Auswärtstag

Auswärtstag

In meiner Herberge für die nächsten 2 Tage angekommen – scheine nicht in einem Partyzimmer gelandet sein, muss aber leider nach oben klettern… meine Arme Unterfrau! 🙂

Dusche und WC sind wie auf einem Schiff so klein, aber zusammen mit Hamburg als Stadt, bin ich ja dann quasi voll auf Schifffahrt.
Mir geht viel im Kopf rum. Aber nichts, was ich auf die Schnelle zu digitalem Papier bringen kann … oder will 🙂

Denn: Diese 2 Tage sind der Musik verschrieben. Yeah!

Genießt die letzten Sonnenstrahlen 🙂

Lila

Finally … Freitag

Finally … Freitag

Ach herrje,

schon so spät… und eigentlich habe ich kaum was zu berichten (Sage ich ja immer und dann wird es doch ein ellenlanger Post … hehe)

Die Müdigkeit hält an und fällt schon wieder auf, weil ich es total schwierig finde aufzustehen. Ich bin zwar wach, aber ich möchte nicht aus dem Bett raus. Und verbummel so locker eine Stunde, ergo – ich komme zu spät. Das wiederum stresst mich und ich bin nicht entspannt – und das fällt auf. Lösung? Gibt es gerade keine. Ich gehe für meine Verhältnisse super früh ins Bett – zwischen 22-23 Uhr – dann ist spätestens um 24 Uhr das Licht aus.

Stressfaktoren ist ein gutes Stichpunkt.
Warum habe ich eigentlich das Gefühl mich ständig für meine Stressauslöser entschuldigen zu müssen?
Zum Einen habe ich nicht das Gefühl, dass Erklärungen helfen. Die Erfahrung zeigt, dass ich erklären kann soviel ich will, vermeiden lassen sich die Stressfaktoren sowieso nicht – im Zweifel führt das nur, dass andere Parteien sich total verstellen, weil sie keine Stresskapade auslösen wollen.
Klar, es würde helfen, nicht auf die Tretminen zu trampeln. Was mich ärgert ist, dass, wenn ich sage „du ich finde das nicht gut“ – was mich übermenschliche Überwindung kostet – das einfach ignoriert wird oder mit eine Motivation unterstellt wird, die ich gar nicht habe.
Zum Anderen: Ja, ich soll lernen zu sagen, wenn mir was nicht passt oder ich verletzt werde. Und das mache ich auch mehr als früher – aber: Ich bekomme dafür entweder Diskussionen an den Hals oder einen auf den Deckel. Niemals bekomme ich ein „oh, entschuldige, das wusste ich nicht – hier – Kompromiss?“
Also – wozu soll ich mir die Mühe und die Arbeit machen zu erklären? Denn auch das ist unendlich anstrengend. Ich möchte nicht dauernd erklären und diskutieren, vielleicht will ich einfach nur mal genommen werden wie ich bin – gerne auch mal in den Arm genommen werden. Punkt. Einfach so. Mit allen Ticks und Spleens. (Die übrigens in anderen Menschen genauso vorkommen, nur arbeiten die nicht an sich sondern sagen „Ich bin halt so“ – vielleicht sollte ich davon lernen)

Mangelende Wertschätzung
Es gab letzte Woche die Situation einer spontanen Planänderung, die ich nicht mittrug, sondern von der ich „nur“ informiert wurde. Das ist schwer für mich, generell. Ich habe da einen inneren Monk, der alles sehr geordnet haben möchte (obwohl ich auch spontan kann, aber nicht so gerne spontan ändern).
Ja, ich sagte: Finde ich doof.
Prompt wurde mir unterstellt, dass ich mangelende Wertschätzung vermute.
Hmm nö. Aber es zeigt mir Prioritäten (wenn ich die nicht eh‘ schon kannte).
Und ja, es ist eine Form von mangelnder Wertschätzung der Verbredung, wenn die ohne den anderen zu fragen, einfach so geändert wird. Punkt.
Sagt meine Therapeutin.
Da solle ich mir gut überlegen, ob ich den Kontakt weiter pflege oder mich für Dinge verabrede, die mir wichtig sind.
Ich überlege dann mal!

Schönes? Gab’s auch 🙂

Es gab einen neuen Wilbur – ein wenig stoned…

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Wahrscheinlich, weil er Trixie, seine neue Quokka-Freundin kennen gelernt hat.
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Hier das Original von DasManuel:

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Er wollte partouuuuuuuuuuuuuuut keine Yorkshire-Terrier-Schleife draufmalen und sagte auf meine Frage, wie Mädchen-Tiere in Mangas und so dargstellt werden „mach sie rosa“. Also habe ich mich da mal dran versucht. Hehe.

Ansonsten wird weiter eifrig um mich geworben und ich schaue mir das immer noch ein wenig skeptisch an.

Nächste Woche geht es erst an den schönen Zürich-See und die äh umschliessende Stadt und dann nach Hamburg, zum Doppel-Whopper-Konzert von Das Pack.

Euch ein wunderschönes Wochenende,

Lila

Ab ins Wochenende :-)

Ab ins Wochenende :-)

Den Freitagspost gab‘ es ja schon gestern – und zwar hier!

Ich stolperte diese Woche aber über folgenden Artikel:
Diana Doko: „Kaum jemand ist in der Lage, die Anzeichen für eine Depression zu erkennen“

und darüber dann zu Tanja. Spannend, wie und was Sie zu Depression zu sagen hat.

Ich kann es nur empfehlen, auch mal beim YT-Channel von „Freunde fürs Leben e.V.“ vorbei zu schauen.
Es gab‘ aber auch tolle Musik, deswegen heute ein wenig „Swing“ auf die Ohren… 🙂

The Lounge Kittens – Poison

Never Gonna Give You Up – Amazing Musical Virtuoso Gunhild Carling Plays Bagpipes, Trumpet & more

Forget You – Vintage 1930s Cee Lo Cover ft. LaVance Colley

Schönes Wochenende 😉

125 (Freitagspost am Donnerstag)

125 (Freitagspost am Donnerstag)

Aaron van den Pol
Aaron van den Pol

Ha! Nach langem Rumrätseln und -rechnen hatte meine Therapeutin gestern die Lösung 🙂

125 Sitzungen habe ich schon, 160 „darf“ ich, bevor wir neu beantragen müssen. Puh!

Seit ich meine Therapeutin auch mal zu Wort kommen lasse, bin ich etwas entspannter, gehe aber immer mit einem Denkpaket und total müde aus der Sitzung raus.

Gestern meinte sie: „Naja, das IST ja auch anstrengend? Es ist total verständlich müde zu sein, wenn man soviel an sich arbeitet wie sie“

Hmm.

Ausserdem stellte ICH fest, dass Beziehung arschanstrengend sind, wenn die sich dauernd im Wandel und in Bewegung befinden und man zulässt auch mal wütend oder enttäuscht zu sein. So richtig kann ich damit noch nicht umgehen. Ich fühle mich immer wie ein kleiner Vulkan – ready to errupt.

Der ein oder andere bekommt das schon zu spüren. Ich habe noch keine Idee, wie das aussieht, wenn ich wirklich IMMER sage, wenn mir was nicht passt oder ich was nicht möchte. Ich sehe mich da in einem permanenten Gefecht nach allen Seiten … eieiei.

Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels.

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Mag sein, dass ich zu dem Schluß kommen muss – irgendwann. Beim Sinnieren auf dem Balkon fiel mir auf, dass es immer so „niedlich“ ist, wenn von „der“ Lüge geredet wird … „Die“ Lüge waren 100te Lügen, über 2 Jahre, immer wieder. Es mag das eine Thema gewesen sein, aber es waren 100te Entscheidungen zu lügen, wenn man auch die Wahrheit hätte sagen können. Und ja, ich möchte das für mich auflösen.. irgendwann, irgendwie. Ich möchte keine weitere Akte zu den „X-Files“ legen müssen.

So, was noch? Ah! Zeichenkurs.

Talentiert und analytisch. Strukturiert und durchdacht.

Das sind die Adjektive, die der Zeichenlehrer für mich hat. Ich bin baff.

Muss ein bißchen lachen, weil das tatsächlich keine Bezeichnungen sind, die ich für mich wählen würde.

Aber: Eine Lektion ist ja „positives annehmen“ – also mache ich das mal, bekomme leicht rote Wangen vor Freude und male einfach weiter.

Woche 1:

0

Hausaufgabe Woche 1:

0a

Woche 2:

1

2

3

Freitagsrant

Freitagsrant

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Note to self: Egoistischen Arschlöchern fernbleiben.

Oder sie mit den eigenen Waffen schlagen. Hmm… 🙂

Und ja, ich wünschte es gäbe andere Kommunikationswege – nicht meine Schuld. Mehr als Bereitschaft kann ich nicht signalisieren. Campen vor der Haustüre wäre sonst noch ’ne Option. Oh. Das wäre ein Spaß. So ein paar Flugzettel im Ort verteilen… Auch schön. Mal sehen, was mir sonst noch so einfällt. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich muss mir nur noch überlegen, wie ich diesen großen Schmerz zurückzahlen kann. Gut, dass ich ein krankes Hirn bin. Mir fällt bestimmt was ein 🙂

Gottseidank gibt es genug Positives um dieses Riesen-Negativ auszugleichen.

Der gestrige Abend zum Beispiel 🙂 Danke DIR dafür (you know who you are)

Dies hier:

Es ist nicht schlimm, wenn ihr mit Scheisse nach mir werft, aber ganz ehrlich – Snervt…!

Oder das hier:


Vielleicht sieht und hört man mich ja hehe 🙂

Und, dass die hier wieder aufgetaucht sind – grandios 🙂

Ich bounce denn mal in ein Eishockey-Wochenende… Weia! Eishockey bei 30 Grad Outdoor… Ich bleibe gespannt.

Eure Lila

Emotionslos?

Emotionslos?

Vor gut einem Jahr noch hätte ich mich als totalen Emotio-Frickel bezeichnet. Absolut „in touch“ mit meinen Gefühle, authentisch, reflektiert. Vielleicht ZU emotional.

Es mag sein, dass ich das war/bin. Nur mittlerweile stellt sich dar, dass ich es eben auch nicht bin.

Gestolpert bin ich in den vergangenen Wochen, weil ich sowas wie „Neid“ und „Eifersucht“ empfunden habe. Davon war ich total irritiert.
Ähnlich irritiert bin ich, weil mich jemand mag… und es mir sagt. Damit komme ich nicht (gut) klar.
Ebenfalls Irritation empfinde ich, weil ich wütend und enttäuscht bin. Weil die Aussicht auf einen Neuanfang nach einer Lüge verbal (und schriftlich) gegeben wurde und einfach nichts vorwärts geht. Empörung und Wut macht sich breit, gleichzeitig bremse ich das Gefühl, weil ich es nicht legitim finde. Meine eine innere Stimme sagt dann sowas wie „Stell‘ Dich nicht so an. Kein Wunder, dass der kein Interesse zeigt, Du bist auch ECHT voll anstrengend und verlangst VIEL ZU VIEL. Das steht Dir nicht zu“

Auf all‘ diesen Ebenen stellt mir meine Therapeutin immer erstmal eine Frage: WAS empfinden Sie?

Nunja, in manchen Fällen bin ich verletzt… oder wie oben beschrieben neidisch… oder happy … Soweit so gut. Ich kann die Emotionen benennen. Aber ich lasse sie nicht zu. Ich hätte jetzt eigentlich gesagt „Ich empfinde sie nicht“ – so ganz stimmt das nicht, denn ich empfinde sie ja aber ich unterdrücke das sofort wieder. Denn wenn ich sie zulasse, muss (in meiner Logik) sofort eine Aktion, eine Konsequenz, folgen.
Also: Bin ich verletzt, dann stelle ich den Kontakt sein. Bin ich happy, muss ich gegen den Fluchtgedanken unterdrücken und die aufkommenden negativen Szenarien wegschieben. Was kann die neue Person dafür, dass ich vorher nur an Lügner und Arschlöcher Interesse gefunden habe? Oder ist es eben DOCH auch einer davon? Ich möchte einkategorisieren um mich sicher zu fühlen.

Menschen und Gefühle in Schubladen stecken, um das innere Chaos zu bewältigen. Und dann schnell die Decke drüber.

Die Theorie, dass Beziehungen Schwankungen durchlaufen und Veränderungen normal sind … ist mir als (ebensolche) Theorie nicht neu. Aber ich habe sie nie gelebt oder empfunden?

Als mich im April die Lüge bzw. die Wahrheit traf, fragten mich viele (fragen mich im Freundeskreis noch heute), warum ich nicht mehr Empörung aufbringe… warum ich noch Kontakt habe… Ja sogar mich bemühe, dass es wieder besser wird. Ich repariere etwas, was ich nicht kaputt gemacht habe – und das alleine … seit April. Es hat viele Stunden gebraucht, bis ich sagen konnte: Das verletzt mich. Das macht mich extrem traurig. Es bricht mir das Herz, es bricht mich. Mein großes Herz? Meine (große) Geste? Egal. Und das Schlimme?
Es ist eben normal. Für mich ist das normal.
Es ist normal, dass man mich verletzt. Das tut zwar weh, aber weitere eben nichts. Ich mag‘ weinen. Aber weiter eben nichts. In meinem Kopf ist das tatsächlich Normalität. Ich gehe von NICHTS anderem aus. Deswegen bin ich nicht empört oder breche den Kontakt ab, sondern sage „Ja nun, ist halt passiert – Schwamm drüber“. Und der Schwamm wischt drüber und die andere Person macht weiter wie bisher. Die Konsequenz zu gehen? Finde ich weiterhin unattraktiv. Weil ich weiss, dass ich nicht aufgehalten würde.

Alles (bei mir) basiert auf Angst. Die Angst unbedeutend zu sein. Die Angst zu verlieren. Die Angst, die Wahrheit zu hören.

Als Kind/Jugendliche fing das schon an und ich habe mich daran gewöhnt. Ich habe mich an Verletzungen und Schmerzen gewöhnt. Sie gehören zur Normalität. Ich erinnere mich an Gespräche, wo ich meinem Bruder etwas neidete oder eifersüchtig war… Ich bekam oft zu hören „Stell‘ Dich nicht so an.“ oder „Es gibt keine kleine-Geschwister-Geschenke mehr – Du bist jetzt zu alt für sowas“ oder er bekam einfach Dinge wie einen Tanzkurs ohne Bedingung… Bei mir gab es den Tanzkurs nicht, weil ich nicht bereit war 10KG abzunehmen.

Diese Gefühlstaubheit erklärt, warum ich diese Begeisterungsfähigkeit in mir habe – für Menschen und Dinge – weil es kurzzeitige Glücksseligkeit versprechen und liefern. Weil ich DAS zulassen kann.
Schwierig wird bei Menschen die Begeisterung erst nach einer gewissen Zeit. Wenn ich merke, dass alles im Ungleichgewicht ist. Wenn ich mehr gebe als ich bekomme.
(Und da ist sie wieder, die Stimme: DU HAST KEIN RECHT! Du darfst nicht fordern, nichts erwarten. DEIN PROBLEM. Sieh‘ zu, wie Du damit klar kommst. Mach Dein Problem nicht zu meinem Problem.)

Ich mache Fortschritte, aber sie irritieren mich… Wie soll man mit diesen ganzen Gefühlen klarkommen? Crazy Shit.

Ich grübel mal weiter… mein Cat-Content? Koalas und Quokkas… Bringen mich immer zum Grinsen 🙂
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