*blubber*

*blubber*

Sagte ich vor ein paar Woche nicht, ich sei Land-Unter? Äh ja. War/Bin ich. Und Herr Ednong hat Recht – das geht nicht so weiter!

Die Situation auf der Arbeit ist (ohne Therapie) wirklich mitunter unerträglich. Viel zu tun, inkompetente und überforderte Chefetage, keine oder schlechte Kommunikation – also all‘ das, was ich nicht leiden kann und wo ich wirklich an mir halten muss, mich abzugrenzen und raushzuhalten. Gelingt mir mal so mal so 😉
Es sollten jetzt die Wochen folgen, die anspruchsvoll aber nicht unüberwindbar sind. Also auch etwas mehr „Breathing Time“ – Freizeit für Kino (BladeRunner am Dienstag!), Pizza und Spieleabend mit Freunden… und Sport, der fehlt mir als Ausgleich extremst. Ich merke, wieviel Energie mir „Kein Sport“ raubt… und wie schlecht ich schlafe.

Gelesen habe ich die Tage „Fettlogik überwinden“ (Blog gibt es hier!). Sehr gut lesbar und interessante Reaktion beim Lesen – sehr reflektiv. Musste oft über mich selbst lachen, weil ich mich in Reaktionen ertappt habe, die im Buch beschrieben werden 🙂

Erstaunt und zugleich stolz bin ich darauf, wie ich 2 Situationen mit 2 (unterschiedlichen) männlichen Freunden handhabe.

Fall 1: Nach einigem Hin- und Her, nach Schweigezeiten… stellte ich fest, dass es mir zu anstrengend ist, ständig jemanden ignorieren zu müssen, weil ich sauer auf ihn bin. Es ändert sich ja nichts, wenn ich offensichtlich sauer bin. Es wurmt mich nur NOCH mehr, dass keine (Re-)Aktion erfolgt. Und aus-dem-Weg-Gehen war nicht immer möglich. Mir war das einfach zu nervig. Das hat mich belastet. Also fing ich Smalltalk an. Das war wie Regen in der Wüste… wurde komplett aufgesogen und ich in der Konsequenz überrumpelt von der ganzen Aufmerksamkeit und Zuneigung und Vertrautheit, die mir entgegen schlug. Und das war mir dann AUCH zu anstrengend und zuviel. Also … sage ich das. Einmal, mehrfach. Es pendelte sich „ok“ ein. Und dann gingen die alten Verhaltensmuster wieder los… Treffen wurden ausgemacht und es wurde einfach nicht abgesagt. Hinterher wurde sich aufwendig entschuldigt und um Verständnis wegen den Defiziten der Persönlichkeit gebeten. An sich – Kein Ding, bin ich sehr verständnisvoll. Nur – wir hatten das schon mal. Mehr als einmal. Mehrfach. Und so schrubte ich, dass ich das durchaus verstehe aber nicht die Lehrerin beim Aufholen der Defizite sein möchte. Es ist immer schwierig so etwas zu schreiben ohne die Richtung eines erklärten Ultimat…-ums? -o? -a? (Dekliniert mal jemand Ultimatum für mich büdde? 😉 ) Ich erkläre mich halt nicht mehr. Wenn mir eine Verhaltensweise nicht gefällt, muss ich nicht zwingend damit leben. Der Andere wiederum muss ja nicht mit meiner Einstellung zu sowas leben *schulterzuck*

Fall 2: Ich finde, dass ich in Freundschaften sagen können sollte, wenn mir etwas weh tut, was der andere macht oder sagt. Oder ich mir etwas anders vorstelle. Ich schrubte da bereits drüber. Das ist jetzt gut 3 Wochen her. Wie erwartet, kam und kommt von der beteiligten Person keinerlei (Re-)Aktion. Ich habe auf die letzte Email, die damit endete, dass mann wisse, dass die Situation scheisse sei, aber eben für ALLE Menschen in seinem Umfeld scheisse sein, auch wenn er wisse, dass das jetzt für mich nichts besser macht, nicht reagiert. Ich habe eine Antwort geschrieben – fast eine Woche lang. Habe mich auf- und abgeregt daran. Und sie dann an mich selbst geschickt. Was soll ich jemandem etwas erklären, der offensichtlich nichts wissen und nichts ändern will? Und warum denke ich, dass ich mit ein bißchen Erklären was verändern kann? Naives kleines Ding 🙂
Es ist schade, es tut oft weh – dabei wechselt ein Scham-Wehtun mit einem Herzbrech-Wehtun und einerm Wut-Wehtun ab. Ich weiß nicht, welches von den kleinen Attacken schlimmer ist. Ich hoffe, dass sie sich bald verabschieden 🙂

All‘ das war in den letzten 3 Wochen zu verarbeiten, plus wie oben geschrieben der Stress auf der Arbeit, die Sorge um erkrankte Freunde oder deren Familie. Meine eigene Familie verhält sich angenehm ruhig – so darf es bleiben. Dann der Ärger mit den diversen Ärzten und den mangelnden Terminen… *augenroll* Ich weiss, verglichen mit anderen Ländern leben wir hier im Himmel.. aber ich brauche mein Rezept jetzt und nicht in 8 Wochen… und so genau kann ich die Termine nicht abschätzen, dass ich 8 Wochen vor Ablauf des Physio-Rezeptes schon anrufe… Irrsinn! In der Praxis wird das mein 6. Arzt – weil die Ärztin leider nicht mehr bei denen ist. Da es ein BG-Arzt ist, kann ich den auch nicht einfach so wechseln – ein Graus!

Und WER war das letzte Woche? 800 Seitenaufrufe an einem Tag? Hallo? 🙂
Bitte melden 🙂

So, meine Freitagsergüsse wären damit erstmal beendet – ich finde auch, dass es auf wenig Platz VIEL Information ist 🙂
Gibt aber noch Musik – ist ja Freitag, ne? 🙂

Also bitte lauschen Sie folgenden Künstlern:

Portugal. the man

Wobei mir diese Version aufgrund der Choreo besser gefällt:

Wo gerade bei tollen Tänzern sind, die zwei hier 🙂

Dann mal meine kommenden Konzerte:

Time is flying by….

Time is flying by….

… momentan kommt es mir zumindest so vor. Und nein, das ist keine Beschwerde.
Ich beobachte mich und mein Verhalten im Alltag weiterhin sehr genau. Diese Woche habe ich sehr viel gearbeitet – aber das hat Spaß gemacht und ich fühle mich dabei nicht unter Druck gesetzt. Früher war das anders.
Der Kontakt mit den Problem-Männern ist sporadisch… Die Entscheidung, nicht mehr wütend zu sein und generell keine Energie mehr auf negative Gefühle… oder überhaupt Gefühle zu verwenden, ist schon richtig. Aber nicht immer leicht umzusetzen. Auf der einen Seite trifft mich überschwengliche Dankbarkeit für eine weitere Chance, die mich mitunter erdrückt. Auf der anderen Seite trifft mich kalte Gleichgültigkeit.
Mit der einen Seite (der Dankbarkeit) kann ich umgehen – mit klaren Worten und Grenzen.
Mit der anderen Seite fällt mir das schwer, zumindest dann, wenn ich es nicht in „Fuck You“s und eben obengenannte Energieverschwendung enden lassen möchte.
Aber ich arbeite dran und das in einem für mich vertretbaren Mass. Ich fühle mich davon nicht unter Druck gesetzte, ich spüre keine depressiven Phasen in mir schlummern.

Also ja, das Leben ist ganz normal – mit Höhen und Tiefen. Und das ist auch gut so, so wollte ich das ja haben 😉

Trotzdem oder gerade deswegen ist es immer wieder schön, dass es auch ANDERE Menschen gibt. Nämlich die, die mir Freude machen und bereiten. An mich denken. Einfach so… und mir sowas vor die Haustür legen lassen vom Amazon-Boten 🙂

Danke MrsMcH :-*

Gestern bin ich spontan mit meiner Besten in ein Jazzkonzert… Jazz ist ja an sich DAS, wo nebenan alle Spaß haben 🙂
Aber es war Diana Krall und deren Alben (!) mag ich sehr gerne. Live … nun ja, mir war es zuviel Jazz auch wenn ich durchaus wertschätzen kann, was für unglaubliche Musiker da auf der Bühne standen. WAHNSINN.
DAS Lied gab es gestern auch, genau von dieser Band 🙂
Diana Krall

Darüber bin ich aus Nostalgie gestolpert 🙂
Fatboy Slim Cornershop

Und das ist dann doch genau das richtige, um Euch in ein energetisches Wochenende zu entlassen 🙂
Billy Talent

In diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende 🙂

Bald ist Weihnachten… huch

Bald ist Weihnachten… huch


aber erstmal ist heute Freitag 😉

Ich grübel noch ein bißchen über die Portionierung von Käsekuchen und beobachte das scheinbar immernoch sehr präsente Phänomen, dass mein schlechtes Gewissen DER Kompass in meinem Leben ist. Ob das nun berechtigt oder unberechtigtes schlechtes Gewissen ist – das nicht anzunehmen, ist eine meiner größten Aufgaben und wird es immer bleiben.
Aber ich finde es gut, dass ich es merke und darüber nachdenke aber nicht zwingen grübel oder verzweifel.

Nicht so schön war der Besuch beim Frisör, auch wenn mir das Ergebnis sehr gefällt, aber da merke ich immer, wie dick ich bin und wie unvorteilhaft Frisörspiegel sind … aber das war der Tritt in den Hintern weiterzumachen und nicht schleifen zu lassen. Ich bekomme sehr viele Komplimente und bin weiterhin irrtiert, nehme es aber an und verbuche uns unter „Danke“.

Klare Ansagen klappen weiterhin sehr gut und Leute stummschalten, wenn sie mich nerven oder ärgern, klappt auch.

Alle Daumen hoch! 🙂

Hierüber musste ich sehr lachen 🙂

Und ich habe mir einiges an Konzerttickets gekauft, mal sehen, ob ich das überlebe 🙂

Erstmal ein schönes Wochenende, dass ich damit verbringen werde, ein Cosplay-Kostüm für ein Baby zu basteln/nähen.

Call me irre 🙂

Nachgetragener Freitag

Nachgetragener Freitag

Wie Herr Ednong feststellte, habe ich am Freitag keinen Eintrag produziert.
So aus heutiger Sicht hätte ich ihm den quasi persönlich geben können – ich war nämlich in Hannover bei Cypress Hill 🙂

Es war… passiv-kiffen mit guter Musik in Stechmücken-geladener Umgebung 🙂

Außerdem haben ich Freunde dort besucht und 2 Tage vollstes Familienprogramm mit allen Höhen und Tiefen erlebt.

Am Wochenende habe ich außerdem gemerkt, dass ich mich auch auf anderen Ebenen geändert habe – und ich weiß noch nicht wie gut ich das finde. Ich habe nämlich schlichtweg auf manche Sozialkontakte keine Lust… oder das Socialisen auf Parties. Und so fand ich mich in einer ruhigen Runde am Lagerfeuer wieder, buk Stockbrot und sass da einfach und war eben nicht Mittelpunkt der Party 🙂

Geht auch 🙂

Hier, den habe ich vor Kurzem entdeckt – Grandios 🙂

Und wieder eine rum…

Und wieder eine rum…

.. und was für eine Woche 🙂

Gestern war die letzte Therapiestunde. Und als ob mein Lebensinhaltsfüller nochmal gedacht hat „Hey, das probieren wir mal aus, wie belastbar die da ist“ kam es nochmal richtig schön geballt. Und was soll ich sagen? Ich mag mein neues Ich. Das ruhig bleibt, wenn andere ausflippen. Das „nein“ sagt zu wunderschönen, liebgemeinten Angeboten zum Spielen im Geliebten-Status. Das gut zu sich selbst ist und auch mal Termine absagt, weil es zuviel wird.

Ich merke, dass es für die Anderen mitunter schwierig ist, mit den Veränderungen umzugehen. Ich habe Verständnis für die Irritationen. Aber kann gelassen die Schultern zucken, weil es schlichtweg nicht mein Problem ist.

Im Januar werde ich meine Therapeutin anrufen und wir werden „Booster Sessions“ vereinbaren 🙂 Also 2-? Stück, um sich auszutauschen und ggf. Probleme zu besprechen und Lösungen zu finden.
Gefällt mir sehr gut 🙂

Beim Radfahren heute morgen habe ich den ganzen Weg gepfiffen, ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal in meinem Leben wirklich einfach zufrieden war? Keine Ahnung 🙂
Macht sich aber gut an mir, der Look 🙂

Ich begrüße mal ein paar neue Follower, die über BDSM-Themen auf mich aufmerksam wurden. Findet (leider) gerade nicht hier statt, es gibt aber einen Tag dazu (siehe unten). Ich lese da gerne bei anderen noch mit, bin aber nicht soweit, dass ich mich der zugeschnürten Kehle stelle, die ich unweigerlich bekomme, wenn ich an meine „Herren“ denke. Aber trotzdem ein fröhliches „Hallo“ an Euch 🙂

Nachher geht es in die Zockerhölle und dann gibt es erst was Schönes, neue Commander-Decks mit Katzen (Cat-Content ftw!) und Vampiren… herrlich. Und dann was trauriges, weil sich jemand verabschiedet. Ich mag‘ doch keine Veränderung an solchen Stellen 🙂
Nunja, das Beste draus machen und noch einmal schön zusammen einen Abend verbringen 🙂

Und nun die Musiken der Woche, da gibt es relativ viel, weil ich eine musikalische Unterlegung für Bilder suchte.

So, welcher von den im folgenden Video gezeigten Typen denkt IHR ist MEIN Typ? 🙂

Yippieh :-)

Yippieh :-)

Falls Ihr es nicht mitbekommen habt – es ist Freitag! *Whoopwhoop* 🙂

Meine Französischkenntnisse wachsen weiter, erstaunlich wie wenig ich vergessen habe in 20 Jahren kompletter Sprachverweigerung 🙂

Am Donnerstag war die letzte Sitzung im Liegen, die letzten 3 (OMG, nur noch 3!) Sitzungen werden wir im Sitzen machen, bin mal sehr gespannt. Es ist toll zu sehen, wie viel durch die Wiederholungen und den Abschluß nochmal zur Sprache gebracht wird und wie groß die Veränderung ist. Das Feedback der Therapeutin tut unheimlich gut und ich glaube, dass sie mich mit einem guten Gefühl „entlässt“.

Es gibt da noch wirklich einen Menschen, mit dem ich noch nicht fertig bin. Wo die Verletzung SO groß ist und die Kooperation/Kommunikation SO gering ist, dass ich aufpassen muss, nicht wieder bitter zu werden. Mein Mantra ist wirklich, dass es NICHT mein Verlust ist sondern seiner. Und wo ich kann, nehme ich ihm die Illusion, dass „alles gut“ ist. Es gibt noch Momente, da wünsche ich ihm die Pest an den Hals. Bin versucht nachzugeben.
Aber: Ich habe einen Deal mit mir gemacht. Ich spare mir diese Energie und stecke sie in Dinge, die MIR gut tun und die MICH weiterbringe.
Wut, Zorn, Rache – bringt mich nicht weiter.
Trauer – bringt mich weiter, die muss ich zulassen, das habe ich verstanden.
Akzeptanz – Ja, ich bin verletzt und das Gefühl muss ich aushalten. Aber zukünftig wird mich dieser Mensch nicht mehr verletzen, weil ich ihm nicht die Macht und den Zugriff auf mein Innerstes gebe.

Ja, das mag darin resultieren, dass ich ihn „verliere“. Aber mal ehrlich, was verliere ich da schon? Man trauert ja auch nicht, weil man die Scheisse vom Schuh abgekratzt hat, nachdem man voll in den Haufen getreten ist 🙂

Soviel dazu.

Ansonsten alles Schön. Kann es nicht anders beschreiben. Schön. Punkt 🙂

Es gibt Musik auffe Ohren (und Augen):

Ein schönes Wochenende! 🙂