Irrungen? Wirrungen?

Irrungen? Wirrungen?

einmalhandschuh runterholen?
Jawoll, funktioniert ganz prima! Latex-OP-Hanschuhe, Größe 6 wären dann meine bevorzugte „Waffe“. Je enger, desto angenehmer für den Mann – habe ich mir sagen lassen. Normale Haushaltshandschuhe schlagen Falten und das soll wohl schmerzen. Andererseits… gibt es ja Menschen, die auf Schmerzen stehen 🙂

extrem brutal ball kicking porno
Ball busting… Joh. Habe ich mich mal reingelesen. Ich glaube, dass ist eine Art Schmerz, die ich nicht zufügen möchte und wo ich mir auch nicht sicher wäre, ob das nicht irgendwie vielleicht doch bleibende Schäden hervorrufen kann. Vielleicht gibt es unter meinen Lesern Experten für sowas? 🙂

frauenschnupfen
Das ist SO witzig, dass das immer noch (neben Männerschnupfen) hier gesucht wird 🙂

tripper auch männerschnupfen?
Sprach ich nicht gerade vom Frauenschnupfen/Männerschnupfen? 🙂
Tripper ist sicher KEIN Männerschnupfen auch wenn ich mir sicher bin, dass viele Männer da doppelt leiden 🙂

geburtstagstorte für ihn bilder
Hmm, ja nun… den Nusskuchen, den ich damals für H. gebacken habe, habe ich nicht fotografiert. Aber ich habe mal eine SUPER SM-Torte gesehen, mit Dildo obendrauf und Marzipan-Peitsche… Grandios

geschichten über männer die gerne ein ballstretcher tragen
Hmm… ansatzweise habe ich da mal drüber geschrieben. Nämlich hier!
Und zu der Zeit, wo ich zumindest online mit 2 devoten Herren spielen durfte, war das ein tolles Werkzeug. Fand‘ ich 🙂

tipps zum hodenstrecken ballstretcher
Ouh, bin ich nicht die Expertin … ich wüsste, wer helfen kann, aber weiß nicht, ob ich das hier schreiben darf 🙂

gummi kastration geschichten
Geschichten gibt es dazu keine. Aber H. hat von mir eine Kastrationszange geschenkt bekommen mit kleinen Gummiringen zum Abbinden von Nippeln. Tatsächlich war uns das aber zu „hart“ bzw. zu gefährlich. Er wollte das erstmal so austesten, zu einem praktischen Spiel kam es dann nicht mehr. Es gibt da einige Modelle und die werden auch durchaus angewandt. Ich mahne da zur Vorsicht bzw. immer dazu auch eine Schere in der Nähe zu haben, um die Gummiringe ggf. aufschneiden zu können. SSC

hilfe mein mann in straps korsett,hilfe mein mann mit gel nägel und dazu noch korsett undheels,hilfe mein mann möchte gern korsett und heels anziehen,hilfe mein mann mutiert er zieht gern korsett und heels stiefel an,hilfe mein mann zieht beim sex gerne korsett und heels an,hilfe wie gehe ich mit meinem mann um der korsett und heels trägt
Auch schon besprochen, nämlich hier! Ich kann mich da schlecht reinversetzen, weil ich nicht verheiratet bin bzw. keinen Mann mein „Eigen“ nennen darf. Ich fürchte aber, dass ich ihn am Ende in ein Korsett stecken könnte. Insofern… BIN ich mir nicht sicher, ob ich die richtige Adresse für Methoden zum Austreiben solcher Ideen/Fetische bin. Ich würde sagen: „Embrace it and have fun“ … aber ich glaube, dass das die meisten Parterinnen nicht können.

ich fühle mich matschig
Des öfteren. Kaffee (wichtig!), frische Luft und Bewegung. Ibu für den Kopf und ansonsten … joh! Durchhalten! 🙂
Emotionale und mentale Matschigkeit? Beobachten und wenn es dauerhaft ist und nicht weg geht, gerne mal darüber mit dem Arzt des Vertrauens sprechen.

nippelklemmen rutschen immer ab
Kenn ich! Helfen z.B. die magnetischen „Klemmen“ – autsch, sag ich nur! Bei mir sind es dann doch lieber die CloverClamps. Aber auch da gibt es keine Einstellungsmöglichkeiten, was die Härte angeht. Man sollte also schon ein wenig auf Schmerzen stehen 🙂 Clovers kann man dann aber auch wunderbar mit Gewichten behängen.. Just sayin‘

ohne bh lustig
Ist das sowas in die Richtung wie „Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein“? Äh…. Joh.. also lustig ohne BH… hmm… Ich trage seit 2 Jahren keinen klassischen BH mehr, weil ich ihn weder ordentlich an- noch ausziehen kann. Vermisse das mitunter, wenn ich mich mal eher „schick“ fühlen will… Aber ich kann auch durchaus ohne BH durch die Gegend laufen, soviel kann da nicht wackeln 🙂

ostern bdsm tumblr
DAS macht mich ja nun neugierig, vielleicht sollte ich tumblr mal wieder aktivieren…

porn in sumpf
Hehe. Ja nun… Hier im Sumpf gibt’s noch kein Porn… wer weiß, wer weiß 🙂
beeg.com kann ich da aber sehr empfehlen 🙂

überstülp dildo
Finde ich persönlich eine gute Sache. Ich habe die Penetration und er ist ein wenig gedemütigt, weil mir seine Größe nicht ausreicht. Ausserdem, so nehme ich an, fühlt sich das für den Mann auch eher hmm indirekt an. Ich habe einen Überstülp-Dildo mit Vibrationsfunktion – der hat ganz gut funktioniert 🙂

wer zieht ballet stiefel an, zu einem korsett ballet heels anziehen
Also ICH zum Beispiel … zumindest würde ich gerne. Versprochen wurde mir das vor… äh… knapp 2,5 Jahren mal … Ich schaue jetzt hier niemanden direkt an, lieber DasManuel Ich bin mir relativ sicher, dass ich gnadenlos versagen und direkt umfallen würde, wenn ich es überhaupt mal vom sitzenden Zustand in die Aufrechte schaffen würde. Ich bin trotzdem noch neugierig… Größe 42 – wenn jemand aushelfen möchte 🙂

sklavenverträge
Wenn jemand Tante Google bemüht, wird er/sie dazu einiges finden. Dazu gibt es auf den gängigen Plattformen auch Vordrucke und – sehr wichtig – Erfahrungswerte. Ich meine mich zu erinnern, dass einige meiner Leser da auch Erfahrungen mit haben, selbst vielleicht sogar einen unterschrieben haben. Hier der kleine mahnende Zeigefinger: Dazu gehört Vertrauen. Viel Vertrauen. Ein guter Dom ist NICHT der, der beim ersten Kontakt verlangt, dass ein Vertrag her muss. Sub beweist NICHT mit der Unterschrift beim ersten Date, wie devot und hingebungsvoll sie sein kann. Oder ob sie es wirklich ernst meint. Wer solche Sprüche klopft, den schickt ihr bitte auf dem direkten Weg dorthin, wo ungeniessbarer Pfeffer wächst.

zitteraal in fotze geschichte
Äh ja… neeeeeeeeeeee. Tiere jetzt nicht so. Und Fische schon mal ü-b-e-r-h-a-u-p-t gar nicht! 🙂

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Das war ein Auszug der Suchbegriffe… Ich muss mal wieder Sex haben oder zumindest über Sex schreiben, glaube ich. Suchbegriffe, die auf Depression abzielen gibt es so gut wie keine 😉 Die Suchmaschinen haben gesprochen 🙂

9.670

9.670

Sie. Er.

(MIttlerweile gescheitertes) Experiment, Expedition, Reise.

Sie: Teil 1 hier.

 

 

Ich geniesse die Unsicherheit in seinem Blick, als er die Box aufmacht und die Linsen sieht.
Ich liebe seinen fragenden Blick und das Flattern der Augenlider, wenn er versucht meinem Blick stand zu halten. Er kann es selten, heute garnicht… Er ist zu geil und zu nervös.

„Mach‘ sie rein bevor wir losfahren, Kleiner“

Der gute Junge gehorcht, ich seufze leise vor lauter Vorfreude.

Ich lehne mich rüber, beiße sanft in sein Ohrläppchen und hauche „Ab jetzt bist Du Meins.“

Ich sehe den Anflug eines Lächelns auf seinem Gesicht, sehe wie sich seine Lippen öffnen, er möchte etwas sagen – ich sage streng: „Ab sofort sprichst du nur, wenn ich dich dazu auffordere. Hast du mich verstanden?“

Er nickt.

Ich lasse das Auto an, drehe die Musik auf und fahre los.

Mein Kleiner sitzt unruhig neben mir, ich lächle und lege meine Hand in seinen Schritt… Als er zusammenzuckt, lache ich leise vor mich hin. Ich spüre die Lust und die Härte, es zuckt mit jeder meiner Handbewegungen.

Die Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde, ich fahre direkt auf den Hof, schaue mir das Haus von aussen an. Ich bin sehr zufrieden mit der Wahl meines Kleinen. Er hat Geschmack.
Nachdem ich den Schlüssel gefunden habe, schliesse ich auf, hole unser Gepäck und suche meine Spieltasche, und packe aus… Das Halsband.

Lila Leder, samtig und hart, eine großer, schöner Ring vorne. Der Geruch alleine macht mich an… Das und die Leine nehme ich in die Hand und gehe zurück zum Auto.

„Aussteigen und hinknien“

Ich befestige das Halsband um seinen Hals, klinke die Leine an und bedeute ihm aufzustehen und mir zu folgen. Kurz vor der Haustüre weise ich ihn an, seine Männerklamotten abzulegen. Er muss den Windhauch spüren und sich fragen wo er gerade ist, er runzelt die Stirn und seine Hände zittern. Herrlich.

Sagte ich schon, dass mein Kleiner wunderschön ist? Für mich ist er gerade so das wunderbarste Wesen…
Ich streiche ihm über das Gesicht, fahre die Konturen nach, spüre die ersten Bartstoppel… Kontrolliere, ob er überall ordentlich rasiert hat. Nehme sein Gesicht in die Hand, nähere mich ihm und sage „Brav“

Ich nehme ihn mit nach drinnen, ins Fachwerkhaus, dort ins Wohnzimmer, wo ein Balken steht. Ein stabiles mitten im Raum – perfekt.

„Platz!“

Ich nehme das Seil vom Tisch, lasse es durch meine Finger gleiten und beuge mich zu meinem Schatz runter, streichle seinen Rücken entlang – immer etwas mit Fingernagel – zu seinem Po. Ich seufze und kneife feste rein. Meine Hand fährt zwischen seine Beine und umfasst den Ballstretcher, ziehe ihn ein wenig runter und Schlinge das Seil um seine Hoden. Das andere Ende verknote ich am Balken.

Ich fasse mir zwischen die Beine und halte ihm meine feuchten Finger vor die Nase, lasse ihn riechen und den Finger ablecken.

„Ich setze mich auf einen Stuhl … folge meinem Geruch, finde mich! Dann lecke mich. Zeig‘ mir, wie sehr Du mir gefallen möchtest!“

Mit ein paar Schritten habe ich den Raum durchquert und setze mich breitbeinig hin. Ich schaue direkt auf meinen Kleinen, auf seine tappsigen Versuche auf allen Viere die Richtung zu orten. Langsam tastet er sich vorwärts, skeptisch, ängstlich. Nach ein paar Irrwegen hat er mich fast erreicht, als er merkt, dass das Seil nicht lang genug ist. Er kann meine Füsse anfassen, zu mehr reicht das Seil nicht aus.

„Komm‘, mein Kleiner, weiter….“

Er geht vorsichtig vorwärts, ich kann zwischen seinen Beinen sehen, was passiert – ich geniesse den beginnenden Schmerz in seinem Gesicht zu lesen. Den Kampf in ihm … Weitergehen bedeutet Freud‘ und Leid zugleich. Die Verzweiflung mir gefallen zu wollen, mich schmecken zu dürfen und die eigenene Schmerzgrenze überschreiten zu müssen. Ihm wird kein Schmerz zugeführt (nun, nicht direkt *g*) … er fügt ihn sich selber zu. Köstlich… Er kriecht vor, winselt, kriecht wieder zurück.
Das Schauspiel dauert … vor, zurück, vor, zurück … „Ist das alles? Du hast noch einen Versuch, dann schliessen sich diese Beine für dich!“

Er gibt sich einen Ruck und landet mit dem Kopf genau dort, wo ich ihn haben will. Ich drücke seinen Kopf in meinen Schoß – „Jetzt leck‘!“ – seine Zunge macht das, was sie wirklich gut kann.
Ich bemühe mich um Zurückhaltung, möchte das Spiel länger geniessen, seinen Schmerz am schnellen Atem spüren, aber er ist zu gut und ich zu erregt. Nach dem Orgasmus halte ich seinen Kopf zwischen meinen Beinen… nehme ihm ein wenig die Luft, genieße seine Unruhe… und lasse ihn wieder frei.

Ich gehe zum Balken und weise ihn an mir zu folgen.

„Edgesprints, Süßer, 10 Minuten – Wieviel wirst Du schaffen?“

Er antwortet, mir ist die Zahl zuwenig, das gebe ich ihm eindeutig zu verstehen.
Er gibt mir mehr – gefällt mir schon besser.

„Okay, wenn Du das schaffst, darfst Du im Bett schlafen, wenn nicht bleibst Du hier liegen – Deine Zeit startet jetzt“

Ein Ausflug

Ein Ausflug

auf die dominante Seite, das hatte sich durch Zufall vor ein paar Wochen so ergeben. Weder besprochen noch geplant, es ist „einfach passiert“ – allerdings auch nur Online… Also das „Spielen“…. der Kontakt war schon real und „in echt“ 🙂

Ich habe es schon immer vermutet, dass ich eine sehr dominante Seite habe, konnte mir aber immer nicht vorstellen, diese auszuleben – und schon gar nicht als Domme für einen männlichen Sub. Dafür gibt und gab es mehrere Gründe, einer von ihnen – das Unwissen – gerade über die männliche Anatomie und deren Funktionalität … nein, das ist auch falsch – ich weiss schon, wie die funktioniert, aber eben nicht so sehr wie es sich für den Mann anfühlt, wenn es denn funktioniert… also, ihr wisst schon, was ich meine *g*

Nun hatte sich das irgendwie in Gesprächen ergeben und das Interesse war da, aber auch die Angst und die Zurückhaltung … Also haben wir, nein, habe ich einfach mitten im Gespräch angefangen mal auszuprobieren… Ich habe wahnsinnig viel gelernt und auch gelacht, Ballstretcher und wie diese funktionieren – faszinierend!!!

Mir hat es echt viel Spass gemacht, mir Aufgaben auszudenken, die schon anspruchsvoll waren, manchmal ein bisschen gemein – aber was ich eben nicht bin – niemals fies … Die Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen, fand ich anstrengend und schön gleichzeitig … Ob ich das dauerhaft wollen würde? Das wage ich mal zu bezweifeln… Edgetraining, Zipline, Plug, Klammern, Strafarbeiten … War alles dabei … Und ich glaube zumindest mal, dass er in dieser Zeit eine sehr gute Zeit hatte *grins*

Was es definitiv NICHT für mich war? Sexuell erregend… Also zumindest nicht in dieser Form, die eben eher „seinem“ Lustgewinn diente, als dem meinen… Da ich keine Bilder als Beweise wollte, was bei mir sonst ja auch gerne mal dem Kopfkino dient, wusste ich – das macht mir Spass, aber das wird nicht meine dauerhafte Neu-Orientierung… Nicht für die sexuellen Gelüste 🙂

Ob ich jemals all die Dinge SELBER einem Menschen anlege oder antue, die er quasi in meinem Auftrag gemacht hat? Keine Ahnung, ich habe da immer noch innerliche Blockaden mir das vorzustellen… Weiterhin schwierig fände ich das Thema „Schläge“, besonders mit der Hand…

Aber die Macht? Oooooooh, die hat mir sehr gut gefallen… Ein bisschen ZU gut…. 🙂

Was ich am „subben“ so mag, den Kopf abschalten und alles von mir zu werfen und einfach nur loslassen zu können, das fehlt natürlich total beim „dommen“ … Ich hatte hohe Ansprüche an mich, wollte Fehler, die ich bei Doms gesehen und erlebt hatte, nicht selber machen … und damit wird es einfach anstrengend… Schön, aber anstrengend… Gleichzeitig ist es auch unheimlich schön zu wissen, was ein andere Mensch gerade „für“ mich macht… Das gefiel mir schon auch sehr gut.

Es endete dann leider bevor wir in die gemeinsame Spiel-Phase eintreten konnten … Verheiratete Männer haben eben einen grossen Haken und der heisst Ehefrau. *g*

Da ich niemals wissentlich eine Ehe sprengen oder torpedieren würde oder werde (hoffe ich), musste ich mich zurückziehen und habe daraus aber zumindest gelernt, dass ich Männer NOCH sehr viel genauer befragen werde, wie ihre sogenannte „offene“ Beziehung denn geartet ist … Denn „offen“ ist nicht gleich „offen“ … Und selbst wenn „offen“ vereinbart ist, heisst es nicht, dass „offen“ praktiziert wird… Dinge wie „Ich darf das, aber sie darf nichts davon merken“ sind in der Übersetzung eben doch nur „Fremdgehen mit mehr Angst im Nacken“ – Furchtbar diffizil diese ganzen Definitionen 🙂

An alle Männer, die diese Vereinbarung mit ihrer Ehefrau irgendwann mal getroffen haben: Frauen riechen sowas … 🙂 Frauen sind die geborenen Detektive *g* Entweder sie kommt damit klar, dass ihr andere Frauen, wenn auch in anderen Funktionen, habt, oder eben nicht… Dieses „ich will davon nur nichts mitbekommen“ funktioniert nur bei einer Miniiiiiikleinen Prozentzahl an Männern … Und meistens nur, weil sie nichts mitbekommen WILL …. Meine Meinung. Wenn es hier mitlesende Männer gibt, die das schon anders erlebt haben, ich freue mich über Beispiele, die mir das Gegenteil beweisen 🙂
Fazit: Ja, es hat Spass gemacht und ich werde es sicher wieder mal ausprobieren… Und ja, demnach bin ich ein Switch … Es gibt Schlimmeres im Leben, als das 🙂