den Finger auf mich zu richten und „Du musst…“ zu sagen.

Ich werde es wahrscheinlich nie verstehen – auch das ist ein Ding auf der To-Do-List – Akzeptiere die Dinge, die Du nicht ändern kannst.

Die Bitterkeit in mir, die sich die letzten Tage breit gemacht hat, bekommt keinen Platz eingeräumt. Ich will nicht verbittern. Ich habe es in der Hand.

Wie jedes Jahr verbrenne ich mir am ersten freien Sonnentag den Pelz… Wenn schon, denn schon – so dass ich heute nicht auf den Balkon gehe 🙂

Mein Mini-Me hat gerade eine schwere Phase und es ist so anstrengend, das mit anzuschauen. Ich möchte ihr den Schmerz nehmen und ihre kleine Seele beschützen… Kann ich aber leider nicht. Also hilft nur: Zuhören, ernst nehmen und Kuscheln. *seufz*

Schönes gab es trotzdem 🙂

Lila wird wieder vollen Durchblick haben, die Hosen sitzen lockerer, die Lieblingsfriseurin hatte Zeit für mich, es gibt Beer-Pong-Hüte zum Aufblasen, „How to be Single“ war überraschend gut, die neue Sängerin in der Band meines Bruders ist die Bombe – was eine Röhre, Normalität beginnt mit kleinen Schritten und die Musik von twenty One Pilots und Demi Lovato – Grandios!

(Heute leider nicht embedded)

Demi Lovato – Stone Cold

Twenty One Pilots – Heavydirtysouls
Ich wünsche Euch ein bombastisches Wochenende 🙂 

Lila

6 Gedanken zu “Diese Woche auf dem Plan… (Freitagspost)

  1. Aua,
    so ein Lego tut weh …
    (oder man hat Hornhaut unter den Fußsohlen).

    „Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt, dass ich die Arbeit (alleine) machen muss. Ich möchte mein Verhalten, meine Denke und damit mein Leben ändern. Das muss ich alleine machen.“ – ja, da hat sie Recht. Und ja, ich verstehe, dass Sie das nicht verstehen 😉

    Aber es ist ja so: die Mißverständnisse können ja nur entstehen, weil unterschiedliche Ansichten über etwas existieren. Also darüber, wie man Dinge angeht, bespricht oder nicht bespricht, überhaupt händelt. Das macht die Menschen so vielfältig. Und irgendwie auch wieder einfältig, weil jeder natürlich(e) Grenzen hat in seinem Denken/Gedanken.

    Manchmal würde ich auch gerne noch Dinge verstehen, an denen ich glaube zu zerbrechen. Und ich hadere damit, da einen Haken dranzumachen. Es ist wie Mathe machen, ohne verstanden zu haben, was man da macht. Ich mache es, also will ich es verstehen (ja, Mathe dürfen Sie gern durch etwas anderes austauchen). Und man versteht es einfach nicht.

    Andererseits: ist es Ihnen nicht auch schon mal vorgekommen, dass Sie bestimmte Matheschritte erst viel, viel später verstanden haben? Und dann ein ganzer Berg Unverständnis quasi in 1-Cent-Stücken durchgerasselt ist innerhalb von Sekunden und Sie einen Berg Dinge hat verstehen lassen?

    Vielleicht passiert ja irgendwann genau das.

    1. Und da sagen SIE, dass so ein kleiner Legostein weh tut… die Avalanche an Cent-Stücken, die dann (hoffentlich) mal auf mich niederprasselt, wird viel schmerzhafter …

      Zum Verstehen: Mathe ist ein ganz gutes Beispiel – Dreisatz habe ich bis heute nicht verstanden, aber ich kann ihn anwenden, wenn ich ihn aufmale und das Logikkreuz machen kann… Vielleicht muss ich es einfach so sehen – ich muss es nicht verstehen, ich muss damit umgehen können …?

      🙂

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