Noch da?

Noch da?

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So eine einfach gestellte Frage (von Herrn Ednong, danke für’s nicht vergessen 🙂 ) und gleichzeitig eine so komplexe, wenn man sie beantworten möchte.

Fangen wir also damit an, dass ich lebe… also „noch da bin“ …
Und das auch nicht zwingend schlecht. Allerdings hatte ich mir das irgendwie nach Ende der Therapie anders vorgestellt. Wie kann ich gar nicht sagen, schlichtweg anders.

Was habe ich also in der Zwischenzeit so angestellt?

Weiter bearbeitet, was da so mit mehr als 40 Jahren Leben auf dem Weg rumliegt.

Meine Familie – also Mutter, Vater, Bruder und dann die nächsten Ebenen.
Mutter: Weiterhin kein 100% entspanntes Verhältnis, aber es wird besser. Anders aber besser. Auch sie hat ihre schlechteren Tage, dann bin ich froh, dass ich mittlerweile auf Distanz gehen kann. Aber Nähe möchte ich momentan auch nicht zwingend. Das schlechte Gewissen, wissend, dass sie nicht jünger wird… joah, das beschäftigt.

Mein Vater: Bei mir hat er es momentan aufgegeben. Über meine Mutter bekomme ich immer wieder mit, dass er wohl leidet und nicht weiß, was er machen soll… joah, das interessiert mich tatsächlich nicht mehr.

Mein Bruder: Eine seltsame Pflanze, die ich ganz amüsant finde und mich freue, wenn sie mal wächst. Und wenn sie mal wieder stagniert, ist es auch okay, immerhin stirbt sie nicht.

Rest der Familie: Kann ich weiterhin nicht nachvollziehen, muss ich aber auch nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da nichts passiert, wenn ich mich nicht bewege und ich sehe dazu keine Veranlassung.

SO.

Die größte Veränderung (meines Erachtens) habe ich mit Ende der Therapie im Job gemacht. Ich habe über 2 Jahre gekämpft für „Gehörtwerden“, habe mich selbst ernst genommen und für mich gekämpft. Ich glaube, dass ich sehr unangenehm war aber leider eben auch sehr gut 🙂 Sowas hätte ich früher nicht gedacht, geschweige denn „gesagt“. Heute kann ich das, weil es wahr ist. Ich kann was und das sollte man auch mal wertschätzen.

Im Zuge dieser Kämpfe wird die Doppelt-bis-Dreifach-Belastung auf meinem Job weniger und ich darf mich auf Firmenkosten fortbilden. Ich freue mich da drauf – mal wieder was lernen, so richtig mit Prüfung und Ziel… da freue ich mich drauf.

Ich habe auch Frieden mit meinem Zweitjob gefunden und mit meiner Kollegin einen schönen Deal ausgehandelt, der einiges an Spannung rausnimmt und es mir erlaubt, dennoch weiterhin Theaterluft schnuppern zu können, wenn ich es denn möchte.

Außerdem mache ich für einige Freunde Website und SocialMedia-Support für deren Hobbies – das ist sehr erfüllend und macht Spaß.

Ich habe mich auch einfach mal spontan auf was beworben, wo ich früher nie gedacht hätte, dass ich gut genug bin… und habe auch ein Angebot erhalten. Das Ganze ist „nur“ Minijobbing, aber egal – es macht Spaß und bringt Anerkennung.

Und mich einem meiner größten Wünsche entgegen: Dem Befreien meiner Existenzängste.

Ich möchte mir ein finanzielles Polster schaffen, damit ich „frei“ sein kann und nicht aus Angst in einem Job bleibe… DAS ist ein sehr großer Wunsch 🙂

Generell Ängste bekämpfen ist ein gutes Thema, wo ich seit Ende der Therapie SEHR große Fortschritte gemacht habe.
Bis auf wenige Ausnahmen bin ich ein großer Hundefreund geworden. Die Hunde meiner Freunde lieben mich und ich sie… ich denke mittlerweile sogar, dass ich irgendwann selbst einen haben werde… das wäre zumindest ein Wunsch.

Verlustängste gibt es kaum noch, zumindest nicht so, dass sie mich lähmen oder Dinge machen lassen, die ich eigentlich nicht möchte.

Das mussten einige Freunde leider sehr schnell lernen, denn mittlerweile kann ich auch ganz gut Freundschaften adé sagen, wenn sie mir nicht gut tun. Ich finde das nicht schön und mache das weiterhin nicht gerne, aber ich möchte mich auch nicht immer über etwas ärgern oder aufregen müssen. Vor allem möchte ich bei meinen Freunden einfach „ich“ sein dürfen.

Ein Thema, wo ich nicht weiterkomme und ja, dass hat sicher auch mit Ängsten zu tun, ist das Thema Liebe/Beziehung und damit eben auch Sex.
Da war mal was, ne? Thematisch war das ja hier mal angesiedelt.

Leider nein – nichts davon. Die Erfahrungen der letzten Jahre sitzen wie sehr feste Angstaffen auf meiner Schulter. Das Vertrauen, dass ich aus Verzweiflung Menschen entgegengebracht habe, das mich fast niedergestreckt hat … das behalte ich erstmal für mich.
Den ein oder anderen der Männer sehe ich noch und die können mir nicht in die Augen schauen – und ich lege auch keinen Wert mehr darauf.
Kein Schreien, Toben oder zur Rede stellen ändert etwas an den Rissen, die in mir entstanden sind und die ich leider noch nicht kitten konnte.

Es gibt zwei Männer, die aus dieser Phase noch manchmal da sind: R. und der Leinenmann…
Letzterer ist eine permanente Erinnerung für mich, ähnlich wie der Chip der AA, nicht rückfällig zu werden. Und die Entwöhnung an dieser Stelle ist stetig fortschreitend.
R. ist in einer glücklichen Beziehung und das ist für ihn wunderschön und für mich eben keine Option (mehr) 🙂

Damit das nicht zu verbittert klingt – es ist wirklich schön, dass beide noch in meinem Leben sind – sie haben durchaus ihre Qualitäten. Und R. ist hoch anzurechnen, dass ihn auch monatelange Stille nicht davon abhält, immer mal wieder anzustupsen 🙂

Bis dato hat mich tatsächlich kein Mann soweit interessiert, dass ich es riskiert habe, mich interessiert zu zeigen.

Was sicher auch mit meiner Selbstliebe und Selbstakzeptanz zu tun hat – DAS ist nämlich noch das allergrößte Stück Arbeit – Work in Progress…
Ich sehe weiterhin nicht direkt in den Spiegel sondern nur so vorbei… Ich hahbe voll viel Spaß am Sport, gehe 2-3 Mal die Woche in ebendiesen …. und bin dann immer wieder erschrocken, wenn ich mich auf Film- oder Fotoaufnahmen meiner Trainer entdecke. Eigen- und Fremdbild weichen da doch sehr auseinander.
Ich habe noch ein paar offene Punkte, wo ich noch Hoffnung habe und Hilfe erwarten kann… vielleicht. Aber eigentlich möchte ich es so gerne selbst schaffe… aber das eben möglichst ohne in die alte oder eine andere Ess-Störung reinzuschlittern.
„Du musst es nur wollen und für Dich machen“ … „Disziplin“…. ich höre es schon wieder und möchte eben genau das nicht. In die Abwärtsspirale rein geraten, weil ich eben nicht, wie eine Freundin von mir, 30 kg abnehmen kann und dann den Rest meines Lebens Kalorien zählen werde… Kein Essen geht vorbei, wo nicht gefragt wird, was die Zutaten sind, wieviel Gramm davon drin sind und welches Mehl verwendet wurde… uiuiuiuiuiiii
Wie gesagt: Dieses Thema birgt noch VIEL Potential 🙂 Da kann ich mich noch eine Weile abarbeiten.

Also, lieber Ednong, ich hoffe, dass ich Deine Frage ein bißchen beantworten konnte.

Ich mache keine weiteren Versprechungen, dass die Freitagsposts wiederkommen oder so – aber ich hätte schon noch ne Menge Musik zu teilen 🙂

Es wird Zeit…

Es wird Zeit…

… den Frühling abzuschaffen oder über eine Auffrischung der Hypo nachzudenken.

Ich habe jetzt – DANKE DIR DOOF hasel-NUSS – zweimal Cetirizin genommen, was früher mit wenig Nebenwirkungen daher kam. Heuer hat es mich zum zweiten Mal aus den Latschen gekippt. Matschbirne und bleiernde Müdigkeit…

Ergo leider keine neuen Erkenntnisse oder Musik-Schmankerl .. nur … Schnaaaarch..

Euch ein schönes, waches Wochenende

… und wieder da!

… und wieder da!

… zumindest mal diese Woche 🙂

Ich brauchte ein bißchen Ruhe im Kopf und ich hatte schlichtweg keine Lust zu Bloggen, weil IRL schon soviel gesprochen wurde. Irgendwann mag ich einfach nicht mehr, dass sich meine Gedanken weiter um Themen drehen, die ich größtenteils nicht ändern kann… oooooooder zumindest nicht schnell ändern kann.

Mir geht es ganz gut damit, weil es zeigt, dass ich mich selbst aus den vormals in depressiven Episoden rausholen oder mich sogar davor bewahren kann, reinzurutschen. Das finde ich gut.

Gut finde ich zwar nicht, was sich in den letzten Wochen so vor mir und um mich auftürmt(e), aber mir gefiel, wie ich (meistens zumindest) damit umgehen konnte. Ja, am 21.12. war kurz ein Anflug von richtig krasser Überlastung da und es ist auch was in mir zerbrochen, was das Vertrauensverhältnis zu meinen Kollegen bzw. Vorgesetzten angeht. Aber ich hatte dann bis 2. Januar wahrscheinlich mehr Ruhe, weil ich WIRKLICH keinen Bock hatte und sehr konsequent NICHT gearbeitet habe. War aber auch prompt krank, so jeden 2. Tag gings mir richtig schlecht – ansonsten war ich viel unterwegs und Weihnachten war super entspannend.

Manchmal glaube ich, dass es auch meine Mutter mittlerweile ganz gut kann, mit den veränderten Regeln umzugehen.

Also – ich bin guter Dinge, auch wenn es anstrengend ist. Es ist immerhin ein anstrengend FÜR mich. Ich weiß, wofür ich die Kraft und Energie aufwende. Und das fühlt sich dann doch gut an 🙂

Über den Blog von Anke Gröner bin ich auf folgende Website gestossen worden:

songexploder.net

ICH mag sowas ja – mal erfahren, was der Künstler sich so dabei gedacht hat und so … kann ich leider auch gar nicht gut los lassen und mich wieder auf Blog und Arbeit konzentrieren 🙂

Ein kurzer Überblick über meine letzten Konzerte und einen beschwingten Schubs ins Wochenende 🙂


Alligatoah – Willst Du


Alligatoah – Wo kann man das kaufen


Die Fantastischen Vier – Zusammen (Der Song, nja, aber das Video ist sehr gut anzugucken 🙂 )

Ich persönlich mag das hier ja sehr gerne 🙂

Wie ich nun beim „Kalender machen“ feststellte – ich habe SEHR viele schöne Konzert-Highlights … nicht in meiner Heimatstadt, also immer mit Reisen verbunden … also das Urlaubsbudget geht dann dieses Jahr für Konzertreisen drauf… 😉

Gibt Schlimmeres 🙂

Schönes Wochenende!

Freitags-Entwurf – am Montag veröffentlicht :-)

Freitags-Entwurf – am Montag veröffentlicht :-)

Heeeee… immerhin hat der Beitrag dieses Mal eine Überschrift … dafür eben ein bißchen Verspätung.

Obwohl ich dieses Jahr nicht im Zweitjob arbeite, ist der Herbst durch die Renovierung echt ’n bißchen knackig. So langsam räume ich die provisiorischen Lager/Kisten wieder aus – zurück in Küche und Bad. Dabei dauert das Einräumen viiiiel länger als das Ausräumen – ich möchte noch mehr Wegschmeissen und ein wenig Optimieren 🙂 Aber immerhin ist es jetzt mal wieder so, dass die Putzfrau durchkommt 🙂
Ich muss dann noch einmal mein Leben riskieren und an die Decke klettern, weil der Maler einen Stecker nicht eingesteckt hat, dann sollte in den 2 Zimmern aber Ruhe einkehren.

Das nächste Großprojekt ist dann das „Rumpelzimmer“ ausmisten, uuiuiuiuii. Das wird ein Spaß – nicht. 10 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen 😉
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Zu einem ernsteren Thema – die Suche nach einem Therapieplatz
Robin hat auf Ihrem Blog die #Thementage Depression begonnen und schon der erste Artikel, die Suche nach einem Therapieplatz, bringt einen in ein konstantes Kopfschüttel.

Zusätzlich bringt es mich in ein unheimliches Dankbarkeitsgefühlt, denn so war es bei mir überhaupt nicht.
In meiner Heimatstadt gibt es eine Therapeutin, die quasi Sondierungsgespräche anbietet. Das bezahlt man zwar privat, aber es ist jeden Penny wert, wenn ich Berichte wie Robins lese.
Eine Stunde hört diese Therpeutin zu, stellt Fragen und mindert die Aufregung. Und in meinem Fall: Bestätigt mir, dass es durchaus „ok“ ist eine Therapie anzustreben und dass das kein Versagen ist.
Rausgegangen bin ich aus dieser Stunde mit einer Liste von Therapeuten, die in Ihrem Netzwerk sind. Angekreuzt waren die Namen, bei denen Sie denkt, dass sie zu mir passen und die auch die von ihr „vermutete“ Therapieform anbieten. Die Liste bin ich sehr subjektiv durchgegangen – nach Bahnverbindung, Fahrtzeit sowohl von zuhause als auch vom Büro aus. Und dort habe ich angerufen, einmal außerhalb der Sprechzeiten und einmal zur Sprechzeit. Meine Therapeutin ging dran, ich erwähnte den Namen der Vermittlerin und bekam ein Erstgespräch innerhalb von 2 Wochen. Ich habe keine weiteren Therapeuten angerufen, das Erstgespräch verlief gut, der Antrag wurde gestellt und die Therapie ging 6 Wochen nach dem Gespräch bei der Vermittlerin los. Am Anfang hatte ich keine festen Termine und bin 2mal die Woche gesprungen, nach 2 Monaten hatte ich einen festen Termin und nach 3 Monaten waren beide Wochentage und die Zeiten fix. Wir haben es dann nach einem Jahr nochmal geswitched, weil 8 Uhr morgens einfach keine Therapiezeit für mich ist, das hat mich an den Rande des Nervenzusammenbruchs geführt.
Die Probleme, die ich mit der Therapeutin hatte, hätte ich mich jedem Therapeuten gehabt, da es kein Problem mit der Person an sich war sondern mit der Funktion und dem Ziel der Therapie. Dafür habe ich fast ein Jahr gebraucht, bis ich verinnerlicht hatte, dass es kein Sprint sondern ein Marathon wird und ich keine Ziele abhaken muss/kann. Da war meine Therapeutin aber auch immer sehr klar, wenn sie das Gefühl hatte, dass ich gerade an der Therapie vorbeirenne 🙂

Ich traue mich mittlerweile fast gar nicht mehr, das bei Betroffenen zu berichten, weil ich mich dann immer elendig fühle. Ich kenne aber auch einige Fälle im Bekanntenkreis, die diese Vermittlung nicht in Anspruch nehmen möchten und lieber warten. Die Vermittlerin hätte mich glaube auch gerne angenommen, aber sie hatte keine Kapazität mehr. Ich würde sie aber so einschätzen, dass sie mitunter auch den Hörer in die Hand nimmt und hilft. Aber vielleicht sehe ich das verklärt optimistisch.

Das ist meine Geschichte, die zeigt, wie es auch laufen kann. Ich hätte von dieser Dame aber auch nichts gewusst, wenn in meinem Freundeskreis Therapien geheim gehalten würden. Also im engsten Freundeskreis zumindest nicht. Es gibt immer noch 1-2 sehr gute Freundinnen, die nichts davon wissen. Ich halte da nichts geheim, aber an den Stellen rede ich einfach nicht drüber. Wobei ich reden würde, wenn man mich drauf anspricht 🙂 Aber das macht ja keiner 🙂

Die ganze Themenwoche findet ihr bei misomanie.com

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Was bei der Therapie so wunderbar funktioniert hat, funktioniert bei meinem Spezialarzt-Termin leider so überhaupt nicht.
Ich werde wohl mal direkt hingehen müssen und Sitzstreik androhen müssen, damit ich einen ersten Gesprächstermin bekomme. Leider gibt es dafür in einer Großstadt wie meiner, genau EINE Adresse! EINE!

Ansonsten gab es letzte Woche ein schönes kleines lauschiges Konzert der Monsters of Liedermaching und diese Woche stehen sogar 2 Konzerte an 🙂

Cypress Hill

Swiss & Die Anderen

Habt einen guten Start in die Woche 🙂

Freitag

Freitag

Die Herbststürme, die gerade NICHT draußen stattfinden, die finden eben im Leben direkt statt.

Es wirbelt und saust und braust und alles muss neu aufgesetzt werden… Orientierung und atmen… ein Schritt nach dem anderen…

Ohmmmmmmmmmm 😉

So schwer

So schwer

Diese Zeit ist nicht meine – Gefühlt immer am Kämpfen und immer kurz vor den Tränen … ich mag nicht mehr und ich kann auch nicht mehr

Eine Schulter, Menschliche Nähe, eine Umarmung … mehr steht nicht auf dem Wunschzettel *seufz*

(Un-)Geordnete Gedanken

(Un-)Geordnete Gedanken

Die Freitage gestalten sich schwierig, immer ein Zeitdruck im Nacken – das muss ich mir nochmals genauer anschauen – ich hatte mir ja vorgenommen nicht mehr in diesem Hamsterrad des „privaten“ Leistungsdrucks zu geraten. Nun denn.

Die schnell abzuhakenden Gedanken und Fundstücke zuerst

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Fett und so

Fatshaming/Bodypositivity … oder einfach nur fett?
Ich bin falsch programmiert worden in meiner Jugend, was Essen und mein Verhältnis dazu angeht. Gelernt habe ich: Liebe und Anerkennung gibt es nur für schlanke Menschen. Dicke Menschen sind nicht liebenswert. Und schlank ist hierbei maximal Größe 40. Außerdem habe ich gelernt, dass mein Bruder immer mehr essen durfte als ich, ergo wurde er mehr geliebt. Denn Liebe ist Essen (zulassen). Im Urlaub mit meiner Familie bin ich da ein gaaaanz großes Stück an mir gewachsen und bin sehr stolz drauf, denn ich habe vor meiner Mutter „normal“ gegessen. Also so, wie ich es alleine auch mache. Soviel und sowenig wie ich möchte, wann ich es möchte und ohne es zu entschuldigen. Punkt. Und mir ging es gut dabei.
Folgenden Artikel habe ich gelesen und ich bin gespalten. Auf der einen Seite würde ich mir wünschen, dass ich mich einfach nicht permanent schlecht fühle, dünner mache (Luft einziehen, in der Bahn die Ganzsitze neben, damit ich halb im Gang hänge kann mit dem Po, immer mit dem Rücken an die Wand drücken, weil man dann nicht soviel Platz einnimmt… u.s.w.) aber ich möchte auch nicht in den Gedankengang kommen, dass mein Gewicht nicht irgendwann (oder schon jetzt) gesundheitliche Probleme erzeugen kann. Momentan (knock on wood) bestätigt mir mein Arzt diesbezüglich eine blendende körperliche Gesundheit. Meine emotionale und geistige Gesundheit an dieser Stelle ist ein anderes Thema 🙂
Also – mal lesen und mal nachdenken oder einfach ignorieren 🙂
51 Ways to Make the World Less Hostile to Fat People

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Talent und so:

Ich bin ein Supertalent! Jawoll! Denn ich kann 10-Finger-Blind-Tippen 🙂
Bei t3n steht warum man deswegen ein Supertalent ist... Ich stecke mir mal den Badge an und laufe mit stolzer Brust durch die Gegend 🙂
Gelernt habe ich das übrigens nur, weil ich aus einer Chat-Generation komme, wo man das Chatfenster nicht „pausieren“ und „Reloaden“ konnte… Echtzeit-Chat quasi… und da musste man lesen und schreiben gleichzeitig … Man lernt da dann halt mal einfach so mit 😉

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BDSM und so

Ja, dazu ist es ruhig geworden und wird es wahrscheinlich auch noch bleiben. Ich lese ja bei einigen Bloggern aus diesem Bereich mit und meist überkommt mich ein Unwohlsein, denn ich lese immer nur meine eigenen negativen Erfahrungen in den Zwischenzeilen. Ja, das sollte ich nicht machen, aber ich kann es nicht ändern. Ich halte immer meinen Mund, jeder muss wissen, was er/sie aushält und möchte und wie er/sie damit umgeht, was dabei in einem passiert. Mich haben damals viele Mitleser hier im Blog gewarnt, ich wollte nicht hören, denn ich musste es selbst erfahren. Das ist leider so. Nun denn. Es hält mich nicht davon ab, mich manchmal der „seichten“ Fan-Lit zu BDSM hinzugeben. Meistens wird mir beim lesen erst übel, dann gewinnt das kitschige, romantische im Inhalt und hinterher denke ich mir „I WISH!“. Denn ja, manches davon kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir fehlt es, dass ich den Kopf so ausgeschaltet bekomme, dass ich mich „erden“ lassen kann, wieder runterkomme. Und vorallem, dass hinterher jemand da ist, der mich auffängt. Ich wurde gestern gefragt, ob ich mich auch in der Bewusstlosigkeit benutzen lassen wollen würde. Meine Antwort war, dass ich hoffe, dass ich keinen Spielpartner habe – jemals – der das wollen würde. Sondern, dass ich, wenn ich mal wieder spielen sollte, einen Partner habe, der bei Bewusstlosigkeit checkt, ob es mir gut geht und so lange nicht weiterspielt, bis ich das „ok“ dafür gegeben habe. Als Vorgeschichte muss vielleicht erwähnt sein, dass die Bewussstlosigkeit als Teil der Fantasie bei Orgasm-Torture eintritt 😉
Wäre aber egal, wodurch die Ohnmacht eintritt – Check-in wäre mir wichtig. Und vielleicht sollte ich keine Bücher mehr lesen, wo Frauen „gebrochen“ werden, weil ein Mann die submissive Seite in ihr sieht, die sie selbst nicht sieht… Wäre vielleicht mal eine Maßnahme 🙂

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Männer und so

Tja …. da stehe ich vor einem großen Rätsel … wobei ich, wenn ich ehrlich bin, erkennen kann, wo der Lösungsweg hinführt, ich ihn aber (noch) nicht gehen mag.
Ich habe 2 Männer in meinem Leben, mit denen ich eine tiefe, emotionale Verbindung habe… mit denen ich eine turbulente, teilweise schmerzhafte Vergangenheit teile… und die immer noch wichtig und präsent sind. Das L-Wort ist hier ein zu großes Wort, dass wahrscheinlich dem ganzen Thema eine ZU schwere Verantwortung geben würde, aber bei beiden Wünsche ich mir oft ein „was wäre wenn…“ – „Nur einmal könnte man doch…“ … „Hätte ich damals….“ Und das nervt aus einem Grund kolossal – weil es sich bei einem einseitige anfühlt und beim anderen „hausgemacht“.
Vielleicht müsste ich die Kontakte kappen, vielleicht ginge es mir dann besser, weil diese zwei Schmerzpunkte in Herz, Kopf und Bauch weg wären, vielleicht hätte ich dann mal Lust und Bedarf jemand zu finden. Vielleicht sind die Beiden aber einfach sehr wichtig und vielleicht ist es besser, wenigstens das zu haben… und vielleicht kommt ja irgendwann der Zeitpunkt, wo das alles ganz anders aussieht… Ich weiß es nicht.

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Therapie und so

Ich vermisse sie schon manchmal – die Therapie und die Therapeutin 🙂
Aber nicht so sehr, dass ich es wieder aufnehmen möchte, weil ich finde, dass ich ganz gut alleine klarkomme. Alle Gefühlsschwankungen bewegen sich im Rahmen und ich erkenne es, wenn es mir entgleitet und dann steure ich dagegen. Das gibt mir Mut und Selbstvertrauen.
Zwei jüngeren Bekannten habe ich über gemeinsame Freunde meine Vermittlerin weitergegeben – weil die seit Monaten Antidepressiva bekommen, ohne dass sie je mit einem Therapeuten gesprochen haben – einfach vom Hausarzt, der sie dann auf die Warteliste bei einer Klink gesetzt hat. Jetzt schlucken die das Zeug, sind weiterhin traurig und überfordert und warten… wie grausam ist das denn?
Die Reaktion allerdings war bezeichnet, es war Scham, dass ich nun weiß, dass sie ein Problem haben. Netterweise haben die jeweiligen gemeinsamen Kontakte ziemlich gleich cool reagiert und meinten wohl „naja, wenn Du nicht normal bist, ist Lila das wohl auch nicht, sonst hätte sie die Nummer ja nicht, ne?“.
Gestern war Mental Health Day und es ist erschreckend, wie wenig Akzeptanz immer noch da ist. Ich greife mir da weiterhin auch an die eigene Nase, weil ich nicht überall offen mit meiner Depression umgehe. Aber: Die Gesellschaft ist an manchen Stellen sowieso ein Arschloch und mit sowas dann noch extra Arschlochverzierung oben drauf.

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Bücher und so

In der Heimatstadt ist Buchmesse und es herrscht Ausnahmezustand 🙂 Wie schrieb DerFlix: Die Buchmesse. Das Wacken der Leute, die lesen können.

Ich war gestern bei Dunja Hayali, die ich sehr mag und bewundere (gerade für Ihre Haltung und Ihren Umgang in den Sozialen Netzwerken). „Haymatland“ wird sicher ein Buch werden, dass es auf den Kindle schafft.

Heute gehe ich zu oben erwähntem DerFlix und gebe mir nochmals eine Packung „Spirou“ und lass mir was in mein „Glückskind“ malen… 😉

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Schönes Wochenende und so

Hard Pop Days 2000 – hachja, der Sauerkraut-Essen-Wettbewerb… Grandios! Die hätte ich gerne nochmal … also die Bands, nicht das Sauerkraut 🙂

Reicht erstmal, woll? 🙂

Lila