Erdung

Erdung

Die letzten 48 Stunden waren ein ChaosTrip der allerhöchsten Qualität. Vieles ging nicht wie geplant, es gab extreme emotionale Tiefschläge, Fassaden sind gebröckelt, der Lack eingerissen.

Dann wiederum gab es Hoffnung in hoffnungslosen Gebieten, ein kleiner Keim der Hoffnung, grün den Kopf empor reckend, wo vorher verbrannte Erde war.

Es gab eine blöde Situation, die ich auf für mich neue Art gelöst habe.

Es gab andere Situation, die mich überrollt hat und nur alte Verhaltensmuster zugelassen hat.

All das neben dem „normalen“ Alltag, führte zu einer innerlichen Unruhe, ein Summen, Vibrieren, Permanente Diskussionen mit nicht präsenten Personen … Es kündigte sich eine kleine Kernschmelze an ….

Und ich habe jemanden um Hilfe gebeten, etwas, was ich nicht gut kann. Aber ich habe R. gebeten mich zu erden, mir zu helfen, den Krach abzustellen.

„Halsband an, Arm- und Fussfesseln anlegen und vor Dein Bett knien“
Es folgte Edgen und Orgasmustraining… Gekrönt von einem super intensiven Orgasmus. Ich musste in die Matratze beißen, um die Nachbarn nicht zu wecken.
Puh 🙂

Was soll ich sagen? Ich liege müde und zufrieden im Bett, der Kopf ist still, der Körper summt nich mehr und werde jetzt schlafen wie ein Baby.

Auch wenn es nur ein kurzfristiges Pflaster ist, heute hat es geholfen.

Gute Nacht 🙂

R’s Schuhtick

R’s Schuhtick

Weil H. sich heute mit Frau A. die Zeit vertreibt und ich extremstes Kopfkino bei der Sache habe, bat ich R. um eine Aufgabe. Zunächst lehnte er ab, weil er befürchtet, dass ich bei einer sexuell angehauchten Aufgabe vielleicht einen Drop haben könnte. Aber ich hätte alles gemacht, Strafkleiderschrankaufräumen, Schuhe polieren … egal.. Hauptsache beschäftigt.

Weil wir seit eigentlich schon immer über High Heels „diskutieren“ und wie hoch zu hoch sein könnte und so weiter, ist es nun folgende Aufgabe geworden:

„Du suchst Dir 20 Heels raus, die mir Deiner Meinung nach gefallen würden und beschreibst, warum das sexy Heels sind. Für jedes Paar will ich fünf  Sätze.“

*grins* Ich habe sehr gelacht und habe aber natürlich (natüüürlich) einen Alternative vorgeschlagen: 15 Heels, die ihm gefallen, und 5 für die er mich bestrafen würde, würde ich sie für ihn tragen. Geworden sind es jetzt 16 und 4 😉

Also, ich entschuldige mich für einen sehr schuhlastigen Post. 🙂

 

16 Schuhe, die Dir gefallen könnten:

Boots

Du magst hohe Hacken. Diese hier sind ausserdem noch elegant. Sie können zu vielem oder ohne alles getragen werden. Sie haben 14cm Absatz. Schlicht, aber eindrucksvoll.

Boots1

Zehenschuhe

Diese Schuhe sind eine Alternative zu einem Ballett-Boot. Du kannst den Fuss sehen. Ein Peeptoe, Du magst Peeptoes. Ich glaube, dass Dir das ungewöhnliche Design gefallen würde. Die Nägel könnten rot lackiert sein. *g*

Zehenschuhe

Ballerina-Boots

Ballerina-Boots sind eine Deiner großen Leidenschaft. Diese hier sind ausserdem noch aus Lack, magst Du auch sehr gerne. Ausserdem sind es „Stiefel“,die magst Du auch. Deine sub muss erst lernen da drin zu stehen und zu laufen, das gefällt Dir. Du kannst ihr das beibringen, das gefällt Dir.

Ballettstiefel1

 

Plateau-Heels

Schuhe mit einer sehr hohen Hacke. Der Look könnte perfekt zu einem Sekretärinnen-Outfit passen. Kurzer Rock, enge weiße Bluse, Brille, strenger Frisur – das würde Dir gefallen. Durch den Plateau sind sie sogar „laufbar“. Mir gefällt die Farbe der Sohle 🙂

Plateau_Heels

Plateau-Boots

Der kleine Goth in Dir mag sowas. Sie machen jetzt nicht den schlanksten Fuss, sind aber z.B. in Kellergewölben sehr praktisch. Die sub hat einen festen Stand. Ich stelle sie mir mit Ringelstrapsen vor. Die sind perfekt für gewisse Bondage-Situationen.

Plateau-Boots

Rockabilly-Polka-Dots

Du magst Pin-Ups. Rote Lippen, Tuch im Haar – dazu diese Schuhe. Im Hintergrund ein schöner Oldtimer, perfektes Szenario.  Tattoos und ein schöner Ausschnitt dürfen hier nicht fehlen. Und ein Peeptoe ist es auch noch.

Teeze 017

Rote Lack-Overknees

Du hast einen minikleinen Lack-Leder-Latex-Fetish. Und Du magst die Farbe Rot. Ich nehme an, dass Du auch Overknees magst. Dieses Modell gibt es übrigens auch noch mit Schnürung – das magst Du wahrscheinlich auch. Kombiniert mit einem Latex-Rock oder Kleid, könnte das ein Volltreffer sein.

rote_lack_overknees

Schwarze Plateau Pumps mit Pink

Die Schuhe hast Du schon abgesegnet. Sie sind weiblich und verspielt zugleich. Für Dich sind sexy hohe Heels dabei. Dazu trägt Frau am besten Nichts. Ich würde sie für Dich tragen. (Hinfallen, aber immerhin – der Wille zählt *g*)

Schwarz_mit_Pink

Plateau mit Knöchelband

Auf den ersten Blick sind dies einfache schwarze Heels. Aber sie haben einen schönen hohen Absatz. Laufbar macht sie das hohe Plateau vorne. Aber dann kommt das Schönste an ihnen – die Fußfessel. Man könnte das so schön mit einem D-Ring ergänzen.

Plateau_mit_Fessel

Schwarz-weisse-Plateau-Peeptoes

Mehrere Dinge, die Du sehr magst, sind in diesem Schuh vereint. Er hat eine SEHR hohe Hacke. Ausserdem ein Peeptoe – Stell‘ Dir mal den roten Nagellack vor. Das Design ist außergewöhnlich mit den Straps an den verschiedenen Stellen. Die sub steht darin fast senkrecht.

Sw_Plateau_peeptoe

Purple Peeptoe

(Muss ich zu den Schuhen wirklich 5 Sätze schreiben?)

Sie sind lila. Sie sind glänzend ohne zu glitzern. Für Dich haben Sie einen Peeptoe vorne und hinten einen hohen Absatz. Für mich haben sie einen Mini-Plateau, damit ich eine Chance habe in ihnen zu stehen. Die machen bestimmt einen furchtbar schlanken Fuss.

Purple_peeptoe
Bunte Plateau-Booties

Bei dem Schuh war ich mir nicht sicher. Aber ich glaube, dass Dir die Form an sich gut gefällt. Die Farben, nunja, da müsste man sich einigen. Die Absatzhöhe ist auf jeden Fall etwas, was Du magst. Und das Schnüren könnte Dein Goth-Herz erweichen.

Bunte_Heels

Blumenplateaus

Dieser Schuh vereint mehrere Deiner „Hobbies“. Er hat ein bisschen Natur, ein bisschen Bimboliciousness. Heel und Plateau heben diesen Schuh in ungeahnte (und unbequeme?) Höhen. Ausserdem ist hier der Fuss für Dich sichtbar und quälbar. Ein bißchen Romantik für die Frau ist auch mit dabei.

 

Blumenplateaus

Schwarze Lackoverknees mit Schnallen

Dieser Schuh vereint wiederum mehrere Deiner Leidenschaften. Schwarze Overknees dürften Dir gefallen. Lack gefällt Dir auch, besonders in der Kombination mit einer Schnürung. Hier gibt es noch zusätzlich ein paar Schnallen um den Goth in Dir zu wecken. Und die Absatzhöhe ist auch nicht schlecht.

Schwarze_Lack_Overknees
Roter Abknick-Pumps

Ein knitscheknatsche roter Schuh, der eine goldene spitze Hacke hat. Die Absatzhöhe forciert den Fuss ausserdem fast in eine Ballet-Boots-Haltung. Deine sub stünde quasi direkt im Schuh, der Fuss ist nicht abknickbar. Du würdest diesen Schuh lieben, weil Du den Gesichtsausdruck Deiner sub geniessen würdest. Den gibt es leider nicht in lila 🙂

Abknick_Heel_rot

Heels

Die magst Du, weil sie an meinem Fuss dran sind 😉
(Hier reicht ein Satz!)

heels

 

 4 Schuhe, für die es Strafen gäbe, würde ich sie für Dich anziehen:

No-Heel-Heel

Für diese gäbe es noch keine schlimme Strafe. Vielleicht würden sie bei Dir sogar als High-Heel durchgehen. Aber technisch gesehen haben sie keine „Heels“. Wenn man darin laufen kann, sieht es bestimmt grandios aus. Für Seil- oder Handhaltung in Bondagepositionen leider ungeeignet.

No-Heels-Heels

Kitten-Heel

Du würdest über diese Absatzhöhe lachen. Dann würdest Du fragen, wo die „richtigen“ Schuhe sind. Egal, wie der Schuh aussieht, Kitten Heels sind zu flach. Sie würden Dir nicht gefallen. Kein Peeptoe und kein Styling könnte das ändern.

KittenHeel

Ballerina

Oh-oh! Das sind vielleicht noch nicht mal echte Schuhe für Dich. Damit könnte ich mich gleich in den Keller begeben und fesseln. Und warten, bis  ich schwarz werde. Auch wenn die in lila echt schön aussehen. Ich glaube solche Schuhe sind für Dich Un-Schuhe.

Ballerinas

 

Keine-Heels

Wahrscheinlich würdest Du das sogar durchgehen lassen. Wenn die Füsse gepflegt sind und ordentlicher Nagellack drauf ist. Das Einzige, was dafür spricht, wäre der Einsatz nackter Füsse in Deinen Szenarien.
Das wäre dann allerdings schon fast wieder ein Pro – auf die Fußsohlen schlagen, Schlaufen an den Zehen befestigen, Wachs auf die Sohlen… Hachja, die Möglichkeiten wären endlich. Aber Fakt sind – Nackte Füsse haben keine Absätze.

Barfuss

 

Puh!
Die Aufgabe war gar nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Schuhe auszusuchen hat Spass gemacht, ich habe den ein oder anderen Schuh entdeckt, den ich selber gerne hätte und auf dem ich auch üben würde, weil er mir gefällt. Vor den extremen Schuhen habe ich wahnsinnig Respekt und vielen Fällen wahrscheinlich das Glück, dass es sie nicht in meiner Größe gibt.

Sich zu jedem Schuh etwas Neues und Originelles auszudenken war schon schwierig, ich hoffe, dass ich keinen Satz gedoppelt habe und auch bei dem ein oder anderen Schuh mit einem „Beide-Augen-Zudrücken“ rechnen kann 😉

In diesem Sinne – Träumt wie ich heute Nacht von Schuhen!!

 

Lila

Dunkelheit

Dunkelheit

Aufgrund eines flirtigen Chats mit R. und dem Spielen mit Ideen für Szenarien kamen wir auf ein Verhörszenario. Dass er das gerne mit mir machen würde – Mindfuck und Torture… An sich bin ich für sowas immer Feuer und Flamme gewesen, ich habe diese Fantasien, Torture besonders…  Aber, ich kann Angst und Panik nicht mehr ertragen als Spielelement … Ich wusste ungefähr warum, hatte das aber nie richtig hinterfragt. Also bat ich R. darum, darüber schreiben zu dürfen. Ich durfte.

(Für die, die genervt sind von meiner Aufarbeitungsarbeit, die Sternchen sind der Hinweis, dass ihr nicht mehr weiterlesen solltet *g*)

***********

Es war das Dritte Treffen, meine dritte BDSM-Erfahrung überhaupt… Ich muss das dazu sagen, weil alleine das schon genug Erklärung ist, warum das einfach zuviel war. Und H. hätte das wissen müssen. In jedem Buch, das ich gelesen habe, steht drin, dass Dinge wie Kapuzen etc. etwas für Fortgeschrittene ist, jeder Dom, dem ich das hinterher erzählt habe, hat mit dem Kopf geschüttelt. Ich würde mich selbst heute noch nicht in diesem Stadium sehen, hätte ich damals gewusst, was ich heute weiss, ich hätte das Ganze beendet. Ich habe H. sogar noch die Auszüge aus dem Buch geschickt und wir haben darüber gelacht. Nun, ich habe damals nicht die ganze Wahrheit erzählt und so von ihm keine Hilfe gefordert. Aber nach diesem Erlebnis ist der erste Drop passiert und den haben wir nie aufgearbeitet. Und so steckt das alles noch in mir drin und ich habe Angst.

Was war passiert? (Den Originalbericht kann man hier nachlesen)

Wir hatten verabredet, dass ich auf meinem Teppich kniend, auf ihn Warte … Im Korsett, mit geschlossenen Augen. Er würde klingeln, ich würde ihm aufmachen und mich dann auf meine Position zurückbegeben.
So haben wir das gemacht, er kam dann rein, kniete sich neben mich, stülpte mir einen Turnbeutel über den Kopf aus dem er ein kleines Loch schnitt, damit sein Schwanz reinpassen würde, knotete den Beutel zu und legte mir das Halsband an. Dann sagte er „Wenn Du Dein Safeword benutzt, stehe ich auf und gehe – hast Du das verstanden?“

Ich wiederhole es gerne nochmal – Beim dritten Treffen.

Ich bin sowieso nicht gut beim safeworden, nun hatte ich also auch noch Angst verlassen zu werden, wenn ich mein Safeword nutze. Ich war also unter dieser Maske, fand das Loch extrem klein, durch das Klima unter der Maske lief mir die Nase, ich konnte also nur noch durch den Mund Luft holen. Ich hörte die Handschellen, fühlte sie, bekam Panik – beim letzten Mal Handschellen hatte ich wochenlang taube Finger… er wusste das Handschellen und ich uns nicht gut vertragen, aber ich konnte nichts sagen – ich durfte nicht safeworden, sonst wäre er weg… Also hoffte ich und justierte meine Handgelenke so gut es ging… DT – ich bekam durch die Nase keine Luft, ich konnte ihm das nicht sagen, er konnte meine Augen nicht sehen, ich konnte nicht safeworden, sonst wäre er weg…. Mir liefen die Tränen, er konnte das nicht sehen … Er wechselte Positionen, legte mir Ledermanschetten an, die er mit dem Halsband verkettete … Ich kenne meine Schulter und meine Arme… Ich wusste, dass ich diese Position nicht lange würde halten können… Ich konnte es ihm nicht sagen, ich konnte nicht safeworden, sonst wäre er weg… Ich konnte ihn nicht sehen, nicht in seinen Augen lesen, ob er weiss, wie es mir geht… „Kann er sehen, dass ich keine Luft bekomme, wird er merken, wenn ich ersticke“…. Ich wurde panisch, das Mundloch verrutschte, ich versuchte mit der Zunge, die Maske zu justieren, wenigestens dieses kleine Atemloch muss mir bleiben… Ich hatte Panik… Mir liefen die Tränen, mir lief die Nase, ich bekam keine Luft außer durch den Mund, er machte weiter mit DT, bei den Bewegungen senkten sich meine Hände tiefer und tiefer, ich schnitt mir mehr und mehr die Luft ab und er machte weiter… Ich konnte nicht safeworden – er wäre sonst weg…. Ich habe mich irgendwann aufgerichtet und mit dem Körper „gesafewordet“ – er ist nicht gegangen… Aber es war weiterhin dunkel…. Ich habe versagt… Ich bin schwach

 

Das ist in einem Rutsch runterschrieben, was damals in meinem Kopf vorgegangen ist… Ich habe danach nie wieder auch nur ansatzweise darüber nachgedacht mein Safeword zu benutzen, dieser Satz hat sich in mein Hirn gebrannt.  Ich habe Kontrollverlust erlebt und habe Panik bekommen…. Ich hatte keine Kontrolle über meinen Körper mehr, nicht über meinen Atem, ich hatte keinen Weg der Kommunikation, ich war total ausgeliefert… Totales Vertrauen eingefordert – beim dritten Treffen, beim dritten Mal BDSM.

Die weitere Session war schon ein Erlebnis, die Tränen trockneten, ich verdrängte, was da gerade mit mir passiert war. Ich weiss, dass er die Tränen gefühlt hat… Er hat irgendwann geschrieben „Denkst Du wirklich,dass ich gegangen wäre?“ – diese rationale Frage, Tage später, hat mich nicht wirklich beruhigt. Ich weiss, dass ich ihm hinterher gesagt habe, dass wir den Turnbeutel nicht mehr verwenden und dass diese Fesselsituation nicht geht für mich… Ich habe dabei gelächelt, wollte nicht, dass er sieht, wie sehr mich das mitgenommen hat, weil er sonst gegangen wäre – zu anstrengend, zu kompliziert, zu „standard“ … Ich hatte Angst… Angst, dass er geht, dass er es nicht versteht… Dass ich uninteressant werde – die anderen können sowas doch auch, da muss ich mithalten… Meine Grenzgänge, meine Schmerzbereitschaft, mein blindes Vertrauen – das sind meine USPs, damit kann ich mich interessant machen, damit kann ich seine Aufmerksamkeit haben, damit bekomme ich Zeit von ihm….

Danach fuhr er für 3,5 Wochen in den Urlaub, ich habe ihn 5 Wochen nicht gesehen. Ca. 1 Woche später fing der erste Drop an… (Nachzulesen hier und hier und hier ). Am Anfang bekam ich Emails wie „WAS IST DENN LOS MIT DIR?“, wirklich, in Grossbuchstaben… Er kannte Drops nicht, er wusste garnicht, dass es sowas gibt… Er fühlte sich aber auch nie verpflichtet, sich nachträglich darum zu kümmern. Ich glaube, dass er den ersten Drop nicht ernst genommen hatte. Für ihn war das ein weiteres Zeichen, dass ich ihn verliebt war und Aufmerksamkeit erschleichen wollte. Ich habe es aus Scham und aus „ich will ihn nicht nerven“ nie wieder angesprochen… Ich dachte ja auch, dass das irgendwie „normal“ ist, ich hatte keine Vergleichsmöglichkeiten, wusste nicht, dass und wie es anders geht.

Ich schrieb damals:

Bei uns gibt es ja mittlerweile fast keine Limits mehr und auch wenn ich ein Safeword habe, spielen wir heute “ich habe kein safeword” … bzw. der Deal war… ich kann mein Safeword benutzen, aber dann steht er auf, zieht sich an und geht… *gngngng*
(Bevor hier jetzt alle BDSM-Kenner und Doms aufschreien “DAS geht nicht, das ist schlechtes Domverhalten” – das war so abgemacht, wir “üben” für CNC … auf meinen Wunsch hin… Also Ruhe! *g*)

Es stimmt, ich war so naiv zu glauben, dass ich mich mit CNC für ihn unverzichtbar mache … Ich glaube er wusste damals schon, was das mit mir machen würde…. Er sagte damals Dinge wie „Ich habe Angst, was das danach mit Dir macht“ … Er hatte Recht – es hätte mich zerstört… Und er hätte es nicht auffangen können.

Fies – er verband mein Halsband mit meinen hinter dem Rücken verschränkten Armen… sinken die Arme, würge ich mich selber… DAS war dann wirklich Panik pur… weil ich während DT ja eh am “Ersticken” bin (ich weiß, ich übertreibe ein wenig… Büsschen!), beim Wegwühlen von ihm habe ich mir aber dann tatsächlich selber die Luft abgeschnürt… ich mußte mich aufsetzen, gegen den Druck seiner Hand, und dann hat er die Installation aufgelöst… (für mich fühlte sich das wie körperliches Safeworden an, aber das ist dann vielleicht das Talent des Doms zu unterscheiden, wie “ernst” eine Reaktion ist…?)

Es steht soviel „Falsches“ in diesen Sätzen, würde mir heute eine sub sowas beschreiben, ich würde ihr sagen, dass sie diesen Dom verlassen soll. Heute verstehe ich ansatzweise, sicher noch nicht ganz, wo diese Panik herkam. Sicher auch daher, dass dieser Satz am Anfang der Session gefallen ist, sicher auch daher, dass selbst wenn ich hätte safeworden wollen, ich dies nicht gekonnt hätte…. Wie denn? Dass ich es dann vielleicht trotzdem nicht mache, das liegt dann an mir – aber ich brauche die Option… ein kleines bisschen Restkontrolle…  Und ob H. immer so genau weiss, wie knapp solche Situationen für die sub sind? Mit dem Wissen von heute wage ich das durchaus anzuzweifeln. Ich weiss, dass ich keine „einfache“ sub bin, sicher durch solche Dinge keine einfachere sub geworden bin… Wunschzettelsub, Kampfsub…. Ja, aus Gründen… Ich weiss nicht, ob ich jemals wieder in der Lage sein werde, das zu machen, was ich mir so sehr wünsche – die Kontrolle abzugeben… Mich auszuliefern… Bedingungslos mein Leben in die Hand eines anderen Menschen zu geben und zu vertrauen, dass dieser darauf aufpasst… Und auch darauf aufpasst, dass keine seelischen Schäden entstehen und wenn sie entstehen, sie mit mir aufzulösen. Mir nicht das Gefühl zu geben, dass ich versagt habe… Dass ich anstrengend und kompliziert bin… Dass ich es besser hätte machen können, dass andere es besser können als ich und deswegen interessanter sind… Die Angst ist weiterhin da… Gestern reichte ein kleiner Ausblick auf ein Szenario von R. aus, um mich zusammenbrechen zu lassen., Die Tränen kullerten… Ich wollte, nein ich will das so gerne wieder können, aber ich kann noch nicht… Ich habe Angst…

Ich schrieb ausserdem:

Bei mir, und das möchte ich extra betonen, weil es glaube ich mind. 2 verschiedene Trigger für subdrop gibt – positive und negative… Bei mir auf jeden Fall positive, da gibt es überhaupt keine Frage und Diskussion… Ich denke, daß ich auch mittlerweile weiß, was die Erinnerungslücken zu bedeuten haben und das basiert alles (ALLES – wer es nicht verstanden hat, hier nochmal in groß) auf positiven Erlebnissen.
In den Foren wurde zuerst abgefragt, ob mein Dom gut zu mir ist, richtiges aftercare betreibt, das Fingerzeigen ging da ganz schnell in eine Richtung, die total falsch ist. Der arme Mann hat alles richtig gemacht und kann da überhaupt nichts dafür, im Gegenteil… ich bin ihm weiterhin sehr dankbar, daß er mir immer wieder aufzeigt, daß diese Welt meine Welt ist, daß ich da reinpasse, daß mir das Spaß macht und mich endlich angekommen fühlen lässt.

 

Achja *seufz* Ich habe immer versucht H. vor mir und vor anderen in einem guten Licht dastehen zu lassen, Loyalität bis ins Knochenmark…. Natürlich war der subdrop nicht durch einen positiven Trigger verursacht, keiner meiner Drops hatte einen positiven Background… Weil H. mich verlassen hätte, wenn ich es anders gesagt hätte … Er sagte damals in einer Email ungefähr etwas in der Tonaliät von „Wird das jetzt jedesmal passieren, wenn wir spielen?“  … Er sagte dann zwar, dass das nicht so gemeint sei…. Aber die Aussage stand im Raum… Keine Schwierigkeiten, Keinen Zeitaufwand, Nicht kompliziert… Also spielte ich alles runter, sagte ihm nicht mehr, wenn es mir schlecht ging, fing nicht an die Themen mit ihm aufzuarbeiten… Seine ganze Haltung mir gegenüber vermittelte mir „wenn Du kompliziert wirst, gehe ich“. Es ist also nicht seine Schuld, dass er mir nicht geholfen hat – er wusste von den meisten Dingen nichts. Ich stelle aber weiterhin die These auf, dass ein guter Dom garnicht erst wartet bis die Dinge eskalieren, sondern von sich aus um Kommunikation bemüht ist. Sich mit dem Wesen seiner sub beschäftigt und versucht sie zu verstehen. Und vorallem, dass er eine angstfreie Kommunikation anbietet.

Es braucht keinen Psychologen um zu verstehen, warum unsere Zeit geprägt war von guten Zeiten bei den Treffen und schlechten Zeiten zwischen den Treffen. Mir ging es jedesmal schlecht, ich durfte das nicht zeigen oder sagen, ich wollte seine Aufmerksamkeit und holte mir die auf dem einzigen Weg, den ich kannte… Streit-Provokation…. *seufz* Der Rest ist Geschichte.

Man kann ihm an diesen Stellen nur bedingt eine Schuld zu sprechen, wenn die Frauen, mich eingeschlossen, nicht mit ihm reden, dann kann er auch nicht reagieren. Nun, ich habe mit ihm geredet, sehr ehrlich und er hat alles dafür getan, dass ich das schnellstmöglich nicht mehr konnte. Es brauchte eine weitere sub, die ihm gestanden hat, dass es ihr schlecht ging … und auch ab und an noch schlecht geht, nach den Treffen mit ihm, damit er es ernst nimmt. Vielleicht hat er mich nachträglich ernst genommen. Da war und ist  es dann allerdings schon zu spät.

Was ich damals auch noch schrieb:

Der Autor (Jay Wiseman, SM 101) meint das ganz sicher nicht so, er weist nur auf sehr ausführliche Art und Weise auf die Gefahren hin, die existieren – keine Frage!
Aber wenn man das alles liest, bevor man überhaupt irgendwelche praktischen Erfahrungen gesammelt hat, fängt man wahrscheinlich garnicht erst an – oder fordert von seinem Spielpartner Dinge, die den dann gleich schreiend wegrennen lassen.

Hachja, ich werde das Buch nochmal lesen müssen. Ich will es nochmal lesen… Bewusst … Mit meinem Wissensstand von heute… Ich werde mich nicht mehr lustig machen darüber… Und ich fordere mittlerweile viel mehr von meinen Spielpartnern, ich bin sehr viel vorsichtiger… Wie gesagt, das macht es für mich sicher nicht einfacher einen Dom zu finden.

Es kostet mich auch bei R. sehr viel Kraft ihm zu sagen, was geht und was nicht geht. Ich bin an dieser Stelle sausensibel geworden… Es kämpft die sub, die sich hingeben will, mit der sub, die aufpasst…. Das ist so anstrengend und zermürbend… Und es trifft die Falschen… nicht den Verursacher, sondern die, die versuchen, es besser zu machen.

Was habe ich aus dem Schreiben dieses Textes gelernt?

Viel…. Ich habe erkannt, dass es nicht die Maske war oder die Fesselhaltung, die damals der Auslöser war, sondern der Satz, das Szenario und mangelndes Aftercare… Ich bin (noch) nicht bereit für Kontrollverlust… Ich brauche die letzte Möglichkeit etwas zu stoppen und zu wissen, dass der andere mich nicht verlässt, verurteilt oder gar verachtet. Das ganze Szenario war komplett auf meine Verlustangst ausgerichtet… Das steht auf meiner Hardlimitliste „Spiele nicht mit meinen emotionalen Triggern: Verlustangst, Liebes-/Aufmerksamkeitsentzug, keine erniedrigenden Kommentare zu meiner Figur“ … Meine Limits wurden nicht beachtet… Ich habe vertraut und habe verloren… Zum Grossteil mich selber, meine positive Naivität… Meine Möglichkeit, mich fallen zu lassen, zu vertrauen…

Mein Ziel:

Ich möchte wieder vertrauen können… Ich werde – in kleinen Schritten – mutig sein… Ich werde auch weiterhin über meinen Schatten springen und unangenehme Dinge ansprechen oder Dinge, die mir schwerfallen, weil sie peinlich oder persönlich sind… Ich werde daran arbeiten… Ich werde mich darüber nicht mehr definieren… Ich bin stärker als das, aber ich werde besser auf mich aufpassen müssen.

Neue Aufgaben

Neue Aufgaben

Also,

zum Hintergrund – Roger „kenne“ ich nun schon seit Dezember/Januar? Er war einer von zwei Doms, die mir beim ersten Knall mit H. geholfen hatten und mir nun auch beim zweiten Knall mit H. helfen… Und nicht nur mir… 😉

Zu seinem Hintergrund: Er ist so alt wie ich, verheiratet, führt aber – an sich – eine offene Ehe, seine Frau ist glaube ich schon tendenziell sub aber keine Maso-sub… Allerdings muss es wohl mit seiner letzten sub ein wenig dramatisch geworden sein, so dass er die Notbremse gezogen hat und sich erstmal wieder auf seine Ehe konzentriert. Wie lange und ob er jemals wieder „in echt“ spielen wird, keine Ahnung. Ist aber erstmal auch egal … Er tut mir gut mit seiner Aufmerksamkeit, er zeigt mir neue Dinge, mir gefallen Sachen, von denen ich nie dachte, dass sie mir Spass machen können und… er hat meiner Meinung nach eine sehr ähnliche Einstellung zu Ds und den Bedeutungen und Verantwortungen wie ich… Und bezeichnet H., wenn er nett sein möchte, als Dummdom… *grins* Jaja, die Begrifflichkeiten…. 😉

 

Nun erstmal, weil soviele Fragen kamen, zum Edgen.

Edgen bedeutet einen anderen oder sich selber mehrmals kurz vor den Orgsasmus zu bringen und dann aufzuhören, die Erregungskurve abebben zu lassen und dann wieder hochzutreiben…. Zum Einen dient das der Disziplin, man lernt besser einzuschätzen, wie die eigene Erregungskurve verläuft und zum anderen führt es zu permanenter Geilheit und, wenn dann gewünscht, auch zu einem sehr intensiven Orgasmus…. Oder mehreren 😉
Edgen ist also Teil der Orgasmuskontrolle.

Bitte nicht zu verwechseln mit Edgeplay…. Dieses wird so definiert:

SM play that involves a chance of harm, either physically or emotionally. Because the definition of edgeplay is subjective to the specific players (i.e., what is risky for me may not be as risky for you), there isn’t a universal list of what is included in edgeplay. However, there are a few forms of play which almost always make the cut, including fireplay, gunplay, rough body play, breath play, and bloodplay.

Sooo, meine Aufgabe war ja vorgestern: 24 mal in 24 Stunden edgen… Mit Terminen und Schlafen musste ich das ein wenig über den Tag verteilen… Zwei-Dreimal war ich echt kurz davor einfach weiterzumachen… Da fiel es mir wirklich, wirklich schwer aufzuhören… Ich war permanent nass und geil, meine Gedanken kreisten die ganze Zeit nur um Sex… Also hatte R. genau das erreicht, was er wollte. Meine tote Libido aus der Kiste geholt und entstaubt…. Meinen letzten Versuch habe ich eine halbe Stunde vor der Zeit beendet und so liess er mich die letzte halbe Stunde daueredgen… Oooouuuhh fies, fies, fies…

Das ganze haben wir auf tumblr gezählt und kommentiert und so warten dann einige Leute auf meinen Orgasmus… Ich muss sagen, ein seltsames Gefühl – ich bin mir nicht sicher, ob ich das dauerhaft dort publizieren möchte *grins*

Kurz nach Zehn bat ich dann um die Erlaubnis kommen zu dürfen (etwas, was ich mir vor einem Jahr noch überhaupt nicht vorstellen konnte, ich fand das albern…) und oh wow, sehr genialer Orgasmus… Mit allem was dazu gehört… Zitternden Beinen, einem lauten Schrei… Alles, was sonst beim Selbermachen nicht zwingend passiert… Ich habe auf jeden Fall sehr gut geschlafen.

Der gestrige Tag stand viel im Zeichen von H. – es gibt noch einiges aufzuarbeiten… Dabei hilft R. und auch Quentin extrem… Ich rede sehr viel mit Beiden und versuche von Anfang an Situation wie zwischen Plappermaul, H. und mir auf tumblr zu vermeiden. Beide wissen voneinander und wissen, welche Position sie haben und beide haben Veto-Recht, wenn ihnen das „Geflirte“ mit dem jeweils anderen auf den Keks geht. Ich versuche sicherzustellen, dass beide ihre Aufmerksamkeiten von mir bekommen und keiner sich seiner Position unsicher ist.

Aber – irgendwann nach der Konferenzschaltung der Bundesliga und dem ganzen Flirten und „Planen“ auf tumblr (Balletstiefel … in lila… keine Ahnung, ob ich darauf stehen geschweige denn laufen kann?), war ich rollig wie Socke und bat meinen Chef, dass ich mich anfassen darf.

Nun ich durfte – mit ein paar Zusatzaufgaben:
Ich musste mich schön anziehen, meine höchsten Hacken anziehen und davon auf dem Boden kniend ein Foto machen …. Check!
Dann wollte er eigentlich, dass ich meinen grossen Dildo reite und dabei Clover Clamps trage… Da ich keinen suction dildo habe und mein Gleichgewichtssinn noch ein wenig wackelig ist, verhandelten wir, es sollte dann auf dem Rücken liegend sein, die Kette der Clovers um die Heels. Ging aber auch nicht, Kette zu kurz…. Da ich ja aber ein schönes Metallbett habe, schlang ich also die Kette der Clovers darum, kniete mich auf mein Bett und bespasste mich mit meinem Dildo… Ein bisschen schwierig das Gleichgewicht zu halten und sich selber in den Schmerz reinzulegen, aber es ging… 5 mal edgen, dann durfte ich kommen… Und oh wow… ja… das war es wert… Ich hatte so dermassen Puls, war nassgeschwitzt und mir war ein wenig schwindelig… Ich war bereit mich nach einer Erholungspause wieder in meine Schlabberklamotten zu werfen und mich auf das Spiel meiner Mannschaft zu konzentrieren…. Aber neeeeein… 😉
Er fragte, wie es für mich war und ob es wieder ginge … Nachdem ich seine Fragen beantwortet habe, sagte er „Gut, dann das gleiche nochmal – diesmal die Clovers an die Schamlippen…“ …. Mmmmmmmh das war dann nicht ganz so einfach, weil alles sehr empfindlich war, aber es ging … und es war GROSSARTIG….  Danach war mir nun wirklich schwindelig und ich sagte ihm das auch und hatte eine kleine Verschnaufpause. Musste dann allerdings meine suctions cups auf den Nippeln tragen (Allerdings brauche ich bessere, meine sind zu sanft…. *g*) … dann sollte ich meinen Dildo einführen, während ich Fussball gucke… Das habe ich ins Vibro-Ei umverhandelt… Anal konnte ich auch wegverhandeln… Dann wollten wir eigentlich weitermachen….

Es kam dann leider eine recht emotionale Geschichte einer Freundin dazwischen, so dass ich abbrechen musste.

Da ich gestern abend dann aber nochmal frech war, kann ich mir ausrechnen, dass demnächst etwas… ähm, spannenderes auf mich zukommt *g*

Heute nachmittag gehe ich zum Speed-Dating – so ganz normal… Mit einer Freundin *g*

3 Männer fragen nach einem Treffen – Interessanterweise haben zwei davon in ihrem Profil unter „Situationsabhängig“ mollig eingetragen… Der Eine hat schon weitere Fotos von mir, der Andere bekommt diese heute… Ich bin ja mal gespannt… 🙂 Beide sind saumäßig durchtrainiert… Ob ich da als „Ich wollte es schon immer mal mit einer Molligen treiben“-Aufgabe abgehakt werde? Ich bin ja mal gespannt… *grins* DAS kann ich ja mittlerweile ganz gut abschätzen.

Dann habe ich NOCH eine Anfrage von einem anderen Novizen, der gerne Dom-Erfahrungen machen möchte. Allerdings schreibt er in seiner „Bewerbungsmail“ Dinge, die garnicht gehen. *g* Ich werde ihm nun also antworten, dass er erstmal ein paar Dinge in der Theorie lernen muss, bevor er in der Praxis an meinen Körper randürfte. Und dann muss er sich mal eine Weile um mich bemühen – was glaube ich schwierig würde, da er verheiratet ist und glaube ich eher der nervöse Typ ist *g* Mal sehen, was ich für ihn tun kann….

So sieht also momentan die Situation aus… Ich kann schon mal einen Ausblick in die Zukunft geben … Wenn sich alles so weiterentwickelt, wie es gerade am Laufen ist, könnte ein ganz grossartiger Plan von mir aufgehen und ich Pluspunkte auf meinem Karmakonto sammeln. Also – Daumen drücken.

 

Geniesst die Sonne!!!!

Lila

 

Aufsatz und erste Aufgaben

Aufsatz und erste Aufgaben

Hmm, ihr wollt sowas wirklich lesen?
Ich gewöhne mich da ja erst langsam dran, sowas nicht total albern zu finden. Vielleicht verstehe ich irgendwann den Sinn dahinter, Aufsätze zu schreiben *g*

Also, Vorgeschichte war: Roger sagte „Gute Nacht“ – so um 20 Uhr und ich sagte „Alter Mann ;-P“ zu ihm… *g* Und daraufhin sollte ich beschreiben, warum ich ihn so genannt habe und ob ich denke, dass es das angemessene Verhalten war.
Meine Antwort: (relativ kurz, die Wäscheklammern waren hart… *g*)

Mein lieber xxxx,

Du möchtest von mir einen Aufsatz, warum ich „Alter Mann“ zu Dir sage und ob ich denke, dass das die richtige Ansprache für meinen Dom ist.
Ich versuche es Dir zu erklären: Ich mag‘ die klassischen Ds-Ansprachen nicht – Herr, Meister, Master, Sir… Kommen mir nicht so wirklich über die Lippen. Dinge wie „Alter Mann“, „Grosser“ oder „Chef“ sind mehr meine Richtung um meine Wertschätzung Dir gegenüber auszudrücken. Denn hätte ich keinen Respekt oder keine Wertschätzung Dir gegenüber, würde ich mir garnincht die Mühe machen für Dich einen besonderen, einzigartigen Namen zu finden.
Ausserdem mag ich das Spiel mit dem Feuer, das Flirten mit der Gefahr… Ich bin und möchte nicht die 100% folgsame sub sein… Ich möchte mich gedanklich an Dir reiben und ich möchte Dich auch gerne mal provozieren… Das ist niemals respektlos gemeint, das ist meine Art zu flirten und Deine Phantasie anzuregen.
Ich bin ein Hitz- und Sturkopf, aber niemals eine respektlose Person. Das soll mein Verhalten Dir gegenüber niemals ausdrücken.

Dein Miststück

 

Vorgestern abend hat er mich zum ersten Mal edgen lassen – ich habe da nie so einen Reiz drin gesehen, oh Boy… I was wrong… Ich habe es nicht oft geschafft, 4mal, dann war Schluss. Er meinte dann, dass ich den Tag über nur edgen aber nicht kommen dürfte. Das war ein einfaches – meine Libido ist seit H. im Januar absolut tot…. im Keller… nicht vorhanden… *schnarch* Das sagte ich ihm dann – und bekam prompt meine nächste Aufgabe – von gestern 22uhr bis heute 22Uhr 24 mal edgen… Ich bin momentan bei 19 und klatschnass und ein wenig sehr rollig und ungeduldig… 😉

Es besteht die Androhung, dass es aufs Wochenende ausgedehnt wird und ich jeweils nur um 22 Uhr kommen darf, und dazwischen permanent edgen muss… Mal sehen, vielleicht hat er ja Gnade… 😉

Es bleibt weiterhin spannend und es ist eine wunderbare Ablenkung…. 😉