Zuckerbrot und Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche

Hachja, ich schaue heute an mir herunter und sehe wunderbare Striemen am Busen, am Bauch, an der Hüfte ,den Oberschenkeln und würde ich mich umdrehen und in den Spiegel schauen, würde ich sicher auch dort Spuren von gestern abend finden.

Ich habe Abrieb-Spuren an den Handgelenken und einen „unterhäutischen“ blauen Fleck am Hals, habe Muskelkater wie nach einem 10km-Lauf und bin müde – aber sehr zufrieden.

Ich schnurre quasi wie eine vollgefressene Katze auf der Heizung…

Der Reihe nach: Nach turbulenten Wochen, was die Unterhaltung zwischen H. und mir anging (Wann ist das eigentlich mal nicht so?), seinem Projektstress und einem ungewissen „vielleicht klappts heute abend“, klappte es gestern abend doch noch mit einem Treffen. Später als geplant, insofern war uns beiden glaube ich klar, dass wir heute übermüdet sein werden – kurz können wir ja irgendwie nicht. 🙂

Wein, Quatschen, Dinge klären und dann gings los… mmmmhhhh sanfter Einstieg in meiner Lieblingsposition, ich mag es, wenn er hinter mir ist und meine Brüste „malträtiert“, mich in den Nacken und das Ohr beisst… Dann verhalfen mit seine kundigen Finger zu den ersten Freuden des Abends.

In einem Anflug von Übermut hatte ich mir eine Gerte und eine Reitpeitsche gekauft… Ähm, ja… 🙂
Die sehen toll aus, ich glaube, wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig gedeutet habe, liegen die auch gut in der Hand und peitschen – ordentlich … Das fiese an dieser Art von Schlägen ist wirklich die Zeitverzögerung und die dann spontan aufwallende Schmerzintensität – Fuck! Wenn ich mich recht erinnere, konnte er nicht mehr als 4-5 Schläge am Stück setzen, wenn überhaupt… Aber endlich schöne Striemen!

Und wieder eine Lektion in Demut: Ich habe unterschätzt wie anstrengend „echte“ Schläge sein… Ich war wirklich fertig… Das ging mir bei den 100 Ohrfeigen nicht so und wenn mit Hand oder Gürtel geschlagen werde auch nicht, die beiden Instrumente sind nochmal einen Hauch „schärfer“….

Dann für ihn noch ein bisschen seines Lieblingsspiels: „Wie lange dauert es bis sub mir vor die Füße kotzt“ …
Dauerte nicht so lange (nein, ich habe nicht wirklich gekotzt, musste aber DT immer wieder abbrechen,weil mein Abendessen anklopfte).
Nächste Lektion: Ich werde vor unseren Treffen anders essen müssen. Ein Abendessen aus Nudeln mit Tomatensosse ist an dieser Stelle NICHT empfehlenswert… Ich muss mich mal schlaumachen, was da am Besten ist – jemand Ideen? 🙂

Dann wollte er mit dem Hitachi spielen und ich wehrte mich nicht dagegen. Da er diesmal direkt von mir zur Arbeit gehen wollte (mein Wunsch, juhu), hatte Heiko sein übliches Spielzeugbeutelchen nicht dabei, also mussten meine Seile herhalten… (Jaaaaa, er hat recht, es dauert ewig, bis man verschnürt hat *g*)
Auf dem Rücken auf dem Sofa liegen, Beine vor dem Sofa stehend legte er mit Mr.Hitachi los… oooouuuuh!  Ich bin ja, seit ich „ihn“ habe ein bisschen verliebt, das Ding hat so eine Power, das zieht mir innerhalb von Sekunden die Schuhe aus… Sprichwörtlich: Ich hatte Schwierigkeiten meine Schuhe nicht zu verlieren… Ich habe keine Ahnung mehr, wieviele Orgasmen das waren, zwischendurch hatte ich absolute Fluchtgedanken, wand mich, wimmerte, irgendwann sagte ich auch glaube ich „Gnade“ – die gabs aber nicht – unermüdlich suchte und fand er weiter die richtigen Stellen … Fingerte mich, fistete mich (nicht ganz, aber mehr als beim letzten Mal) …  Irgendwann hatte er Mitleid (oder keine Lust mehr *g*)  – Ich konnte nicht sprechen, mich schlecht bewegen, atmete wie nach oben erwähnten 10km Lauf und versuchte meinen Körper das Zittern zu verbieten… Meine Couch war nass *g* Ich würde sagen, das Ding darf öfter mitspielen… Dann musste Heiko aber schnellstmöglich meine Hände befreien – meine Schultern waren schon wieder ganz verkrampft und meine Daumen spürte ich zu dem Zeitpunkt wieder nicht – gleiches Problem bei den Handschellen.
Immerhin hinterlassen die Seile schönere Spuren als die Handschellen 🙂

Mittlerweile war es glaube ich so 2 Uhr und wir zogen ins Bett um – und taten wirklich nur das, was man da tut – schlafen! Zumindest hoffe ich, dass er das konnte, ich habe mich selber geweckt, weil ich im Schlaf gewimmert habe und glaube ich sehr unruhig war … (und ich fürchte, dass ich geschnarcht habe … sorry 🙂 ) Es bleibt weiterhin faszinierend, wie „heiss“ dieser Mann ist …. Ich habe ja keine Heizung im Schlafzimmer und um diese Jahreszeit rum, ist es immer arschkalt in meinem Bett, ich habe lange Schlafanzughosen und lange Tshirts an und manchmal noch ein Kapuzenpulli. Neben Heiko schlafe ich in einem Hauch von Nichts und bin morgens immernoch schweissgebadet… *g*

Und dann klingelte schon der elendige Wecker… *grrrr* 2 Snooze-Runden lagen wir einfach nur da, dann frage ich ihn, ob er „so“ zur Arbeit gehen wollen würde oder ob ich noch was für ihn tun kann… Ich konnte und tat … DT am morgen, wenn mir eigentlich noch schummerig ist vom Wein des Abends vorher, sagen wir so, ist immer grenzwärtig… Aber ihm zuliebe mache ich das ja gerne, zumal ich ja einiges an Orgasmen wieder gutzumachen hatte. Er hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich danach Haare waschen und ordentlich duschen musste…. Es klebte einfach überall… Männer *g* Da er ja alles dabei hatte, konnten wir uns zusammen für die Arbeit fertig machen und ich fand das richtig nett … nicht so doof, wie sonst an der Haustür Tschüss sagen zu müssen.

Ich bin froh, dass heute Abend der BVB im DFB-Pokal spielt und ich gepflegt in meinem Sessel rumlungern kann – ich merke heute sehr deutlich, dass ich keine 20 mehr bin… *Knirsch*

In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche!

Aller guten Dinge sind (hoffentlich nicht nur) 3

Aller guten Dinge sind (hoffentlich nicht nur) 3

Vorwort:
Ich habe den Artikel recht frisch verfasst und ihn dann einen Tag liegen lassen, weil ich nicht wusste, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte. Zum ersten Mal seit langem habe ich nicht zwingend das Bedürfnis alles zu teilen…. Trotz meiner eigenen Zensur denke ich, daß der Artikel wiedergibt, was passiert ist…
Und Heiko wollte ihn gerne veröffentlicht sehen… Jaja 😉
Seine Wünsche erfülle ich ja gerne, hier also der Nachtrag zur letzten Heiko-Episode….

Hachja, ich bin immernoch todmüde, weiß nicht, wie ich im Büro meine Augen offen halten soll und gerade heute ist ein ewig langer Tag… Ich warte auf meine Kollegen und Input und kann doch keinen klaren Gedanken fassen…

Heiko und ich haben unser geplatztes Treffen von letzter Woche nachgeholt… ausführlich nachgeholt…
Bei uns gibt es ja mittlerweile fast keine Limits mehr und auch wenn ich ein Safeword habe, spielen wir heute „ich habe kein safeword“ … bzw. der Deal war… ich kann mein Safeword benutzen, aber dann steht er auf, zieht sich an und geht… *gngngng*
(Bevor hier jetzt alle BDSM-Kenner und Doms aufschreien „DAS geht nicht, das ist schlechtes Domverhalten“ – das war so abgemacht, wir „üben“ für CNC … auf meinen Wunsch hin… Also Ruhe! *g*)
Ich hatte meine „Aufgabe“ ja schon letzte Woche bekommen: Corsage, Strapse … wenns klingelt die Tür öffnen und dann mit dem Rücken zur Tür in mein favorisiertes Zimmer knien… achso, ja, wir haben bei mir gespielt *g*
Auf den Tisch hatte ich alles ausgebreitet, auf das ICH Lust hatte, schon vermutend, daß davon das Wenigste zum Einsatz kommen würde… und ich sollte Recht behalten
Achso, es sollte auch schon mein Plug in mir sein, aber kennt ihr das? Es gibt Analtage und Nicht-Analtage … und es war eigentlich ein Nicht-Anal-Tag… dachte ich… (Ich sollte eines Besseren belehrt werden).

Mit geschlossenen Augen kniete ich also auf meinem Wohnzimmerteppich, mein Herz schlug so laut, unglaublich… ich hörte ihn reinkommen, hörte die Ketten rasseln als er die Tasche abstellte… er sagte leise „Hallo“ und stülpte mir ziemlich schnell einen Beutel (durch den ich atmen konnte) über den Kopf… Schnitt ein Loch für den Mund und Teile der Nase aus und zog die Kordeln zusammen. Dann legte er mir sein Halsband um, als ich mich gegen ihn lehnte, bekam ich auf die Finger geschlagen (oookaaaay, er meint das ernst… *g*). Er setzte sich neben mich und erklärte mir die Spielregeln für heute abend – wie fies ist das denn? Alter Sadist ;-P
Gut, nur mit der Drohung, daß er mich dann 2 Minuten ins Timeout stellt, hätte ich sicher nicht diese innere Anspannung gehabt „JAAAAA nicht zu safeworden“… Verbal habe ich das auch nicht, aber einige meiner Körperreaktionen hätte ich als Safeword verstanden, er ist eben doch netter, als es manchmal klingt *g*

Wo war ich? Achso, ja, auf dem Teppich… Dann legte er mir Handschellen an … *gngngngngng* Die lösen ja mittlerweile schon so eine kleine Panikattacke aus, aber gut, wenn er meint, er wird schon aufpassen… Ich konzentriere mich dann mal auf meinen Atem… Ich kürze ein wenig ab, auch weil ich die Reihenfolge nicht mehr weiß und nicht mehr weiß, was alles passiert ist – die Hälfte meiner blauen Flecken kann ich keiner seiner Aktionen zuordnen… Es war DT dabei, ganz furchtbar fieses Nippelzwicken (Wenn ich nicht soviel Respekt vor ihm hätte, hätte ich ihn Arsch genannt! Oder hab ich? Nein, glaube nicht*g*), Schlagen mit einem fiesen kleinen Teil, das sich nachher als Schlauchstück herausgestellt hat (Kerr, das brennt!).
Zwischendurch tauschte er die Handschellen gegen meine geliebten Ledermanschetten ein, meine Handgelenke sind einfach nicht für Handschellen gemacht… Fies – er verband mein Halsband mit meinen hinter dem Rücken verschränkten Armen… sinken die Arme, würge ich mich selber… DAS war dann wirklich Panik pur… weil ich während DT ja eh am „Ersticken“ bin (ich weiß, ich übertreibe ein wenig… Büsschen!), beim Wegwühlen von ihm habe ich mir aber dann tatsächlich selber die Luft abgeschnürt… ich mußte mich aufsetzen, gegen den Druck seiner Hand, und dann hat er die Installation aufgelöst… (für mich fühlte sich das wie körperliches Safeworden an, aber das ist dann vielleicht das Talent des Doms zu unterscheiden, wie „ernst“ eine Reaktion ist…?)

Es ging also auf dem Boden weiter…. Fußzeh lutschen (jaaaa, das ist voll erotisch, wenn der andere gepflegte Füße hat.. mmmh), er fickte mich mit meinem Lieblingsvibrator und ja, steckte den Plug rein…. (gut, ich hatte ihn gewarnt). Die anstrengende Haltung (Arme links und rechts weit ausgestreckt, Kopf auf den Boden, Beine gespreizt, Hintern hoch) führte zu Ausweichbewegungen meinerseits…. Und wurden korrigiert und mit Klappsen bestraft… Und dann Anal genommen werden… Ich mag das ja nach den ersten hmmm 3-4 Stößen, die sind immer zum davonlaufen… krabbeln… kriechen… Ähja… Und dann war die erste Runde fertig…
Der Beutel hatte zu extremen Naselaufen und Augentränen geführt, ich glaub ich sah aus wie Sau, aber ich bleib ja erstmal liegen … ich kann nicht wirklich reden, ich beweg mich nicht, ich liege nur – atme und höre auf meinen eigenen Herzschlag… Er kümmert sich, er streichelt mich, er lässt mich aber auch runterkommen, er hat mich diesmal glaube ich sehr genau beobachtet… Alles gut… 😉
Er machte sich sauber, ich machte mich sauber, wir machten den Wein auf, sassen gemeinsam kuschelnd auf der Couch, tranken ein Glas nach dem anderen und redeten über alle offenen Themen, die sich so angesammelt hatten und wofür Email dann eben doch manchmal unpraktisch ist…
Das sind die besonderen Momente, die ich eben nur mit ihm teile – Kopf und Seele… 😉
Keine Ahnung wie lange wir gequatscht haben, die 2. Flasche Wein war auf, meine Finger gingen auf Wanderschaft… die zweite Runde konnte beginnen… Und was für eine…

Es fing relativ „normal“ an… Kette in Halsband, ins Schlafzimmer krabbeln, an meinem Bett festgekettet werden… Standard, ne? *g*
Ich muß mal recherchieren, ob ich die einzige Frau bin, die bei gewissen Vibratoroberflächen und -längen anfängt leicht zu bluten… Es sah nach mehr aus, weil ich eben auch abgespritzt habe, ich glaub, es hat ihn ein wenig beunruhigt… Also Ketten wieder ab, saubermachen und Plan B….

Auf Bett legen, Beutel über den Kopf, Arme ans Kopfteil und Beine höher als die Arme ans Kopfteil – gibt eine extrem gut präsentierte Pussy… 😉
Ich hab glaub sowas wie „ohoh“ gesagt, weil ich dachte, ich weiß, was er gleich macht… Sagte das auf sein Nachfragen auch, aber natürlich (NATÜRLICH!) hat er dann was ganz anderes gemacht… Nämlich Clit gerieben… Eigentlich ist das immer TOTAL unangenehm, wenn die Herren nicht draufspucken oder ihre Finger sonstwie befeuchten… (Eigentlich müssten Männer das doch von ihren eigenen primären Geschlechtsteilen wissen? Oder ist ein Handjob mit trockenen Handflächen anregend? Bitte um Rückmeldung der Leser *g*) Und so war es auch hier erst nicht sehr angenehm, aber ich bin ja schließlich nicht zum Spaß hier und irgendwann wird sowieso alles von alleine feucht… Die Knubbeltechnik, die er dann anwendete, war eine ganz fiese, ich habe keine Ahnung, was er genau gemacht hat, aber es war eine schmerzvolle Erregung… und dann fing er an zu schlagen (ich wußte es, ha!)
Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuck…. gibt es einen besseren Schmerz als diesen? Aaaargh…. Ich war sowieso schon vom Fingern am Zucken, jetzt versuchte ich meine Beine zusammenzupressen, ich muß nicht sagen, daß das nicht geklappt hat…?!?! Ich zuckte und wand mich, je nachdem, was er grade machte… Dann fing er an mich zu lecken (Sagte ich schon, daß er das sehr gut beherrscht? tut er…) und dann … Biss er zu…
OMG!
Wie ich das liebe! Was das mit mir macht! Und wie scheiße weh es tut, wenn er in die Schamlippen beißt… *zähnezusammenbeiß*
Ich wimmerte, ich versuchte tatsächlich mich irgendwie wegzudrehen, ich hab keine Ahnung, was ich alles gemacht habe… Hat bestimmt lustig ausgesehen…. 😉
Keine Ahnung, wie oft es mich druchgeschüttelt hat… (Zwischendruch fragte er, ob ich genug hab…. ich? Hallo? *pfff*), irgendwann ließ er von mir ab, ich lag da und es schüttelte mich weiter und weiter und weiter… Faszinierend… Als er wiederkam, löste er die Ketten und legte seine Hand zwischen meine Beine, was mich sofort zusammenzucken ließ – aber er war lieb 😉
Ich lag einfach nur da, ich konnte mich absolut nicht bewegen… Puh….

Er machte sich bettfertig, ich machte mich bettfertig – wir haben bei offener Balkontür geschlafen (Ich wohn im EG, daher habe ich das noch nie gemacht … ist aber cool!). „Mein kleiner Heizofen“ war auf vollen Touren, so daß ich den ersten Teil der Nacht nichtmal meine Decke gebraucht habe… *g*
Ich mag das mit ihm einzuschlafen, wir schlafen beide glaube ich (noch) nicht wirklich gut miteinander in einem Bett… ich glaube, ich bin sehr unruhig, besonders in meinem vergleichsweise kleinen Bett… Aber ich durfte diesmal soviel ankuscheln und mir seinen Arm schnappen wie ich wollte…. \o/
Ich glaube so gegen halb sechs ging meine Hand auf Wanderschaft… *g* Ich mag auch das Aufwachen mit ihm… und er ließ mich gewähren… Diese leisen Momenten genieße ich total … Es war glaub der tiefste DT, den wir je praktiziert hatten, es war gut, daß mein Magen leer war, die Galle schmecke ich jetzt noch in meinem Hals… Es war jedes Hochwürgen wert… 😉
Wir kuschelten weiter…. Noch 5 Minuten…. nochmal 5 Minuten… jetzt aber wirklich die letzten 5 Minuten…
Dann schaltet man ja doch irgendwann wieder auf Alltagsmodus, er packte seine Sachen, ich fing an aufzuräumen…. Die Verabschiedung war schön… Er ging heim zum Duschen, ich legte mich wieder in seine Decke und ließ den Tag 45 Minuten später anfangen…
Mit einem Lächeln im müden Gesicht…
Danke :-*

P.S.: Mein „armes“ Bett hat übrigens jetzt ein verbogenes Kopfteil… Immer wenn ich in mein Schlafzimmer komme, muss ich grinsen… *g*

Ingo

Ingo

Wenn ich eh schon mit der Regel gebrochen habe, NICHT über aktuelle Männer zu bloggen, kann ich ja auch gleich weitermachen, nech? 😉

Ingo war einer der ersten Männer auf FA und er war mein erstes Treffen.
Wir haben uns in einem Cafe bei mir um die Ecke verabredet und er funkte per SMS schon seine Verspätung durch. Das war wirklich noch zu der Zeit, wo mir die Treffen an neutralen Orten wichtig waren und ich ein Prepaid-Phone verwendet habe für die Kommunikation (Hachja, damals…. 😉 )

Irgendwann hatte er dann scheinbar auch einen Parkplatz gefunden und auf den ersten Blick gefiel er mir, auf den zweiten auch! Und wir konnten auf Anhieb viel quatschen und lachen. Irgendwann fragte ich, ob wir zu mir gehen wollen würden. Er wollte.

Was ich damals noch nicht wusste, was sich aber wie ein roter Faden durch diesen Mann zieht, ist die Distanz … dazu später mehr.

Bei mir angekommen, gingen wir ohne Umwege ins Schlafzimmer, ich zeigte ihm wie vereinbart meine Toyschublade und er suchte sich eine Vibro-Penisring aus. Wir knutschen ein bisschen, zogen uns gegenseitig aus, er spielte ein bißchen an mir rum, steckte mein Vibro-Ei in mich rein und unternahm glaube ich einen Finger-Versuch an der Clit… der aber eher schmerzhaft war, insofern lenkte ich ihn mit ein wenig Blasen ab (Männer sind da ja einfach gestrickt)

Irgendwann fragte er mich, welche Position ich bevorzugen würde… Na wenn ich mir das aussuchen darf, ist das ja immer keine Frage, ne? Doggy rulez!

Da er echt nicht schlecht bestückt ist, machte das auch echt Spaß mit ihm … Ich durfte mir dann noch den Spritzort aussuchen (zuviel Auswahl, also sagte ich in den Gummi – beim ersten Mal muss ich ja nicht zwingend mit dem Sperma des Herren in Kontakt treten), er war also fertig, ich war zufrieden – wenn auch nicht befriedigt, alles soweit gut… Auf einmal sprang Ingo auf, trank sein Wasser, zog sich an und verabschiedete sich.
Öhm, ja … äh, wie jetzt…? Kein Kuscheln, kein Quatschen, keine weitere Runde?
Wie ich das zu deuten habe, wusste ich nun wirklich nicht. Da er sich dann ewig nicht meldete, auch nicht auf meine obligatorische „Danke, war schön mit Dir“-SMS, hakte ich Ingo ab.

Auf einmal trudelte eine Email ins Haus „Na, haste Lust?“

Ich: „Ja klar! Bin nur überrascht, daß Du Dich meldest?“

Er: „Wieso? War doch schön?“

Ich: „Naja, so wie Du rausgerannt bist, hätte man da auch was anderes vermuten können“

Wie sich herausstellte machte er sich Sorgen um sein Auto in der bösen, bösen Großstadt….

Nun denn, wir waren also verabredet… hatten uns mittlerweile auch auf weitere „Projekte“ geeinigt. Er ist ein äußerst neugieriger, experimentierfreudiger Mann, der sich mit Toys auskennt und auch sonst mehr Erfahrung zu haben scheint, als sein sehr braves Äußeres vermuten lässt. Der Plan war auf jeden Fall: Fisten (er mich), Anal (ich ihn mit Dildo) und Sex… *g*

Am Morgen des  Date-Tages dann die SMS, er hat einen Autounfall und hat Schleudertrauma, er kann nicht kommen. Wir machten einen Ausweichtermin für 2 Wochen später. Am Morgen von DEM Termin kam dann eine Email von einem seiner Freunde, Ingo läge mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Der Mann hat ein Glück …. (oder lügt unglaublich raffiniert)

Immer wenn ich Ingo abschreibe, kommt aus dem Nichts auf einmal eine SMS oder Email – meistens mit „Na, wie gehts? Lust?“
Ich muss immer gleich schmunzeln.

Ich schweife ab, das Fisten machte mir ja schon ein bißchen Kopfweh, noch mehr allerdings die Dildo-Nummer mit ihm. Ich hatte mir einen Strapon gekauft, der natürlich bei meinen kleinen, schmalen Schenkeln *hüstel* super hält – NICHT! (aber er eignet sich super zum Auf-Den-Stuhl-schnallen-und-reiten hehe) Aber egal, Ingo hatte vertrauen in mich, also dachte ich mir – das wird schon. Wir hatten extra abgemacht, daß wir erstmal eine Runde ficken würden, um die Nerven zu beruhigen. Er hatte sich wieder den Penisring mit Vibration ausgesucht, wir machten erst eine Runde 69 und dann legte er los.. Ich glaube, daß er lange keinen Sex hatte und die Vibration einfach zuviel war, er kam mit einem lauten „Shit“ und war garnicht glücklich schon gekommen zu sein… tjaha… 😉 Vibration ist effektiv!

Nach einem Wasser für ihn und einen Wein für mich, ein bißchen quatschen aber NULL Nähe (er lag am Fußende, ich am Kopfende  immerhin hatte er mich mit Kuss begrüßt), war es soweit … er bat mich mir eine bequeme Position auszusuchen, ein Handtuch unterzulegen und ihm einen Einmal-Handschuh zu geben… aaaaajaa!

Ich entschied mich für bäuchlings, da bin ich eigentlich am entspanntesten… Nunja… Gottseidank habe ich immer sehr viel Gleitgel zu Hause… Es wurde gebraucht, allerdins nicht so wie geplant.
Ingo fing langsam an, mit einem Finger, mit zweien….dreien… alles noch kein Problem…. Das kenn ich ja noch … bei vieren musste ich schon tief atmen, bei Finger Nummer fünf fühlte ich mich einfach nur voll, geil! 😉
Jetzt käme ja eigentlich die Kür, also die Hand soooo drehen, daß er die breiteste Stelle seiner Hand reinbekommt. Aber das klappte nicht, wie er sagte, weil ich zu kurz bzw. seine Finger zu lang sind. (Ich habe das später nachgelesen, die Kunst ist, wenn alle 5 Finger drin sind, den Daumen einzuklappen und nach und nach die anderen Finger auch zu krümmen, eben die Faust zu machen.) Da er dort nicht weiterkam, fing er mit meinem Po an …. war auch garnicht so unangenehm, an manchen Tagen „flutscht“ das ja quasi. Heute war so ein Tag… Hätte ich einen meiner Vibros gehabt oder er…. die Krönung… Irgendwann wurde es dann doch schmerzhaft und ich bat ihn zu stoppen (das war dann aber auch nach ca 30min…) und ich frage ihn, was er denn da machen würde?
Er: Ich fiste Dich grad anal…
Ich: ……….
Er: Was meinst DU denn, wieviel Finger das grad waren?
Ich: Öhm, 2?

Er: Falsch, die ganze Hand … was meinste wie tief die drin war?

Ich: Öhm? Keine Ahnung?

Er zeige auf seinen Handballen…

Ich: *schluck* echt jetzt? wow!

Er grinste mich nur an und meinte: SO, und jetzt Du…. !
(achweh, ich hatte die Hoffnung, daß er es vergessen hatte – aber nicht Ingo!)

Nun denn, gleiches Recht für alle!

Ich legte ihn mir auf den Rücken und wies ihn an seine Beine zu umklammern…. Dann lutschte ich ihn erstmal ausgiebig schön steiff, spielte an seinen Eiern (die extrems sensibel sind, Weichei *g*) und stülpte mir einen meiner genoppten Silikonfingerhüte über den Zeigefinger, denn ich wollte erstmal langsam anfangen. Mit ordentlichen Gleitgel, meiner linken Hand an seinem Schwanz, meinem rechten Zeigefinger langsam in seinen Po… Ui, der ging ab wie Schmidt’s Katze…
Nun hatte ich vorher ausgiebigst über die Prostata recherchiert und fand die glaube ich auch relativ schnell… dann noch die Eichel in den Mund genommen und da kam schon die Vorwarnung von ihm, daß er kommen würde … ich also den Schwanz in Richtung seines Gesichtes gelenkt, so daß er sich alles auf den Bauch spritze… Yeaaah!

Ich hatte einen kleinen Krampf im Zeigefinger, er einen großen in seinen Beinen … Männer sind auch nix gewohnt, die sollen EINMAL zum Frauenarzt gehen – ehrlich! 😉
Diesmal blieb Ingo eine Weile liegen, sprang nicht gleich auf und verabschiedete sich mit Kuss und mit „bis bald“

Wieder hörte ich wochenlang nichts von ihm bis gestern wieder die übliche Email reinflatterte.
Was steht diesmal auf dem Programm: Er will mit meinen Nippelklemmen spielen, mich über den Tisch legen und im Stehen nehmen und möchte, daß ich das nun mit dem Dildo endlich mache.

Aufgrund des frustigen Wochenendes (mehr hier) habe ich einfach mal nachgefragt, ob er auch Fesseln und Schläge und so einbauen kann? Er kann! Also, wir probieren weiterhin miteinander aus!

(Nun kam gestern ein Spontandate mit Heiko „dazwischen“ und die Striemen sind wunderbar, daher glaube ich nicht, daß ich morgen schon neue brauche oder vertrage)