Yippieh :-)

Yippieh :-)

Falls Ihr es nicht mitbekommen habt – es ist Freitag! *Whoopwhoop* 🙂

Meine Französischkenntnisse wachsen weiter, erstaunlich wie wenig ich vergessen habe in 20 Jahren kompletter Sprachverweigerung 🙂

Am Donnerstag war die letzte Sitzung im Liegen, die letzten 3 (OMG, nur noch 3!) Sitzungen werden wir im Sitzen machen, bin mal sehr gespannt. Es ist toll zu sehen, wie viel durch die Wiederholungen und den Abschluß nochmal zur Sprache gebracht wird und wie groß die Veränderung ist. Das Feedback der Therapeutin tut unheimlich gut und ich glaube, dass sie mich mit einem guten Gefühl „entlässt“.

Es gibt da noch wirklich einen Menschen, mit dem ich noch nicht fertig bin. Wo die Verletzung SO groß ist und die Kooperation/Kommunikation SO gering ist, dass ich aufpassen muss, nicht wieder bitter zu werden. Mein Mantra ist wirklich, dass es NICHT mein Verlust ist sondern seiner. Und wo ich kann, nehme ich ihm die Illusion, dass „alles gut“ ist. Es gibt noch Momente, da wünsche ich ihm die Pest an den Hals. Bin versucht nachzugeben.
Aber: Ich habe einen Deal mit mir gemacht. Ich spare mir diese Energie und stecke sie in Dinge, die MIR gut tun und die MICH weiterbringe.
Wut, Zorn, Rache – bringt mich nicht weiter.
Trauer – bringt mich weiter, die muss ich zulassen, das habe ich verstanden.
Akzeptanz – Ja, ich bin verletzt und das Gefühl muss ich aushalten. Aber zukünftig wird mich dieser Mensch nicht mehr verletzen, weil ich ihm nicht die Macht und den Zugriff auf mein Innerstes gebe.

Ja, das mag darin resultieren, dass ich ihn „verliere“. Aber mal ehrlich, was verliere ich da schon? Man trauert ja auch nicht, weil man die Scheisse vom Schuh abgekratzt hat, nachdem man voll in den Haufen getreten ist 🙂

Soviel dazu.

Ansonsten alles Schön. Kann es nicht anders beschreiben. Schön. Punkt 🙂

Es gibt Musik auffe Ohren (und Augen):

Ein schönes Wochenende! 🙂

Ach herrjee… :-)

Ach herrjee… :-)

Es gibt noch so uneeeeeeeeeeendlich viele SM-Suchbegriffe in meiner Statistik – faszinierend 🙂
Wo hier doch seit gut 2 Jahren nichts mehr in diese Richtung passiert… 🙂

Für alle, die weiterhin bei mir landen, weil sie „tumblr“-Wortkombis suchen:
Ja, das gibt es weiterhin und ja, meines Wissens nach kursieren da noch die gleichen Bildermengen/-motive wie vor 3 Jahren. Man kann sich da wunderbar selbst entdecken und austauschen und sicher auch Menschen kennenlernen, die gleiche Interessen haben.. ist nur etwas umständlich, was die Chatfunktion angeht – finde ich 🙂

extreme bdsm geschichten / perverse sm geschichten
Öhm ja 🙂 also so richtig habe ich – finde ich – ja nicht Geschichten geschrieben. Der einzige, leider fehlgeschlagene Versuch, war damals mit DasManuelhier. Ich folge aber einigen, die erotische Geschichten schreiben, gerne auch mit etwas BDSM-Einschlag. Vielleicht mache ich mir mal die Mühe und erstelle eine Liste 🙂

sexgeschichten auf dem bauernhof
Habe ich NIE was zu geschrieben 🙂 Ich weiß, dass es mal die Anfrage eines Herren in der Datingphase gab, ob ich auf dem Land beim GangBang in einer Kneipe teilnehmen würde. Antwort: Nein 🙂

ballstretcher dauerhaft tragen
Habe ich gerne angewendt, finde den Gedanken auch weiterhin wunderbar, dass ein Mann für mich damit rumlaufen darf 🙂 Scheint auch nicht ganz so unerotisch zu sein, für den Herren – habe ich mir sagen lassen 🙂

extreme kastrationsgeschichten
Gab’s keine 🙂 Ausser dem Beinahe-Versuch/Unfall von H. mit seinen doofen Magneten, die er kaum noch abbekommen hat. Ein Nippel weniger, was macht das schon 🙂
Die Kastrationszange gab’s damals als Geschenk, an mir ausprobiert hat er sie nicht.

lila sumpf
ME! Hier 🙂
Heisst übrigens immernoch EIGENTLICH so, weil die erste Datingplattform, auf der ich die Seitensprungherren gefunden habe, so genannt wurde – die war Lila 🙂
Aber Sumpf passt ja auch prima zu dem Mist, den ich mit meinen BDSM-Erfahrungen sammeln durfte und die letzten 3 Jahre in Behandlung gegen/für die Depressionen. Passt also 🙂
Was künftig mein Sumpf sein wird? Es bleibt spannend 🙂

zuchtstute bdsm
War, bin und werde ich nie sein. Den Begriff finde ich furchtbar und da gehen bei mir sofort alle erotischen Lichter aus.

brüste permanent abbinden
Achja, es gibt sie immer noch, die Herren, die davon träumen, dass das bei mir funktioniert. Natürlich hat jeder DIE Technik und alle anderen vorher haben ALLES falsch gemacht. Also, ich warte da noch drauf 🙂

ehesau tortur tumblr
Siehe Zuchtstute

vorschläge safeword
Alles, was eindeutig und unmissverständlich sowie merkbar ist. Nein, Stop, Halt sind vielleicht nicht so optimal. Und hochkomplizierte Wortkombinationen vielleicht auch nicht – wenn der Körper und Geist im Stress sind, fällt einem das vielleicht nicht ein. Gleichzeitig sollte es für den Partner auch wirklich gut verständlich sein, kann ja auch mal sein, dass man nuschelt – so wenn der Mund voll ist 🙂
Und dazu, gerade aus eigener leidlicher Erfahrung, bitte nicht vergessen, dass es auch visuelle Safeword-Handlungen geben sollte, für den Fall, dass ihr mal nicht reden könnt – soll ja im BDSM vorkommen 🙂

confidentcontradiction pille danach
Hmm, da landet man bei mir? huch 🙂
Aber ja, dank eigener Dummheit und Scheisskerlen, die Gummis doof finden, weil „sie dann nicht können, geistige Blockade und so“ oder „ich bin bestimmt unfruchtbar, da macht das doch nichts“ – 2mal für Euch getestet 🙂 Funktioniert. Mittlerweile ohne Zeitverzögerung direkt in der Apotheke zu erhalten, die armen Kerle/Frauen müssen dann mit einem ein Beratungsgespräch führen. Der Zyklus kommt (bei mir) extrem durcheinander – und ich brauche das schlichtweg nicht nochmal.

es hat mich zu einem anderen menschen gemacht als ich hätte sein können
True. Aber, es ist nun mal der Weg gewesen, den ich ausgesucht habe. Ob ich einen anderen hätte wählen können? Früher Hilfe suchen können? Vielleicht. Es ist nur leider total verschwendete Energie und Zeit über „Was wäre gewesen, wenn…“ zu grübeln. Weil – ich werde keine 16 mehr sein und ein Restart bekommen. Also werde ich versuchen von hier an, die Version meines ICHs zu sein, die ich sein möchte 🙂

bdsm aufgaben für männlichen sub alltag
Oh! Da gibt es genauso viele Ideen, wie die männlichen Doms für ihre subs im Kopf haben. Kommt ja auch auf den männlichen sub, die Beziehung und die Umständen an. Aber wer suchet, der findet – hier gibt es einige Blogs von männlichen subs 🙂

egoistische menschen
aaahaahahaa! JA! Willkommen auf meinem Blog. Dazu gibt es SEHR viel zu berichten und zu finden. Ich hatte da wirklich ein sehr gutes Händchen für. Was ich früher nicht verstanden habe, wenn man mir sagte „Du fischst in den falschen Teichen“, verstehe ich heute. Da, wo ich gefischt habe, gab es nur die eine Kategorie Mensch, bzw. nur die habe ich gesehen. Ich gucke grade mal, was die anderen Teiche so zu bieten haben. Obwohl ich doch gar kein Fisch esse 🙂

So, das sollst für heute gewesen sein – morgen ist ja schon Freitag – muss mir ja noch was aufheben 🙂

Endlich Freitag…

Endlich Freitag…

Hmm es ist komisch, also positiv komisch. Diese Abschluss-Runden bei der Therapeutin. Ein bißchen wie pieksen… Gucken,ob da nicht doch noch etwas ist. Natürlich ist da noch was. Aber wir reden weiterhin darüber, warum es für mich wichtig ist, mal auf eigenen Beinen zu stehen.

Weiterhin ist das Feedback von ihr schön, das gab und gibt es ja sonst so nicht und das ist einfach schön, wenn eine erfahrene Therapeutin sowas sagt wie „Sie sind so intelligent, neugierig und lernwillig – das ist einfach schön zu beobachten“ – und sie hat recht. Ich habe wiederentdeckt, wie gerne ich lerne… Und dass ich das auch ganz gut kann. Und weil ich im November mit Kumpels nach Frankreich fahre und mich dort halbwegs verständigen können möchte, lerne ich wieder Französisch – spielerisch und ohne Druck.

Das ist wichtig!

Das ist bei allem wichtig.

Kein Druck.

Das gilt vor allem für mich selbst – ich setze mich selbst nicht mehr so unter Druck. Ich muss nich perfekt sein und innerhalb einer Woche 20kg abgenommen haben. Ich muss auch nicht Jedem gefallen. Schaffe ich sowieso nicht. Das ist sehr entspannt, wenn man sich mal dafür entschieden hat, dass es vollkommen okay ist – Fehler zu machen und nicht perfekt zu sein.

Ich lese wie ein Weltmeister, lasse dafür sogar den Fernseher aus und nach zwei Nächsten mit Lesen bis um 2 Uhr nachts, bin ich am Folgetag um halb acht im Bett gewesen und habe um halb neun das Licht ausgemacht und bis sieben Uhr durchgeschlafen… und warum? Weil ich es mir gönne 🙂

Einfach so 🙂

Die Felder, die ich noch bearbeiten möchte, und die Menschen, die ich noch abarbeiten möchte, habe ich nicht aus den Augen verloren. Aber es fühlt sich an, als sei dies der nächste Schritt. Die belasten mich gerade nicht und hindern mich nicht am Leben.

Und was ist mit Daten? Mit Beziehung?
Och, also … kommt Zeit, kommt Rat…diese Kalenderspruch, dass man erstmal sich selbst lieben muss, bevor man andere lieben kann … oder, dass man eben auch seinen eigenen Speicher füttern muss, wenn man andere ernähren möchte… die stimmen schon irgendwie. Und wenn man es so sehen möchte, lerne ich mich gerade selbst richtig kennen… ist ja auch irgendwie einen neue Beziehung 🙂

Genausowenig, wie ich Druck möchte, möchte ich Zwang… und jetzt wieder in die Datingwelt zu stolpern, halte ich für überstürzt… und fühlt sich auch gerade nicht richtig an.

Letztens, ich las gerade allerfeinster SM-Chicklit, wurde ich an H. erinnert… diese „dominanten Männer“, die Frauen innerhalb einer Nacht in gehorsame subs erziehen und sie fallen lassen, wenn sie unbequem oder zu sanft werden – oder gebrochen sind – das ist schon extremst weit verbreitet. Nun sind Frauen ja Lese-Zielgruppe. Die Frage zu stellen, ob Frauen (alle, natürlich ALLEEEEEE 🙂 ) auf verantwortungslose, egoistische Arschlöcher stehen, spare ich mir – kann ich ja selbst gut beantworten 🙂
Spannend wird es für mich, ob das in der Zukunft auch noch mein Beuteschema sein wird oder ob sich diese Sichtweise geändert hat. So langsam erkenne ich meinen Wert – Selbstwertgefühl – ahaaaa, so fühlt sich das an 🙂

Nunja – als nächstes stehen literarisch etwas andere Genres auf dem Programm – vielleicht schaffe ich dann doch irgendwann mal Otherland 🙂

UND – eine meiner Lieblingsbands hat ein neues Video und zum ersten Mal ein Studioalbum.. oha 🙂

Herr Ednong? Das mit der Domain, ne? Da denke ich noch drüber nach 🙂 Danke für die Idee 🙂

WMDEDGT – Nachtrag

WMDEDGT – Nachtrag

Frau Brüllen fragt jeden 5. im Monat, was man eigentlich so macht… 🙂

Here we go:

Vor dem Wecker aufgewacht, weil Freitags toterschlagen ins Bett gefallen – also Zeit für Kaffee und Frühstück im Bett um ca. 8 Uhr.
Dabei Serie geschaut, Balkon auf gehabt und langsam in den Tag gefunden.
Um halb zehn dann unter die Dusche und auch hier laaaangsam fertig machen, um Viertel nach Zehn das Haus zu verlassen – eigentlich zum Bus, aber da steht zufällig ein kleiner Smart von Car2Go vor meiner Haustür und das kostet auf dem Weg das Gleiche.

Pünktlich im Laden angekommen, wo heute GameDay ist. Den spiele ich sonst nicht, weil mir das am Wochenende immer zuviel ist, aber ich muss bis November „Langstrecken-Magic-Spieler“ sein, weil ich mit 2 Freunden zu einem GrandPrix fahre und der geht von morgens 8 Uhr bis abends 8 Uhr (SHOOT ME NOW!).
Das Deck, das ich spiele ist geliehen, ergo weiss ich gar nicht so wirklich, was ich mache und verliere deswegen auch nur 😉
Gleich im Anschluß ist das Highlander-Ligaturnier – weitere 3 Runden und mein Mana-Engel hat heute irgendwie Ausgang, zumindest läuft es mal überhaupt nicht.

UND ich habe Hunger! Scheinbar schaue ich SO grimmig, dass sich die Anwesenden, die mich nicht so gut kennen, gleich ein wenig Sorgen machen und mir später schreiben, ob alles „ok“ ist *hehe*

Mir hat das trotzdem Spaß gemacht und irgendwann muss ich lernen, wie ich solche Marathons gut überlebe… welche Drogen… Maßnahmen ich ergreifen kann, um meine Konzentration hochzuhalten. 🙂

WEIL ich so einen Hunger habe, bestelle ich gleich aus dem Bus bei meinem aktuellen Lieblings-Inder, der für Mainhattan-Verhältnisse ein super Preis-Leistungs-Angebot hat und – ja klar – saulecker ist.

Zuhause schaue ich ein paar Serien und spiele nebenbei Hearthstone, weil ich ja noch nicht genug gespielt habe heute (Doooooh!) und schaue nebenbei GrandPrix Minnesota … Der Nerd-Samstag ist dann auch schon um 22 Uhr für mich vorbei und ich schlafe beim Zu“hören“ der Kommentatoren ein.

Kinners….

Kinners….

… es ist soweit… die Tage sind gezählt… ich habe es getan!!!

Ich bin ja kein Cliffhanger-Blogger, daher gleich die Auflösung:

Am Montag habe ich mit meiner Therapeutin gesprochen und gesagt, dass ich gerne eine Pause bzw. Aufhören möchte. Ich habe mir das jetzt sehr lange überlegt und mich auch sehr genau beobachtet. Allein die Tatsache, dass ich das Gespräch ohne Angst geführt habe, zeigt mir, dass ich im letzten halben Jahr enorme Fortschritte gemacht habe. Und ich habe soviel Lust auf neue Dinge, auf Sport, auf Lesen – auf „Me-Time“ 🙂

Wir haben also die Vereinbarung getroffen, noch bis 28.8. weiterzumachen. Dann beginnt die Pause, die maximal 6 Monate betragen darf. Innerhalb dieser Zeit kann ich meine Therapie und meine Stunden jederzeit weiter bei meiner Therapeutin nutzen. Sollte ich das nicht tun, müsste ich mir im schlimmsten Fall in den nächsten 2 Jahren eine Neue suchen, weil sie dann „gesperrt“ ist. Meine Vorstellung ist, dass ich in den nächsten 5 Monaten schaue, wie es mir „ohne“ geht und dann ein Abschlußgespräch mit ihr führe – so Januar/Februar. Das ist ganz schön, so ein bißchen wie ein Fallnetz… ein bißchen Sicherheit… Wissen, dass es einen Weg zurück gibt.

Schön war dabei, dass meine Therapeutin mir meine Eindrücke bestätigt und mir ihre Sicht mal mitgeteilt hat, was meine Fortschritte angeht. Das passierte ja sonst eher selten bis gar nicht – und das war doch mal ganz schön zu hören, dass ich mir das nicht einbilde.

Mein Umfeld ist stolz auf mich, ICH bin stolz auf mich und bin einfach – zufrieden.

Innerlich ist es ruhiger, auch wenn um mich rum Tornados wüten – und das tun sie weiterhin. Aber irgendwie und irgendwann in den letzten 6 Monaten ist etwas passiert, und ich weiß wirklich nicht was, aber ich habe irgendwie zu mir gefunden.

Gegipfelt hat die Skurillität gestern, als meine Chefin, die sonst mich kleinen Hitzkopf beruhigen und zügeln musste, sagte, dass es so schön gewesen wäre, wie ruhig und ausgeglichen und wie vermittelnd ich in einem sehr emotionalen Gespräch zwischen mehreren aufbrausenden Parteien gewesen sei. HA! Vermittelnd! Ruhig! Ausgeglichen! Hihi 🙂

Dann liebe Leute, schlagen wir doch mal ein neues Kapitel auf, wa? 🙂

Deswegen gibt es mal was auf die Ohren, weil – ist ja Freitag und Music makes my world go WHOOOOOAAAAA 🙂

Unser Zumba-Coach brachte dies hier mit in den Kurs:

Erinnert sich noch wer an das Original? Ich konnte nicht mehr, weil ich so lachen musste 🙂

Und nun – alle ab ins Wochenende 🙂

Freitag – Da ist es wieder :-)

Freitag – Da ist es wieder :-)

Uiuiuiuiui … Ich klopfe mir innerlich permanent auf die Schulter. Letzte Woche gab es wieder vermehrt Situationen, in denen ich früher versteinert gewesen wäre oder im schlimmsten Fall heulend zusammengebrochen wäre. Natürlich finde ich die auch heute nicht angenehm, aber ich gehe damit um. Und ich glaube auch ganz gut.

Ich habe mich für einige neue Sport-Programme im Verein angemeldet, dort macht das weiterhin echt Spaß und ich muss nicht großartig erwähnen, dass der Quartalsbeitrag immer noch unter dem Monatsbeitrag eines Fitness-Studios liegt. Ich habe zuhause noch das Programm der Personal Trainerin … das macht weiterhin Muskelkater 🙂

Samstag laufe schleiche ich 8KM beim Women’s Run mit… Nachdem meine Physio momentan die Hüfte gerade-stellt und die Nerven lockert, tut da alles weh… Unglaublich 🙂

Einen Wunsch habe ich: Könnte am Wochenende mal Schwimmbadwetter sein, bitte? War dieses Jahr noch gar nicht 🙂

Und hier, ist er nicht schnuggelig… ein Blondchen.. awwwwwwwh 🙂

In diesem Sinne – habt ein schönes Wochenende 🙂

Über Umwege

Über Umwege

Beim Lesen meiner Newsfeeds stolperte ich bei Anke Gröner über diese Leseempfehlung.

The 12-Hour Goodbye That Started Everything

Es geht um Beziehungen, Schlußmachen und wie man damit umgeht. Und wer diesen Blog eine Weile verfolgt, der weiß, dass eines meiner größen Probleme das Abschließen oder Loslassen ist. Das Heilen.
Ich vergebe ziemlich viel und ziemlich schnell, leider vergesse ich nichts. Und damit meine ich nichts. Es gibt den ein oder anderen, der ein langes Liedchen von meinem Elefantenhirn singen kann. Ich verstehe nicht warum das so ist, das mit dem Hirn, denn Magickarten oder Einkaufszettel kann ich mir leider gar nicht gut merken, egal wie oft ich die in der Hand habe und anschaue.

Der Text ist okay, teilweise jetzt nicht so spektakulär – bis zu den letzten Sätzen:

Shortly after starting my new role, I went back to my therapist and told her: “It’s been a year since we broke up. I thought my dream job and exercise would heal me, but I still think about him every day. What more can I do to let go?”

First, she told me a story about a man she loved in her early 20s, nearly 50 years ago, whom she still thinks about to this day. Then she said: “You’re asking the wrong question. It’s not about getting over and letting go.”

I looked down at my hands and considered how this could possibly be about anything else.

“It’s about honoring what happened,” she said. “You met a person who awoke something in you. A fire ignited. The work is to be grateful. Grateful every day that someone crossed your path and left a mark on you.”

Puh!

Ja, schon…. Also wenn ich mal von „normalen“ Ereignissen oder Beziehungen ausgehe, dann – ja, dann kann ich das schon nachvollziehen und vielleicht kann ich es auch adaptieren. Denn gestern entfleuchte mir, dass ich den Sex und die Erfahrungen mit H. schon manchmal vermisse, aber ich rational gesehen, niemals wieder jemanden wie ihn in meinem Leben haben möchte und auch die Erfahrungen nicht alle haben würden wolle. Das Kapuzentrauma ist immer noch aktiv, ich wache manchmal nachts mit Schnappatmung auf und ertrage keine Materialien jedweder Art über mein Gesicht. Wenn sich als meine Bettdecke über das Gesicht legt (weil bei mir immer alles oben am Hals ist und nix unten an den Füßen), dann kann das schon zu einem Panikattäckchen führen. Also das schließen wir mal aus – solche Erfahrungen 🙂
Dennoch ist es ein gutes Beispiel: Denn so schlimm dieser Mensch im Gesamten für mich war, würde ich auf die Begegnung und die Erfahrung verzichten wollen? Nö.

Aber nicht missen wollen, heisst ja nicht, dass ich jahrelang an Menschen hängen bleibe … sie ver-misse!
Ich glaube schon, dass ich oft nicht loslassen kann, weil eben diese besondere Person eine Markierung hinterlassen hat. Etwas in meinem Leben verändert oder in andere Bahnen gelenkt hat – mein „wichtiger“ Freund damals z.B. die Liebe zum BVB und die Erkenntnis, dass ich mich auf einem Motorrad wahrscheinlich ziemlich schnell in den Tod rasen würde und dass ich mich wahrscheinlich nicht mehr auf eins setzen werde. Oder diverse CDs mit Bands, die ich mit jemandem entdecken durfte. Das Wiederentdecken von Kunst und dem Malen. Die Entscheidung mal in London zu leben.
Für all diese kleinen Stubbser bin ich dankbar, keine Frage.
Aber es hat eben auch nicht gepasst – irgendwie und irgendwo hat es für den einen oder anderen geknirscht.

Es bleibt der Schatten, der Nachgeschmack – zumindest bei mir – die Akzeptanz, dass man mich zurückgelassen und verlassen und vergessen hat. Heißt das, dass ich bei diesen Menschen nichts bewegt oder berührt habe? Oder, dass sie einfach besser sind im Abhaken und Vergessen? Ist es bei denen ein „Aus den Augen, aus dem Sinn“ oder sitzen sie doch manchmal bei einem Glas Wein und denken „Ach die Lila, bißchen verrückt, aber doch irgendwie was Besonderes. Was die wohl so macht?“

Ist es die Frage oder der Wunsch nach der eigenen Bedeutung?

Vielleicht.

Aber das definiert mich nicht. Mag‘ sein, dass ich für den ein oder anderen ein Lifechanger war/bin – vor allem bin ich aber ein Lifechanger für mich selbst.

Ich habe es gestern beim EierFrühstück mit der werten MrsMcH so oft gesagt: Wir haben die Zügel selbst in der Hand und nur wir können uns glücklich machen. Die Verantwortung für unser Glück haben wir. Nur wir.

Es hat lange gedauert, bis ich das verstanden habe und auch wenn es vermessen wäre zu behaupten, dass ich das IMMER und DAUERND so sehe und denke und fühle (Das wäre ja ein wenig zuviel Glitzereinhorngepupse), aber ich schaffe es meistens.

Die Verantwortung für mein Leben und mein Glück habe ich in der Hand. Ich.ganz.allein.