Eigentlich ist es ja so,

Eigentlich ist es ja so,

dass ich ganz einfach gestrickt bin. Bis vor 3 Jahren, Vor-Therapie-Zeit, hätte – nein – HABE ich mich selbst als sehr kompliziert beschrieben.

Dabei bin ich ganz einfach.

Aufmerksamkeit bedeutet Liebe und keine Aufmerksamkeit bedeutet Absturz.

Ganz einfach. Eigentlich.

Nun arbeite ich wirklich hart daran, dass sich dieses Denkmuster ändert – weil, so einfach ist es dann eben nicht.

Denn für diese Aufmerksamkeit habe ich viel getan: Von der Privatsekretärin über die Eventplanerin bis hin zur Geliebten, ob echt oder digital. Alles ging, nur damit dieser Fitzel Aufmerksamkeit kommt, bleibt und nicht geht.
Und das macht es schwierig für mich, weil egal wie viel ich an mir selbst arbeite und auch wirklich versuche, mich auf mich zu konzentrieren, es immer wieder, jeden Tag, von überall her kleine Attacken gibt.
Ob das nach einem großen Knall, einem Vertrauensbruch, das Verhalten des „Aushaltens“ ist oder ob es der Wegfall von kleinen Aufmerksamkeiten oder Nachfragen nach Wohlbefinden, nachdem „meine“ Dienstleistung nicht mehr in Anspruch genommen wird… am Ende des Tages bleibe ich alleine damit, dass ich entweder nachgebe und akzeptiere, dass ich dem anderen Menschen schlichtweg egal bin. Oder ich arbeite daran, dass ich mir einrede, dass ich das zu schwarz sehe… wird schon seine Gründe haben.. etc.pp. Ja, manchmal gibt es Gründe. Aber es wäre schön, wenn ich nicht durch diese Qual geschickt werde und mir hinterher gesagt wird, was im Weg stand. Aber – dazu ist es, bin ich, eben nicht wichtig genug. Und demnach ist es eben nicht so einfach, mal einfach NICHT schwarz zu sehen.

Denn das ist einfach so. Das war schon immer so. So bin ich. So denke ich. So wurde ich erzogen. Das ist meine Lebenserfahrung. Ich bin einfach niemandem wichtig. Punkt.

Das ist extrem traurig und es macht mich immer mal wieder wütend. Nur diese Wut kann ich an niemanden richten. Genauso wie ich es nicht wirklich anbringen kann, im Gespräch. Also – das ist nicht ganz richtig: Ich KANN schon. Aber führt mal eine Unterhaltung, wo ihr klarmachen möchtet, dass ihr verletzt worden seid oder Euch in einer Situation nicht wohl fühlt oder ein Ungleichgewicht herrscht 🙂

Meiner Erfahrung nach führt es leider, egal wie „sanft“ ich versuche es anzubringen, das als Kritk verstanden wird. Und damit kommt zu 99,9% keine Reflektion sondern die Attacke … z.B. „aber das wusstest Du doch…“ oder „So bin ich eben“ oder „Du hast aber auch….“

Damit stellt sich für mich einfach die Frage, ob es sich lohnt, dass ich den Mut aufbringe (den ich wirklich aufbringen muss!) zu sagen, was ich denke oder empfinde und damit einfach schlichtweg gegen eine Wand laufe oder es als „nichtig“ abgetan wird. Konsequenz davon? Neben dem, dass ich da echt an mir werkeln muss, dass mich das nicht in ein Tief stürzt, werde ich bei diesen Menschen einfach nicht mehr sagen, was ich denke oder fühle – mich also zurückziehen. Lächelnd sagen, dass alles gut ist, wenn es das in Wirklichkeit nicht ist. Und mich von diesen Personen Stück für Stück entferne. Alleine in Beziehungen/Freundschaften zu stecken und zu investieren und offen zu sein? Das macht keinen wirklichen Spaß und ist auch nicht wirklich erfüllend. Dafür beschäftige ich mich zu sehr mit den Menschen, die mir wichtig sind, als dass ich da Einseitigkeit „klasse“ finde.

Und ja, ich werde da wirklich besser – sagt man mir auch.

Aber ich werde dadurch nicht glücklich. Ich finde es so unsäglich schade, dass ich in die Oberflächlichkeit und die Nicht-Wichtig-Sein gezwungen werde, wenn ich bleiben will. Oder aber eben gehen muss, weil mir das nicht gut tut. Das ist doch Scheisse!

Mich wurmt es zu sehen, dass der Ex-Umarmer glücklich ist und ich in Angst lebe, ihm zu begegnen. Weil dann die Bilder wieder hochkommen und mir ein Kloss im Hals steckt. Und ja, ich werfe mir vor, dass ich ihm nicht gleich gesagt habe, wie scheisse sein Übergriff war. Und ich befürchte, wenn ich es jetzt anspreche, dass genau das kommt „DU HAST JA NIX GESAGT, also war doch alles okay“.
Ich fühle mich gefangen und ohnmächtig und muss zuschauen, wie der andere im Bekanntenkreis Spaß hat … und ich kann passe da dann nicht mehr rein. Deswegen gehe ich nicht zu den Gruppentreffen, auch wenn ich da gerne hingehen würde. Aber ich würde es nicht ertragen, alleine am Tisch zu sitzen, wenn alle um IHN rumstehen. Ich kann ja schlecht hingehen und vor allen sagen: Du Arschloch, hast versucht mich zu begrabbeln und zu beknutschen und ich wollte das nicht und dann habe ich so getan als ob alles „ok“ ist, aber das war und ist es nicht und deswegen konnte ich keinen Kontakt mehr zu Dir haben (neben anderen Dingen).
Und so kreisen die Gedanken, was er wohl den anderen erzählt hat über mich und warum wir keinen Kontakt mehr haben. Es ist elendig und verworren – für mich.

Und ich bekomme das noch nicht so sortiert, wie ich das gerne hätte.

Meine Therapeutin und ich mussten lachen, als ich meinen Wunsch geäussert habe, dass ich nur möchte, dass diese Wolke in meinem Kopf irgendwann mal nicht mehr da ist. Aber wünschen darf man sich alles! 🙂

Aus den Tiefen des Entwurf-Archivs: Des Rätsels Lösung

Aus den Tiefen des Entwurf-Archivs: Des Rätsels Lösung

Verfasst im September 2016, spannende Gedanken. Hier ungefiltert und nicht editiert.

Ich frage mich die ganze Zeit, wie man Vertrauen wieder aufbaut – ich musste das ja schon öfters in meinem Leben machen.

Heute beim Radeln ist mir dann ein- und aufgefallen, warum das nie so klappt(e). 

Ich vertraue einem Menschen, vertraue damit auch in ihn. Dieser Mensch belügt und hintergeht mich. 

Es gibt nun zwei Optionen:  

  1. Ich kann die Beziehung beenden
  2. Ich kann versuchen, Vertrauen wieder aufzubauen.

Bis dato war es dann eben so, dass ICH mich bemühte, mehr investierte – weil ICH ja das Vertrauen wieder aufbauen muss. Ist ja MEIN Vertrauen, was kaputt ist.

Und da liegt m.E. der Denkfehler.

Ich kann das Vertrauen in eine andere Person nicht wieder aufbauen. Diese Person muss es (mein Vertrauen en in sie)wieder aufbauen. 

Ich kann riskieren und probieren, aber Sicherheit kann nur der Andere fabrizieren.
Das Problem im akuten Fall? 

Mein Vertrauen könnte ganz okay sein, aber man vertraut mir nicht mehr.

Die Unterhaltungen sind von solcher Oberflächlichkeit und Unpersönlichkeit, dass ich jedes Mal brechen möchte. 

Ich erfahre mehr aus den sozialen Medien als von dem Menschen selbst.

Ich habe am Anfang versucht, das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen und fühlte mich die ganze Zeit alleine gelassen. Man sagte: „Es gibt nichts, was ich tun kann“

Also tat man nichts.

Und nicht nur das, man zog sich immer mehr zurück. Ist ja auch echt unangenehm, immer mit seinem personifizierten schlechten Gewissen konfrontiert zu werden.

Ich passe mich da an. Was soll ich auf jemand zugehen, der immer weiter zurück weicht? Was soll ich jemandem was aus meinem Leben erzählen, der mir nichts erzählt? Was soll ich Energie investieren, wenn man keine Energie investiert? 

Und es passiert genau das, was ich immer befürchtet habe: Wenn ich mich zurück ziehe, stirbt diese Beziehung und versinkt (zumindest für einen von uns) in die Bedeutungslosigkeit.

Warum fällt es mir so schwer das einfach zu akzeptieren?

Weil ich verletzt bin.

Mein Ego, mein Stolz, mein Herz.

Ich schrubte es bereits am Freitag. 

Das Problem von Großherzigkeit und Offenherzigkeit ist, dass man eine wahnsinnig große Angriffsfläche hat.

Und ja, es gab eine Zeit, da fand man das klasse. Und spannend. Und trat durch die offene Tür ein, machte es sich bequem, nahm sich aus dem Kühlschrank, was man wollte, bestellte, wenn was fehlte… Und hinterließ beim Gehen einen riesengroßen, stinkenden Haufen Scheisse.

Die stank so extrem, dass ich mein Herzhaus verlassen habe und in Therapie gegangen bin. Der Geruch und der Anblick des hinterlassenen Kothaufens hätte mich umgebracht.

Ich hätte ja die Tür nicht aufmachen müssen, hieß es. Ich solle mein Haus halt umbauen, damit man die Toilette für seine Notdurft besser finden würde. Es sei einem ja keine Wahl geblieben, als auf mich … Pardon, meinen Wohnzimmerteppich zu scheissen.

Nun gab es bessere Türen und die Toilette hat blinkende Lichter als Hinweise und Lufterfrischer und so.

Hilft aber alles nichts, wenn man dann alte Scheisse von vor zwei Jahren findet. Mittlerweile noch angereichert mit Mäusekadavern und Rattenkot.

Ein richtiges schönes Stinkehäufchen.

Konsequenz?

Einfach keine Scheiss-Kerle mehr in die Wohnung lassen.

Nicht mehr vertrauen.

Geht das? Kann ich das? WiLL ich das?

Ich bin so müde.

Diese Menschen sind wie Sch(m)eissfliegen. Summen im Kopf herum und wenn man sie zu erschlagen versucht, trifft man meist sich selbst. 

21 positive Tage – Tag 1

21 positive Tage – Tag 1

Ich bin stolz auf das, was ich die letzten 2 Jahre erreicht und mir erarbeitet habe. Dass ich nicht aufgegeben habe, sondern weitergemacht habe – auch wenn es schwer war.

Ich bin dankbar, dass ich die Freunde habe, die ich habe. Herzenswärme und Sicherheit, Verstanden werden – geliebt sein.

Das schönste Kompliment „Du bist das personifizierte Nein für die Kollegen“ – Grenzen setzen und mich selbst wichtig nehmen. Erkannt, gelernt und umgesetzt.

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Mia von westendstories hat dazu aufgerufen, 21 Tage lang das Positive in den Vordergrund zu stellen und dem Gehirn eine Möglichkeit der Veränderung der Sichtweise zu geben.

T. wie Tja… :-)

T. wie Tja… :-)

Also Danke fürs Daumen drücken, aber das war nicht so wirklich … äh .. erfolgreich… 🙂

Irgendwie waren wir ja, wie geschrieben, dann doch wieder bei einem Sexdate gelandet, das haben wir dann vorverlegt, weil wir beide große Lust hatten. Ich machte die Tür auf und anstelle von 1,70m standen eben nur 1,62m vor mir… Mir wird das immer ein Rätsel bleiben, warum… Vielleicht, weil es Menschen wie mich gibt, die dann eben doch nicht die Tür vor der Nase zuschlagen sondern mit den Schultern zucken und jemanden willkommen heissen.

Er brachte Rotwein mit, wir spielten eine nervöse Runde Looping-Chewie… eine Unterhaltung kam nicht in Gang, also zogen wir ins Bett um… Das war schon okay, es war halt Sex… nicht der Schlechteste, nicht der Beste … ein Mann, der ausgiebig lecken wollte und konnte… der ausgiiiiiiiiebigst mit Brüsten spielen möchte… aber eben leider auch mit denen redet… Mit „Fallen lassen“ war dann schon nicht mehr soviel, als ich merkte, dass er keine Gummi-Affinität hatte und er „nur mal kurz, einmal ohne“ reinstieß – so schnell konnte ich gar nicht gucken – spätestens dann war es nicht mehr entspannt. Mit vereinten Kräften haben wir dann einen Gummi drüber gezogen, aber es war schnell klar – der kann nicht mit. Ab da war es leider ein Wechselbad, weil ich immer aufpassen musste, immer die Beine zusammen gepresst habe… eigentlich hätte ich ihn spätestens da rauswerfen müssen, aber – mea culpa – das was er mit Zunge und Fingern konnte, war dann leider irgendwie geil… und ich glaube, ich wollte einfach Nähe. (Jawoll, ein Thema für die Therapie).
Einmal überrumpelte er mich noch und leider kurz bevor er dann abspritzte, das war dann tatsächlich das Ende und ich schmiss ihn dann zwar noch höflich aber sehr bestimmt raus.

Ein paar Erkenntnisse hatte dieser Abend dann für mich, insofern war er nicht verschwendet: Sir Alec hatte recht als er sagte, dass irgendwas an einem immer als „geil“ oder „anmachend“ empfunden wird, das war hier definitiv so … ob er jetzt die Cellulite entdeckt hat oder die Oberschenkel als störend empfunden hat, vermag ich nicht zu sagen – aber das Erektionspotential war gegeben (wenn man keinen Gummi fordert 🙂 ).
Egal, wie sehr ich mir wünsche, dass es bei einem passt – herbeiwünschen kann ich mir da mal gar nix.
Die Pille danach gibt es mittlerweile rezeptfrei in der Apotheke, man muss nur ein kleines Gespräch mit dem Apotheker über sich ergehen lassen – toll ist sie dennoch nicht, die körperlichen Reaktionen sind echt doof und die Angst bleibt bis zur nächsten Blutung im Nacken sitzen.

Ich habe wieder einmal bewusst, Dinge hingenommen für ein bisschen Zärtlichkeit und Nähe… es ist nicht mehr ganz so gravierend wie früher, aber – in meinen Augen – immer noch zu viel, dass ich hin nehme oder gar entschuldige.
Tatsächlich hatte ich die Tage danach immer noch ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und schrieb weiter… sogar als erste nach der Nacht … nur um ein „Huch“ zu ernten, dieses stellte sich als ein „Ich dachte Du meldest Dich nicht mehr“ heraus… Auf meine Nachfrage, ob ich denn so wirken würde, wie jemand, der sich dann einfach nicht mehr meldet, kam einen Verneinung und eine Hinweis, wie sehr ihm meine Brüste fehlen. Und dann gab es 4 Tage Stille… Ob das jetzt sein Desinteresse oder sein mangelendes Selbstbewusstsein ist, kann ich nicht sagen – ist aber letztendlich auch egal.

Aber ich bin sehr streng mit mir – es gibt viel, bei dem ich gedacht hätte, dass ich mittlerweile besser und stärker bin – ich bin es aber nicht. Auf der anderen Seite bin ich aber eben doch stark genug, um eben DAS zu erkennen … und damit auch, dass es richtig war, die Therapie fortzusetzen.

Nur dieses Ding mit dem Daten – das ist echt anstrengend und wirklich sehr deprimierend… und desillusionierend… R. meinte, ich solle dann doch mehr Domme sein und mir willige sub’s ranziehen, dann kann ich mir „meinen“ Mann backen… so richtig glaube ich ja noch nicht, dass das die Lösung für mich ist. 🙂

Spätestens, wenn meine sub-Seite ausgelebt werden will, stehe ich immer vor dem gleichen Problem. Für ein liebes Wort, eine zärtliche Geste mache ich alles. Und fühle mich schlecht, wenn ich es nicht schaffe, besonders GUT zu sein. Da bricht in mir etwas, damit kann ich nur umgehen, wenn es jemand ist, der um diese Problematik weiss und um sie herum spielen kann.. und welcher Dom will das schon? *seufz*

Aber – auch das war eine Erkenntnis mit T. – ich mag das einfach, da stehe ich drauf… Hand am Hals, feste zu beißen oder kneiffen… wunderbar…. da werde ich im wahrsten Sinne des Wortes „willenlos“.

Ich muss nur den Mann finden, der mich das ausleben lässt ohne es auszunutzen 🙂

Einen guten Start in die Woche 🙂

Soviel Neues…

Soviel Neues…

… ist es auf den ersten Blick erstmal gar nicht und eigentlich läuft es auch gar nicht so, wie ich das geplant habe. 🙂

Ich wollte doch mal normal… klassisch … Date 1… Date 2… und immer mal gucken… Irgendwie… bin ich das einfach nicht scheinbar… 🙂

Und nein, es stört mich nicht, dass ich kein Problem habe über Sex zu quatschen. Immerhin bin ich nicht mehr ganz so offenherzig wie früher, jeder Mann wird schon früher oder später die Spielzeugsammlung entdecken, damit muss ich nicht mehr hausieren gehen – das macht mich nicht aus. Und es ist auch nicht so, dass ich ein Problem damit habe, wenn Männer geil auf mich sind, weil ich einfach wunderschönes Kopfkino in deren Köpfe zaubern kann – manchmal mit einem Wort, manchmal mit ganzen Geschichten… Das ist schön und durchaus ein Talent.

Aber, in mir schreit es, dass ich doch eigentlich gerne geliebt werden möchte und nicht nur gefickt.

Wie sagt man sowas? Gibt es Sex dann nur mit Beziehung? Ich komme mir vor, wie auf dem Handelsbasar… Du willst Sexting? Lieb‘ mich!

Totaler Schwachsinn 🙂

Ich solle mich entspannen und einfach mal laufen lassen … So eine Aneinanderreihung von recht simplen Wörtern, die sich tonnenschwer um meinen Hals legen und runter ziehen… Locker machen … Laufen lassen… Meine leichtesten Übungen … NICHT!

Ich schrubte gerade, dass ich entspannter und mehr „Zen“ bin als in den letzten Jahren, ich merke so langsam, was es bedeutet, mich sich im Reinen zu sein – eine Balance zu finden. Aber das heisst ja noch lange nicht, dass ich es entspannt einfach mal laufen lassen kann… 🙂

Mein innerer kleiner Kontrollfreak lacht grade wie Salacious B. Crumb 🙂

Nun gut, dann ist das wohl meine Übung… Suche ich mal meine Mitte und entspanne und lasse laufen…. 🙂

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Ich erlaube mir dennoch zu träumen – von Wochenenden und Urlauben in einem tollen Wohnwagen, mit einem tollen, chilligen Mann… dessen Bart mich kitzelt und dessen Arme mich umfassen…

Träumen geht immer.

Freitag, der 13.

Freitag, der 13.

So, nachdem mich eine fette und besonders anhängliche Erkältung/Grippe niedergestreckt hatte und ich 2 Wochen zuhause weitergammeln durfte, betrete ich heute mal wieder so langsam das Land der Lebenden 🙂 
Passend am Freitag, den 13. Hehe.
Netflix ist super für solche Fälle, zwischen all den Schlafattacken habe ich „Scorpion“ angefangen und sehr gesuchtet 🙂

Ich habe viel gemalt und bin sehr zufrieden mit den Fortschritten 🙂


Einer meiner Lieblingskünstler macht einmal pro Woche (leider um 4 Uhr morgens) eine Onlinesession und gibt Hausaufgaben auf, die man dann einreichen kann 🙂 Habe ich gemacht, war voll lustig 🙂

In der Therapie haben wir die nächsten 160 Stunden beantragt und ich kämpfe immer noch um den Zugang und die Berechtigung meiner Gefühle.

Ich merke aber Verbesserungen, weil ich mir wirklich viel weniger gefallen lasse als früher. Was sich manche Menschen rausnehmen, ist frech. Sowas brauche und möchte ich nicht in meinem Leben.

Und, es scheint so als ob es einen neuen Buchstaben in meinem Alphabet geben könnte 🙂 Ich glaube, es müsste „T.“ sein… mal nachschauen … wobei ich die leise Hoffnung habe, dass es etwas länger bei einem Buchstaben bleibt.

Gefunden über Tinder* während der Mission mal was auszusuchen, was eigentlich nicht meinem bisherigen Beuteschema entspricht – also kein Verheirateter, Lügner, Arschloch, Egoist…  kein expliziter SMler oder ONSler… was „normales“ 🙂

Es lässt sich sehr gut an, fühlt sich wohlig-warm an… Ich bin sehr gespannt auf das erste Treffen „in Echt“ – Tippen, Telefonieren und Facetime haben wir schon 🙂

Es bleibt die Angst im Nacken, nicht genug zu sein… niemals genug sein zu können. Vielleicht bin ich aber, wie T. das so sagt, einfach gut so, wie ich bin 🙂

Ich schubse mal ein paar Schneeflocken-Schmetterlinge in die Runde 🙂

Schönes Wochenende 😍

Last Friday, I gave you my heart…

Last Friday, I gave you my heart…


Eines meiner Lieblingslieder von George Michael, kann ich stundenlang in Dauerrepeat hören – immer noch.

Einer seiner besten Momente, meiner Meinung nach – wie habe ich geheul vor dem Fernseher damals… daaaaaaaamals 🙂

Diesen kleinen, großen Mann werde ich auch sehr vermissen – hier war ich live dabei:

Und den kleinen gelben Strick-Onesie mit freien Arschbacken habe ich aus der 1. Reihe bewundern dürfen, in meiner Heimat versteht sich 🙂

*seufz* Untröstlich…

Nun ist es aber auch gut, denn eigentlich hat 2016 trotz aller Tiefen und wenig Höhen ein für mich versöhnliches Resumée verdient.

Denn: Mir geht es gut.

Ich stelle die letzten Wochen deutlich mehr Energie und Lebensfreude fest und das ohne jeglichen externen Grund – also es gibt nicht jemand gaaaaaaaaaaanz besonderen, für den ich aufdrehe, schwärme, die Welt bewege… Selbst die unangenehmen Situationen in der Familie sind nur noch kleine Hickser und kein großer dramatischer Schluckauf mehr. Es ist nicht so, wie ich es mir erträume, aber es ist so, dass ich sehr gut damit leben kann – besser als alle anderen 🙂

Ich habe für mich ein paar Ziele und Wünsche entdeckt, denen werde ich nachgehen – in meinem eigenen Tempo und auf meinem eigenen Weg. Wohin mich das dann führt, werden wir sehen, aber zumindest habe ich Lust drauf und auch Energie in den Knochen um loszulaufen.

Therapieantrag für die nächste Runde wird ausgefüllt, aber wenn es mir weiter so geht wie jetzt, dann brauche ich das nicht mehr bis in alle Ewigkeit. Denn selbst die Dinge, die jetzt in den letzten 2 Wochen passiert sind, habe ich ganz gut verarbeitet. Es ist eingetreten, was ich mir gewünscht habe: Ich habe Werkzeug und Methoden an die Hand bekommen, um mir selbst zu helfen.

Die Menschen im Privaten, die ich dieses Jahr verlassen habe (oder sie mich), erzeugen noch manchmal ein bißchen Wehmut, aber nicht mehr Wut, Tränen, Ohnmacht und Schlaflosigkeit.

Meine ganz große Baustelle im Freundeskreis bleibt weiterhin eine offene Fallgrube. Die Gespräche wiederholen sich und die Haltung verbleibt ein „ich kann nichts machen bis….“ – der Zeitraum „bis“ bleibt weiterhin vage und mein Glaube und mein Vertrauen, dass sich dann wirklich was ändert, sind nicht mehr existent. Das ist schade, sehr schade und ja, die Wunde schmerzt noch – aber so einfach mir das bei anderen Menschen gefallen ist, den Kontakt abzubrechen, so schwer fällt mir das hier – weil ich auch wirklich nicht weiss, ob es besser für mich ist. Bei allen anderen wusste ich: Es geht mir besser ohne….
Solange ich das nicht weiss, helfe ich mir so gut ich kann, übe meine Disziplin und nehme mir die Freiheiten, die ich mir nehmen kann – nerve, frage, diskutiere… das ist der Preis 🙂
Es bleibt ja dem anderen auch immer der Weg zu gehen, wenn’s zu schlimm wird.

Neue Männer in Sicht?
Ja, tatsächlich. Es sind zwar keine komplett neuen Wege, aber es ist ein neues Denken und ein neues Gucken. Ich habe mich die letzten 2 Jahre verkrochen aus Angst und aus dunkler Vorhersehung, dass mich sowieso keiner möchte. „Denn keiner, der alle Tassen im Schrank hat, wird sich mit mir abgeben“
Aber wer will schon einen, bei dem die Tassen nicht mal ’n Sprung haben oder auch mal außerhalb des Schrankes stehen dürfen. Von den ganz großen Arschlöchern und Psychos der Vergangenheit möchte ich bitte die Finger lassen und auch wenn ich mir gerne R. klonen lassen würde, die Technik wird auch nächstes Jahr noch nicht soweit sein. 🙂
Beim „Flirten“ und Kennenlernen der neuen Herren ist mir immer latent ein wenig übel, ich werte das aber als gutes Zeichen – Routine soll es ja auch nicht sein, dann fehlen auch die Schmetterlinge 🙂

BDSM
Ist immer noch meins. Meine Phantasien drehen sich um das Thema, das sind meine Pornos und das sind meine Wünsche. Als sub weiß ich mittlerweile, was ich nicht kann oder wann subben keine gute Idee ist. Gerade gestern wieder festgestellt, eigentlich total enttäuschend, weil ich die Onlinesession abbrechen musste, es flossen die Tränen, weil ich über mich selbst so enttäuscht war und es eben auch ein Demütigungs-Szenario war… aber das ist eben nicht meins. Ich bringe mich dabei um gefallen zu wollen, in einem Szenario, wo ich dazu überhaupt keine Chance habe und keine lieben Worte oder Lob oder Ansporn spüre sondern Sätze wie „das hast Du nicht verdient“ … bringen mich an den Rande der Zerstörung. ABER: Ich habe es gemerkt und ich habe abgebrochen – etwas, was ich früher nicht gemacht hätte. Niemals!
Dennoch: Meine Seele ist an dieser Stelle einfach zu verwundbar. Das schaffe ich einfach nicht. Subben ist nicht gleichzusetzen mit „ich möchte mich schlecht fühlen“ – im Gegenteil. Also muss Mann mir die Chance geben, mein Wohlfühlen durch Dienen zu ver-dienen. Runtermachen brauche ich da nicht von außen, das mache ich schon ganz allein.
Deswegen bin ich weiterhin als Madame sehr vorsichtig mit Demütigungen und spiele das nur, wenn ich weiß, dass der andere das aushalten kann.
Generell würde ich schon sagen, dass ich extrem misstrauisch und vorsichtig geworden bin und überhaupt nicht auf die Suche nach neuen Partnern gehe. Mir ist das noch viel zu gefährlich. Ich traue mir selbst nicht.

So…. die Gedanken von heute, ein bißchen was über das Jahr verteiltes…. Zeit „Danke“ zu sagen – für Eure Treue und die Zeit, die ihr hier mit mir verbracht habt – sicher oft Kopfschüttelnd und seufzend, manchmal hoffentlich auch schmunzelnd… 🙂

Ich wünsche Euch für die Zeit ab Sonntag vor allem eines: Gesundheit 🙂

Ich drücke Euch virtuell, habt eine schöne Zeit Samstag abend oder geht ins Bett – macht einfach, wozu ihr Lust habt 🙂

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