Schlagzahl

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Nach wieder einer für mich viel zu langen Pause, den damit verbundenen durch Unzufriedenheit hervorgerufenen Mail-Streitereien, einer bösen Explosion um die Begrifflichkeit von „casual“ und der üblichen Zeitproblemen, haben H. und ich es doch nochmal dieses Jahr geschafft uns zu sehen.

Bei mir, weil ich – ich zitiere „die cooleren Spielsachen“ habe… Ähm ja… War mir in dem Fall aber ganz recht, weil immernoch nicht ganz fit, keinen Bock auf nächtliche Radtour … alles schick.

Nach einer intensiven Diskussion um oben erwähnte Begrifflichkeiten, bei der wir feststellten, wass wir das Gleiche meinen aber es anders nennen, durfte H. seine Geburtstagsgeschenke auspacken, die er eigentlich nicht haben wollte, aber sich dann doch anders entschieden hat und… ich glaube er hat es nicht bereut … Die BDSM-Barbie sollte sich doch gut in seiner Frauensammlung machen und eine Kastrationszange hat noch niemandem geschadet *grins*
Aus rein egoistischen Gründen gab es eine wunderschöne lila Krawatte… *düdelü*
(Sagt er doch, dass er im Dämmerlicht der Kerzen die Farbe nicht erkennen kann… Muss man da wirklich überlegen?)

Aufgrund der noch auszukurierenden Erkältung erbat ich mir etwas Gnade bei DT und Atemspielchen – die ich aber selber beim Warmlaufen entkräftet habe, indem ich mir seinen Hand fester um den Hals gelegt habe – das hätte unter normalen Umständen mindestens eine Ohrfeige gegeben, in dem Fall hatte ich die Erlaubnis zu justieren. Die Runde auf dem Sofa war wunderschön, schnell, intensiv, nah und voller Freudenlaute meinerseits… Beissen, Fingern und Lecken… hachja, die Welt kann so schön sein… Dabei hat H. auch den neuen Princess-Plug mit – Achtung – lila Glitzersteinchen entdeckt… (Zu meiner Enttäuschung hat ihn das aber den weiteren Abend nicht wirklich interessiert… *hmpf* da ist Frau mal vorbereitet und dann das…. wahrscheinlich genau DESWEGEN … Sadist!)

Wir zogen dann ins Schlafzimmer um, wo er mich mit Ketten an meinem Bett befestigte … oder das zumindest wollte. Auf dem Rücken liegen, Beine gespreizt… Klingt zunächst einfach, so richtig geschafft hat er es nicht – ich konnte mich noch zuviel bewegen. Was ich persönlich sehr gut fand, die keine-Ahnung-wieviele-Schläge auf die Pussy, die inneren Schamlippen (*AUTSCH*) und der Clit (*DOPPELAUTSCH*) haben mich wieder zu gutturalen Fluch-Höhepunkten veranlasst. Er sass dabei dann ganz gemütlich auf dem Stuhl vor meinem Bett und schaute wahrscheinlich dem Schauspiel zu, wie ich mich selber überwinden musste, die Beine wieder zu öffnen, wenn ich es denn mal geschafft hatte, sie zu schliessen. Was ich teilweise sehr brutal gegen ihn durchgesetzt habe… Die Geräusche, die ich fabriziert habe… äh, ja… *rotwerd*

Meine Arme hatte er so fixiert, dass ich sie über meinen Brüsten verkreuzen konnte und da blieben sie auch … Richtig viel konnte er da nicht schlagen. Und wieder die Erfahrung: Kitzeln geht GARNICHT… Ohgottohgott… neneneneneeeee G-A-R-N-I-C-H-T! Also an alle Geheimdienste, ich verrate JEDES Geheimnis SOFORT – man muss mich nur kitzeln… Fiese Sache das *schmoll* 🙂

Zwischen den Schlägen küsste und leckte und fingerte er mich ab und an, ich zuckte dennoch immer erstmal zusammen, man wird da ja extrem misstrauisch nach einer Weile… Irgendwann drehte er mich um, Hände zwischen den Beinen durch an den Fussfesseln festgemacht … Ich dachte ja, endlich – der Princess-Plug – Pustekuchen! Weitere Schläge auf die Clit und Fingern… und sein Bart auf meinem Rücken … *schmilz* Da werde ich ja total willenlos… also innerhalb von Sekunden…

Dann drehte er mich auf die Seite und ab da weiss ich nicht wirklich, was passiert ist…  Irgendwann in irgendeiner Position habe ich ihm ein bisschen einen geblasen, irgendwann hat er mich glaub gevögelt und irgendwann war er kurz weg… und dann äh, schmiss er die Decke aufs Bett und lag neben mir – er hatte mich zwischendurch wieder losgebunden.

Ich startete noch 2 Versuche das „Ding“ wieder zum Laufen zu bekommen, gelang mir nicht wirklich, ich wurde lediglich geiler – ergo frustrierter und ließ es dann, machte mich bettfertig und so lagen wir tatsächlich zu einer sehr humanen Zeit schlafend im Bett… Mehr oder weniger schlafend, ich habe das Gefühl, dass er nicht viel geschlafen hat… Meine geblockte Nase und Husten als Bettnachbar stell‘ ich mir nicht so toll vor… Aber er scheint es überlebt zu haben.

Um 5 Uhr habe ich mich mal aus dem Bett geschlichen, ich musste einmal ungehemmt Husten können, dachte auch, dass er nichts gemerkt hat, aber natürlich war er wach, als ich wiederkam – sehr niedlich… 🙂

Die Morgerunde bestand aus ein bisschen Warmblasen, endlich mal wunderbar hartem Pussyficken… (mmmmmmmmhh, das gefällt der Dame des Hauses sehr gut!), dann Rimming und dann war der Herr dickköpfig und vergab sich selber die Chance der Erleichterung, mir damit aber leider auch wieder die Genugtuung ihm einen wunderschönen Orgasmus schenken zu können. Das Frustrationslevel, wenn das passiert, ist unglaublich hoch. Da können die Erlebnisse des Abends und der Nacht noch so schön sein, wenn am Ende nicht für ihn mindestes ein Orgasmus bei rauskommt, bin ich frustriert…  Die Gedankenspirale fängt unweigerlich an sich um Themen zu drehen wie „bin ich nicht gut genug, was mache ich falsch, bin ich nicht attraktiv genug, was kann ich besser machen“… und so weiter und so fort… Die Kraft, die es mich kostet, gegen diese negativen Gedanken anzugehen, ist immens…

Interessanterweise habe ich wieder an Stellen blaue Flecken, die man teilweise sieht – teilweise nicht (wie nennt man unsichtbare blaue Flecken – Druckstellen?), die ich nicht mal auf dem Schirm hatte… Der schönste blaue Fleck ist glaube ich kurz oberhalb der Clit in Richtung Schambein… sehr nett, Mr! 🙂

Zuckerbrot und Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche

Hachja, ich schaue heute an mir herunter und sehe wunderbare Striemen am Busen, am Bauch, an der Hüfte ,den Oberschenkeln und würde ich mich umdrehen und in den Spiegel schauen, würde ich sicher auch dort Spuren von gestern abend finden.

Ich habe Abrieb-Spuren an den Handgelenken und einen „unterhäutischen“ blauen Fleck am Hals, habe Muskelkater wie nach einem 10km-Lauf und bin müde – aber sehr zufrieden.

Ich schnurre quasi wie eine vollgefressene Katze auf der Heizung…

Der Reihe nach: Nach turbulenten Wochen, was die Unterhaltung zwischen H. und mir anging (Wann ist das eigentlich mal nicht so?), seinem Projektstress und einem ungewissen „vielleicht klappts heute abend“, klappte es gestern abend doch noch mit einem Treffen. Später als geplant, insofern war uns beiden glaube ich klar, dass wir heute übermüdet sein werden – kurz können wir ja irgendwie nicht. 🙂

Wein, Quatschen, Dinge klären und dann gings los… mmmmhhhh sanfter Einstieg in meiner Lieblingsposition, ich mag es, wenn er hinter mir ist und meine Brüste „malträtiert“, mich in den Nacken und das Ohr beisst… Dann verhalfen mit seine kundigen Finger zu den ersten Freuden des Abends.

In einem Anflug von Übermut hatte ich mir eine Gerte und eine Reitpeitsche gekauft… Ähm, ja… 🙂
Die sehen toll aus, ich glaube, wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig gedeutet habe, liegen die auch gut in der Hand und peitschen – ordentlich … Das fiese an dieser Art von Schlägen ist wirklich die Zeitverzögerung und die dann spontan aufwallende Schmerzintensität – Fuck! Wenn ich mich recht erinnere, konnte er nicht mehr als 4-5 Schläge am Stück setzen, wenn überhaupt… Aber endlich schöne Striemen!

Und wieder eine Lektion in Demut: Ich habe unterschätzt wie anstrengend „echte“ Schläge sein… Ich war wirklich fertig… Das ging mir bei den 100 Ohrfeigen nicht so und wenn mit Hand oder Gürtel geschlagen werde auch nicht, die beiden Instrumente sind nochmal einen Hauch „schärfer“….

Dann für ihn noch ein bisschen seines Lieblingsspiels: „Wie lange dauert es bis sub mir vor die Füße kotzt“ …
Dauerte nicht so lange (nein, ich habe nicht wirklich gekotzt, musste aber DT immer wieder abbrechen,weil mein Abendessen anklopfte).
Nächste Lektion: Ich werde vor unseren Treffen anders essen müssen. Ein Abendessen aus Nudeln mit Tomatensosse ist an dieser Stelle NICHT empfehlenswert… Ich muss mich mal schlaumachen, was da am Besten ist – jemand Ideen? 🙂

Dann wollte er mit dem Hitachi spielen und ich wehrte mich nicht dagegen. Da er diesmal direkt von mir zur Arbeit gehen wollte (mein Wunsch, juhu), hatte Heiko sein übliches Spielzeugbeutelchen nicht dabei, also mussten meine Seile herhalten… (Jaaaaa, er hat recht, es dauert ewig, bis man verschnürt hat *g*)
Auf dem Rücken auf dem Sofa liegen, Beine vor dem Sofa stehend legte er mit Mr.Hitachi los… oooouuuuh!  Ich bin ja, seit ich „ihn“ habe ein bisschen verliebt, das Ding hat so eine Power, das zieht mir innerhalb von Sekunden die Schuhe aus… Sprichwörtlich: Ich hatte Schwierigkeiten meine Schuhe nicht zu verlieren… Ich habe keine Ahnung mehr, wieviele Orgasmen das waren, zwischendurch hatte ich absolute Fluchtgedanken, wand mich, wimmerte, irgendwann sagte ich auch glaube ich „Gnade“ – die gabs aber nicht – unermüdlich suchte und fand er weiter die richtigen Stellen … Fingerte mich, fistete mich (nicht ganz, aber mehr als beim letzten Mal) …  Irgendwann hatte er Mitleid (oder keine Lust mehr *g*)  – Ich konnte nicht sprechen, mich schlecht bewegen, atmete wie nach oben erwähnten 10km Lauf und versuchte meinen Körper das Zittern zu verbieten… Meine Couch war nass *g* Ich würde sagen, das Ding darf öfter mitspielen… Dann musste Heiko aber schnellstmöglich meine Hände befreien – meine Schultern waren schon wieder ganz verkrampft und meine Daumen spürte ich zu dem Zeitpunkt wieder nicht – gleiches Problem bei den Handschellen.
Immerhin hinterlassen die Seile schönere Spuren als die Handschellen 🙂

Mittlerweile war es glaube ich so 2 Uhr und wir zogen ins Bett um – und taten wirklich nur das, was man da tut – schlafen! Zumindest hoffe ich, dass er das konnte, ich habe mich selber geweckt, weil ich im Schlaf gewimmert habe und glaube ich sehr unruhig war … (und ich fürchte, dass ich geschnarcht habe … sorry 🙂 ) Es bleibt weiterhin faszinierend, wie „heiss“ dieser Mann ist …. Ich habe ja keine Heizung im Schlafzimmer und um diese Jahreszeit rum, ist es immer arschkalt in meinem Bett, ich habe lange Schlafanzughosen und lange Tshirts an und manchmal noch ein Kapuzenpulli. Neben Heiko schlafe ich in einem Hauch von Nichts und bin morgens immernoch schweissgebadet… *g*

Und dann klingelte schon der elendige Wecker… *grrrr* 2 Snooze-Runden lagen wir einfach nur da, dann frage ich ihn, ob er „so“ zur Arbeit gehen wollen würde oder ob ich noch was für ihn tun kann… Ich konnte und tat … DT am morgen, wenn mir eigentlich noch schummerig ist vom Wein des Abends vorher, sagen wir so, ist immer grenzwärtig… Aber ihm zuliebe mache ich das ja gerne, zumal ich ja einiges an Orgasmen wieder gutzumachen hatte. Er hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich danach Haare waschen und ordentlich duschen musste…. Es klebte einfach überall… Männer *g* Da er ja alles dabei hatte, konnten wir uns zusammen für die Arbeit fertig machen und ich fand das richtig nett … nicht so doof, wie sonst an der Haustür Tschüss sagen zu müssen.

Ich bin froh, dass heute Abend der BVB im DFB-Pokal spielt und ich gepflegt in meinem Sessel rumlungern kann – ich merke heute sehr deutlich, dass ich keine 20 mehr bin… *Knirsch*

In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche!