Drunter und Drüber

Drunter und Drüber

Geht es grade … ich kann aber nicht mal sagen, ob ich das jetzt so schlimm finde – an sich nicht.
ABER es sitzt die Angst im Nacken, dass ich in alte Routine und alte Verhaltensweisen zurückgerutscht bin… und ich ja weiß, wo die enden. Und da möchte ich nicht hin. Punkt.

Ich weiß nicht, ob es schon hilfreich ist, zu erkennen, dass ich mit den alten Wegen liebäugel … Ich glaube aber schon. Denn an sich weiß ich auch, was ich zu tun habe.

Ich schlafe zuwenig. Und ich lenke mich wieder zu sehr mit Flimmerkisten jeglicher Art ab.

Resultat: Ich komme morgens nicht aus den Federn und ärgere mich schon dann über mich und der Tag startet doof.

Abends ein zu voller Terminkalender … aber immer mit schönen Dingen…. aber schlichtweg zuviel. Denn: Dann bleibt Bewegung und Sport auf der Strecke… und das merke ich mittlerweile total. Der Ausgleich.

IMMERHIN von unserem GF Lob bekommen, wie zielführend und ruhig ich mittlerweile in Gesprächen bin und dass ihm das Positiv aufgefallen ist.
Und meine Taktik, mal abzuwarten … bis auffällt, dass mein Weg vielleicht gar nicht so Scheisse ist… und meine Meinung vielleicht doch mal anzuhören ist… meine Ideen vielleicht gar nicht so schlecht sind.
Ich habe keinen Rückzieher aus falscher Höflichkeit gemacht, nur weil meine Kollegin verpennt hat, sich anzumelden und ich den letzten Platz in einem geilen Seminar bekommen habe. Nö.

Was ich mir noch für mich wünsche und wo ich wirklich nicht weiß, wie ich das beschleunigen kann:
Jetzt bin ich konsequent und beende Kontakt zu Menschen, die mir schlicht nicht gut tun. Und es tut PERMANENT weh, dass die sich nicht melden … mich nicht zurückhaben wollen.
Ich verstehe schon die Ursache… aber ich weiß nicht, wie ich das aus mir rausbekomme 😦
Das nervt kolossal.

Also mache ich mir wohl mal folgendes:

In diesem Sinne – hoffe, dass ihr ein schönes Wochenende gehabt habt 😉

5 Gedanken zu “Drunter und Drüber

  1. Oh oh won Post so mitten in der Woche – wie geil ist das denn? 🙂
    Zurückfallen in alte Muster? Ich bitte Sie- unterbinden Sie das! Sofort! Suchen Sie gefälligst nach besseren Alternativen, die stellen Sie dann auch zufrieden. Also ehrlich!

    Sie beenden und man will Sie nicht zurück? Ist es nicht Sinn des Beendens, damit abzuschließen? Ich meine, warum beende ich sonst? Was haben Sie nur für komische Gedanken. Sie haben jetzt Raum für neue Freundschaften, also suchen und knüpfen Sie! Sie werden sehen, man mag Sie trotzdem. Wischen Sie mal die Selbstzweifel beiseite.

    1. Ich scheine momentan den Freitag nicht gut zu schaffen 🙂 und bevor Sie anmahnen müssen, eben dann, wenn mir was einfällt UND die Zeit es zulässt.

      Naja so ganz einfach ist das mit den Selbstzweifeln halt nicht… die sind ja nun mein Leben lang mein treuster Begleiter und leider meine lautesten Ratgeber… Das Beenden mache ich ja nicht, weil ich es möchte… sondern weil es eine rationale Entscheidung ist… Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich die nicht so treffen – aber ich weiß, dass es mir dann wesentlich schlechter geht. Aber nur, weil ich weiß, dass es mir so wahrscheinlich besser geht, habe ich es ja für mich nicht wirklich beendet. Vergleichen Sie das mit dem Abgewöhnen vom Rauchen oder einem Cold Turkey. Ja, schon, man weiß ja, dass es die bessere, klügere Wahl ist. Aber das Verlangen… OMG…. nur EINMAL wieder..

      und genau DAS klappt eben nicht „nur einmal wieder“… 🙂

      Der naive Wunsch ist, dass diese Menschen feststellen, wie sehr ich Ihnen fehle und wie scheiße sie sich verhalten haben. Natürlich ändern sie das dann für mich, und beeindrucken mich mit Worten und Gesten, dass ich ihnen vergebe… und dann fliegen auch schon die Glitzersterne und ein bißchen Feenstaub vom Himmel runter und alle haben sich lieb.

      Jupp. Soweit die Theorie 🙂

      1. Ähm ja, Sie sagen es ja schon – Theorie. In der Praxis ist mir das noch nie so begegnet. Ihnen vielleicht? Und nur einmal führt unweigerlich zu mehreren „nur einmal“. Und das ist dann ungesund.

      2. Natürlich ist es mir noch nie begegnet 🙂
        Deswegen treffe ich ja die Entscheidungen, wie ich sie treffe. Aber mir geht es eben nicht sofort besser damit. Das „Besser gehen“ ist eher so ein langfristiger Effekt. Und ich als Ungeduldsknöddel bin da einfach nicht gut drin. Punkt.
        Und ich habe grade einen Rückfall hinter mir, ja, ich weiß, einmal geht nicht… Einmal ist Keinmal und so weiter… das endet sowieso am gleichen Punkt. Ist mir (rational) schon klar. Ergo die Entscheidungen.
        Aber in mir rebelliert es halt. Ich arbeite dran, dass ich mich auf anderes fokussiere. Aber auch das dauert. Fürchte ich 🙂

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