WMDEDGT 10/2016

WMDEDGT 10/2016

Frau Brüllen fragt wie jeden Monat – Was machst Du eigentliche den ganzen Tag?

Bitte sehr, meine Antworten.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, nein – die Wecker – 5 Stück sind es Mittwochs und Freitags, weil ich Physio und Therapie habe an den Tagen, zu – meiner Meinung nach- UNCHRISTLICHEN ZEITEN!
Erwähnte ich, dass ich Eule bin und kein Frühvogel…? 🙂
Augen auf schaffte ich dann doch erst um 6:45 – dann wurde ich leicht panisch, weil ich um 7 Uhr das Haus verlassen muss, um pünktlich zu sein, und heute war Haare waschen dran.
Alles easy gemeister, allerdings gab es „nur“ Mascara und nicht auch noch Eyeliner – man muss Prios setzen.

7 Uhr das Haus verlassen – brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
7:30 Uhr bei der Physio angekommen, keine Physio da.. nur der Kollege. Mit dem eine Runde über Fussball und vereiterte Wunden gequatscht. In Moorpackung gelegt worden 🙂
Von 8-9 Uhr den Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Kiefer gewidmet… Eieieieiiii das waren Schmerzen. Die Anspannung muss ja scheinbar irgendwo hin und momentan wohl in Nacken und Kiefer. Note to self: Zahnarzt nach Beiss-Schiene fragen. Hat hier jemand Erfahrung mit den Dingern?

9:30 PC auf Arbeit angeschaltet, versucht dem Mail- und Telefonchaos Herr zu werden.
12:00 Wieder von Chefin in eine unsinnige, zu emotionale Diskussion verwickelt worden – habe die abgebrochen und meine Bürotür geschlossen.
12:30 Uhr Mittag am Platz mit You-Tube-Videos zum Aufheitern.
13:00 Uhr Erstes Meeting – mit Arbeit rausgegangen
14:30 Uhr Zweites Meeting – mit Arbeit rausgegangen
17:00 Uhr Richtung Therapie aufgeschwungen
17:50 Uhr Angekommen, nachdem die StraBa nicht weiterfuhr und ich eine ganze Ecke Weg laufen musste, kam 20 Minuten zu spät. Sowas bringt mich an den Rande eines Nervenzusammenbruches.
In der Therapie fiel dann irgendwann das Thema „Mobbing“ … ich schluckte, sowas möchte ich nicht … Kein Opfer sein. De-Eskalationsmethode muss ich noch Lernen, das wird für jemand wie mich echt schwer. Meine Therapeutin macht sich Sorgen um mich.
18:30 Uhr Heimweg: Gegrübelt, warum ich nur Männer-Freunde in meinem Leben haben, denen ich oft total egal zu sein scheine. Die es nicht über sich bringen, mir zu sagen, dass sie es schade finde, wenn ich zu einem Termin nicht kann… oder wir uns Wochenlange nicht sehen. Oder Männer-Freunde, die immer da sind, wenn SIE was von mir wollen, aber umgekehrt nicht für mich da sind, wenn ich sie brauche. Und ja, das sind nur Männer. Bei Frauen-Freunden habe ich das Problem nicht. Sind meine Ansprüche an Männer-Freunde andere als an Frauen-Freunde? Grübel, Grübel… Eine Welle Selbstmitleid nach der anderen …
19:15 Uhr: Frustriert in den Supermarkt – Kürbis möchte ich. Bekomme ich nicht. Eigentlich ideales Futter für Frustkäufe – bleibe brav und besonnen.
19:45 Uhr: Daheim – Abendbrot machen und über Laptop ärgern, alter rödeliger Rechner braucht ca. 3 Stunden für ein Windows-Update. Derweil mehrere Folgen „Orange is the new black“ geschaut… Liebe die Serie.
22:00 Uhr: Rückzug ins Bett – zuviel geärgert heute, zuviel Kraftreserveren aufgebraucht, zuviel Angst vor neuem Depri-Schub… Alleine die Angst zu bekämpfen und sie nicht zuzulassen kostet soviel Energie. Wunsch nach einem Energie-Spender. Einen Mal-Einfach-So-in-den-Arm-Nehmer. Kann doch nicht so schwer sein.

13 Gedanken zu “WMDEDGT 10/2016

  1. Heee, und unsere Tanzrunde? Das hätte dich sicher mehr aufgebaut. Hmpf.
    Zum Thema Beißschiene: Meine Mama hat so eine, die ist eigentlich ganz happy. Allerdings ist es wohl SEHR gewöhnungsbedürftig, da muss man wirklich dran bleiben und darf sie nicht frustriert in die Ecke knallen…

    1. Stimmt, die Tanzrunde war super und Quokkas helfen auch immer, aber weisste, manchmal ist man einfach anlehnungsbedürftig so in Echt… 🙂

      Danke für den Bericht von Deiner Mum, ich bin mal gespannt, was meine Zahnärztin sagt… Entspannung im Kiefernbereich kann ja auch äh… nützlich sein *hüstel* 🙂

  2. *drück dich mal fest*
    Beissschiene hab ich auch, aber ich hasse Zahnärzte und das Gewurschtel im Mund so tief am Hals drinnen… die Abdrücke machen war die Hölle. Sieht ganz witzig aus das Ding, allerdings hab ich es nach einiger Zeit halb durchgekaut, so dass es ein bisschen unstabil ist und ich Angst habe, ich könnte es verschlucken. Meine Zahnärztin hat schon geschimpft, es wär so teuer, ich müsste das tragen, liegt seit Monaten im Schrank.
    Du kannst meine haben. 😀
    Nee, im Ernst, ich glaub, die hilft eigentlich. Aber mir ist irgendwie nicht ganz wohl damit. Vielleicht sollte ich sie mit ner Schnur um den Hals hängen? Ähm…

  3. Eule und 6.45 ist ähm ungünstig.
    Wie machen Sie das – 15 Minuten für Wäsche, Haare waschen, föhnen, frühstücken und wach werden? Ich brauch für sowas Stille und mindestens 60 Minuten …

    1. Ich bin geübt … jahrelanges „verpennen“ 🙂 frühstücken mache ich nicht, nicht zuhause und nicht so früh … wach werde ich ja nicht zwingend.. 🙂

      1. Ohne Frühstück geht bei mir gar nicht 🙂
        Wach werfe ich nicht zwingend – okay, ist natürlich auch eine Möglichkeit. Verpennt durch den Tag … 🙂

  4. Ich bin am Freitag auch mit einem „scheiße, warum hat der verdammte Wecker mich jetzt nicht aus dem Tiefschlaf gerissen??“-Gefühl aufgewacht. Hatte einfach mal komplett vergessen ihn zu stellen…
    Schon spannend, was man dann plötzlich im Badezimmer für übermenschliche Fähigkeiten entwickelt…

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