Umschau

Umschau

  
… Wo mich andere zurückgelassen haben.
H. mit neuen Triggern für Panikattacken und den (erneuten) Verlust des Vertrauen in Männer. Verlust der Freude an Hingabe, weil pure Angst vorherrscht.

Der Leinenmann mit granatenhaft zersplittertem Herz, Fragmente mit scharfen Kanten haben so tiefe Narben hinterlassen. Die offenen Wunden haben zum Ausbluten, zum Zusammenbruch geführt. Das Salz rieselt, macht unschöne Narben und bedeutet eine langsame Heilung. Verlust des Vertrauens in Worte, Versprechen und die Hoffnung.

R. mit geknicktem Ego und Hilflosigkeit. Trauer über verpasste Chance. Vermissen des Wissens, das man selbst nicht „krank“ ist, nicht schräg, nicht falsch … Weil es andere gibt, die genauso sind. Und trotzdem war ich nicht gut genug. Nicht mal für Kaffee. Verlust des Glaubens an Mut und Chancen.

Der Junge Schwan mit dem Gewinn von permanenter Skepsis und hochgezogenen Verteidigungsmauern, damit dem Verlust meiner „Freiheit“.
So könnte ich das sehen. Und in mir selbst den Hass nähren und gären lassen. 

Könnte ich. 

In schlechten (wirklich nur sehr kurzen) Momenten lasse ich das zu. Um dann den Schalter umzulegen. Durchzuatmen.

  
… Und weiter zu gehen.

Bis ich zu dem Menschen komme, der da ist, wo ich abgeholt werden kann und möchte.

Denn wenn ich soweit bin….wenn ich die Augen wieder aufmache… wenn ich ENDLICH fühle und glaube, dass ich es wert bin und die anderen die Knalltüten und Versager sind… Wenn ich sagen und aus tiefsten Herzen spüren kann, dass ich gut bin, so wie ich bin…

… Dann hoffe ich, dass da einer steht mit Helm und einer Vespa und wir einfach losfahren und das Leben gemeinsam erLEBEN können. Herzschlag an Herzschlag.

Oder so wie heute: Einfach mal ein Bier von einem Fremden spendiert bekommen, weil ich beim Konzert soviel Spaß habe 🙂

Reblog von Frau K! Verwegene Verse XXIX

Reblog von Frau K! Verwegene Verse XXIX

In ihrer unnachahmlichen Weise hat Frau K ihre Worte geschmiedet und als festes Bollwerk in das Bloggyversum gestellt!
Das teile ich gerne 🙂

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Ich traf mal einen feschen Herren mit schnafftem Knackarsch, verwies ihn aber trotz Höschenzubodengleitlassenstimme barsch. Wer mich kennt, der fragt sich gerade sicher ratlosblickend: Sowas findet die Knobloch’sche doch sonst recht entzückend? Na klar doch, replike ich flugs hinternverschiedenverweisend! Schnafftknackärsche als solche belobhudele ich gern preisend, am liebsten vorderseits so feinstschmiedegemächtprächtig, (Moment, ich schrubs hier!) […]

https://bittemito.wordpress.com/2015/09/06/verwegene-verse-xxix/

Hach….. (jetzt mit eingebautem Video)

Hach….. (jetzt mit eingebautem Video)

When routine bites hard and ambitions are low
And resentments rides high but emotions won’t grow
And we’re changing our ways, taking different roads

Then love, love will tear us apart again
Love, Love will tear us apart again

Why is the bedroom so cold turned away on our side?
Is my timing that flawed our respect run so dry?
Yet there’s still this appeal that we’ve kept through our lives.

But Love, Love will tear us apart again
Love, Love will tear us apart again

Do you cry out in your sleep all my failings exposed?
And there’s a taste in my mouth as desperation takes hold.
Is it something so good just can’t function no more?

When Love, Love will tear us apart again
Love, Love will tear us apart again

Love, Love will tear us apart again
Love, Love will tear us apart again
(c) Joy Division

*seufz*
Fast vergessen, rechtzeitig wieder daran erinnert, im Lied wieder gefunden…. Perfektion der Funktion von Musik ….