6. Dezember

6. Dezember

Eigentlich sollte hier heute eine Reise zurück in die Anfangszeiten von Lilasumpf geben. In den Zeiten der Therapie und danach ist ja der Trubel, die Männer und die Thematik von „davor“ leicht in den Hintergrund getreten. Aber das Thema ist natürlich noch da und präsent und reizt und regt die Fantasie an.

Aber heute war nicht der Tag dafür. Zuviel Gedanken, die auf anderen Wegen unterwegs waren. Und wenn ich eines gelernt habe, dann diese sehr viel ruhigere Zeit zu nutzen. In meinem Leben vor dem großen C war ja oft kein Augenblick Zeit, um mal innezuhalten, einfach einen Podcast zuhören, mal die Gedanken und Gefühle zu sortieren.

Meine Therapeutin gab mir ja relativ am Anfang die Aufgabe mit, mich mal zu langweilen. Das habe ich glaube ich bis heute nicht geschafft, aber ich habe meinen Kopf beruhigt bzw. Weiß, wie das geht.

R. Und ich nannten das zu unserer gemeinsamen Zeit „Erden“, das Summen im Kopf weg-edgen oder -spielen. Das totale Versinken in die Macht und Hände des Anderen. Das war damals Mittel zum Zweck, heute sind das andere – zugegebenermaßen auch langfristiger anhaltende – Wege 🙂

Ich arbeite an der Geschichte bereits im Kopf – ich denke, sie will raus 🙂

Was macht eigentlich …

Was macht eigentlich …

Lila?

Keinen Freitagsbeitrag, keine Einhornpupse, keine Beiträge…. was macht sie denn nun?

Urlaub 🙂

Zuhause, total unaufregend, mal ausschlafen, Netflixen, Wohnung ausmisten, Treiben lassen… 

Das kann ich nämlich mittlerweile wieder besser – in Ruhe Zeit verstreichen lassen … 

Das heißt nicht, dass es nicht zu berichten gäbe, aber das ist wirklich nicht spannend und wiederholt sich auch einfach – das nervt mich mittlerweile so sehr, dass ich gewillt bin, mich von Menschen zu trennen. Das mag kurz (oder auch länger) weh tun, aber mir wird es besser gehen. Wenn sich in diesen maroden Beziehungen etwas ändert, dann zum Schlechten für mich. Sage ich etwas, bin ich zickig oder übertreibe oder verstehe den anderen nicht. Entschuldigungen gibt es nicht, ich habe es so beigebracht – es ist okay mich zu verletzen, egal wie sehr, ich werde nicht gehen.

Und damit ist jetzt Schluss.

Wenn das bedeutet, dass ich ein liebgewonnenes Hobby aufgeben muss, dann ist mir das meine persönliche geistige Gesundheit wert.

Denn eins habe ich erkannt: Diese Menschen sind es nicht wert, dass ich mich quäle und versuche zu ändern. Sie sind es schlichtweg nicht wert. Ich habe das bei anderen Menschen, die mir näher gestanden haben geschafft, ich schaffe das auch hier. 

Und damit mir das leichter fällt, gebe ich eine Abschiedsfeier 🙂 weiß keiner, dass es das wird – aber für mich wird es das 🙂

Hat ja schon Mary Poppins gesagt => Mit einem Löffelchen voll Zucker schmeckt die Medizin so süß … 🙂

Außerdem war ich fleißig und habe 3 Adventskalender gebastelt 🙂

Die arme Mia bekommt leider keinen davon aber vielleicht haben ihre kleinen Großen ja noch Mitleid und bauen ihr auch einen 🙂 

So sehen meine 3 aus, von oben nach unten für: Mama, Freundin 1 und Freundin 2 🙂