Freitägliches Ritual

Freitägliches Ritual

Sodele,

ich war zwar der festen Überzeugung den heutigen Beitrag schon vorbereitet zu haben, aber es fehlt in meinen Entwürfen 🙂
Nun denn…

Ich musste heute in der Therapie sehr lachen – was habe ich lange gewartet darauf, dass wir endlich über das „innere Kind, das kein Zuhause hat“ sprechen 🙂
Ich dachte ja, dass das viel früher zur Sprache kommt. 🙂

Erfolge:
Nach mehreren kleinen und großen Zusammenbrüchen inklusive Heulen etc.pp. habe ich es immerhin an 2 Stellen geschafft, mich zu distanzieren. Zu Akzeptieren, dass die Realität einer Beziehung (in diesem Fall zur Chefin) nichts mit meinen Ansprüchen, Vorstellungen zu tun hat und auch eben nicht mehr so ist wie früher. Ich habe es geschafft nicht die übliche, trotzige „Dann-eben-nicht“-Haltung einzunehmen, sondern unaufgeregt neutral zu bleiben.

Mir fällt das schwer. Enttäuschung wandelt sich in Wut. Trauer lasse ich nicht zu, weil ich Angst habe, dass ich aus der Trauer nicht rauskomme. Zu verstehen, dass es kurzfristige Trauer (z.B. über einen Verlust) gibt und die anders funktioniert als die Trauer, die ich in den der Depression feststellen kann, das war und ist ein großer Schritt. Ich möchte an den Punkt kommen, wo ich akzeptieren kann. Ich mag mich dann ärgern oder trauern, weil etwas oder jemand nicht so ist, wie ich gedacht habe oder es mir wünschen würde, aber diese Wut muss aufhören. Denn diese Wut hält mich fest. Dann fange ich an abzurechnen. Und ja, dann gibt es zum Selbstschutz nur ignorieren und Abstand nehmen, hassen und wütend sein.
Damit hänge ich im Teufelskreis, denn eigentlich wünsche ich mir nichts mehr als eine warme Hand an meiner Wange, die mich streichelt und mir Aufmerksamkeit schenkt. Und kaum kommt ein minibisschen davon um die Ecke, bin ich wieder handzahm. Bis zur nächsten Enttäuschung. Nur dann kommt noch der Zorn und die Wut auf mich selbst dazu. Weil ich dumm war. Wie konnte ich nur zweimal darauf reinfallen. Das muss ich doch mal lernen. Und dann geht die Spirale immer tiefer und tiefer und tiefer in den Morast.

Dennoch: Erfolge diese Woche. Ich merke das weniger als meine Therapeutin, die mich da aber mittlerweile sehr deutlich drauf hinweist.

Das Schöne:

Das Konzertwochenende in Hamburg mit abenteuerlicher Übernachtung im Mehrbettzimmer im Hostel. Ja, eigentlich bin ich da viiiiiiiiiiiiel zu alt für 🙂 War aber eine Geld- und Locationfrage und eigentlich war ich woanders eingebucht. Außerdem bin ich Abenteurer 🙂 Ich fand es spannend, schlafen kann ich überall – selbst dort. Trotz Türenknallen und Jesus-Schreien nachts um 4 🙂

Die Musik?
Aaaaaah ein Mini-Festival zum 10. Geburtstag von Das Pack

Liedfett

Sondaschule

LeFly

Montreal

Die Schröders
Heute:


Früher:

Monsters of Liedermaching

Das Pack

Ich habe echt gut durchgehalten, ein bißchen Rücken, ein wenig Fuß und ganz viel HEISER! 🙂
Muss man ja auch mitsingen und schreien und so… 🙂

Hat auf alle Fälle sehr gut getan 🙂

Heute geht es dann wieder zu „Krach“ 🙂

Ich wünsche ein allseits schönes Wochenende 🙂

Lila

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