Enttäuscht

Enttäuscht

Ich weiß, ich soll der Trauer und Traurigkeit Raum geben. Das Gefühl zulassen. Ich möchte es nicht, es tut weh … es macht traurig. Ich möchte nicht traurig sein, ich habe Angst aus der Trauer nicht wieder rauszukommen. Stecken zubleiben. Zu versinken. 

Ich habe einen Fehler gemacht, als ich wieder vertraut und geglaubt habe. Ich habe mich geirrt, als ich dachte, dass das schon wieder wird… dass man(n) mich immer noch will. Dass es ein „Wir“ gibt.

Das „wir“ gibt es nur, wenn man(n) in mein Bett und meine Arme will. Wenn man(n) die Regeln festlegen kann.

Das ist kein „Wir“. Das ist kein Team.

Das ist Egoismus, der auf mangelndes Selbstwertgefühl trifft.

Bravo.Kann man(n) sich ja mal wie ein Mann fühlen.

Ich kann meine Energie und meine Zeit betrauern. Ich kann traurig sein, dass meine Wünsche, Bedürfnisse und Träume nicht erfüllt werden. Ich werde mich nicht ärgern, dass ich dumm war und naiv.

Vielleicht betrauere ich auch die Anderen, weil sie zu dumm sind, um zu erkennen, was sie verlieren.

28 Gedanken zu “Enttäuscht

      1. Nur wenn gewünscht ;-). Ansonsten hört es sich zerknirscht an, weil da wieder mal ein Exemplar der männlichen Spezies was für unseren schlechten Ruf getan hat.

      2. Ach, ich glaube da geht es weniger um das Geschlecht als Gruppe. Ich bin nur bei Frauen nicht mit einer so großen Angriffsfläche gesegnet. Ich gehe davon aus, dass auf mich aufgepasst wird – ich muss aber einfach nur selbst auf mich aufpassen. Vielleicht ruiniere ich auch den Ruf der gesamten weiblichen Spezies, weil ich immer wieder auf Dumpfbacken und (sexuell eingefärbtes) Interesse hereinfalle? 🙂

      3. Stimmt schon, letztlich musst du auf dich selber aufpassen. Es ist nur blöd, dass man (du) überhaupt dazu gezwungen wird, dauernd auf sich aufpassen zu müssen!

        Dumpfbacken gibt es sowohl mit Doppel-x als auch y-Chromosom. Einigen wir uns darauf :-).

  1. Kannst du es vielleicht in deinem Herzen umwandeln? Als eine Art Übungsstrecke, bei der du auch bekommen hast, genommen hast… und der A. jetzt einfach Pech hat? Dreh den Spiess in Gedanken um. Tut das gut? Geht das? Vielleicht hilft es.
    Du wirst da immer wieder durchmachen, solange bis du gelernt hast, was du lernen musst- warum auch immer. Ich hab auch solche Baustellen und komm nicht weiter, weil es zwei für mich mögliche Möglichkeiten (ähm) gibt und beide nicht in der Vergangenheit mehrfach funktioniert haben (das bezieht sich jetzt auf was anderes mit anderen Menschen/Nachbarn etc.). Ich bin da also auch noch dran und bin mir bewusst, dass ich das immer wieder in verschiedenen Versionen vorgesetzt bekomme, bis ich es gelernt habe. Noch bin ich ratlos.
    Kannst du dir vorstellen, was das Lernziel bei dir sein könnte?
    Hoffe, es geht dir bald besser!
    lg kitty

  2. Man,
    wieso verschwenden sie den datait noch Energie? Hoffentlich war die Zeit/der Sex angenehm – und gut ist. Es gibt immer solche Dumpfbacken,in jeder Spezies und von jedem Geschlecht. Da wollen Sie sich doch wohl nicht drüber ärgern! Unnütze Energieverschwendung. Ziehen Sie Ihre Lehren draus und vermeiden Sie solch einen Fehler das nächste Mal.

    Team und Wir ist schwieriger als Sex.

    1. Sie haben den Text nicht richtig gelesen. Ich Ärger mich über mich, weil ich eben nicht lerne. Und auch nicht weiß, wie ich das lernen soll. Es ist ja nicht so, dass ich nicht weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe … ALS ich ihn gemacht habe. Aber die Hoffnung bleibt, dass es viiiiiiieeeelleicht diese eine Mal nur, nur wirklich dieses eine Mal, anders wäre.

      Ich glaube ja nicht an viel, aber ich glaube daran, dass man so lange vor die gleiche Aufgabe gestellt wird, bis man sie erledigt hat.
      Meine ist vielleicht wirklich, das Akzeptieren lernen.
      Bei Ihrem Kommentar komme ich überall gut mit – bis auf das „gut ist“
      Neeeeeeee is nich gut. ist nie gut. Fährt in meinem Kopf Karussell und erzeugt Wut und Ärger und mittlerweile auch Trauer und Enttäuschung… ist ja fast ein bisschen menschlich 🙂 oder?

      1. Doch habe ich gelesen. Ganz besonders den letzten und vorletzten Absatz.

        Sie lernen durchaus. Und ja, akzeptieren ist ein schweres Ding, da stimme ich zu.

        Akzeptieren Sie als erstes mal, dass nicht alle so gutmütig sind wie Sie. Und auch durchaus anders denken als Sie.

        Und dann als zweites, dass nicht jeder hehre Ziele. Und „Respekt“ nicht in jedermanns Wortschatz vorkommt.

        Und diese 3 Punkte bappen Sie am besten auf einen Zettel an Ihren Spiegel …

      1. Nja, umsonst gibt es das ja nie. Ich arbeite ja erst in Vorleistung, um das vermeintlich „Gute“ zu erhalten. Doof nur, dass das nie funktioniert. Die wenigsten sagen, nachdem ihnen Gutes getan wurde: „Und, was kann ICH für DICH tun?“
        Deswegen muss ich schon mal da ansetzen. Aber weißt Du, für ein bisschen Aufmerksamkeit und Zuneigung bin ich leider bereit meine Seele zu verkaufen. Ich habe kein Problem mit Alkohol und Drogen, aber bei Aufmerksamkeit? Da bin ich ein extremst Abhängiger. Inklusive permanenter Rückfälle.

      2. Hm. Soweit weg war ich dann ja mit „umsonst“ doch nicht. Auch wenn es sehr vereinfachend ist.

    1. Das ist mal eine gute Idee, dazu vielleicht noch nach Australien auswandern, damit das Quokka nicht so friert… und da sind die Männer auch irgendwie … netter 🙂

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