Scheiterhaufen

Scheiterhaufen

DasManuel hat auf Druck einer bestimmten MrsMcH eigene Fragen zum Stöckchen-Wurf ausgespuckt, aber leider den Stockwurf ignoriert. Da ich die Fragen interessant fand, habe ich sie mal beantwortet … 🙂

 

Hat dein Leben einen Sinn?

Hat irgendein Leben einen tieferen Sinn? Primäre Funktionen wie atmen, essen, trinken, schlafen mal ausgenommen, hoffe ich doch, dass meine Lebenszeit nicht gänzlich un-sinnig war. Aber ob ich eine tiefere Motivation, ein Ziel oder einen Sinn in mein Leben hinein interpretieren würde? Da fehlt mir sowohl der spirituelle als auch das gegenteilige fatalistische Denkansatz.

Wenn du ein Ereignis (irgendeines) ungeschehen machen könntest, welches wäre das? Und warum genau dieses?

Das ist eine für mich sehr einfach zu beantwortende Frage: Ich würde mich gerne nicht mit Heiko getroffen haben. Ihn am Besten nicht kennengelernt haben. Warum?
Weil es das erste Mal in meinem Leben so war, dass mein kleiner Leitspruch „everything happens for a reason“ oder „ich möchte nichts bereuen“ nicht gegriffen, keinen Sinn gemacht haben. Das, was ich von ihm gelernt habe, hätte ich besser oder anders auch von anderen lernen können. Das was ich NUR von ihm lernen konnte, hätte ich lieber nicht gelernt. Sich wochenlang für verrückt zu halten zum Beispiel. Keinen Ansprechpartner zu haben, weil dieser einen mit einer falschen Biographie und falschen Erfahrungswerten in Sicherheit gewogen hat. Das wären Dinge gewesen, die ich mir gerne erspart hätte. Ebenso die ganzen Streitigkeiten, Kämpfe und Verletzungen. Das Nachtreten am Ende – all‘ das hätte nicht sein müssen. Und ich hätte es wissen können, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört hätte. Habe ich aber nicht. Pech.

Um aber eben doch etwas Gutes daraus zu ziehen: Durch ihn ist der Grundstein für die depressive Episode gelegt worden, die letztendlich zur Therapie und zu einer hoffentlich besseren Zukunft führen wird.

Dennoch bleibe ich dabei: Wenn ich könnte, würde ich …

 

Woran glaubst du?

Puh! Schon wieder so eine Frage. Wenn ich definieren muss, woran ich glaube und dem Ganzen einen Namen geben soll, dann wäre das am Ehesten Schicksal oder Karma.
Ich würde gerne sagen, dass ich an mich glaube – das ist aber nicht oder selten der Fall.

Vielleicht ist die beste Antwort, dass ich immer an das Gute im anderen Menschen glaube. Und das auch gerne sage. Ich bin an dieser Stelle hoffnungslos naiv… 🙂

 

Welcher ist dein größter Makel?

Ich bin hoffnungslos naiv … und fatalistisch … das ist eine unglaublich anstrengende Kombination.
Mein größter Makel ist meine Impulsivität/Ungeduld. Die beiden Eigenschaften geben sich nicht soviel, was den Wettkampf um den größten Makel angeht 🙂

 

Dir wird ein Tag absoluter strafrechtlicher Immunität gewährt, den du selbst bestimmst – du kannst 24Stunden lang tun und lassen, was du willst. Welchen Tag wählst du? Wie verlebst du diesen Tag?

Da müsste mir ja erstmal einfallen, was ich gerne machen würde, was illegal wäre. Hmm! Ich bin kein Drogen- oder Alkoholkonsument. An Selbstjustiz glaube ich nicht. Wenn ich mein Bankkonto füllen könnte und das Geld auch nach Ablauf der 24h behalten dürfte, das hätte einen praktischen Sinn.

Den Bundestag lila anstreichen und mit Glitzer bestreuen. Die Waschmaschine ist so grau und trist.

 

Schreiben bedeutet für dich …?

Mittlerweile gedankliche Freiheit und Entlastung. Und ich hoffe in Zukunft auf einen Ausbau meiner kreativen Ader … Fiktion oder Wahrheit? Ich mag‘ den Gedankenspagat beim Lesen, ich möchte auch so schreiben.

 

Welcher war der bislang glücklichste Moment deines Lebens und warum?

Ich würde sagen, die Geburt der Tochter meiner besten Freundin. Ich war Geburtspartner und durfte die Nabelschnur durchschneiden. Ich fand‘ das toll und habe mit diesem Kind bis heute ein besondere Beziehung.

 

Welcher war der bislang traurigste Moment deines Lebens und warum?

Das ist in der jetzigen Phase echt eine gemeine Frage. Momentan finde ich fast alles traurig und in der Retrospektive ist auch vieles grau und traurig. So sehr, dass ich mich manchmal frage, warum ich noch so oft lachen kann und warum ich in all dieser Verzweiflung nicht aufhöre zu existieren, da es ja eh‘ niemanden interessieren würde, ob ich atme oder nicht.
Vielleicht den Punkt vor ein paar Wochen, als mir klar war, was ich alles verloren habe und was ich nicht nachholen, aufholen, wiederholen kann… Nie können werde. Die Endgültigkeit von allem und das Zerrinnen der verfügbaren Zeit.

 

Welches Handeln birgt größere Verantwortung und warum: Leben zu geben – oder zu nehmen?

Geben! Das ist eine übermenschliche Bürde für einen anderen Menschen und dessen Wohlergehen verantwortlich zu sein. Ein Grund, warum ich kein Kind habe, ist, dass ich mir dessen immer bewusst war und niemals freiwillig alleinerziehend hätte sein wollen. Aus purem Egoismus ein Kind in die Welt zu setzen (was in der Jugend mal mein Plan war, weil ich unbedingt Mutter sein wollte), kam mit dem Alter und dem Bewusstwerden der Verantwortung und dem Erkennen, dass man NIE alles richtig machen kann mit Kindern und Kindererziehung, das Wissen, dass ich das nicht möchte.

Leben nehmen: Da möchte ich gerne unterscheiden. Ich denke in diesem Fall bewusst an Sterbehilfe und das wünsche ich mir für mich. Dass, wenn ich nicht mehr möchte, mir jemand helfen wird, das Elend zu beenden. Und genauso möchte ich diesen Wunsch meinen Liebsten erfüllen können, wenn diese das wünschen.

 

Wo ich gerade davon rede … Wenn du wählen müsstest, entweder die gesamte Menschheit auszulöschen oder 50% davon, zufällig bestimmt (es kann dich treffen) – wie würdest du entscheiden?

Verstehe ich nicht, warum möchte jemand die gesamte Menschheit auslöschen? Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann nehme ich die 50% – ich glaube per se an die Institution Mensch und möchte diese nicht auslöschen. Und wenn es mich trifft – nunja, ich hatte bis dato ein eigentlich ganz okayes Leben. Dann ist dem eben so. Ich habe keine Bucket-List, die ich noch panisch abarbeiten muss. 🙂

Heiko – Nachtrag

Heiko – Nachtrag

Da das per Email und auch teilweise in den Kommentaren aufkommt:

H. ist sicher kein perfekter Dom, ich bin mir aber zu 150% sicher, dass die Dinge, die er getan oder eben nicht getan hat, nie aus böser/schlechter Absicht geschehen sind.

Ich wusste immer, was der Deal war – Casual, No-Strings-Attached… Er ist an dieser Stelle schon sehr auf mich zugekommen, vielleicht hätte er wissen können, dass es nach den ersten 2-3 Treffen besser gewesen wäre die „Beziehung“ auf Eis zu legen, bis ich mehr praktische Erfahrung gemacht habe und auch verschiedene Dom-Typen und Führungsarten kennengelernt habe.  Vielleicht hätte er nie über den Regular-Status reden sollen … Vielleicht hätte ich die Kraft und den Mut besitzen sollen, nach den ersten 2-3 Treffen zu erkennen, dass ich erstmal mehr ausprobieren und verstehen muss.

Wenn ich ehrlich bin, wusste ich immer, dass mir langfristig das emotionale Konstrukt, dass er mir angeboten hat, nicht  reichen würde.

Sicher ist es NICHT ideal für Anfänger in einer casual D/s-Beziehung zu starten, das würde ich jetzt mittlerweile unterstreichen. Für die ersten Schritte – okay, für Vertiefung und Intensivierung – nein.

Zumindest nicht für Menschen wie mich, die viel reflektieren, nachdenken, verarbeiten und die Dinge verstehen wollen.
Ich kann durchaus einfach „Sex“ haben, aber SM-Sex, vorallem mit Grenzgängen,  ist für mich einfach momentan zu bedeutungsschwer, zu intensiv und zu emotional, als dass das ein Casual-Dom auffangen kann. Oder nach der Erfahrung mit Oscar – wenn ich es „einfach nur so“ mache, dann macht es meistens keinen Spass und ist mitnichten erfüllend.

Man kann sicher darüber diskutieren, wo die Verantwortung eines Doms, auch in casual, anfängt und aufhört, Fakt ist – H. hat mir nie mehr versprochen, als das, was ich bekommen habe. Ich glaube nicht mal, dass ihm seine Erfahrung geholfen hätte, frühzeitig zu erkennen, dass ich eben „so eine“ sub bin und nicht eine, mit der er die Session erlebt und dann wieder zum Alltag übergeht.

Hinterher ist man immer schlauer, ich halte es da mit einem Politiker „hätte, hätte, Fahrradkette“ – über verschüttete Milch zu reden und nachzudenken, bringt nur dann was, wenn man es für zukünftige Situation heranziehen und anwenden kann.
Vielleicht kann er bei den nächsten Novizinnen besser einschätzen, wie er seine Regeln darstellt und klarmacht. Er weiss sicher besser, als vorher, was in subdrop-Situationen zu tun ist. Ich weiss im Gegenzug nun besser, worauf ich achten muss, was mir wichtig ist. Und mit welchen Erwartungen ich in Sessions gehe. Geht es um den Körper oder sind Geist, Herz und Seele involviert…. Und danach richten sich die Verhandlungen…

Also nochmal:
Sicher, ich bin/war sauer, wütend und verletzt aufgrund seiner Verhaltensweisen und Fehleinschätzungen, was den 3er anging.
Mitnichten stelle ich deswegen sein ganzes Dom-Sein und schon garnicht unsere gemeinsamen Stunden in Frage oder in ein schlechtes Licht.
Fakt ist aber auch, dass rückblickend, mit einem nicht-mehr-verklärten-Blick, Dinge auffallen und klar werden, die sonst vielleicht garnicht zur Debatte stünden. Das finde ich relativ normal, das hat aber nichts mit Bashing zu tun. Ich werde alles, was ich hier äußere genauso mit ihm persönlich besprechen.
Wir sind so verblieben, dass wir uns in ein paar Tagen/Wochen treffen und sprechen. Danach brauche ich unbedingt eine Pause – für mich – ich muss alleine ausprobieren, wie es weitergeht. Muss andere Doms/Männer/Frauen/Dommes kennenlernen und rausfinden, was es noch alles geben kann. Und wie ich in diesem Feld sicher navigieren kann, dass es mir dabei gutgeht. Und vielleicht, wenn ich mehr Erfahrung und mehr Stabilität in meinem sub-Sein habe, dann kann man vielleicht als Spielpartner wieder zusammenfinden. Denn DA haben wir tatsächlich zu 98% super harmoniert und ich persönlich finde, dass man das nicht einfach wegwirft. Aber vielleicht muss man nach dieser Phase dann auch final eingestehen, dass es eben nicht geht.

Ich würde sagen, es liegt ein bisschen Arbeit vor mir…. *ärmelhochkrempel*

Heiko adè

Heiko adè

Es war abzusehen und zu erwarten, daher kommt es nicht überraschen.

Aber heute morgen befand sich die Abschiedsemail von H. in meinem Briefkasten und ich war tatsächlich ein wenig erleichtert. Ich hätte wirklich nicht gewusst, wie das, was kaputt gegangen ist, wieder zu reparieren gewesen wäre. Und er sieht es genauso.

Plus, wie ich immer sage, ich bin zu anstrengend – zumindest für jemand, der das als Casual und Spass sehen möchte.

Die Lektion ist gelernt: Ich kann casual spielen, aber nur bis zu einem gewissen Grad, wenn ich mehr von mir geben muss/möchte/soll, brauche ich andere Rahmenbedingungen und ein sichereres Gefüge.

Es geht also weiter – ich muss mal schauen, bei welchem Buchstaben ich überhaupt stehen geblieben bin?

Vorerst brauche ich aber glaube ich eine kleine Date-Pause. Das System muss mal zur Ruhe kommen, der Kopf frei werden und die diversen Narben rund ums Herz (auch wenn es keine Liebesbeziehung war, gemocht hat man sich ja schon) müssen erstmal verheilen.

Aufstehen – Abputzen – Krönchen zurechtrücken und weitergehen….

Zuckerbrot und Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche

Hachja, ich schaue heute an mir herunter und sehe wunderbare Striemen am Busen, am Bauch, an der Hüfte ,den Oberschenkeln und würde ich mich umdrehen und in den Spiegel schauen, würde ich sicher auch dort Spuren von gestern abend finden.

Ich habe Abrieb-Spuren an den Handgelenken und einen „unterhäutischen“ blauen Fleck am Hals, habe Muskelkater wie nach einem 10km-Lauf und bin müde – aber sehr zufrieden.

Ich schnurre quasi wie eine vollgefressene Katze auf der Heizung…

Der Reihe nach: Nach turbulenten Wochen, was die Unterhaltung zwischen H. und mir anging (Wann ist das eigentlich mal nicht so?), seinem Projektstress und einem ungewissen „vielleicht klappts heute abend“, klappte es gestern abend doch noch mit einem Treffen. Später als geplant, insofern war uns beiden glaube ich klar, dass wir heute übermüdet sein werden – kurz können wir ja irgendwie nicht. 🙂

Wein, Quatschen, Dinge klären und dann gings los… mmmmhhhh sanfter Einstieg in meiner Lieblingsposition, ich mag es, wenn er hinter mir ist und meine Brüste „malträtiert“, mich in den Nacken und das Ohr beisst… Dann verhalfen mit seine kundigen Finger zu den ersten Freuden des Abends.

In einem Anflug von Übermut hatte ich mir eine Gerte und eine Reitpeitsche gekauft… Ähm, ja… 🙂
Die sehen toll aus, ich glaube, wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig gedeutet habe, liegen die auch gut in der Hand und peitschen – ordentlich … Das fiese an dieser Art von Schlägen ist wirklich die Zeitverzögerung und die dann spontan aufwallende Schmerzintensität – Fuck! Wenn ich mich recht erinnere, konnte er nicht mehr als 4-5 Schläge am Stück setzen, wenn überhaupt… Aber endlich schöne Striemen!

Und wieder eine Lektion in Demut: Ich habe unterschätzt wie anstrengend „echte“ Schläge sein… Ich war wirklich fertig… Das ging mir bei den 100 Ohrfeigen nicht so und wenn mit Hand oder Gürtel geschlagen werde auch nicht, die beiden Instrumente sind nochmal einen Hauch „schärfer“….

Dann für ihn noch ein bisschen seines Lieblingsspiels: „Wie lange dauert es bis sub mir vor die Füße kotzt“ …
Dauerte nicht so lange (nein, ich habe nicht wirklich gekotzt, musste aber DT immer wieder abbrechen,weil mein Abendessen anklopfte).
Nächste Lektion: Ich werde vor unseren Treffen anders essen müssen. Ein Abendessen aus Nudeln mit Tomatensosse ist an dieser Stelle NICHT empfehlenswert… Ich muss mich mal schlaumachen, was da am Besten ist – jemand Ideen? 🙂

Dann wollte er mit dem Hitachi spielen und ich wehrte mich nicht dagegen. Da er diesmal direkt von mir zur Arbeit gehen wollte (mein Wunsch, juhu), hatte Heiko sein übliches Spielzeugbeutelchen nicht dabei, also mussten meine Seile herhalten… (Jaaaaa, er hat recht, es dauert ewig, bis man verschnürt hat *g*)
Auf dem Rücken auf dem Sofa liegen, Beine vor dem Sofa stehend legte er mit Mr.Hitachi los… oooouuuuh!  Ich bin ja, seit ich „ihn“ habe ein bisschen verliebt, das Ding hat so eine Power, das zieht mir innerhalb von Sekunden die Schuhe aus… Sprichwörtlich: Ich hatte Schwierigkeiten meine Schuhe nicht zu verlieren… Ich habe keine Ahnung mehr, wieviele Orgasmen das waren, zwischendurch hatte ich absolute Fluchtgedanken, wand mich, wimmerte, irgendwann sagte ich auch glaube ich „Gnade“ – die gabs aber nicht – unermüdlich suchte und fand er weiter die richtigen Stellen … Fingerte mich, fistete mich (nicht ganz, aber mehr als beim letzten Mal) …  Irgendwann hatte er Mitleid (oder keine Lust mehr *g*)  – Ich konnte nicht sprechen, mich schlecht bewegen, atmete wie nach oben erwähnten 10km Lauf und versuchte meinen Körper das Zittern zu verbieten… Meine Couch war nass *g* Ich würde sagen, das Ding darf öfter mitspielen… Dann musste Heiko aber schnellstmöglich meine Hände befreien – meine Schultern waren schon wieder ganz verkrampft und meine Daumen spürte ich zu dem Zeitpunkt wieder nicht – gleiches Problem bei den Handschellen.
Immerhin hinterlassen die Seile schönere Spuren als die Handschellen 🙂

Mittlerweile war es glaube ich so 2 Uhr und wir zogen ins Bett um – und taten wirklich nur das, was man da tut – schlafen! Zumindest hoffe ich, dass er das konnte, ich habe mich selber geweckt, weil ich im Schlaf gewimmert habe und glaube ich sehr unruhig war … (und ich fürchte, dass ich geschnarcht habe … sorry 🙂 ) Es bleibt weiterhin faszinierend, wie „heiss“ dieser Mann ist …. Ich habe ja keine Heizung im Schlafzimmer und um diese Jahreszeit rum, ist es immer arschkalt in meinem Bett, ich habe lange Schlafanzughosen und lange Tshirts an und manchmal noch ein Kapuzenpulli. Neben Heiko schlafe ich in einem Hauch von Nichts und bin morgens immernoch schweissgebadet… *g*

Und dann klingelte schon der elendige Wecker… *grrrr* 2 Snooze-Runden lagen wir einfach nur da, dann frage ich ihn, ob er „so“ zur Arbeit gehen wollen würde oder ob ich noch was für ihn tun kann… Ich konnte und tat … DT am morgen, wenn mir eigentlich noch schummerig ist vom Wein des Abends vorher, sagen wir so, ist immer grenzwärtig… Aber ihm zuliebe mache ich das ja gerne, zumal ich ja einiges an Orgasmen wieder gutzumachen hatte. Er hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich danach Haare waschen und ordentlich duschen musste…. Es klebte einfach überall… Männer *g* Da er ja alles dabei hatte, konnten wir uns zusammen für die Arbeit fertig machen und ich fand das richtig nett … nicht so doof, wie sonst an der Haustür Tschüss sagen zu müssen.

Ich bin froh, dass heute Abend der BVB im DFB-Pokal spielt und ich gepflegt in meinem Sessel rumlungern kann – ich merke heute sehr deutlich, dass ich keine 20 mehr bin… *Knirsch*

In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche!

Wer mit dem Feuer spielt….

Wer mit dem Feuer spielt….

Schon vor dem Date mit Oscar war klar, dass ich Donnerstag Heiko sehen würde. Das ist grade nicht einfach bei ihm mit Terminen und da freue ich mich dann natürlich sehr, wenn er Zeit im Kalender für Lil’ol’Me findet 🙂

Unser originärer Plan gemeinsam zu kochen und zu essen, fiel seiner Arbeit zum Opfer, aber so erwartete mich ziemlich spät am Abend ein leicht beschickerter H. – hachgott watt is der niedlich, wenn er einen im Tee hat *grins*
(DAS gibt bestimmt Ohrfeigen, ist mir aber wurscht ;-P )

Ich bemühte mich nach allen Kräften meinen Alkoholpegel anzupassen (was nicht so schwer ist… ich vertrag nicht soviel), wie immer quatschten wir bestimmt… SEHR lange bevor wir endlich (ENDLICH) mit dem Spielen anfingen… Und wieder verlässt mich meine Erinnerungsfähigkeit zumindest, was die Reihenfolge angeht…

Ich berichte einfach über die Highlights:

Wachs: 4 Kerzen hatten wir diesesmal angezündet und ich wusste,die landen irgendwann auf meinem Körper…. Ich verliebe mich immer mehr in Wachsspiele…. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich gut und hat so wunderbar viele Ebenen: Der erste Moment piekst und brennt, dann wird es nur wohlig warm … Wenn H. dann Wachs abknibbelt, das ist teilweise Tortur… Als er es mit meinem Rädchen abgemacht hat, ein Zitteraal ist nichts gegen mich… Sein Ledersofa sieht heute aus wie Sau und ich habe es auch an Stellen … unglaublich…. und Wachs wärmt nach… Die bewachsten Körperteile pochen heute ganz sanft und sind ganz warm… mmmmmhhhhhhh

Wartenberg Rad: Es wird glaube ich nie seins, ich habe schon überlegt, ob ich ihn nicht einfach mal bitte, dass ich es an ihm ausprobieren darf, damit er versteht, was für ein Feuerwerk an Emotionen und Empfindungen und Erregungskurven das in mir auslöst… Mal sehen!

Forced Orgasm: Holymoly, da scheint er Gefallen dran zu finden… Und ich wusste nicht, was für Geräusche ich produzieren kann… Ich hoffe seine Nachbarn rufen nicht den Tierschutz, ob all des Knurrens und Wimmerns… Und jepp, ich fluche … War mir garnicht so bewusst, aber werden die richtigen Knöpfe gedrückt, fluche ich… wobei es glaub noch recht „ladylike“ war und nicht in Richtung Matrosenslang abrutschte…

Geburstagsgeschenk: H. hatte mir zum Geburtstag 100 Schläge auf die Clit geschenkt *augenroll* und immerhin auch 100 Küsse… Beides haben wir nicht voll ausgeschöpft… aber ich glaube wir kamen bei beidem über die 50 oder 60 … jaaaaaa, ich habe vergessen mitzuzählen… ich fürchte, dass das noch ein Nachspiel haben wird… *örks*

Es gab noch so ein paar Momente, die echt schön und einzigartig gewesen sind, ich mag die Dynamik, die wir beide miteinander haben und das blinde Vertrauen … und ich hoffe, dass es ihm genauso geht…

Nachwirkungen: Dieser Mann muss verflucht früh aufstehen, ich hasse das und ich hasse das Verabschieden… Und mit dem Restalkohol U-Bahn zu fahren, neben all denen, die zur Arbeit fuhren, sehr amüsant… Ich habe dann erstmal 3h weitergeschlafen, finde weiterhin Wachs, entdecke die ersten Würgemale (YEAH) und bin IMMER wieder fasziniert, wo der Mann mir blaue Flecke macht, an die ich mich überhaupt nicht erinnern kann… Nunja… 🙂

Ich koche mir jetzt noch einen starken Kaffee und wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!

Wiedergutmachung

Wiedergutmachung

Wir können auch spontan… und wir können auch unspektakulär und befriedigend… 🙂

Das sind so die Quintessenzen des gestrigen Abends, der total spontan mit Heiko stattfand.

Am Anfang mussten wir die PPP-Session nochmal Revue passieren lassen und rausfinden, was wir gemeinsam besser machen können … Das involviert auch immer Erklärungen von Emotionen, Verhaltens- und Denkweisen, damit der Andere einen versteht. Das können wir aber mittlerweile richtig gut… 🙂

Ich ziehe jetzt nur mal die „Highlights“ oder Novitäten raus, dass wir gerne DT machen … ist ja irgendwann nicht mehr so spannend *g*

Neu war z.B. nicht an den Haaren sondern an den Nippel hoch- oder runtergezogen werden… Sehr faszinierendes Erlebnis!

Heiko war tatsächlich im Baumarkt einkaufen (Der Spinner *g*) und hatte Modellbauklemmen gekauft, die vorne an der Spitze einen beweglichen Nupsi hatten. Das hatte ich aber nicht gesehen und wunderte mich schon, LAUT schreiend, warum es so SCHEISSE wehtut, wenn er die Klemmen von meinen Schamlippen abzieht… Nachher wusste ich warum… *hmpf* Ich dachte ja, Klammern an den Schamlippen – Who cares, ist doch eher „dumpf“ … haaaa! Weit gefehlt… *winsel*

Oh, und Klemme an der Zunge…. *sabber* sehr genial, kostet mich totale Überwindung … 🙂

Wachs: Diesmal nicht die kleinen Kerzen, neeeein, die große Stumpenkerze… Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuuuuuuuuuuuuck… DAS wird eines meiner Lieblingsdinge, glaube ich… Ist das geil! Wir müssen nur noch eine spannendere Art des Entfernen finden *g* Das Abknibbeln bringt mich nur zum Lachen… Doch wieder Messer oder Gerte? O:-)

Die Klemmen von vorhin kamen dann gleich an meinen Nippeln zum Einsatz… ooouuuhhhh fies… Weil auch hier die kleinen beweglichen Teile genau DAS taten, sie bewegten sich… und Heiko bewegte sehr gerne die Klemmen… *eeks*

Dann, noch mit den Klemmen an den Nippeln, kam „meine“ Zeit… *seufz* Ich mag ja das Konzept des Forced Orgasm, noch sind wir da aber nicht hingekommen… Aber SO eilig habe ich das auch nicht, das Üben, Suchen und Zurechtfinden … hachja…. das …. ist einfach… schön *g*
Ich habe nicht mitgezählt, wieviel kleine Orgasmen das waren … es waren viele… *seufz*

Ich kriege die Reihenfolge nicht mehr hin… Ich weiss, dass er mich viel und überall gebissen hat (ich habe heute sehr feine Blutergüsse an sehr seltsamen Stellen), wir haben natürlich geblowjobt und DTd, fast ein kleines Novum: Wir haben Doggystyle gevögelt… *g* Wäre das nicht das Haare ziehen und Würgen, man könnte es glatt als Vanilla durchgehen lassen *g* Wobei – der junge Mann hat mich durch eine „falsche“ Abzweigung SO zum Schreien gebracht … Anal ohne Vorwarnung und Vorbereitung geht echt nur unter der Definition „Rapeplay“ *g*
Später ging anal nämlich GANZ wunderbar… mmmhhhhh 🙂

Und wie liebe ich es, wenn ein schnaufender Heiko sich zu mir legt und wir die leisen Momente miteinander genießen können.

Ich hatte so ein kleines Deja-Vu von meinem Jüngling von damals… mit dem lag ich auch im Bett und scrollte durch sein iPhone … damals für Musiklisten… H. und ich schauten uns unsere tumblr gemeinsam an … *g* Nerd-Romantik? 🙂

Bett, Licht aus… aber … irgendwie… wir waren beide müde aber konnten nicht schlafen… Was bleibt einem da ausser weiterknutschen und „HeavyPetting“ (muss nur ICH immer ans Dr-Sommer-Team denken, wenn ich das lese?)… Ich wurde zu einem weiteren Orgasmus gefingert, rieb ihn derweil glaube ich auch wieder ein wenig geil und es gab noch eine Runde DT, Rimming … irgendwie in der 69er (?) mit einmal einem erfolgreichen Prostatastimulation, die beim zweiten Versuch dann leider zum Abbruch führte… Fingernägel an empfindlichen Körperteilen – Armer Mann *grins*

Ich glaube dann sind wir auch irgendwann eingeschlafen…

Natürlich schicke ich ihn morgens nicht einfach so zur Arbeit, ausserdem hatte er ja noch mindestens einen gut… *g* Haben wir erfolgreich erledigt…

Irgendwie schleppt der arme Mann immer seinen halben Spielzeugschrank durch die Stadt und wir verwenden davon …. kaum was? 🙂 Dabei weiss ich, was da noch alles drin ist in der Tasche… und da bin ich doch so neugierig drauf!!!
Menno! 🙂

Augenblick

Augenblick

Ich hatte ja schonmal darüber geschrieben, dass ich bekennender Augenzusammenkneiffer bin… nein … war! Denn ich bin es tatsächlich nicht mehr, zumindest nicht immer.

Früher habe ich ja schon beim kleinsten Kuss auf die Wange meine Augen geschlossen, ich habe noch nie einem Mann beim Sex (egal in welcher Form) in die Augen geschaut … Wenn Mann das mal gewünscht oder befohlen hat, dann war mir das sauunangenehm und hat auch sofort jegliche Stimmung zerstört.

Hier schrubte ich ja, dass ich das mit Heiko erleben durfte, er mich sanft gefordert hat und mir eines der größten Geschenke meines Lebens gemacht hat… Die Erweiterung meines Gefühlshorizont durch das Augen aufmachen ist unbeschreiblich… Es intensiviert und multipliziert jedwede Empfindung… Und ich weiß jetzt noch mehr zu schätzen, wenn mir die Augen wieder verbunden werden. Ich kann mittlerweile besser verstehen, was daran kickt. Bis dato wollte ich das immer gerne aus Wohlfühlgründen… *g*

Was mich beim letzten Treffen fasziniert hat, ich habe die Augen jetzt auf, wenn er sie manchmal zu hat… Die Empfindungen, die man auf dem Gesicht des Anderen lesen kann … Grandios!

Warum genau musste ich solange warten, bis mir das jemand erklärt und gezeigt hat? 🙂