Pleiten, Pech und Pannen – Teil 3

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 3

Hmmm das kommt davon, wenn Frau nicht alles gleich aufschreibt.

*kopfkratz*

Also – nach Magnetpause und etwas Trinken, ging es irgendwann weiter … Mit mehr Spaß (hihi) für den Mann… Meine Nippel waren jetzt absolut tabu, ich wollte noch ein bisschen Spaß haben und ging es, glaube ich, an, seinem besten Stück etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken … Funktionierte prima und prompt waren wir bei der nächsten Runde DT… So langsam werde ich da ja besser – meinen Würgereflex habe ich besser unter Kontrolle, ich kann die Zunge mittlerweile dabei rausstrecken … Ich fürchte, das führt dazu, dass der Meister die nächste Stufe einläutet und ohne Rücksicht auf Verluste meinen Mund und Hals fickt, am liebsten „über Kopf“ … Ich liege auf Bett/Couch, er steht quasi über meinem Kopf und versenkt seinen Schwanz in meinen Hals…
Durchs DT vorher war meine Nase zu, ich bekomme in der Haltung keine Luft und folglich Panik… Also eigentlich genau das, was er mag … Ich bin immer hin- und hergerissen, weil ich möchte, dass ich das kann und ihm gefallen will und ihm zu einem tollen Erlebnis verhelfen möchte, aber einfach verdammt nochmal nichts gegen die Panik machen kann… Nach 3-4 Stößen, muss ich ihn immer wegschieben oder meinen Hals wegdrehen oder oder oder… Seine „ermutigende“ Ermahnung klingen frustrierter, ich gebe mir mehr Mühe, er geht noch tiefer rein… Und ich spüre, wie ich nicht nur würge, sondern mir auch der ganze Wein wieder hochkommt…

JETZT, geneigter Leser, wird es schwammig in meiner Erinnerung…

Das,woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich aufrecht sitzend und schluchzend etwas in mein Weinglas spucke, versuche zu atme, leicht hyperventiliere, versuche, dass meine Nase nicht läuft und ich die Tränen laufen habe, mich aber aus Gründen,die mir nicht klar sind, nicht bewegen kann… Heiko kommt wieder ins Zimmer, Toilettenpapier um seinen Schwanz… hmmm

Ich schluchze immernoch, immernoch die Augen zu… Brauche ein Taschentuch, bekomme auch Toilettenpapier… So langsam kann ich gucken … Und Heiko sagt „Guckmal, Du hast mich gebissen“

(überhaupt nicht vorwurfsvoll muss ich an dieser Stelle erwähnen)

ICH? Kannjagarnichtseinsowaswürdeichüberhauptniemalstunalsowirklich!

Scheinbar schon… Der arme Mann … hmm, was soll ich sagen – ich kann mich nur daran erinnern, dass ich einen ausgesprochen grossen Fluchttrieb verspürt habe,das Kopfwegdrehen nicht ausgereicht haben und ich nicht ersticken wollte…

Selbstschutz [x] Check – Intakt!

Mein sub-Kopf kickt natürlich sofort das schlechte Gewissen in den Overdrive, ich hätte einfach aus dem Grund gleichmal weiterheulen können … Mensch…

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie, aber irgendwie konnten wir auch darüber lachen, lagen dann noch quatschend auf der Couch und sind dann ins Bett… Mit einem kleinen Betthupferl für mich… es reicht ja FAST schon sein Bart an meinem Hals oder wenn er mich fest in den Arm nimmt, damit ich ins Delirium entschwinde (Aber nur FAST *g*)

Ich mag sein Bett … in das bin ich total verliebt… Ich schlafe so gut dort, es ist bequem, meine Finger können beim Einschlafen über tolle Materialien streichen… sowas mag ich …

Gut, es stört jetzt auch nicht wirklich, dass er auch im Bett liegt, aber ich würde das Bett auch ohne ihn toll finden…

(Ob das andersrum auch so wäre? hmm 🙂 )

So, das dritte „Missgeschick“ im Bunde passierte dann morgens … Wir haben einen Handjob probiert… den er abgebrochen hat… Er hatte Schmerzen dabei… Ich muss nicht erwähnen, dass mich sowas kolossal frustriert… Ich möchte, dass mein Dom genausoviel Spass hat, wie ich, wenn nicht sogar mehr… Wenn ich nicht mal die einfachsten Dinge hinbekomme, Blowjob, Handjob, DT – alles nicht fruchtet, dann ist das einfach … Doof… Plus das schlechte Gewissen, ob der Verletzung…

Er versucht alles, um mir zu versichern, dass alles gut ist und toll war… Mein Standardproblem: Ich lese und höre die Worte, verstehe was er mir sagen will, aber kann es nicht akzeptieren und glauben…

Das Wochenende über war ich total beschäftigt, die Schmerzen sind bei mir erträglich, die sichtbaren Spuren halten sich in Grenzen, aber die Endorphine und das Adrenalin sind weg, das Gedankenkarussell setzt ein…

Unkraut vergeht nicht – in diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Start in die Woche….

 

Hier findet Ihr Teil 1

und Teil 2

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 2

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 2

Ich muss kurz überlegen, wie es nach den Backpfeifen weiterging…. Ich glaube, dann kam ein bisschen DeepThroat? *grübel*

Irgendwann wies Heiko mich an, mich rückwärtig so auf seine Couch zu legen, dass mein Po auf dem Schemel liegen konnte, meine Hände lagen gefesselt zwischen Schemel und Couch, Rücken und Schulter lagen auf der Couch.

(An sich bequem, mit dem ganzen folgenden Gewackel allerdings sehr belastend für alte Schultern *g*)

Und was packt mein kleiner Sadist aus? Kerzen … rote Baumkerzen… Und steckt sie mir, unangezündet, in den Mund … 🙂
Da blieb sie aber nicht … Er fing bei den Brüsten an, beide sehr ausführlich, dann mein Bauch, die Innenseite der Schenkel und auf die Pussy … Holymoly! Fucking hell! Sehr, sehr geil und was ein interessanter Schmerz… 🙂
Irgendwann steckte er mir die Kerze brennend in den Mund (Also Flamme nach oben, ich hatte den unteren Teil zwischen den Zähnen) – ich habe getestet, ich hätte sie mit Nasenluft auspusten können. weiß garnicht, was er in der Zeit gemacht hat? *kopfkratz*
Aaaah, ich glaube er hat das Messer geholt …. *schluck*

Ich war ja erleichtert, dass er das Wachs nicht mit der Gerte abgeschlagen hat, sondern das Messer genommen hat, aber Heiko ist eben Heiko … Der spielt damit dann noch n bisschen rum… Und nein, er war sehr vorsichtig und es gab hier kein Blut 🙂

Ich glaube dann gabs wieder ein bisschen DeepThroat… Und irgendwann wollte Heiko Nippletorture machen, wissend, dass meine Nippel sowieso sauempfindlich waren… Der kleine (er liest ja mit, das, was ich gedacht habe, behalte ich mal lieber für mich hehe)

Anstelle, wie jeder normale Dom Klemmen, Chopsticks oder Wäscheklammern zu verwenden, nimmt er zwei kleine Starkmagnete, was hielten die? 3kg?
Die sind ungefähr so groß, wie eine Knopfzellenbatterie und genauso frickelig anzufassen.
Der Druck beim Dranmachen, intensiv aber okay …. Dann versucht Heiko sie abzumachen … Und es geht nicht …. Weil er sie nicht fassen kann… Aaaaaargh!! Wer schonmal irgendetwas dieser Art an den Nippeln klemmen hatte, weiß, dass das Schlimmste Bewegung und Entfernung derselbigen sind … Und genau das machte er jetzt munter …Bewegen beim Versuch sie abzubekommen…. (Ich glaube, dass ich zu dem Zeitpunkt schon geschrien habe und er wirklich versucht hat die Dinger abzumachen und keinerlei Quälerei im Kopf hatte )

Und dann kamen die Zangen, mit denen er versucht hat – und letztendlich auch erfolgreich – die Mistviecher abzumachen. Zangen – Metall -Magnete …. Muss ich mehr sagen?! 🙂
Ich habe garnicht mehr gemerkt, dass die Dinger ab waren als ich immer noch gerufen habe „lass mich selber abmachen, kann ich BITTE selber versuchen … MACH MICH LOS!“

Wie gesagt, er als er mich losgemacht hat, habe ich überhaupt realisiert, dass die schon längst nicht mehr dran waren… Weia! Autsch 🙂
Aber selbst das würde ich unter „sehr geile Erfahrung“ verbuchen … Ob ich ihn die Dinger aber nochmal verwenden lasse, ich weiß nicht … 🙂

Ich bekam erstmal eine Pause, Streicheleinheiten und viel Lachen – die Situation war schon sehr lustig! Und das mag ich an uns, das können wir nämlich auch sehr gut 🙂

Teil 3 wird dann leider ein wenig „ekelig“
Mehr dazu später 🙂

Hier findet Ihr Teil 1

Hier geht es zu Teil 3

Heiko – the story continues

Heiko – the story continues

Hmmm, ich habe mir wirklich schwer getan diesen Blogeintrag überhaupt zu beginnen. Wirklich VIEL Neues gibt es tatsächlich nicht zu berichten und einen einfachen „es war wie immer genial“-Eintrag – ich weiß nicht…

Probieren wir’s mal und schauen, wo mich der Eintrag hinführt…

Zur Vorgeschichte: Nach dem subdrop und Heikos (ewiglangen) Urlaubs hatten wir uns lange nicht gesehen, dann haben wir mit unserer elektronischen Kommunikation, Sensibilitäten und Missverständnissen auf beiden Seiten soviel Unstimmigkeiten gehabt, daß wir uns „zum Reden“ Mittwoch letzter Woche getroffen haben … Ich bin da sehr stolz auf uns Beide, daß wir die Dinge so ruhig miteinander besprechen konnten. Und wie sagte H. danach so schön: Wir haben unsere Basis wiedergefunden.

Also haben wir Donnerstag festgemacht… Und ich merke geradezu körperlich, wann wir Termine festmachen – ich entspanne mich sichtlich…. einfach so… bämm! ABER ich schlafe weniger … weil mein Kopfkino auf Hochbetrieb schaltet… Vielleicht war es NICHT so geschickt, ihm zu sagen, daß ich NIE wissen will, was er vorhat… *g* Wobei – auch wenn ich es wüsste, würde mein Gehirn Dauersalti schlagen… insofer ist es eigentlich auch wurst.

Wenn H. im Stress ist, wird es ruhig …. ich hasse das, gerade im Vorfeld eines Treffens…aber mein Zugeständnis zu unserer Kommunikationsdiskrepanz ist, daß ich an dieser Stelle an mir arbeite… und ich finde, ich war ECHT gut… *g*

Also gestern:
Das Ritual fand wie gewohnt statt, ich gönne mir mittlerweile mindestens eine Stunde zur Vorbereitung… Alles drunter und ich gerate in Stress und ich merke, dass es mir total wichtig ist, gut vorbereitet zu sein und gut auszusehen…
Ich hätte mich nicht beeilen müssen, H. verspätete sich … naja, so konnte ich meinen Zeitschriftenstapel etwas kleiner werden lassen, habe lauter neue Buchideen und war wirklich tiefenentspannt (mit Pumps im Sessel zu liegen – hat was…. *g*)
Ca. 1h später als geplant, hats geklingelt… Hachja… und meine erste Überraschung wartete auf mich … H. hatte sich in Schale geworfen… Yeaaaaah! H. in schick mit Krawatte…. *sabber*

(Ich kann das nicht wirklich erklären, aber bei sowas bin ich ja Mädchen par excellence … da krabbelt mir jetzt wieder die Sabber in den Mund… Ich kann da einfach nicht widerstehen…. und nein, dabei geht es NICHT um den Anzug/Krawatte per se – ich stehe nicht in den Bankhallen dieser Welt und sabber alle Anzugträger an – igitt – sondern eben darum, daß der andere – wie ich – sich Mühe gibt… ein Komplettpaket quasi – neben dem Fakt, daß er einfach gut aussieht in sowas *g*)

Wir gingen erstmal mit Wein aufs Sofa und haben über unseren CNC-Vertrag gesprochen – allerdings sind wir nicht viel weiter gekommen – irgendwie waren wir abgelenkt… *flöt*

Es gab diesesmal ein paar Neuerungen: Ich konnte z.B. sehen – ich musste sogar die Augen aufmachen… was so total gegen meinen Instinkt ist, ich schliesse schon beim kleinsten Kuss die Augen… Wir hatten also zu fast jeder Zeit Augenkontakt… whoa… sehr intensiv und teilweise ein bißchen einschüchternd, oft lustig und sonst einfach nur geil… Ich kann es nicht anders beschreiben… 🙂
Schon im Wohnzimmer erfüllte H. mir dann eine meiner Fantasien (irgendwie war gestern MEIN Abend *g* Ich fühle mich sehr verwöhnt heute…). Mmmmmmmmh, ich mag dieses langsame „Reinrutschen“ in die Szene, ins Spielen…. Die eigentliche Wunschinstallation von H. hat leider nicht so geklappt, wie er sie sich gewünscht hat … Zum Einen hatte er eine andere Erinnerung an mein Bett und zum Anderen bin ich alt … und gebrechlich … und habe schon in frühster Jugend meine Knie ruiniert *g* Insofern konnte ich die Position, auf hohen Hacken in die Hocke gehen, Arme über das Fussteil gefesselt, nicht sehr lange aushalten… dabei wäre es so schön gewesen… Aber es war so schon schwierig genug wieder aufzustehen und mein Körper war für Minuten ein zuckendes Etwas… und ich konnte nichts anderes machen als lachen… 🙂
Wir zogen dann wieder um ins Wohnzimmer auf meinen wunderbaren Fernsehsessel, den man drehen kann und zu einer kleinen Liege ausklappen kann (die dann immernoch 360 Grad zu drehen ist … uiiiiiiiii Karussell!). Dort fesselte er meine Arme mit Ketten hinter der Rückenlehne und verwöhnte mich weiter (ein Vibrator eingeführt, einer angelegt….). Dann fing er an sich auszuziehen, legte mir seinen Gürtel auf den Bauch, den er schon im SZ kurz eingesetzt hat (ich sag ja, es war mein Wunschtag!), aber damit gings dann garnicht weiter… H. und mein Torturewheel werden keine Freunde, auch wenn ihm meine Reaktion ganz gut gefallen hat, aber er kann damit nix anfangen… Dafür aber scheinbar mit Nippelklemmen … ouch!  Und auch hier, wieder alles nach meinem Geschmack… ich hatte ein Bild entdeckt, wo die Kette der Nippelklemme über den Schwanz des Herren gelegt wird und dieser dann oral verwöhnt wird… es ist ziemlich genauso geil, wie ich mir das vorgestellt habe… mmmmmmmmmmmmmmmmh 🙂
Ich hatte ihn vorgewarnt, daß er mir den Mund zuhalten soll, wenn er die Klemmen abnimmt, ich habe ja schon gewimmert und gejault, als er sie angelegt hat… Praktischer Mann, der er ist, hat er sehr gut dafür gesorgt, daß ich keinen Laut von mir geben konnte, als er sie abgenomen UND DANN GLEICH WIEDER ANGELEGT HAT… Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Mir entfleuchte ein kleines „Arsch!“, das mit 3 Ohrfeigen quittiert wurden und wo wir beide, wie wir hinterher feststellten, eigentlich grinsen mussten… 🙂
Und dann machte er das, was ich am Montag Norbert noch als absolutes NO-GO dargelegt hatte, ich bekam mein erstes Facial… *seufz* 🙂
In meiner tumblr-Sammlung findet sich nicht ein Facial-Foto, ich fand das unerotisch und unattraktiv, konnte mir überhaupt nicht vorstellen, was daran geil sein soll… Die ganze klebrige Suppe im Gesicht, eventuell noch in den Haaren – was heisst, Haare waschen – am Abend oder zumindest am nächsten Morgen … nur Ärger mit dem Zeug 🙂
ABER – ich bin bekehrt … sicher nicht bei jedem, es wird weiterhin für neue Männer auf der soft limit-Liste landen, aber gestern – wars geil! Wir hielten die ganze Zeit Blickkontakt, ich leckte danach seinen Schwanz und jeden seiner Finger sauber…. Er machte so mein Gesicht großteils sauber und das Finger ablecken ist ja eh eine meiner favorisierten Oralbeschäftigungen *g* Es passte einfach alles, so wie es war… Witzig ist hierbei die unterschiedliche Wahrnehmung: Ich finde ein Facial sehr viel „degradierender“ als zB einen Blowjob im Mund enden zu lassen… H. sieht das genau andersrum *g*

Danach machte er mich sauber, löste die Fesseln (ich lag aber erstmal nur da, weil ich meine Arme nicht bewegen konnte – ich sag ja, körperliches Wrack), die Vibratoren hatte ich im Zuge der Nippelklemmenaktion eh schon komplett ad acta gelegt – die vibrierten munter in meinm Höschen weiter – ohne jeglichen Effekt gehabt zu haben hehe
Keine Ahnung, wie lange wir dann noch aneinandergekuschelt auf der Couch gelegen haben, geknutscht haben, geredet und getrunken… Die Vernunft und die Aussicht auf harte Arbeitstage trieb uns dann ins Bett… Dieser Mann ist ein Heizofen (ich erwähnte es bereits) – es ist faszinierend, keine Ahnung, was dieser Mann nachts an Kalorien verbrennt, aber wenn mal bei mir die Heizung ausfallen sollte, weiß ich, wen ich mir ins Bett hole… 🙂
Gestern war es aber eindeutig zu warm, ausserdem wollte ich ihm Raum zum Schlafen geben (er hat heute den anstrengenderen Arbeitstag) also rollte ich mich an die Wand (die schön kalt war) und schlief – besser als die ganze Woche…  Heute morgen waren wir einfach zu müde für eine weitere Runde, wir sind eben beide keine 17 mehr, nicht wahr, lieber H.?

Fazit: Ja, wir haben unsere Basis wieder und wir haben glaube ich für künftige Treffen dieselbige gestärkt und erweitert… Meine Angst, daß ich wieder in einen subdrop rutsche, ist (glaube ich) unbegründet… und ansonsten melden sich die Spuren von gestern abend… Meine linke Ohrmuschel tut sauweh, beide Armbeugen werden langsam blau und heute morgen einen BH anzuziehen, ging nur mit einem kleinen Aufschrei … ich bewege mich heute so wenig wie möglich… Und sonst – schauen wir einfach mal weiter! 🙂

Bergfest… oder so ähnlich

Bergfest… oder so ähnlich

Es wird hier gerade ein bißchen stiller…

Meine Männer sind alle unterwegs – im Urlaub oder beruflich, ich bin selber ständig auf Achse… *seufz*

Ich gönne ja jedem seinen Urlaub, aber *der* Urlaub ist jetzt echt lang und doof und überhaupt wird es Zeit, daß der mal langsam ein Ende nimmt… 🙂

Für alle, die mir die Wartezeit vertreiben – Danke 🙂

Ich lese gerade „SM 101“ von Jay Wiseman und verstehe, warum dieses Buch sehr heiß diskutiert wird. Ich bin zur Hälfte durch und bin dankbar, daß ich meine ersten Erfahrungen gemacht habe, bevor ich das Buch gelesen habe. Es ist so ein bißchen in der Tonalität geschrieben „Steige nicht in ein Flugzeug, es könnte eventuell abstürzen“…

Der Autor meint das ganz sicher nicht so, er weist nur auf sehr ausführliche Art und Weise auf die Gefahren hin, die existieren – keine Frage!
Aber wenn man das alles liest, bevor man überhaupt irgendwelche praktischen Erfahrungen gesammelt hat, fängt man wahrscheinlich garnicht erst an – oder fordert von seinem Spielpartner Dinge, die den dann gleich schreiend wegrennen lassen.
(Ich kann Heiko ja mal vorschlagen, daß wir jetzt vor jeder Session Urinsticks, zum Testen für innere Verletzungen auffindig zu machen, verwenden…. bin mal auf die Reaktion gespannt *g* )

Auf jeden Fall habe ICH mal alles „falsch“ gemacht, was man nur falsch machen kann 🙂
Also, für Leute, die einen Überblick über Rope-Bondage-Techniken oder Techniken im Allgemeinen haben möchten, die sich von lauter potentiellen Todesgefahren nicht abschrecken lassen und einfach ihren gesunden Menschenverstand einschalten, ist es ein spannendes Buch… Für alle anderen: Lest den Ultimate Guide to Kink….

In diesem Sinne, Euch allen ein schönes Wochenende…

Wirre Gedankenwelt

Wirre Gedankenwelt

Eher unfreiwillig hatte ich am Wochenende viel Zeit für Gedankenspiele… So sehr ich mich bemüht habe für Ablenkung zu sorgen (einen ganzen Tag 9jährige beim Geburtstag bespaßen, Charityrun absolvieren, mit meiner Familie zu „streiten“…), so richtig wollte das Gedankenkarussell nicht stillstehen.

Ich hatte vor einiger Zeit schonmal angefangen einen offenen Brief an „Doms“ zu schreiben, damals in Enttäuschung und Wut darüber, daß etwas nicht so klappte, wie ich das in der Kommunikation wollte…

Das Grundproblem des Briefes bleibt aber bestehen und bis heute habe ich noch keine hilfreichen Quellen oder Menschen im Netz gefunden, die mir erklären, wie ich mein Problem lösen kann … Vorab – Mein „BeziehungsZiel“ (sofern man das überhaupt bei Beziehung so betiteln sollte) wäre irgendwann eine offene Beziehung mit D/s-Gefälle, getrennten Wohnungen und damit Spielraum für beide mit einem transparenten Terminkalender, möglichst natürlich mit einem Mann, der mein Hauptdom ist und den Lebensstil mit mir teilt … achja, mögen sollte ich ihn vielleicht auch noch… und er mich … klingt nach eierlegender Wollmilchsau… *gnmpf*

Unterwerfung ist das höchste Maß der Leidenschaft.
Geboren aus der Liebe, entstanden aus dem Vertrauen, erblüht sie im Einklang mit Demut, Gehorsam und Respekt… dem gegenüber, der die ihm zu Füssen gelegte Seele auf Händen trägt.

Wo liegt jetzt mein Problem?! Ich versuche das mal zu beschreiben, vielleicht weiß einer meiner BDSM-Veteranen da draußen einen Rat.

Nach einigen Fehltritten weiß ich wie ich Casual im Vanilla-Bereich praktizieren kann, ohne daß Verletzungen bei einer Partei entstehen… Wie das im D/s-Gefüge gehen soll, ist mir noch immer nicht ganz klar…

Ich habe schlichtweg keine Ahnung, wie ich auf der einen Seite ein absolutes und blindes Vertrauen aufbauen soll, mich seelisch entblößen und darbieten soll, meinen Körper in eine andere Hand geben soll und gleichzeitig ansonsten eine gewisse Distanz wahren soll ? *facepalm*

=> Genausowenig ist es mir klar, wie Doms das schaffen sollen … Ich kann aber nur aus meinen Erfahrungen schöpfen und die sind sub-bezogen. Ich würde mich aber freuen, wenn meine mitlesenden Doms vielleicht dazu kommentieren könnten… Mir ist schon klar, daß idealerweise eine monogame bzw. offene D/s-Beziehung zu Grunde liegt, aber nun wird es doch auch nicht so selten sein, daß man sich Casual trifft – wie schaltet Mann da um? <=

(ich muss z.B. feststellen, daß ich nach den Treffen mit Heiko mindestens eine Woche brauche bis halbwegs alles in meinem Kopf verarbeitet ist… zumindest halbwegs einsortiert ist, was passiert ist… solange kann man ja nun kein intensives aftercare erwarten…)

Für mich, als eine selbständige Frau, die im Sonnenlicht NICHTS mit der sub der Nacht zu tun hat, ist dieses Konzept des Fallenlassens, des Kopfausschaltens, des Unterwerfens, des Auslieferns der Kick … Ich merke vermehrt, daß ich nach einem stressigen Tag am liebsten zu einem meiner Männer fahren würde und sie den Tag wegschlagen, wegficken, wegquälen lassen würde…
Insofern ist für mich der größte Twist im Kopf tatsächlich die Schizophrenie, daß ich während der Sessions quasi auf Kommando, alle Mauern einreiße… Sie aber spätestens am nächsten Morgen wieder intakt aufgebaut haben muss… Für den Schritt ZUR sub habe ich mir mittlerweile Rituale aufgebaut, die für mich funktionieren… Das beginnt mit dem Duschen, Schminken, Hübsch anziehen und endet damit, daß ich Augenbinde oder Halsband umgelegt bekomme… Für den Schritt zurück bin ich noch auf der Suche und für jeden Hinweis dankbar, wie das vielleicht etwas einfacher gehen könnte, als vor mich hinzubrüten und dem inneren Streitgespräch zu lauschen…

und DAS, geneigte Leserschaft, war nur EIN Strang in meinem wirren Gedankenkarussells… 😉

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche…

Aller guten Dinge sind (hoffentlich nicht nur) 3

Aller guten Dinge sind (hoffentlich nicht nur) 3

Vorwort:
Ich habe den Artikel recht frisch verfasst und ihn dann einen Tag liegen lassen, weil ich nicht wusste, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte. Zum ersten Mal seit langem habe ich nicht zwingend das Bedürfnis alles zu teilen…. Trotz meiner eigenen Zensur denke ich, daß der Artikel wiedergibt, was passiert ist…
Und Heiko wollte ihn gerne veröffentlicht sehen… Jaja 😉
Seine Wünsche erfülle ich ja gerne, hier also der Nachtrag zur letzten Heiko-Episode….

Hachja, ich bin immernoch todmüde, weiß nicht, wie ich im Büro meine Augen offen halten soll und gerade heute ist ein ewig langer Tag… Ich warte auf meine Kollegen und Input und kann doch keinen klaren Gedanken fassen…

Heiko und ich haben unser geplatztes Treffen von letzter Woche nachgeholt… ausführlich nachgeholt…
Bei uns gibt es ja mittlerweile fast keine Limits mehr und auch wenn ich ein Safeword habe, spielen wir heute „ich habe kein safeword“ … bzw. der Deal war… ich kann mein Safeword benutzen, aber dann steht er auf, zieht sich an und geht… *gngngng*
(Bevor hier jetzt alle BDSM-Kenner und Doms aufschreien „DAS geht nicht, das ist schlechtes Domverhalten“ – das war so abgemacht, wir „üben“ für CNC … auf meinen Wunsch hin… Also Ruhe! *g*)
Ich hatte meine „Aufgabe“ ja schon letzte Woche bekommen: Corsage, Strapse … wenns klingelt die Tür öffnen und dann mit dem Rücken zur Tür in mein favorisiertes Zimmer knien… achso, ja, wir haben bei mir gespielt *g*
Auf den Tisch hatte ich alles ausgebreitet, auf das ICH Lust hatte, schon vermutend, daß davon das Wenigste zum Einsatz kommen würde… und ich sollte Recht behalten
Achso, es sollte auch schon mein Plug in mir sein, aber kennt ihr das? Es gibt Analtage und Nicht-Analtage … und es war eigentlich ein Nicht-Anal-Tag… dachte ich… (Ich sollte eines Besseren belehrt werden).

Mit geschlossenen Augen kniete ich also auf meinem Wohnzimmerteppich, mein Herz schlug so laut, unglaublich… ich hörte ihn reinkommen, hörte die Ketten rasseln als er die Tasche abstellte… er sagte leise „Hallo“ und stülpte mir ziemlich schnell einen Beutel (durch den ich atmen konnte) über den Kopf… Schnitt ein Loch für den Mund und Teile der Nase aus und zog die Kordeln zusammen. Dann legte er mir sein Halsband um, als ich mich gegen ihn lehnte, bekam ich auf die Finger geschlagen (oookaaaay, er meint das ernst… *g*). Er setzte sich neben mich und erklärte mir die Spielregeln für heute abend – wie fies ist das denn? Alter Sadist ;-P
Gut, nur mit der Drohung, daß er mich dann 2 Minuten ins Timeout stellt, hätte ich sicher nicht diese innere Anspannung gehabt „JAAAAA nicht zu safeworden“… Verbal habe ich das auch nicht, aber einige meiner Körperreaktionen hätte ich als Safeword verstanden, er ist eben doch netter, als es manchmal klingt *g*

Wo war ich? Achso, ja, auf dem Teppich… Dann legte er mir Handschellen an … *gngngngngng* Die lösen ja mittlerweile schon so eine kleine Panikattacke aus, aber gut, wenn er meint, er wird schon aufpassen… Ich konzentriere mich dann mal auf meinen Atem… Ich kürze ein wenig ab, auch weil ich die Reihenfolge nicht mehr weiß und nicht mehr weiß, was alles passiert ist – die Hälfte meiner blauen Flecken kann ich keiner seiner Aktionen zuordnen… Es war DT dabei, ganz furchtbar fieses Nippelzwicken (Wenn ich nicht soviel Respekt vor ihm hätte, hätte ich ihn Arsch genannt! Oder hab ich? Nein, glaube nicht*g*), Schlagen mit einem fiesen kleinen Teil, das sich nachher als Schlauchstück herausgestellt hat (Kerr, das brennt!).
Zwischendurch tauschte er die Handschellen gegen meine geliebten Ledermanschetten ein, meine Handgelenke sind einfach nicht für Handschellen gemacht… Fies – er verband mein Halsband mit meinen hinter dem Rücken verschränkten Armen… sinken die Arme, würge ich mich selber… DAS war dann wirklich Panik pur… weil ich während DT ja eh am „Ersticken“ bin (ich weiß, ich übertreibe ein wenig… Büsschen!), beim Wegwühlen von ihm habe ich mir aber dann tatsächlich selber die Luft abgeschnürt… ich mußte mich aufsetzen, gegen den Druck seiner Hand, und dann hat er die Installation aufgelöst… (für mich fühlte sich das wie körperliches Safeworden an, aber das ist dann vielleicht das Talent des Doms zu unterscheiden, wie „ernst“ eine Reaktion ist…?)

Es ging also auf dem Boden weiter…. Fußzeh lutschen (jaaaa, das ist voll erotisch, wenn der andere gepflegte Füße hat.. mmmh), er fickte mich mit meinem Lieblingsvibrator und ja, steckte den Plug rein…. (gut, ich hatte ihn gewarnt). Die anstrengende Haltung (Arme links und rechts weit ausgestreckt, Kopf auf den Boden, Beine gespreizt, Hintern hoch) führte zu Ausweichbewegungen meinerseits…. Und wurden korrigiert und mit Klappsen bestraft… Und dann Anal genommen werden… Ich mag das ja nach den ersten hmmm 3-4 Stößen, die sind immer zum davonlaufen… krabbeln… kriechen… Ähja… Und dann war die erste Runde fertig…
Der Beutel hatte zu extremen Naselaufen und Augentränen geführt, ich glaub ich sah aus wie Sau, aber ich bleib ja erstmal liegen … ich kann nicht wirklich reden, ich beweg mich nicht, ich liege nur – atme und höre auf meinen eigenen Herzschlag… Er kümmert sich, er streichelt mich, er lässt mich aber auch runterkommen, er hat mich diesmal glaube ich sehr genau beobachtet… Alles gut… 😉
Er machte sich sauber, ich machte mich sauber, wir machten den Wein auf, sassen gemeinsam kuschelnd auf der Couch, tranken ein Glas nach dem anderen und redeten über alle offenen Themen, die sich so angesammelt hatten und wofür Email dann eben doch manchmal unpraktisch ist…
Das sind die besonderen Momente, die ich eben nur mit ihm teile – Kopf und Seele… 😉
Keine Ahnung wie lange wir gequatscht haben, die 2. Flasche Wein war auf, meine Finger gingen auf Wanderschaft… die zweite Runde konnte beginnen… Und was für eine…

Es fing relativ „normal“ an… Kette in Halsband, ins Schlafzimmer krabbeln, an meinem Bett festgekettet werden… Standard, ne? *g*
Ich muß mal recherchieren, ob ich die einzige Frau bin, die bei gewissen Vibratoroberflächen und -längen anfängt leicht zu bluten… Es sah nach mehr aus, weil ich eben auch abgespritzt habe, ich glaub, es hat ihn ein wenig beunruhigt… Also Ketten wieder ab, saubermachen und Plan B….

Auf Bett legen, Beutel über den Kopf, Arme ans Kopfteil und Beine höher als die Arme ans Kopfteil – gibt eine extrem gut präsentierte Pussy… 😉
Ich hab glaub sowas wie „ohoh“ gesagt, weil ich dachte, ich weiß, was er gleich macht… Sagte das auf sein Nachfragen auch, aber natürlich (NATÜRLICH!) hat er dann was ganz anderes gemacht… Nämlich Clit gerieben… Eigentlich ist das immer TOTAL unangenehm, wenn die Herren nicht draufspucken oder ihre Finger sonstwie befeuchten… (Eigentlich müssten Männer das doch von ihren eigenen primären Geschlechtsteilen wissen? Oder ist ein Handjob mit trockenen Handflächen anregend? Bitte um Rückmeldung der Leser *g*) Und so war es auch hier erst nicht sehr angenehm, aber ich bin ja schließlich nicht zum Spaß hier und irgendwann wird sowieso alles von alleine feucht… Die Knubbeltechnik, die er dann anwendete, war eine ganz fiese, ich habe keine Ahnung, was er genau gemacht hat, aber es war eine schmerzvolle Erregung… und dann fing er an zu schlagen (ich wußte es, ha!)
Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuck…. gibt es einen besseren Schmerz als diesen? Aaaargh…. Ich war sowieso schon vom Fingern am Zucken, jetzt versuchte ich meine Beine zusammenzupressen, ich muß nicht sagen, daß das nicht geklappt hat…?!?! Ich zuckte und wand mich, je nachdem, was er grade machte… Dann fing er an mich zu lecken (Sagte ich schon, daß er das sehr gut beherrscht? tut er…) und dann … Biss er zu…
OMG!
Wie ich das liebe! Was das mit mir macht! Und wie scheiße weh es tut, wenn er in die Schamlippen beißt… *zähnezusammenbeiß*
Ich wimmerte, ich versuchte tatsächlich mich irgendwie wegzudrehen, ich hab keine Ahnung, was ich alles gemacht habe… Hat bestimmt lustig ausgesehen…. 😉
Keine Ahnung, wie oft es mich druchgeschüttelt hat… (Zwischendruch fragte er, ob ich genug hab…. ich? Hallo? *pfff*), irgendwann ließ er von mir ab, ich lag da und es schüttelte mich weiter und weiter und weiter… Faszinierend… Als er wiederkam, löste er die Ketten und legte seine Hand zwischen meine Beine, was mich sofort zusammenzucken ließ – aber er war lieb 😉
Ich lag einfach nur da, ich konnte mich absolut nicht bewegen… Puh….

Er machte sich bettfertig, ich machte mich bettfertig – wir haben bei offener Balkontür geschlafen (Ich wohn im EG, daher habe ich das noch nie gemacht … ist aber cool!). „Mein kleiner Heizofen“ war auf vollen Touren, so daß ich den ersten Teil der Nacht nichtmal meine Decke gebraucht habe… *g*
Ich mag das mit ihm einzuschlafen, wir schlafen beide glaube ich (noch) nicht wirklich gut miteinander in einem Bett… ich glaube, ich bin sehr unruhig, besonders in meinem vergleichsweise kleinen Bett… Aber ich durfte diesmal soviel ankuscheln und mir seinen Arm schnappen wie ich wollte…. \o/
Ich glaube so gegen halb sechs ging meine Hand auf Wanderschaft… *g* Ich mag auch das Aufwachen mit ihm… und er ließ mich gewähren… Diese leisen Momenten genieße ich total … Es war glaub der tiefste DT, den wir je praktiziert hatten, es war gut, daß mein Magen leer war, die Galle schmecke ich jetzt noch in meinem Hals… Es war jedes Hochwürgen wert… 😉
Wir kuschelten weiter…. Noch 5 Minuten…. nochmal 5 Minuten… jetzt aber wirklich die letzten 5 Minuten…
Dann schaltet man ja doch irgendwann wieder auf Alltagsmodus, er packte seine Sachen, ich fing an aufzuräumen…. Die Verabschiedung war schön… Er ging heim zum Duschen, ich legte mich wieder in seine Decke und ließ den Tag 45 Minuten später anfangen…
Mit einem Lächeln im müden Gesicht…
Danke :-*

P.S.: Mein „armes“ Bett hat übrigens jetzt ein verbogenes Kopfteil… Immer wenn ich in mein Schlafzimmer komme, muss ich grinsen… *g*