Tag 2

Tag 2

Heute Abend bin ich mal sehr froh, dass ich in der Schule in der Theater-AG war, meine Mutter mich in „Sweet Charity“ ins English Theatre schleifte und ich mich vor 20 Jahren für einen Job an der Gästegarderobe bewarb. Genommen wurde ich dann Backstage. Arbeiten zu 90% in einem englischsprachigen Umfeld, ein Bekannten- und Freundeskreis auf der ganzen Welt und – wie heute Abend – viiiiiel Spaß und Lachen 🙂 Grandios!
Dankbar für meine eine Beste, die „damals“ vor 20 Jahren meine Lehrerin im Theater war und deren Vertretung ich war bei meinem ersten Stück – Rocky Horror Show 🙂 Noch mit Zeitung, Wasserpistole und Wunderkerzen,… nicht so steril wie heute 🙂
Und ein „Hoch“ auf meine Gesundheit! Alle Kinderkrankheiten hatte ich, so meine Mutter, kaum wahrnehmbar. Fieber bekommen wir alle nicht. Ja, mir fehlen Gehörknöchelchen links und rechts, da sind Plastiken drin – aber das Hörgerät mit 20 ist und bleibt eine Prognose, die sich nicht erfüllt. Dann war super lange garnicht, bis ich vor 3 Jahren den Unfall hatten … Ja, davon erholt sich der Körper immer noch – wahrscheinlich bleibt das bis zum Ende eine Schwachstelle. Ansonsten keine körperlichen Auffälligkeiten, kerngesund 🙂

Das ist bei meinem Lebenswandel nicht selbstverständlich, deswegen => Dankbarkeit 🙂

(Wer das nicht erkennen kann – kleine Schneetiere vor der Frauenkirche/Dresden)

21 positive Tage – Tag 1

21 positive Tage – Tag 1

Ich bin stolz auf das, was ich die letzten 2 Jahre erreicht und mir erarbeitet habe. Dass ich nicht aufgegeben habe, sondern weitergemacht habe – auch wenn es schwer war.

Ich bin dankbar, dass ich die Freunde habe, die ich habe. Herzenswärme und Sicherheit, Verstanden werden – geliebt sein.

Das schönste Kompliment „Du bist das personifizierte Nein für die Kollegen“ – Grenzen setzen und mich selbst wichtig nehmen. Erkannt, gelernt und umgesetzt.

**********************

Mia von westendstories hat dazu aufgerufen, 21 Tage lang das Positive in den Vordergrund zu stellen und dem Gehirn eine Möglichkeit der Veränderung der Sichtweise zu geben.

Hmmm… wollt ihr mir was sagen? :-)

Hmmm… wollt ihr mir was sagen? :-)

Ab und an durchstöbere ich meine Statistiken, einfach so oder um mal zu schauen, wer mir Neues folgt… 🙂

Die Zugriffsstatistik ist, seit es nicht mehr um heiße Sexabenteuer geht, stabil niedriger als zur Sex-Zeit. Es gibt aber eben auch keine Skandälchen von denen ich groß berichten kann, sorry 🙂

Neu sind Follower aus dem Buchbereich oder – das hat mich dann doch gewundert – dem Rezepte-/Abnehmbereich… 🙂 Poste ich doch gar nichts drüber…? 🙂

Also nicht, dass ich nicht könnte.

Zwar lese ich momentan wenig Bücher, aber dafür Comics und Fantasy-Fanfiction… Kochen mache ich aber sehr gerne und probiere da auch gerne Neues aus und Abnehmen… hmm bis auf einen Beitrag, gab‘ es dazu glaube ich selten was zu lesen.

Aber dennoch ein fröhliches „HALLO“ an alle, die neu hier sind … wie auch immer Ihr hier gelandet seid 🙂

T. wie Tja… :-)

T. wie Tja… :-)

Also Danke fürs Daumen drücken, aber das war nicht so wirklich … äh .. erfolgreich… 🙂

Irgendwie waren wir ja, wie geschrieben, dann doch wieder bei einem Sexdate gelandet, das haben wir dann vorverlegt, weil wir beide große Lust hatten. Ich machte die Tür auf und anstelle von 1,70m standen eben nur 1,62m vor mir… Mir wird das immer ein Rätsel bleiben, warum… Vielleicht, weil es Menschen wie mich gibt, die dann eben doch nicht die Tür vor der Nase zuschlagen sondern mit den Schultern zucken und jemanden willkommen heissen.

Er brachte Rotwein mit, wir spielten eine nervöse Runde Looping-Chewie… eine Unterhaltung kam nicht in Gang, also zogen wir ins Bett um… Das war schon okay, es war halt Sex… nicht der Schlechteste, nicht der Beste … ein Mann, der ausgiebig lecken wollte und konnte… der ausgiiiiiiiiebigst mit Brüsten spielen möchte… aber eben leider auch mit denen redet… Mit „Fallen lassen“ war dann schon nicht mehr soviel, als ich merkte, dass er keine Gummi-Affinität hatte und er „nur mal kurz, einmal ohne“ reinstieß – so schnell konnte ich gar nicht gucken – spätestens dann war es nicht mehr entspannt. Mit vereinten Kräften haben wir dann einen Gummi drüber gezogen, aber es war schnell klar – der kann nicht mit. Ab da war es leider ein Wechselbad, weil ich immer aufpassen musste, immer die Beine zusammen gepresst habe… eigentlich hätte ich ihn spätestens da rauswerfen müssen, aber – mea culpa – das was er mit Zunge und Fingern konnte, war dann leider irgendwie geil… und ich glaube, ich wollte einfach Nähe. (Jawoll, ein Thema für die Therapie).
Einmal überrumpelte er mich noch und leider kurz bevor er dann abspritzte, das war dann tatsächlich das Ende und ich schmiss ihn dann zwar noch höflich aber sehr bestimmt raus.

Ein paar Erkenntnisse hatte dieser Abend dann für mich, insofern war er nicht verschwendet: Sir Alec hatte recht als er sagte, dass irgendwas an einem immer als „geil“ oder „anmachend“ empfunden wird, das war hier definitiv so … ob er jetzt die Cellulite entdeckt hat oder die Oberschenkel als störend empfunden hat, vermag ich nicht zu sagen – aber das Erektionspotential war gegeben (wenn man keinen Gummi fordert 🙂 ).
Egal, wie sehr ich mir wünsche, dass es bei einem passt – herbeiwünschen kann ich mir da mal gar nix.
Die Pille danach gibt es mittlerweile rezeptfrei in der Apotheke, man muss nur ein kleines Gespräch mit dem Apotheker über sich ergehen lassen – toll ist sie dennoch nicht, die körperlichen Reaktionen sind echt doof und die Angst bleibt bis zur nächsten Blutung im Nacken sitzen.

Ich habe wieder einmal bewusst, Dinge hingenommen für ein bisschen Zärtlichkeit und Nähe… es ist nicht mehr ganz so gravierend wie früher, aber – in meinen Augen – immer noch zu viel, dass ich hin nehme oder gar entschuldige.
Tatsächlich hatte ich die Tage danach immer noch ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und schrieb weiter… sogar als erste nach der Nacht … nur um ein „Huch“ zu ernten, dieses stellte sich als ein „Ich dachte Du meldest Dich nicht mehr“ heraus… Auf meine Nachfrage, ob ich denn so wirken würde, wie jemand, der sich dann einfach nicht mehr meldet, kam einen Verneinung und eine Hinweis, wie sehr ihm meine Brüste fehlen. Und dann gab es 4 Tage Stille… Ob das jetzt sein Desinteresse oder sein mangelendes Selbstbewusstsein ist, kann ich nicht sagen – ist aber letztendlich auch egal.

Aber ich bin sehr streng mit mir – es gibt viel, bei dem ich gedacht hätte, dass ich mittlerweile besser und stärker bin – ich bin es aber nicht. Auf der anderen Seite bin ich aber eben doch stark genug, um eben DAS zu erkennen … und damit auch, dass es richtig war, die Therapie fortzusetzen.

Nur dieses Ding mit dem Daten – das ist echt anstrengend und wirklich sehr deprimierend… und desillusionierend… R. meinte, ich solle dann doch mehr Domme sein und mir willige sub’s ranziehen, dann kann ich mir „meinen“ Mann backen… so richtig glaube ich ja noch nicht, dass das die Lösung für mich ist. 🙂

Spätestens, wenn meine sub-Seite ausgelebt werden will, stehe ich immer vor dem gleichen Problem. Für ein liebes Wort, eine zärtliche Geste mache ich alles. Und fühle mich schlecht, wenn ich es nicht schaffe, besonders GUT zu sein. Da bricht in mir etwas, damit kann ich nur umgehen, wenn es jemand ist, der um diese Problematik weiss und um sie herum spielen kann.. und welcher Dom will das schon? *seufz*

Aber – auch das war eine Erkenntnis mit T. – ich mag das einfach, da stehe ich drauf… Hand am Hals, feste zu beißen oder kneiffen… wunderbar…. da werde ich im wahrsten Sinne des Wortes „willenlos“.

Ich muss nur den Mann finden, der mich das ausleben lässt ohne es auszunutzen 🙂

Einen guten Start in die Woche 🙂

Soviel Neues…

Soviel Neues…

… ist es auf den ersten Blick erstmal gar nicht und eigentlich läuft es auch gar nicht so, wie ich das geplant habe. 🙂

Ich wollte doch mal normal… klassisch … Date 1… Date 2… und immer mal gucken… Irgendwie… bin ich das einfach nicht scheinbar… 🙂

Und nein, es stört mich nicht, dass ich kein Problem habe über Sex zu quatschen. Immerhin bin ich nicht mehr ganz so offenherzig wie früher, jeder Mann wird schon früher oder später die Spielzeugsammlung entdecken, damit muss ich nicht mehr hausieren gehen – das macht mich nicht aus. Und es ist auch nicht so, dass ich ein Problem damit habe, wenn Männer geil auf mich sind, weil ich einfach wunderschönes Kopfkino in deren Köpfe zaubern kann – manchmal mit einem Wort, manchmal mit ganzen Geschichten… Das ist schön und durchaus ein Talent.

Aber, in mir schreit es, dass ich doch eigentlich gerne geliebt werden möchte und nicht nur gefickt.

Wie sagt man sowas? Gibt es Sex dann nur mit Beziehung? Ich komme mir vor, wie auf dem Handelsbasar… Du willst Sexting? Lieb‘ mich!

Totaler Schwachsinn 🙂

Ich solle mich entspannen und einfach mal laufen lassen … So eine Aneinanderreihung von recht simplen Wörtern, die sich tonnenschwer um meinen Hals legen und runter ziehen… Locker machen … Laufen lassen… Meine leichtesten Übungen … NICHT!

Ich schrubte gerade, dass ich entspannter und mehr „Zen“ bin als in den letzten Jahren, ich merke so langsam, was es bedeutet, mich sich im Reinen zu sein – eine Balance zu finden. Aber das heisst ja noch lange nicht, dass ich es entspannt einfach mal laufen lassen kann… 🙂

Mein innerer kleiner Kontrollfreak lacht grade wie Salacious B. Crumb 🙂

Nun gut, dann ist das wohl meine Übung… Suche ich mal meine Mitte und entspanne und lasse laufen…. 🙂

pexels-photo-107960-large

Ich erlaube mir dennoch zu träumen – von Wochenenden und Urlauben in einem tollen Wohnwagen, mit einem tollen, chilligen Mann… dessen Bart mich kitzelt und dessen Arme mich umfassen…

Träumen geht immer.

Freitag, der 13.

Freitag, der 13.

So, nachdem mich eine fette und besonders anhängliche Erkältung/Grippe niedergestreckt hatte und ich 2 Wochen zuhause weitergammeln durfte, betrete ich heute mal wieder so langsam das Land der Lebenden 🙂 
Passend am Freitag, den 13. Hehe.
Netflix ist super für solche Fälle, zwischen all den Schlafattacken habe ich „Scorpion“ angefangen und sehr gesuchtet 🙂

Ich habe viel gemalt und bin sehr zufrieden mit den Fortschritten 🙂


Einer meiner Lieblingskünstler macht einmal pro Woche (leider um 4 Uhr morgens) eine Onlinesession und gibt Hausaufgaben auf, die man dann einreichen kann 🙂 Habe ich gemacht, war voll lustig 🙂

In der Therapie haben wir die nächsten 160 Stunden beantragt und ich kämpfe immer noch um den Zugang und die Berechtigung meiner Gefühle.

Ich merke aber Verbesserungen, weil ich mir wirklich viel weniger gefallen lasse als früher. Was sich manche Menschen rausnehmen, ist frech. Sowas brauche und möchte ich nicht in meinem Leben.

Und, es scheint so als ob es einen neuen Buchstaben in meinem Alphabet geben könnte 🙂 Ich glaube, es müsste „T.“ sein… mal nachschauen … wobei ich die leise Hoffnung habe, dass es etwas länger bei einem Buchstaben bleibt.

Gefunden über Tinder* während der Mission mal was auszusuchen, was eigentlich nicht meinem bisherigen Beuteschema entspricht – also kein Verheirateter, Lügner, Arschloch, Egoist…  kein expliziter SMler oder ONSler… was „normales“ 🙂

Es lässt sich sehr gut an, fühlt sich wohlig-warm an… Ich bin sehr gespannt auf das erste Treffen „in Echt“ – Tippen, Telefonieren und Facetime haben wir schon 🙂

Es bleibt die Angst im Nacken, nicht genug zu sein… niemals genug sein zu können. Vielleicht bin ich aber, wie T. das so sagt, einfach gut so, wie ich bin 🙂

Ich schubse mal ein paar Schneeflocken-Schmetterlinge in die Runde 🙂

Schönes Wochenende 😍