WMDEDGT 09/16 und anderes….

WMDEDGT 09/16 und anderes….

(c) Sebastian Molina
(c) Sebastian Molina

Frau Brüllen fordert wie jeden Monat auf, den 5. eines Monats zu protokollieren.

6:15 klingelt der Wecker und nun kommt mein neues Geheimnis: Weil ich morgens schon eine Runde Township spielen möchte, bin ich sofort wach und anstelle den Wecker 10mal snoozen zu lassen, daddel ich eine Runde. Duschen, fertig machen, Tasche packen und zu Fuss auf die Arbeit – soll Regen geben (gab es nicht) und da lasse ich das Rad lieber stehen.
8:30 im Büro – der übliche Wahnsinn. Momentan und weiterhin ist es hier nicht schön entspannt sonder ganz schön stressig. Immerhin haben sich die Launen der Kollegen normalisiert.
12:30 MITTAAAACH! Ausnahmsweise gehe ich mal wieder in der Kollegenrunde mit und bereue es … zu laut, zuviel Gequatsche und zuviel Blabla… davon bekomme ich schlechte Laune und Kopfweh. Grrrrr.
19:30 Feierabend .. beziehungsweise aufhören und Stapel liegen lassen. Hilft ja nix. Auf dem Heimweg schnell noch in den Rewe meines Vertrauens, so essentiell wichtige Dinge wie Kapern und Oliven kaufen.
20:30 Weisse-Bohnen-Thunfischsalat mit Kapern-Joghurt-Creme zum Abendbrot. Ein Mini-Vitello-Tonnato-Gefühl ohne Kalbsfleisch 🙂 Leggaaaaaa.
22:30 Seriensuchti – sehr äh peinlich – „Instant Star“ – eine Teenie-Musik-Mini-Serie aus 2005… Oopsi. Nebenbei geflirtet wie ein Weltmeister. Erfolgreich 🙂
23:00 Geschafft. Ich versuche um 23 Uhr im Bett zu liegen, damit ich eine Chance habe vor 24 Uhr zu schlafen. Ich brauche da eine gewisse Disziplin sonst sitze ich um 3 Uhr noch wach im Wohnzimmer.
23:45 Ein letzter Gute-Nacht-Gruß… 🙂

Unspannend, total unspannend ehrlich!

Heute wiederum beginnt der langersehnte Zeichenkurs. Ich war etwas gefordert, eine Tasche zu finden, wo ein A3-Block reinpasst, damit ich es auf dem Rad transportieren kann. IKEA, mein Retter. Die haben mal aus dem Material der berühmten blauen und gelben Taschen eine A3-Rucksack-Tragetasche mit Reissverschluss gemacht. YEAH! 🙂

Ansonsten grübel ich über einen Blogbeitrag nach, von dem ich nicht weiss, wie ich meine Gefühle und Gedanken formulieren soll. Aber sie belasten mich. Auch, weil ich keinen Ansprechpartner dafür habe. Nachdem DasManuel das Thema ja auf seinem Blog öffentlich und vorallem personalisiert gemacht hat, fällt es mir sehr schwer noch darüber zu bloggen. Geschickt eingefädelt von dem Mann 😦

Wie macht man Lila mundtot…?? So.

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In diesem Sinne spitze ich schon mal meine Bleistifte 🙂

Aufreger der Woche…

Aufreger der Woche…

Heidenei, es rauscht gewaltig in meinem Papierfreien Blätterwald… Und ich finde es total witzig und gleichzeitig traurig.

Worum es geht? Hat schon einer von Euch die TrueFruits-Samenspender-Kampagnen gesehen? Die Smoothies mit Chia-Samen, werblich unterstützt mit doppeldeutigen Slogans.

Es gab bereits zahlreiche Beschwerden (von Männern), dass sie sich sexuell herabgewürdigt fühlen würden. Originalzitat aus dem „Klagebrief“ des deutschen Werberates:
„Über die Ihnen bereits mitgeteilten Beschwerdegründe hinaus führen die Beschwerdeführer an, dass durch die sexuelle Assoziation der Slogans die Werbung geeignet sei, Männer herabzuwürdigen.“

In Bayern und Ba-Wü mussten einige Plakate zensiert werden. Also wir sprechen hier immer noch von Saft in Flaschen – eindeutig und unmissverständlich. Es ist kein Penis oder sonstiges männliches Geschlechtsmerkmal zu sehen oder auch nur zu erahnen. Aber es gibt Slogans wie „Bei Samenstau schütteln“ oder „Oralverzehr – schneller kommst Du nicht zum Samengenuss“.

Der Marketingchef von TrueFruits hat sich heute dazu mal geäußert – zu sehen hier!

Die FAZ berichtete hier.

Ich bin immer noch am Kopf schütteln, weil ich die Aufregung nicht nachvollziehen kann.

Vielleicht bin ich nicht die betroffene Zielgruppe und kann deswegen die Aufregung nicht verstehen. Aber wieviel Werbung gab es schon, wo mehr oder minder bedeckte eindeutige Geschlechtsmerkmale von Frauen zu sehen waren, die so rein GAR NICHTS mit dem beworbenen Produkt zu tun haben? Dafür vergab die werte Frau K. sogar schon den „Spanky“.

Ich bin fasziniert… Ich bin immer noch am überlegen, wo mein Denkfehler ist. Definiere ich mich nicht über die Optik meiner Geschlechtsteile und bin deswegen nicht mehr brüskiert, wenn mir Damen in Wäsche was verkaufen möchten? Oder sehe ich es schon nicht mehr? Sind Männer da soviel empfindlicher? Dass alleine die Erwähnung von Samen und dessen – ja was eigentlich? – Qualität? Nutzen? belustigt zu betrachten schon herabwürdigt? Müssen wir also den edlen Samenspendern mehr huldigen? Vielleicht noch ein bißchen roten Teppich ausrollen, wenn die Funktionalität unter Beweis gestellt wurde? 🙂

Ich komme da nicht mehr mit, vielleicht werde ich auch einfach alt 🙂