2538 – Der Epilog H.

2538 – Der Epilog H.

2538 Emails habe ich gerade gelöscht, alle Bilder, alle Hinweise, dass Du ein Teil meines Lebens warst.

In wenigen Tagen wäre es unsere 1-jährige Kontaktaufnahme gewesen, etwas, was Du zutiefst albern findest und eh‘ nicht zu schätzen weisst.

Dies ist der Epilog auf etwas, das etwas Schönes hätte werden können … Aber einer von uns konnte nicht aus seiner Haut raus.

Wo ist der Mann, der mit Tränen in den Augen auf meiner Couch gesessen hat? Der Dinge gesagt hat wie „Es ist mir nicht egal, wenn Du mit anderen spielst“? Den es gefreut hat, als mich endlich seine anderen Frauen gestört haben? Den ich zum Schweben gebracht habe? Der Mann, der Dom, der mich viel hat lernen lassen? Der mir seine Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt hat? Der mir den Regular-Status angeboten hat? Der für mich seine Version eines Anzuges angezogen hat?

Den gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr und ich wusste, dass er nicht mehr zurückkommt… Meine Zeit auf der guten Seite war abgelaufen…

Für meine Leser:

Dies ist ein langer, vielleicht der längste Eintrag in meinem Blog… Er ist über mehrere Tage entstanden und er ist eine Abrechnung und ein Abschluss.

Ich habe etwas gemacht, was meinem Karmakonto bestimmt einen kurzen Ausflug ins Minus bescheren wird… Etwas, was mir zutiefst Freude und Genugtuung verschafft hat… Etwas, was die schlechteste Seite meines Charakters hervorgeholt hat… Und es tut so gut.

Bei unserm Gespräch im Januar hatten H. und ich ja eine Pause vereinbart. Vor meinem Unfall hatte ich darum gebeten, dass wir uns Ende März treffen. Das wollte H. nicht… Er fand es zu früh. Dann kam mein Unfall und H. war an meiner Seite – in Krisen dieser Art kann er ja ganz wunderbar Probleme lösen, die nichs mit ihm zu tun haben. Dann sagte ich ihm, dass mir Aufmerksamkeit fehlt, weil es auch so offensichtlich ist, dass er seine volle Aufmerksamkeit auf eine Dame gelenkt hat, die auf der gleichen Plattform wie wir herumspringt. Die ich länger kannte als er, auf die er allerdings schon immer scharf war… Nun, er hat(te) sie an der Angel… Und siehe da… Er konnte dort kommunizieren, er konnte witzig und aufmerksam sein, er konnte flirten…. Was hinter den Kulissen lief, hat sie alle wissen lassen… Er war sein Jagd-Selbst, der charmante, aufgeschlossene, verständnisvolle Dom… Bis dato waren die anderen Frauen kein Thema für mich, aber da ich mich dieser Frau sehr anvertraut hatte und nicht wusste, was sie ihm oder er ihr über mich erzählte, fand ich das unangenehm. Ich wusste, dass sie eine Frau ist, in die er sich verlieben könnte. Ich wusste, wieviel er mit ihr kommuniziert, dass er ihr zuliebe Regeln gebrochen hat, die er immer vor meiner Nase rumgedengelt hat… Es geht also, es ging nur nicht für mich. Ich fand es respektlos von beiden, dass sie so vor allen rumflirteten, wissend, dass mehrere seiner subs mitlesen. Für mich hätte er die Situation regulieren sollen, er findet, dass das nicht seine Aufgabe ist und er nicht bestimmt, was seine Frauen machen.

Nunja, ich war also neidisch und eifersüchtig und sagte das… Und hatte gleich das nächste Problemgespräch an der Backe. In meiner Verzweiflung verwandelte ich mich in einen Autoverkäufer… Nur verkaufte ich kein Auto, sonder mich…. Im Rückblick degradierend und peinlich. Und nach ein paar Stunden Nachdenkens war mir klar, mit einem Mann, der so an mir und an der Beziehung zweifelt und der nicht in der Lage ist alle seine Frauen fair und respektvoll zu behandeln, möchte ich – nein, kann ich nicht mehr spielen.

Also habe ich ihm ein Ultimatum gestellt (darüber habe ich hier gebloggt)… Ich habe fest damit gerechnet, dass er sagt „Nein Danke“ … hat er nicht, er hat sich erklärt, hat seine übliche Verteidigungsrede geschwungen und hat – wie immer – keine Entscheidung getroffen. Ich war überrascht und dachte mir „Na dann, mal abwarten, ob er seinen Worten Taten folgen lässt“ … Weiterhin wissend, dass ich nicht mehr mit ihm Spielen würde … Und das habe ich die letzten Wochen gemacht… Ich habe geschaut, was er tut und was er nicht tut… Ich habe ihn in dem Glauben gelassen, dass wir okay sind und dass ich mich auf ihn freue… Er hat sich eine „Ds-Auszeit“ genommen (von mir, mit den anderen hat er sicher kommuniziert) und hat sich drauf gefreut, seinen Stress mit mir abzubauen…. Alles immer schön vage und unverbindlich… Auf alle Fragen meinerseits bezüglich der Dame (Ich nenne sie der Einfachheit jetzt Plappermaul), bekam ich keine Antwort. Alles was ich wissen wollte war, ob sie sich letztes Wochenende treffen würden – Was das Plappermaul auf der Plattform groß angekündigt hat. Es ging also lediglich um die Bestätigung einer bereits bekannten Tatsache. Er ignorierte die Frage, reagierte aber auf mein immer noch sehr ehrliches Verhalten, indem ich ihm gesagt habe, dass ich mich mit seiner anderen sub am Sonntag treffen würde. Er war überrascht, er hätte das nicht gedacht, er wollte wissen, warum. Ich habe darauf nur, wie er, mit einer Gegenfrage geantwortet – also nichts anderes gemacht, als er es immer macht und hatte den Knopf gefunden. Er ging hoch: Das sei ihm alles zu anstrengend, er stehe auf unkompliziert und wir seien das Gegenteil davon.

Ich war nicht überrascht, ich war gut vorbereitet und hatte die Antwort auf seine Emails bereits 2 Tage vorher begonnen.

Seitdem sind 2538 Emails von meinem Telefon verschwunden, alle Kontakte abgebrochen, er ist auf allen Plattformen ignoriert und es gibt keinen Weg zurück. Die letzte Email von mir an ihn war bewusst so formuliert, dass es keinen Weg zurück gibt. Sein Stolz wird das nicht zulassen und mein Ego auch nicht.

Mit seiner sub habe ich mich natürlich trotzdem getroffen, sagen wir so, das Treffen war aufschlußreich und für uns beide, was die Zukunft angeht, sehr positiv. Wir haben gemeinsame Pläne geschmiedet, wollen mal auf eine Fetischparty, mal zu einem BDSM-Stammtisch gehen und wer weiss, was wir sonst noch miteinander anstellen.

Und dank Plappermaul wissen alle seine subs, dass sie nun blaue Brüste hat und anal gesquirtet hat… Dass sie auf Essen und Schlaf verzichtet, er der Größte ist und sowieso… Kommt einem das bekannt vor? Jepp, mir auch… Vielleicht wurmt es mich, weil das tatsächlich sehr nah an meiner Verhaltensweise ist….Wobei ich NIEMALS eine seiner sub so behandelt hätte oder habe. Es gab Zeiten, da gab es eine weitere sub auf tumblr und ich habe dort niemals sowas geschrieben, was sie hätte verletzen können. Ich finde das gehört sich einfach nicht.

Bevor jetzt hier der ein oder andere sich wegen Dom-Bashings beschwert oder dass ich ihn schlecht behandelt habe:
Er hat es nicht anders verdient…. Ich habe ihm lediglich für einen wirklich kurzen Moment einen Spiegel vorgehalten, wie es sich anfühlt, wenn man verarscht wird. Und ich habe in den letzten Tagen viel gelernt, über mich, über ihn – der Dunst der Faszination ist weg, der Lack ist ab… ich sehe mehr als vorher…. Und ja, wir hatten tolle Zeiten – verglichen mit den schlechten… Puh, wie die Bilanz ausfällt kann jeder in meinem Blog nachlesen. Ja, ich hätte gehen können – ich hätte sogar mehrfach gehen sollen…. Ich hatte nicht die Kraft dazu, ich hatte immernoch die Hoffnung, dass er all das, was er gesagt und vorallem angedeutet hat, auch so meint. Und hier liegt das Problem: H. spricht oder schreibt wenig konkret aus, was Beziehungssachen oder Wertschätzung angeht… Aber er deutet an… Oben stehen ein paar Sätze, die er mir gesagt hat, die finde ich schon schwierig einzuordnen in einer kalten, emotionslosen Sexbeziehung, die er angeblich immer mit mir geführt hat… Nun ja… das war bestimmt auch alles mein Fehler, das habe ich bestimmt alles falsch verstanden.

Ich bin am meisten von mir enttäuscht, klar… Aber es gibt auch Punkte, die mich an ihm enttäuschen… Den größten Vorwurf, den ich ihm mache, ist, dass er zwar immer sagt, was man von ihm erwarten kann… Dass er sich aber oft anders verhält, gerade am Anfang… Ganz oft war die Situation so, dass ich von unserer Vereinbarung ausgegangen bin und er sie dann auf ein anderes Level gehoben hat, ich davon überrascht war aber natürlich auch erfreut und es hat Hoffnungen geweckt… Es war immer er, der die Beziehung mit Emotionen gefüllt hat… Ich bin zwar ein emotinaler Typ, aber ich habe NIE als Erste irgendwas Beziehungsdefinierendes zu ihm gesagt… Das kam immer von ihm… Was ich gemacht habe, war, ihm immer die Wahrheit zu sagen…..  (Nun im Endeffekt bin ich genau dafür abgeschossen worden *g*)

Die Lügen: Achje, ja es war mir klar, dass er nicht ehrlich ist…. nicht ehrlich sein kann, so wie er sein Leben aufbaut. Aber irgendwie war ich naiv genug zu glauben, dass es bei mir anders ist … Dass ich genug hinter seine Fassade schauen kann…. Dass er mir die Wahrheit sagt… Falsch! Ich möchte garnicht darüber nachdenken, wie oft er mich wirklich belogen hat…

Die Philosophie: Er möchte Dom sein, aber ohne die Pflichten, die ein Dom hat, weil er ja nur Casual ist. Aber er will auf der anderen Seite totales Vertrauen und Hingabe, er verschiebt gerne Grenzen und macht sich keinen Kopf, was das ausrichten kann. Er versteht bis heute seine subs nicht, er kann die Denke nicht nachvollziehen – und er will auch nicht! Das würde ja Arbeit bedeuten… Oder in Konsequenz, dass er die sub nicht bespielen kann, wenn er verstehen würde, was er da anrichten kann. Sein Idealfall ist also – nach der erwähnten sehr kuscheligen, flirtigen Anfangsphase – eine Email um ein Treffen auszumachen, Sex, eine Dankesemail, eine Email um ein Treffen auszumachen, Sex, eine Dankesemail…. usw.

Das funktioniert für keine sub, die ich bis jetzt getroffen habe… Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen subs, die er so hat, das anders sehen als ich – es sind entweder sehr junge Frauen oder Novizinnen – sein Beuteschema… Ist ja auch verständlich… Die glauben im Zweifelsfall, dass so, wie er das lebt, eine gute Art ist Ds zu betreiben. Ich war da immer schon unbequem… Ich habe zuviel gelesen, mich zuviel mit anderen Doms und subs ausgetauscht und ja, auch ich habe ihn, genau wie alle seine anderen subs, belogen um ihn nicht zu verlieren. Mich angepasst, um ihn nicht zu verlieren. Ich habe ihn belogen, er hat mich belogen… Alle seine Beziehungen basieren auf diesen Lügen… ICH möchte so nicht leben… Es hat lange gedauert, bis ich das verinnerlicht hatte. Man kann sich ja auch wunderbar selber belügen.

Das Ding ist: Ich weiss, dass ich unemotional spielen kann… Das habe ich ihm am Anfang mehrfach angeboten… Er hatte die Wahl, ob er einer von vielen sein möchte oder ob er mehr sein möchte… Ob er mein „Zuhause“ sein möchte… Er hat diese Option gewählt… und sich damit die Optionen, die ich damit verbinde – mitunter die Aussicht auf CNC – gesichert… Und bekommen, dass wir ohne Limits spielen….  Ohne Rücksicht auf Verluste… Es war immer er, der mehr Informationen über die anderen Männer haben wollte, der als Erster immer alles erzählt bekommen wollte… Ich hätte das nicht gebraucht, aber natürlich gaukelt auch das eine Form von Nähe, Intimität und Vertrauen vor…

Subdrops: Den ersten Drop kann ich ihm nicht ankreiden, er wusste nicht, was es ist… (Okay, man kann diskutieren, ob ein Mann mit 20 Jahren+ Erfahrung im Ds es sich erlauben kann, nicht zu wissen, was ein subdrop ist….) Den Zweiten hat er nicht ernst genommen. Den Dritten hat er vielleicht ernst genommen, aber ignoriert, wie er mir hätte helfen können. Er hat mich gefragt, was er für mich tun kann, ich habe es ihm gesagt, er hat es nicht gemacht… Und ist davon ausgegangen, dass der Drop von selber weggeht bzw. ich ihn wegebekomme… Das war dann der erste Abschuss, denn ich habe es nicht geschafft… ich wurde ihm zu anstrengend… (nachzulesen hier). Bei unserem Gespräch hat er zwar zugegeben, dass er sich falsch verhalten hat und dass ihm mittlerweile andere subs von ihren Drops mit ihm erzählt hatten (was ich schon wusste), wovon er auch sehr bewegt war… aber was mir leider nicht das Gefühl geben konnte, dass er beim nächsten Drop da gewesen wäre… Das Vertrauen war einfach nicht mehr da…

Und ja, ich hätte nach dem ersten, spätestens nach dem zweiten Drop gehen sollen – aber ich war zu schwach, ich hatte noch Hoffnung…. (Jaja, ich weiss)

Sein Dom-Sein: Ich würde ihn heute nicht mehr als Dom bezeichnen (mich auch nicht zwingend als sub, aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Eintrag). Und ich finde es auch falsch, wenn er als solcher „firmiert“. Auch wenn er mit der „Szene“ nichts zu tun haben will und sich klar von den „gruseligen Gestalten“, die darin rumlaufen abgrenzt, so kann er, denke ich, die Begriffe aus der Szene nur verwenden, wenn er weiss, was sie bedeuten und was andere Personen damit verbinden (könnten). Er könnte als Top oder Sadist firmieren, dann hätte er einen Freifahrtschein… Keiner würde ein Dom-Verhalten erwarten… Aber als Dom, und das hat er mir auch so gesagt, behandelt er seine subs wie ein Geschenk….
Ich muss heute bei dem Satz immer lachen und danach kurz mal kotzen. Es gibt kaum jemanden, der sich un-dommiger verhält als er, weiiiiiil er ja nur Casual-Dom ist und er damit seine eigenen Regeln aufstellt, wie und wann und wieviel er sich um das Wohlergehen seiner subs kümmert… Jaja, die Begrifflichkeiten…

Für mich ist es eben so, dass es da keinen grossen Unterschied gibt… Wenn sich mir eine Frau hingibt, mir ihr Leben in die Hand gibt, ihre seelische und körperliche Gesundheit, dann bin ich für sie verantwortlich – egal, wie oft man sich zum Spielen trifft und wieviel Beziehungen man so unterhält… Wenn man das nicht kann, dann sollte man die Anzahl seiner Beziehungen beschränken. H. macht das eben so, dass er Frau so lange „unterhält“ wie sie spurt, wird sie anstrengend oder fordernd oder langweilig, dann weg mit ihr… und mit einer Neuen neu anfangen… Am Anfang sind sie alle unkompliziert…. Ich bin erst seit einem Jahr in seinem Dunstkreis, aber dieses Verhalten wiederholt sich… Nach eigenen Angaben wirft ihn sowas ja auch nicht aus der Bahn… Er ist mal ein bisschen traurig, verdrückt vielleicht mal ein Tränchen aber mein Gott, die Nächste wartet ja schon… Keine Zeit zu verlieren… Eine Woche ohne Sex geht ja nun auch garnicht… 😉

Limits: Ich habe mich die letzten Tage oft gefragt, was es an ihm war, dass mich so unvorsichtig hat werden lassen. Ich kann froh sein, dass mir körperlich nicht mehr passiert und ich seelisch scheinbar sehr robust bin und in der Lage bin, mich wieder aufzurichten. Seine Philosophie und sein Verhalten erzeugen ein „Friss oder Stirb“-Moment… Jedesmal, jede Entscheidung, die ich treffen musste, war im Hinblick darauf, dass ich seine Konditionen von Anfang an kannte und er sich darauf berufen konnte. Er hat mir nie etwas anderes versprochen (nunja, ich sehe wie gesagt einige von ihm getätigte Aussagen als eine Änderung der Grundlagen, aber das sieht er bestimmt anders) aber in einer Diskussion zieht er sich immer wieder auf die von ihm festgelegten Regeln zurück. Da ich keine Ultimaten stellen kann, da er auf die nicht eingeht… Da ich keine Kompromisse erzielen kann, denn er geht auf die auch nicht ein, habe ich nur den einen Weg – umdrehen und gehen. Ich wollte ihn nicht verlieren und habe dafür viel riskiert. Ich bin ja nicht die Einzige, die in diesem Dilemma steckt. Ich muss eigentlich die Frauen bewundern, die nach dem 1-3 Treffen die Reissleine ziehen, weil sie erkennen, dass er ihnen nich gut tun wird und sie verletzen wird.

Verantwortung: Wir hatten da so den Fall, dass H. „aus Versehen“ ohne Gummi in meine Pussy eingedrungen ist… Gekommen ist er woanders, aber er war drin… Und das am Tage meines Eisprungs…. Ich habe kurz morgens nachgefragt, ob ich das richtig mitbekommen hatte, er bestätigte und fragte, ob ich mir Sorgen machen würde. Ich sagte, dass ich auf dem Weg zum Arzt sei… Pille danach besorgen. Er erklärte mir, dass es bei ihm nie vorkommen würde, dass er einen Lusttropfen (was ein bescheuertes Wort, ehrlich!) habe und er sowieso schon lange und oft coitus interruptus anwenden würde und noch nie was passier sei und ich übertreiben würde. Das war das letzte, was ich von ihm dazu hörte. Ich also Arzt, Pille gekauft, eingenommen… meinen Hormonhaushalt komplett durcheinander gebracht (Bis heute übrigens). Normalerweise kommen nach der Einnahm die Tage früher, bei mir kamen sie 6 Wochen nicht. Ich glaube es war jede Woche ein Schwangerschaftstest… Er wusste davon. Er hat sich nie angeboten als Schulter, hat nie angeboten die Pille mitzufinanzieren… Ignorierte mich und meine Sorgen einfach. War dann allerdings überrascht, dass ich so lange, nämlich 3 Wochen lang, meine Tage habe… Und warum das wohl so sei…
Dass wir dann ohne Gummi gepoppt haben, weil ich dann ja die normale Pille genommen habe, war totaler Irrsinn, ich weiss, total unverantwortlich und ja, ich schäme mich dafür! Aber es zeigt mir, was diese Situation mit mir gemacht hat, ich habe, um ihn zu halten, alle meine guten Geister davon gescheucht. Unglaublich, wie dumm ich sein kann. Ich weiss nicht, ob es das besser macht, dass ich NIE geglaubt habe, dass er mit den anderen ohne Gummi poppt… So naiv war ich immerhin nicht, das macht meine Entscheidung allerdings noch dämlicher… Und ja, ich habe dafür bereis mehrere Kopfwaschgespräche meiner Freundinnen erhalten…. *seufz*
Aber: In meinen Augen zeigt das sehr deutlich, wie er Verantwortung versteht … Nämlich garnicht…. Es wäre ein Einfaches für ihn gewesen, mir beizustehen, meine Nerven zu beruhigen, einfach irgendwie zu reagieren – sich vielleicht auch mal dafür zu entschuldigen… Nichs…
Mag ja sein, dass er davon ausgeht, dass er unfruchtbar ist – das könnte er ja mal testen lassen… Aber ich fürchte das ist dann nicht im Einklang mit seinem Verständnis von Männlichkeit … Nunja, seine Männlichkeit… Aber darauf einzugehen, das wäre nun wirklich ein Karma-Minuspunkt…. Hier im Blog wurden ja auch schon einige Dinge angesprochen, die er nicht sehr verantwortungsbewusst behandelt: Der Alkohol zum Beispiel… Das teilweise unverantwortliche Umgehen mit Spielsachen… Unsichere Positionen…. Mangelnde Kommunikation während der Sessions mit neuen Elementen…. Der Umgang mit den Drops…  Die Kommunikation…

Meine Theorie über ihn: Eigentlich tut er mir ja wahnsinnig leid. Er hat sich ein total zweigeteiltes Leben aufgebaut, deren Teile er wie ein fanatischer Paranoider geachtet wissen möchte. Keiner seiner Menschen auf der anderen Seite weiss von seinen Neigungen und seinem Leben. Die meisten seiner Frauen haben keinen Zugriff auf den anderen Teil seines Lebens. Das Privatleben findet auf dem iPhone statt, die Frauen auf dem Androiden. Eine Postkarte könnte das Ende bedeuteten, weil das für ihn eine Grenzverletzung ist…  Heisst für mich: KEIN Mensch in seinem Leben kennt ihn wirklich, er lässt KEINEN wirklich an sich heran… Er ist immer irgendwie alleine… Muss ständig aufpassen! Kein Wunder, dass er so ist, wie er ist. Er holt sich mit den kleinen Kuschelphasen und dem Übernachten mit seinen Frauen, die Nähe und Initmität, die er sich vielleicht wünscht, aber nicht bekommen kann, weil sich das mit seinem Einmauern nicht funktioniert. Er hat mir mal erzählt, dass er absichtlich dafür sorgt, dass sein Herz total eingemauert ist. SO fest und hoch, dass selbst wenn mal die Bomben treffen, sie nur kleine Splitter der Festung rauslösen. Aber mitnichten in der Lage sind, die Mauern zu durchbrechen. Ich weiss nicht, was in seinem Leben ihn zu dieser Entscheidung getrieben haben, aber es tut mir so wahnsinnig leid. Er steht sich selber im Weg… Vielleicht weiss er das sogar, aber die Angst vor Enttäuschung und Schmerzen sind wohl zu gross. Ich glaube auch, dass das unser größtes Problem war. Ich bilde mir einfach mal ein, dass ich ihn relativ schnell verstanden habe, gesehen habe, wer da hinter den Mauern steckt… Und immer und immer wieder an den Mauern rumgeklopft habe, um sie einzureissen. Mein Angebot an ihn CNC zu spielen, war niemals der Wunsch für MICH etwas zu erreichen. Ich wollte IHM die Möglichkeit geben loszulassen, er selber zu sein, sich nicht kontrollieren und verstellen zu müssen. Und einfach mal fühlen zu können – unbeherrscht und frei.
Und ja, ich denke, dass ihm das alles nicht geheuer war… Vielleicht schafft es eine der nächsten Frauen an den kleinen Rissen im Mauerwerk weiterzuarbeiten. Vielleicht erkennt er auch, dass er Hilfe braucht. Dass es ihm schon helfen würde, einfach mal mit jemand zu reden…. Jemand, der nicht seine sub ist… Der ihm die Wahrheit sagen kann ohne zu befürchten, dass es Konsequenzen hat. Vielleicht findet er auch irgendwann den Mut und steht zu seiner Neigung – seinem anderen Leben gegenüber. Ich würde es ihm wünschen. Ein weitere Wunsch für ihn ist, dass er irgendwann den Mut und das Rückgrat und den Respekt für seine Frauen entwickelt wenigstens persönlich Schluss zu machen. Beide Male bekam ich eine Email… Das ist einfach feige…. Soviel sollten Dir Deine Frauen dann doch wert sein… Aber das kann er nunmal nicht: Direkte Konfrontation… Problem ansprechen und besprechen, die mit ihm zu tun haben… Kann er nicht…. Auch das hoffe ich, lernt er noch.
Er möchte nicht enttäuschen, er möchte nicht Menschen traurig machen, er möchte nicht verletzen – er tut leider kaum was anderes…. Ich hoffe für ihn, dass er irgendwann die Mechanismen erkennt, die es bräuchte um das zu verhindern.

Mein Fazit: Ich bin nicht sehr stolz auf das, was ich die letzten Wochen gemacht habe. Aber ich brauchte die Genugtuung, ihn wenigstens ein wenig getroffen zu haben. Ich brauchte auch diese Zeit um mich gänzlich von ihm zu lösen, den Respekt und die Zuneigung zu ihm verlieren. Zu Erkennen, dass ich ihn nicht ändern werde… Dass auch ich es ihm nicht wert bin, sich zu ändern. Das war hart, das hat Zeit gebraucht, es sind viele, viele Tränen bei mir geflossen … und dafür brauchte ich einfach einen grossen Knall. Ich werde ihm immer dankbar sein, für das, was ich bei ihm lernen durfte – Good and Bad! Everything happens for a reason … Ich weiss, dass ich nun besser weiss, was ich will und was nicht. Ich hoffe, dass ich das in der Zukunft für mich nutzen kann. Es tut weh, belogen und benutzt zu werden, aber ich habe diesen Schmerz genutzt mir über Einiges klar zu werden. Und ich bin nun endlich frei – frei für Neues und Neue… Ich habe die ganze Zeit nicht realisiert, wie belastend das Ganze für mich war. Als ich Freitag seine Email bekam, dass Schluss ist, war ich einfach nur erleichtert. Von meinem ganzen Körper ist eine Last genommen – ich konnte freier atmen, meine Schultern haben sich entspannt… Ich konnte problemlos durchschlafen… Ohne Tränen in der Nacht… Ich hatte/habe einen akuten Anfall von Appetitlosigkeit… Das finde ich, auch wenn es wohl auf ihn zurückzuführen ist, eine sehr erfreuliche Nebenwirkung. Normalerweise bin ich StressEsser… Vielleicht war aber eben auch die komplette letzte Zeit Stress… Und jetzt ist Freiheit.

Und das wars nun…. Ich habe aus dieser „Beziehung“ gelernt, was für eine sub ich sein möchte, was meine Vorlieben und Kinks sind… Was ich noch alles ausprobieren möchte… Ich habe meine Grenzen kennengelernt und die Problematik meiner fehlenden Schmerzgrenze…. Ich weiss, dass ich an meinen Minderwertigkeitskomplexen arbeiten muss und lernen muss, dass Safeworden nicht gleich Versagen ist… Ich weiss, dass ich aus dieser Sache gestärkt rausgehe, mir nichts mehr fehlt, nur weil er nicht mit mir spricht oder weil ich nicht mehr mit ihm spielen kann … Es mir soviel besser geht, jetzt wo ich nicht mehr warten und hoffen muss, dass er sich meldet … Ich weiss, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe – Ich weiss, dass ich etwas Besseres verdient habe….

Eine Freundin von mir hat mir immer gesagt: Das Schicksal stelle Dir immer wieder die gleichen Aufgaben – bis Du Dich ihnen stellst. Das habe ich nun getan… Wir waren in einem Teufelskreis und konnten den nicht durchbrechen -Er steckt immer noch in seinem persönlichen Teufelskreis…. Und ja, momentan funktioniert es für ihn – das kannst er sich weiter einreden… Ich kenne das – es ist soviel einfacher, sich etwas einzureden, als sich seinen Problemen zu stellen.

Ich wünsche ihm alles Gute und dass weder er noch andere Frauen auf seinem weiteren Lebensweg verletzt werden.

 

Danke für alle, die bis hierher durchgelesen haben… Sorry für den äußerst langen und vielleicht eher untypischen Blogeintrag… Ich harre mal dem „Shitstorm“, der mich hier treffen kann (auch wenn ich hoffe, dass er nicht kommt *g*)

 

Genießt die Sonne, wenn ihr könnt!
Lila

Das Gespräch

Das Gespräch

Es hat doch alles seinen Sinn im Leben – so auch die Tatsache, dass H. das Treffen zum Gespräch mehrfach verschieben musste. Ja, ich war sauer, enttäuscht und gefrustet, dass es so war, aber ich muss im Nachhinein sagen, dass diese 3 Wochen Zwangspause und Nachdenkenszeit gut waren. Ich merke vermehrt, dass ich länger an Dingen knabbere, bis ich die Ursachen erkenne und so war es auch hier.
Wäre zum ersten Termin hauptsächlich der letzte Drop und der Dreier Thema gewesen, war schon zum zweiten Termin klar, dass es eigentlich um Grundsätzliches geht. Zum dritten und finale Termin, war ich soweit, dass ich zumindest meine Verhaltensweisen klar analysiert hatte, die Beweggründe erforscht hatte und mir da auch sehr an die eigene Nase greifen musste, weil ich – und das ist meine größte Aufgabe für die Zukunft – einfach nicht klar genug kommuniziere. Es überrascht mich selber immer wieder, aber es ist so, ich sage scheinbar nicht klar und deutlich, was ich möchte, was ich nicht möchte und vorallem sage ich sehr selten sehr deutlich, wenn etwas für mich nicht in Ordnung ist oder ich vielleicht Hilfe gebrauchen könnte. Und das sind dann eben auch Dinge, die ich niemand anderem als mir vorwerfen kann. Klappe aufmachen und sagen, was Sache ist, Frau Lila! Das hämmer ich mir jetzt einfach solange ein, bis es sitzt.

Soviel mal vorab… Die Gesprächdetails erspare ich Euch … Fakt war, ich hatte die ganze Zeit ja schon dafür gesorgt, dass klar war, dass das kein Bashing-Rosenkrieg-Gespräch sein soll. Und auf H’s Hinweis, dass er das Gespräch für mich machen würde, konnte ich guten Gewissen sagen, dass ich das nicht möchte – sondern, dass er es für SICH macht… Weil auch er daraus was lernen kann… Und das wollte er ja immer – lernen und verstehen…  Dass ich wollte, dass das der Kontext des Gespräches wird, das hatte ich hier ja schon mehrfach betont. Also achtete ich darauf, dass ich sehr bei mir blieb, betonte, wie sich etwas für mich angefühlt hat oder wie etwas für mich angekommen ist… Und was die Konsequenzen daraus waren… wenn ich mich nicht verstanden gefühlt hatte oder in der elendigen Casual-Todesfalle steckte, die in meinem Kopf ein Verbot darstellte ihm „zur Last“ zu fallen und einfach mal zu sagen „du, ich brauch das jetzt“ … wie gesagt – klarer kommunizieren, was ich möchte, brauche, wenn ich Hilfe brauche… *mantrawiederhol* An einem Punkt sassen wir beide mit Tränen in den Augen auf meiner Couch, nahmen uns in den Arm … sprachen weiter… An irgendeinem Punkt wurde es wirr, weil dann alles aus mir raussprudelte, weil ich merkte, dass er mir wirklich zuhört… Ich glaube schon, dass ich einiges gesagt habe, was er nicht gewusst hat … Und das, ich wiederhole mich, hätte ich vielleicht einfach klarer sagen müssen. Sicher hätte er auch einfach die Kommunikationswege offener gestalten können, er wird sicher zukünftig an dieser Schraube auch anderen gegenüber etwas drehen… 🙂

Am Ende waren und sind wir uns einig: Wir passen zu gut, als dass wir es einfach wegwerfen wollen, aber wir müssen einen neuen Weg finden. Unser „Problem“ ist tatsächlich die Kommunikation. Zum Einen die Kommunikation, wenn wir uns nicht sehen – Email ist nicht unseres…. Daher werden zukünftig über Email nur „Smalltalk“ oder – sollte es dazu kommen – Terminabsprachen geführt oder eben der Aufruf „Mir geht’s schlecht, ich brauche Hilfe“… weiteres nicht, dann müssen wir eben sehen, wie wir uns spontan sehen können, um das zu Klären… Alles andere ist tabu in Emails.
Das Andere ist die Session-Kommunikation: Ich muss für mich rausfinden, wo meine Grenzen liegen… Da ich keine wirkliche Schmerzgrenze habe, aber dennoch hinterher oft emotional damit zu kämpfen habe, muss ich rausfinden, woran ich merke, dass DAS jetzt grade zuviel ist. Ich habe durchaus eine Limitliste, aber die ist sehr klein und umfasst eher emotionale Limits als Technik-Limits. Daran feile ich ja bereits in den Neu-Kontakten, das hilft schon sehr mir einfach klarzumachen, was ich möchte. Diese Aufgabe habe ich auch von meinen „Mentoren-Doms“ bekommen, die beide in nächster Zeit meine gestaffelten Limitlisten sehen wollen. Also Limits für Neu-Doms, Limits für vertraute Doms, Softlimits, Hardlimits etc pp.

Schon im Vorfeld, dann aber auch im Gespräch mit H. ist mir z.B. klar geworden, dass ich einen Rahmen brauche – Ich brauche das Vorgeplänkel zum Eintauchen, ich brauche eine Art „Startschuss“ und ich brauche aber auch einen Abschluss. Ein Grund für die angespannte Situation zwischen und meinen doch häufiger vorgekommenen Drops war unsere Morgenrunde. So schön sie war und ja, meist habe ich sie initiiert, aber wenn sie vorbei war, war eben meist keine Zeit mehr für Kuscheln oder langsam raustauchen… Dann ging es ZackZack unter die Dusche und aus der Tür raus… Mein Kopf hat dann sofort auf Funktionsmodus umgeschaltet… Herz und Bauch waren aber noch nicht soweit… Hätte ich ihm nicht früher sagen können, das ist einer der Punkte, der jetzt erst bei längerem Nachdenken rauskam… Ich kannte mich ja selber nicht wieder, meine Arbeit litt, mein Freundeskreis litt aber mein Kopf war mit irgendwas beschäftigt und ich wusste nicht mit was… Nun denn, jetzt weiss ich es. Und weiss demnach eben auch, dass ich einen runden Abschluss brauche… Und wenn es nur die 5 Minuten kuscheln oder gemeinsam fertig machen sind…

Weitere Lektion aus diesem „Drama“ – ich muss mehr auf meinen Bauch hören … und man muss mir gestatten auf meinen Bauch zu hören und mich nicht anzupflaumen, wenn ich das tue … und wenn das bedeutet, dass ich ein Date absage, weil man mir zu gestresst „klingt“ … dann habe ich das gute Recht dazu… und sollte nicht befürchten müssen, dass man mich verlässt oder sauer auf mich ist oder sonst irgendwas in diese Richtung.

Wir hatten einfach ein beschissenes Timing, haben beide an vielen Stellen alle Warnsignale ignoriert, die Bauchmeldung meinerseits und die Kopfmeldung seinerseits zur Seite geschoben und einfach weitergemacht… Lektion gelernt.

Wie geht es weiter?

Es ist erstmal Pause … Ich brauche Zeit … Das war jetzt alles ein bisschen viel auf einmal, ich möchte meinen Kopf wieder klar bekommen, mein Leben wieder in regulären Bahnen verlaufen lassen, meine Aufgaben erledigen und – zur Ruhe kommen. Die Suche nach anderen Doms verläuft so ruhig wie die letzten Wochen, ich treibe mich auf den Plattformen rum, ich beantworte Emails, schreibe aber proaktiv gerade keine … Wenn mein Bauchgefühl an irgendeiner Stelle aufmuckt, dann beende ich den Kontakt … Früher als ich es vorher getan hätte. Wenn sich daraus etwas entwickelt, wunderbar … Ich bin aber nicht böse, wenn das noch ein bisschen dauert.

Bei mir steht beruflich meine stressigste Phase an, da brauche ich meine Kraft und meinen Kopf … das geht so mit Mitte/Ende März…. Ich peile Anfang April an, bis dahin sollte alles wieder in ruhigeren Fahrwassern sein … Dann wird folgendes aber einer meiner Wünsche sein: Ich will keinen Status und keine Standards… Das bin ich nicht… Das funktioniert für uns nicht … Und wenn wir dieses Besondere nur sein können, wenn wir uns selten sehen – dann werden wir uns nur selten sehen. Vielleicht merken wir auch in der Zeit bis dahin, dass uns nichts fehlt oder uns jemand anderes besser geben kann, was der jeweilige sucht… Vielleicht treffen wir uns im April zum „Spielen“ wieder und haben beide ein blödes Gefühl dabei, vielleicht wird es großartig… Wir haben beide keine Glaskugel… Ich für meinen Teil brauche die auch nicht, ich habe Kapitel 1 jetzt abgeschlossen, meine Aufgabenliste ist voll und wann Kapitel 2 weitergeht, werden wir sehen…

Meine Abenteure-Highheels sitzen perfekt und der Leatherman beschützt mich… Ich habe alle Zeit der Welt – Was will ich mehr?

Wer mit dem Feuer spielt….

Wer mit dem Feuer spielt….

Schon vor dem Date mit Oscar war klar, dass ich Donnerstag Heiko sehen würde. Das ist grade nicht einfach bei ihm mit Terminen und da freue ich mich dann natürlich sehr, wenn er Zeit im Kalender für Lil’ol’Me findet 🙂

Unser originärer Plan gemeinsam zu kochen und zu essen, fiel seiner Arbeit zum Opfer, aber so erwartete mich ziemlich spät am Abend ein leicht beschickerter H. – hachgott watt is der niedlich, wenn er einen im Tee hat *grins*
(DAS gibt bestimmt Ohrfeigen, ist mir aber wurscht ;-P )

Ich bemühte mich nach allen Kräften meinen Alkoholpegel anzupassen (was nicht so schwer ist… ich vertrag nicht soviel), wie immer quatschten wir bestimmt… SEHR lange bevor wir endlich (ENDLICH) mit dem Spielen anfingen… Und wieder verlässt mich meine Erinnerungsfähigkeit zumindest, was die Reihenfolge angeht…

Ich berichte einfach über die Highlights:

Wachs: 4 Kerzen hatten wir diesesmal angezündet und ich wusste,die landen irgendwann auf meinem Körper…. Ich verliebe mich immer mehr in Wachsspiele…. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich gut und hat so wunderbar viele Ebenen: Der erste Moment piekst und brennt, dann wird es nur wohlig warm … Wenn H. dann Wachs abknibbelt, das ist teilweise Tortur… Als er es mit meinem Rädchen abgemacht hat, ein Zitteraal ist nichts gegen mich… Sein Ledersofa sieht heute aus wie Sau und ich habe es auch an Stellen … unglaublich…. und Wachs wärmt nach… Die bewachsten Körperteile pochen heute ganz sanft und sind ganz warm… mmmmmhhhhhhh

Wartenberg Rad: Es wird glaube ich nie seins, ich habe schon überlegt, ob ich ihn nicht einfach mal bitte, dass ich es an ihm ausprobieren darf, damit er versteht, was für ein Feuerwerk an Emotionen und Empfindungen und Erregungskurven das in mir auslöst… Mal sehen!

Forced Orgasm: Holymoly, da scheint er Gefallen dran zu finden… Und ich wusste nicht, was für Geräusche ich produzieren kann… Ich hoffe seine Nachbarn rufen nicht den Tierschutz, ob all des Knurrens und Wimmerns… Und jepp, ich fluche … War mir garnicht so bewusst, aber werden die richtigen Knöpfe gedrückt, fluche ich… wobei es glaub noch recht „ladylike“ war und nicht in Richtung Matrosenslang abrutschte…

Geburstagsgeschenk: H. hatte mir zum Geburtstag 100 Schläge auf die Clit geschenkt *augenroll* und immerhin auch 100 Küsse… Beides haben wir nicht voll ausgeschöpft… aber ich glaube wir kamen bei beidem über die 50 oder 60 … jaaaaaa, ich habe vergessen mitzuzählen… ich fürchte, dass das noch ein Nachspiel haben wird… *örks*

Es gab noch so ein paar Momente, die echt schön und einzigartig gewesen sind, ich mag die Dynamik, die wir beide miteinander haben und das blinde Vertrauen … und ich hoffe, dass es ihm genauso geht…

Nachwirkungen: Dieser Mann muss verflucht früh aufstehen, ich hasse das und ich hasse das Verabschieden… Und mit dem Restalkohol U-Bahn zu fahren, neben all denen, die zur Arbeit fuhren, sehr amüsant… Ich habe dann erstmal 3h weitergeschlafen, finde weiterhin Wachs, entdecke die ersten Würgemale (YEAH) und bin IMMER wieder fasziniert, wo der Mann mir blaue Flecke macht, an die ich mich überhaupt nicht erinnern kann… Nunja… 🙂

Ich koche mir jetzt noch einen starken Kaffee und wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!

Die Jugend

Die Jugend

… also gerade geht ja tumblr bei mir ab wie Dingenskirchens Katze…

Ein Dom aus der Stuttgarter Gegend … mit einem Adoniskörper zum niederknien, kennt ihr den „Greek Muscle“, sagt man im Deutschen Adonis-Muskel dazu? Dieser herrliche kleine Strang in der Hüftgegend bei guttrainierten Männern? *seufz*
(Mir läuft grad tatsächlich das Wasser im Mund zusammen, ich bin so berechenbar…)

Auf jeden Fall entwickelt sich da gerade eine sehr interessante Unterhaltung… *g*

 

ABER, nun schickte mir, aufgrund eines Kommentares von mir, ein Mann ein halbnacktes Bild von sich – in BVB-Bermuda… und ich guckte natürlich nicht auf die Hose, nein, ich sah den Greek-Muscle… Eine Woche später bekam ich ein Duschbild…  Dann irgendwann seine Körpergröße (1,96)…. Dann sein Alter: 24

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!

Das Leben ist einfach unfair 🙂

Ich bin noch nicht sicher, was ihn reizt… Mal mit einer Milf oder einer Dicken? Gabs ja alles schon… Für mich ist klar, daß da nichts Laufen wird, ich kann mir keinen 24jährigen als verantwortungsvollen Dom vorstellen… und ich will (noch) nicht Doms „trainieren“…
Es bleibt spannend… und sehr, sehr amüsant… 🙂

Norbert

Norbert

Mal wieder ein Lebenszeichen und endlich hat mal wieder ein Date geklappt … Es war ein Schnupperdate, wir haben uns über Fetisch kennengelernt und eine Weile nette Emails hin und hergeschrieben, die Vorlieben passen… Also warum nicht!

Vom Foto her wusste ich schon, daß es schwierig werden könnte, aber ich sage ja immer, daß es nicht nur aufs Aussehen ankommt, vielleicht reißt mich seine Persönlichkeit so dermaßen um… You’ll never know

Wie soll ich das jetzt beschreiben… hmmm

Wir haben uns 2 Stunden wunderbar unterhalten (meine Meinung nach), nach ziemlich genau diesen 2 Stunden meinte er, mich mitten im Satz unterbrechend, daß er es schade fände, daß „die“ Stimmung jetzt weg sei…. Wir hatten gerade über Psychologie und Arbeit und Machtkämpfe gesprochen… Ich schaute ihn etwas perplex an, weil mir nicht bewusst war, was jetzt daran falsch war…
Natürlich habe ich schon verstanden, was er meinte, aber ich sitze nicht 2 Stunden im Lokal und säusel und raune und deute an… Ich weiß garnicht, wie man das so lange durchhält UND sich gleichzeitig kennenlernen soll? Zum Kennenlernen gehört für mich mehr dazu, als zu wissen, in welches Loch der Mann seinen Schwanz am liebsten stecken möchte, das hatten wir schon vorher per Email geklärt… Auf meine Rückfrage bzw. dezenten Hinweis, daß das für mich dazu gehört, um jemanden Kennenzulernen, musste er dann zugeben, daß er das nicht könne – also so zwischen den Themen switchen… hmmm nunja, darüber kamen wir dann zu dem Punkt, daß er auch nicht wisse, ob er teilen könne – er kenne das nicht, daß man nicht exklusiv sei… Was soll ich dazu sagen? Es sieht nicht so aus, als würde sich DAS in nächster Zeit ändern….

Um es kurz zu machen: Er ist echt ein interessanter Mann, aber bei mir hat sich da leider nichts geregt und ich fürchte, wenn ich nur mit ihm „spiele“, wird ihn das verletzen…

Ich bin noch ein wenig am Überlegen, aber ich denke, daß die Entscheidung gefallen ist…

In diesem Sinne, Euch eine schöne Woche!

Stand der Dinge….

Stand der Dinge….

Eigentlich sollte hier ein neuer Blogeintrag über einen neuen Mann erscheinen, der kommt nun (aus Gründen) nicht… Aber ein update…

Es gibt auf jeden Fall eine neue Plattform, wo man erstaunlich gut neue Menschen mit ähnlichen Gesinnungen findet:
Ich weiß nicht, ob ich es schon mal geschrieben aber Heiko hatte mich relativ früh dazu angehalten, mir einen tumblr-Blog anzulegen und zu gucken und zu rebloggen und dann mal meinen Blog anzuschauen, auf was ich eigentlich so stehe…
Mittlerweile nutze ich den sehr eifrig für mich als To-Do-Liste, als Anregung aber auch um neuen Männern klarzumachen,was ich gerne hätte… Das geschriebene Wort ist da manchmal etwas zu ungenau oder irreführend… Dominanz und Dominanz sind mitunter sehr unterschiedlich definiert… *g*

Womit ich nicht gerechnet habe, was aber mittlerweile passiert, ist, daß man darüber Männer (und auch Frauen) kennenlernt.

Ansonsten starten Heiko und ich bald einen neuen Versuch, Jonas und ich haben grade keinen gemeinsamen freien Termin, sind aber in Kontakt und damit bin ich dann erstmal ausgelastet…

Dem Herren mit dem Spielzimmer-Angebot habe ich abgesagt und der vielversprechende Herr von vor dem Urlaub hat sich zwar gemeldet, aber eher in einer Art von „Hast Du heute abend was vor, ich komme vorbei“ – Gottseidank habe ich das erst eine Woche später gesehen und konnte so gelassen schreiben, daß ich denke, daß er total aufs falsche Pferd setzt, wenn er denkt, daß ich ihn einfach zu mir nach Hause einlade… Treffen in einem Cafe oder sonst garnicht… Daraufhin schickte er mir NOCHMAL seine Telefonnummer (das dritte Mal, daß ich sie nicht nutze, sollte ihm doch auffallen?) und meinte „Laß uns doch mal telefonieren, dann gehen wir auch einen Kaffee trinken“ … Welcher Teil von „ich telefoniere nicht mit fremden Männern“ kam NICHT bei ihm an … bei soviel Missverständnissen gebe ich uns keine gute Chance …

Dann 2 Blasts-from-the-Past…
Erst der Typ, der in seinem Profil die Freundin verschwiegen hatte und mich dann auslachte, als ich es zur Sprache brachte von wegen ich sei prüde… Daß es mir um die Ehrlichkeit ging und mich die Freundin nicht gestört hat, hat er bis heute nicht kapiert… Insofern habe ich die erste Email vor einem Monat mit „na, haste Dich abgeregt?“ in den Ordner abgelegt ohne zu reagieren und genauso werde ich es mit der gestern eingetroffenen „Na, immernoch so spitz auf mich?“ Email machen… Solchen Menschen einfach kein Futter geben… alle irre!

Und Marius schrieb mir unverhofft eine Email – ohne Text mit 4 Bildern… die glaube ich in der richtigen Reihenfolge „niedlich“ sein sollten… Ich glaube ihm ist aufgegangen, dass ich ihn bei WA blockiert habe … Aber auch seine Email wird einfach verschoben und ignoriert, was soll ich dazu auch schreiben? Es scheint ja bei ihm nicht „klick“ gemacht zu haben, sonst hätte er was dazu geschrieben und sich nicht hinter seinen Fotos versteckt…

Also, haltet Euer Karmakonto sauber… Guten Start in die Woche…..

Larry

Larry

Gefunden haben wir uns, bzw. Er mich auf Fetisch.de … Er schrieb gerne Geschichten (oder klaute sie), schien eine dominate Ader zu haben… Die Unterhaltungen per Email liefen ganz gut, wir kamen bald zum Punkt von Vorstellungen bei realem Treffen. Dass er verheiratet war, konnte ich seinem Profil entnehmen, da ich weiterhin Hotels seltsam finde, war klar … Neutraler Ort und dann evtl. Zu mir ….
Also packte ich meine Routinefragen aus: Problem mit Exklusivität? Mit Gummi? Mit einem Foto des Persos an meine Freundin? Mit EPE statt TPE? Mit dem Verzicht auf Roleplay-Sprache?

(warum ich den Fragenkatalog nur manchen Männern an den Kopf werfe, weiß ich nicht – Bauchgefühl)

Die Antworten waren gemischt: Exklusiv- verstünde er, außerdem sei er ja auch verheiratet…
Gummi – ja, wobei er steril sei aber auch getestet … dennoch habe er damit kein Problem… EPE findet er auch gut, dass ich keine Rollenspiele möge, nun daran hatte er wohl etwas zu knabbern aber solange er mir Schmerzen zufügen dürfe und er mich in alle Löcher ficken dürfe, wäre für ihn alles klar ….aber das mit dem Perso, ob ich denn denken würde, er sei ein Massenmörder…. Daraus entwickelte sich eine lustige Diskussion, wir einigten uns auf die Vorderseite, zusammen mit den Infos, die ich bis dahin schon von ihm haben würde, sollte es reichen meine Leiche zu finden… Wegen Kindesunterhalt bräuchte ich das ja nicht, weil er ja steril sei… Er sei jetzt auch mal im Urlaub, ich solle nach den Leichen in Österreich und Italien Ausschau halten …. Er würde mich Coco nennen und er würde sich melden…

Aus dem Urlaub bekam ich die Meldung wieviel Ösis und Italiener er schon umgebracht habe… Er sendete mir eine weitere geile Geschichte aber diesmal mit Befehlen – ich solle vor dem Lesen meinen Analplug und mein Vibro-Ei einführen, dann die Geschichte lesen aber erst am Ende kommen… Und ihm davon ein Foto schicken…. Ähhhhhjaaaa….nein 🙂
Ich Las die Geschichte, ja, sie war gut und ja, ich kam… Den Rest, schrieb ich ihm, machen wir dann zusammen …. Dann fingen wir uns an Fotos zu schicken…. Immer mit „Do you like what you See?“ als Topic….

ich finde das gerade sehr schwer zu schreiben, weil ich die Faszination vermisse, die ich empfunden hatte…. Sorry, wenn ich das nicht vermitteln kann…aber er machte mich wirklich an…

Einer der schönsten Anhänge einer Email war dann auch von Larry… Er, auf dem Bett sitzend, nackt und über seiner netten Erektion ein Silikon“penis“ – durchsichtig – so dass ich seinen Schwanz noch sehen konnte… Damit wolle er mich aufreißen und ficken… Nun gut, wir hatten ja schon einen Termin gefunden …. Eine Woche vorher schrieb er mir, ob ich noch geil auf ihn sei, er sei es auf mich und er wolle mir nochmal einen Geschichte schicken… Tat er dann auch …. Das war dann das Letzte, was ich von Larry hörte… Ich weiß nicht, ob ihn seine Frau erwischt hat, ob er Schiss bekommen hat … Aber sein Fetisch-Profil existiert nicht mehr und per Email habe ich auch nichts mehr von ihm gehört…

Wie sagt Heiko immer so schön? „Der Nächste bitte….“

Das frustige Wochenende und die „Aufmunterung“

Das frustige Wochenende und die „Aufmunterung“

Also, nachdem schon danach gefragt wurde, hier also der Bericht vom frustigen Wochenende.

Geplant war: Samstag einen Herren zu treffen und Sonntag einen anderen, letzterer hatte schon 2mal meinetwegen verschieben muessen, daher waren wir beide mittlerweile sehr gespannt aufeinander.
Herr 1, nennen wir ihn mal C.
Gefunden über Fetisch, er mich wohlgemerkt, ein paar Tage auf fetisch geschrieben, dann auf Email gewechselt, alles noch soweit sehr charmant und aufmerksam.
Irgendwann wechselten wir auf Whatsapp, da wurden dann die Nachrichten hmmm schroffer (?) und knapper und vorallem fordernder… Er wohnt ca. 15-20min mit dem Auto von mir weg, in der Woche unserer Unterhaltung wohnte ich aber garnicht zuhause, sondern bei Freunden und hatte demnach auch kein Auto. Und war die ganze Woche verplant…. Jeden Abend spielten wir also dasselbe Spiel – ob ich nicht doch heute könne und auch gerne spät, hauptsache ich käme vorbei…. egal wie egal wann…
Ich jedesmal in der blöden Situation zu erklären, warum ich nicht kann…
(Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt schon so oft vorgeworfen bekommen habe, ein Fake zu sein, weil ich nicht telefonieren will oder eben einen vollen Terminkalender habe und manchmal nicht spontan sein kann, wie die Herren das gerne hätten – das nervt! Führt aber leider auch dazu, dass ich ständig das Gefühl habe mich erklären zu müssen… daran muss ich wirklich arbeiten!)

Schließlich hatten wir uns auf Samstag geeinigt, er war damit d’accord, er schickte mir sogar ein Foto von dem Paddle, daß er an mir verwenden wollen würde. Er hatte meinen BDSM-Code, mein Codewort und meine Wünsche… was ICH nicht hatte, war seine Adresse und eine Uhrzeit… Ich sah, daß er online war, aber es kamen keine Nachrichten… Nun erwarte ich das ehrlich gesagt auch nicht, wir reden hier immernoch „nur“ von Sexdates, also brauche ich kein Umflirten oder permanente Aufmerksamkeit – totstellen allerdings auch nicht. Irgendwann schickte ich ihm ein „?“, darauf kam zurück, „Sorry, Stress, 22uhr bei mir“ …. Aha… Naja… immerhin etwas… Gegen 21Uhr schickte ich ihm „Es wäre praktisch zu wissen, wo ich hinfahren soll?“ – er war online…. es kam nichts…
Ich bin ja ein Freund klarer Worte, insofern schrieb ich ihm auf Fetisch (wo er on war) und auf Whatsapp (wo er on war) und per Email die gleichen Zeilen:
Ich weiß nicht ganz, wie ich Deine Kommunikation deuten soll – auf jeden Fall liegt sie nicht auf meiner Wellenlänge. Insofern, danke für Deine Zeit und die netten Nachrichten und viel Glück bei Deiner weiteren Suche“
Muss ich sagen, daß es keine weitere Reaktion bis zum heutigen Tag von ihm gab?
(Kaaaarmaaaaa will get you *zischlaut* *g*)

Sonntag, nennen wir den Herren mal Jonas ( da ich davon ausgehe, ihn zu treffen, wird er einen eigenen Blog erhalten, wenn das Treffen erfolgreich war)

Wie gesagt sind 2 Treffen wegen mir geplatzt, einmal Krankheit, einmal Notfalldienst bei einer Freundin… Er war jedesmal sehr verständnisvoll, wir schreiben uns seit einiger Zeit sehr nette Emails, auf freundschaftlicher Eben, mit Schmunzeln und mit Phantasien… also genau so, wie ich es gerne habe.
Ich wusste, daß er am Abend vorher lange gefeiert hatte, gegen Mittag schrieb ich ihm dann, daß ich mich auf ihn freue und was sein Kopf so macht. Die Antwort kam prompt, es gehe ihm gut, ich solle den Wein nicht vergessen und seine Anschrift und Telefonnummer.
Ich mich also vorbereitet und vorgefreut… Nach ca. 2h kam dann seine Absage, er hat doch zu großes Kopfweh und Kreislauf und er möchte für ein Date mit mir fit sein und ob wir verschieben können.
Ich hatte es mir ja schon fast gedacht, der Sonntag war ja nicht so toll mit den Temperaturen und ich weiß, auf Kater vögeln kann auch ins Auge gehen… Und er hatte ja zweimal Verschieben gut, also haben wir auf Freitag verschoben.
ABER HEY WAR ICH GEFRUSTET UND GEIL!

Waaaah, das geht auf garkeinen Fall… das ist … Folter!!!
Du freust Dich auf Sex und dann *puff* nix … nada…niente…
Heiko ist ja nicht nur ein Dom für mich, er ist mein Mentor, Berater, meine seelische Müllkippe (der Arme *g*). Auf jeden Fall erzählte ich ihm Freitag von meinen zwei Dates, er schrieb zurück, daß er sich für mich freue und ich solle ihm auf alle Fälle alles erzählen.
Gut, wenn der arme Mann immer den ganzen Schrott abbekommt, hat er auch ein Recht drauf, die schönen Dinge zu erfahren. Nur eben leider nicht am Wochenende. Ich schrieb ihm also im Laufe des Samstags von C. und seinem Verhalten…. Heikos Reaktion „Abhaken – Aufstehen – Weitergehen“
Ich jammerte noch ein wenig von wegen verletztem Ego und überfließender Geilheit, aber das ließ er nicht gelten *hmpf* Ich solle mich auf Kandidat 2 freuen… Nun gut, er hat, wie immer, recht.

Sonntag musste ich ihm dann also auch schreiben, daß Kandidat 2 auch nix wird und ich mir jetzt langsam die Kugel gebe, weil dieses ganze Gesuche, doch einfach auch nur Scheiße ist und warum das denn verf***t nochmal so schwer ist… (Ihr könnt Euch den Ton ungefähr vorstellen, ja?)
Nachdem ich Sonntag dann vor lauter Frust die Wohnung aufgeräumt habe (immerhin etwas Gutes), meldete sich ja im Laufe des Montags dann Ingo und wie gesagt Jonas für Freitag stand ja auch an, außerdem hatte ich dann schon 3 Dates für die Folgewoche… das schrieb ich Heiko dann auch.
Zurück kam der Hinweis oder besser die Frage, daß ich dann wohl keine Aufmunterung mehr nötig habe….
HAAAAAAAAAAA! so schnell habe ich noch nie getippt! Natürlich habe ich IMMER Aufmunterung von ihm nötig… Ich muss es leider so zugeben, wenn Heiko schnippt, dann spring ich… 😉
Es gab eine kurze Anweisungsemail von ihm, auch dahingehend, daß ich nicht übernachten kann (was mir ganz recht war), weil er früh raus muss. Gegen 22Uhr schnappte ich mir also, mit Kleid und hohen Schuhen (und sonst nichts) bekleidet, mein Rad und trat in die Pedale. Der Weg zu IHM ist echt immer lang und aufregend (obwohl es nur 15-20min sind), aber was da in meinem Kopf schon für ein Film läuft und wie mein Puls hochschießt mit jedem Meter, den ich näher an seine Wohnung komme. Faszinierend.
Also kam ich mit einer Tasche mit meinen Toys, einer Flasche Wein und einem breiten Lachen auf den Lippen bei ihm an… Ich freue mich immer, wenn ich ihn sehe und zumindest für mich ist es nicht mehr seltsam, wenn wir uns sehen. (Ich hoffe, daß es ihm auch so geht – weiß es aber nicht wirklich)
Wir haben uns zur Begrüßung geküsst, sind ins Wohnzimmer, haben den Wein aufgemacht… und dann ging es mit einem zärtlichen Griff an den Hals auch schon los.
Diesmal hat er mich rittlings auf einen Stuhl gesetzt, meine Hände und Füße vorne im Viereck zusammgengekettet. Wie ich das Geräusch der Ketten liebe, ich kann es garnicht beschreiben. Aus den Erfahrungen des letzten Males hat er auf Handschellen verzichtet und Ledermanschetten genommen Mmmmh die sind so schön weich….
Augenbinde um und los gings.
Ich wollte ja diesmal explizit Schläge und Spuren davon, austesten wieviel geht… Es geht eine ganze Menge… Und obwohl ich wirklich versucht habe, meinen Körper unter Kontrolle zu halten, diesem Fluchttrieb entgegenzuhalten habe ich nicht immer geschafft. Ich hatte das Gefühl, daß ich relativ viel rumgewackelt bin, um den Schlägen auszuweichen … kann das aber selber schlecht beurteilen…
Nachdem wir uns das letzte Mal viel über Deep Throat und das Vermeiden des Würgereflexes unterhalten hatten (und ich das ja wirklich liebe, er glaube ich auch), ging es diesmal auch glaube ich ein bißchen besser. Diesmal war eher meine Panik keine Luft mehr zu bekommen, denn Heiko hatte mehrfach gesagt, daß ihn das Würgen anmacht und sollte Galle hochkommen würde, ihn das auch nicht stören würde….
(Wenn einer meiner Mitleser eine Idee hat, wie ich bei vollgestopften Mund, mit Würgereiz ATMEN soll, ich nehme gerne Tipps entgegen)
Und wie geil ist es denn bitte, wenn mir hinterher meine Spucke im Gesicht verteilt wird… aaaaah! 😉
Die Erinnerungen, was alles passiert ist, sind diffus… Ich glaube, Heiko hat echt gearbeitet … wenn ich mir die Schweisstropfen in Erinnerung rufe, die auf meinen Körper tropften… Beinspreizer mit Händen in der Mitte angekettet, kann ich sehr empfehlen, ebenso wie richtig heftige Ohrfeigen… (angeblich habe ich dabei gelacht, mir fehlt die Erinnerung – ich habe es auf jeden Fall geliebt). Anstelle eines Halsbandes hat er mir diesmal den Gürtel umgeschlungen, viel besser – er kann das richtig eng ziehen und trotzdem liegt es angenehmer an als das Halsband beim letzten Mal.
Anal hat diesmal nicht wirklich funktioniert, es war einfach nicht der richtige Tag dafür. Leider.
Er hat mich dann noch mit dem Rohrstock geschlagen, auf vordere Beinseiten und die Brüste… Macht sehr interessante Muster und hat einen ganz anderen Schmerz als der Gürtel. (den ich NIE identifzieren kann, ich bin jedesmal überrascht, wenn er mir hinterher sagt, womit er mich geschlagen hat… )

Ich hatte ja schon selber festgestellt, daß meine Nippel nicht so gut in Nippelklemmen halten, die haben einen guten Selbstschutz, hehe
Aber da werde ich mich noch auf die Suche machen und ein Modell suchen, wo die halten. Meine Anfängermodelle sind zumindest immer abgerutscht und auch Heikos Konstruktion hielt leider nicht… (Schade, das war nämlich eine geniale Position, Arme hinten überm Kopf per Manschette zusammen, dann Kette zwischen den Beinen nach vorne durch zu den Brüsten… wie fies ist das denn bitte? 🙂 )
Mit dem Gürtel auf den Venushügel und die Clit geschlagen werden, führte dann zum ersten „GELB“-Schrei… nicht so sehr, daß ich den Schmerz nicht ausgehalten hätte, aber nicht in der Geschwindigkeit, die er an den Tag gelegt hat… da müssen längere Pausen zwischen… das geht sonst garnicht 😉
Er ließ mich dann per Finger kommen, noch an den Beinspreizer gefesselt… was auch gut war, durch die Schläge und das Adrenalin zitterte mein ganzer Körper, jedesmal, wenn er mich „umstellte“ und ich tatsächlich aufstehen musste – Wackelpudding…
Das Finale mit Heiko liebe ich ja am meisten, wenn er sich auf mich setzt und ich seine Eier und seinen Po lecken darf… Hätte mir jemand vor ein paar Wochen erzählt, daß mir das Spaß macht und mich sogar noch antörnt, ich hätte ihn/sie ausgelacht… Aber, und das habe ich ihm auch hinterher gesagt, daß ist meine eigentliche Belohnung und für den Geist auch die Befriedigung …. wenn er auf mich abspritzt und ich mithelfen durfte… Ein unvergleichliches Gefühl….

Das schöne an den Erlebnissen mit Heiko ist tatsächlich, daß er mir genau die Zeit gibt, die ich brauche … Direkt danach macht er mich meist sauber, fragt mich, ob bei mir alles gut ist, meine Augen sind weiterhin verbunden, er zieht sich was an, er läuft ein bißchen rum (räumt auf? keine Ahnung)
Irgendwann setzt oder legt er sich zu mir, küsst mich und nimmt Körperkontakt auf … macht die Fesseln und die Augenbinde ab und schaut mich wirklich an, ob alles okay ist…
Die ersten 10 Minuten brumme ich meist nur, reden kann ich nicht…
Wenn die erste Phase vorbei ist, fangen wir meist an zu reden … Über das, was passiert ist, was er verwendet hat, was ihm aufgefallen ist usw. Irgendwelche Körperteile berühren sich dabei immer, das ist mir auch ganz wichtig… Er saß einen Moment lang auf dem Hocker vor mir, das ging garnicht… Ich brauche die Nähe danach…
Wir haben dann noch bis hmmm halb drei gequatscht und den Wein leer gemacht. Und dann bin ich gegangen und habe ihn schlafen lassen, nicht ohne ihm für den Abend zu danken.
Ich empfinde das als sehr großes Geschenk, daß er sich die Zeit nimmt und mir so ein Rückhalt und Lehrer ist…

Die Spuren sind genial, ich liebe diesen latenten „Muskelkaterschmerz“ … und daß auf einmal Stellen weh tun, die ich nicht auf dem Schirm hatte… zB unter den Achseln, wo die Stuhllehne auflag… Oder am Hals, ein unsichtbarer blauer Fleck…
Mit diesem „geheimen“ Wissen rumzulaufen gibt auch Tage später noch den Kick und zaubert immerwieder das fetteste Grinsen der Welt in mein Gesicht….

Karma? Ja, C. wünsche ich ein bißchen schlechtes Karma für sein Verhalten, aber ansonsten fühle ich mich karmatechnisch grade sehr ausbalanciert…

Also, Frust zahlt sich manchmal aus 🙂

Heiko – erste Schritte in neuem Terrain

Heiko – erste Schritte in neuem Terrain

… auf dieses Treffen hatte ich mich sooo lange gefreut…. und ich wurde nicht enttäuscht!!!!

Aber von Anfang:

Relativ früh zu Beginn meiner Suche, entschied ich mich auch dafür, neben „normalen“ Bettgefährten, endlich auch die härtere Gangart mal auszuprobieren. Geträumt habe ich davon schon lange, immermal wieder einen der Männer versucht, dazu zu bewegen, aber so richtig RICHTIG habe ich das nie ausprobiert. Dabei habe ich seit Jahrezehnten den ein oder anderen Kontakt in der Szene… Nunja, besser spät als nie.

Auf Secret fand ich dann Heiko… ! Ich bin da ja nicht so und schreibe tatsächlich Männer aktiv an, wenn mir das Profil gefällt und es gefiel mir sehr. Es entwickelte sich sehr, sehr schnell eine sehr harmonische, witzige und anregende Unterhaltung…

Die Grundlagen waren relativ schnell geklärt, er hatte bereits 4 Subs unter sich, alles von schlank bis dick vertreten… er hat kein Problem mit meinem Rumstreunern und er suche auch kein 24/7… Passt!

Dann ein Monat Funkstille… als er wieder auftauchte, kam er mit der schlechten Nachricht, daß er sich ein bißchen verknallt habe und erstmal schauen wolle, wie das so weitergeht und er mir zwar gerne als Mentor aber nicht als Dom zur Verfügung stehen könne.

Da es wirklich rar ist, daß man sich auf Anhieb mit einem völlig Unbekannten so gut versteht und derjenige auch wirklich garkein Problem hat, alle noch so dämlichen Fragen einer Novizin zu beantworten, nahm ich natürlich sein Mentor-Angebot an. Eine meiner besten Entscheidungen.

Er beantwortet mir wirklich jede Frage, er gibt Tipps, er erklärt mir Dinge – er hat einfach 20 Jahre Vorsprung 🙂
Irgendwann schrieb ich von den blauen Flecken, die mir einer der anderen Herren zugefügt hat (auf meinen Wunsch hin) und wie herrlich ich das finde – zum Einen, dass ich das angucken kann und zum Anderen, dass ich quasi noch Tage danach was zum Spüren habe…

Seine Reaktion kam prompt „Ok. „Blaue Flecken sind was Feines…“ Jetzt hast Du mich am Haken. ;)“

(geee, wenn ich gewusst hätte, daß es SO einfach hätte sein können hehe)

Er hat weiterhin keine Kapazität für eine regelmäßige Sub, aber er hat Zeit für einen Schnupperkurs. Danach explodierten unsere Emails, ich hatte NOCH mehr Fragen, in der Zeit sind auch ein paar andere Doms in mein Leben getreten – Heiko war immer mit Rat und Tat dabei – aber irgendwann war es soweit… Und was war ich aufgeregt.

Überraschenderweise hatte Heiko gefragt, ob ich bei ihm übernachten würde – eigentlich etwas, was ich nicht mache… das ist mir zu nah, zu intim… ich brauche Platz für mich… Aber nachdem ich ja nicht wusste, was bei Heiko auf mich wartet, sagte ich zumindest, daß ich es mir überlegen würde.
Ich war angezogen, wie gewünscht, mit HighHeels Rad fahren ist mal eine ganz neue Erfahrung *g*
Er kam – entschuldigt – zu spät, ich hatte also Zeit mich noch selber richtig nervös zu machen.
Aber, ohne Grund, Heiko hat eine absolute Gabe mich total zu entspannen. Wir haben uns fast 1,5h lang über Gott und die Welt, unsere Kindheit/Jugend, unsere Familien, unsere „Trigger“ unterhalten, sogar über andere Männer/Frauen… alles sehr entspannt. Irgendwann sagte er, daß wir gerne noch was trinken könnten, aber er sich eigentlich schon von Anfang an sicher war, daß das paßt und ob wir zu ihm gehen wollen würden.
(Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, natürlich wollen wir!)

Cleverer Mann, der er ist, hatte er eine Kneipe ausgewählt, die wirklich nah lag. Was eine geniale Wohnung… Ich kann das garnicht beschreiben, aber einfach toll… und trotzdem ganz er und erst auf den zweiten Blick kann man die Szene-Artikel erkennen…
Allerdings hätten wir fast vor lauter Plaudern die Kurve nicht mehr bekommen, aber wir bekamen sie.

(Liebe Freunde, die meinen Klarnamen kennen – ab dieser Stelle solltet ihr NICHT mehr weiterlesen 😉 )

Heiko IST Dominanz, er spielt das nicht nur, es ist keine Rolle, die er überstreift – er ist es … Und das macht es für mich sehr einfach … ich muss einfach nur machen lassen, geschehen lassen und genießen…
Dazu muss gesagt werden: Wir hatten im Vorfeld abgeklärt, daß wir beide keine Freunde von Roleplay (Ja, Herr – Danke, Herr und sowas) sind, sondern daß es definitiv in die Richtung Rough/Rape/Dominanz/Fesseln/Schlagen/Maso gehen würde… und ja, da ist es tatsächlich so – ich als Sub, kann garnicht viel machen… fantastisch!
Zumindest bei einem Mann wie ihm, bei dem ich weiß – er fängt mich auf, er paßt auf mich auf, er hat die Verantwortung… Perfekt!

Ich hatte einige AHA-Momente, die ich so nicht erwartet hatte – ich hätte nicht gedacht, daß das Tragen und das Benutzen eines Lederhalsbandes SO erotisierend sein kann – ich wollte es nicht abnehmen zum Schlafen (dazu später mehr), die Schläge mit dem Gürtel (wie ich später erfahren habe – ich war die ganze Zeit „blind“) elektrisierend und viel zu schnell vorbei, mich in die Willenslosigkeit ergeben – fantastisch. Es gab einen Panikmoment, bei Facedown war mein Kopf im Kissen und ich hatte mich da selber so eingegraben, daß ich keine Luft mehr bekommen habe, aber mit einem kurzen Griff von Heiko war auch das behoben. Ich weiß garnicht, wie lange wir im Wohnzimmer auf den diversen Ledermöbeln „gespielt“ haben, irgendwann half er mir beim Aufstehen und wir gingen ins Schlafzimmer. Immernoch blind konnte ich das Bett nicht sehen, aber hören. Marke Eigenbau hat Heiko sich diverse Bolts und Ketten-Möglichkeiten gebaut… und dort wurde ich eingehakt und war wirklich bewegungslos… und ja, genau mein Ding (mir gehen die Adjektive aus um dieses Erlebnis zu beschreiben….)
Ich weiß nicht mehr, was noch alles passiert ist – aber dabei waren noch rimming, Fingern, lecken, beißen, deep throat, würgen… Eben ein vollständiger Schnupperkurs….
Als Heiko fertig war, ließ er mich runterkommen, machte die Handschellen auf und nahm mich feste in den Arm…. So lagen wir ruhig eine Weile nebeneinander … Bis ich langsam wieder soweit war und anfing zu fragen … Auch hier beantwortet er mir jede Frage….

Ich fragte leise nach der nächsten Runde, ich glaube Heiko war überrascht, dass ich noch mehr wollte… Er guckte mich an, fing an mich zu küssen, hielt meine Hände über meinem Kopf fest und lutschte und biß ausgiebigst in meine Nippel…. Da ich meine Hände nicht still halten wollte, machte er meine Hände wieder fest… Allein das sendet Schauer durch meinen ganzen Körper… Dann rutschte er weiter und spreizte meine Beine und fing an mich zu lecken… Und zu saugen…. Zwischendurch steckte er mir seine Finger in den Mund, im Eifer des Gefechtes muss ich wohl zugebissen haben, das mag er nicht und so bekam ich prompt eine Ohrfeige…. Wie geil ist das denn bitte? ich hatte das eigentlich als soft limit definiert, habe also nie damit gerechnet, dass mir das gefällt, aber … es gefällt…. Was auch immer Heiko für eine Lutschtechnik benützte, sie funktionierte…. Und wie… Es gibt nur ein Wort dafür: WOW!!!!!
Wieder hielt er mich fest, bis ich wieder halbwegs bei Sinnen war und fragte leise:“und? Bleibst Du?“ Mein „ja“ war leise, aber für ihn ausreichend….
Er fragte mich, ob ich das Halsband anbehalten wolle, auch das bejahte ich … Wir putzen die Zähne und legten uns, ich in seinem Arm, schlafen…
Um es abzukürzen: Ich habe nicht geschlafen…. Ich schlafe seit Jahrzehnten alleine, einen Körper neben mir finde ich total irritierend… Dann war der junge Mann ein Heizofen, also zog ich alles aus und mir war trotzdem noch warm… dann nickte ich zwar immer mal ein, aber ich habe mich jedesmal selber so erschreckt (wegen dem Halsband), dass ich es irgendwann auszog…. Dann beunruhigte mich, dass meine Finger immernoch taub waren (die Handschellen saßen zu Anfang nich richtig, ich habe das aber zu spät gemerkt…nicht sein Fehler)… Und das Kopfkarussell… Heiko lag tief schlummernd neben mir…
Gegen halb sechs habe ich aufgegeben, ich musste aufs Klo, es war eh egal… Also hoch und raus… als ich wiederkam war Heiko wach, nahm mich in den Arm und endlich konnte ich einschlafen… Bis um 7uhr der Wecker klingelte… 🙂
Natürlich ließ Heiko mich nicht einfach so aufstehen, er hatte eine ordentliche Morgenlatte und wollte so verständlicherweise nicht zur Arbeit… Und Deep Throat kann man nie genug trainieren 🙂
Dann habe ich etwas gemacht, was ich seit Jahren nicht gemacht habe (aufgrund schlechter Assoziationen in der Jugend) … Ich habe geschluckt …. Und es war schön… Und kein Würgereiz… Ein Novum…. 🙂

Ich habe den Tag grade so überlebt, habe bis zum Wochenende gebraucht, bis ich wieder halbwegs funktioniert habe, meine Gedanken liefen im Overdrive… Heiko schrieb eine wirklich liebe Email… Ich erbat mir ein Wochenende Ruhe, er gewährte es mir…. Er schrieb aber auch, dass „nicht regelmäßig ja nicht NIE hieße“ … Ich glaube er hatte keine Ahnung wie sehr mich dieser Satz freute….

Fazit: Der beste Sex meines Lebens…. Und natürlich, liebes Karma, mit einem Mann, den ich nicht haben kann … Is klar, ne?

In diesem Sinne: Karma is a bitch !!! 🙂

P.S.: ja, Heiko ist immernoch aktuell und ja, er ist immernoch mein Mentor… 🙂