Was macht eigentlich …

Was macht eigentlich …

Lila?

Keinen Freitagsbeitrag, keine Einhornpupse, keine Beiträge…. was macht sie denn nun?

Urlaub 🙂

Zuhause, total unaufregend, mal ausschlafen, Netflixen, Wohnung ausmisten, Treiben lassen… 

Das kann ich nämlich mittlerweile wieder besser – in Ruhe Zeit verstreichen lassen … 

Das heißt nicht, dass es nicht zu berichten gäbe, aber das ist wirklich nicht spannend und wiederholt sich auch einfach – das nervt mich mittlerweile so sehr, dass ich gewillt bin, mich von Menschen zu trennen. Das mag kurz (oder auch länger) weh tun, aber mir wird es besser gehen. Wenn sich in diesen maroden Beziehungen etwas ändert, dann zum Schlechten für mich. Sage ich etwas, bin ich zickig oder übertreibe oder verstehe den anderen nicht. Entschuldigungen gibt es nicht, ich habe es so beigebracht – es ist okay mich zu verletzen, egal wie sehr, ich werde nicht gehen.

Und damit ist jetzt Schluss.

Wenn das bedeutet, dass ich ein liebgewonnenes Hobby aufgeben muss, dann ist mir das meine persönliche geistige Gesundheit wert.

Denn eins habe ich erkannt: Diese Menschen sind es nicht wert, dass ich mich quäle und versuche zu ändern. Sie sind es schlichtweg nicht wert. Ich habe das bei anderen Menschen, die mir näher gestanden haben geschafft, ich schaffe das auch hier. 

Und damit mir das leichter fällt, gebe ich eine Abschiedsfeier 🙂 weiß keiner, dass es das wird – aber für mich wird es das 🙂

Hat ja schon Mary Poppins gesagt => Mit einem Löffelchen voll Zucker schmeckt die Medizin so süß … 🙂

Außerdem war ich fleißig und habe 3 Adventskalender gebastelt 🙂

Die arme Mia bekommt leider keinen davon aber vielleicht haben ihre kleinen Großen ja noch Mitleid und bauen ihr auch einen 🙂 

So sehen meine 3 aus, von oben nach unten für: Mama, Freundin 1 und Freundin 2 🙂

Kleine Anheizer

Kleine Anheizer

Erotische Literatur finde ich ja mitunter schwierig. Ist es softer, kommen einem Worte wie „Luststengel“ oder „pulsierende Männlichkeit“ entgegen. Ist es härter, strotzt es nur so von Ficken und Fotze. Vor den Zeiten des mobilen Internet, gab es Bücher mit erotischen Kurzgeschichten in meiner Sammlung, die dazu dienten, das Kopfkino anzuheizen. Das führte zu vielen Eselsohren, weil ich ja nun in der höchsten Erregung nicht erst 20 Seiten weiterblätten wollte, um die nächste heisse Stelle zu finden 🙂

Interessiert habe ich mich aber für erotische Literatur dennoch und weiterhin – klar, ich habe auch 50 Shades und (noch) billigere Ableger desselben Genres gelesen. Auch auf Blogs findet man hin und wieder erotische Kurzgeschichten. Gerade auf WP tummeln sich da mitunter sehr schöne Geschichten, man muss sie nur finden.

Auf Facebook habe ich da noch nie was gefunden – weil ich auch nie wirklich gesucht habe. Da bin ich mit meinem Klarnamen und mit Kollegen verbunden, suche also nicht im Übermaß nach „pikanten“ Themen 🙂

Gefunden habe ich dennoch etwas – die Fiktionsfigur „Lulu Schmidt“ – LuLu wie Doppelluder und Schmidt wie DT (Deep Throat).

Mit einer Mischung aus Lachen und groteskem Entsetzen beobachte ich die Kommunikations auf dieser Facebook-Seite, spiegelt es doch mein Amüsement und Entsetzen beim Wiedereintritt in die Erotik-Partnersuche-Portale wider.

Aber „Lulu Schmidt“ schreibt mittlerweile auch ihre Geschichten für einen kleinen Verlag und die kleinen Geschichten sind auf Amazon erhältlich.

Auch wenn wahrlich nicht jeder der Fantatsien, die Lulu „auslebt“ meinen eigenen Fetischi (Fetischen? Fetisches? Fetischs?) entspricht, hat es mich genug angeregt, um die Spielzeugschublade mal wieder ganz weit aufzumachen 😉

Weitere Leseempfehlungen:

T.S. Bordemé
Margaux Navara
Ben Wilder

Und neeeeee, ich werde nicht dafür bezahlt. Mir gefallen die Geschichten einfach 🙂

A Kind Of Magic [not the ‚Queen‘ one]

A Kind Of Magic [not the ‚Queen‘ one]

DOCH „the Queen one“ – schließlich bin ICH mit im Bild 🙂

Ich möchte nur festhalten, dass ich keine „Falten“ im Gesicht habe, sondern das dämonische Glühnarben wären, wäre ich die Figur 🙂
Und ich bin NICHT SO DICK! Knubbeliges Manga hin oder her 🙂
Aber ansonsten ist das sehr gut getroffen, denn ungefähr SO sieht das aus, wenn wir miteinander im Team spielen… 🙂

MEIN Scribble von dem Bild sah übrigens so aus:

Freitägliches Ritual

Freitägliches Ritual

Sodele,

ich war zwar der festen Überzeugung den heutigen Beitrag schon vorbereitet zu haben, aber es fehlt in meinen Entwürfen 🙂
Nun denn…

Ich musste heute in der Therapie sehr lachen – was habe ich lange gewartet darauf, dass wir endlich über das „innere Kind, das kein Zuhause hat“ sprechen 🙂
Ich dachte ja, dass das viel früher zur Sprache kommt. 🙂

Erfolge:
Nach mehreren kleinen und großen Zusammenbrüchen inklusive Heulen etc.pp. habe ich es immerhin an 2 Stellen geschafft, mich zu distanzieren. Zu Akzeptieren, dass die Realität einer Beziehung (in diesem Fall zur Chefin) nichts mit meinen Ansprüchen, Vorstellungen zu tun hat und auch eben nicht mehr so ist wie früher. Ich habe es geschafft nicht die übliche, trotzige „Dann-eben-nicht“-Haltung einzunehmen, sondern unaufgeregt neutral zu bleiben.

Mir fällt das schwer. Enttäuschung wandelt sich in Wut. Trauer lasse ich nicht zu, weil ich Angst habe, dass ich aus der Trauer nicht rauskomme. Zu verstehen, dass es kurzfristige Trauer (z.B. über einen Verlust) gibt und die anders funktioniert als die Trauer, die ich in den der Depression feststellen kann, das war und ist ein großer Schritt. Ich möchte an den Punkt kommen, wo ich akzeptieren kann. Ich mag mich dann ärgern oder trauern, weil etwas oder jemand nicht so ist, wie ich gedacht habe oder es mir wünschen würde, aber diese Wut muss aufhören. Denn diese Wut hält mich fest. Dann fange ich an abzurechnen. Und ja, dann gibt es zum Selbstschutz nur ignorieren und Abstand nehmen, hassen und wütend sein.
Damit hänge ich im Teufelskreis, denn eigentlich wünsche ich mir nichts mehr als eine warme Hand an meiner Wange, die mich streichelt und mir Aufmerksamkeit schenkt. Und kaum kommt ein minibisschen davon um die Ecke, bin ich wieder handzahm. Bis zur nächsten Enttäuschung. Nur dann kommt noch der Zorn und die Wut auf mich selbst dazu. Weil ich dumm war. Wie konnte ich nur zweimal darauf reinfallen. Das muss ich doch mal lernen. Und dann geht die Spirale immer tiefer und tiefer und tiefer in den Morast.

Dennoch: Erfolge diese Woche. Ich merke das weniger als meine Therapeutin, die mich da aber mittlerweile sehr deutlich drauf hinweist.

Das Schöne:

Das Konzertwochenende in Hamburg mit abenteuerlicher Übernachtung im Mehrbettzimmer im Hostel. Ja, eigentlich bin ich da viiiiiiiiiiiiel zu alt für 🙂 War aber eine Geld- und Locationfrage und eigentlich war ich woanders eingebucht. Außerdem bin ich Abenteurer 🙂 Ich fand es spannend, schlafen kann ich überall – selbst dort. Trotz Türenknallen und Jesus-Schreien nachts um 4 🙂

Die Musik?
Aaaaaah ein Mini-Festival zum 10. Geburtstag von Das Pack

Liedfett

Sondaschule

LeFly

Montreal

Die Schröders
Heute:


Früher:

Monsters of Liedermaching

Das Pack

Ich habe echt gut durchgehalten, ein bißchen Rücken, ein wenig Fuß und ganz viel HEISER! 🙂
Muss man ja auch mitsingen und schreien und so… 🙂

Hat auf alle Fälle sehr gut getan 🙂

Heute geht es dann wieder zu „Krach“ 🙂

Ich wünsche ein allseits schönes Wochenende 🙂

Lila

WMDEDGT 10/2016

WMDEDGT 10/2016

Frau Brüllen fragt wie jeden Monat – Was machst Du eigentliche den ganzen Tag?

Bitte sehr, meine Antworten.

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, nein – die Wecker – 5 Stück sind es Mittwochs und Freitags, weil ich Physio und Therapie habe an den Tagen, zu – meiner Meinung nach- UNCHRISTLICHEN ZEITEN!
Erwähnte ich, dass ich Eule bin und kein Frühvogel…? 🙂
Augen auf schaffte ich dann doch erst um 6:45 – dann wurde ich leicht panisch, weil ich um 7 Uhr das Haus verlassen muss, um pünktlich zu sein, und heute war Haare waschen dran.
Alles easy gemeister, allerdings gab es „nur“ Mascara und nicht auch noch Eyeliner – man muss Prios setzen.

7 Uhr das Haus verlassen – brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
7:30 Uhr bei der Physio angekommen, keine Physio da.. nur der Kollege. Mit dem eine Runde über Fussball und vereiterte Wunden gequatscht. In Moorpackung gelegt worden 🙂
Von 8-9 Uhr den Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Kiefer gewidmet… Eieieieiiii das waren Schmerzen. Die Anspannung muss ja scheinbar irgendwo hin und momentan wohl in Nacken und Kiefer. Note to self: Zahnarzt nach Beiss-Schiene fragen. Hat hier jemand Erfahrung mit den Dingern?

9:30 PC auf Arbeit angeschaltet, versucht dem Mail- und Telefonchaos Herr zu werden.
12:00 Wieder von Chefin in eine unsinnige, zu emotionale Diskussion verwickelt worden – habe die abgebrochen und meine Bürotür geschlossen.
12:30 Uhr Mittag am Platz mit You-Tube-Videos zum Aufheitern.
13:00 Uhr Erstes Meeting – mit Arbeit rausgegangen
14:30 Uhr Zweites Meeting – mit Arbeit rausgegangen
17:00 Uhr Richtung Therapie aufgeschwungen
17:50 Uhr Angekommen, nachdem die StraBa nicht weiterfuhr und ich eine ganze Ecke Weg laufen musste, kam 20 Minuten zu spät. Sowas bringt mich an den Rande eines Nervenzusammenbruches.
In der Therapie fiel dann irgendwann das Thema „Mobbing“ … ich schluckte, sowas möchte ich nicht … Kein Opfer sein. De-Eskalationsmethode muss ich noch Lernen, das wird für jemand wie mich echt schwer. Meine Therapeutin macht sich Sorgen um mich.
18:30 Uhr Heimweg: Gegrübelt, warum ich nur Männer-Freunde in meinem Leben haben, denen ich oft total egal zu sein scheine. Die es nicht über sich bringen, mir zu sagen, dass sie es schade finde, wenn ich zu einem Termin nicht kann… oder wir uns Wochenlange nicht sehen. Oder Männer-Freunde, die immer da sind, wenn SIE was von mir wollen, aber umgekehrt nicht für mich da sind, wenn ich sie brauche. Und ja, das sind nur Männer. Bei Frauen-Freunden habe ich das Problem nicht. Sind meine Ansprüche an Männer-Freunde andere als an Frauen-Freunde? Grübel, Grübel… Eine Welle Selbstmitleid nach der anderen …
19:15 Uhr: Frustriert in den Supermarkt – Kürbis möchte ich. Bekomme ich nicht. Eigentlich ideales Futter für Frustkäufe – bleibe brav und besonnen.
19:45 Uhr: Daheim – Abendbrot machen und über Laptop ärgern, alter rödeliger Rechner braucht ca. 3 Stunden für ein Windows-Update. Derweil mehrere Folgen „Orange is the new black“ geschaut… Liebe die Serie.
22:00 Uhr: Rückzug ins Bett – zuviel geärgert heute, zuviel Kraftreserveren aufgebraucht, zuviel Angst vor neuem Depri-Schub… Alleine die Angst zu bekämpfen und sie nicht zuzulassen kostet soviel Energie. Wunsch nach einem Energie-Spender. Einen Mal-Einfach-So-in-den-Arm-Nehmer. Kann doch nicht so schwer sein.