Today is…

Today is…

Ein Stay-at-home-day!

Magic Karten wollen sortiert werden, Serien geschaut und der Küchenschrank aus- und aufgeräumt werden.

Außerdem muss die nächste Woche mit Anlauf genommen werden 🙂

Fliegt nicht weg 🙂

Clouds 

Clouds 

Wolken gab es heute genug, aber keine, die ich knipsen konnte.

Vielleicht hätte ich die „Wolken“ knipsen sollen, die gestern in und um einen Polo hingen. Ich hoffe, dass nicht nur ich das Gewitter als klärend und reinigend empfunden habe – aber das werde ich ob ich das je erfahren werde? 

Ich vertrieb die trüben Gedanken mit „The Get Down“ – eine Netflix-Serie rund um das New York von Grandmaster Flash & Co. Sehr gelungen.

Vor ein paar Tagen habe ich Wolken im Wolkenkratzer gesehen, das Bild zum heutigen Topic 🙂

My Hands (on an ordinary friday)

My Hands (on an ordinary friday)

Gerade ist keine gute „Handpflegezeit“ – ergo kein Nagellack, sondern nur massenweise Cremes für die offenen Finger *seufz*

Ansonsten ist diese Woche irgendwie total schnell an mir vorbei geflitzt, nur Termine – so schön die auch waren, ein paar weniger hätten es auch getan. Müde bis zum Anschlag, ich bin froh, wenn Olympia vorbei ist und ich nicht um 5 Uhr den Wecker stelle, um das Beachvolleyballfinale zu schauen, von dem ich dann genau die Hymnen zum Anfang gehört habe … dann bin ich wieder eingeschlafen *g*

Gestern war ich mit einer der Besten im Kino und wir sprachen vorher, wie immer, über die Geschehnisse der letzten Woche. Darum ging es aus diversen Gründen um das Leben mit Lügen und Lügnern. Darin bin ich ja quasi Meister. Den Meisterbrief bastel ich mir gerade. Wieder wollte die Beste wissen, warum ich die Kontakte zu solchen Menschen noch aufrecht erhalte. So langsam gehen mir die Antworten aus. Auch weil diese Menschen es mir schwer machen – was ich total unfair finde. Aber wahrscheinlich ist das das beste Signal überhaupt: Diese Beziehungen sind unfair. Das wird sich auch nicht mehr ändern. Diese Menschen sind unfair und egoistisch. Sie gehen zum eigenen Vorteil über Leichen – Herz- und Seelenleichen. Und stellen sich dann noch anklagend vor mich und werfen mir unfaire Beurteilungen vor. Ich lache, wenn es mal nicht mehr so traurig ist.

Das Bild stammt aus der Ausstellung „Happy“ von Stefan Sagmeister. Total spannend. Viel Wort-Bild-Sprache und Videoinstallationen, die 2 Stunden sind echt schnell rumgegangen. Ich kann das nur empfehlen, wer eine Chance hat sich das anzuschauen – immer hin.

Stefan Sagmeister – The Happy Show

Wieder mal einem Film entgegengefiebert und über 2h gute Popcorn-Kino-Unterhaltung bekommen – Suicide Squad. Schon vor Erscheinen habe ich mir den Soundtrack gekauft und höre den momentan mit größter VOrliebe.
Daraufhin ein wenig bei YouTube gestöbert und eine kleine Playliste zusammengestellt, die mich über die letzte Woche gerettet hat 🙂

Sucker for Pain – Lil Wayne, Wiz Khalifa & Imagine Dragons w/ Logic & Ty Dolla $ign ft X Ambassadors

Skrillex & Rick Ross – Purple Lamborghini

Jason Derulo – Get Ugly

Bitte beim Folgenden auf die Cameos achten 🙂
Fergie – M.I.L.F $

Hier auch… 🙂
Beginner – Es war einmal

Dieses Wochenende habe ich nichts vor und werde Kraft sammeln für die kommenden Wochen, die werden hart – ich denke gerade lieber nicht drüber nach, wann wieder Verschnaufpause ist .. bin grade bei April angekommen 🙂

Ein schönes Wochenende Euch allen,

Lila

Bedroom window…

Bedroom window…

Mein Schlafzimmer-Fenster ist eigentlich meine Balkontür… Aber wie sagte schon Totte von den Monstern „doch Fenster sind auch Türen nur kann man durch sie auch sehen“ 🙂

Das Aufwachen gestaltet sich tatsächlich weiterhin einfacher… ob das an den Pinken Vorhängen, dem Sommer oder dem Rückzug der Depri-Schlafchaotik liegt… Keine Ahnung.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich immer öfter mit einem virtuellen Kopfstreichler ins Bett geschickt werde und zufriedener einschlafe… 🙂

Wie dem auch sei, ich nehm’s 🙂

Breathe… 

Breathe… 

Über das heutige Stichwort habe ich nachgedacht – wie fotografiert man „Atem“ oder „Atmen“… Meine Lungen kann ich euch schlecht zeigen, wobei es mal spannend wäre zu sehen, wie die wohl so aussehen. Atmen ist nach dem Unfall immer noch ein Thema, weil es nie so geht, wie ich es gerade brauche. 🙂

Also habe ich ein Foto heute morgen gemacht, auf dem Weg zum Durchgangsarzt, der mir kein Rezept mehr für die Physio geben möchte – also nun Termin beim nächsthöheren Arzt.

Atmen passt aber ganz gut, gestern beim Kommentare-Lesen und beantworten musste ich ganz schön die Luft anhalten. Da wies man mich daraufhin, dass ich doch bitte wieder über meine „Depressive Selbstzerfleischung“ schreiben solle, das wäre interessanter als die Fotochallenge und die Banalitäten des Alltags.

Nun.

Ich atmete kurz mal durch.

Mein Blog, meine Regeln.

Mir macht die Fotochallenge Spaß. Ich finde meistens Aufhänger darin, noch was Schönes dazu zu sagen. Und ich möchte keine „depressive Selbstzerfleischung“ mehr betreiben, denn ich möchte glücklich und zufrieden sein. Wenigstens zufrieden. Wenn ich hier schreibe, dann weil es raus muss, weil es mir sonst schlechter geht. Steht hier nichts Dramatisches oder Selbstzweifelndes, dann einfach, weil es gerade nicht an der Oberfläche ist. Die Wortwahl des Kommentatoren ist verletzend. Ich schreibe hier primär nicht für die Leser, überlege mir nicht, was wieviel Zugriffe beschert – dann würde ich über wieder über Sex und SM schreiben. Ich schreibe über mich – wann und wie ich das möchte. Und wenn ich Einhorn-Hausschuhe posten möchte, dann mache ich das. Es gibt den „Unfollow“-Knopf. Drück‘ ihn doch einfach, wenn das hier zu langweilig oder zu unspektakulär ist. Alternativ könntest Du Dich einfach für mich freuen, dass ich mich momentan eben nicht selbst zerfleische und es auch keinem Anderen gestatte. Auch Dir nicht. Ok?

Jetzt mal ganz tief Luft holen.

Auch wenn ich noch nicht fertig bin mit Lesen, möchte ich trotzdem schon mal eine kleine Lese-Empfehlung aussprechen – auch weil es zum Thema „Atmen“ passt. Das konnte sie nämlich irgendwann nicht mehr so gut. Darüber und über andere Erfahrungen aus einem „ganz normalen Heldenalltags“ schreibt Candy Bukowski in Ihrem neuen Buch „Wir waren keine Helden„. In Teilen gab es die Geschichten bereits auf ihrem Blog zu lesen. Ich war sofort Teil der „Heldencrew“ und reiste – als kleiner Zuschauerfussel auf der Schulter – mit durch die Zeit. Denn das passiert, wenn man das Buch liest – man ist mittendrin.
Schöne Idee dazu: Es gibt eine Spotify-Liste, mit Liedern für jedes Kapitel.

Also: Lesen und Anhören. Abtauchen und Durchatmen. Einfach so.

Meine momentane Lieblingsstelle?
„Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wenn Dir ein Mann begegnet, der nach ganz großem Entree plötzlich grundlos mit kühlem Blick vor Dir steht und etwas von „Was erwartest Du von mir?“ oder im zugehörigen Imperativ fastel: Öffne lächelnd die Wohnungstür, schieb ihn hinaus, wirf vielleicht noch ein schlichtes „Nichts“ hinterher und mach zu. Sofort. Umgehend. Ohne weitere Kompromisse. Die Tür, das Herz, das Ohr, alles, was bis eben noch offen war. Mach es zu und gut.“

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In diesem Sinne – immer schön weiteratmen, gell? 🙂

Love is…

Love is…

Noch weiß ich nicht immer die Endung dieses Satzes bei allen menschlichen Beziehungskonstellationen. So gut wie nie bei männlichen Wesen. Kaum bei meiner Familie, noch nicht einmal beim Thema „Selbstliebe“ – ich weiß es einfach nicht, ich kenne das nicht – ich bin Liebes-taub beim Empfangen.

Beim Geben wiederum kenne ich keine Grenzen und lerne diese gerade … Unter Schmerzen. Weil es mir weh tut, keine Liebe zu zeigen, nicht geben zu dürfen… Weil es mich kaputt macht, wenn ich Liebe in die falschen Menschen investiere.

Wenn man sich die Theorie der „5 Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman anschaut, stelle ich fest, wie Liebesbedürftig ich bin – ich spreche sie alle. Ich verstehe kaum eine davon ‚richtig‘.

Nur bei wenigen Menschen kann ich vertrauen und frei lieben und werde geliebt. Ohne Fragen, ohne richtiges oder falsches Verhalten, ohne Preis und ohne In Vorleistung gehen zu müssen. Einfach so. 

Länger als die meisten Ehen halten 🙂

6 o’clock

6 o’clock

Eiiiiigentlich käme hier ein Foto aus dem Schwimmbad 🙂

Aber Tag verlief anders, weil Madame mal gewonnen hat und länger bleiben „musste“. Außerdem hat Madame ihre ersten Judge-Punkte bekommen. Und eine überraschende Aussprache.

Dann war es zu spät um noch ins Schwimmbad zu fahren, das ist auf morgen verschoben. 

So sitze ich nun auf dem Balkon, genieße die letzten Sonnenstrahlen und lese… Musik auf den Ohren… 🙂

Secret (Friday)

Secret (Friday)

Tatsächlich stellte mich dieser Begriff vor ein kleines Problem – gerade hier. Hier fallen mir keine Geheimnisse mehr ein, also wurde das Bild der „heimliche“ Gummibärchenvorrat für die Abteilung aus meinem Büro.
Es gibt nämlich auch Kollegen, die da nicht dran sollen – deswegen: Heimlich *pscht*

Ansonsten war es eine durchweg beschissene Woche, es ist einfach nicht anders zu sagen. Wenn Menschen ihre eigene Überforderung in Aggression gegenüber anderen ausdrücken, dann wird es immer schwierig. Ich kann unter und mit vielen Arbeiten: Druck, Stress, Chaos … aber mit Willkür leider gar nicht.

Weiterhin eine meiner größten Aufgaben ist leider, diejenigen loszulassen, die mich schon vor langer Zeit losgelassen haben – wenn sie jemals festgehalten haben. Wo kein Vertrauen mehr ist, fällt es schwer darauf zu vertrauen, dass Worte und Taten der Vergangenheit wahr und ehrlich waren. Den Aufbau überlässt man mir. D.h. wenn ich entscheide, alleine keine Lust und Kraft mehr zu haben? Dann akzeptiert man das? Ohne Kampf? Welche Wertigkeit soll ich dahinter erkennen? Ich erkenne da keine, nur den subtilen Wunsch, dass ich genau diese Entscheidung treffen möge, damit man wenigstens sagen kann „Aber das hast Du ja entschieden“.
Was man anders machen könnte? Initiative und Interesse zeigen. Zumindest mal reagieren, wenn schon keine Eigeninitiative vorliegt. Bei allem anderen lese ich nur: Desinteresse. WEIL Vertrauen darauf, dass da schon irgendwie irgendwo Interesse besteht, scheitert leider genau daran: Am Vertrauen. Nicht zwingend in den anderen oder in die Basis, sondern in mich. Ich bin ja dumm genug auf einfachste Lügen reinzufallen. Also kann ich meinem Instinkt nicht mehr glauben. Auf mich nicht mehr vertrauen. Also was? Abschotten? Allem und jedem Misstrauen? Keine Ahnung. Ich bin zu müde, um darüber nachzudenken. Bin auch des Sprechens und Erklärens müde. Ich kann jederzeit gehen. Niemand wird mich aufhalten. traurig. Caught between a stone and a hard place.

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Nach der Woche und den Gedanken, möchte ich nur noch schlafen und dies werde ich auch ausgiebigst tun – hoffe ich 🙂

Ein schönes Wochenende,

Lila