Freitag mit Superzoom

Freitag mit Superzoom

HA! Diese Woche wenigstens eine kurze Zusammenfassung der Woche: ALLE irre außer mich! 🙂

Plan für die nächsten Wochen: Disziplinierter Feierabend machen, damit Sport und Abendaktivitäten machbar sind und ein Zubettgehen, wenn die Augen zufallen und nicht nach der Uhr (WAS? 22 Uhr ist VIEL zu FRÜH) – dann klappt es vielleicht wieder besser mit dem Aufstehen.

Ansonsten gibt es wirklich nicht viel Neues, es rumoren einige Dinge in mir und ich weiß aber mittlerweile, dass ich sie verarbeiten werde, ohne zermürbend permanent darüber nachzudenken.
(AH! Der Superzoom – ich kann das jetzt auch endlich – so auf Instagram und so… yeah!)

Und daher gibt es heute fürs Wochenende noch was auf Augen und Ohren (Naja, Augen…geht so 🙂 )


Sehr schön und sehr typisch für diese „Kombo“ 🙂


*Wiggle*


Fantastisch!!!!

Und einen schönen 2. Advent 🙂

WmdedgT – Dezember-Edition im Zeit-Raum-Kontinuum (oder so…)

WmdedgT – Dezember-Edition im Zeit-Raum-Kontinuum (oder so…)


Die Wochentage gleichen sich momentan extremst.
Wecker klingelt das erste Mal um 6:30 Uhr, bis ich aus dem Bett komme, ist es aber meist 7:45 Uhr. Es ist nicht das „Ich kann nicht aufstehen“ aus der akuten Depri-Phase, sondern eher das „Neeeeeeeheeeeheee ich mag nicht raus hier“.
Ist aber auch okay, weil die Arbeitstage eh‘ lang und voll sind – also muss ich auch nicht so früh da sein, hilft mir nix 🙂
Auf der Arbeit ist es wie momentan immer: Meeting hier, Feuer löschen da, dazwischen mal 30 Minuten zum Bearbeiten von Dokumenten und Nachdenken und Konzepten erarbeiten am Schreibtisch… Wahnsinn.
Um 19 Uhr habe ich keine Lust mehr, ausserdem kommen unsere Hausmeister mit den Nikolausi-Tüten – perfekter Rausschmeisser 🙂
Ich schnappe mir einen CityFlitzer und fahre einkaufen, weil ich am Samstag ein Lebkuchen-Schichtdessert mit Kirschen austesten werde. Warum ich die Rezepte nie vorher ausprobiere, bleibt mir ein Rätsel aber so bin ich halt.
Um 20:30 Uhr sitze ich endlich im Sessel und hole die 5. Staffel Arrow nach, weil in Staffel 6 wohl ein witziges Crossover kommt (PSSST! nix verraten)
Schlafen könnte ich schon jetzt aber irgendwie schaffe ich es trotzdem erst um 23 Uhr ins Bett. Ich glaube, dass ich noch vor 24 Uhr gepennt habe, aber seit mein Wecker keine Zeit mehr anzeigt (irgendwie habe ich das ausgeschaltet, beim Snooze-Taste-Hauen) kann ich das nicht mehr sagen, wann ich das letzte Mal auf die Uhr geschaut habe 🙂

Ich bin aber eigentlich sehr zufrieden mit mir, weil ich mein Leben ganz gut im Griff habe. Ich habe eine ganz gute Balance zwischen Frei-Zeit und Bespassung und Belastung. Wissend, dass die schlimme Zeit erst noch kommt (Januar-März), wappne ich mich so gut ich kann und versuche mir Routinen zu schaffen, die abreagieren (Sport) und entspannen (Freie Abende)

Am Wochenende hatte ich die Mädels zur Geburtstagsfeier bei mir und wir haben einen Escape Room in FFM gemacht – Haus der Puppen. Sensationell! Ich habe mir das ja quasi selbst zum Geburtstag geschenkt – so wie Indoor-Kinderspielplatz-Geburtstag 🙂 Und danach haben wir noch bis 3 Uhr Würfel-Bohnanza gespielt. Einfach nur schön.
Ein Kumpel hatte sich noch zum Übernachten eingeladen, weil er ein Tinderdate in meiner Stadt hat. Da gibt es noch Verarbeitungspotential – ich liege dem Herren permanent in den Ohren, dass wir uns ja mal öfter sehen könnten, als alle 2 Jahre, wenn ich mal zum Geburtstag einlade. Er wohnt in Paderborn – ist also jetzt keine WELTreise. Aber neeeee – ist immer alles zu anstrengend und so. Aber für ne Ische, die er nicht kennt, da kann er die Strecke fahren… pffftttt! Ja, ich hätte auch nein sagen können zum Übernachtungswunsch. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass es mich so fuchst – und auch erst so spät. Ich weiß das ja schon eine Weile, dass er sich mit ihr bei „mir“ treffen wollte.

Nunja.

Ein wenig traurig macht mich ein anderer Freund – der hatte mir zum Geburtstag etwas Selbstgemaltes versprochen (unter Zeugen sogar) und natürlich gab’s das nicht. Den Wunsch habe ich schon sehr lange und ich bekomme es einfach nicht. Er weigert sich standhaft. Ich stehe immer noch perplex vor sowas. Wenn mir ein Freund sagt, ich wünsch mir das von Dir, weil Du das ECHT gut kannst… und ich auch weiß, dass derjenige sowas wirklich zu schätzen weiß (Alle anderen Bilder des Freundes stehen gerahmt in meinem Wohnzimmer)… würde ich NIEMALS nicht darauf eingehen… ich wüsste gar nicht, wo ich mit meinem schlechten Gefühl hin sollte, wenn ich es nicht schaffen würde…. Perplex… einfach nur perplex.

Und: Es ist glaube ich nicht wirklich ein #metoo-Ding, aber ein Nerd-Bekannter (verheiratet, Kind) macht immer „Spaßdeals“ mit mir – also so „wenn wir gewinnen, bekomme ich einen Blowjob von Dir“ … d.h. ich weiß schon, wenn ich ihn frage, ob wir das oder das zusammen machen, dann kommt „Bekomme ich meine übliche Belohnung dafür?“ – Es ist nie was gelaufen, es wird auch nichts laufen… bis dato habe ich immer gelacht … oder wir haben eh‘ nicht gewonnen…. JETZT habe ich zumindest schon mal gesagt, dass mich das irritiert … und dann kommt „ist doch nur Spaß“ … ich mag‘ den wirklich gerne, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll … Tatsächlich, weil ich nicht wie eine Spaßbremse wirken möchte… doof!

Zum Abschluß dieses Textes, natürlich was auf die Ohren:


Kraftklub in der Frankfurter Festhalle … Ein Teil des Videos könnte auch von mir gewesen sein 🙂

… es wird nicht besser

… es wird nicht besser

Das Arbeitsvolumen ist so erdrückend, dass der Schlaf auszubleiben droht. Und aufgrund meiner Erfahrung mit mir selbst weiß ich, dass das nicht gut ist.
Mal sehen, wie und ob ich das Gegensteuern schaffe.

Immerhin habe ich auf meine geliebte 2.Job-Phase im Theater verzichtet… ein Durchziehen dieser Doppelbelastung bedeutet zwar weniger Geld aber eine größere Chance auf das Erhalten des Nervenkostüms und des Geisteszustands 🙂

In diesem Sinne – habt ein schönes Wochenende!


Aus den Entwürfen: 1000 Fragen, an mich selbst

Aus den Entwürfen: 1000 Fragen, an mich selbst

In der aktuellen (edit: vor 1,5 Jahren!) Flow lag ein Heftchen bei – 1000 Fragen an mich selbst.

Da ich momentan kreativ ein wenig auf dem Schlauch stehe und die Therapie „Innenarbeit“ erfordert, ist das doch eine gute Idee… 🙂

1.) Wann hast Du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

HA! Letzten Samstag zum ersten Mal Poker (Texas Hold’em) gespielt. Bleibe aber weiterhin dabei, dass ich dafür nicht geeignet bin. 🙂

2.) Mit wem verstehst Du Dich am besten?

Mit meiner Besten. Manchmal blind. Manchmal über die Distanz von Kontinenten. Aber seit der 7. Klasse. Also schon eine ganze Weile 🙂

3.) Worauf verwendest Du viel Zeit?

Ich interpretiere das mal ein bißchen und nehme nicht, dass, womit ich die meiste Zeit verbringe, was ja arbeiten wäre (Booooring) sondern nehme etwas, für das ich mir bewusst mehr Zeit nehme, als für andere Dinge. Karten sortieren.
Das kommt mit dem Hobby eines Kartensammelspiels, aber es ist für mich das äquivalent zum Puzzeln oder Strickens. Einfach mal Musik anmachen und sortieren. Ein ganzes Wochenende lang. Ohmmmmmm.

4.) Über welche Witze kannst Du richtig gut lachen?

Über gut erzählte. Es kann der beste Witz der Welt sein, wenn die Pointe versaut wird. ICH z.B. kann wirklich keine Witze erzählen. Entweder muss ich selbst mitkichern und man versteht nix, oder ich setze die Pointe in den Sand. Äh … ne, keins meiner Talente.

5.) Macht es Dir etwas aus, wenn Du im Beisein von anderen weinen musst?

Kommt drauf an. Wenn es in einer Streit- oder Diskussions-Situation ist, ja, da macht mir das was aus. Weil ich denke, dass es mich schwach wirken lässt und man mich dann nicht mehr ernst nimmt. Im Kino oder beim Buch zu heulen, liebe ich sehr. Bei Hochzeiten oder Beerdigungen stören mich meine Tränen auch nicht, ich stehe dazu.

6.) Woraus besteht Dein Frühstück?

Kaffee und meistens Knäckebrot mit Frischkäse. Zumindest unter der Woche.Außer Mittwochs, da gibt es Wasserweck vom einzigen Bäcker, der die anbietet. Am Wochenende, wenn kein Training ansteht, dann auch Brot mit salzigem Belag. Bin erst nach dem zweiten Kaffee eine Süße 🙂 Unter der Woche könnte ich auch drauf verzichten und frühstücke erst im Büro aus Vernunftsgründen – sonst fresse ich mich nämlich um 12 vor lauter Hunger durch das gesamte Kantinenangebot 🙂

7.) Wem hast Du zuletzt einen Kuss gegeben?

Einem guten (platonischen) Freund, um ihn zu trösten.

8.) In welchen Punkten gleichst Du Deiner Mutter?

Örks. Nach der Therapie würde ich gerne sagen, in keinen mehr. Aber das wäre gelogen. Ich glaube, dass ich mein Helfersyndrom von ihr habe und das kann ich zwar mittlerweile besser steuern, aber weg ist es nicht. Meine Handschrift ähnelt ihr. Genauso meine (hoffentlich mittlerweile nicht mehr aktive) Art Konflikte zu lösen – im Strafschweigen.  Ansonsten fällt es mir schwer, diese Frage zu beantworten.

9.) Was machst Du morgens als Erstes?

Fernseher einschalten, Morgenmagazin ARD oder ZDF. Je nachdem, wer dran ist.

10.) Kannst Du gut vorlesen?

Ich glaube schon, ich musste es zumindest oft machen. In Gruppen wurde mir diese Ehre oft zuteil und meine Patenkinder hören mir auch gerne zu.

11.) Bis zu welchem Alter hast Du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Hmm… weiß ich gar nicht mehr so genau… ich weiß, dass ich so mit 6 Jahren keine Angst mehr hatte. Vielleicht weil ich dann schon wusste, wer unter der Kutte ist 🙂

12.) Was möchtest Du Dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?

Ich glaube, dass ich mir wieder ein Auto wünsche. Ich vermisse die Freiheit, meine Zeltausrüstung liegt ungenutzt auf dem Schrank, mir fehlen die Festivals…. Alles Dinge, die mit Carsharing nur bedingt umzusetzen sind, so gerne ich Teil des Systems bin. Rational ist es absoluter Schwachsinn. Ich brauche absolut kein eigenes Auto. Aber ich liebe das so. Mal sehen, ob ich schwach werde 🙂

13.) Welche Charaktereigenschaft hättest Du gern?

Orrrrr, da muss ich mir jetzt eine aussuchen? Ich wäre gerne netter zu mir selbst. Ist das eine Charaktereigentschaft? Selbstliebe? Oder ist es Egoismus? Hmm. Eine interessante Frage. Da muss ich noch einmal eine Runde drüber nachdenken.
14.) Was ist Deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Wieso habe ich mir diese Fragen ausgesucht, das ist doch voll fies. EINE Sendung. Gibt es eine Sendung, ohne die ich nicht leben wollen würde? Uffz. Also mir würden Nachrichten-Sendungen schon fehlen. Mein Tag beginnt ja, wie oben geschrieben, mit den Morgenmagazinen der Öffis. Genauso „gerne“ schaue ich Tagesschau, Tagesthemen oder heute-xpress. Die würden mir schon fehlen, wenn ich den Zugriff auf diese Angebote nicht mehr hätte.

An trivialen Sendungen nehme ich im normalen Fernsehen ja nicht mehr teil. Ich schaue Netflix, Amazon Prime oder Sky.

Da schaue ich mich gerade gerne an Designated Survivor fest – oder (ungeordnet) Gotham, Grey’s Anatomy, Scandal (Last season – wah!), Ten Days in the valley (sehr spannend), Lucifer (omg, die stimme!), Game of Thrones, Shannara Chronicles, Suits, so diese Richtungen 🙂

Generell kann man feststellen, dass ich eine Schwäche für Arzt-/Feuerwehr-/Polizei- oder Anwaltserien zu haben scheine. Hmm. 🙂

 

 

Drunter und Drüber

Drunter und Drüber

Geht es grade … ich kann aber nicht mal sagen, ob ich das jetzt so schlimm finde – an sich nicht.
ABER es sitzt die Angst im Nacken, dass ich in alte Routine und alte Verhaltensweisen zurückgerutscht bin… und ich ja weiß, wo die enden. Und da möchte ich nicht hin. Punkt.

Ich weiß nicht, ob es schon hilfreich ist, zu erkennen, dass ich mit den alten Wegen liebäugel … Ich glaube aber schon. Denn an sich weiß ich auch, was ich zu tun habe.

Ich schlafe zuwenig. Und ich lenke mich wieder zu sehr mit Flimmerkisten jeglicher Art ab.

Resultat: Ich komme morgens nicht aus den Federn und ärgere mich schon dann über mich und der Tag startet doof.

Abends ein zu voller Terminkalender … aber immer mit schönen Dingen…. aber schlichtweg zuviel. Denn: Dann bleibt Bewegung und Sport auf der Strecke… und das merke ich mittlerweile total. Der Ausgleich.

IMMERHIN von unserem GF Lob bekommen, wie zielführend und ruhig ich mittlerweile in Gesprächen bin und dass ihm das Positiv aufgefallen ist.
Und meine Taktik, mal abzuwarten … bis auffällt, dass mein Weg vielleicht gar nicht so Scheisse ist… und meine Meinung vielleicht doch mal anzuhören ist… meine Ideen vielleicht gar nicht so schlecht sind.
Ich habe keinen Rückzieher aus falscher Höflichkeit gemacht, nur weil meine Kollegin verpennt hat, sich anzumelden und ich den letzten Platz in einem geilen Seminar bekommen habe. Nö.

Was ich mir noch für mich wünsche und wo ich wirklich nicht weiß, wie ich das beschleunigen kann:
Jetzt bin ich konsequent und beende Kontakt zu Menschen, die mir schlicht nicht gut tun. Und es tut PERMANENT weh, dass die sich nicht melden … mich nicht zurückhaben wollen.
Ich verstehe schon die Ursache… aber ich weiß nicht, wie ich das aus mir rausbekomme 😦
Das nervt kolossal.

Also mache ich mir wohl mal folgendes:

In diesem Sinne – hoffe, dass ihr ein schönes Wochenende gehabt habt 😉