Grenzgang

Grenzgang

Ich habe mir diesmal wirklich Zeit gelassen, diesen Eintrag zu verfassen. Mir ging es nach der letzten Session mit H. nicht wirklich gut, es hat gearbeitet, es hat mich Kraft gekostet, nach tagelangem sehr intensiven Gesprächen per Email, bin ich soweit wieder hergestellt, dass ich schlafen kann und alles ein bisschen in besserer Perspektive betrachte.

Zum Treffen selber: Eigentlich sollte es ein ganz grossartiges Feuerwerk werden, wir hatten uns den Tag ausgesucht, weil wir beide am Folgetag freihatten, wir hatten die 2.000ste Email zu feiern (dazu später mehr) und wir mussten 2 Emailexplosionen schlichten und aufs neue Jahr anstossen.

Leider ist H. manchmal (sorry) ein Sklave (hehe) seines eigenen Terminkalenders und so hüpfte unsere Anfangszeit wild durch die Gegend, es gab vor lauter Stress kein Vorgeplänkel und keine Anweisungen und ich war kurz davor einfach garnicht hinzufahren, weil ich mich extrem unwillkommen gefühlt habe und das ist jetzt nicht zwingend das beste Gefühl, um einen erotischen Abend miteinander zu verbringen. Erwartet hat mich dann auch ein sichtbar gestresstes Etwas…  In solchen Fällen hilft was? Genau! Alkohol! 🙂

Nach unserem üblichen Gesprächsnachholbedarf, Klärung der neuesten Minen und anderen abzuhakenden Themen, legten wir dann endlich los… *g* Und ich muss schon wieder gestehen, dass ich die Reihenfolge nicht mehr so ganz hinbekommen. Ich versuche mal die Highlights zusammen zu bekommen.

Ich liebe es ja, wenn er mich beisst, gerne oft und gerne überall und gerne mit Spuren… diesmal hat er sogar meinen Nippel blutig gebissen, das Raubtier. *g*
Ausserdem gab es 2 Kerzenladungen (da werden wir demnächst vorher alle Klamotten entfernen, gell H.?)
Wachs bringt mich ja wirklich um den Verstand, ich liebe es einfach. Dann kam die Entfernung: Diesmal der Versuch mit dem Gürtel. Auch nicht so erfolgreich. Hat hier jemand Ideen, wie man das Entfernen von Wachs erotisch, aufregend, gerne auch schmerzhaft aber zumindest mal erfolgreich gestalten kann? Sollte ich zB meinen Körper vorher ein“fetten“/ölen? Also, Tipps sind herzlich willkommen.
Dann leckte er mich noch zum ersten Orgasmus…. er kann das halt einfach *seufz*

Eigentlich waren ja 200 Wäscheklammern, einige davon an Ziplines, als Feier zur 2000ten Email geplant, aber weder er noch ich hatten 200 Holzwäscheklammern organisiert, geschweige denn diese aufgefädelt… Was aber im Nachhinein ganz gut war… gesetzt hat er glaube ich insgesamt 6: Nippel, Zunge, Schamlippen und Clit… Danke fürs Gespräch, für den Anfang absolut ausreichend… An die 200 werden wir uns Stück für Stück rantasten. Zunge finde ich ganz äußerst fies und unangenehm… Ich war auch wirklich wütend auf ihn, als er die Schamlippen abgezogen (!!!) hat, so dass ich hinterher seiner Hand, die mich streicheln wollte, zweimal ausgewichen bin.
Erste neue Erkenntnis: Diese Art von Schmerzen, so geil es ist, macht mich aggro. Danach bitte erstmal einen Moment nicht anfassen …

Dann machten wir die erste Pause, da haben wir dann im Selbstversuch den Unterschied zwischen Plastikklammern und Holzklammern getestet. Er meinte (Jaaaa, ich durfte Klammern anstecken *g*) keinen Unterschied zu spüren, ich finde Holz netter… Einbildung? 🙂

H. war sehr offen und so durfte ich mein Nervenrad mal an ihm ausprobieren, damit er versteht, was das mit einem macht. Ich glaube, dass es ihm gefallen hat. Nach den diversen Tests und viel Gelächter (ich muss das „Sadist“ sein noch ein bisschen üben *g*), ging es weiter… und wie… *g*

Wir zogen endlich mal in sein Schlafzimmer und sein Bett um, auf dem Bauch liegend wurde ich in Spreadeagle festgemacht, der wunderbare Hitachi unter mich geklemmt und (mehr oder weniger) fixiert… Oooouuuuuuuh… fantastisch! Vorallem als er sich dann auf mich setzte und damit den Druck erhöhte und meine Fluchtmöglichkeiten verminderte… *gngngngn*

Dann legte er mir meinen neuen lila Ballgag an… ich hatte und habe vor Knebeln  ja extremen Respekt und wusste auch nicht wirklich wie ich darauf reagieren würde. Ging aber besser als befürchtet, fand es sogar richtig gut, sabberte wie Socke 🙂

Dann fickte er mich, erst in die Pussy und dann Anal… Wunderbar! Dann kam die Hand an den Hals, ich liebe es einfach. Irgendwann stand er auf und ging weg… Ich hatte zwar immernoch den Hitachi unter mir, war aber dennoch leicht irritiert… Als er zurückkam, legte er den Gürtel um meinen Hals und ritt mich richtig… Im wahrsten Sinne des Wortes… 🙂

Der Gürtel war so eng, dass das Rauschen im Kopf einsetzte, ich aber immernoch notdürftig Luft holen konnte. Faszinierenderweise habe ich glaube ich mehr Druck auf den Gürtel ausgeübt als er… Vielleicht wollte ich unterbewusst mal testen, wann ich ohnmächtig werde. Zumindest hatten wir beide glaube ich ziemlich viel Spass gehabt *grins* Mein Rücken, auf dem er das Nervenrad dann anwendete, war sehr sehr schön markiert – es hat zwar sauweh getan, aber das war es wert. Ich bin ja froh, dass er es überhaupt benutzt, angenehm ist allerdings was anderes *g*

Neue Erkenntnis 2: Ich bin nicht suizidgefährdet aber sicher todesmutig….

Die Nacht war dann schon nicht so toll, ich habe mich selber ständig mit Wimmern und Seufzen geweckt, ich weiss nicht, wieviel er davon mitbekommt, aber richtig schlafen ist was anderes.

Die Abmachung war ja eiiiiiigentlich ausschlafen, das ist für mich ohne Weckerstellen … Monsieur hatte da irgendwie anders geplant und so klingelte um 9 Uhr, als ich grade wieder am abdriften war, der Wecker und so wachte er dann auf… *seufz* Wir müssen an unserer Kommunikation arbeiten….

Am Abend vorher hatten wir darüber gesprochen, dass ihm Handjobs fast besser gefallen als Blowjobs… Prinzipiell funktionieren bei ihm die meisten Dinge, die man sonst so bei der Spezies Mann machen kann, eh nur bedingt… *augenroll* Also – Handjob am Morgen diesmal…

Geeeeeeeee, ich kann jetzt langsam Männer verstehen, die beim Pussy lecken einfach irgendwann müde werden.. Nach einer Weile, einer gefühlten Ewigkeit, musste ich aufgeben… und ihm die Führung zurückgeben… Ging dann zu dem Teil über, den ich meiner Meinung nach richtig gut kann, dem Rimmen. Irgendwann gabs (natürlich!) DT und dann (halleluja!) gabs ein „in den Mund abspritzen und daneben schiessen“-Facial… *g*

Erkenntnis 3: Ich muss mehr Armmuskel-Training machen

Meine Versuche, ihn dann per Körpersprache und Seufzen und Schnurren dazuzubekommen, noch etwas für mich zu tun, blieben ungehört … *seufz*

Immerhin bekam ich noch einen Kaffee *g* Man soll ja nicht sagen, dass der Mann keine Manieren haben würde 😛

Ich habe ja immer ein bisschen Schwierigkeiten, wenn wir uns Verabschieden wieder im normalen Leben anzukommen… Diesmal war es keine Ausnahme. Es ging und geht mir soviel im Kopf rum … Ich kann das schwierig erklären. Zum Einen fahren meine Gedanken einfach Achterbahn, es gibt in solche Situationen soviel zu verarbeiten, soviel Fragen für MICH zu beantworten, soviel Gefühle zu sortieren … Dabei geht es weniger um Moral sondern mehr um meine eigenen Dämonen… Meine Komplexe … Ich finde es spannend, wenn auch kräftezehrend, mich damit zu beschäftigen … Das Resultat ist dann, dass ich einen kompletten Samstag durch meine Wohnung laufe, die Tränen laufen über das Gesicht (keine traurigen Tränen, die laufen einfach so) und ich erledige mein Tagewerk so gut es geht. Ich brauche viel Schlaf, viel Ruhe, ich bräuchte sicher Nähe und Zuwendung, die es dann aber eben nicht geben kann… also dauert es wahrscheinlich länger als müsste, aber so ist es eben…

Zurückbleiben die Erkenntnisse 1-3 und ein bittersüßes Gefühl des Weiterkommens… nur in welche Richtung….?

Schlagzahl

Schlagzahl

Nach wieder einer für mich viel zu langen Pause, den damit verbundenen durch Unzufriedenheit hervorgerufenen Mail-Streitereien, einer bösen Explosion um die Begrifflichkeit von „casual“ und der üblichen Zeitproblemen, haben H. und ich es doch nochmal dieses Jahr geschafft uns zu sehen.

Bei mir, weil ich – ich zitiere „die cooleren Spielsachen“ habe… Ähm ja… War mir in dem Fall aber ganz recht, weil immernoch nicht ganz fit, keinen Bock auf nächtliche Radtour … alles schick.

Nach einer intensiven Diskussion um oben erwähnte Begrifflichkeiten, bei der wir feststellten, wass wir das Gleiche meinen aber es anders nennen, durfte H. seine Geburtstagsgeschenke auspacken, die er eigentlich nicht haben wollte, aber sich dann doch anders entschieden hat und… ich glaube er hat es nicht bereut … Die BDSM-Barbie sollte sich doch gut in seiner Frauensammlung machen und eine Kastrationszange hat noch niemandem geschadet *grins*
Aus rein egoistischen Gründen gab es eine wunderschöne lila Krawatte… *düdelü*
(Sagt er doch, dass er im Dämmerlicht der Kerzen die Farbe nicht erkennen kann… Muss man da wirklich überlegen?)

Aufgrund der noch auszukurierenden Erkältung erbat ich mir etwas Gnade bei DT und Atemspielchen – die ich aber selber beim Warmlaufen entkräftet habe, indem ich mir seinen Hand fester um den Hals gelegt habe – das hätte unter normalen Umständen mindestens eine Ohrfeige gegeben, in dem Fall hatte ich die Erlaubnis zu justieren. Die Runde auf dem Sofa war wunderschön, schnell, intensiv, nah und voller Freudenlaute meinerseits… Beissen, Fingern und Lecken… hachja, die Welt kann so schön sein… Dabei hat H. auch den neuen Princess-Plug mit – Achtung – lila Glitzersteinchen entdeckt… (Zu meiner Enttäuschung hat ihn das aber den weiteren Abend nicht wirklich interessiert… *hmpf* da ist Frau mal vorbereitet und dann das…. wahrscheinlich genau DESWEGEN … Sadist!)

Wir zogen dann ins Schlafzimmer um, wo er mich mit Ketten an meinem Bett befestigte … oder das zumindest wollte. Auf dem Rücken liegen, Beine gespreizt… Klingt zunächst einfach, so richtig geschafft hat er es nicht – ich konnte mich noch zuviel bewegen. Was ich persönlich sehr gut fand, die keine-Ahnung-wieviele-Schläge auf die Pussy, die inneren Schamlippen (*AUTSCH*) und der Clit (*DOPPELAUTSCH*) haben mich wieder zu gutturalen Fluch-Höhepunkten veranlasst. Er sass dabei dann ganz gemütlich auf dem Stuhl vor meinem Bett und schaute wahrscheinlich dem Schauspiel zu, wie ich mich selber überwinden musste, die Beine wieder zu öffnen, wenn ich es denn mal geschafft hatte, sie zu schliessen. Was ich teilweise sehr brutal gegen ihn durchgesetzt habe… Die Geräusche, die ich fabriziert habe… äh, ja… *rotwerd*

Meine Arme hatte er so fixiert, dass ich sie über meinen Brüsten verkreuzen konnte und da blieben sie auch … Richtig viel konnte er da nicht schlagen. Und wieder die Erfahrung: Kitzeln geht GARNICHT… Ohgottohgott… neneneneneeeee G-A-R-N-I-C-H-T! Also an alle Geheimdienste, ich verrate JEDES Geheimnis SOFORT – man muss mich nur kitzeln… Fiese Sache das *schmoll* 🙂

Zwischen den Schlägen küsste und leckte und fingerte er mich ab und an, ich zuckte dennoch immer erstmal zusammen, man wird da ja extrem misstrauisch nach einer Weile… Irgendwann drehte er mich um, Hände zwischen den Beinen durch an den Fussfesseln festgemacht … Ich dachte ja, endlich – der Princess-Plug – Pustekuchen! Weitere Schläge auf die Clit und Fingern… und sein Bart auf meinem Rücken … *schmilz* Da werde ich ja total willenlos… also innerhalb von Sekunden…

Dann drehte er mich auf die Seite und ab da weiss ich nicht wirklich, was passiert ist…  Irgendwann in irgendeiner Position habe ich ihm ein bisschen einen geblasen, irgendwann hat er mich glaub gevögelt und irgendwann war er kurz weg… und dann äh, schmiss er die Decke aufs Bett und lag neben mir – er hatte mich zwischendurch wieder losgebunden.

Ich startete noch 2 Versuche das „Ding“ wieder zum Laufen zu bekommen, gelang mir nicht wirklich, ich wurde lediglich geiler – ergo frustrierter und ließ es dann, machte mich bettfertig und so lagen wir tatsächlich zu einer sehr humanen Zeit schlafend im Bett… Mehr oder weniger schlafend, ich habe das Gefühl, dass er nicht viel geschlafen hat… Meine geblockte Nase und Husten als Bettnachbar stell‘ ich mir nicht so toll vor… Aber er scheint es überlebt zu haben.

Um 5 Uhr habe ich mich mal aus dem Bett geschlichen, ich musste einmal ungehemmt Husten können, dachte auch, dass er nichts gemerkt hat, aber natürlich war er wach, als ich wiederkam – sehr niedlich… 🙂

Die Morgerunde bestand aus ein bisschen Warmblasen, endlich mal wunderbar hartem Pussyficken… (mmmmmmmmhh, das gefällt der Dame des Hauses sehr gut!), dann Rimming und dann war der Herr dickköpfig und vergab sich selber die Chance der Erleichterung, mir damit aber leider auch wieder die Genugtuung ihm einen wunderschönen Orgasmus schenken zu können. Das Frustrationslevel, wenn das passiert, ist unglaublich hoch. Da können die Erlebnisse des Abends und der Nacht noch so schön sein, wenn am Ende nicht für ihn mindestes ein Orgasmus bei rauskommt, bin ich frustriert…  Die Gedankenspirale fängt unweigerlich an sich um Themen zu drehen wie „bin ich nicht gut genug, was mache ich falsch, bin ich nicht attraktiv genug, was kann ich besser machen“… und so weiter und so fort… Die Kraft, die es mich kostet, gegen diese negativen Gedanken anzugehen, ist immens…

Interessanterweise habe ich wieder an Stellen blaue Flecken, die man teilweise sieht – teilweise nicht (wie nennt man unsichtbare blaue Flecken – Druckstellen?), die ich nicht mal auf dem Schirm hatte… Der schönste blaue Fleck ist glaube ich kurz oberhalb der Clit in Richtung Schambein… sehr nett, Mr! 🙂

Heiko – the story continues

Heiko – the story continues

Hmmm, ich habe mir wirklich schwer getan diesen Blogeintrag überhaupt zu beginnen. Wirklich VIEL Neues gibt es tatsächlich nicht zu berichten und einen einfachen „es war wie immer genial“-Eintrag – ich weiß nicht…

Probieren wir’s mal und schauen, wo mich der Eintrag hinführt…

Zur Vorgeschichte: Nach dem subdrop und Heikos (ewiglangen) Urlaubs hatten wir uns lange nicht gesehen, dann haben wir mit unserer elektronischen Kommunikation, Sensibilitäten und Missverständnissen auf beiden Seiten soviel Unstimmigkeiten gehabt, daß wir uns „zum Reden“ Mittwoch letzter Woche getroffen haben … Ich bin da sehr stolz auf uns Beide, daß wir die Dinge so ruhig miteinander besprechen konnten. Und wie sagte H. danach so schön: Wir haben unsere Basis wiedergefunden.

Also haben wir Donnerstag festgemacht… Und ich merke geradezu körperlich, wann wir Termine festmachen – ich entspanne mich sichtlich…. einfach so… bämm! ABER ich schlafe weniger … weil mein Kopfkino auf Hochbetrieb schaltet… Vielleicht war es NICHT so geschickt, ihm zu sagen, daß ich NIE wissen will, was er vorhat… *g* Wobei – auch wenn ich es wüsste, würde mein Gehirn Dauersalti schlagen… insofer ist es eigentlich auch wurst.

Wenn H. im Stress ist, wird es ruhig …. ich hasse das, gerade im Vorfeld eines Treffens…aber mein Zugeständnis zu unserer Kommunikationsdiskrepanz ist, daß ich an dieser Stelle an mir arbeite… und ich finde, ich war ECHT gut… *g*

Also gestern:
Das Ritual fand wie gewohnt statt, ich gönne mir mittlerweile mindestens eine Stunde zur Vorbereitung… Alles drunter und ich gerate in Stress und ich merke, dass es mir total wichtig ist, gut vorbereitet zu sein und gut auszusehen…
Ich hätte mich nicht beeilen müssen, H. verspätete sich … naja, so konnte ich meinen Zeitschriftenstapel etwas kleiner werden lassen, habe lauter neue Buchideen und war wirklich tiefenentspannt (mit Pumps im Sessel zu liegen – hat was…. *g*)
Ca. 1h später als geplant, hats geklingelt… Hachja… und meine erste Überraschung wartete auf mich … H. hatte sich in Schale geworfen… Yeaaaaah! H. in schick mit Krawatte…. *sabber*

(Ich kann das nicht wirklich erklären, aber bei sowas bin ich ja Mädchen par excellence … da krabbelt mir jetzt wieder die Sabber in den Mund… Ich kann da einfach nicht widerstehen…. und nein, dabei geht es NICHT um den Anzug/Krawatte per se – ich stehe nicht in den Bankhallen dieser Welt und sabber alle Anzugträger an – igitt – sondern eben darum, daß der andere – wie ich – sich Mühe gibt… ein Komplettpaket quasi – neben dem Fakt, daß er einfach gut aussieht in sowas *g*)

Wir gingen erstmal mit Wein aufs Sofa und haben über unseren CNC-Vertrag gesprochen – allerdings sind wir nicht viel weiter gekommen – irgendwie waren wir abgelenkt… *flöt*

Es gab diesesmal ein paar Neuerungen: Ich konnte z.B. sehen – ich musste sogar die Augen aufmachen… was so total gegen meinen Instinkt ist, ich schliesse schon beim kleinsten Kuss die Augen… Wir hatten also zu fast jeder Zeit Augenkontakt… whoa… sehr intensiv und teilweise ein bißchen einschüchternd, oft lustig und sonst einfach nur geil… Ich kann es nicht anders beschreiben… 🙂
Schon im Wohnzimmer erfüllte H. mir dann eine meiner Fantasien (irgendwie war gestern MEIN Abend *g* Ich fühle mich sehr verwöhnt heute…). Mmmmmmmmh, ich mag dieses langsame „Reinrutschen“ in die Szene, ins Spielen…. Die eigentliche Wunschinstallation von H. hat leider nicht so geklappt, wie er sie sich gewünscht hat … Zum Einen hatte er eine andere Erinnerung an mein Bett und zum Anderen bin ich alt … und gebrechlich … und habe schon in frühster Jugend meine Knie ruiniert *g* Insofern konnte ich die Position, auf hohen Hacken in die Hocke gehen, Arme über das Fussteil gefesselt, nicht sehr lange aushalten… dabei wäre es so schön gewesen… Aber es war so schon schwierig genug wieder aufzustehen und mein Körper war für Minuten ein zuckendes Etwas… und ich konnte nichts anderes machen als lachen… 🙂
Wir zogen dann wieder um ins Wohnzimmer auf meinen wunderbaren Fernsehsessel, den man drehen kann und zu einer kleinen Liege ausklappen kann (die dann immernoch 360 Grad zu drehen ist … uiiiiiiiii Karussell!). Dort fesselte er meine Arme mit Ketten hinter der Rückenlehne und verwöhnte mich weiter (ein Vibrator eingeführt, einer angelegt….). Dann fing er an sich auszuziehen, legte mir seinen Gürtel auf den Bauch, den er schon im SZ kurz eingesetzt hat (ich sag ja, es war mein Wunschtag!), aber damit gings dann garnicht weiter… H. und mein Torturewheel werden keine Freunde, auch wenn ihm meine Reaktion ganz gut gefallen hat, aber er kann damit nix anfangen… Dafür aber scheinbar mit Nippelklemmen … ouch!  Und auch hier, wieder alles nach meinem Geschmack… ich hatte ein Bild entdeckt, wo die Kette der Nippelklemme über den Schwanz des Herren gelegt wird und dieser dann oral verwöhnt wird… es ist ziemlich genauso geil, wie ich mir das vorgestellt habe… mmmmmmmmmmmmmmmmh 🙂
Ich hatte ihn vorgewarnt, daß er mir den Mund zuhalten soll, wenn er die Klemmen abnimmt, ich habe ja schon gewimmert und gejault, als er sie angelegt hat… Praktischer Mann, der er ist, hat er sehr gut dafür gesorgt, daß ich keinen Laut von mir geben konnte, als er sie abgenomen UND DANN GLEICH WIEDER ANGELEGT HAT… Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Mir entfleuchte ein kleines „Arsch!“, das mit 3 Ohrfeigen quittiert wurden und wo wir beide, wie wir hinterher feststellten, eigentlich grinsen mussten… 🙂
Und dann machte er das, was ich am Montag Norbert noch als absolutes NO-GO dargelegt hatte, ich bekam mein erstes Facial… *seufz* 🙂
In meiner tumblr-Sammlung findet sich nicht ein Facial-Foto, ich fand das unerotisch und unattraktiv, konnte mir überhaupt nicht vorstellen, was daran geil sein soll… Die ganze klebrige Suppe im Gesicht, eventuell noch in den Haaren – was heisst, Haare waschen – am Abend oder zumindest am nächsten Morgen … nur Ärger mit dem Zeug 🙂
ABER – ich bin bekehrt … sicher nicht bei jedem, es wird weiterhin für neue Männer auf der soft limit-Liste landen, aber gestern – wars geil! Wir hielten die ganze Zeit Blickkontakt, ich leckte danach seinen Schwanz und jeden seiner Finger sauber…. Er machte so mein Gesicht großteils sauber und das Finger ablecken ist ja eh eine meiner favorisierten Oralbeschäftigungen *g* Es passte einfach alles, so wie es war… Witzig ist hierbei die unterschiedliche Wahrnehmung: Ich finde ein Facial sehr viel „degradierender“ als zB einen Blowjob im Mund enden zu lassen… H. sieht das genau andersrum *g*

Danach machte er mich sauber, löste die Fesseln (ich lag aber erstmal nur da, weil ich meine Arme nicht bewegen konnte – ich sag ja, körperliches Wrack), die Vibratoren hatte ich im Zuge der Nippelklemmenaktion eh schon komplett ad acta gelegt – die vibrierten munter in meinm Höschen weiter – ohne jeglichen Effekt gehabt zu haben hehe
Keine Ahnung, wie lange wir dann noch aneinandergekuschelt auf der Couch gelegen haben, geknutscht haben, geredet und getrunken… Die Vernunft und die Aussicht auf harte Arbeitstage trieb uns dann ins Bett… Dieser Mann ist ein Heizofen (ich erwähnte es bereits) – es ist faszinierend, keine Ahnung, was dieser Mann nachts an Kalorien verbrennt, aber wenn mal bei mir die Heizung ausfallen sollte, weiß ich, wen ich mir ins Bett hole… 🙂
Gestern war es aber eindeutig zu warm, ausserdem wollte ich ihm Raum zum Schlafen geben (er hat heute den anstrengenderen Arbeitstag) also rollte ich mich an die Wand (die schön kalt war) und schlief – besser als die ganze Woche…  Heute morgen waren wir einfach zu müde für eine weitere Runde, wir sind eben beide keine 17 mehr, nicht wahr, lieber H.?

Fazit: Ja, wir haben unsere Basis wieder und wir haben glaube ich für künftige Treffen dieselbige gestärkt und erweitert… Meine Angst, daß ich wieder in einen subdrop rutsche, ist (glaube ich) unbegründet… und ansonsten melden sich die Spuren von gestern abend… Meine linke Ohrmuschel tut sauweh, beide Armbeugen werden langsam blau und heute morgen einen BH anzuziehen, ging nur mit einem kleinen Aufschrei … ich bewege mich heute so wenig wie möglich… Und sonst – schauen wir einfach mal weiter! 🙂

Das frustige Wochenende und die „Aufmunterung“

Das frustige Wochenende und die „Aufmunterung“

Also, nachdem schon danach gefragt wurde, hier also der Bericht vom frustigen Wochenende.

Geplant war: Samstag einen Herren zu treffen und Sonntag einen anderen, letzterer hatte schon 2mal meinetwegen verschieben muessen, daher waren wir beide mittlerweile sehr gespannt aufeinander.
Herr 1, nennen wir ihn mal C.
Gefunden über Fetisch, er mich wohlgemerkt, ein paar Tage auf fetisch geschrieben, dann auf Email gewechselt, alles noch soweit sehr charmant und aufmerksam.
Irgendwann wechselten wir auf Whatsapp, da wurden dann die Nachrichten hmmm schroffer (?) und knapper und vorallem fordernder… Er wohnt ca. 15-20min mit dem Auto von mir weg, in der Woche unserer Unterhaltung wohnte ich aber garnicht zuhause, sondern bei Freunden und hatte demnach auch kein Auto. Und war die ganze Woche verplant…. Jeden Abend spielten wir also dasselbe Spiel – ob ich nicht doch heute könne und auch gerne spät, hauptsache ich käme vorbei…. egal wie egal wann…
Ich jedesmal in der blöden Situation zu erklären, warum ich nicht kann…
(Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt schon so oft vorgeworfen bekommen habe, ein Fake zu sein, weil ich nicht telefonieren will oder eben einen vollen Terminkalender habe und manchmal nicht spontan sein kann, wie die Herren das gerne hätten – das nervt! Führt aber leider auch dazu, dass ich ständig das Gefühl habe mich erklären zu müssen… daran muss ich wirklich arbeiten!)

Schließlich hatten wir uns auf Samstag geeinigt, er war damit d’accord, er schickte mir sogar ein Foto von dem Paddle, daß er an mir verwenden wollen würde. Er hatte meinen BDSM-Code, mein Codewort und meine Wünsche… was ICH nicht hatte, war seine Adresse und eine Uhrzeit… Ich sah, daß er online war, aber es kamen keine Nachrichten… Nun erwarte ich das ehrlich gesagt auch nicht, wir reden hier immernoch „nur“ von Sexdates, also brauche ich kein Umflirten oder permanente Aufmerksamkeit – totstellen allerdings auch nicht. Irgendwann schickte ich ihm ein „?“, darauf kam zurück, „Sorry, Stress, 22uhr bei mir“ …. Aha… Naja… immerhin etwas… Gegen 21Uhr schickte ich ihm „Es wäre praktisch zu wissen, wo ich hinfahren soll?“ – er war online…. es kam nichts…
Ich bin ja ein Freund klarer Worte, insofern schrieb ich ihm auf Fetisch (wo er on war) und auf Whatsapp (wo er on war) und per Email die gleichen Zeilen:
Ich weiß nicht ganz, wie ich Deine Kommunikation deuten soll – auf jeden Fall liegt sie nicht auf meiner Wellenlänge. Insofern, danke für Deine Zeit und die netten Nachrichten und viel Glück bei Deiner weiteren Suche“
Muss ich sagen, daß es keine weitere Reaktion bis zum heutigen Tag von ihm gab?
(Kaaaarmaaaaa will get you *zischlaut* *g*)

Sonntag, nennen wir den Herren mal Jonas ( da ich davon ausgehe, ihn zu treffen, wird er einen eigenen Blog erhalten, wenn das Treffen erfolgreich war)

Wie gesagt sind 2 Treffen wegen mir geplatzt, einmal Krankheit, einmal Notfalldienst bei einer Freundin… Er war jedesmal sehr verständnisvoll, wir schreiben uns seit einiger Zeit sehr nette Emails, auf freundschaftlicher Eben, mit Schmunzeln und mit Phantasien… also genau so, wie ich es gerne habe.
Ich wusste, daß er am Abend vorher lange gefeiert hatte, gegen Mittag schrieb ich ihm dann, daß ich mich auf ihn freue und was sein Kopf so macht. Die Antwort kam prompt, es gehe ihm gut, ich solle den Wein nicht vergessen und seine Anschrift und Telefonnummer.
Ich mich also vorbereitet und vorgefreut… Nach ca. 2h kam dann seine Absage, er hat doch zu großes Kopfweh und Kreislauf und er möchte für ein Date mit mir fit sein und ob wir verschieben können.
Ich hatte es mir ja schon fast gedacht, der Sonntag war ja nicht so toll mit den Temperaturen und ich weiß, auf Kater vögeln kann auch ins Auge gehen… Und er hatte ja zweimal Verschieben gut, also haben wir auf Freitag verschoben.
ABER HEY WAR ICH GEFRUSTET UND GEIL!

Waaaah, das geht auf garkeinen Fall… das ist … Folter!!!
Du freust Dich auf Sex und dann *puff* nix … nada…niente…
Heiko ist ja nicht nur ein Dom für mich, er ist mein Mentor, Berater, meine seelische Müllkippe (der Arme *g*). Auf jeden Fall erzählte ich ihm Freitag von meinen zwei Dates, er schrieb zurück, daß er sich für mich freue und ich solle ihm auf alle Fälle alles erzählen.
Gut, wenn der arme Mann immer den ganzen Schrott abbekommt, hat er auch ein Recht drauf, die schönen Dinge zu erfahren. Nur eben leider nicht am Wochenende. Ich schrieb ihm also im Laufe des Samstags von C. und seinem Verhalten…. Heikos Reaktion „Abhaken – Aufstehen – Weitergehen“
Ich jammerte noch ein wenig von wegen verletztem Ego und überfließender Geilheit, aber das ließ er nicht gelten *hmpf* Ich solle mich auf Kandidat 2 freuen… Nun gut, er hat, wie immer, recht.

Sonntag musste ich ihm dann also auch schreiben, daß Kandidat 2 auch nix wird und ich mir jetzt langsam die Kugel gebe, weil dieses ganze Gesuche, doch einfach auch nur Scheiße ist und warum das denn verf***t nochmal so schwer ist… (Ihr könnt Euch den Ton ungefähr vorstellen, ja?)
Nachdem ich Sonntag dann vor lauter Frust die Wohnung aufgeräumt habe (immerhin etwas Gutes), meldete sich ja im Laufe des Montags dann Ingo und wie gesagt Jonas für Freitag stand ja auch an, außerdem hatte ich dann schon 3 Dates für die Folgewoche… das schrieb ich Heiko dann auch.
Zurück kam der Hinweis oder besser die Frage, daß ich dann wohl keine Aufmunterung mehr nötig habe….
HAAAAAAAAAAA! so schnell habe ich noch nie getippt! Natürlich habe ich IMMER Aufmunterung von ihm nötig… Ich muss es leider so zugeben, wenn Heiko schnippt, dann spring ich… 😉
Es gab eine kurze Anweisungsemail von ihm, auch dahingehend, daß ich nicht übernachten kann (was mir ganz recht war), weil er früh raus muss. Gegen 22Uhr schnappte ich mir also, mit Kleid und hohen Schuhen (und sonst nichts) bekleidet, mein Rad und trat in die Pedale. Der Weg zu IHM ist echt immer lang und aufregend (obwohl es nur 15-20min sind), aber was da in meinem Kopf schon für ein Film läuft und wie mein Puls hochschießt mit jedem Meter, den ich näher an seine Wohnung komme. Faszinierend.
Also kam ich mit einer Tasche mit meinen Toys, einer Flasche Wein und einem breiten Lachen auf den Lippen bei ihm an… Ich freue mich immer, wenn ich ihn sehe und zumindest für mich ist es nicht mehr seltsam, wenn wir uns sehen. (Ich hoffe, daß es ihm auch so geht – weiß es aber nicht wirklich)
Wir haben uns zur Begrüßung geküsst, sind ins Wohnzimmer, haben den Wein aufgemacht… und dann ging es mit einem zärtlichen Griff an den Hals auch schon los.
Diesmal hat er mich rittlings auf einen Stuhl gesetzt, meine Hände und Füße vorne im Viereck zusammgengekettet. Wie ich das Geräusch der Ketten liebe, ich kann es garnicht beschreiben. Aus den Erfahrungen des letzten Males hat er auf Handschellen verzichtet und Ledermanschetten genommen Mmmmh die sind so schön weich….
Augenbinde um und los gings.
Ich wollte ja diesmal explizit Schläge und Spuren davon, austesten wieviel geht… Es geht eine ganze Menge… Und obwohl ich wirklich versucht habe, meinen Körper unter Kontrolle zu halten, diesem Fluchttrieb entgegenzuhalten habe ich nicht immer geschafft. Ich hatte das Gefühl, daß ich relativ viel rumgewackelt bin, um den Schlägen auszuweichen … kann das aber selber schlecht beurteilen…
Nachdem wir uns das letzte Mal viel über Deep Throat und das Vermeiden des Würgereflexes unterhalten hatten (und ich das ja wirklich liebe, er glaube ich auch), ging es diesmal auch glaube ich ein bißchen besser. Diesmal war eher meine Panik keine Luft mehr zu bekommen, denn Heiko hatte mehrfach gesagt, daß ihn das Würgen anmacht und sollte Galle hochkommen würde, ihn das auch nicht stören würde….
(Wenn einer meiner Mitleser eine Idee hat, wie ich bei vollgestopften Mund, mit Würgereiz ATMEN soll, ich nehme gerne Tipps entgegen)
Und wie geil ist es denn bitte, wenn mir hinterher meine Spucke im Gesicht verteilt wird… aaaaah! 😉
Die Erinnerungen, was alles passiert ist, sind diffus… Ich glaube, Heiko hat echt gearbeitet … wenn ich mir die Schweisstropfen in Erinnerung rufe, die auf meinen Körper tropften… Beinspreizer mit Händen in der Mitte angekettet, kann ich sehr empfehlen, ebenso wie richtig heftige Ohrfeigen… (angeblich habe ich dabei gelacht, mir fehlt die Erinnerung – ich habe es auf jeden Fall geliebt). Anstelle eines Halsbandes hat er mir diesmal den Gürtel umgeschlungen, viel besser – er kann das richtig eng ziehen und trotzdem liegt es angenehmer an als das Halsband beim letzten Mal.
Anal hat diesmal nicht wirklich funktioniert, es war einfach nicht der richtige Tag dafür. Leider.
Er hat mich dann noch mit dem Rohrstock geschlagen, auf vordere Beinseiten und die Brüste… Macht sehr interessante Muster und hat einen ganz anderen Schmerz als der Gürtel. (den ich NIE identifzieren kann, ich bin jedesmal überrascht, wenn er mir hinterher sagt, womit er mich geschlagen hat… )

Ich hatte ja schon selber festgestellt, daß meine Nippel nicht so gut in Nippelklemmen halten, die haben einen guten Selbstschutz, hehe
Aber da werde ich mich noch auf die Suche machen und ein Modell suchen, wo die halten. Meine Anfängermodelle sind zumindest immer abgerutscht und auch Heikos Konstruktion hielt leider nicht… (Schade, das war nämlich eine geniale Position, Arme hinten überm Kopf per Manschette zusammen, dann Kette zwischen den Beinen nach vorne durch zu den Brüsten… wie fies ist das denn bitte? 🙂 )
Mit dem Gürtel auf den Venushügel und die Clit geschlagen werden, führte dann zum ersten „GELB“-Schrei… nicht so sehr, daß ich den Schmerz nicht ausgehalten hätte, aber nicht in der Geschwindigkeit, die er an den Tag gelegt hat… da müssen längere Pausen zwischen… das geht sonst garnicht 😉
Er ließ mich dann per Finger kommen, noch an den Beinspreizer gefesselt… was auch gut war, durch die Schläge und das Adrenalin zitterte mein ganzer Körper, jedesmal, wenn er mich „umstellte“ und ich tatsächlich aufstehen musste – Wackelpudding…
Das Finale mit Heiko liebe ich ja am meisten, wenn er sich auf mich setzt und ich seine Eier und seinen Po lecken darf… Hätte mir jemand vor ein paar Wochen erzählt, daß mir das Spaß macht und mich sogar noch antörnt, ich hätte ihn/sie ausgelacht… Aber, und das habe ich ihm auch hinterher gesagt, daß ist meine eigentliche Belohnung und für den Geist auch die Befriedigung …. wenn er auf mich abspritzt und ich mithelfen durfte… Ein unvergleichliches Gefühl….

Das schöne an den Erlebnissen mit Heiko ist tatsächlich, daß er mir genau die Zeit gibt, die ich brauche … Direkt danach macht er mich meist sauber, fragt mich, ob bei mir alles gut ist, meine Augen sind weiterhin verbunden, er zieht sich was an, er läuft ein bißchen rum (räumt auf? keine Ahnung)
Irgendwann setzt oder legt er sich zu mir, küsst mich und nimmt Körperkontakt auf … macht die Fesseln und die Augenbinde ab und schaut mich wirklich an, ob alles okay ist…
Die ersten 10 Minuten brumme ich meist nur, reden kann ich nicht…
Wenn die erste Phase vorbei ist, fangen wir meist an zu reden … Über das, was passiert ist, was er verwendet hat, was ihm aufgefallen ist usw. Irgendwelche Körperteile berühren sich dabei immer, das ist mir auch ganz wichtig… Er saß einen Moment lang auf dem Hocker vor mir, das ging garnicht… Ich brauche die Nähe danach…
Wir haben dann noch bis hmmm halb drei gequatscht und den Wein leer gemacht. Und dann bin ich gegangen und habe ihn schlafen lassen, nicht ohne ihm für den Abend zu danken.
Ich empfinde das als sehr großes Geschenk, daß er sich die Zeit nimmt und mir so ein Rückhalt und Lehrer ist…

Die Spuren sind genial, ich liebe diesen latenten „Muskelkaterschmerz“ … und daß auf einmal Stellen weh tun, die ich nicht auf dem Schirm hatte… zB unter den Achseln, wo die Stuhllehne auflag… Oder am Hals, ein unsichtbarer blauer Fleck…
Mit diesem „geheimen“ Wissen rumzulaufen gibt auch Tage später noch den Kick und zaubert immerwieder das fetteste Grinsen der Welt in mein Gesicht….

Karma? Ja, C. wünsche ich ein bißchen schlechtes Karma für sein Verhalten, aber ansonsten fühle ich mich karmatechnisch grade sehr ausbalanciert…

Also, Frust zahlt sich manchmal aus 🙂