Freitag …

Freitag …

Das erste Festival dieses Sommers steht an … und ich habe alles wiedergefunden – auch die verdammten Heringe 😉

Ich wünsche Euch ein tolles langes Wochenende 😉

Ach ja, vom Abschiedsgespräch mit meiner Therapeutin Berichte ich noch … hätte fast geheult vor Dankbarkeit 😉

Mal sehen, ob wir die Tradition wieder hinbekommen (Freitagspost)

Mal sehen, ob wir die Tradition wieder hinbekommen (Freitagspost)

Blog schließen oder nicht? Ja, nein, vielleicht … oder mal gucken, was andere so machen… Ungefähr so wie das kleine Hörnchen auf der Bank gucke ich im Bloggyversum rum, chatte mit dem WP-Support und schaue nach Alternativen… Aber das ist alles so aufwendig für die Unregelmäßigkeit und dem Gefühl, dass ich einfach nicht wirklich spannendes zu erzählen habe… Und so verfiel ich in meine aus der Depression bekannten Bewegungs- und Antriebslosigkeit…

Bis heute morgen der Artikel von DasNuf in meinen Reader gespült wurde. Den kann ich nur empfehlen und der war mir prompt einen Kaffee wert.
Natürlich oder Leider gilt auch hier das meiste für Fremdgehostete WP-Blogs – unter dem Businesstarif als WP-Gehostet Blog hat meine keinerlei Chancen Plugins zu (de-)installieren. (Schon garnicht Jetpack oder Akismet … 🙂 ) Aber dennoch: Immerhin sehe ich eine Alternative, wenn WP es wirklich versemmelt, dann zieht dieser Blog um. Vielleicht versemmeln sie es ja nicht 😉

Es gibt aber auf jeden Fall jetzt auch eine Seite mit der kompletten Datenschutzerklärung… wem langweilig ist, kann die ja mal durchlesen. Das sind Bausteine von Dr. Schwenke.

Also erstmal keine Panik, es muss kein Passwort angefordert werden – hat mich natürlich trotzdem gefreut, dass mich das einige gefragt haben 🙂 Wird ja scheinbar doch noch gelesen, was ich hier verzapfe 😉

THEMENWECHSEL 🙂

Ich vereinbare gerade für die kommende Woche meine Abschiedstherapiesitzung und auch, wenn mir vor dem Termin ein wenig mulmig ist, freue ich mich drauf. Denn ich habe mir das sehr lange überlegt und auch hinterfragt. Aus dem Ergebnis kommt dann auch das mulmige Gefühl – weil es wieder eine Situation ist, wo ich gefühlt eine andere Entscheidung treffe als mein Gegenüber. Ja, es gibt noch einige Themen, an denen ich arbeiten muss. Mein Weg in der Therapie, den ich zurückgelegt habe, hat mich allerdings auch zu einem ganz anderen Ziel geführt als ich am Anfang dachte. Nach den letzten Monaten habe ich gemerkt, wie WEIT ich gekommen bin. Ob das im beruflichen Alltag oder im Leben mit Familie und Freunde ist – ich habe jeden Stress gemeistert, Konflikte gelöst und für mich Dinge entschieden… ganz alleine. Und bin happy damit.
Ja, ich bin immer noch übergewichtig und ja, neben mir liegt/lag schon lange kein Mann mehr … aber das ist okay. Weil die Ursachen bearbeitet werden und nicht die oberflächlichen, sichtbaren Austriebe.

Was heisst das denn, Mensch Lila, sei mal nicht so kryptisch!

Okay 🙂

Das heißt zum Beispiel, dass ich darauf achte, dass ich Sport mache und Rad fahre und dass ich schnuckel in einem Ausmaß wie „Normalos“ das auch machen. Dass ich keine Fressattacken mehr habe oder Stress-Esser bin. Weil ich das anders bearbeite als mit Futter in mich reinstopfen.
Ich genieße dennoch einen guten Burger – MIT Pommes rot-weiß. Aber dann hatte ich auch Hunger und nicht bloß Appetit. Mit einem Male gehe ich mit Freundinnen in Kunstausstellungen statt Essen. So Gewohnheiten mal zu ändern… macht Spaß.
Ich arbeite dran, mich nicht so Scheiße zu finden. Und zu verstehen und vor allem zu akzeptieren, dass Leute mich mögen – auch mit dickem Po. Und das klappt immer besser. Die Erkenntnis hier war, dass Essen ein Symptom ist und ich, wie erwähnt, die Ursache ändern muss. Und wie auch immer, es klappt. Essen wird „Normaler“ für mich… Mit Hunger- und Sättigungsgefühl… 🙂

Ein Mann im Bett wäre übrigens weiterhin schnell gefunden und ja, manchmal fehlt mir das … Oft sogar 🙂 Aber ich will eben nicht „nur“ was für mal drüberrutschen oder Lust befriedigen… Weil es eben nicht nur das für mich ist… Und wahrscheinlich auch nie war. Egal von welcher Spiel- oder Beziehungsart ich hier spreche, es ist für mich mit einer persönlichen Verbindung verknüpft…. und damit auch immer mit einer Wertung zu meiner Person. Es wäre einen Versuch wert, ob ich es mittlerweile könnte, mir einfach einen für eine Nacht zu suchen und damit wäre es auch gut. Könnte ich, will ich aber nicht. Ich will Nähe und ich will, dass Man(n) MICH möchte und nicht nur einen Körper zum Abspritzen. DAS ist nicht mein Problem 🙂 Aber das ist eben nicht alles, für das ich „gebraucht“ werden möchte und vor allem möchte ich, dass es mir genauso viel gibt. Und das tat es meist nicht in der Vergangenheit.
Ja, ich habe da total Angst vor mich verwundbar zu machen… Ich stehe mit jemand im Kontakt, der fantastisch ist… Aussehen, Charakter… ich empfinde ihn als außerhalb meiner Reichweite… und die Babysteps sind, dass ich zulasse, dass wir flirten… mehr nicht. Mehr geht noch nicht. Aber es wird mehr und mehr und es kristallisiert sich, was ich mir wünsche.

Und das ist der Schlüssel und deswegen möchte ich erstmal keine äußeren Einflüße einer Therapeutin haben: ICH muss das für mich rausfinden und ICH muss den Weg gehen. Das schaffe ich. Das habe ich mir die letzten Monate mehr als bewiesen.

Ja, man verliert Menschen „along the way“, wenn man konsequent sagt und tut, was für einen selbst wichtig ist. Aber das ist völlig normal. Manche Menschen sind eben nur für einen Zeitraum X Wegbegleiter. Und für diese Zeit sollte man dankbar sein (sofern sie gut war) oder sie eben auch beenden (Wenn sie es nicht mehr ist).

Ich bekomme noch regelmäßig Nachrichten und Post von meinem Vater… früher hätte mich das aufgeregt, weil er meinen Wunsch auf „keinen Kontakt“ einfach ignoriert. Mir zeigt das heute einfach nur, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, denn es interessiert ihn eben nicht, was ich möchte oder brauche. Er setzt sich darüber hinweg und macht, was ER braucht. Ich mache also die Post auf, lese die Briefe und packe sie auf den Ablagestapel. Abgehakt – Abgelegt

Soooooo das war jetzt ganz schön viel und die Musik der letzten Wochen ist hier noch gar nicht zur Sprache gekommen… Sowas aber auch.

Ich mache es mal kurz: Ein echtes Highlight war das Konzert der Itchy’s in einer kleinen aber schönen Location… heidenei, ich war heiser und nassgeschwitzt wie schon lange nicht mehr und das obwohl (oder gerade deshalb) ich alleine da war. Eine echte Niete war leider 30 seconds to Mars in Hamburg… woaaaaaah wie ich dieses amerikanische Gedönse auf Konzerten hasse… und wenn man schon eine leere, stylische Bühne macht, dann lass da halt nicht ständig 2 Kameraleute für Instaaagraaaam und einen Roadie fürs Drumkit geduckt drauf rumlaufen. Und vorallem, verdammt nochmal, spiel für 70€ mehr als 90 minuten OHNE ZUGABE! Achso und wenn Du es nicht schaffst, Stimmung in die Butze zu bekommen, solltest Du Dich mal fragen, warum dem wohl so ist und nicht ständig auffordern „some noise“ zu maken… Gute Konzerte haben von alleine „Noise“… 🙂
Ich bin gespannt, wie und ob die beiden Herren es schaffen, ihren Headlinerspot bei RiP auszufüllen 🙂


Ich habe extra ein Live-Video gewählt, weil SOOOO war es leider gar nicht 🙂

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende 😉

Wellengang

Wellengang

Wellengang hat es hier ordentlich … und auch der Wind tut gut. Macht den Kopf frei… einfach mal nichts organisieren, nichts er-denken… einfach mal wieder runterkommen…

Dann gibt es vielleicht auch mal wieder ein paar mehr Worte von mir!

Danke für alle lieben Nachrichten 🙂

Wochenende…

Wochenende…

Es passieren spannende Dinge – keine weltbewegenden und für andere vielleicht auch gar nicht wahrnehmbare Dinge, aber … meine kleine Welt schütteln sie ein wenig durch.

 

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Montag bei der Therapeutin sprachen wir über die Konditionierung, die ich durch meine Familie erhalten habe…. Männer… und warum ich sehr offen wirke, aber sehr verschlossen bin. Warum ich es total normal und okay finde, wenn man mich verletzt und belügt, es aber nicht ertragen kann, wenn ich in den April geschickt bzw. „öffentlich“ reingelegt werde. Das macht alles Sinn und dann wieder so gar kein Sinn.

 

Es erklärt aber viele meiner vergangenen Entscheidungen. Mich auf verheiratete Männer einzulassen und mich belügen zu lassen. Mir auch heute noch anzuhören, dass, wenn ich der Enttäuschung und Verletzungen überdrüssig würde, ich doch bitte gehen soll, man(n) sei eben so und das müsse ich akzeptieren, wenn ich bleiben wollen würde.

 

Ich rolle mit den Augen.

 

Weil ich mich an dieser Stelle nicht ernst genug nehme. Denn: Ich weiß, warum ich es aushalte. Ich sagte zu meiner Therapeutin an dieser Stelle:“ Ich bin wie ein Straßenköter im Zwinger, der bei der kleinsten netten Geste sofort alles gibt… nur um einen Tätschler zu bekommen, vielleicht ein Leckerli“ … denn mehr steht mir nicht zu.

Bei „mehr“ werde ich skeptisch oder fange an die Realität auszublenden. Letzteres, weil ich es mir SO sehr wünsche, dass sich endlich mal jemand für mich entscheidet, mich liebt und mich wählt.

Nur: Daran glaube ich nicht und ich würde es demjenigen auch nicht glauben, würde er es mir so sagen.

Und dieser Kreislauf ist fatal…

Deswegen öffne ich ab April wieder die Dose der Pandora und werde mich wieder regelmäßiger mit der Therapeutin treffen.
Ich schubse mich zwar selbst nicht mehr in die Depression und mache mich selbst fertig, aber ich habe mich auch nicht akzeptiert und schon gar nicht lieb.

Ich schaue nicht in den Spiegel und wenn ich es mache, widert es mich an und der erste Gedanke ist „Kein Wunder“ – das ist nicht so, wie ich es gerne hätte… aber ich habe es nun mal nie anders (kennen)gelernt.

Also… lerne ich das vielleicht ab April 🙂
Ein gutes Beispiel, wie ich zwar richtig entschieden habe, aber dennoch „verloren“ habe, findet sich hier

Die Ereignisse sind hier etwas verkürzt dargestellt 😉

Fakt ist, dass Tobi mir sehr geholfen hatte nach der unschönen Geschichte mit H. 

Fakt ist auch, dass ich an ihm besser als am Leinenmann ausprobieren konnte, wie Online-Domina sein sich so anfühlt. Und wir eine Weile auch erfolgreich geswitched haben. Aber eben immer nur online. Meine Vorschläge und Bitten nach Treffen wurde kein Gehör geschenkt, ich balancierte immer zwischen „was möchte ich“ und „Was darf ich fordern, als niemand“ hin und her. Ich war immer das offene Ohr, in jeder Phase seiner Trennung konnte er sich bei mir austoben… Erden nannten wir das.

Aber Treffen? Gab es keine. Es gab aber auch keine wirklich Erklärung, nur, dass es nicht passt „gerade“.

Irgendwann machte mich das nur noch traurig. Ich meinte, dass wir mit dem Anders-Sein eigentlich ganz gut zueinander gepasst hätten. Aber alleine wollte ich nicht mehr in dieser Hoffnung leben. Also beendete ich das Ganze.

Als ich nach knapp einem Jahr mal wieder schrubte, war er bereits wieder fest liiert und sehr glücklich.

Also gab es nicht wirklich eine Grund, es nicht mit mir zu probieren außer, dass es eben „ICH“ war und nicht diejenige, die er wollte.

Ich hatte gerade jemand kennengelernt, der Interesse an mir zeigte. Aber verbunden mit der Erkenntnis nicht mal als „Schlampe“ gut genug gewesen zu sein, hatte der arme Kerl keine Chance. Ich sah nur noch negatives, konnte mich nicht auf ihn einlassen … Ich schickte ihn weg.

Um zurück zu „Törtchen“ zu kommen… Ich glaube schon, dass ich ihm geholfen habe. Und ich glaube auch, dass ich echt gut war als „Madame“. Aber … auch der zweite Versuch ging leider nicht weiter. Und diesmal mit einem guten Zeichen für mich. Denn als es darum ging, dass ich aus dieser „Beziehung“ auch einen Nutzen für mich hätte ziehen können, ging das nicht. Wir fanden keinen Kompromiss. Und ich war mir mittlerweile zu schade, lediglich die Lustbefriedigung anderer zu erledigen und mit meinen eigenen Wünschen und Träumen im Regen stehen gelassen zu werden.

An dieser Stelle sagte und sage ich: Nö. Ich habe mehr verdient als das. Ich bin mehr wert. Ich bin es MIR wert „nein“ zu sagen.

Ich würde sagen, dass wir mittlerweile eine schöne Online-Freundschaft haben. Wir haben stürmische Zeiten miteinander durchlebt. Und uns gegenseitig  geholfen und oft aus Tiefs rausgezogen haben.

Ich finde es spannend, dass ich immer wieder etwas Neues lerne. Genderfluidity sagte mir nur grob etwas, non-binary waren für mich Nerd-Fachbegriffe… Ich hätte ihn früher Transgender genannt aus Mangel eines besseren Begriffes. Wissend, dass es etwas anderes ist.

 

Die Moral der Geschichte (etwas wirr, ich weiß)?

Man lernt nie aus, wenn man nicht verlernt, immer wieder aufzustehen.

In diesem Sinne – Euch ein schönes Wochenende 🙂pexels-photo-383673

 

Nachgeholter Freitag … oder…. vorgezogener..?

Nachgeholter Freitag … oder…. vorgezogener..?

Jaja, die Zeit ist mir nicht gnädig – aber keine Sorge. Ausnahmsweise geniesse ich den Stress auf der Arbeit, denn es geht endlich mal um Arbeit und nicht um persönliches Empfinden. Damit kann ich ja mittlerweile nicht mehr so gut, distanziere mich und halte mich da raus. Abgrenzung, wie sie im Buche steht.

Aber die Freitage fallen momentan leider unter den Tisch – ich versuche mit die ganzen Songs zu merken und die Erlebnisse – aber, das wird wohl nicht so ganz gelingen.

Falls sich jemand mit Crossdressing, Genderfluidity und so etwas beschäftigt – ein rein virtueller Freund, den ich ein Stück auf seiner Reise begleiten darf, hat einen großen Schritt für sich gemacht und seinen Blog geöffnet. Er sucht sich noch, manchmal findet er sich, manchmal auch nicht 🙂

Am Montag war ich bei meiner Therapeutin, es war tatsächlich schön sie zu sehen. Ich habe viel erzählt und mich noch einmal für nächste Woche mit ihr verabredet. Es gibt da noch so 1-2 Dinge, an denen ich gedanklich und emotional nicht weiterkomme. Diese berühmten Steine im Weg, die einfach immer wieder da liegen, auch wenn man denkt, man ist schon viel weiter 🙂

Ich habe Urlaub gebucht – Zwei Urlaube, nein eigentlich 3 🙂 Nach dem ganzen Projekt- und Messestress fahre ich Ende März mit meiner Besten und vielleicht ihrem Hund nach Holland an die Nordseeküste. Dann begebe ich mich nach Nürnberg, zu Rock im Park und im Juli geht es mit 11 anderen lieben aber verrückten Menschen und dem Lieblingshund ins Sauerland.

Und dann reicht das auch erstmal für dieses Jahr, sonst sind alle meine guten Ziele, die ich 2017 erreicht habe, 2018 wieder dahin 🙂

In diesem Sinne – habt noch eine gute Woche 🙂

P.S.:

IST die nicht GENIAL? 🙂