Bergfest… oder so ähnlich

Bergfest… oder so ähnlich

Es wird hier gerade ein bißchen stiller…

Meine Männer sind alle unterwegs – im Urlaub oder beruflich, ich bin selber ständig auf Achse… *seufz*

Ich gönne ja jedem seinen Urlaub, aber *der* Urlaub ist jetzt echt lang und doof und überhaupt wird es Zeit, daß der mal langsam ein Ende nimmt… 🙂

Für alle, die mir die Wartezeit vertreiben – Danke 🙂

Ich lese gerade „SM 101“ von Jay Wiseman und verstehe, warum dieses Buch sehr heiß diskutiert wird. Ich bin zur Hälfte durch und bin dankbar, daß ich meine ersten Erfahrungen gemacht habe, bevor ich das Buch gelesen habe. Es ist so ein bißchen in der Tonalität geschrieben „Steige nicht in ein Flugzeug, es könnte eventuell abstürzen“…

Der Autor meint das ganz sicher nicht so, er weist nur auf sehr ausführliche Art und Weise auf die Gefahren hin, die existieren – keine Frage!
Aber wenn man das alles liest, bevor man überhaupt irgendwelche praktischen Erfahrungen gesammelt hat, fängt man wahrscheinlich garnicht erst an – oder fordert von seinem Spielpartner Dinge, die den dann gleich schreiend wegrennen lassen.
(Ich kann Heiko ja mal vorschlagen, daß wir jetzt vor jeder Session Urinsticks, zum Testen für innere Verletzungen auffindig zu machen, verwenden…. bin mal auf die Reaktion gespannt *g* )

Auf jeden Fall habe ICH mal alles „falsch“ gemacht, was man nur falsch machen kann 🙂
Also, für Leute, die einen Überblick über Rope-Bondage-Techniken oder Techniken im Allgemeinen haben möchten, die sich von lauter potentiellen Todesgefahren nicht abschrecken lassen und einfach ihren gesunden Menschenverstand einschalten, ist es ein spannendes Buch… Für alle anderen: Lest den Ultimate Guide to Kink….

In diesem Sinne, Euch allen ein schönes Wochenende…

Wirre Gedankenwelt

Wirre Gedankenwelt

Eher unfreiwillig hatte ich am Wochenende viel Zeit für Gedankenspiele… So sehr ich mich bemüht habe für Ablenkung zu sorgen (einen ganzen Tag 9jährige beim Geburtstag bespaßen, Charityrun absolvieren, mit meiner Familie zu „streiten“…), so richtig wollte das Gedankenkarussell nicht stillstehen.

Ich hatte vor einiger Zeit schonmal angefangen einen offenen Brief an „Doms“ zu schreiben, damals in Enttäuschung und Wut darüber, daß etwas nicht so klappte, wie ich das in der Kommunikation wollte…

Das Grundproblem des Briefes bleibt aber bestehen und bis heute habe ich noch keine hilfreichen Quellen oder Menschen im Netz gefunden, die mir erklären, wie ich mein Problem lösen kann … Vorab – Mein „BeziehungsZiel“ (sofern man das überhaupt bei Beziehung so betiteln sollte) wäre irgendwann eine offene Beziehung mit D/s-Gefälle, getrennten Wohnungen und damit Spielraum für beide mit einem transparenten Terminkalender, möglichst natürlich mit einem Mann, der mein Hauptdom ist und den Lebensstil mit mir teilt … achja, mögen sollte ich ihn vielleicht auch noch… und er mich … klingt nach eierlegender Wollmilchsau… *gnmpf*

Unterwerfung ist das höchste Maß der Leidenschaft.
Geboren aus der Liebe, entstanden aus dem Vertrauen, erblüht sie im Einklang mit Demut, Gehorsam und Respekt… dem gegenüber, der die ihm zu Füssen gelegte Seele auf Händen trägt.

Wo liegt jetzt mein Problem?! Ich versuche das mal zu beschreiben, vielleicht weiß einer meiner BDSM-Veteranen da draußen einen Rat.

Nach einigen Fehltritten weiß ich wie ich Casual im Vanilla-Bereich praktizieren kann, ohne daß Verletzungen bei einer Partei entstehen… Wie das im D/s-Gefüge gehen soll, ist mir noch immer nicht ganz klar…

Ich habe schlichtweg keine Ahnung, wie ich auf der einen Seite ein absolutes und blindes Vertrauen aufbauen soll, mich seelisch entblößen und darbieten soll, meinen Körper in eine andere Hand geben soll und gleichzeitig ansonsten eine gewisse Distanz wahren soll ? *facepalm*

=> Genausowenig ist es mir klar, wie Doms das schaffen sollen … Ich kann aber nur aus meinen Erfahrungen schöpfen und die sind sub-bezogen. Ich würde mich aber freuen, wenn meine mitlesenden Doms vielleicht dazu kommentieren könnten… Mir ist schon klar, daß idealerweise eine monogame bzw. offene D/s-Beziehung zu Grunde liegt, aber nun wird es doch auch nicht so selten sein, daß man sich Casual trifft – wie schaltet Mann da um? <=

(ich muss z.B. feststellen, daß ich nach den Treffen mit Heiko mindestens eine Woche brauche bis halbwegs alles in meinem Kopf verarbeitet ist… zumindest halbwegs einsortiert ist, was passiert ist… solange kann man ja nun kein intensives aftercare erwarten…)

Für mich, als eine selbständige Frau, die im Sonnenlicht NICHTS mit der sub der Nacht zu tun hat, ist dieses Konzept des Fallenlassens, des Kopfausschaltens, des Unterwerfens, des Auslieferns der Kick … Ich merke vermehrt, daß ich nach einem stressigen Tag am liebsten zu einem meiner Männer fahren würde und sie den Tag wegschlagen, wegficken, wegquälen lassen würde…
Insofern ist für mich der größte Twist im Kopf tatsächlich die Schizophrenie, daß ich während der Sessions quasi auf Kommando, alle Mauern einreiße… Sie aber spätestens am nächsten Morgen wieder intakt aufgebaut haben muss… Für den Schritt ZUR sub habe ich mir mittlerweile Rituale aufgebaut, die für mich funktionieren… Das beginnt mit dem Duschen, Schminken, Hübsch anziehen und endet damit, daß ich Augenbinde oder Halsband umgelegt bekomme… Für den Schritt zurück bin ich noch auf der Suche und für jeden Hinweis dankbar, wie das vielleicht etwas einfacher gehen könnte, als vor mich hinzubrüten und dem inneren Streitgespräch zu lauschen…

und DAS, geneigte Leserschaft, war nur EIN Strang in meinem wirren Gedankenkarussells… 😉

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche…

Aller guten Dinge sind (hoffentlich nicht nur) 3

Aller guten Dinge sind (hoffentlich nicht nur) 3

Vorwort:
Ich habe den Artikel recht frisch verfasst und ihn dann einen Tag liegen lassen, weil ich nicht wusste, ob ich ihn überhaupt veröffentlichen möchte. Zum ersten Mal seit langem habe ich nicht zwingend das Bedürfnis alles zu teilen…. Trotz meiner eigenen Zensur denke ich, daß der Artikel wiedergibt, was passiert ist…
Und Heiko wollte ihn gerne veröffentlicht sehen… Jaja 😉
Seine Wünsche erfülle ich ja gerne, hier also der Nachtrag zur letzten Heiko-Episode….

Hachja, ich bin immernoch todmüde, weiß nicht, wie ich im Büro meine Augen offen halten soll und gerade heute ist ein ewig langer Tag… Ich warte auf meine Kollegen und Input und kann doch keinen klaren Gedanken fassen…

Heiko und ich haben unser geplatztes Treffen von letzter Woche nachgeholt… ausführlich nachgeholt…
Bei uns gibt es ja mittlerweile fast keine Limits mehr und auch wenn ich ein Safeword habe, spielen wir heute „ich habe kein safeword“ … bzw. der Deal war… ich kann mein Safeword benutzen, aber dann steht er auf, zieht sich an und geht… *gngngng*
(Bevor hier jetzt alle BDSM-Kenner und Doms aufschreien „DAS geht nicht, das ist schlechtes Domverhalten“ – das war so abgemacht, wir „üben“ für CNC … auf meinen Wunsch hin… Also Ruhe! *g*)
Ich hatte meine „Aufgabe“ ja schon letzte Woche bekommen: Corsage, Strapse … wenns klingelt die Tür öffnen und dann mit dem Rücken zur Tür in mein favorisiertes Zimmer knien… achso, ja, wir haben bei mir gespielt *g*
Auf den Tisch hatte ich alles ausgebreitet, auf das ICH Lust hatte, schon vermutend, daß davon das Wenigste zum Einsatz kommen würde… und ich sollte Recht behalten
Achso, es sollte auch schon mein Plug in mir sein, aber kennt ihr das? Es gibt Analtage und Nicht-Analtage … und es war eigentlich ein Nicht-Anal-Tag… dachte ich… (Ich sollte eines Besseren belehrt werden).

Mit geschlossenen Augen kniete ich also auf meinem Wohnzimmerteppich, mein Herz schlug so laut, unglaublich… ich hörte ihn reinkommen, hörte die Ketten rasseln als er die Tasche abstellte… er sagte leise „Hallo“ und stülpte mir ziemlich schnell einen Beutel (durch den ich atmen konnte) über den Kopf… Schnitt ein Loch für den Mund und Teile der Nase aus und zog die Kordeln zusammen. Dann legte er mir sein Halsband um, als ich mich gegen ihn lehnte, bekam ich auf die Finger geschlagen (oookaaaay, er meint das ernst… *g*). Er setzte sich neben mich und erklärte mir die Spielregeln für heute abend – wie fies ist das denn? Alter Sadist ;-P
Gut, nur mit der Drohung, daß er mich dann 2 Minuten ins Timeout stellt, hätte ich sicher nicht diese innere Anspannung gehabt „JAAAAA nicht zu safeworden“… Verbal habe ich das auch nicht, aber einige meiner Körperreaktionen hätte ich als Safeword verstanden, er ist eben doch netter, als es manchmal klingt *g*

Wo war ich? Achso, ja, auf dem Teppich… Dann legte er mir Handschellen an … *gngngngngng* Die lösen ja mittlerweile schon so eine kleine Panikattacke aus, aber gut, wenn er meint, er wird schon aufpassen… Ich konzentriere mich dann mal auf meinen Atem… Ich kürze ein wenig ab, auch weil ich die Reihenfolge nicht mehr weiß und nicht mehr weiß, was alles passiert ist – die Hälfte meiner blauen Flecken kann ich keiner seiner Aktionen zuordnen… Es war DT dabei, ganz furchtbar fieses Nippelzwicken (Wenn ich nicht soviel Respekt vor ihm hätte, hätte ich ihn Arsch genannt! Oder hab ich? Nein, glaube nicht*g*), Schlagen mit einem fiesen kleinen Teil, das sich nachher als Schlauchstück herausgestellt hat (Kerr, das brennt!).
Zwischendurch tauschte er die Handschellen gegen meine geliebten Ledermanschetten ein, meine Handgelenke sind einfach nicht für Handschellen gemacht… Fies – er verband mein Halsband mit meinen hinter dem Rücken verschränkten Armen… sinken die Arme, würge ich mich selber… DAS war dann wirklich Panik pur… weil ich während DT ja eh am „Ersticken“ bin (ich weiß, ich übertreibe ein wenig… Büsschen!), beim Wegwühlen von ihm habe ich mir aber dann tatsächlich selber die Luft abgeschnürt… ich mußte mich aufsetzen, gegen den Druck seiner Hand, und dann hat er die Installation aufgelöst… (für mich fühlte sich das wie körperliches Safeworden an, aber das ist dann vielleicht das Talent des Doms zu unterscheiden, wie „ernst“ eine Reaktion ist…?)

Es ging also auf dem Boden weiter…. Fußzeh lutschen (jaaaa, das ist voll erotisch, wenn der andere gepflegte Füße hat.. mmmh), er fickte mich mit meinem Lieblingsvibrator und ja, steckte den Plug rein…. (gut, ich hatte ihn gewarnt). Die anstrengende Haltung (Arme links und rechts weit ausgestreckt, Kopf auf den Boden, Beine gespreizt, Hintern hoch) führte zu Ausweichbewegungen meinerseits…. Und wurden korrigiert und mit Klappsen bestraft… Und dann Anal genommen werden… Ich mag das ja nach den ersten hmmm 3-4 Stößen, die sind immer zum davonlaufen… krabbeln… kriechen… Ähja… Und dann war die erste Runde fertig…
Der Beutel hatte zu extremen Naselaufen und Augentränen geführt, ich glaub ich sah aus wie Sau, aber ich bleib ja erstmal liegen … ich kann nicht wirklich reden, ich beweg mich nicht, ich liege nur – atme und höre auf meinen eigenen Herzschlag… Er kümmert sich, er streichelt mich, er lässt mich aber auch runterkommen, er hat mich diesmal glaube ich sehr genau beobachtet… Alles gut… 😉
Er machte sich sauber, ich machte mich sauber, wir machten den Wein auf, sassen gemeinsam kuschelnd auf der Couch, tranken ein Glas nach dem anderen und redeten über alle offenen Themen, die sich so angesammelt hatten und wofür Email dann eben doch manchmal unpraktisch ist…
Das sind die besonderen Momente, die ich eben nur mit ihm teile – Kopf und Seele… 😉
Keine Ahnung wie lange wir gequatscht haben, die 2. Flasche Wein war auf, meine Finger gingen auf Wanderschaft… die zweite Runde konnte beginnen… Und was für eine…

Es fing relativ „normal“ an… Kette in Halsband, ins Schlafzimmer krabbeln, an meinem Bett festgekettet werden… Standard, ne? *g*
Ich muß mal recherchieren, ob ich die einzige Frau bin, die bei gewissen Vibratoroberflächen und -längen anfängt leicht zu bluten… Es sah nach mehr aus, weil ich eben auch abgespritzt habe, ich glaub, es hat ihn ein wenig beunruhigt… Also Ketten wieder ab, saubermachen und Plan B….

Auf Bett legen, Beutel über den Kopf, Arme ans Kopfteil und Beine höher als die Arme ans Kopfteil – gibt eine extrem gut präsentierte Pussy… 😉
Ich hab glaub sowas wie „ohoh“ gesagt, weil ich dachte, ich weiß, was er gleich macht… Sagte das auf sein Nachfragen auch, aber natürlich (NATÜRLICH!) hat er dann was ganz anderes gemacht… Nämlich Clit gerieben… Eigentlich ist das immer TOTAL unangenehm, wenn die Herren nicht draufspucken oder ihre Finger sonstwie befeuchten… (Eigentlich müssten Männer das doch von ihren eigenen primären Geschlechtsteilen wissen? Oder ist ein Handjob mit trockenen Handflächen anregend? Bitte um Rückmeldung der Leser *g*) Und so war es auch hier erst nicht sehr angenehm, aber ich bin ja schließlich nicht zum Spaß hier und irgendwann wird sowieso alles von alleine feucht… Die Knubbeltechnik, die er dann anwendete, war eine ganz fiese, ich habe keine Ahnung, was er genau gemacht hat, aber es war eine schmerzvolle Erregung… und dann fing er an zu schlagen (ich wußte es, ha!)
Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuck…. gibt es einen besseren Schmerz als diesen? Aaaargh…. Ich war sowieso schon vom Fingern am Zucken, jetzt versuchte ich meine Beine zusammenzupressen, ich muß nicht sagen, daß das nicht geklappt hat…?!?! Ich zuckte und wand mich, je nachdem, was er grade machte… Dann fing er an mich zu lecken (Sagte ich schon, daß er das sehr gut beherrscht? tut er…) und dann … Biss er zu…
OMG!
Wie ich das liebe! Was das mit mir macht! Und wie scheiße weh es tut, wenn er in die Schamlippen beißt… *zähnezusammenbeiß*
Ich wimmerte, ich versuchte tatsächlich mich irgendwie wegzudrehen, ich hab keine Ahnung, was ich alles gemacht habe… Hat bestimmt lustig ausgesehen…. 😉
Keine Ahnung, wie oft es mich druchgeschüttelt hat… (Zwischendruch fragte er, ob ich genug hab…. ich? Hallo? *pfff*), irgendwann ließ er von mir ab, ich lag da und es schüttelte mich weiter und weiter und weiter… Faszinierend… Als er wiederkam, löste er die Ketten und legte seine Hand zwischen meine Beine, was mich sofort zusammenzucken ließ – aber er war lieb 😉
Ich lag einfach nur da, ich konnte mich absolut nicht bewegen… Puh….

Er machte sich bettfertig, ich machte mich bettfertig – wir haben bei offener Balkontür geschlafen (Ich wohn im EG, daher habe ich das noch nie gemacht … ist aber cool!). „Mein kleiner Heizofen“ war auf vollen Touren, so daß ich den ersten Teil der Nacht nichtmal meine Decke gebraucht habe… *g*
Ich mag das mit ihm einzuschlafen, wir schlafen beide glaube ich (noch) nicht wirklich gut miteinander in einem Bett… ich glaube, ich bin sehr unruhig, besonders in meinem vergleichsweise kleinen Bett… Aber ich durfte diesmal soviel ankuscheln und mir seinen Arm schnappen wie ich wollte…. \o/
Ich glaube so gegen halb sechs ging meine Hand auf Wanderschaft… *g* Ich mag auch das Aufwachen mit ihm… und er ließ mich gewähren… Diese leisen Momenten genieße ich total … Es war glaub der tiefste DT, den wir je praktiziert hatten, es war gut, daß mein Magen leer war, die Galle schmecke ich jetzt noch in meinem Hals… Es war jedes Hochwürgen wert… 😉
Wir kuschelten weiter…. Noch 5 Minuten…. nochmal 5 Minuten… jetzt aber wirklich die letzten 5 Minuten…
Dann schaltet man ja doch irgendwann wieder auf Alltagsmodus, er packte seine Sachen, ich fing an aufzuräumen…. Die Verabschiedung war schön… Er ging heim zum Duschen, ich legte mich wieder in seine Decke und ließ den Tag 45 Minuten später anfangen…
Mit einem Lächeln im müden Gesicht…
Danke :-*

P.S.: Mein „armes“ Bett hat übrigens jetzt ein verbogenes Kopfteil… Immer wenn ich in mein Schlafzimmer komme, muss ich grinsen… *g*

Das frustige Wochenende und die „Aufmunterung“

Das frustige Wochenende und die „Aufmunterung“

Also, nachdem schon danach gefragt wurde, hier also der Bericht vom frustigen Wochenende.

Geplant war: Samstag einen Herren zu treffen und Sonntag einen anderen, letzterer hatte schon 2mal meinetwegen verschieben muessen, daher waren wir beide mittlerweile sehr gespannt aufeinander.
Herr 1, nennen wir ihn mal C.
Gefunden über Fetisch, er mich wohlgemerkt, ein paar Tage auf fetisch geschrieben, dann auf Email gewechselt, alles noch soweit sehr charmant und aufmerksam.
Irgendwann wechselten wir auf Whatsapp, da wurden dann die Nachrichten hmmm schroffer (?) und knapper und vorallem fordernder… Er wohnt ca. 15-20min mit dem Auto von mir weg, in der Woche unserer Unterhaltung wohnte ich aber garnicht zuhause, sondern bei Freunden und hatte demnach auch kein Auto. Und war die ganze Woche verplant…. Jeden Abend spielten wir also dasselbe Spiel – ob ich nicht doch heute könne und auch gerne spät, hauptsache ich käme vorbei…. egal wie egal wann…
Ich jedesmal in der blöden Situation zu erklären, warum ich nicht kann…
(Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt schon so oft vorgeworfen bekommen habe, ein Fake zu sein, weil ich nicht telefonieren will oder eben einen vollen Terminkalender habe und manchmal nicht spontan sein kann, wie die Herren das gerne hätten – das nervt! Führt aber leider auch dazu, dass ich ständig das Gefühl habe mich erklären zu müssen… daran muss ich wirklich arbeiten!)

Schließlich hatten wir uns auf Samstag geeinigt, er war damit d’accord, er schickte mir sogar ein Foto von dem Paddle, daß er an mir verwenden wollen würde. Er hatte meinen BDSM-Code, mein Codewort und meine Wünsche… was ICH nicht hatte, war seine Adresse und eine Uhrzeit… Ich sah, daß er online war, aber es kamen keine Nachrichten… Nun erwarte ich das ehrlich gesagt auch nicht, wir reden hier immernoch „nur“ von Sexdates, also brauche ich kein Umflirten oder permanente Aufmerksamkeit – totstellen allerdings auch nicht. Irgendwann schickte ich ihm ein „?“, darauf kam zurück, „Sorry, Stress, 22uhr bei mir“ …. Aha… Naja… immerhin etwas… Gegen 21Uhr schickte ich ihm „Es wäre praktisch zu wissen, wo ich hinfahren soll?“ – er war online…. es kam nichts…
Ich bin ja ein Freund klarer Worte, insofern schrieb ich ihm auf Fetisch (wo er on war) und auf Whatsapp (wo er on war) und per Email die gleichen Zeilen:
Ich weiß nicht ganz, wie ich Deine Kommunikation deuten soll – auf jeden Fall liegt sie nicht auf meiner Wellenlänge. Insofern, danke für Deine Zeit und die netten Nachrichten und viel Glück bei Deiner weiteren Suche“
Muss ich sagen, daß es keine weitere Reaktion bis zum heutigen Tag von ihm gab?
(Kaaaarmaaaaa will get you *zischlaut* *g*)

Sonntag, nennen wir den Herren mal Jonas ( da ich davon ausgehe, ihn zu treffen, wird er einen eigenen Blog erhalten, wenn das Treffen erfolgreich war)

Wie gesagt sind 2 Treffen wegen mir geplatzt, einmal Krankheit, einmal Notfalldienst bei einer Freundin… Er war jedesmal sehr verständnisvoll, wir schreiben uns seit einiger Zeit sehr nette Emails, auf freundschaftlicher Eben, mit Schmunzeln und mit Phantasien… also genau so, wie ich es gerne habe.
Ich wusste, daß er am Abend vorher lange gefeiert hatte, gegen Mittag schrieb ich ihm dann, daß ich mich auf ihn freue und was sein Kopf so macht. Die Antwort kam prompt, es gehe ihm gut, ich solle den Wein nicht vergessen und seine Anschrift und Telefonnummer.
Ich mich also vorbereitet und vorgefreut… Nach ca. 2h kam dann seine Absage, er hat doch zu großes Kopfweh und Kreislauf und er möchte für ein Date mit mir fit sein und ob wir verschieben können.
Ich hatte es mir ja schon fast gedacht, der Sonntag war ja nicht so toll mit den Temperaturen und ich weiß, auf Kater vögeln kann auch ins Auge gehen… Und er hatte ja zweimal Verschieben gut, also haben wir auf Freitag verschoben.
ABER HEY WAR ICH GEFRUSTET UND GEIL!

Waaaah, das geht auf garkeinen Fall… das ist … Folter!!!
Du freust Dich auf Sex und dann *puff* nix … nada…niente…
Heiko ist ja nicht nur ein Dom für mich, er ist mein Mentor, Berater, meine seelische Müllkippe (der Arme *g*). Auf jeden Fall erzählte ich ihm Freitag von meinen zwei Dates, er schrieb zurück, daß er sich für mich freue und ich solle ihm auf alle Fälle alles erzählen.
Gut, wenn der arme Mann immer den ganzen Schrott abbekommt, hat er auch ein Recht drauf, die schönen Dinge zu erfahren. Nur eben leider nicht am Wochenende. Ich schrieb ihm also im Laufe des Samstags von C. und seinem Verhalten…. Heikos Reaktion „Abhaken – Aufstehen – Weitergehen“
Ich jammerte noch ein wenig von wegen verletztem Ego und überfließender Geilheit, aber das ließ er nicht gelten *hmpf* Ich solle mich auf Kandidat 2 freuen… Nun gut, er hat, wie immer, recht.

Sonntag musste ich ihm dann also auch schreiben, daß Kandidat 2 auch nix wird und ich mir jetzt langsam die Kugel gebe, weil dieses ganze Gesuche, doch einfach auch nur Scheiße ist und warum das denn verf***t nochmal so schwer ist… (Ihr könnt Euch den Ton ungefähr vorstellen, ja?)
Nachdem ich Sonntag dann vor lauter Frust die Wohnung aufgeräumt habe (immerhin etwas Gutes), meldete sich ja im Laufe des Montags dann Ingo und wie gesagt Jonas für Freitag stand ja auch an, außerdem hatte ich dann schon 3 Dates für die Folgewoche… das schrieb ich Heiko dann auch.
Zurück kam der Hinweis oder besser die Frage, daß ich dann wohl keine Aufmunterung mehr nötig habe….
HAAAAAAAAAAA! so schnell habe ich noch nie getippt! Natürlich habe ich IMMER Aufmunterung von ihm nötig… Ich muss es leider so zugeben, wenn Heiko schnippt, dann spring ich… 😉
Es gab eine kurze Anweisungsemail von ihm, auch dahingehend, daß ich nicht übernachten kann (was mir ganz recht war), weil er früh raus muss. Gegen 22Uhr schnappte ich mir also, mit Kleid und hohen Schuhen (und sonst nichts) bekleidet, mein Rad und trat in die Pedale. Der Weg zu IHM ist echt immer lang und aufregend (obwohl es nur 15-20min sind), aber was da in meinem Kopf schon für ein Film läuft und wie mein Puls hochschießt mit jedem Meter, den ich näher an seine Wohnung komme. Faszinierend.
Also kam ich mit einer Tasche mit meinen Toys, einer Flasche Wein und einem breiten Lachen auf den Lippen bei ihm an… Ich freue mich immer, wenn ich ihn sehe und zumindest für mich ist es nicht mehr seltsam, wenn wir uns sehen. (Ich hoffe, daß es ihm auch so geht – weiß es aber nicht wirklich)
Wir haben uns zur Begrüßung geküsst, sind ins Wohnzimmer, haben den Wein aufgemacht… und dann ging es mit einem zärtlichen Griff an den Hals auch schon los.
Diesmal hat er mich rittlings auf einen Stuhl gesetzt, meine Hände und Füße vorne im Viereck zusammgengekettet. Wie ich das Geräusch der Ketten liebe, ich kann es garnicht beschreiben. Aus den Erfahrungen des letzten Males hat er auf Handschellen verzichtet und Ledermanschetten genommen Mmmmh die sind so schön weich….
Augenbinde um und los gings.
Ich wollte ja diesmal explizit Schläge und Spuren davon, austesten wieviel geht… Es geht eine ganze Menge… Und obwohl ich wirklich versucht habe, meinen Körper unter Kontrolle zu halten, diesem Fluchttrieb entgegenzuhalten habe ich nicht immer geschafft. Ich hatte das Gefühl, daß ich relativ viel rumgewackelt bin, um den Schlägen auszuweichen … kann das aber selber schlecht beurteilen…
Nachdem wir uns das letzte Mal viel über Deep Throat und das Vermeiden des Würgereflexes unterhalten hatten (und ich das ja wirklich liebe, er glaube ich auch), ging es diesmal auch glaube ich ein bißchen besser. Diesmal war eher meine Panik keine Luft mehr zu bekommen, denn Heiko hatte mehrfach gesagt, daß ihn das Würgen anmacht und sollte Galle hochkommen würde, ihn das auch nicht stören würde….
(Wenn einer meiner Mitleser eine Idee hat, wie ich bei vollgestopften Mund, mit Würgereiz ATMEN soll, ich nehme gerne Tipps entgegen)
Und wie geil ist es denn bitte, wenn mir hinterher meine Spucke im Gesicht verteilt wird… aaaaah! 😉
Die Erinnerungen, was alles passiert ist, sind diffus… Ich glaube, Heiko hat echt gearbeitet … wenn ich mir die Schweisstropfen in Erinnerung rufe, die auf meinen Körper tropften… Beinspreizer mit Händen in der Mitte angekettet, kann ich sehr empfehlen, ebenso wie richtig heftige Ohrfeigen… (angeblich habe ich dabei gelacht, mir fehlt die Erinnerung – ich habe es auf jeden Fall geliebt). Anstelle eines Halsbandes hat er mir diesmal den Gürtel umgeschlungen, viel besser – er kann das richtig eng ziehen und trotzdem liegt es angenehmer an als das Halsband beim letzten Mal.
Anal hat diesmal nicht wirklich funktioniert, es war einfach nicht der richtige Tag dafür. Leider.
Er hat mich dann noch mit dem Rohrstock geschlagen, auf vordere Beinseiten und die Brüste… Macht sehr interessante Muster und hat einen ganz anderen Schmerz als der Gürtel. (den ich NIE identifzieren kann, ich bin jedesmal überrascht, wenn er mir hinterher sagt, womit er mich geschlagen hat… )

Ich hatte ja schon selber festgestellt, daß meine Nippel nicht so gut in Nippelklemmen halten, die haben einen guten Selbstschutz, hehe
Aber da werde ich mich noch auf die Suche machen und ein Modell suchen, wo die halten. Meine Anfängermodelle sind zumindest immer abgerutscht und auch Heikos Konstruktion hielt leider nicht… (Schade, das war nämlich eine geniale Position, Arme hinten überm Kopf per Manschette zusammen, dann Kette zwischen den Beinen nach vorne durch zu den Brüsten… wie fies ist das denn bitte? 🙂 )
Mit dem Gürtel auf den Venushügel und die Clit geschlagen werden, führte dann zum ersten „GELB“-Schrei… nicht so sehr, daß ich den Schmerz nicht ausgehalten hätte, aber nicht in der Geschwindigkeit, die er an den Tag gelegt hat… da müssen längere Pausen zwischen… das geht sonst garnicht 😉
Er ließ mich dann per Finger kommen, noch an den Beinspreizer gefesselt… was auch gut war, durch die Schläge und das Adrenalin zitterte mein ganzer Körper, jedesmal, wenn er mich „umstellte“ und ich tatsächlich aufstehen musste – Wackelpudding…
Das Finale mit Heiko liebe ich ja am meisten, wenn er sich auf mich setzt und ich seine Eier und seinen Po lecken darf… Hätte mir jemand vor ein paar Wochen erzählt, daß mir das Spaß macht und mich sogar noch antörnt, ich hätte ihn/sie ausgelacht… Aber, und das habe ich ihm auch hinterher gesagt, daß ist meine eigentliche Belohnung und für den Geist auch die Befriedigung …. wenn er auf mich abspritzt und ich mithelfen durfte… Ein unvergleichliches Gefühl….

Das schöne an den Erlebnissen mit Heiko ist tatsächlich, daß er mir genau die Zeit gibt, die ich brauche … Direkt danach macht er mich meist sauber, fragt mich, ob bei mir alles gut ist, meine Augen sind weiterhin verbunden, er zieht sich was an, er läuft ein bißchen rum (räumt auf? keine Ahnung)
Irgendwann setzt oder legt er sich zu mir, küsst mich und nimmt Körperkontakt auf … macht die Fesseln und die Augenbinde ab und schaut mich wirklich an, ob alles okay ist…
Die ersten 10 Minuten brumme ich meist nur, reden kann ich nicht…
Wenn die erste Phase vorbei ist, fangen wir meist an zu reden … Über das, was passiert ist, was er verwendet hat, was ihm aufgefallen ist usw. Irgendwelche Körperteile berühren sich dabei immer, das ist mir auch ganz wichtig… Er saß einen Moment lang auf dem Hocker vor mir, das ging garnicht… Ich brauche die Nähe danach…
Wir haben dann noch bis hmmm halb drei gequatscht und den Wein leer gemacht. Und dann bin ich gegangen und habe ihn schlafen lassen, nicht ohne ihm für den Abend zu danken.
Ich empfinde das als sehr großes Geschenk, daß er sich die Zeit nimmt und mir so ein Rückhalt und Lehrer ist…

Die Spuren sind genial, ich liebe diesen latenten „Muskelkaterschmerz“ … und daß auf einmal Stellen weh tun, die ich nicht auf dem Schirm hatte… zB unter den Achseln, wo die Stuhllehne auflag… Oder am Hals, ein unsichtbarer blauer Fleck…
Mit diesem „geheimen“ Wissen rumzulaufen gibt auch Tage später noch den Kick und zaubert immerwieder das fetteste Grinsen der Welt in mein Gesicht….

Karma? Ja, C. wünsche ich ein bißchen schlechtes Karma für sein Verhalten, aber ansonsten fühle ich mich karmatechnisch grade sehr ausbalanciert…

Also, Frust zahlt sich manchmal aus 🙂

Heiko – erste Schritte in neuem Terrain

Heiko – erste Schritte in neuem Terrain

… auf dieses Treffen hatte ich mich sooo lange gefreut…. und ich wurde nicht enttäuscht!!!!

Aber von Anfang:

Relativ früh zu Beginn meiner Suche, entschied ich mich auch dafür, neben „normalen“ Bettgefährten, endlich auch die härtere Gangart mal auszuprobieren. Geträumt habe ich davon schon lange, immermal wieder einen der Männer versucht, dazu zu bewegen, aber so richtig RICHTIG habe ich das nie ausprobiert. Dabei habe ich seit Jahrezehnten den ein oder anderen Kontakt in der Szene… Nunja, besser spät als nie.

Auf Secret fand ich dann Heiko… ! Ich bin da ja nicht so und schreibe tatsächlich Männer aktiv an, wenn mir das Profil gefällt und es gefiel mir sehr. Es entwickelte sich sehr, sehr schnell eine sehr harmonische, witzige und anregende Unterhaltung…

Die Grundlagen waren relativ schnell geklärt, er hatte bereits 4 Subs unter sich, alles von schlank bis dick vertreten… er hat kein Problem mit meinem Rumstreunern und er suche auch kein 24/7… Passt!

Dann ein Monat Funkstille… als er wieder auftauchte, kam er mit der schlechten Nachricht, daß er sich ein bißchen verknallt habe und erstmal schauen wolle, wie das so weitergeht und er mir zwar gerne als Mentor aber nicht als Dom zur Verfügung stehen könne.

Da es wirklich rar ist, daß man sich auf Anhieb mit einem völlig Unbekannten so gut versteht und derjenige auch wirklich garkein Problem hat, alle noch so dämlichen Fragen einer Novizin zu beantworten, nahm ich natürlich sein Mentor-Angebot an. Eine meiner besten Entscheidungen.

Er beantwortet mir wirklich jede Frage, er gibt Tipps, er erklärt mir Dinge – er hat einfach 20 Jahre Vorsprung 🙂
Irgendwann schrieb ich von den blauen Flecken, die mir einer der anderen Herren zugefügt hat (auf meinen Wunsch hin) und wie herrlich ich das finde – zum Einen, dass ich das angucken kann und zum Anderen, dass ich quasi noch Tage danach was zum Spüren habe…

Seine Reaktion kam prompt „Ok. „Blaue Flecken sind was Feines…“ Jetzt hast Du mich am Haken. ;)“

(geee, wenn ich gewusst hätte, daß es SO einfach hätte sein können hehe)

Er hat weiterhin keine Kapazität für eine regelmäßige Sub, aber er hat Zeit für einen Schnupperkurs. Danach explodierten unsere Emails, ich hatte NOCH mehr Fragen, in der Zeit sind auch ein paar andere Doms in mein Leben getreten – Heiko war immer mit Rat und Tat dabei – aber irgendwann war es soweit… Und was war ich aufgeregt.

Überraschenderweise hatte Heiko gefragt, ob ich bei ihm übernachten würde – eigentlich etwas, was ich nicht mache… das ist mir zu nah, zu intim… ich brauche Platz für mich… Aber nachdem ich ja nicht wusste, was bei Heiko auf mich wartet, sagte ich zumindest, daß ich es mir überlegen würde.
Ich war angezogen, wie gewünscht, mit HighHeels Rad fahren ist mal eine ganz neue Erfahrung *g*
Er kam – entschuldigt – zu spät, ich hatte also Zeit mich noch selber richtig nervös zu machen.
Aber, ohne Grund, Heiko hat eine absolute Gabe mich total zu entspannen. Wir haben uns fast 1,5h lang über Gott und die Welt, unsere Kindheit/Jugend, unsere Familien, unsere „Trigger“ unterhalten, sogar über andere Männer/Frauen… alles sehr entspannt. Irgendwann sagte er, daß wir gerne noch was trinken könnten, aber er sich eigentlich schon von Anfang an sicher war, daß das paßt und ob wir zu ihm gehen wollen würden.
(Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, natürlich wollen wir!)

Cleverer Mann, der er ist, hatte er eine Kneipe ausgewählt, die wirklich nah lag. Was eine geniale Wohnung… Ich kann das garnicht beschreiben, aber einfach toll… und trotzdem ganz er und erst auf den zweiten Blick kann man die Szene-Artikel erkennen…
Allerdings hätten wir fast vor lauter Plaudern die Kurve nicht mehr bekommen, aber wir bekamen sie.

(Liebe Freunde, die meinen Klarnamen kennen – ab dieser Stelle solltet ihr NICHT mehr weiterlesen 😉 )

Heiko IST Dominanz, er spielt das nicht nur, es ist keine Rolle, die er überstreift – er ist es … Und das macht es für mich sehr einfach … ich muss einfach nur machen lassen, geschehen lassen und genießen…
Dazu muss gesagt werden: Wir hatten im Vorfeld abgeklärt, daß wir beide keine Freunde von Roleplay (Ja, Herr – Danke, Herr und sowas) sind, sondern daß es definitiv in die Richtung Rough/Rape/Dominanz/Fesseln/Schlagen/Maso gehen würde… und ja, da ist es tatsächlich so – ich als Sub, kann garnicht viel machen… fantastisch!
Zumindest bei einem Mann wie ihm, bei dem ich weiß – er fängt mich auf, er paßt auf mich auf, er hat die Verantwortung… Perfekt!

Ich hatte einige AHA-Momente, die ich so nicht erwartet hatte – ich hätte nicht gedacht, daß das Tragen und das Benutzen eines Lederhalsbandes SO erotisierend sein kann – ich wollte es nicht abnehmen zum Schlafen (dazu später mehr), die Schläge mit dem Gürtel (wie ich später erfahren habe – ich war die ganze Zeit „blind“) elektrisierend und viel zu schnell vorbei, mich in die Willenslosigkeit ergeben – fantastisch. Es gab einen Panikmoment, bei Facedown war mein Kopf im Kissen und ich hatte mich da selber so eingegraben, daß ich keine Luft mehr bekommen habe, aber mit einem kurzen Griff von Heiko war auch das behoben. Ich weiß garnicht, wie lange wir im Wohnzimmer auf den diversen Ledermöbeln „gespielt“ haben, irgendwann half er mir beim Aufstehen und wir gingen ins Schlafzimmer. Immernoch blind konnte ich das Bett nicht sehen, aber hören. Marke Eigenbau hat Heiko sich diverse Bolts und Ketten-Möglichkeiten gebaut… und dort wurde ich eingehakt und war wirklich bewegungslos… und ja, genau mein Ding (mir gehen die Adjektive aus um dieses Erlebnis zu beschreiben….)
Ich weiß nicht mehr, was noch alles passiert ist – aber dabei waren noch rimming, Fingern, lecken, beißen, deep throat, würgen… Eben ein vollständiger Schnupperkurs….
Als Heiko fertig war, ließ er mich runterkommen, machte die Handschellen auf und nahm mich feste in den Arm…. So lagen wir ruhig eine Weile nebeneinander … Bis ich langsam wieder soweit war und anfing zu fragen … Auch hier beantwortet er mir jede Frage….

Ich fragte leise nach der nächsten Runde, ich glaube Heiko war überrascht, dass ich noch mehr wollte… Er guckte mich an, fing an mich zu küssen, hielt meine Hände über meinem Kopf fest und lutschte und biß ausgiebigst in meine Nippel…. Da ich meine Hände nicht still halten wollte, machte er meine Hände wieder fest… Allein das sendet Schauer durch meinen ganzen Körper… Dann rutschte er weiter und spreizte meine Beine und fing an mich zu lecken… Und zu saugen…. Zwischendurch steckte er mir seine Finger in den Mund, im Eifer des Gefechtes muss ich wohl zugebissen haben, das mag er nicht und so bekam ich prompt eine Ohrfeige…. Wie geil ist das denn bitte? ich hatte das eigentlich als soft limit definiert, habe also nie damit gerechnet, dass mir das gefällt, aber … es gefällt…. Was auch immer Heiko für eine Lutschtechnik benützte, sie funktionierte…. Und wie… Es gibt nur ein Wort dafür: WOW!!!!!
Wieder hielt er mich fest, bis ich wieder halbwegs bei Sinnen war und fragte leise:“und? Bleibst Du?“ Mein „ja“ war leise, aber für ihn ausreichend….
Er fragte mich, ob ich das Halsband anbehalten wolle, auch das bejahte ich … Wir putzen die Zähne und legten uns, ich in seinem Arm, schlafen…
Um es abzukürzen: Ich habe nicht geschlafen…. Ich schlafe seit Jahrzehnten alleine, einen Körper neben mir finde ich total irritierend… Dann war der junge Mann ein Heizofen, also zog ich alles aus und mir war trotzdem noch warm… dann nickte ich zwar immer mal ein, aber ich habe mich jedesmal selber so erschreckt (wegen dem Halsband), dass ich es irgendwann auszog…. Dann beunruhigte mich, dass meine Finger immernoch taub waren (die Handschellen saßen zu Anfang nich richtig, ich habe das aber zu spät gemerkt…nicht sein Fehler)… Und das Kopfkarussell… Heiko lag tief schlummernd neben mir…
Gegen halb sechs habe ich aufgegeben, ich musste aufs Klo, es war eh egal… Also hoch und raus… als ich wiederkam war Heiko wach, nahm mich in den Arm und endlich konnte ich einschlafen… Bis um 7uhr der Wecker klingelte… 🙂
Natürlich ließ Heiko mich nicht einfach so aufstehen, er hatte eine ordentliche Morgenlatte und wollte so verständlicherweise nicht zur Arbeit… Und Deep Throat kann man nie genug trainieren 🙂
Dann habe ich etwas gemacht, was ich seit Jahren nicht gemacht habe (aufgrund schlechter Assoziationen in der Jugend) … Ich habe geschluckt …. Und es war schön… Und kein Würgereiz… Ein Novum…. 🙂

Ich habe den Tag grade so überlebt, habe bis zum Wochenende gebraucht, bis ich wieder halbwegs funktioniert habe, meine Gedanken liefen im Overdrive… Heiko schrieb eine wirklich liebe Email… Ich erbat mir ein Wochenende Ruhe, er gewährte es mir…. Er schrieb aber auch, dass „nicht regelmäßig ja nicht NIE hieße“ … Ich glaube er hatte keine Ahnung wie sehr mich dieser Satz freute….

Fazit: Der beste Sex meines Lebens…. Und natürlich, liebes Karma, mit einem Mann, den ich nicht haben kann … Is klar, ne?

In diesem Sinne: Karma is a bitch !!! 🙂

P.S.: ja, Heiko ist immernoch aktuell und ja, er ist immernoch mein Mentor… 🙂