Heiko adè

Heiko adè

Es war abzusehen und zu erwarten, daher kommt es nicht überraschen.

Aber heute morgen befand sich die Abschiedsemail von H. in meinem Briefkasten und ich war tatsächlich ein wenig erleichtert. Ich hätte wirklich nicht gewusst, wie das, was kaputt gegangen ist, wieder zu reparieren gewesen wäre. Und er sieht es genauso.

Plus, wie ich immer sage, ich bin zu anstrengend – zumindest für jemand, der das als Casual und Spass sehen möchte.

Die Lektion ist gelernt: Ich kann casual spielen, aber nur bis zu einem gewissen Grad, wenn ich mehr von mir geben muss/möchte/soll, brauche ich andere Rahmenbedingungen und ein sichereres Gefüge.

Es geht also weiter – ich muss mal schauen, bei welchem Buchstaben ich überhaupt stehen geblieben bin?

Vorerst brauche ich aber glaube ich eine kleine Date-Pause. Das System muss mal zur Ruhe kommen, der Kopf frei werden und die diversen Narben rund ums Herz (auch wenn es keine Liebesbeziehung war, gemocht hat man sich ja schon) müssen erstmal verheilen.

Aufstehen – Abputzen – Krönchen zurechtrücken und weitergehen….

Kollisionsschäden

Kollisionsschäden

Puh, also die letzten 10 Tage könnte gerne jemand von mir geschenkt haben. Ich weiss, auf lange Sicht, wird mir auch diese Phase irgendwie lehrreich sein und ich werde in irgendeiner Form etwas für mein Leben mitnehmen – momentan ist es einfach nur anstrengend.

Der Drop nach dem letzten Treffen war hart, unter anderem deswegen, weil ich einfach doof war.

Noch mitten in der Verarbeitungsphase habe ich mir von H. vom Treffen mit einer anderen erzählen lassen, keine gute Idee. Ich bin ja mit nicht geringen Komplexen ausgestattet, einer davon ein grandioser Minderwertigkeitskomplex … prima Idee sich da gleich eine Vergleichsstory erzählen zu lassen. Zumal das Meiste, was die Beiden angestellt haben, Dinge sind, die ich nicht kann – ich habe 2-3 Dinge, die mich einfach in Panik ausbrechen lassen, die haben dort stattgefunden. Also ging die Abwärtsfahrt in vollstem Tempo weiter.

Ein Angebot von H., das ich angenommen hatte und das mir sicher auch geholfen hätte, wurde leider nicht erfüllt und ich war enttäuscht, gleichzeitig erforschte ich die Gründe des Drops… Bin da auch weiter, das hilft mir aber nicht weiter, weil auch das an der Vertrauensbasis zu H. nagt … Und diese Gedanken mag ich nicht. Mit allem Drama und Auf- und Ab das wir haben, es gab nie eine Frage am Vertrauen und am Sicherheitsgefühl. Der eigentlich stabile Rahmen hat ein paar Dellen bekommen.

Plötzlich kommt von H. die Anfrage, ob die Andere (Nennen wir Sie MissA) meinen Blog lesen dürfe. Die Vorgeschichte ist, dass das eigentlich die MFF-Kombi hätte sein sollen, in der ich dann auch mal ausprobiert hätte, wie Dominanz sich so anfühlt. Der Wunsch ist ja da.

MissA las also meinen Blog, irgendwann kommt eine Email von H. an MissA mit mir in CC, der die Kommunikationskanäle öffnet und für mich steht der Hinweis drin „Wenn Du das nicht möchtest, sag Bescheid“.

An sich kein Drama, aber ich bin scheisse schlecht im Nein sagen, habe den unbedingten Drang es allen Recht zu machen und zu gefallen. Ausserdem ja, ich war neugierig. Und ich dachte, wenn ich sie schon dominieren will, muss ich ihr die Möglichkeit geben, mich kennenzulernen. Ich dachte, es sei meine Pflicht als Spielpartner. Also sagte ich nichts. Obwohl ich in meinem Inneren wusste, dass es grade die komplett falsche Zeit war. Ich schlief keine Nacht durch, meisten heulte ich mich ohne den Grund zu kennen abends in den Schlaf und die Tage verbrachte ich zwar auf der Arbeit aber mit einer Gehirnhälfte war ich ständig am Grübeln. Nun denn, ich sagte nichts  und sagte damit „ja“.

Irgendwann kam die erste Email, irgendwann wechselten wir auf Whatsapp … In all diesen Phasen, habe ich H. mehrfach gefragt, ob er sicher ist, dass das eine gute Idee sei, ob er wissen wolle, was wir besprechen etcpp. Es kamen immer Antworten, die einer wegwischenden Handbewegung gleich kamen.

Ich habe mich in den Gesprächen daran gehalten, was ich verantworten kann, er könnte von meiner Seite aus die Unterhaltung jederzeit lesen. Auf der anderen Seite bin ich mir nicht so sicher. Was aber wohl Sie und ich in gleichem Umfang gemacht habe, war ihn permanent darauf anzusprechen, was die Andere wisse und was er mit der Anderen alles Tolles machen würde.

Ich kenne Frauengespräche dieser Art, ich finde Sie seit jeher Scheisse und überflüssig. Irgendwann fängt, gerade wenn es um einen Mann geht, das Vergleichen an. Dazugenommen, dass beide Frauen Komplexe haben…. Ich glaube ich muss nicht mehr sagen.

Dann kommt auf einmal eine Anfrage von MissA, ob ich am kommenden Donnerstag, den ich H. angeboten hatte, Zeit für den 3er haben würde. Er hätte sie gefragt und sie hätte Lust.

Joh………

Das sass. Nicht nur, dass ich zum zweiten Mal in einer Woche überrumpelt wurde. Mir stellte sich die Frage, wie er auf die Idee kommt, dass nach dem Drop und den ganzen unausgeprochenen Fragen und Themen, die Option des 3ers für das nächste Treffen überhaupt gegeben sei. Oder wie er es anstellen würde, dass er meine Bedingung erfülle, dass ich ihn vor dem 3er sehen würde. (Er geht ja gerne mal davon aus, dass ich 24/7 Zeit für ihn habe, ich wusste, vor dem Donnerstag geht nix). Und dann die Tatsache, dass sie mich fragt… wirklich?

Ich ließ dann als kleine Retourkutsche sie die Email an ihn in unserer beider Namen schreiben.
Um die Story abzukürzen, hiernach dauerte es nicht lange und bei mir knallten die Sicherungen durch. Weder hatte er sich für eine der Zugzwang-Situationen entschuldigt, noch eingesehen, dass der Termin einfach auch für ihn als „mein Dom“ eine No-Go-Situation hätte sein müssen. Müssig zu sagen, dass der Emailverkehr eskalierte. Und wir zum ersten Mal die Situation haben, dass wir in einem Patt gegenüber stehen.
Ich kann seinen Standpunkt nachvollziehen, finde ihn aber falsch. Ob er annähernd verstehen kann, was meine Beweggründe sind? Ich habe keine Ahnung mehr.

Den Kontakt zu ihr habe ich abgebrochen, ihr auch erklärt warum. Zurück kam ein „Also ich habe damit kein Problem, Du scheinbar schon“.
So, nun hatten also beide die Schuld an der ganzen Situation erfolgreich in meine Schuhe geschoben, die Zeigefinger beide in meine Richtung gelenkt … Ich reagiere übertrieben und habe die Dinge nicht unter Kontrolle. Na, wenn die beiden das sagen…

Alleine diese Situation hat schon Dellen in mein Vertrauen zu H. geschlagen, wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass er in solch einer Situation ein Gespür für Zeitpunkt und Rahmenbedingungen hat, weil er davon ausgeht, dass wir erwachsen sind und selber entscheiden können, was wir tun und wieviel wir einander erzählen und er sich von allen Verantwortungen der Dynamik freimacht, was soll ich dazu noch sagen? Was macht er dann im 3er-Spiel? Was macht er vorallem danach? Wie kann er allen gerecht werden?Ich weiss es nicht mehr…

Im Zuge dessen fiel mir irgendwann auf, dass wir im Vorfeld der Benutzung des Gags darüber gesprochen hatten, dass ich unbedingt eine andere Form der Kommunikation brauche. Ich hatte gelesen, dass es in solchen Fällen Dinge gibt, die sub festhält und loslässt, wenn sie safeworden möchte. Oder dass Dom verbal oder per Handdrücken abcheck, ob alles in Ordnung ist. Und aufgrund meiner Panik bezüglich Gags weiss ich, dass ich da drauf bestanden habe, dass wir das vorher machen.  Das ist nicht passiert.
Als ich das bei der Reflektion im Drop festgestellt hatte, hatte ich eine dermassen erschreckende körperliche Reaktion… Ich kann das garnicht beschreiben, heiss, kalt, heulen, einfach daliegen und nichts mehr spüren wollen. Mein Urvertrauen war erschüttert…. er hatte es vergessen …
Klar, ich habe es auch vergessen, aber ich weiss ja oft garnicht, wann wir was benutzen, wusste also garnicht, ob der Gag überhaupt benutzt würde. Und als er ihn mir anlegte, war ich schon so im Spiel drin… Ich habe da nicht drüber nachgedacht. Aber es erklärt diese überaus heftige Reaktion hinterher und die Tiefe des Drops.

Dazukommt, dass er mir von einer Möglichkeit des Spielens für ihn erzählt hat, die mich sein ganzes Bewertungssystem in Frage stellen lassen. Da ich ja das Meiste von ihm gelernt habe und auch seine Ansichten und Vorgehensweisen im Kennenlern und Verhandlungsstadium sehr gut finde, erschreckt es mich, dass er etwas vorhat, was einfach alle Vorsicht in den Wind schiessen würde. (Nicht mit mir, aber die Tatsache, dass er sowas in Betracht zieht)

Mein meist gedachter und gesagte Satz ist: Ich erkenne Dich in diesen Handlungen und Entscheidungen nicht wieder.

Stand heute – wir sprechen nicht, der Donnerstag (heute ist Dienstag) steht noch … Ich weiß, dass es gut wäre ihn zu sehen und zumindes zu sprechen, Lust habe ich keine … und schon garnicht zu spielen. Ich bin sonst nicht gut im Anschweigen, ich bin sauer und enttäuscht genug, dass ich es aushalte.
Im Endeffekt tut er mir vielleicht einen Gefallen, vielleicht ist genau DAS der Kick, den ich brauche, um mich endlich nach anderen Männern umzusehen und Distanz zu ihm aufzubauen.

Grenzgang

Grenzgang

Ich habe mir diesmal wirklich Zeit gelassen, diesen Eintrag zu verfassen. Mir ging es nach der letzten Session mit H. nicht wirklich gut, es hat gearbeitet, es hat mich Kraft gekostet, nach tagelangem sehr intensiven Gesprächen per Email, bin ich soweit wieder hergestellt, dass ich schlafen kann und alles ein bisschen in besserer Perspektive betrachte.

Zum Treffen selber: Eigentlich sollte es ein ganz grossartiges Feuerwerk werden, wir hatten uns den Tag ausgesucht, weil wir beide am Folgetag freihatten, wir hatten die 2.000ste Email zu feiern (dazu später mehr) und wir mussten 2 Emailexplosionen schlichten und aufs neue Jahr anstossen.

Leider ist H. manchmal (sorry) ein Sklave (hehe) seines eigenen Terminkalenders und so hüpfte unsere Anfangszeit wild durch die Gegend, es gab vor lauter Stress kein Vorgeplänkel und keine Anweisungen und ich war kurz davor einfach garnicht hinzufahren, weil ich mich extrem unwillkommen gefühlt habe und das ist jetzt nicht zwingend das beste Gefühl, um einen erotischen Abend miteinander zu verbringen. Erwartet hat mich dann auch ein sichtbar gestresstes Etwas…  In solchen Fällen hilft was? Genau! Alkohol! 🙂

Nach unserem üblichen Gesprächsnachholbedarf, Klärung der neuesten Minen und anderen abzuhakenden Themen, legten wir dann endlich los… *g* Und ich muss schon wieder gestehen, dass ich die Reihenfolge nicht mehr so ganz hinbekommen. Ich versuche mal die Highlights zusammen zu bekommen.

Ich liebe es ja, wenn er mich beisst, gerne oft und gerne überall und gerne mit Spuren… diesmal hat er sogar meinen Nippel blutig gebissen, das Raubtier. *g*
Ausserdem gab es 2 Kerzenladungen (da werden wir demnächst vorher alle Klamotten entfernen, gell H.?)
Wachs bringt mich ja wirklich um den Verstand, ich liebe es einfach. Dann kam die Entfernung: Diesmal der Versuch mit dem Gürtel. Auch nicht so erfolgreich. Hat hier jemand Ideen, wie man das Entfernen von Wachs erotisch, aufregend, gerne auch schmerzhaft aber zumindest mal erfolgreich gestalten kann? Sollte ich zB meinen Körper vorher ein“fetten“/ölen? Also, Tipps sind herzlich willkommen.
Dann leckte er mich noch zum ersten Orgasmus…. er kann das halt einfach *seufz*

Eigentlich waren ja 200 Wäscheklammern, einige davon an Ziplines, als Feier zur 2000ten Email geplant, aber weder er noch ich hatten 200 Holzwäscheklammern organisiert, geschweige denn diese aufgefädelt… Was aber im Nachhinein ganz gut war… gesetzt hat er glaube ich insgesamt 6: Nippel, Zunge, Schamlippen und Clit… Danke fürs Gespräch, für den Anfang absolut ausreichend… An die 200 werden wir uns Stück für Stück rantasten. Zunge finde ich ganz äußerst fies und unangenehm… Ich war auch wirklich wütend auf ihn, als er die Schamlippen abgezogen (!!!) hat, so dass ich hinterher seiner Hand, die mich streicheln wollte, zweimal ausgewichen bin.
Erste neue Erkenntnis: Diese Art von Schmerzen, so geil es ist, macht mich aggro. Danach bitte erstmal einen Moment nicht anfassen …

Dann machten wir die erste Pause, da haben wir dann im Selbstversuch den Unterschied zwischen Plastikklammern und Holzklammern getestet. Er meinte (Jaaaa, ich durfte Klammern anstecken *g*) keinen Unterschied zu spüren, ich finde Holz netter… Einbildung? 🙂

H. war sehr offen und so durfte ich mein Nervenrad mal an ihm ausprobieren, damit er versteht, was das mit einem macht. Ich glaube, dass es ihm gefallen hat. Nach den diversen Tests und viel Gelächter (ich muss das „Sadist“ sein noch ein bisschen üben *g*), ging es weiter… und wie… *g*

Wir zogen endlich mal in sein Schlafzimmer und sein Bett um, auf dem Bauch liegend wurde ich in Spreadeagle festgemacht, der wunderbare Hitachi unter mich geklemmt und (mehr oder weniger) fixiert… Oooouuuuuuuh… fantastisch! Vorallem als er sich dann auf mich setzte und damit den Druck erhöhte und meine Fluchtmöglichkeiten verminderte… *gngngngn*

Dann legte er mir meinen neuen lila Ballgag an… ich hatte und habe vor Knebeln  ja extremen Respekt und wusste auch nicht wirklich wie ich darauf reagieren würde. Ging aber besser als befürchtet, fand es sogar richtig gut, sabberte wie Socke 🙂

Dann fickte er mich, erst in die Pussy und dann Anal… Wunderbar! Dann kam die Hand an den Hals, ich liebe es einfach. Irgendwann stand er auf und ging weg… Ich hatte zwar immernoch den Hitachi unter mir, war aber dennoch leicht irritiert… Als er zurückkam, legte er den Gürtel um meinen Hals und ritt mich richtig… Im wahrsten Sinne des Wortes… 🙂

Der Gürtel war so eng, dass das Rauschen im Kopf einsetzte, ich aber immernoch notdürftig Luft holen konnte. Faszinierenderweise habe ich glaube ich mehr Druck auf den Gürtel ausgeübt als er… Vielleicht wollte ich unterbewusst mal testen, wann ich ohnmächtig werde. Zumindest hatten wir beide glaube ich ziemlich viel Spass gehabt *grins* Mein Rücken, auf dem er das Nervenrad dann anwendete, war sehr sehr schön markiert – es hat zwar sauweh getan, aber das war es wert. Ich bin ja froh, dass er es überhaupt benutzt, angenehm ist allerdings was anderes *g*

Neue Erkenntnis 2: Ich bin nicht suizidgefährdet aber sicher todesmutig….

Die Nacht war dann schon nicht so toll, ich habe mich selber ständig mit Wimmern und Seufzen geweckt, ich weiss nicht, wieviel er davon mitbekommt, aber richtig schlafen ist was anderes.

Die Abmachung war ja eiiiiiigentlich ausschlafen, das ist für mich ohne Weckerstellen … Monsieur hatte da irgendwie anders geplant und so klingelte um 9 Uhr, als ich grade wieder am abdriften war, der Wecker und so wachte er dann auf… *seufz* Wir müssen an unserer Kommunikation arbeiten….

Am Abend vorher hatten wir darüber gesprochen, dass ihm Handjobs fast besser gefallen als Blowjobs… Prinzipiell funktionieren bei ihm die meisten Dinge, die man sonst so bei der Spezies Mann machen kann, eh nur bedingt… *augenroll* Also – Handjob am Morgen diesmal…

Geeeeeeeee, ich kann jetzt langsam Männer verstehen, die beim Pussy lecken einfach irgendwann müde werden.. Nach einer Weile, einer gefühlten Ewigkeit, musste ich aufgeben… und ihm die Führung zurückgeben… Ging dann zu dem Teil über, den ich meiner Meinung nach richtig gut kann, dem Rimmen. Irgendwann gabs (natürlich!) DT und dann (halleluja!) gabs ein „in den Mund abspritzen und daneben schiessen“-Facial… *g*

Erkenntnis 3: Ich muss mehr Armmuskel-Training machen

Meine Versuche, ihn dann per Körpersprache und Seufzen und Schnurren dazuzubekommen, noch etwas für mich zu tun, blieben ungehört … *seufz*

Immerhin bekam ich noch einen Kaffee *g* Man soll ja nicht sagen, dass der Mann keine Manieren haben würde 😛

Ich habe ja immer ein bisschen Schwierigkeiten, wenn wir uns Verabschieden wieder im normalen Leben anzukommen… Diesmal war es keine Ausnahme. Es ging und geht mir soviel im Kopf rum … Ich kann das schwierig erklären. Zum Einen fahren meine Gedanken einfach Achterbahn, es gibt in solche Situationen soviel zu verarbeiten, soviel Fragen für MICH zu beantworten, soviel Gefühle zu sortieren … Dabei geht es weniger um Moral sondern mehr um meine eigenen Dämonen… Meine Komplexe … Ich finde es spannend, wenn auch kräftezehrend, mich damit zu beschäftigen … Das Resultat ist dann, dass ich einen kompletten Samstag durch meine Wohnung laufe, die Tränen laufen über das Gesicht (keine traurigen Tränen, die laufen einfach so) und ich erledige mein Tagewerk so gut es geht. Ich brauche viel Schlaf, viel Ruhe, ich bräuchte sicher Nähe und Zuwendung, die es dann aber eben nicht geben kann… also dauert es wahrscheinlich länger als müsste, aber so ist es eben…

Zurückbleiben die Erkenntnisse 1-3 und ein bittersüßes Gefühl des Weiterkommens… nur in welche Richtung….?

Schlagzahl

Schlagzahl

Nach wieder einer für mich viel zu langen Pause, den damit verbundenen durch Unzufriedenheit hervorgerufenen Mail-Streitereien, einer bösen Explosion um die Begrifflichkeit von „casual“ und der üblichen Zeitproblemen, haben H. und ich es doch nochmal dieses Jahr geschafft uns zu sehen.

Bei mir, weil ich – ich zitiere „die cooleren Spielsachen“ habe… Ähm ja… War mir in dem Fall aber ganz recht, weil immernoch nicht ganz fit, keinen Bock auf nächtliche Radtour … alles schick.

Nach einer intensiven Diskussion um oben erwähnte Begrifflichkeiten, bei der wir feststellten, wass wir das Gleiche meinen aber es anders nennen, durfte H. seine Geburtstagsgeschenke auspacken, die er eigentlich nicht haben wollte, aber sich dann doch anders entschieden hat und… ich glaube er hat es nicht bereut … Die BDSM-Barbie sollte sich doch gut in seiner Frauensammlung machen und eine Kastrationszange hat noch niemandem geschadet *grins*
Aus rein egoistischen Gründen gab es eine wunderschöne lila Krawatte… *düdelü*
(Sagt er doch, dass er im Dämmerlicht der Kerzen die Farbe nicht erkennen kann… Muss man da wirklich überlegen?)

Aufgrund der noch auszukurierenden Erkältung erbat ich mir etwas Gnade bei DT und Atemspielchen – die ich aber selber beim Warmlaufen entkräftet habe, indem ich mir seinen Hand fester um den Hals gelegt habe – das hätte unter normalen Umständen mindestens eine Ohrfeige gegeben, in dem Fall hatte ich die Erlaubnis zu justieren. Die Runde auf dem Sofa war wunderschön, schnell, intensiv, nah und voller Freudenlaute meinerseits… Beissen, Fingern und Lecken… hachja, die Welt kann so schön sein… Dabei hat H. auch den neuen Princess-Plug mit – Achtung – lila Glitzersteinchen entdeckt… (Zu meiner Enttäuschung hat ihn das aber den weiteren Abend nicht wirklich interessiert… *hmpf* da ist Frau mal vorbereitet und dann das…. wahrscheinlich genau DESWEGEN … Sadist!)

Wir zogen dann ins Schlafzimmer um, wo er mich mit Ketten an meinem Bett befestigte … oder das zumindest wollte. Auf dem Rücken liegen, Beine gespreizt… Klingt zunächst einfach, so richtig geschafft hat er es nicht – ich konnte mich noch zuviel bewegen. Was ich persönlich sehr gut fand, die keine-Ahnung-wieviele-Schläge auf die Pussy, die inneren Schamlippen (*AUTSCH*) und der Clit (*DOPPELAUTSCH*) haben mich wieder zu gutturalen Fluch-Höhepunkten veranlasst. Er sass dabei dann ganz gemütlich auf dem Stuhl vor meinem Bett und schaute wahrscheinlich dem Schauspiel zu, wie ich mich selber überwinden musste, die Beine wieder zu öffnen, wenn ich es denn mal geschafft hatte, sie zu schliessen. Was ich teilweise sehr brutal gegen ihn durchgesetzt habe… Die Geräusche, die ich fabriziert habe… äh, ja… *rotwerd*

Meine Arme hatte er so fixiert, dass ich sie über meinen Brüsten verkreuzen konnte und da blieben sie auch … Richtig viel konnte er da nicht schlagen. Und wieder die Erfahrung: Kitzeln geht GARNICHT… Ohgottohgott… neneneneneeeee G-A-R-N-I-C-H-T! Also an alle Geheimdienste, ich verrate JEDES Geheimnis SOFORT – man muss mich nur kitzeln… Fiese Sache das *schmoll* 🙂

Zwischen den Schlägen küsste und leckte und fingerte er mich ab und an, ich zuckte dennoch immer erstmal zusammen, man wird da ja extrem misstrauisch nach einer Weile… Irgendwann drehte er mich um, Hände zwischen den Beinen durch an den Fussfesseln festgemacht … Ich dachte ja, endlich – der Princess-Plug – Pustekuchen! Weitere Schläge auf die Clit und Fingern… und sein Bart auf meinem Rücken … *schmilz* Da werde ich ja total willenlos… also innerhalb von Sekunden…

Dann drehte er mich auf die Seite und ab da weiss ich nicht wirklich, was passiert ist…  Irgendwann in irgendeiner Position habe ich ihm ein bisschen einen geblasen, irgendwann hat er mich glaub gevögelt und irgendwann war er kurz weg… und dann äh, schmiss er die Decke aufs Bett und lag neben mir – er hatte mich zwischendurch wieder losgebunden.

Ich startete noch 2 Versuche das „Ding“ wieder zum Laufen zu bekommen, gelang mir nicht wirklich, ich wurde lediglich geiler – ergo frustrierter und ließ es dann, machte mich bettfertig und so lagen wir tatsächlich zu einer sehr humanen Zeit schlafend im Bett… Mehr oder weniger schlafend, ich habe das Gefühl, dass er nicht viel geschlafen hat… Meine geblockte Nase und Husten als Bettnachbar stell‘ ich mir nicht so toll vor… Aber er scheint es überlebt zu haben.

Um 5 Uhr habe ich mich mal aus dem Bett geschlichen, ich musste einmal ungehemmt Husten können, dachte auch, dass er nichts gemerkt hat, aber natürlich war er wach, als ich wiederkam – sehr niedlich… 🙂

Die Morgerunde bestand aus ein bisschen Warmblasen, endlich mal wunderbar hartem Pussyficken… (mmmmmmmmhh, das gefällt der Dame des Hauses sehr gut!), dann Rimming und dann war der Herr dickköpfig und vergab sich selber die Chance der Erleichterung, mir damit aber leider auch wieder die Genugtuung ihm einen wunderschönen Orgasmus schenken zu können. Das Frustrationslevel, wenn das passiert, ist unglaublich hoch. Da können die Erlebnisse des Abends und der Nacht noch so schön sein, wenn am Ende nicht für ihn mindestes ein Orgasmus bei rauskommt, bin ich frustriert…  Die Gedankenspirale fängt unweigerlich an sich um Themen zu drehen wie „bin ich nicht gut genug, was mache ich falsch, bin ich nicht attraktiv genug, was kann ich besser machen“… und so weiter und so fort… Die Kraft, die es mich kostet, gegen diese negativen Gedanken anzugehen, ist immens…

Interessanterweise habe ich wieder an Stellen blaue Flecken, die man teilweise sieht – teilweise nicht (wie nennt man unsichtbare blaue Flecken – Druckstellen?), die ich nicht mal auf dem Schirm hatte… Der schönste blaue Fleck ist glaube ich kurz oberhalb der Clit in Richtung Schambein… sehr nett, Mr! 🙂

Zuckerbrot und Peitsche

Zuckerbrot und Peitsche

Hachja, ich schaue heute an mir herunter und sehe wunderbare Striemen am Busen, am Bauch, an der Hüfte ,den Oberschenkeln und würde ich mich umdrehen und in den Spiegel schauen, würde ich sicher auch dort Spuren von gestern abend finden.

Ich habe Abrieb-Spuren an den Handgelenken und einen „unterhäutischen“ blauen Fleck am Hals, habe Muskelkater wie nach einem 10km-Lauf und bin müde – aber sehr zufrieden.

Ich schnurre quasi wie eine vollgefressene Katze auf der Heizung…

Der Reihe nach: Nach turbulenten Wochen, was die Unterhaltung zwischen H. und mir anging (Wann ist das eigentlich mal nicht so?), seinem Projektstress und einem ungewissen „vielleicht klappts heute abend“, klappte es gestern abend doch noch mit einem Treffen. Später als geplant, insofern war uns beiden glaube ich klar, dass wir heute übermüdet sein werden – kurz können wir ja irgendwie nicht. 🙂

Wein, Quatschen, Dinge klären und dann gings los… mmmmhhhh sanfter Einstieg in meiner Lieblingsposition, ich mag es, wenn er hinter mir ist und meine Brüste „malträtiert“, mich in den Nacken und das Ohr beisst… Dann verhalfen mit seine kundigen Finger zu den ersten Freuden des Abends.

In einem Anflug von Übermut hatte ich mir eine Gerte und eine Reitpeitsche gekauft… Ähm, ja… 🙂
Die sehen toll aus, ich glaube, wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig gedeutet habe, liegen die auch gut in der Hand und peitschen – ordentlich … Das fiese an dieser Art von Schlägen ist wirklich die Zeitverzögerung und die dann spontan aufwallende Schmerzintensität – Fuck! Wenn ich mich recht erinnere, konnte er nicht mehr als 4-5 Schläge am Stück setzen, wenn überhaupt… Aber endlich schöne Striemen!

Und wieder eine Lektion in Demut: Ich habe unterschätzt wie anstrengend „echte“ Schläge sein… Ich war wirklich fertig… Das ging mir bei den 100 Ohrfeigen nicht so und wenn mit Hand oder Gürtel geschlagen werde auch nicht, die beiden Instrumente sind nochmal einen Hauch „schärfer“….

Dann für ihn noch ein bisschen seines Lieblingsspiels: „Wie lange dauert es bis sub mir vor die Füße kotzt“ …
Dauerte nicht so lange (nein, ich habe nicht wirklich gekotzt, musste aber DT immer wieder abbrechen,weil mein Abendessen anklopfte).
Nächste Lektion: Ich werde vor unseren Treffen anders essen müssen. Ein Abendessen aus Nudeln mit Tomatensosse ist an dieser Stelle NICHT empfehlenswert… Ich muss mich mal schlaumachen, was da am Besten ist – jemand Ideen? 🙂

Dann wollte er mit dem Hitachi spielen und ich wehrte mich nicht dagegen. Da er diesmal direkt von mir zur Arbeit gehen wollte (mein Wunsch, juhu), hatte Heiko sein übliches Spielzeugbeutelchen nicht dabei, also mussten meine Seile herhalten… (Jaaaaa, er hat recht, es dauert ewig, bis man verschnürt hat *g*)
Auf dem Rücken auf dem Sofa liegen, Beine vor dem Sofa stehend legte er mit Mr.Hitachi los… oooouuuuh!  Ich bin ja, seit ich „ihn“ habe ein bisschen verliebt, das Ding hat so eine Power, das zieht mir innerhalb von Sekunden die Schuhe aus… Sprichwörtlich: Ich hatte Schwierigkeiten meine Schuhe nicht zu verlieren… Ich habe keine Ahnung mehr, wieviele Orgasmen das waren, zwischendurch hatte ich absolute Fluchtgedanken, wand mich, wimmerte, irgendwann sagte ich auch glaube ich „Gnade“ – die gabs aber nicht – unermüdlich suchte und fand er weiter die richtigen Stellen … Fingerte mich, fistete mich (nicht ganz, aber mehr als beim letzten Mal) …  Irgendwann hatte er Mitleid (oder keine Lust mehr *g*)  – Ich konnte nicht sprechen, mich schlecht bewegen, atmete wie nach oben erwähnten 10km Lauf und versuchte meinen Körper das Zittern zu verbieten… Meine Couch war nass *g* Ich würde sagen, das Ding darf öfter mitspielen… Dann musste Heiko aber schnellstmöglich meine Hände befreien – meine Schultern waren schon wieder ganz verkrampft und meine Daumen spürte ich zu dem Zeitpunkt wieder nicht – gleiches Problem bei den Handschellen.
Immerhin hinterlassen die Seile schönere Spuren als die Handschellen 🙂

Mittlerweile war es glaube ich so 2 Uhr und wir zogen ins Bett um – und taten wirklich nur das, was man da tut – schlafen! Zumindest hoffe ich, dass er das konnte, ich habe mich selber geweckt, weil ich im Schlaf gewimmert habe und glaube ich sehr unruhig war … (und ich fürchte, dass ich geschnarcht habe … sorry 🙂 ) Es bleibt weiterhin faszinierend, wie „heiss“ dieser Mann ist …. Ich habe ja keine Heizung im Schlafzimmer und um diese Jahreszeit rum, ist es immer arschkalt in meinem Bett, ich habe lange Schlafanzughosen und lange Tshirts an und manchmal noch ein Kapuzenpulli. Neben Heiko schlafe ich in einem Hauch von Nichts und bin morgens immernoch schweissgebadet… *g*

Und dann klingelte schon der elendige Wecker… *grrrr* 2 Snooze-Runden lagen wir einfach nur da, dann frage ich ihn, ob er „so“ zur Arbeit gehen wollen würde oder ob ich noch was für ihn tun kann… Ich konnte und tat … DT am morgen, wenn mir eigentlich noch schummerig ist vom Wein des Abends vorher, sagen wir so, ist immer grenzwärtig… Aber ihm zuliebe mache ich das ja gerne, zumal ich ja einiges an Orgasmen wieder gutzumachen hatte. Er hat auf jeden Fall dafür gesorgt, dass ich danach Haare waschen und ordentlich duschen musste…. Es klebte einfach überall… Männer *g* Da er ja alles dabei hatte, konnten wir uns zusammen für die Arbeit fertig machen und ich fand das richtig nett … nicht so doof, wie sonst an der Haustür Tschüss sagen zu müssen.

Ich bin froh, dass heute Abend der BVB im DFB-Pokal spielt und ich gepflegt in meinem Sessel rumlungern kann – ich merke heute sehr deutlich, dass ich keine 20 mehr bin… *Knirsch*

In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche!

Wer mit dem Feuer spielt….

Wer mit dem Feuer spielt….

Schon vor dem Date mit Oscar war klar, dass ich Donnerstag Heiko sehen würde. Das ist grade nicht einfach bei ihm mit Terminen und da freue ich mich dann natürlich sehr, wenn er Zeit im Kalender für Lil’ol’Me findet 🙂

Unser originärer Plan gemeinsam zu kochen und zu essen, fiel seiner Arbeit zum Opfer, aber so erwartete mich ziemlich spät am Abend ein leicht beschickerter H. – hachgott watt is der niedlich, wenn er einen im Tee hat *grins*
(DAS gibt bestimmt Ohrfeigen, ist mir aber wurscht ;-P )

Ich bemühte mich nach allen Kräften meinen Alkoholpegel anzupassen (was nicht so schwer ist… ich vertrag nicht soviel), wie immer quatschten wir bestimmt… SEHR lange bevor wir endlich (ENDLICH) mit dem Spielen anfingen… Und wieder verlässt mich meine Erinnerungsfähigkeit zumindest, was die Reihenfolge angeht…

Ich berichte einfach über die Highlights:

Wachs: 4 Kerzen hatten wir diesesmal angezündet und ich wusste,die landen irgendwann auf meinem Körper…. Ich verliebe mich immer mehr in Wachsspiele…. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich gut und hat so wunderbar viele Ebenen: Der erste Moment piekst und brennt, dann wird es nur wohlig warm … Wenn H. dann Wachs abknibbelt, das ist teilweise Tortur… Als er es mit meinem Rädchen abgemacht hat, ein Zitteraal ist nichts gegen mich… Sein Ledersofa sieht heute aus wie Sau und ich habe es auch an Stellen … unglaublich…. und Wachs wärmt nach… Die bewachsten Körperteile pochen heute ganz sanft und sind ganz warm… mmmmmhhhhhhh

Wartenberg Rad: Es wird glaube ich nie seins, ich habe schon überlegt, ob ich ihn nicht einfach mal bitte, dass ich es an ihm ausprobieren darf, damit er versteht, was für ein Feuerwerk an Emotionen und Empfindungen und Erregungskurven das in mir auslöst… Mal sehen!

Forced Orgasm: Holymoly, da scheint er Gefallen dran zu finden… Und ich wusste nicht, was für Geräusche ich produzieren kann… Ich hoffe seine Nachbarn rufen nicht den Tierschutz, ob all des Knurrens und Wimmerns… Und jepp, ich fluche … War mir garnicht so bewusst, aber werden die richtigen Knöpfe gedrückt, fluche ich… wobei es glaub noch recht „ladylike“ war und nicht in Richtung Matrosenslang abrutschte…

Geburstagsgeschenk: H. hatte mir zum Geburtstag 100 Schläge auf die Clit geschenkt *augenroll* und immerhin auch 100 Küsse… Beides haben wir nicht voll ausgeschöpft… aber ich glaube wir kamen bei beidem über die 50 oder 60 … jaaaaaa, ich habe vergessen mitzuzählen… ich fürchte, dass das noch ein Nachspiel haben wird… *örks*

Es gab noch so ein paar Momente, die echt schön und einzigartig gewesen sind, ich mag die Dynamik, die wir beide miteinander haben und das blinde Vertrauen … und ich hoffe, dass es ihm genauso geht…

Nachwirkungen: Dieser Mann muss verflucht früh aufstehen, ich hasse das und ich hasse das Verabschieden… Und mit dem Restalkohol U-Bahn zu fahren, neben all denen, die zur Arbeit fuhren, sehr amüsant… Ich habe dann erstmal 3h weitergeschlafen, finde weiterhin Wachs, entdecke die ersten Würgemale (YEAH) und bin IMMER wieder fasziniert, wo der Mann mir blaue Flecke macht, an die ich mich überhaupt nicht erinnern kann… Nunja… 🙂

Ich koche mir jetzt noch einen starken Kaffee und wünsche Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!

Wiedergutmachung

Wiedergutmachung

Wir können auch spontan… und wir können auch unspektakulär und befriedigend… 🙂

Das sind so die Quintessenzen des gestrigen Abends, der total spontan mit Heiko stattfand.

Am Anfang mussten wir die PPP-Session nochmal Revue passieren lassen und rausfinden, was wir gemeinsam besser machen können … Das involviert auch immer Erklärungen von Emotionen, Verhaltens- und Denkweisen, damit der Andere einen versteht. Das können wir aber mittlerweile richtig gut… 🙂

Ich ziehe jetzt nur mal die „Highlights“ oder Novitäten raus, dass wir gerne DT machen … ist ja irgendwann nicht mehr so spannend *g*

Neu war z.B. nicht an den Haaren sondern an den Nippel hoch- oder runtergezogen werden… Sehr faszinierendes Erlebnis!

Heiko war tatsächlich im Baumarkt einkaufen (Der Spinner *g*) und hatte Modellbauklemmen gekauft, die vorne an der Spitze einen beweglichen Nupsi hatten. Das hatte ich aber nicht gesehen und wunderte mich schon, LAUT schreiend, warum es so SCHEISSE wehtut, wenn er die Klemmen von meinen Schamlippen abzieht… Nachher wusste ich warum… *hmpf* Ich dachte ja, Klammern an den Schamlippen – Who cares, ist doch eher „dumpf“ … haaaa! Weit gefehlt… *winsel*

Oh, und Klemme an der Zunge…. *sabber* sehr genial, kostet mich totale Überwindung … 🙂

Wachs: Diesmal nicht die kleinen Kerzen, neeeein, die große Stumpenkerze… Fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuuuuuuuuuuuuck… DAS wird eines meiner Lieblingsdinge, glaube ich… Ist das geil! Wir müssen nur noch eine spannendere Art des Entfernen finden *g* Das Abknibbeln bringt mich nur zum Lachen… Doch wieder Messer oder Gerte? O:-)

Die Klemmen von vorhin kamen dann gleich an meinen Nippeln zum Einsatz… ooouuuhhhh fies… Weil auch hier die kleinen beweglichen Teile genau DAS taten, sie bewegten sich… und Heiko bewegte sehr gerne die Klemmen… *eeks*

Dann, noch mit den Klemmen an den Nippeln, kam „meine“ Zeit… *seufz* Ich mag ja das Konzept des Forced Orgasm, noch sind wir da aber nicht hingekommen… Aber SO eilig habe ich das auch nicht, das Üben, Suchen und Zurechtfinden … hachja…. das …. ist einfach… schön *g*
Ich habe nicht mitgezählt, wieviel kleine Orgasmen das waren … es waren viele… *seufz*

Ich kriege die Reihenfolge nicht mehr hin… Ich weiss, dass er mich viel und überall gebissen hat (ich habe heute sehr feine Blutergüsse an sehr seltsamen Stellen), wir haben natürlich geblowjobt und DTd, fast ein kleines Novum: Wir haben Doggystyle gevögelt… *g* Wäre das nicht das Haare ziehen und Würgen, man könnte es glatt als Vanilla durchgehen lassen *g* Wobei – der junge Mann hat mich durch eine „falsche“ Abzweigung SO zum Schreien gebracht … Anal ohne Vorwarnung und Vorbereitung geht echt nur unter der Definition „Rapeplay“ *g*
Später ging anal nämlich GANZ wunderbar… mmmhhhhh 🙂

Und wie liebe ich es, wenn ein schnaufender Heiko sich zu mir legt und wir die leisen Momente miteinander genießen können.

Ich hatte so ein kleines Deja-Vu von meinem Jüngling von damals… mit dem lag ich auch im Bett und scrollte durch sein iPhone … damals für Musiklisten… H. und ich schauten uns unsere tumblr gemeinsam an … *g* Nerd-Romantik? 🙂

Bett, Licht aus… aber … irgendwie… wir waren beide müde aber konnten nicht schlafen… Was bleibt einem da ausser weiterknutschen und „HeavyPetting“ (muss nur ICH immer ans Dr-Sommer-Team denken, wenn ich das lese?)… Ich wurde zu einem weiteren Orgasmus gefingert, rieb ihn derweil glaube ich auch wieder ein wenig geil und es gab noch eine Runde DT, Rimming … irgendwie in der 69er (?) mit einmal einem erfolgreichen Prostatastimulation, die beim zweiten Versuch dann leider zum Abbruch führte… Fingernägel an empfindlichen Körperteilen – Armer Mann *grins*

Ich glaube dann sind wir auch irgendwann eingeschlafen…

Natürlich schicke ich ihn morgens nicht einfach so zur Arbeit, ausserdem hatte er ja noch mindestens einen gut… *g* Haben wir erfolgreich erledigt…

Irgendwie schleppt der arme Mann immer seinen halben Spielzeugschrank durch die Stadt und wir verwenden davon …. kaum was? 🙂 Dabei weiss ich, was da noch alles drin ist in der Tasche… und da bin ich doch so neugierig drauf!!!
Menno! 🙂

Augenblick

Augenblick

Ich hatte ja schonmal darüber geschrieben, dass ich bekennender Augenzusammenkneiffer bin… nein … war! Denn ich bin es tatsächlich nicht mehr, zumindest nicht immer.

Früher habe ich ja schon beim kleinsten Kuss auf die Wange meine Augen geschlossen, ich habe noch nie einem Mann beim Sex (egal in welcher Form) in die Augen geschaut … Wenn Mann das mal gewünscht oder befohlen hat, dann war mir das sauunangenehm und hat auch sofort jegliche Stimmung zerstört.

Hier schrubte ich ja, dass ich das mit Heiko erleben durfte, er mich sanft gefordert hat und mir eines der größten Geschenke meines Lebens gemacht hat… Die Erweiterung meines Gefühlshorizont durch das Augen aufmachen ist unbeschreiblich… Es intensiviert und multipliziert jedwede Empfindung… Und ich weiß jetzt noch mehr zu schätzen, wenn mir die Augen wieder verbunden werden. Ich kann mittlerweile besser verstehen, was daran kickt. Bis dato wollte ich das immer gerne aus Wohlfühlgründen… *g*

Was mich beim letzten Treffen fasziniert hat, ich habe die Augen jetzt auf, wenn er sie manchmal zu hat… Die Empfindungen, die man auf dem Gesicht des Anderen lesen kann … Grandios!

Warum genau musste ich solange warten, bis mir das jemand erklärt und gezeigt hat? 🙂

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 3

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 3

Hmmm das kommt davon, wenn Frau nicht alles gleich aufschreibt.

*kopfkratz*

Also – nach Magnetpause und etwas Trinken, ging es irgendwann weiter … Mit mehr Spaß (hihi) für den Mann… Meine Nippel waren jetzt absolut tabu, ich wollte noch ein bisschen Spaß haben und ging es, glaube ich, an, seinem besten Stück etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken … Funktionierte prima und prompt waren wir bei der nächsten Runde DT… So langsam werde ich da ja besser – meinen Würgereflex habe ich besser unter Kontrolle, ich kann die Zunge mittlerweile dabei rausstrecken … Ich fürchte, das führt dazu, dass der Meister die nächste Stufe einläutet und ohne Rücksicht auf Verluste meinen Mund und Hals fickt, am liebsten „über Kopf“ … Ich liege auf Bett/Couch, er steht quasi über meinem Kopf und versenkt seinen Schwanz in meinen Hals…
Durchs DT vorher war meine Nase zu, ich bekomme in der Haltung keine Luft und folglich Panik… Also eigentlich genau das, was er mag … Ich bin immer hin- und hergerissen, weil ich möchte, dass ich das kann und ihm gefallen will und ihm zu einem tollen Erlebnis verhelfen möchte, aber einfach verdammt nochmal nichts gegen die Panik machen kann… Nach 3-4 Stößen, muss ich ihn immer wegschieben oder meinen Hals wegdrehen oder oder oder… Seine „ermutigende“ Ermahnung klingen frustrierter, ich gebe mir mehr Mühe, er geht noch tiefer rein… Und ich spüre, wie ich nicht nur würge, sondern mir auch der ganze Wein wieder hochkommt…

JETZT, geneigter Leser, wird es schwammig in meiner Erinnerung…

Das,woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich aufrecht sitzend und schluchzend etwas in mein Weinglas spucke, versuche zu atme, leicht hyperventiliere, versuche, dass meine Nase nicht läuft und ich die Tränen laufen habe, mich aber aus Gründen,die mir nicht klar sind, nicht bewegen kann… Heiko kommt wieder ins Zimmer, Toilettenpapier um seinen Schwanz… hmmm

Ich schluchze immernoch, immernoch die Augen zu… Brauche ein Taschentuch, bekomme auch Toilettenpapier… So langsam kann ich gucken … Und Heiko sagt „Guckmal, Du hast mich gebissen“

(überhaupt nicht vorwurfsvoll muss ich an dieser Stelle erwähnen)

ICH? Kannjagarnichtseinsowaswürdeichüberhauptniemalstunalsowirklich!

Scheinbar schon… Der arme Mann … hmm, was soll ich sagen – ich kann mich nur daran erinnern, dass ich einen ausgesprochen grossen Fluchttrieb verspürt habe,das Kopfwegdrehen nicht ausgereicht haben und ich nicht ersticken wollte…

Selbstschutz [x] Check – Intakt!

Mein sub-Kopf kickt natürlich sofort das schlechte Gewissen in den Overdrive, ich hätte einfach aus dem Grund gleichmal weiterheulen können … Mensch…

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie, aber irgendwie konnten wir auch darüber lachen, lagen dann noch quatschend auf der Couch und sind dann ins Bett… Mit einem kleinen Betthupferl für mich… es reicht ja FAST schon sein Bart an meinem Hals oder wenn er mich fest in den Arm nimmt, damit ich ins Delirium entschwinde (Aber nur FAST *g*)

Ich mag sein Bett … in das bin ich total verliebt… Ich schlafe so gut dort, es ist bequem, meine Finger können beim Einschlafen über tolle Materialien streichen… sowas mag ich …

Gut, es stört jetzt auch nicht wirklich, dass er auch im Bett liegt, aber ich würde das Bett auch ohne ihn toll finden…

(Ob das andersrum auch so wäre? hmm 🙂 )

So, das dritte „Missgeschick“ im Bunde passierte dann morgens … Wir haben einen Handjob probiert… den er abgebrochen hat… Er hatte Schmerzen dabei… Ich muss nicht erwähnen, dass mich sowas kolossal frustriert… Ich möchte, dass mein Dom genausoviel Spass hat, wie ich, wenn nicht sogar mehr… Wenn ich nicht mal die einfachsten Dinge hinbekomme, Blowjob, Handjob, DT – alles nicht fruchtet, dann ist das einfach … Doof… Plus das schlechte Gewissen, ob der Verletzung…

Er versucht alles, um mir zu versichern, dass alles gut ist und toll war… Mein Standardproblem: Ich lese und höre die Worte, verstehe was er mir sagen will, aber kann es nicht akzeptieren und glauben…

Das Wochenende über war ich total beschäftigt, die Schmerzen sind bei mir erträglich, die sichtbaren Spuren halten sich in Grenzen, aber die Endorphine und das Adrenalin sind weg, das Gedankenkarussell setzt ein…

Unkraut vergeht nicht – in diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Start in die Woche….

 

Hier findet Ihr Teil 1

und Teil 2

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 2

Pleiten, Pech und Pannen – Teil 2

Ich muss kurz überlegen, wie es nach den Backpfeifen weiterging…. Ich glaube, dann kam ein bisschen DeepThroat? *grübel*

Irgendwann wies Heiko mich an, mich rückwärtig so auf seine Couch zu legen, dass mein Po auf dem Schemel liegen konnte, meine Hände lagen gefesselt zwischen Schemel und Couch, Rücken und Schulter lagen auf der Couch.

(An sich bequem, mit dem ganzen folgenden Gewackel allerdings sehr belastend für alte Schultern *g*)

Und was packt mein kleiner Sadist aus? Kerzen … rote Baumkerzen… Und steckt sie mir, unangezündet, in den Mund … 🙂
Da blieb sie aber nicht … Er fing bei den Brüsten an, beide sehr ausführlich, dann mein Bauch, die Innenseite der Schenkel und auf die Pussy … Holymoly! Fucking hell! Sehr, sehr geil und was ein interessanter Schmerz… 🙂
Irgendwann steckte er mir die Kerze brennend in den Mund (Also Flamme nach oben, ich hatte den unteren Teil zwischen den Zähnen) – ich habe getestet, ich hätte sie mit Nasenluft auspusten können. weiß garnicht, was er in der Zeit gemacht hat? *kopfkratz*
Aaaah, ich glaube er hat das Messer geholt …. *schluck*

Ich war ja erleichtert, dass er das Wachs nicht mit der Gerte abgeschlagen hat, sondern das Messer genommen hat, aber Heiko ist eben Heiko … Der spielt damit dann noch n bisschen rum… Und nein, er war sehr vorsichtig und es gab hier kein Blut 🙂

Ich glaube dann gabs wieder ein bisschen DeepThroat… Und irgendwann wollte Heiko Nippletorture machen, wissend, dass meine Nippel sowieso sauempfindlich waren… Der kleine (er liest ja mit, das, was ich gedacht habe, behalte ich mal lieber für mich hehe)

Anstelle, wie jeder normale Dom Klemmen, Chopsticks oder Wäscheklammern zu verwenden, nimmt er zwei kleine Starkmagnete, was hielten die? 3kg?
Die sind ungefähr so groß, wie eine Knopfzellenbatterie und genauso frickelig anzufassen.
Der Druck beim Dranmachen, intensiv aber okay …. Dann versucht Heiko sie abzumachen … Und es geht nicht …. Weil er sie nicht fassen kann… Aaaaaargh!! Wer schonmal irgendetwas dieser Art an den Nippeln klemmen hatte, weiß, dass das Schlimmste Bewegung und Entfernung derselbigen sind … Und genau das machte er jetzt munter …Bewegen beim Versuch sie abzubekommen…. (Ich glaube, dass ich zu dem Zeitpunkt schon geschrien habe und er wirklich versucht hat die Dinger abzumachen und keinerlei Quälerei im Kopf hatte )

Und dann kamen die Zangen, mit denen er versucht hat – und letztendlich auch erfolgreich – die Mistviecher abzumachen. Zangen – Metall -Magnete …. Muss ich mehr sagen?! 🙂
Ich habe garnicht mehr gemerkt, dass die Dinger ab waren als ich immer noch gerufen habe „lass mich selber abmachen, kann ich BITTE selber versuchen … MACH MICH LOS!“

Wie gesagt, er als er mich losgemacht hat, habe ich überhaupt realisiert, dass die schon längst nicht mehr dran waren… Weia! Autsch 🙂
Aber selbst das würde ich unter „sehr geile Erfahrung“ verbuchen … Ob ich ihn die Dinger aber nochmal verwenden lasse, ich weiß nicht … 🙂

Ich bekam erstmal eine Pause, Streicheleinheiten und viel Lachen – die Situation war schon sehr lustig! Und das mag ich an uns, das können wir nämlich auch sehr gut 🙂

Teil 3 wird dann leider ein wenig „ekelig“
Mehr dazu später 🙂

Hier findet Ihr Teil 1

Hier geht es zu Teil 3