When Harry met Sally….

When Harry met Sally….

Dieser Film hat auf mehreren Ebenen eine besondere Bedeutung, wie ich finde.

Unvergessen die Orgasmus-Szene im Diner 🙂

Noch unvergessener der Satz: „Männer und Frauen können keine Freunde sein, der Sex kommt ihnen immer dazwischen!“

1989 – da war ich 14 und hatte tatsächlich bereits beste Freunde. Ich war aber schon immer Kumpel-Typ, schon damals. In der Pubertät aber für mich eher eine Enttäuschung, dass sich dieses Zitat NICHT bewahrheitet hat. Denn Sex kam nie dazwischen. Hmpft. Und nein, die Freundschaften bestehen heute nicht mehr. Die ersten Freundinnen und späteren Ehefrauen kamen dazwischen 🙂

Aufgefrischt hat diese Gedanken der Artikel bei Bento „Warum jede Frau einen besten Freund haben sollte“, der mich erneut nachdenken liess. Vor einiger Zeit hat mir meine Therapeutin ja den Denkstein mitgegeben, dass diese Freundschaften mit Männern immer nur so lange funktionieren, so lange keine Frau/Freundin an deren Seite ist. Weil dann die Intimität des Kennens und Wissens von mir zu ihr wandert und ich – quasi – nicht mehr gebraucht werde und zur „Geliebten“ verkomme.

Ich habe das Thema mit ihr nicht mehr aufgegriffen, es folgten aber leidige Diskussionen mit dem Leinenmann, bei denen wir weiterhin unterschiedlicher Meinung sind, die aber nachhaltig unsere Freundschaft geschädigt haben. Denn er sieht sich bestätigt und im Recht, spielt diese Macht unbewusst permanent aus und ist noch weiter weg als je zuvor, weil ich diese Machtspiele nicht ertrage, aber keine Stimme mehr habe. Und auch keine Worte mehr. Ob das mit Wollen oder Können zu tun hat, da streiten sich die Gelehrten seit geraumer Zeit. Ende offen.

Die Freundschaft „retten“ konnte ich auch beim Umarmer nicht. Ich habe keine Freunde dauerhaft in meinem Leben, die sich komplett zurückziehen, sobald sie eine Beziehung eingehen. Ich kann das für die Anfangsphase absolut verstehen, aber irgendwann sollten auch wieder andere Menschen statt finden im Leben. Der Umarmer und der ein oder andere Kandidat machen dann aber temporär „Schluss“ mit allen Menschen, ausserhalb der Beziehung. Geht das gut? Wenn man so Volldeppen wie mich in seinem Umkreis hat schon, so ein, zwei Mal. Weil ich immer noch da bin und das gebrochene Herz nach Ende der Beziehung tröste und den Faden aufnehme, wo der andere ihn fallen gelassen hat. Ein, Zwei Mal. Dann nicht mehr. Dann gab es bereits (ganz sicher) eine klare Ansage und nein, dann bin ich beim dritten Mal nicht mehr da und dann darf der Andere den Faden suchen, wenn er ihn denn noch findet.

In beiden Fällen spielte Sex tatsächlich eine Rolle in irgendeiner Form. Und ja, das stört(e) nachhaltig das Verhältnis. Ich werde immer im Hinterkopf haben, nicht gut genug gewesen zu sein. Oder im Falle des Umarmers den „Ekel“, mit der Erinnerung an vergangene „Übergriffe“ von Männern, Ärzten, Freunden, das Mann von mir wollte, was ich nicht bereit war/bin zu geben.
In beiden Fällen wird alles, was war, unter den Tisch gekehrt. Es ist einfacher auf Distanz zu gehen, als sich mit Dingen zu beschäftigen, die unangenehm sind und vielleicht weitere Konsequenzen mit sich ziehen.

Ansatzweise kann ich es verstehen, dass man das machen möchte. Für gut halte ich das nicht. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Und dann gibt es da eine handvoll wirklich guter männlicher Freunde. Schon lange, 20 Jahre+. Alle in Wellenbewegung – mal mehr, mal weniger intensiven Kontakt. Aber immer mit purer Freude und Dankbarkeit, wenn wir es schaffen, uns zu sehen. Viele davon finden per virtueller Unterhaltung statt. Immer funktioniert ein „Ey, ich brauche Aufmerksamkeit“ – auch, wenn Kinder und Frauen da sind, ein „ich drück Dich und melde mich später“ kommt immer zurück. Und das liebe und schätze ich so an den Herren.
Auch die beschrieben Rationalität, das „Chill mal“. Der eine hat das so drauf, der andere so. Aber alle können mich innerhalb kürzester Zeit runterholen und auffangen. Keiner fühlt sich überfordert und rennt weg, distanziert sich und gibt mir das Gefühl Mangelware und Belästigung zu sein.

Da war nie und wird nie eine sexuelle Ebene sein und das macht es so unheimlich entspannt 🙂

Und dann gibt es die Männer, wo Liebe da gewesen wäre und war, aber immer zum falschen Zeitpunkt oder einseitig oder wechselseitig.
Diese Freundschaften haben eine andere Meta-Ebene. Die Gespräche sind sensibler und vorsichtiger, aber immer herzlich zueinander zugewandt. Aber: Es gibt Tabu-Themen, über die nicht gesprochen wird. Wir haben gemeinsam jeder für sich beschlossen, einfach Gras drüber wachsen zu lassen. Und heute schaut keiner den anderen an und fragt sich „Was wäre wenn…“ – denn beide wissen: Es war und ist gut so, wie es ist.

Also ja, Männer und Frauen können und sollen befreundet sein.

Ich wüsste nicht, was ich ohne die Männer und deren Sicht in meinem Leben machen würde 🙂

Sie geben mir ein Vertrauen in Männer zurück, das mir seit meiner Kindheit fehlt. Und auch, wenn ich sehe, dass dort eine Stabilität und Sicherheit ist, bleibt die innere Unruhe im Umgang mit Männern. Es gibt kein (Ur-)Vertrauen, nur Skepsis und Zweifel. Freundschaften mit Männern sind Mini-Therapie im Alltag. Irgendwie.

Update

Update

Es ist ein bisschen ruhiger geworden – und das ist auch gut so.

Dennoch ist es ja nicht so, dass nichts passiert *g*

Ich hatte einige Kontakte mit Herren, die durchaus Interesse gezeigt haben.

Einer hat sich disqualifiziert, weil er geschrieben hat, dass ich zwar nicht seinem Beuteschema entspreche, man aber ja mal gucken könne …(Neeeeee, kann man nicht – wenn Dir schon auf den Fotos nicht gefällt was Du siehst, wird das in Echt selten besser… )

Der nächste hat erst bei Email 10 auf meine Frage geantwortet, ob und wieviel Erfahrung er im SM-Bereich hat – Antwort: Keine, aber er sei sehr talentiert und praktisch veranlagt…. *Augenroll*
Ich weiss ja, dass jeder irgendwo mal anfangen muss, aber ich kann immernoch nicht verstehen, wie das funktionieren soll, dass sub Dom anlernt, ohne dass ein weitere Dom als Master quasi zugegen ist. Ich machte mich bei meinen 2 Doms schlau und fragte die, wie die gelernt haben. Und Tatsache – die meisten Doms, die mir bis dato untergekommen sind, haben in einer festen Beziehung mit ihrer damaligen Partnerin gelernt… Sprich: Die Vertrauensbasis war alleine schonmal durch die Beziehung gegeben.
Wie ich das als Spielparterin machen soll UND es dabei auch noch geniessen soll (Weil das wäre ja dann irgendwann die Frage von Neu-Dom – Machts Dir auch Spass? Bin ich gut?)
Also schrubte ich ihm genau das und versuchte ihm zu sagen, wonach er suchen muss, wenn er ernsthaft in die SM-Welt abtauchen wollen würde.
Seine Antwort: „okay. Danke. Werde ich machen. Wir können aber in Kontakt bleiben und unsere Erfahrungen tauschen? Vielleicht kannst Du mir mal ein Video schicken, wo ich mir einen ersten Überblick verschaffen kann. Vielleicht mit Dir? Denn Du bist mir sehr symphatisch! (nur Frage, natürlich kein Muss!). Vielleicht klappt es später ja doch noch mit uns ;-)“

Ein Video? Mit mir? Um ihm zu zeigen wie BDSM geht??
Vielleicht ist das dann doch ein Geschäftsfeld – VHS-Kurse in SM 🙂

Der dritte Kandidate wollte Fotos von mir, die meine Hingabe beweisen und die zeigen, ob ich seiner Zeit und Aufmerksamkeit überhaupt würdig sei…
(ECHT jetzt? Mich würde wirklich interessieren, ob diese Männer Frauen finden, die Ihnen bei solchen Sprüchen nicht gleich den Mittelfinger zeigen….)

Kandidat 4 disqualifizierte sich, da er erst eine Welpen-Begeisterungs-Email schrubte wie gerne er mich ficken würde, dann aber, als ich SM nochmal ansprach (weil das in der Begeisterungsemail fehlte), meinte, er sei ja nicht so für lange Emailkonversationen und würde mich gerne treffen, gerne direkt bei mir, damit wir ohne Umschweife loslegen könnten.
Vielleicht bin ich naiv, vielleicht auch einfach grade zu sensibel, aber wenn ich schon sage, dass ich SM will und einen DOM suche, dann erwarte ich von der Gegenseite zumindest mal ein Interesse an meinen Limits und definitiv erstmal den Vorschlag sich auf neutralem Gelände zu begegnen…

Achso, dann gab es noch den, der mich als Zuchtstute heiraten wollte… Und der, der mich in die Schweiz locken wollte und der fragte, ob ich, wenn ich selber nicht wollen würde, willige Frauen kennen würde.(Warte mal, ich schlag mal mein Sklavenbuch auf….)

Es sind noch 3 Männer im Rennen, Oscar fragt immer mal nach einem neuen Date (Ja, ich würde ihn unter die Dusche schicken *g*), aber ich habe in den ganzen Emailwechseln gemerkt, dass es echt grade noch zu früh ist. Entweder überfall ich die Herren mit Din A4-Seiten langen Emails mit meinen Limits und den Dos and Don`ts oder es langweilt mich oder aber ich finde nicht, dass die Herren sich „Dommig“ genug verhalten… Nunja, vielleicht ist Zeit einfach des Rätsels Lösung….

Morgen (Donnerstag) Nächste Woche ist das Gespräch mit H., ich bin ganz gut vorbereitet, habe mit vielen lieben Menschen gesprochen, um herauszufinden, ob mein Standpunkt Sinn macht. Es ist momentan ein äußerst entspanntes Miteinander zwischen H. und mir, wir werden sehen, ob wir das morgen nächste Woche auch durchhalten. 🙂

Kontaktperlchen

Kontaktperlchen

Ich habe gesammelt und bevor die Monatsstatistiken und -rückblicke beginnen, dachte ich, ich hau die noch raus…

(An „Dasmanuel“: Es ist diesmal auch eine fast-positive Email dabei… *g*)

ich grüße sie,..käme für sie evt.ein ihnen treu-ergebener kajiru,bzw.diener und zahlsklave in frage bitte,der selbstverständlich auch ihrem herrn treu-ergeben dienen würde,..der sie mit dessous und wäsche ausstattet,damit sie immer reizend für ihren herrn gekleidet sind,..der ihr amusement mit ihrem partner/herrn finanziert,und dergleichen bitte?

Ehrlich gesagt, die Anfrage hat mich total überrascht und es hat eine Weile gedauert, bis ich da mein „Nein,danke“ schreiben konnte. Da möchte ein Mann MIR Geld geben und mir Klamotten kaufen und mein Sklave sein, damit ICH für meinen Herren gut aussehe? Dieses Konzept ist mir noch ein bisschen zu … ähm… also ne… ich will kein Geld dafür, dass ich Spass haben kann… wo kommen wir denn dahin?

(NEIN, das ist eine rhetorische Frage, danke *g*)

absolut fantastisches profil, das einen bekennenden prügel-dom wie mich sofort anspricht!
auch ich finde devotion eher lächerlich: als hardcore-sadist schlage ich lieber gleich zu, bevor ich meine kostbare zeit mit sinnlosem wortgeplänkel verschwende…!
und wenn ein maso-O von meinen prügel-attacken grüne & blaue flecken und rote Striemen davon trägt – ist mir völlig egal, Hauptsache ICH hatte meinen spass!

in diesem sinne:
hemmungslos brutale, streng sadistisch-dominante grüsse

Ich musste an sovielen Stellen lachen, nett lachen, wenn der Mann jünger gewesen wäre … Wenn sich schon einer „Prügel-Dom“ nennt, hat er schonmal meine vollste Aufmerksamkeit… „Hardcore-Sadist“ … da schmilz ich ja, andere Frauen brauchen vielleicht Rosen… ich nehm‘ die Dornen…  Aber „hauptsache ICH hatte meinen Spass“ – Mensch, die Email hatte SO gut angefangen… *g* Wie gesagt, der Mann war zu alt und auch ausserhalb meiner Fahr-Willigkeit… Schade… *g*

Was ich so von dir lese gefällt mir sehr gut
und Du kannst mich gerne auf meinen kleinen stillgelegten Bauernhof bei D****** am XXX besuchen wo ich sicherlich viele Deiner Wünsche erfüllen werde.
Meine Vorliebe sind fessel und Bondagespiele mit Seile und Ketten – Halseisen und Spreizstange und natürlich Spanking was auch ganz gerne Outdoor sein darf
Welche Erfahrungen durftest Du denn schon sammeln?
Melde Dich doch einfach mal und wir werden bestimmt einen Weg finden
Viele liebe Grüße

Ich hatte das ja schon öfter – in meinen Profilen steht nix, nada, niente von Outdoor … wenn die wüssten … Krabbelviecher und ich… brr… (Naja, für einen Sadisten ist das sicher lustig anzusehen….) Aber als ob ICH auf einen stillgelegten Bauernhof fahre wo ich mich in Halseisen legen lasse… *augenroll* 🙂

Last but not least, wieder ein Highlight:

ich bin XXX  und würde dir gern zeigen wie ich dich befriedige ohne meinen Schwanz zu benutzen, ich lege dir erstmal dein Halsband an dann deine Handfesseln, danach werde ich dich mit meinen Händen, Zunge und meinem ganzen Körper so verwöhnen wie es kaum ein Mann kann. Ich werde meine Zunge in deine Fotze schieben und den Dildo in deinen geilen Arsch. Ich werde alles langsam ausprobieren, wenn du das Codewort sagst werde ich zeitnah aufhören. Du wirst dich bei mir sowas von sicher fühlen, das ist mein größtes Anliegen. Dein Schutz ist mein 1. Gebot. Du gehörst mir und das soll jeder wissen. Mein Beruf ist es u. a. Menschen zu beschützen und du bist mein Engel und stehst unter meinem Schutz.

zuerst werde ich mit dir so richtig rumknutschen, deine schöne brust freilegen und deine nippel auf hochturen bringen, weiter geht die hand nach unten zum fühlen ob die muschi schon nass wird, dannach geht mein kopf mit der zunge langsam nach unten um dir die ersten orgasmen mit der flinken zunge zu ermöglichen, dabei können wir auch schöne spielsachen oder nur die hand einsetzten.
deine rosette wird dann dabei gedehnt, damit habe ich erfahrungen genug gesammelt, dennn eine 3loch dame möchte gerne alles gefüllt haben oder?

ich hoffe, dies reicht fürs erste und würde mich freuen mehr von dir zu erfahren.

Was stört die Queen jetzt an dem wieder?
Also, „zeitnah aufhören“, wenn ich mein Codewort rufe, geht garnicht. Da wird bitte SOFORT aufgehört…
Dann sind es nicht „DEINE“ Fesseln oder „DEIN“ Halsband, sondern „MEINE“ – ich habe weder eigene Fesseln noch ein eigenes Halsband, das sind Instrumente des Doms, die er mir „verleiht“ oder eben auch nicht, je nachdem wie ER das möchte und welchen Status er mir verleihen möchte.

Ich „gehöre“ niemandem… Zumindest NICHT im klassischen Sinne, wie es in der BDSM-Community verstanden wird… Wenn wir hier Terminologien rumwerfen, dann „gehöre ich zu jemandem“ …

3-Loch-Dame? Immerhin schreibt er nicht wie andere „Stute“, das wäre ein Pluspunkt für ihn gewesen, aber er schrubte oben „ohne Schwanz“ – WARUM? Das ist das BESTE an Männern? Alles andere kann ich anderswo finden, echte,lebende, zuckende, harte Schwänze haben nur Männer (Den Exkurs ins Tierreich schliesse ich an dieser Stelle aus!)
Warum mir als DAS Vorenthalten, was am Besten an Deiner Spezies ist? *g*
Leider bekam also auch dieser Herr eine Absage-Email 🙂

Monatsrückblick Oktober / Vorschau November

Monatsrückblick Oktober / Vorschau November

Also,

der Oktober war ruhig … für Euch, liebe Leser!
Hinter den Mauern war es durchaus turbulent, teilweise bis an meine emotionale Belastungsgrenze… Wie ich schon öfter geschrieben habe, ich hätte nicht gedacht, daß der Eintritt in die BDSM-Welt mit soviel „Arbeit“ verbunden ist.

Die begrüße ich zwar sehr, ich bin ein Fan von Weiterentwicklung und Reflektion, die aber einfach anstrengend ist – zumal, wenn es nicht nur um einen selber geht, sondern noch andere Personen „betroffen“ sind…

Angefangen hat er Oktober damit, damit, daß ich alles hinschmeißen wollte, mich von allen meinen Männern trennen wollte… Getan habe ich das tatsächlich bei 2 Männern, die gibt es nicht mehr bzw. wird es nicht mehr geben… (Ingo, Jonas)

(Abschiedsbrief 1 , Abschiedsbrief reloaded)

Den dritten Brief habe ich geschrieben, aber nicht abgeschickt… Ab und an muss ich leider noch an ihm weiterarbeiten, Heiko und ich sind noch lange nicht in ruhigen Gewässern angekommen… wie lange wir das durchhalten, bleibt abzuwarten, langsam geht es an die Substanz und dafür war es von beiden Seiten nie ausgelegt… Wir wollten uns gut tun und Spaß haben und uns nicht gegenseitig das Leben schwer machen… Mal sehen….

Dann hatte ich ein Schnupperdate mit Norbert, der mittlerweile meine Absage hatte und schon längst einen neue Spielgefährtin hat.

Und da war Oscar, den ich nun endlich zum Spielen treffen werde, allerdings erst in knapp 2 Wochen. Er kann nur tagsüber und ich kann eigentlich nie tagsüber, Wochenenden sind eh tabu – insofern bleibt es spannend, wie oft wir uns denn dann sehen können, sollte es mit dem Spielen bei uns klappen…

Dann gibt es den Jüngling, der mich aber mittlerweile eher nervt als amüsiert…. und 2 weitere Aspiranten, die allerdings noch in den Schnupperterminfindungsphasen stecken…

Sonst tut sich grade nicht soviel, viel weniger als bei anderen Seitenspringern *g* Was aber tatsächlich an zwei grundlegenden Dingen liegt:

1.) Mein Kalender ist so voll … Mein Zweitjob hat wieder begonnen, im Büro ist viel los, es haben jede Menge Leute (IIIIICH) diesen Monat Geburtstag, es geht auf Weihnachten zu, es beginnen die „WIR müssen uns UNBEDINGT dieses Jahr nochmal sehen“-Verabredungsphasen… (die ich persönlich ja hasse – ich sehe in der 1. Kalenderwoche 2014 noch genauso aus, wie in KW 52 in 2013)

2.) Wie oben beschrieben, ich leiste gerade ganze Arbeit im „an mir arbeiten“ … ich habe, wie jeder, einen Haufen Ballast im Gepäck und habe vor 2 Jahren angefangen, mich damit zu beschäftigen und aufzuräumen. Das mein Eintritt in die SM-Ecke Auslöser zur Aufarbeitung meiner Vergangenheit und meines Ballastes wird, damit hatte ich nicht gerechnet…  Ich kann das grade alles noch nicht in dem Tempo weitermachen oder ausleben, wie zu Beginn des Jahres. Dafür habe ich zuviel Respekt vor dem, was SM-Sessions in mir auslösen können. Und da ich mittlerweile ein wenig weiß, was ich in einem Spielpartner brauche und mir wünsche, ist natürlich die Suche auch etwas langsaner, in der Hoffnung langfristigere Partner zu finden… Aber, ich glaube mittlerweile zu erkennen, daß Männer, die sich genausoviel Zeit lassen wie ich, meist besser zu mir passen, als Hitzköpfe… ich brauche ruhige, gestandene Männer – chaotisch und impulsiv bin ich dann schon für Beide…

Das ist dann auch schon fast der Ausblick auf November:

Heiko, Oscar und 2 Aspiranten… 🙂

Es bleibt spannend…

Danke an dieser Stelle für alle, die hier mitlesen und vorallem so eifrig kommentieren. Es freut mich ungemein, daß mein kleines Leben scheinbar interessant genug ist, um gelesen zu werden 🙂

Heiko – the story continues

Heiko – the story continues

Hmmm, ich habe mir wirklich schwer getan diesen Blogeintrag überhaupt zu beginnen. Wirklich VIEL Neues gibt es tatsächlich nicht zu berichten und einen einfachen „es war wie immer genial“-Eintrag – ich weiß nicht…

Probieren wir’s mal und schauen, wo mich der Eintrag hinführt…

Zur Vorgeschichte: Nach dem subdrop und Heikos (ewiglangen) Urlaubs hatten wir uns lange nicht gesehen, dann haben wir mit unserer elektronischen Kommunikation, Sensibilitäten und Missverständnissen auf beiden Seiten soviel Unstimmigkeiten gehabt, daß wir uns „zum Reden“ Mittwoch letzter Woche getroffen haben … Ich bin da sehr stolz auf uns Beide, daß wir die Dinge so ruhig miteinander besprechen konnten. Und wie sagte H. danach so schön: Wir haben unsere Basis wiedergefunden.

Also haben wir Donnerstag festgemacht… Und ich merke geradezu körperlich, wann wir Termine festmachen – ich entspanne mich sichtlich…. einfach so… bämm! ABER ich schlafe weniger … weil mein Kopfkino auf Hochbetrieb schaltet… Vielleicht war es NICHT so geschickt, ihm zu sagen, daß ich NIE wissen will, was er vorhat… *g* Wobei – auch wenn ich es wüsste, würde mein Gehirn Dauersalti schlagen… insofer ist es eigentlich auch wurst.

Wenn H. im Stress ist, wird es ruhig …. ich hasse das, gerade im Vorfeld eines Treffens…aber mein Zugeständnis zu unserer Kommunikationsdiskrepanz ist, daß ich an dieser Stelle an mir arbeite… und ich finde, ich war ECHT gut… *g*

Also gestern:
Das Ritual fand wie gewohnt statt, ich gönne mir mittlerweile mindestens eine Stunde zur Vorbereitung… Alles drunter und ich gerate in Stress und ich merke, dass es mir total wichtig ist, gut vorbereitet zu sein und gut auszusehen…
Ich hätte mich nicht beeilen müssen, H. verspätete sich … naja, so konnte ich meinen Zeitschriftenstapel etwas kleiner werden lassen, habe lauter neue Buchideen und war wirklich tiefenentspannt (mit Pumps im Sessel zu liegen – hat was…. *g*)
Ca. 1h später als geplant, hats geklingelt… Hachja… und meine erste Überraschung wartete auf mich … H. hatte sich in Schale geworfen… Yeaaaaah! H. in schick mit Krawatte…. *sabber*

(Ich kann das nicht wirklich erklären, aber bei sowas bin ich ja Mädchen par excellence … da krabbelt mir jetzt wieder die Sabber in den Mund… Ich kann da einfach nicht widerstehen…. und nein, dabei geht es NICHT um den Anzug/Krawatte per se – ich stehe nicht in den Bankhallen dieser Welt und sabber alle Anzugträger an – igitt – sondern eben darum, daß der andere – wie ich – sich Mühe gibt… ein Komplettpaket quasi – neben dem Fakt, daß er einfach gut aussieht in sowas *g*)

Wir gingen erstmal mit Wein aufs Sofa und haben über unseren CNC-Vertrag gesprochen – allerdings sind wir nicht viel weiter gekommen – irgendwie waren wir abgelenkt… *flöt*

Es gab diesesmal ein paar Neuerungen: Ich konnte z.B. sehen – ich musste sogar die Augen aufmachen… was so total gegen meinen Instinkt ist, ich schliesse schon beim kleinsten Kuss die Augen… Wir hatten also zu fast jeder Zeit Augenkontakt… whoa… sehr intensiv und teilweise ein bißchen einschüchternd, oft lustig und sonst einfach nur geil… Ich kann es nicht anders beschreiben… 🙂
Schon im Wohnzimmer erfüllte H. mir dann eine meiner Fantasien (irgendwie war gestern MEIN Abend *g* Ich fühle mich sehr verwöhnt heute…). Mmmmmmmmh, ich mag dieses langsame „Reinrutschen“ in die Szene, ins Spielen…. Die eigentliche Wunschinstallation von H. hat leider nicht so geklappt, wie er sie sich gewünscht hat … Zum Einen hatte er eine andere Erinnerung an mein Bett und zum Anderen bin ich alt … und gebrechlich … und habe schon in frühster Jugend meine Knie ruiniert *g* Insofern konnte ich die Position, auf hohen Hacken in die Hocke gehen, Arme über das Fussteil gefesselt, nicht sehr lange aushalten… dabei wäre es so schön gewesen… Aber es war so schon schwierig genug wieder aufzustehen und mein Körper war für Minuten ein zuckendes Etwas… und ich konnte nichts anderes machen als lachen… 🙂
Wir zogen dann wieder um ins Wohnzimmer auf meinen wunderbaren Fernsehsessel, den man drehen kann und zu einer kleinen Liege ausklappen kann (die dann immernoch 360 Grad zu drehen ist … uiiiiiiiii Karussell!). Dort fesselte er meine Arme mit Ketten hinter der Rückenlehne und verwöhnte mich weiter (ein Vibrator eingeführt, einer angelegt….). Dann fing er an sich auszuziehen, legte mir seinen Gürtel auf den Bauch, den er schon im SZ kurz eingesetzt hat (ich sag ja, es war mein Wunschtag!), aber damit gings dann garnicht weiter… H. und mein Torturewheel werden keine Freunde, auch wenn ihm meine Reaktion ganz gut gefallen hat, aber er kann damit nix anfangen… Dafür aber scheinbar mit Nippelklemmen … ouch!  Und auch hier, wieder alles nach meinem Geschmack… ich hatte ein Bild entdeckt, wo die Kette der Nippelklemme über den Schwanz des Herren gelegt wird und dieser dann oral verwöhnt wird… es ist ziemlich genauso geil, wie ich mir das vorgestellt habe… mmmmmmmmmmmmmmmmh 🙂
Ich hatte ihn vorgewarnt, daß er mir den Mund zuhalten soll, wenn er die Klemmen abnimmt, ich habe ja schon gewimmert und gejault, als er sie angelegt hat… Praktischer Mann, der er ist, hat er sehr gut dafür gesorgt, daß ich keinen Laut von mir geben konnte, als er sie abgenomen UND DANN GLEICH WIEDER ANGELEGT HAT… Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Mir entfleuchte ein kleines „Arsch!“, das mit 3 Ohrfeigen quittiert wurden und wo wir beide, wie wir hinterher feststellten, eigentlich grinsen mussten… 🙂
Und dann machte er das, was ich am Montag Norbert noch als absolutes NO-GO dargelegt hatte, ich bekam mein erstes Facial… *seufz* 🙂
In meiner tumblr-Sammlung findet sich nicht ein Facial-Foto, ich fand das unerotisch und unattraktiv, konnte mir überhaupt nicht vorstellen, was daran geil sein soll… Die ganze klebrige Suppe im Gesicht, eventuell noch in den Haaren – was heisst, Haare waschen – am Abend oder zumindest am nächsten Morgen … nur Ärger mit dem Zeug 🙂
ABER – ich bin bekehrt … sicher nicht bei jedem, es wird weiterhin für neue Männer auf der soft limit-Liste landen, aber gestern – wars geil! Wir hielten die ganze Zeit Blickkontakt, ich leckte danach seinen Schwanz und jeden seiner Finger sauber…. Er machte so mein Gesicht großteils sauber und das Finger ablecken ist ja eh eine meiner favorisierten Oralbeschäftigungen *g* Es passte einfach alles, so wie es war… Witzig ist hierbei die unterschiedliche Wahrnehmung: Ich finde ein Facial sehr viel „degradierender“ als zB einen Blowjob im Mund enden zu lassen… H. sieht das genau andersrum *g*

Danach machte er mich sauber, löste die Fesseln (ich lag aber erstmal nur da, weil ich meine Arme nicht bewegen konnte – ich sag ja, körperliches Wrack), die Vibratoren hatte ich im Zuge der Nippelklemmenaktion eh schon komplett ad acta gelegt – die vibrierten munter in meinm Höschen weiter – ohne jeglichen Effekt gehabt zu haben hehe
Keine Ahnung, wie lange wir dann noch aneinandergekuschelt auf der Couch gelegen haben, geknutscht haben, geredet und getrunken… Die Vernunft und die Aussicht auf harte Arbeitstage trieb uns dann ins Bett… Dieser Mann ist ein Heizofen (ich erwähnte es bereits) – es ist faszinierend, keine Ahnung, was dieser Mann nachts an Kalorien verbrennt, aber wenn mal bei mir die Heizung ausfallen sollte, weiß ich, wen ich mir ins Bett hole… 🙂
Gestern war es aber eindeutig zu warm, ausserdem wollte ich ihm Raum zum Schlafen geben (er hat heute den anstrengenderen Arbeitstag) also rollte ich mich an die Wand (die schön kalt war) und schlief – besser als die ganze Woche…  Heute morgen waren wir einfach zu müde für eine weitere Runde, wir sind eben beide keine 17 mehr, nicht wahr, lieber H.?

Fazit: Ja, wir haben unsere Basis wieder und wir haben glaube ich für künftige Treffen dieselbige gestärkt und erweitert… Meine Angst, daß ich wieder in einen subdrop rutsche, ist (glaube ich) unbegründet… und ansonsten melden sich die Spuren von gestern abend… Meine linke Ohrmuschel tut sauweh, beide Armbeugen werden langsam blau und heute morgen einen BH anzuziehen, ging nur mit einem kleinen Aufschrei … ich bewege mich heute so wenig wie möglich… Und sonst – schauen wir einfach mal weiter! 🙂

Norbert

Norbert

Mal wieder ein Lebenszeichen und endlich hat mal wieder ein Date geklappt … Es war ein Schnupperdate, wir haben uns über Fetisch kennengelernt und eine Weile nette Emails hin und hergeschrieben, die Vorlieben passen… Also warum nicht!

Vom Foto her wusste ich schon, daß es schwierig werden könnte, aber ich sage ja immer, daß es nicht nur aufs Aussehen ankommt, vielleicht reißt mich seine Persönlichkeit so dermaßen um… You’ll never know

Wie soll ich das jetzt beschreiben… hmmm

Wir haben uns 2 Stunden wunderbar unterhalten (meine Meinung nach), nach ziemlich genau diesen 2 Stunden meinte er, mich mitten im Satz unterbrechend, daß er es schade fände, daß „die“ Stimmung jetzt weg sei…. Wir hatten gerade über Psychologie und Arbeit und Machtkämpfe gesprochen… Ich schaute ihn etwas perplex an, weil mir nicht bewusst war, was jetzt daran falsch war…
Natürlich habe ich schon verstanden, was er meinte, aber ich sitze nicht 2 Stunden im Lokal und säusel und raune und deute an… Ich weiß garnicht, wie man das so lange durchhält UND sich gleichzeitig kennenlernen soll? Zum Kennenlernen gehört für mich mehr dazu, als zu wissen, in welches Loch der Mann seinen Schwanz am liebsten stecken möchte, das hatten wir schon vorher per Email geklärt… Auf meine Rückfrage bzw. dezenten Hinweis, daß das für mich dazu gehört, um jemanden Kennenzulernen, musste er dann zugeben, daß er das nicht könne – also so zwischen den Themen switchen… hmmm nunja, darüber kamen wir dann zu dem Punkt, daß er auch nicht wisse, ob er teilen könne – er kenne das nicht, daß man nicht exklusiv sei… Was soll ich dazu sagen? Es sieht nicht so aus, als würde sich DAS in nächster Zeit ändern….

Um es kurz zu machen: Er ist echt ein interessanter Mann, aber bei mir hat sich da leider nichts geregt und ich fürchte, wenn ich nur mit ihm „spiele“, wird ihn das verletzen…

Ich bin noch ein wenig am Überlegen, aber ich denke, daß die Entscheidung gefallen ist…

In diesem Sinne, Euch eine schöne Woche!

Nachtrag zu „Wirre Gedankenwelt“ – subdrop

Nachtrag zu „Wirre Gedankenwelt“ – subdrop

Vor einigen Tagen hatte ich hier ja über die wirren Gedankenwelten und den Schwierigkeiten des „Rauskommens“ aus der sub-Rolle geschrieben.

Nachdem das nicht aufhörte und in unschöne Mailwechsel mit diversen Menschen ausartete, wo ich teilweise später nochmal meine eigenen Emails gelesen habe und ein großes „HÄ?“ über dem Kopf hatte (nicht auszumalen, was der andere Teil der Unterhaltung sich da so gedacht hat…), habe ich den Rat eines Lesers befolgt und mich mal auf die Suche nach „Sub-Foren“ gemacht… Die Emotionen machten für mich in diesem Wechselbad und Zusammenhang keinen Sinn und alle Analysierungsversuche und Verhaltensmaßnahmen, die sonst so gegriffen und funktioniert hatten, ergaben am Ende kein schlüssiges Bild …

Die Hilfe meines Freundeskreises ist an dieser Stelle eh beschränkt, deren Vermutungen waren alle falsch, fühlten sich zumindest falsch an… Ansatzweise hatte ich die Befürchtung, daß doch irgendwie in meinem Kopf nicht alle Kabel den richtigen Anschluß hatten – kurz: Ich kannte mich so einfach nicht wieder, ich kannte mich nicht aus, es war schlichtweg anstrengend, weil ich selber nicht wußte, welche Synapse in meinem Kopf als nächstes überschnappt und wie ich auf was reagiere…. Ich finde mich so selber unerträglich….

Also, was war es dann? Beim Recherchieren bin ich auf mehrere Artikel gestoßen, die sich mit „subdrop“ beschäftigen … (Wer mehr dazu lesen möchte, hier ist ein guter Anfangspunkt …) Es passt auf jeden Fall auf meine Verhaltensweise, Empfindungen und erklärt zumindest, was das für eine miserable Achterbahn die letzten Tage war… Ich saß beim Lesen gestern mit Tränen in den Augen vor meinem PC, weil ich so erleichtert war, daß ich NICHT am durchdrehen bin, daß ich NICHT die Einzige bin und daß ich was „dagegen“ tun kann…
Alles, was dort beschrieben wird, macht total Sinn – man muß nur erstmal drauf kommen, daß sowas im Körper passiert und daß das natürlich auch Auswirkungen auf Psyche und Verhaltensweisen haben kann… 🙂
Bei mir, und das möchte ich extra betonen, weil es glaube ich mind. 2 verschiedene Trigger für subdrop gibt – positive und negative… Bei mir auf jeden Fall positive, da gibt es überhaupt keine Frage und Diskussion… Ich denke, daß ich auch mittlerweile weiß, was die Erinnerungslücken zu bedeuten haben und das basiert alles (ALLES – wer es nicht verstanden hat, hier nochmal in groß) auf positiven Erlebnissen.
In den Foren wurde zuerst abgefragt, ob mein Dom gut zu mir ist, richtiges aftercare betreibt, das Fingerzeigen ging da ganz schnell in eine Richtung, die total falsch ist. Der arme Mann hat alles richtig gemacht und kann da überhaupt nichts dafür, im Gegenteil… ich bin ihm weiterhin sehr dankbar, daß er mir immer wieder aufzeigt, daß diese Welt meine Welt ist, daß ich da reinpasse, daß mir das Spaß macht und mich endlich angekommen fühlen lässt. Und daß es noch soooooo wahnsinnig viel zu entdecken gibt … 🙂

Beruhigend fand ich auch, daß dort Hilfen und Tipps aufgezeigt werden, wie man besser damit umgehen kann … Und, instinktiv hatte ich das alles schon gemacht und dadurch ja auch deutliche Besserung der Gesamtsituation erzielt… (Manchmal bin ich ja garnicht so doof *g*)

Aber ganz ehrlich, wer rechnet denn mit sowas? Voll der Curveball … Bitch! Immer, wenn ich mich halbwegs komfortabel fühle, weil ich mich mehr „zuhause“ fühle, kommt sowas und erinnert mich daran „Ganz langsam junge Dame, SIE stehen noch ganz am Anfang“

Ich hab’s kapiert…. 🙂