Viel-in-One

Viel-in-One

Ach herjee 🙂

Da habe ich meinen eigenen Bloggeburtstag verpasst. Nun ja – passiert 🙂

Dennoch sind 4 Jahre doch eine ganz ordentliche Zeit, auch wenn es im letzten halben Jahr sehr ruhig war.

Ich habe das Gefühl, dass das Konzentrieren bzw. das Abschalten von Ablenkungen ganz gut tut. Auch weh, weil eben viel hochkommt und bearbeitet wird – aber wenigstens das scheint zu passieren. Ich habe Ziele gefunden, die mir bringen, was ich mir wünsche – weniger Angst, weniger Panik, Gelassenheit und Vertrauen in mich selbst. Wenn ich aufhören kann, mich selbst zu attackieren, dann habe ich schon viel gewonnen.

4 Jahre – Wow!

Rückblick – „was wäre wenn“ mache ich nicht. Auch wenn ich mich natürlich hinterfrage, wie gut es mir heute ginge, wenn ich X oder Y hier nicht kennengelernt und in mein Leben gelassen hätte. Oder ginge es mir dann noch schlechter? Wer weiß das schon? Ich nicht. Die Menschen, die noch in meinem Leben einen festen Platz haben, haben dort eine Funktion. Solange sie diese für mich erfüllen, scheinen sie dort richtig zu sein. Die Frustration über die Vergangenheit muss einem Abschliessen weichen. Wie das geht, weiß ich leider immernoch nicht. Und komme dort auch gefühlt nicht weiter.

An einer Stelle bin ich scheinbar weitergekommen: Ich habe verstanden und akzeptiert, dass ich so ticke, wie ich ticke. Ich habe mir das nicht ausgesucht und ich habe mich nie bewusst dafür entschieden. Aber nun ist es eben so – nach über 40 Jahren in diesem Leben. Und ich akzeptiere, dass andere eben anders ticken. Das haben die sich vielleicht auch nicht ausgesucht.
Ich habe vor 2 Jahren entschieden, dass ich nicht so bleiben und ticken muss, wie ich es gemacht habe. Und ein Teil der Entscheidung ist auch, dass ich mich nicht dafür entschuldigen muss und dass ich vor allem nicht alles akzeptieren muss. Und was ich schon mal überhaupt nicht muss, ist erklären, warum ich so bin, wie ich bin. Nur weil ich das vielleicht durch die Therapie besser weiß, heißt das nicht, dass das irgendeine Rolle spielt ooooooder dem anderen helfen soll/kann, bei seiner Entscheidungsfindung.

Denn das habe ich gelernt: Egal, wie viel jemand von mir und meiner Depression und meinem Leben weiß – es macht es für mich nicht besser. Im Gegenteil. Denn die erste Karte, die gegen mich gezogen wird, ist genau diese „Du bist ja so weil…..“
und das nervt! Ich bin nicht so, weil… sondern ich bin so – punkt!
Take it or leave it – ganz einfach 🙂

Themenwechsel:
Ich nutze den Geburtstag je gerne, um eine Runde „Danke“s ins Bloggyversum zu werfen – für’s Lesen und Kommentieren, für’s Interessieren und Nachfragen… Danke dafür! Es ist und war mir immer eine Freude, Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen 🙂


Zukunft:
Sooooooooooooooooooo, was steht an?

Sonntag treffe ich die wahnsinnig in Eier verliebte MrsMcH zum Frühstück – mit Ei versteht sich!
Dann eröffnen wir die lila Football-Saison… 🙂

Ich male eifrig weiter Bildchen und habe meine alte Leidenschaft zu Pastellkreiden wiederentdeckt…

Männer gibt es weiterhin keine oder keine, die eine Rolle spielen. Der letzte ONS war eine Katastrophe und damit eine Lehre. Die letzte (aktive) Verbindung in die BDSM-Welt wurde vorletzte Woche gekappt, darüber werde ich sicher noch etwas schreiben, wenn ich es etwas besser einschätzen kann. Scheinbar bedeutet das dann auch das Ende eine Freundschaft, die mir – auch wenn sie nur virtuell war – dennoch wichtig war. Aber auch hier gilt: Ich kann niemanden zwingen, mit mir befreundet zu sein und werde niemanden mehr überzeugen, dass ich es wert bin. Entweder man rafft und will das, oder eben nicht. Siehe oben. Take it or leave it.
Ich werde nicht in Einsamkeit sterben und wenn doch – dann ist das eben so 😉

Wie kriege ich jetzt die Kurve zur Musik? 🙂

Egal – hier ein paar Wochen-End-Hör-Bonbons:

Montreal – Idioten der Saison

Liedfett – Ruf mich an

PMJ – Stacy’s Mom mit Casey Abrams (Klasse Typ!!!)

Haley Reinhart & Casey Abrams – Sail

Euch ein wunderschönes Wochenende!

Lebenszeichen

Lebenszeichen

Heute ist Freitag und Weltgesundheitstag… (so vermelden die sozialen Netzwerke)

Gesund sollte nicht nur der Körper sein, sondern auch Geist und Seele … Jaja, wissen alle 🙂

Diese Infografik über „Depressionen 2017“ und das Bullshit-Bingo zum Thema Depressionen von Erzaehlmirnix möchte ich daher gerne mal in die Runde werfen.

Danke für alle Eure Kommentare in den letzten Wochen, auch der dezente Hinweis, dass es jetzt ECHT schon VOLL lange dauert 🙂

Ich kann noch nicht wirklich sagen, wann wie und wie intensiv es weitergeht. An sich geht es mir gut, aber es gibt schlechte Tage, ganz schlechte Tage und dazwischen sehr viel gute Tage – die ich aber mittlerweile anders fülle und vor allem „nicht perfekt“ und nicht mit Leistungsdruck. Das geht und damit geht es mir gut.

Aber es ist hier ja immer noch MEIN Blog und deswegen gibt es was auf die Ohren!

Schönes Wochenende Euch allen!

Sendepause 

Sendepause 

Es ist schwierig.
Das Projekt, 21 Tage für etwas dankbar zu sein … mehr Positives Denken zu etablieren… bringen immer mehr zu Tage, dass genau das ein Problem ist.

Ich weiß, wofür ich dankbar sein sollte… was ich gut finden sollte… was ich lieben sollte – alleine, ich empfinde das nicht. Ich fühle es nicht und glaube es tief in mir drin auch nicht.

Ein Kommentar wies darauf hin, dass am Leben zu sein ja schon etwas ist, für das man dankbar sein sollte.

Rational sehe ich das auch so, emotional ist es schlichtweg egal. Es wäre okay, wenn mein Leben nicht weitergeht. Ich werde es nicht eigenmächtig beenden, keine Sorge, und ich werde mein Bestes geben, um meine Ziele und Wünsche zu realisieren… aber es wäre okay.

Ich arbeite seit 2,5 Jahren sehr hart an mir und meinem Leben und in Zeiten wie jetzt, muss ich weiter gegen die verlockende Dunkelheit ankämpfen. Es ist soviel einfach nichts zu machen als etwas zu ändern. Ich habe mir Werkzeuge erarbeitet, mit denen ich die Spirale in den Sumpf stoppen kann… aber der Sumpf ist da… immer.

Das Schreiben hier hat mir immer geholfen – auch wegen der vielen Kommentare.

Momentan tut es das nicht. Ich fühle mich nicht inspiriert, es passiert nicht wirklich etwas und das Gefühl die Leserschaft zu langweilen bzw. Mich rechtfertigen zu müssen, überwiegen.

Im realen Leben fechte ich gerade einen Kampf aus, den ich schon vor 3 Jahren verloren habe. Bis letzte Woche habe ich immer erklärt und mir die Zeit (und Energie) genommen, auf den/die Anderen einzugehen, weil ich nicht verstanden habe, dass nicht-Betroffene einfach nicht nachfühlen können. Geht einfach nicht. Egal, wie viel ich erkläre und mich damit verwundbar mache. 

Mittlerweile gestehe ich mir selbst ein, dass es sinnlos ist und meine Wünsche, meine Grenzen und meine Meinung nicht gewünscht sind oder respektiert werden. Ich hätte mir sowas „einfaches“ wie eine Umarmung gewünscht, ein Klopfen auf die Schulter, einfach mal Durchatmen können… statt dessen gab es Angriffe, Vorwürfe und Beleidigungen. That’s toxic. Und ich bin freiwillig geblieben.

Das kann ich niemandem außer mir vor die Füße werfen und das Einzige, was zu tun bleibt, ist das Kapitel zu schließen, es als Lernstrecke abzuhaken und die Menschen aus meinem Leben zu entfernen, zumindest aus dem Teil, der mein Innerstes kennt… den ich als Freundschaft bezeichnen würde… auf den ich mich verlassen kann… und am wichtigsten: wo ich ICH sein kann, mich wohl- und sicher fühle.

Darum muss ich mich jetzt kümmern und gleichzeitig die Tiefen, die die Therapie erreicht verarbeiten und dabei versuchen nicht abzustürzen.

Daher kann es hier ein wenig ruhiger werden. 

Ich drücke Euch und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Freitag, der 13.

Freitag, der 13.

So, nachdem mich eine fette und besonders anhängliche Erkältung/Grippe niedergestreckt hatte und ich 2 Wochen zuhause weitergammeln durfte, betrete ich heute mal wieder so langsam das Land der Lebenden 🙂 
Passend am Freitag, den 13. Hehe.
Netflix ist super für solche Fälle, zwischen all den Schlafattacken habe ich „Scorpion“ angefangen und sehr gesuchtet 🙂

Ich habe viel gemalt und bin sehr zufrieden mit den Fortschritten 🙂


Einer meiner Lieblingskünstler macht einmal pro Woche (leider um 4 Uhr morgens) eine Onlinesession und gibt Hausaufgaben auf, die man dann einreichen kann 🙂 Habe ich gemacht, war voll lustig 🙂

In der Therapie haben wir die nächsten 160 Stunden beantragt und ich kämpfe immer noch um den Zugang und die Berechtigung meiner Gefühle.

Ich merke aber Verbesserungen, weil ich mir wirklich viel weniger gefallen lasse als früher. Was sich manche Menschen rausnehmen, ist frech. Sowas brauche und möchte ich nicht in meinem Leben.

Und, es scheint so als ob es einen neuen Buchstaben in meinem Alphabet geben könnte 🙂 Ich glaube, es müsste „T.“ sein… mal nachschauen … wobei ich die leise Hoffnung habe, dass es etwas länger bei einem Buchstaben bleibt.

Gefunden über Tinder* während der Mission mal was auszusuchen, was eigentlich nicht meinem bisherigen Beuteschema entspricht – also kein Verheirateter, Lügner, Arschloch, Egoist…  kein expliziter SMler oder ONSler… was „normales“ 🙂

Es lässt sich sehr gut an, fühlt sich wohlig-warm an… Ich bin sehr gespannt auf das erste Treffen „in Echt“ – Tippen, Telefonieren und Facetime haben wir schon 🙂

Es bleibt die Angst im Nacken, nicht genug zu sein… niemals genug sein zu können. Vielleicht bin ich aber, wie T. das so sagt, einfach gut so, wie ich bin 🙂

Ich schubse mal ein paar Schneeflocken-Schmetterlinge in die Runde 🙂

Schönes Wochenende 😍

Last Friday, I gave you my heart…

Last Friday, I gave you my heart…


Eines meiner Lieblingslieder von George Michael, kann ich stundenlang in Dauerrepeat hören – immer noch.

Einer seiner besten Momente, meiner Meinung nach – wie habe ich geheul vor dem Fernseher damals… daaaaaaaamals 🙂

Diesen kleinen, großen Mann werde ich auch sehr vermissen – hier war ich live dabei:

Und den kleinen gelben Strick-Onesie mit freien Arschbacken habe ich aus der 1. Reihe bewundern dürfen, in meiner Heimat versteht sich 🙂

*seufz* Untröstlich…

Nun ist es aber auch gut, denn eigentlich hat 2016 trotz aller Tiefen und wenig Höhen ein für mich versöhnliches Resumée verdient.

Denn: Mir geht es gut.

Ich stelle die letzten Wochen deutlich mehr Energie und Lebensfreude fest und das ohne jeglichen externen Grund – also es gibt nicht jemand gaaaaaaaaaaanz besonderen, für den ich aufdrehe, schwärme, die Welt bewege… Selbst die unangenehmen Situationen in der Familie sind nur noch kleine Hickser und kein großer dramatischer Schluckauf mehr. Es ist nicht so, wie ich es mir erträume, aber es ist so, dass ich sehr gut damit leben kann – besser als alle anderen 🙂

Ich habe für mich ein paar Ziele und Wünsche entdeckt, denen werde ich nachgehen – in meinem eigenen Tempo und auf meinem eigenen Weg. Wohin mich das dann führt, werden wir sehen, aber zumindest habe ich Lust drauf und auch Energie in den Knochen um loszulaufen.

Therapieantrag für die nächste Runde wird ausgefüllt, aber wenn es mir weiter so geht wie jetzt, dann brauche ich das nicht mehr bis in alle Ewigkeit. Denn selbst die Dinge, die jetzt in den letzten 2 Wochen passiert sind, habe ich ganz gut verarbeitet. Es ist eingetreten, was ich mir gewünscht habe: Ich habe Werkzeug und Methoden an die Hand bekommen, um mir selbst zu helfen.

Die Menschen im Privaten, die ich dieses Jahr verlassen habe (oder sie mich), erzeugen noch manchmal ein bißchen Wehmut, aber nicht mehr Wut, Tränen, Ohnmacht und Schlaflosigkeit.

Meine ganz große Baustelle im Freundeskreis bleibt weiterhin eine offene Fallgrube. Die Gespräche wiederholen sich und die Haltung verbleibt ein „ich kann nichts machen bis….“ – der Zeitraum „bis“ bleibt weiterhin vage und mein Glaube und mein Vertrauen, dass sich dann wirklich was ändert, sind nicht mehr existent. Das ist schade, sehr schade und ja, die Wunde schmerzt noch – aber so einfach mir das bei anderen Menschen gefallen ist, den Kontakt abzubrechen, so schwer fällt mir das hier – weil ich auch wirklich nicht weiss, ob es besser für mich ist. Bei allen anderen wusste ich: Es geht mir besser ohne….
Solange ich das nicht weiss, helfe ich mir so gut ich kann, übe meine Disziplin und nehme mir die Freiheiten, die ich mir nehmen kann – nerve, frage, diskutiere… das ist der Preis 🙂
Es bleibt ja dem anderen auch immer der Weg zu gehen, wenn’s zu schlimm wird.

Neue Männer in Sicht?
Ja, tatsächlich. Es sind zwar keine komplett neuen Wege, aber es ist ein neues Denken und ein neues Gucken. Ich habe mich die letzten 2 Jahre verkrochen aus Angst und aus dunkler Vorhersehung, dass mich sowieso keiner möchte. „Denn keiner, der alle Tassen im Schrank hat, wird sich mit mir abgeben“
Aber wer will schon einen, bei dem die Tassen nicht mal ’n Sprung haben oder auch mal außerhalb des Schrankes stehen dürfen. Von den ganz großen Arschlöchern und Psychos der Vergangenheit möchte ich bitte die Finger lassen und auch wenn ich mir gerne R. klonen lassen würde, die Technik wird auch nächstes Jahr noch nicht soweit sein. 🙂
Beim „Flirten“ und Kennenlernen der neuen Herren ist mir immer latent ein wenig übel, ich werte das aber als gutes Zeichen – Routine soll es ja auch nicht sein, dann fehlen auch die Schmetterlinge 🙂

BDSM
Ist immer noch meins. Meine Phantasien drehen sich um das Thema, das sind meine Pornos und das sind meine Wünsche. Als sub weiß ich mittlerweile, was ich nicht kann oder wann subben keine gute Idee ist. Gerade gestern wieder festgestellt, eigentlich total enttäuschend, weil ich die Onlinesession abbrechen musste, es flossen die Tränen, weil ich über mich selbst so enttäuscht war und es eben auch ein Demütigungs-Szenario war… aber das ist eben nicht meins. Ich bringe mich dabei um gefallen zu wollen, in einem Szenario, wo ich dazu überhaupt keine Chance habe und keine lieben Worte oder Lob oder Ansporn spüre sondern Sätze wie „das hast Du nicht verdient“ … bringen mich an den Rande der Zerstörung. ABER: Ich habe es gemerkt und ich habe abgebrochen – etwas, was ich früher nicht gemacht hätte. Niemals!
Dennoch: Meine Seele ist an dieser Stelle einfach zu verwundbar. Das schaffe ich einfach nicht. Subben ist nicht gleichzusetzen mit „ich möchte mich schlecht fühlen“ – im Gegenteil. Also muss Mann mir die Chance geben, mein Wohlfühlen durch Dienen zu ver-dienen. Runtermachen brauche ich da nicht von außen, das mache ich schon ganz allein.
Deswegen bin ich weiterhin als Madame sehr vorsichtig mit Demütigungen und spiele das nur, wenn ich weiß, dass der andere das aushalten kann.
Generell würde ich schon sagen, dass ich extrem misstrauisch und vorsichtig geworden bin und überhaupt nicht auf die Suche nach neuen Partnern gehe. Mir ist das noch viel zu gefährlich. Ich traue mir selbst nicht.

So…. die Gedanken von heute, ein bißchen was über das Jahr verteiltes…. Zeit „Danke“ zu sagen – für Eure Treue und die Zeit, die ihr hier mit mir verbracht habt – sicher oft Kopfschüttelnd und seufzend, manchmal hoffentlich auch schmunzelnd… 🙂

Ich wünsche Euch für die Zeit ab Sonntag vor allem eines: Gesundheit 🙂

Ich drücke Euch virtuell, habt eine schöne Zeit Samstag abend oder geht ins Bett – macht einfach, wozu ihr Lust habt 🙂

63291937 - new year 2017 replacing the old year 2016 - letterpress wood type printing blocks on a slate stone
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