A Kind Of Magic [not the ‚Queen‘ one]

A Kind Of Magic [not the ‚Queen‘ one]

DOCH „the Queen one“ – schließlich bin ICH mit im Bild 🙂

Ich möchte nur festhalten, dass ich keine „Falten“ im Gesicht habe, sondern das dämonische Glühnarben wären, wäre ich die Figur 🙂
Und ich bin NICHT SO DICK! Knubbeliges Manga hin oder her 🙂
Aber ansonsten ist das sehr gut getroffen, denn ungefähr SO sieht das aus, wenn wir miteinander im Team spielen… 🙂

MEIN Scribble von dem Bild sah übrigens so aus:

Aufbruch

Aufbruch

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Es ist Zeit eine neue Seite aufzuschlagen.

Gestern, als ich durch die frische Herbstluft nach Hause stapfte – zornig, wütend, Rachepläne schmiedend – blieb ich im Park am Brunnen stehen und dachte mir: Ne, möchte ich nicht mehr. (Erkenntnis 1)

Das ist mir einfach zu doof und zu anstrengend. Ich habe genug Baustellen, die nun WIRKLICH meine Kraft und Energie bedürfen, damit ich weiterkomme. Mich über 2-3 alberne XY-Chromosom-Träger aufregen und das über so eine lange Zeit? Wirklich nicht. Am ehesten hilft immer die Frage, was ich einer Freundin raten würde, die mir „meine“ Geschichte erzählen würde.
Ja, es stimmt, man kann gegen Gefühle erstmal nichts machen. Sie sind da. Und ich bin froh, dass sie da sind, auch wenn ich es anstrengend finde. Aber sie sind authentisch und sie sind MEINE Gefühle, die ich jahrelang nicht gefühlt habe. Ich bin vielleicht analytisch und strategisch, wie mir in letzter Zeit immer mal gerne zurück gespielt wird, aber immer noch ein Emotionsfrickel 🙂 D.h. den Aus-Knopf der Rationalisten habe ich nicht und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich ihn haben wollen würde.
Aber nur, weil ich Gefühle nun endlich „komplett“ empfinden kann, muss ich ihnen nicht den Raum geben, mein Leben zu bestimmen und ebendieses zu verquirlen.

Erkenntnis 2: Es wird keinen „Endpunkt“ der Therapie geben. Ich werde nicht irgendwann morgens aufwachen und sagen: HEY! Geheilt! Für immer und ewig.
Depression und meine persönlichen Trigger werden immer ein Thema sein. Ich habe und werde weiterhin lernen, damit besser umzugehen. Aber eine Garantie, dass es NIE wieder einen neuen Schub geben wird, wenn ich allen Triggern aus dem Weg gehe? Wird es nicht geben. Kann mir keiner geben, schon gar nicht ich selbst.

Erkenntnis 3: Das Leben ist zu kurz und auch meine Lebenszeit bleibt nicht stehen. Ich kann mich nicht vor Schaden bewahren, in dem ich in den bekannten Umfeldern bleibe. Weil ich meine dort die Verletzungen und Enttäuschungen zu kennen. Denn, wenn ich es mir genau anschaue, stimmt das ja nicht. Ich war im gewohnten Umfeld als/während ich von Manuel belogen wurde. Ich war/bin im gewohnten Umfeld als ich eine alte Flamme aufgewärmt habe. Ich war in einem gewohnten Umfeld als der Umarmer mich mehrfach hat sitzen lassen. Ob ich nun im alten oder in einem neuen Umfeld, von mir bekannten oder mir nicht bekannten Menschen verletzt werde, kann ich nicht vorhersehen. Ich kann mich schützen. Aber auch das muss ich im alten wie in einem neuen Umfeld machen. ICH muss es machen.

Mit den drei (nun wirklich nicht weltbewegenden) Feststellungen fand ein kleiner Arschtritt für mich mich selbst statt.

Was ich beim Training und der Ernährung geschafft habe, schaffe ich ja wohl auch bei anderen Dingen. Einfach mal anfangen, vom sitzen bleiben hat sich noch nie was geändert.

Also mache ich das wohl ma, was?

Damit mein Leben und mein Bett künftig positiv aufge- und verwühlt sind und nicht, weil ich weine und mich gräme.

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Enttäuscht

Enttäuscht

Ich weiß, ich soll der Trauer und Traurigkeit Raum geben. Das Gefühl zulassen. Ich möchte es nicht, es tut weh … es macht traurig. Ich möchte nicht traurig sein, ich habe Angst aus der Trauer nicht wieder rauszukommen. Stecken zubleiben. Zu versinken. 

Ich habe einen Fehler gemacht, als ich wieder vertraut und geglaubt habe. Ich habe mich geirrt, als ich dachte, dass das schon wieder wird… dass man(n) mich immer noch will. Dass es ein „Wir“ gibt.

Das „wir“ gibt es nur, wenn man(n) in mein Bett und meine Arme will. Wenn man(n) die Regeln festlegen kann.

Das ist kein „Wir“. Das ist kein Team.

Das ist Egoismus, der auf mangelndes Selbstwertgefühl trifft.

Bravo.Kann man(n) sich ja mal wie ein Mann fühlen.

Ich kann meine Energie und meine Zeit betrauern. Ich kann traurig sein, dass meine Wünsche, Bedürfnisse und Träume nicht erfüllt werden. Ich werde mich nicht ärgern, dass ich dumm war und naiv.

Vielleicht betrauere ich auch die Anderen, weil sie zu dumm sind, um zu erkennen, was sie verlieren.

Freitägliches Ritual

Freitägliches Ritual

Sodele,

ich war zwar der festen Überzeugung den heutigen Beitrag schon vorbereitet zu haben, aber es fehlt in meinen Entwürfen 🙂
Nun denn…

Ich musste heute in der Therapie sehr lachen – was habe ich lange gewartet darauf, dass wir endlich über das „innere Kind, das kein Zuhause hat“ sprechen 🙂
Ich dachte ja, dass das viel früher zur Sprache kommt. 🙂

Erfolge:
Nach mehreren kleinen und großen Zusammenbrüchen inklusive Heulen etc.pp. habe ich es immerhin an 2 Stellen geschafft, mich zu distanzieren. Zu Akzeptieren, dass die Realität einer Beziehung (in diesem Fall zur Chefin) nichts mit meinen Ansprüchen, Vorstellungen zu tun hat und auch eben nicht mehr so ist wie früher. Ich habe es geschafft nicht die übliche, trotzige „Dann-eben-nicht“-Haltung einzunehmen, sondern unaufgeregt neutral zu bleiben.

Mir fällt das schwer. Enttäuschung wandelt sich in Wut. Trauer lasse ich nicht zu, weil ich Angst habe, dass ich aus der Trauer nicht rauskomme. Zu verstehen, dass es kurzfristige Trauer (z.B. über einen Verlust) gibt und die anders funktioniert als die Trauer, die ich in den der Depression feststellen kann, das war und ist ein großer Schritt. Ich möchte an den Punkt kommen, wo ich akzeptieren kann. Ich mag mich dann ärgern oder trauern, weil etwas oder jemand nicht so ist, wie ich gedacht habe oder es mir wünschen würde, aber diese Wut muss aufhören. Denn diese Wut hält mich fest. Dann fange ich an abzurechnen. Und ja, dann gibt es zum Selbstschutz nur ignorieren und Abstand nehmen, hassen und wütend sein.
Damit hänge ich im Teufelskreis, denn eigentlich wünsche ich mir nichts mehr als eine warme Hand an meiner Wange, die mich streichelt und mir Aufmerksamkeit schenkt. Und kaum kommt ein minibisschen davon um die Ecke, bin ich wieder handzahm. Bis zur nächsten Enttäuschung. Nur dann kommt noch der Zorn und die Wut auf mich selbst dazu. Weil ich dumm war. Wie konnte ich nur zweimal darauf reinfallen. Das muss ich doch mal lernen. Und dann geht die Spirale immer tiefer und tiefer und tiefer in den Morast.

Dennoch: Erfolge diese Woche. Ich merke das weniger als meine Therapeutin, die mich da aber mittlerweile sehr deutlich drauf hinweist.

Das Schöne:

Das Konzertwochenende in Hamburg mit abenteuerlicher Übernachtung im Mehrbettzimmer im Hostel. Ja, eigentlich bin ich da viiiiiiiiiiiiel zu alt für 🙂 War aber eine Geld- und Locationfrage und eigentlich war ich woanders eingebucht. Außerdem bin ich Abenteurer 🙂 Ich fand es spannend, schlafen kann ich überall – selbst dort. Trotz Türenknallen und Jesus-Schreien nachts um 4 🙂

Die Musik?
Aaaaaah ein Mini-Festival zum 10. Geburtstag von Das Pack

Liedfett

Sondaschule

LeFly

Montreal

Die Schröders
Heute:


Früher:

Monsters of Liedermaching

Das Pack

Ich habe echt gut durchgehalten, ein bißchen Rücken, ein wenig Fuß und ganz viel HEISER! 🙂
Muss man ja auch mitsingen und schreien und so… 🙂

Hat auf alle Fälle sehr gut getan 🙂

Heute geht es dann wieder zu „Krach“ 🙂

Ich wünsche ein allseits schönes Wochenende 🙂

Lila

WMDEDGT 10/2016

WMDEDGT 10/2016

Frau Brüllen fragt wie jeden Monat – Was machst Du eigentliche den ganzen Tag?

Bitte sehr, meine Antworten.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, nein – die Wecker – 5 Stück sind es Mittwochs und Freitags, weil ich Physio und Therapie habe an den Tagen, zu – meiner Meinung nach- UNCHRISTLICHEN ZEITEN!
Erwähnte ich, dass ich Eule bin und kein Frühvogel…? 🙂
Augen auf schaffte ich dann doch erst um 6:45 – dann wurde ich leicht panisch, weil ich um 7 Uhr das Haus verlassen muss, um pünktlich zu sein, und heute war Haare waschen dran.
Alles easy gemeister, allerdings gab es „nur“ Mascara und nicht auch noch Eyeliner – man muss Prios setzen.

7 Uhr das Haus verlassen – brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
7:30 Uhr bei der Physio angekommen, keine Physio da.. nur der Kollege. Mit dem eine Runde über Fussball und vereiterte Wunden gequatscht. In Moorpackung gelegt worden 🙂
Von 8-9 Uhr den Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Kiefer gewidmet… Eieieieiiii das waren Schmerzen. Die Anspannung muss ja scheinbar irgendwo hin und momentan wohl in Nacken und Kiefer. Note to self: Zahnarzt nach Beiss-Schiene fragen. Hat hier jemand Erfahrung mit den Dingern?

9:30 PC auf Arbeit angeschaltet, versucht dem Mail- und Telefonchaos Herr zu werden.
12:00 Wieder von Chefin in eine unsinnige, zu emotionale Diskussion verwickelt worden – habe die abgebrochen und meine Bürotür geschlossen.
12:30 Uhr Mittag am Platz mit You-Tube-Videos zum Aufheitern.
13:00 Uhr Erstes Meeting – mit Arbeit rausgegangen
14:30 Uhr Zweites Meeting – mit Arbeit rausgegangen
17:00 Uhr Richtung Therapie aufgeschwungen
17:50 Uhr Angekommen, nachdem die StraBa nicht weiterfuhr und ich eine ganze Ecke Weg laufen musste, kam 20 Minuten zu spät. Sowas bringt mich an den Rande eines Nervenzusammenbruches.
In der Therapie fiel dann irgendwann das Thema „Mobbing“ … ich schluckte, sowas möchte ich nicht … Kein Opfer sein. De-Eskalationsmethode muss ich noch Lernen, das wird für jemand wie mich echt schwer. Meine Therapeutin macht sich Sorgen um mich.
18:30 Uhr Heimweg: Gegrübelt, warum ich nur Männer-Freunde in meinem Leben haben, denen ich oft total egal zu sein scheine. Die es nicht über sich bringen, mir zu sagen, dass sie es schade finde, wenn ich zu einem Termin nicht kann… oder wir uns Wochenlange nicht sehen. Oder Männer-Freunde, die immer da sind, wenn SIE was von mir wollen, aber umgekehrt nicht für mich da sind, wenn ich sie brauche. Und ja, das sind nur Männer. Bei Frauen-Freunden habe ich das Problem nicht. Sind meine Ansprüche an Männer-Freunde andere als an Frauen-Freunde? Grübel, Grübel… Eine Welle Selbstmitleid nach der anderen …
19:15 Uhr: Frustriert in den Supermarkt – Kürbis möchte ich. Bekomme ich nicht. Eigentlich ideales Futter für Frustkäufe – bleibe brav und besonnen.
19:45 Uhr: Daheim – Abendbrot machen und über Laptop ärgern, alter rödeliger Rechner braucht ca. 3 Stunden für ein Windows-Update. Derweil mehrere Folgen „Orange is the new black“ geschaut… Liebe die Serie.
22:00 Uhr: Rückzug ins Bett – zuviel geärgert heute, zuviel Kraftreserveren aufgebraucht, zuviel Angst vor neuem Depri-Schub… Alleine die Angst zu bekämpfen und sie nicht zuzulassen kostet soviel Energie. Wunsch nach einem Energie-Spender. Einen Mal-Einfach-So-in-den-Arm-Nehmer. Kann doch nicht so schwer sein.

Endlich ….

Endlich ….

… bitte hier einen tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiefen lauten Seufzer einfügen.

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Endlich wieder Sex! *whooopwhooooop* (Fanfaren, Konfettiregen und ploppende Champagnerkorken)
Herjee, was ein Eiertanz und diese Nervösität, obwohl man sich ja eigentlich und irgendwie schon kennt und die Kommunikation auch echt knorke und offen ist.
Wird es eine klassische Beziehung? Nö. Aber es gibt immerhin mal keine Komplikationen, keine Freundinnen oder Ehefrauen, keine Kinder. Wir setzen hier mal einen kleinen Haken.
Bevor man im Bett landete, noch eine Stunde ernsthafte Diskussionen über „die Beziehung“… Ratio trifft Emotio .. wie immer, ne? 🙂

Der Deal: Squirting gegen Milchreis all you can eat 🙂

Aufmerksamkeit tut gut, körperliche Nähe auch, einfach mal gut zueinander sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und: Viel Lachen dabei.

Dafür lohnt es sich dann auch, heute sockemüde zu sein und erstmal gepflegt zu verschlafen… naja, nicht wirklich. Aber zumindest am Extremen Ende der Gleitzeit im Büro zu erscheinen.

Heute: Muskelkater an Stellen, die ich vergessen hatte. Ein debiles Grinsen, wenn die hochempfindlichen, gestern sehr gequetschten, geklammerten und zerbissenen Brustwarzen am Oberteil entlang streifen. Und Schlaf-Nachhol-Bedarf 🙂

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Dann: Endlich getraut beim Umarmer anzuklopfen und Ausgliehenes zurück zu fordern. Schnippische Nachricht, die endete mit „Will ja nichts schuldig bleiben“ zurückbekommen. War wohl zu erwarten, ist aber nicht zu ändern. Schade.

Wochenende bekommt einen eigenen Eintrag mit Musikverlinkungen, dafür ist heute leider keine Zeit mehr.